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Studierende der HTW Dresden planen für die 10. Sächsische Landesgartenschau in Aue-Bad Schlema
01.11.2024Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle StudiumDie 10. Sächsische Landesgartenschau wird im Jahr 2026 in Aue-Bad Schlema unter dem Motto „Von Wismutschacht zur Blütenpracht“ stattfinden. Im Mittelpunkt steht der Kurpark von Aue-Bad Schlema, der nach dem Ende des Uranbergbaus neu angelegt und gestaltet wurde. Diese Entwicklung soll durch markante Orientierungspunkte und Landmarken, Pflanzungen und Informationstafeln anschaulich nachvollziehbar gemacht werden. Ein zentraler Bestandteil des Gartenschaukonzeptes sind die Themengärten des Garten- und Landschaftsbaus. Diese Gärten zeigen das breite Spektrum der Landschaftsgestaltung – von Pflanzungen über Holz- und Wasserbau bis hin zur Materialwahl und demonstrieren die Expertise der teilnehmenden Fachunternehmen. Der Themengarten des Verbandes Garten- und Landschaftsbau Sachsen e.V. trägt den Titel „Lebensqualität durch Grün“ und informiert die Besucherinnen und Besucher über die positiven Auswirkungen von Grünflächen. Die Bedeutung von Grün in Städten hat insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels stark zugenommen und wird heute als wesentliche Anpassungsstrategie an veränderte Klimabedingungen angesehen. Studierende entwickeln Konzepte Als Kooperationspartner der HTW Dresden im Rahmen des Studiengangs Garten- und Landschaftsbau unterstützt der Verband Studierende bei Exkursionen, Fachvorträgen und Praktika. Für das Modul „Projekt GaLaBau“ im 7. Semester lobt der Verband einen Ideenwettbewerb zur Gestaltung seines Themengartens auf der Landesgartenschau aus. Die eingereichten Konzepte der Studierenden werden am 20. Januar 2025 von einer Fachjury bewertet und durch ein vom Verband gestiftetes Preisgeld ausgezeichnet. Neben dem Geschäftsführer des Verbandes, Axel Keul, wirken der Bürgermeister von Aue-Bad Schlema, Jens Müller, der Geschäftsführer der Landesgartenschaugesellschaft, Bernd Birkigt, der Geschäftsführer eines Landschaftsarchitekturbüros, Ulrich Krüger, sowie die Rektorin der HTWD, Prof. Katrin Salchert in der Jury mit. Die Wettbewerbsbeiträge werden nach der Jurysitzung auf dem Campus Pillnitz ausgestellt. Umsetzung des Siegerentwurfs im Sommer 2025 Der Siegerentwurf wird im Sommersemester 2025 von Studierenden der Vertiefungsrichtung Landschaftsbau zur ausführungsreifen Planung weiterentwickelt und im Sommer durch Auszubildende der GaLaBau-Unternehmen unter Federführung des Verbandes im Rahmen einer Lehrbaustelle umgesetzt. Die Bepflanzung des Gartens erfolgt im Herbst 2025 gemeinsam mit den Studierenden der HTW Dresden. So gewinnen die Studierenden praxisnahe Einblicke in alle Phasen der Gartenplanung und -ausführung und erleben am eigenen Objekt die Bedeutung von Grünflächen als naturbasierte Lösung zur Anpassung an das Stadtklima und den Klimawandel, die für ihren zukünftigen Beruf entscheidend ist.

