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Unser Sportangebot im Sommersemester 2023
14.03.2023HochschulsportFür das Sommersemester 2023 hat sich das Team des DHSZ gemeinsam mit den zahlreichen Kursleiterinnen und Kursleitern wieder ins Zeug gelegt, um ein abwechslungsreiches und vielfältiges Sportprogramm zusammenzustellen. Von A wie Akrobatik über O wie Online-Fitness bis Z wie Zumba findet sich für jede und jeden ein passendes Angebot. Im Juni findet wieder die LaFiNa, die LangeFitnessNacht, statt. Kombiniert mit einem Sommerfest zur Eröffnung des Sportplatzes an der August-Bebel-Straße, wird der 28.06. zu einem ereignisreichen Sporttag für alle Studierenden und Beschäftigten der Dresdner Hochschulen. Viele unserer Sportarten werden zukünftig inklusionsgeeignet angeboten. Konkrete Angebote gibt es jetzt schon beim Segeln und im Tischtennis, wofür behindertengerechte Segelboote und rollstuhlgerechte Tische angeschafft wurden. Das gesamte Kursangebot ist ab dem 29.03.2023 auf der Website des DHSZ www.tu-dresden.de/dhsz zu finden. Ab dem 05.04.2023 startet die Einschreibung, und die Kurse beginnen am 11.04.2023 . Damit das Kursangebot des DHSZ so vielfältig und reichhaltig bleibt, suchen wir stets Kursleiterinnen und Kursleiter. Wer sich das Betreuen und Durchführen von Sportkursen zutraut, sich an einem guten Nebenverdienst erfreut und Spaß an Sport und Bewegung vermitteln kann, ist herzlich willkommen. Näheres dazu ist auf der Website des DHSZ https://tu-dresden.de/dhsz/die-einrichtung/kursleiter-innen/wir-suchen zu erfahren.

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Stellenausschreibung Sekräter:in/ Verwaltungsfachangestellter:in
14.03.2023HochschulsportDas DHSZ sucht ein:e Sekretär:in/Verwaltungsfachangestellte:r. Die vollständige Ausschreibung findet Ihr hier: https://www.verw.tu-dresden.de/StellAus/stelle.asp?id=10238

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MANOS-Projektwoche 2023 an der Fakultät Maschinenbau
14.03.2023Maschinenbau PressestelleZwei Schüler der 8. Klasse arbeiteten am Projekt „Messen mit Licht“ von Prof. Thomas Rosenbaum. Im Rahmen des Projekts wurde die Länge eines LEGO-Steins mit Hilfe verschiedener Messverfahren ermittelt. Insgesamt wurde die Messung mit neun unterschiedlichen Messgeräten ausgeführt. Anhand der Ergebnisse wurden die Pros und Contras der Verfahren sowie der Geräte ermittelt. Im Projekt „Smart @ Home für jedermann“ von Florian Kunze bauten die Siebtklässler ein IoT-System auf, um den Energieverbrauch unterschiedlicher Haushaltgeräte automatisch zu überwachen. Neben den Kenntnissen über den Energieverbrauch der Geräte waren die Vernetzung der Geräte über eine herstellerneutrale Plattform und die unterschiedlichen Kommunikationsprotokolle im Haushalt wichtige Lerninhalte des Projekts. Drei Schüler, die im letzten Jahr schon an einem VR-Projekt in der Gebäudesystemtechnik arbeiteten, kehrten dieses Jahr als Achtklässler zurück und arbeiteten an dem Thema „Simulation zukunftsorientierter Energieerzeuger in einer Virtual Reality Umgebung“. Im Rahmen des Projekts haben die Schüler unter Anleitung von Dr. Linh Tuan Mai einen interaktiven virtuellen Wärmepumpenversuch aufgebaut, in dem die für die Wärmepumpe benötigte elektrische Energie in Abhängigkeit der Vorlauf- und der Quellentemperatur ermittelt und visuell dargestellt wurde. Die daraus abgeleitete Primärenergie wurde mit der Primärenergie für klassische Heizsysteme verglichen, wodurch die Vorteile der Wärmepumpe verdeutlicht werden konnten. Die Projekte wurden erfolgreich durchgeführt. Aus 33 Forschungsprojekten der 8. Klasse hat das Team von Prof. Rosenbaum den dritten Platz gewonnen. Das Team von Dr. Mai landete auf dem ersten Platz.