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Ein Tag voller female founders, cleverer Kapitalgeber und super Supporter für Startups
30.10.2024GründungStartup-Pitches auf dem IDAY light Sieben innovative Startups auf einen Streich präsentierten ihre Geschäftsideen in Pitches vor einer Jury bestehend aus Vertretern der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH, der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH sowie des Dresdner Robot Valley. In jeweils 20 Minuten Exklusivzeit mit den Investoren nutzten die Teams die Zeit, ihre Geschäftsmodelle intensiv und zielgerichtet zu erklären, um dann noch einmal direkt auf das ausführliche Feedback und die Fragen der Jury einzugehen. Von der klappbaren Fahrradbox von allpacka, die sicher nach der fulminanten Kickstarter Kampagne nicht mehr ganz unbekannt sein sollte, bis zu hyperspektralen Bildverarbeitungssystemen aus dem Deeptech Bereich konnten wir einmal mehr absolut Bandbreite zeigen, was unsere Teams angeht. Worum ging es bei diesem Investorentag? Um eine attraktive Beteiligung der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft, welche sich auch ganz begeistert über unsere Teams äußerte, was die Auswahl der Gewinner:innen dieses Formates nicht leichter machte. Ein final Meet-up der EXIST Women Nahezu zeitgleich versammelten sich die Stipendiatinnen des EXIST Women Programms in der Gründungschmiede, um den erfolgreichen Abschluss des Stipendienprogramms zu feiern. Mit Unterstützung von dresden|exists durchliefen in diesem Jahr 50 gründungsaffine Frauen aus der TUD, der FHD und der HTWD Workshops, Coachings und Seminare, um ihre Gründungsidee auf den Weg zu bringen und später einmal ihr eigenes Business gründen zu können. Beim final Meet-up standen Erfahrungsaustausch und Vernetzung im Mittelpunkt. Ein letzter fachlicher Input lieferte noch einmal wichtige Erkenntnisse rund um die Themen Selbständigkeit, Steuern und Finanzamt und zu möglichen Anschlussförderungen für die EXSIT Women nach Programmabschluss. Netzwerktag verknüpft Gründer:innen mit dem regionalen Startup-Ökosystem Den goldenen Abschluss machte dann unser Partnertag ‚Meet your Supporter‘ im Präsentations- und Ausstellungsbereich (PAB) der HTWD. Zum zweiten Mal öffneten wir hier für einen Nachmittag unser Netzwerk und versammelten geballtes Expertenwissen an einem Ort. Wie finde ich eigentlich ein Büro? Wer kann mir bei IP-Fragen helfen? An sieben Themen-Inseln konnten Gründer:innen und Gründungsinteressierte ihre ganz konkreten oder auch allgemeinen Fragen loswerden. Unter den Themen: – Finanzierung – Förderung – Beratung – Räume | Coworking – Cluster | Vereine – Internationalisierung und – IP | Transfer versammelten sich Vertreter:innen von Kanzleien & Versicherungsbüros, Kapitalgebern, studentische Vereinen, Gründungssupportern des Freistaat Sachsen u.v.m, um mit den Teilnehmenden in den Austausch zukommen. Die Startups vom Investorentag nutzten die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre noch einmal mit den Investoren ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Der I Day 2024 war somit nicht nur eine Pitch-Veranstaltung, sondern auch ein inspirierender Tag, der die Teams auf ihrem weiteren Weg bestärkte und direkte Unterstützung für die nächste Entwicklungsphase bot. Unser Fazit: ein gelungener Tag mit zahlreichen Gelegenheiten zum Austausch unter Gründer:innen und mit unserem starken Netzwerk. Ein besonders herzliches Dankeschön geht hier noch einmal an unsere Partner:innen, die auch diesemal wieder mit viel Engagement dabei waren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, wenn es das nächste Mal heißt: ‚Meet your Supporter‘.

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Dresdner Nutzfahrzeugtag an der HTWD
30.10.2024Maschinenbau AusstellungStudierende der HTWD und der TU Dresden, eine große Anzahl von Auszubildenden umliegender Berufschulzentren und viele Praxispartner der regionalen Nutzfahrzeugbranche "bevölkerten” bei schönstem Herbstwetter am Nachmittag die Ausstellungsfläche, die mit 25 Fahrzeugen reichlich gefüllt war. Die Pallette reichte dabei vom kleinsten Nutzfahrzeug, dem Lastenfahrrad, über Fahrzeuge mit den unterschiedlichsten Aufbauten bis hin zu Spezialfahrzeugen, wie Saugbagger, Landmaschinen und Schwerlasttransportfahrzeuge. Wir danken allen Referenten, Ausstellern und den Sponsorpartnern, ohne die ein solcher Ptaxistag nicht möglich gewesen wäre. Wer beim nächsten Mal mit dabei sein will, sollte sich den 24.10.2025 vormerken, denn da wird der 15. Dresdner Nutzfahrzeugtag stattfinden. Weitere Infos unter www.htw-dresden.de/nutzfahrzeugtag Organisationsteam (Prof. Martin Wittmer, Dipl.-Ing. Holger Kühne, Dipl.-Ing. (FH) Raphael Borkert)

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Jetzt Möbel für bewegliches Arbeiten testen
28.10.2024BibliothekIm Foyer der Bibliothek können Möbel für kollaboratives Arbeiten und flexible Raumgestaltung getestet werden.

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„Genau das richtige Format“
25.10.2024Informatik / Mathematik PressestelleAn der Fakultät Informatik/ Mathematik wird der berufsbegleitende Zertifikatskurs Verwaltungsinformatik angeboten. Monika Keil gehört zu den ersten Absolventinnen. Sie arbeitet an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden, wo sie für technische Verwaltungsaufgaben verantwortlich ist. Die Verwaltungsangestellte berichtet, warum sie den Kurs belegt hat und welche Erfahrungen sie gesammelt hat. Warum haben Sie sich dazu entschieden, den Zertifikatskurs Verwaltungsinformatik zu belegen? Ich kam 2014 an die Technische Universität Dresden. Mit der Zeit verschob sich der Schwerpunkt meiner Arbeit immer mehr in Richtung IT. Je tiefer ich in das Thema eingestiegen bin, desto mehr habe ich gemerkt, dass mir gewisse informatische Sachkenntnisse fehlen – die ich über Weiterbildungen nicht aufholen konnte. Mein Ziel war deshalb, Grundlagenlücken zu schließen, um in meinem Job noch andere Aufgaben übernehmen zu können, für die mir das Wissen fehlte. Ich wollte aber auf jeden Fall meinen Job behalten, so dass nur ein Teilzeitstudium in Frage kam. So habe ich zunächst als Gasthörerin und später im Rahmen der Zertifikatskurse genau das richtige Format gefunden. Ich konnte weniger Module absolvieren als in einem normalen Präsenzstudium und in meinem eigenen Tempo studieren, um Beruf, Familie und Studium unter einen Hut zu bringen. Wie lief der Kurs ab? Als Teilnehmerin am Zertifikatskurs war ich nicht als Studentin an der HTWD eingeschrieben, sondern als Gasthörerin gemeldet. Damit hat man zwar keinen Anspruch auf ein Semesterticket oder ermäßigtes Mensaessen, aber man darf bis zu sechs Module in einem Semester besuchen und in diesen Prüfungen ablegen. In den Regularien für die Zertifikatskurse sind die Module des Vollzeitstudiums in sinnvolle Abschnitte unterteilt. Wenn alle für eine Zertifikatsstufe festgelegten Module erfolgreich abgeschlossen wurden, wird ein Zertifikat ausgestellt und übergeben. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Die Einführung der Zertifikatskurse öffnet die Wissensvermittlung auch für diejenigen, die bereits mitten im Leben stehen. Mit Hilfe der Zertifikatskurse kann ich einzelne Themenbereiche in meinem eignen Tempo belegen. Das erlangte Zertifikat kann ich dann bei meinem Arbeitgeber einreichen und als Fortbildungsnachweis anerkennen lassen. Im täglichen Erleben wird zwischen Vollzeit-/Direktstudierenden und Gasthörer*innen kaum unterschieden. Um einzelne organisatorische Dinge wie Mailverteiler und Prüfungsanmeldung muss man sich selbst kümmern - da läuft nicht alles so automatisch wie bei grundständig Studierenden. Aber grundsätzlich ist der Kontakt zu Kommiliton*innen und Lehrenden wertvoll und bereichernd. Was nehmen Sie aus dem Kurs in Ihr Berufsleben mit? Für mich ist der Vorteil ganz klar: Lehrinhalte, besonders die praktischen, kann man sofort parallel im Berufsleben anwenden. Ich habe oft Aha-Effekte und weiß: Deshalb mache ich das – um Grundlagen zu erlangen, die ich als Quereinsteigerin nicht habe. Eine Weiterbildung nach dem Berufsstart ist meiner Meinung nach immer sinnvoll. Das muss nicht unbedingt ein Studium sein. Aber es ist wichtig, dem Markt zu folgen, sich an Neuerungen anzupassen und bestehendes Wissen zu aktualisieren. Außerdem knüpft man durch die Weiterbildungen neue Kontakte. All das hilft maßgeblich dabei, den Horizont zu erweitern sowie neue Lösungen und Sichtweisen kennen zu lernen. Der Einfluss einer Weiterbildung ist also in meinen Augen nicht zu unterschätzen.

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Das war der erste Brettspiel-Abend an der HTWD
25.10.2024BibliothekLasst die Spiele beginnen! Brettspiele und TableTop-Systeme am 24. Oktober in der Hochschulbibliothek.