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Keine Angst vor Mathematik
13.03.2023Informatik / Mathematik Pressestelle"Angst vor Mathematik?". „Ja“ ist vielleicht die Antwort einiger Studentinnen und Studenten; „nein“ aber ganz bestimmt die Antwort der Oberschülerinnen und Oberschüler der Klassenstufe 5 bis 9, die vergangene Woche zu Gast an der HTW Dresden waren, um am 7. Mathematikwettbewerb der Oberschulen aus Dresden und dem Umland teilzunehmen. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler im Audimax durch die Prorektorin für Lehre und Studium, Professorin Anne-Kathrin Haubold. So bekamen die Schülerinnen und Schüler schon einen ersten Eindruck davon, wie es ist, in einem Hörsaal zu sitzen und einer Professorin zuzuhören. Anschließend fand der Mathematikwettbewerb statt, in welchem kniffelige Mathematik-Aufgaben zu lösen waren. Um den Schülerinnen und Schülern die Wartezeit bis zur Siegerehrung am Nachmittag zu verkürzen, gab es verschiedene thematische Angebote, in denen sie das wissenschaftliche Arbeiten und die HTW Dresden mit ihren Laboren näher kennenlernen konnten. Neben Themen wie „Physik zum Anfassen“, „Mathematische Kartentricks“, „3D-Druck - Von der Idee zum Modell“ und „Experimente rund um Mikroplastik“, wurden auch die beruflichen Perspektiven in der Industrie 4.0 besprochen. „Vielleicht dürfen wir ja später den einen oder die andere als Student oder Studentin an der Hochschule begrüßen, denn zum Studium an der HTW Dresden braucht man nicht immer ein Abitur. Wir hoffen jedenfalls, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Begeisterung für Mathematik behalten“, wünscht sich Dr. Katharina Fischer, die den Wettbewerb mit begleitet hat. Wer übrigens die Frage zu Beginn mit "Ja" beantworten würde und ein Studium an der HTW Dresden plant, kann zur Vorbereitung auf das Studium den Intensivkurs Mathematik besuchen, den der Lehrbereich Mathematik jedes Jahr anbietet.

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Netzwerktreffen Mathematik/Physik und E-Learning
13.03.2023Informatik / Mathematik LehreNeben den Fachgebieten Mathematik und Physik war dieses Mal auch die Chemie, zum Beispiel mit einem Vortrag zum Zeichnen von Molekülen in OPAL, vertreten. Das Netzwerk hat das Ziel, die zeitaufwändige Erstellung von E-Learning Angeboten zu optimieren, Lehrmaterial auszutauschen und über aktuelle Projekte und Herausforderungen zu informieren. Dabei geht es auch um die Pflege gemeinsamer Aufgabenpools in Mathematik, Physik und Chemie, die zum Beispiel zum Erstellen von Online-Prüfungen oder für die Erhebung des Lernstands der Studierenden zu Beginn des ersten Semesters im Fach Mathematik durch den Arbeitskreis Schulmathematik genutzt werden. Organisiert wurde das Treffen von Prof. Marco Hamann und Prof. Fabian Schwarzenberger der Fakultät Informatik/Mathematik. Beide stehen für Rückfragen zum Netzwerktreffen oder zum Aufgabenpool gerne zur Verfügung. Das nächste Netzwerktreffen wird im September 2023 stattfinden.