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IPF, IFW und HTWD kooperieren in der Materialforschung
22.10.2024Forschung Lehre Maschinenbau Pressestelle StudiumIn der Ausbildungsallianz „Advanced Materials“ wollen die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD), das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) und das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) zukünftig gemeinsam die Ausbildung von Fachkräften auf dem Gebiet neuer Materialien vorantreiben. Ziel ist es, neue Lehrformate zu entwickeln, bei denen die Einrichtungen ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen. Auch die gemeinsame Nutzung der Labore und der technischen Ausrüstungen ist geplant. Interdisziplinäre Materialforschung als Grundlage innovativer Studienangebote „Die Materialforschung von IFW, IPF und HTW Dresden ist stark interdisziplinär geprägt und bietet daher viel Potenzial zur Wissensaneignung für unsere Studierenden, z.B. in den Bereichen Landbau/ Umwelt/Chemie, Maschinenbau, Design sowie Bauingenieurwesen und Elektrotechnik“, erklärt die Rektorin der HTWD, Prof. Katrin Salchert, die die Initiative angeregt gemeinsam mit den Leibniz-Instituten hat. So wird am IFW und IPF zu aktuellen Trends der Materialforschung wie (Bio)responsiven Materialien und Systemen, DNA-basierten Materialien und Systemen, Nanomaterialien für Elektronik und Photovoltaik, Kristallzüchtung und Synthese anorganischer Funktionsmaterialien oder geforscht. An der HTW Dresden steht die anwendungsnahe Forschung im Vordergrund, die unter anderem Entstehung und Vermeidung von Mikroplastik, Rapid Prototyping. Verbundwerkstoffe oder Hochtemperaturwerkstoffe zum Thema hat. Erste Summer School zu Advanced Materials bringt Studierende und Forschende zusammen Im September fand im Rahmen dieser Zusammenarbeit die erste Summerschool zu Advanced Materials statt. Studierende, Doktorand*innen sowie Professor*innen von der Czech Technical University Prag, der TU Chemnitz, der TU Dresden sowie der HTWD beschäftigten sich eine Woche lang mit den neuesten Forschungsergebnissen und technologischen Fortschritten in der Materialwissenschaft. Die 21 Teilnehmerinnen nahmen an verschiedenen Workshops zu intelligenten Materialien über Mikroplastik bis hin zu innovativen Ansätzen im 3D-Druck teil. Organisiert wurde die Summer School von Professorin Daniela Hünert von der Fakultät Maschinenbau der HTWD. Sie zog eine durchweg positive Bilanz: „Besonders der hohe praktische Anteil hinterließ bei den Studierenden einen positiven Eindruck.“ Die Summer School soll als Angebot für Studierende verstetigt werden und damit zu einem strukturierten Zusammenwirken der Leibniz-Institute und der HTW Dresden beitragen.

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Industriekolloquium 10 Jahre Fahrzeugtechnikum
21.10.2024MaschinenbauDie sechs Kernprofessuren der Fahrzeugtechnik hatten zum Jubiläum der Eröffnung des Fahrzeugtechnikums Absolventinnen und Absolventen, Studierende und Industriepartner eingeladen. Nach einem kurzen Abriss über die umfangreiche Genehmigungs- und Bauphase stellte pro Lehrgebiet ein Absolvent seinen Werdegang und seine aktuelle Tätigkeit vor. Den Studierenden des 3. Semesters (Bachelor) und des 7. Semesters (Diplom) wurden so zahlreiche Perspektiven für die eigene Karriere aufgezeigt. In den Pausen und bei den nachfolgenden Laborvorführungen fanden weitere Diskussionen zu den vorgestellten Themen statt. Der besondere Dank gilt der Firma tracetronic GmbH, die neben fachlichem Input auch die Mittagsversorgung sicherstellte.

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Energietechnische Herbstexkursion "Schaltanlagentechnik 2024" nach Wien/Linz
15.10.2024Elektrotechnik ExkursionVom 23. bis 26.09.2024 fand im Rahmen der Lehrveranstaltungen Schaltanlagentechnik und Schutztechnik die diesjährige energietechnische Herbstexkursion statt. Gemeinsam mit unseren 19 Studierenden der Fakultät fuhren wir nach Wien und Linz, um mehrere spannende Einrichtungen zu besichtigen. Unsere erste Station führte uns zur Müllverbrennungsanlage Spittelau, die sich mitten in Wien befindet. Sie ist vor allem für ihr äußeres Erscheinungsbild bekannt, da sie vom Künstler Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt gestaltet wurde, um eine höhere Akzeptanz in der Gesellschaft zu erreichen. Dadurch stellt sie ein Kunstwerk in der Stadt dar. Auch im Inneren ist die Anlage ein Kunstwerk im ingenieurtechnischen Sinne. Mithilfe neuester Technologie und der Anwendung von KI kann hier aus Müll Wärme produziert werden, die das Wiener Allgemeine Krankenhaus und die Stadt selbst versorgt. Am nächsten Tag besuchten wir früh das Donaukraftwerk Freudenau, das im Osten von Wien liegt. Es ist eines von zehn Donaukraftwerken und wurde in den 90er Jahren errichtet. Das Kraftwerk verfügt über sechs Kaplan-Rohrturbinen, die jeweils mit einem Synchrongenerator ausgestattet sind, und hat eine Maximalleistung von 172 MW. Während einer 90-minütigen Führung konnten wir das Kraftwerk besichtigen und sogar direkt unter eine der Turbinen stehen. Anschließend fuhren wir zum Windpark Bruck, wo wir eine Windkraftanlage besichtigten. Im Windpark befindet sich eine Anlage des Typs Enercon E66/18.70, die über eine Aussichtskanzel direkt unter der Gondel verfügt. Diese befindet sich in 65 Metern Höhe, was 279 Wendeltreppenstufen entspricht. Es war eine beeindruckende Erfahrung, da man in der Aussichtskanzel sowohl die Anlage arbeiten hören als auch spüren konnte, wie sie sich mit dem Wind bewegt. Am Mittwoch konnten wir die APG-Hauptschaltleitung sowie das angrenzende Umspannwerk Wien-Südost besichtigen. Von dort aus wird das gesamte österreichische Netz sowie das Zusammenspiel mit den Nachbarländern im UCTE-Netz gesteuert. Das Umspannwerk Südost ist ein Knotenpunkt im österreichischen 380-kV-Hochspannungsring und dient der Versorgung der Hauptstadt Wien sowie Teilen von Niederösterreich und des Nordburgenlandes. Es handelt sich um eine Freiluftschaltanlage für 380 kV, 220 kV und 110 kV mit insgesamt 13 Sammelschienen. Zudem befindet sich auf dem Gelände die HGÜ-Kurzkupplung, die der Kopplung des österreichischen und des ungarischen Stromnetzes dient. Wir hatten die Möglichkeit, das gesamte Areal zu besichtigen und uns alles im Detail erklären zu lassen. Außerdem konnten wir ein Gruppenfoto vor dem Transformator machen. Am letzten Tag der Exkursion besichtigten wir das Stahlwerk der Voestalpine AG in Linz. Leider durften wir dort keine Fotos machen. Es war jedoch sehr beeindruckend, den Prozess der Stahlherstellung zu verfolgen und die einzelnen Stationen zu sehen, die der Stahl bis zur Fertigstellung durchläuft. Diese Exkursion wird nächstes Jahr wieder stattfinden und wir würden uns über eine rege Teilnahme von Studierenden freuen. Wir danken herzlich der Fakultät Elektrotechnik, dem VDE und der E&A GmbH in Dohna für ihre finanzielle Unterstützung!