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Professorinnentreffen zum internationalen Frauentag
09.03.2023PressestelleIn einer kurzen Einstiegspräsentation ging die Rektorin auf die Entwicklung des Frauenanteils bundesweit und an der Hochschule ein und zeigte mögliche Maßnahmen zur Gewinnung und Stärkung von Frauen auf. Noch 1995 betrug der Frauenanteil unter Studierenden der HTW Dresden 33 Prozent und unter Professorinnen nur 3,9 Prozent. Inzwischen besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Studierenden, der Professorinnenanteil ist auf 22 Prozent gestiegen. Trotz dieser positiven Entwicklungen lässt sich auch an der HTW Dresden der Effekt der sogenannten „Leaky Pipeline“ beobachten. Der Begriff bezeichnet den sinkenden Frauenanteil auf den wissenschaftlichen Qualifizierungsstufen, je höher sich Personen auf der Karriereleiter befinden. Der sinkende Frauenanteil auf höheren Qualifizierungsstufen besteht trotz höherer Bildungsabschlüsse von Mädchen und Frauen und zeigt so eine fortbestehende Ungleichheit der Geschlechter. Wie lässt sich diesem Zustand begegnen? Und wie können mehr Studentinnen, vor allem in MINT-Studiengängen gewonnen und auf eine Karriere in diesem Bereich vorbereitet werden? Wie können Professorinnen gezielt den weiblichen Nachwuchs unterstützen? Diese Fragen diskutierten die 15 Teilnehmerinnen in entspannter Runde. Als aktuelle Hürden für Karrierewege von Frauen wurden u. a. die Vorbehalte von Mädchen und Frauen vor Technikthemen, das negative Image naturwissenschaftlicher Fächer sowie ein geringeres Selbstvertrauen junger Frauen identifiziert. Im Studium und Berufsleben ist es für Frauen nach wie vor schwierig, teilweise gegensätzliche Rollenerwartungen zu erfüllen und Familie und Beruf zu vereinbaren. Für die Gewinnung neuer Studienanfängerinnen schlugen die Professorinnen Bildungsangebote speziell für Mädchen vor, die über einen längeren Zeitraum an der Hochschule oder in Unternehmen stattfinden könnten. Auch die Betonung möglicher sozialer und koordinativer Tätigkeiten in auch in technischen Berufsfeldern könnte mehr Frauen für ein Studium im MINT-Bereich begeistern. Chancengleichheit an der HTW Dresden An der HTW Dresden gibt es fortlaufend Angebote zur Gewinnung von Studienanfängerinnen und zur Unterstützung von Frauen auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen, z.B. durch das Professorinnenprogramm III . Die Angebote sind auf unseren Webseiten zur Chancengleichheit zu finden.

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Eistanz und Gartenbau-Studium erfolgreich miteinander verbinden
08.03.2023Hochschulsport Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleSeit der Saison 2021/22 trainieren sie sehr erfolgreich zusammen. Das Paar nahm im Januar 2023 bei den FISU Winter World University Games in Lake Placid (USA) teil, wo sie den achten Platz errangen. Spätestens im Mai werden sie nach Mailand ziehen und sich dort einer Trainerin und einer internationalen Gruppe von Eistanzpaaren anschließen. Wie die beiden ihren Sport und das Studium verbinden, erzählen Sie im Interview. Wie seid ihr zum Eistanz gekommen? Wir waren beide vor der Eistanzkarriere in der Disziplin Einzellauf aktiv, haben da aber beide nicht die Perspektive und das Talent für bestimmte Elemente gehabt und uns dann nach Alternativen umgesehen. Da wir beide sehr gerne tanzen, haben wir (zuerst) unabhängig voneinander mit Eistanz begonnen. Die Musik auf dem Eis interpretieren und der Tanz mit einem Partner macht uns unfassbar viel Spaß. Warum habt ihr beiden euch dazu entschlossen neben der leistungssportlichen Karriere noch ein Studium zu beginnen? Als mentalen Ausgleich, sodass man nicht nur den ganzen Tag an den Leistungssport denkt. Wie kann man sich einen normalen Tagesablauf bei euch vorstellen? Wir beginnen gegen 7.30 Uhr morgens mit dem Training und sind dann bis ca. 14 Uhr in der Eishalle, natürlich mit Trainingspausen. Danach fahren wir nach Hause, kochen Essen, machen eine Nachbereitung des Trainings und gegen 17 Uhr machen wir dann meist noch eine Stunde etwas für die Uni. Wir sind natürlich darauf angewiesen, dass die Dozenten Skripte bereitstellen, da wir an sich alles im Selbststudium machen müssen. Wie schafft ihr es beide angesichts des sehr hohen zeitlichen Aufwands für Training und Wettkämpfe, beides miteinander zu vereinbaren? Nun, da muss man Prioritäten setzen, und bei uns heißt das eben, dass wir definitiv nicht in der Regelstudienzeit fertig werden, sondern eher in der doppelten Zeit. Woher schöpft ihr eure Energie für dieses hohe Leistungspensum? Durch den Wunsch bei einer Olympiade dabei zu sein und dadurch zu dem Personenkreis der Olympioniken zu gehören, aber natürlich auch, dass wir den Sport und die unvergesslichen Erfahrungen gemeinsam erleben dürfen. Aktuell seid ihr ja sehr erfolgreich. Was ist euer nächstes sportliches Ziel? Unser nächstes sportliches Ziel ist die Vorbereitung auf die kommende Saison. Wir streben an, den Deutschen Meistertitel zu holen und dann zu Europa- und Weltmeisterschaften zu fahren. Für die jetzt kommende Weltmeisterschaft (20.-26.3.2023 in Saitama) sind wir bereits als Ersatzpaar nominiert. Bekommt ihr Unterstützung für diese außerordentliche Belastung? Finanziell derzeit noch nicht. Ab Mai jedoch sind wir im Perspektivkader der Deutschen Eislauf-Union und bekommen von der Deutschen Sporthilfe ein Stipendium. Außerdem haben wir die Chance in die Sportförderung der Bundeswehr zu kommen. Das würde uns finanziell sehr helfen. Mentale Unterstützung erhalten wir sowohl von Verbandspsycholog*innen als auch von unserem Mentor, den wir uns privat engagiert haben. Mit ihm arbeiten wir sowohl athletisch als auch in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung und Ernährung. Was würdet ihr anderen Leistungsportlern, die Studium und Sport vereinbaren müssen, raten? Ein Tipp wäre, dass man sich Prioritäten setzt und daran dann die tägliche Zeit einteilt, um sich mit der Gesamtbelastung nicht zu überfordern. Dieses Gleichgewicht muss jeder für sich selbst finden.

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Dr. Boris Queckbörner ist neuer Leiter der Bibliothek
06.03.2023Bibliothek PressestelleDer Historiker war seit 2020 stellvertretender Abteilungsleiter der Benutzungsabteilung der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). In dieser größten Abteilung der SUB Göttingen managte er als kommissarischer Leiter u.a. den Bibliotheksbetrieb während der Corona-Pandemie 2020. Als Leiter der Hochschulbibliothek möchte er vor allem die Lernraumgestaltung weiter vorantreiben, d.h. neben analogen mehr Raum für hybride und digitale kollaborative Arbeitsweisen schaffen und die Bibliothek als Lern-, Arbeits- und Begegnungsort ausbauen. „Ich freue mich auf die Arbeit in einem neuen Umfeld mit den neuen Kolleginnen und Kollegen und wünsche mir, dass wir die erfolgreiche Arbeit der Vergangenheit fortsetzen können. Die Bibliothek der HTW Dresden hat eine Tradition als ‚early adopter‘ von neuen Technologien. Gerade im Hinblick auf Themen wie die fortschreitende Digitalisierung, Open Science oder neuerdings auch KI wünsche ich mir, dass wir diese Tradition weiterpflegen können“, so Boris Queckbörner. Der gebürtige Hesse freut sich auch auf das Kennenlernen der Stadt: „Dresden hat kulturell und historisch viel zu bieten. Nachdem ich bislang eher als ‚Tourist‘ hierhergekommen bin, freue ich mich nun darauf, mit wesentlich mehr Zeit die vielen tollen Angebote und Highlights der Stadt zu entdecken.“ Ganz unbekannt ist ihm die Stadt jedoch nicht. Seine Frau ist gebürtige Dresdnerin und nun zieht es die Familie zurück in das familiäre Umfeld. „Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, Herrn Dr. Queckbörner für die Leitung unserer Hochschulbibliothek gewinnen zu können. Er bringt viele Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen aus einer großen Universitätsbibliothek mit und wir erhoffen uns durch seine Person spannende Impulse für die Weiterentwicklung unserer Hochschulbibliothek“, hält die Rektorin, Prof. Katrin Salchert fest. Dr. Boris Queckbörner übernimmt das Amt von Petra-Sibylle Stenzel, die zum Ende vergangenen Jahres nach 30 Jahren Amtszeit in den Ruhestand gegangen ist.