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Katastrophenvorsorge und Resilienz in Japan und Deutschland
14.10.2024Elektrotechnik Maschinenbau PressestelleIm September reisten erneut Studierende der HTWD nach Japan, um am „Japanese - German Global Study Program 2024“ teilzunehmen. Vom 16. bis 27. September fand das Hauptprogramm in Tokyo und der Präfektur Chiba statt. In diesem Jahr arbeiteten Studierende der Chiba University und der HTWD in gemischten Teams an aktuellen Fragestellungen zum Thema „Disaster Preparedness and Resilience in Japan and Germany“. In Arbeitsgruppen analysierten sie aktuelle Probleme in Bezug auf verschiedene Katastrophenvorsorgekonzepte in Japan und Deutschland. Folgende Themen standen auf dem Programm: Wie ist das Katastrophenbewusstsein der Menschen? Wie sicher ist sicher? Nukleare Katastrophen und Ernährungssicherheit; Taifune, Erdrutsche und Überschwemmungen; Schadensminderung bei Erdbeben und Tsunamis sowie Frühwarnsysteme. Zum Programm gehörten auch der Besuch einer Evakuierungszone sowie Vorträge und Museumsbesuche zur Geschichte von Katastrophen und zur Katastrophenprävention. Über den Katastrophenschutz in Japan Japan ist ein Land, das für seine atemberaubenden Landschaften, seinen technischen Fortschritt und sein reiches kulturelles Erbe bekannt ist. Es ist aber auch ein Land, dem Naturkatastrophen nicht fremd sind, da es auf dem so genannten „Pazifischen Feuerring“ liegt. Von Erdbeben und Tsunamis bis hin zu Taifunen und Vulkanausbrüchen ist Japan mit einer Vielzahl von Naturkatastrophen konfrontiert. Aus diesem Grund ist die Katastrophenvorsorge zu einem festen Bestandteil des japanischen Alltags geworden. Die Katastrophenvorsorge in Japan ist nicht nur eine Initiative der Regierung, sondern hat ihre Wurzeln in der Geschichte. Das große Kanto-Erdbeben von 1923, das Kobe-Erdbeben von 1995 und das jüngste große Erdbeben im Osten Japans im Jahr 2011 mit der anschließenden „Dreifachkatastrophe von Fukushima“ haben die Notwendigkeit von Katastrophenvorsorge und Widerstandsfähigkeit unterstrichen. Wichtige Schlüsselfaktoren sind Aufklärung und Bewusstseinsbildung, Präventionstechnologien, die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur, aber auch das kommunale Management. Durch die starke Zunahme des internationalen Tourismus ist auch die Aufklärung von Ausländern und die mehrsprachige Unterstützung im Katastrophenfall wichtig geworden. Die japanische Bevölkerung wird von klein auf über Katastrophenrisiken, Evakuierungsverfahren und den eigenen Schutz im Katastrophenfall aufgeklärt. Regelmäßige Übungen und Aufklärungskampagnen sorgen dafür, dass jeder Einzelne weiß, wie er sich im Katastrophenfall zu verhalten hat. Technologisch verfügt Japan über ein ausgeklügeltes Erdbebenfrühwarnsystem, das die Menschen wenige Sekunden vor einem Beben warnen kann und ihnen so die entscheidenden Sekunden gibt, um sich in Sicherheit zu bringen. Darüber hinaus werden Flutwarnsysteme, Tsunamimelder und Vulkanüberwachungssysteme ständig aktualisiert, um die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren. Auch die japanische Infrastruktur ist auf Naturgewalten ausgelegt. Gebäude werden mit erdbebensicheren Materialien und Techniken errichtet. Die Küstengebiete verfügen über Schutzdämme und Evakuierungswege, während die Gemeinden in den Bergen Maßnahmen zur Eindämmung von Erdrutschen ergriffen haben. Angesichts seiner vielfältigen Bevölkerung hat sich Japan bemüht, Katastropheninformationen in mehreren Sprachen zur Verfügung zu stellen, um sicherzustellen, dass auch ausländische Einwohner und Touristen im Notfall Zugang zu wichtigen Informationen haben. Natürlich ist die Einbeziehung der Bevölkerung von entscheidender Bedeutung: Die japanische Regierung fördert aktiv die Beteiligung der Gemeinden an der Katastrophenplanung und -bewältigung. Nachbarn arbeiten zusammen, um sich um gefährdete Mitglieder zu kümmern, Ressourcen zu teilen und im Katastrophenfall Hilfe zu leisten. Über das Global Study Program - GSP Studierende der Chiba University (Japan) und der HTW Dresden nehmen unabhängig von ihrem persönlichen und kulturellen Hintergrund an Feldforschungen und Workshops teil, um gemeinsam Lösungen für eine Reihe praktischer Probleme zu erarbeiten. Zusammenarbeit ist das Schlüsselkonzept des GSP. In diesem Programm werden die Studierenden ermutigt, ihre eigenen Erfahrungen und disziplinären Kenntnisse zu nutzen, um ihre Ideen auszudrücken und durch die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten eine Geisteshaltung zu verkörpern, die wir in der heutigen globalisierten Welt als notwendig erachten: die Fähigkeit, eine Aufgabe aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, was durch die Zusammenarbeit mit anderen ermöglicht wird. Globale Studiengänge betonen Interdisziplinarität, kritisches Denken und multikulturelles Verständnis.