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Förderung der Biodiversität in der Landwirtschaft
03.03.2023Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Transfer2019 legte der Weltbiodiversitätsrat IPBES, mit Sitz in Bonn, einen Bericht zu Biodiversität und Ökosystemleistungen vor. Darin stand unter anderem, dass bis zu eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind und das viele davon bereits in den nächsten Jahrzehnten aussterben werden. Einer der Hauptgründe dafür ist vor allem, der mit der intensiven Landnutzung verbundene Verlust an Lebensräumen. Bereits 75 % der Landoberfläche und 66 % der Meeresfläche der Erde sind durch den Einfluss des Menschen verändert worden. Zu diesen Flächen gehören auch landwirtschaftlich genutzte Flächen. Da in Deutschland über 50 % der Flächen für die Landwirtschaft genutzt werden, trägt diese auch eine große Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Was können wir tun, um die Biodiversität in der Landwirtschaft wieder zu fördern? In der Podcast-Folge sprechen Arne Cierjacks, Professor für Landschaftsentwicklung und Vegetationstechnik und Kai Pönitz, Biolandwirt in Großschirma bei Freiberg in Sachsen. „Wir bewirtschaften in Deutschland als Landwirte über 50% der Landesfläche. Damit haben wir viel Verantwortung! Das Konzept, allein auf Naturschutzgebiete und andere Strukturen zu setzen, wird nicht hilfreich sein, um eine dauerhafte Trendwende zu erzeugen und Artenvielfalt in der Landschaft zu halten. Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt leisten.“ – Kai Pönitz „Ich wünsche mir einen Ausstieg aus der Flächenpauschalförderung oder eine vernünftige Alternative dazu, kombiniert mit einer größeren Verantwortung für den Landwirt. Solange ich zentral beschließe, was ein Landwirt tun darf und was er nicht tun darf, wird es immer dazu führen, dass wir im europäischen Kontext eine homogenere Landschaft haben. Und das ist genau das, was der Biodiversität entgegenwirkt.“ – Prof. Arne Cierjacks Podcast in Kooperation mit Saxony5 Diese Folge wurde in Kooperation mit Saxony5 produziert. Saxony5 ist der gemeinsame Transferverbund der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, welcher über die Förderinitiative "Innovative Hochschule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gefördert wird. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um mit einer gemeinsamen Strategie den Austausch von Know-How und Ideen zu fördern und damit die Innovation von Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. In den insgesamt drei Podcast-Folgen wurde deshalb auch Wert daraufgelegt, sowohl die Wissenschaft als auch die Praxis zu Wort kommen zu lassen. Der Podcast ist auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube und auf dem Blog verfügbar: https://www.quer-feld-ein.blog/hoeren/ Die Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft bündelt Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. In einem interaktiven Blog-Format bringt sie dabei Perspektiven aus Forschung, Praxis und Gesellschaft zusammen und lädt zum Dialog ein. www.quer-feld-ein.blog

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Neues Projekt "CLEVER" gestartet
03.03.2023Industrie 4.0 ModellfabrikAls Teil des Projektes CLEVER wird in Kooperation mit der BMW Group und der NVIDIA GmbH ein digitaler Zwilling des Inspektionsraumes für ein Robotersteuerungssystem in der Automobilfabrik entwickelt. Unser Beitrag wird darin bestehen, eine selbstorganisierende Robotersteuerung für die Qualitätsprüfung zu entwickeln, die sich an Produkte unterschiedlicher Form und Größe anpassen kann. Im Großen und Ganzen wird CLEVER Lösungen für die Verarbeitung künstlicher Intelligenz am Rande der Wertschöpfungskette anhand von vier Anwendungsfällen demonstrieren: (1) Optimierung von Fabriken mithilfe eines digitalen Zwillings, (2) ertragreiche ökologische Landwirtschaftsbetriebe durch intelligente Landwirtschaft, (3) Automatisierung des Materialtransports und (4) Einführung von Augmented Reality in Einkaufszentren. CLEVER wird dazu beitragen, dass Europa im Bereich des intelligenten Edge Computing eine Vorreiterrolle einnimmt, indem es seine Ziele verwirklicht und das Wachstum in einer Reihe von Sektoren (Fertigung, Landwirtschaft, intelligente Umgebungen, erweiterte Realität usw.) ermöglicht.
