• Entrepreneurship Summer School geht erfolgreich zu Ende

    01.09.2022
    Gründung

    Studierende der China Jiliang University, einer Partnerhochschule der HTW Dresden, nahmen im August an einem virtuellen Intensivworkshop zum Thema Entrepreneurship teil. Damit folgt die HTW ihrer langjährigen Tradition, den partnerschaftlichen Austausch mit chinesischen Universitäten auch in Zeiten von Corona weiterzuführen. „Das Konzept der Summer School besteht schon seit 2011, war bisher aber immer mit einem Besuch von Studierenden hier an der HTW oder an anderen Dresdner Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut, Dresden-concept oder dem Landtag verbunden“, sagt Prof. h.c. cjlu. Yujie Yao vom China-Zentrum an der HTW. „Aufgrund von Corona haben wir dieses Jahr erstmalig ein Online-Format ins Leben gerufen, um das Angebot für chinesische Studierende und damit die Beziehungen auch unter Pandemiebedingungen aufrecht zu erhalten“, so Ralph Sonntag, Leiter der Gründungsschmiede. Das gesamte Team der HTW-Gründungsschmiede coachte die Teilnehmer:innen in acht wissensbepackten Tagen durch den Prozess einer Unternehmensgründung. Anhand eigener Produktideen entwickelten die Studierenden dann ein für ihre Lösung geeignetes Geschäftsmodell, analysierten passende Finanzierungsmöglichkeiten und machten sich Gedanken zur Wahl der richtigen Unternehmensform. Angefangen von einer App für einen Food-Delivery Service bis hin zu einem Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in chinesischen Städten, der auf Hydroenergie basiert, arbeiteten sie ganz praktisch an vielen spannenden Gründungsideen. „Different from the traditional classroom teaching method, what impressed me most about this course was its innovative new ideas, new methods and new perspectives on thinking about problems“, schätzte ein Studierender die Summer School ein. Trotz coronobedingter Einschränkungen im Hochschulleben bleibt auch der Drang nach Wissen ungebrochen wie ein anderer Studierender beschrieb: „I believe that many students signed up for this summer camp not only to experience more authentic online English classes, but also to better expand their horizons abroad. What makes me most regret is that I cannot go to Germany to experience the real classroom atmosphere and education system. The impact of the epidemic is huge, but the students' thirst for knowledge and enthusiasm for learning remain unchanged.“ Der nächste Intensivworkshop ist bereits in Planung und wird voraussichtlich noch in diesem Semester als Winter School angeboten.

    Titelbild Summer School
  • Beim Hochschulsport über sich hinauswachsen - Auf Arbeit mit... Ulrike Kretschmar

    01.09.2022
    Hochschulsport

    Ulrike Kretschmar ist Kursleiterin beim Dresdner Hochschulsportzentrum (DHSZ) . Wer klettern lernen möchte, ist bei ihr an der richtigen Adresse. Sie gibt darüber hinaus Kurse, bei denen Teilnehmende ein Abzeichen im Rettungsschwimmen machen können. Wie sie zum Hochschulsport gekommen ist und warum es nie schaden kann, sich auf neue Sportarten einzulassen, erzählt sie in der neuen Folge »Auf Arbeit mit…«. In der Video-Reportage-Reihe »Auf Arbeit mit ...« begleitet das Social Media-Team einen Tag lang Mitarbeiter:innen der TU Dresden oder ihrer Partner-Einrichtungen. Damit wird ein Einblick in die vielfältigen Arbeits- und Aufgabenbereiche an der TU Dresden gewährt und gezeigt: Hinter allem, was die TU Dresden auszeichnet, stehen Menschen, die ihren Job mit Leidenschaft und Hingabe machen! Jeden Mittwoch gibt es auf den beiden YouTube-Kanälen »TU Dresden entdecken« und »TU Dresden probieren« neue Videos. Zum Sportangebot des DHSZ

    Kursleiterin in Aktion
  • Neuer Hochschulsportkurs: Stand- Up-Paddling

    01.09.2022
    Hochschulsport

    Das Dresdner Hochschulsportzentrum (DHSZ) hat viele Wassersportarten zu bieten. Im neuen Video der Reihe »Alina testet…« besucht Campus-Reporterin und Wirtschaftsinformatik-Studentin Alina den Anfänger:innenkurs des Stand-Up-Paddlings (SUP) in Dresden Pieschen. Von der Vorbereitung über Trockenübungen bis hin zum Stehen auf dem Wasser: Die Studentin erfährt, wie der Sportkurs abläuft und lernt, ihr Gleichgewicht auf dem Board zu halten. Was eigentlich Finnen sind und wo genau Studierende ihr SUP selbst ausprobieren können, erklärt Alina im neuen Video. Das Format „Richard & Alina testen …“ erlaubt einen Einblick in den Alltag der Studierenden – über das bloße Studium an der TU Dresden hinaus. So werden auch Sportgruppen, Aktivitäten außerhalb der Vorlesungen oder Hochschulgruppen ausprobiert und getestet. Von der Redaktion bis zur Produktion betreuen drei Studierenden der TU Dresden das Format. Weitere Videos von Alina und ihrem Kommilitonen Richard, in denen sie weitere Angebote für Studierende testen, gibt es auf dem YouTube-Kanal »TU Dresden probieren« .

    Studentin auf der Elbe mit SUP
  • Alexander E. Müller neuer Kanzler der HTW Dresden

    01.09.2022
    Pressestelle

    Der Wirtschaftsinformatiker führt die Verwaltung der Hochschule bereits seit 18 Monaten als kommissarischer Kanzler. Zuvor war er bereits mehr als sechs Jahre als Leiter des Rechenzentrums tätig. Als Kanzler ist Alexander E. Müller Beauftragter für den Haushalt und verantwortlich für die Wirtschafts- und Personalverwaltung. Er ist Dienstvorgesetzter des gesamten nichtwissenschaftlichen Personals. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg arbeitete Alexander E. Müller als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden. Dort lehrte und forschte er im Umfeld der Business Intelligence. Als Interim-Dekanatsleiter an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften lernte er zu dieser Zeit die Hochschulverwaltung intensiver kennen. 2013 wechselte er als IT-Koordinator an die HTW Dresden. Ein zentrales Projekt war die Einführung einer neuen Campusmanagement Software für die fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, dem er als zentraler Koordinator vorstand. Ende 2014 übernahm Alexander E. Müller die Leitung des Hochschulrechenzentrums, die er bis Ende August 2022 innehatte. Sein Engagement in mehreren großen (IT-)Projekten ermöglichte ihm einen tiefen Einblick in die Verwaltungsstrukturen der HTW Dresden sowie die vielfältigen damit einhergehenden Herausforderungen, in denen gleichzeitig große Gestaltungschancen liegen. "Verwaltung als Ermöglicher" „Eine sachgerecht ausgestattete und gut organisierte Verwaltung ist das Fundament für Lehre, Forschung und Transfer. In diesem Sinne verstehe ich Verwaltung im Wesentlichen als Ermöglicher, um die Prozesse an der Hochschule effizient und rechtssicher zu gestalten. Ich möchte mein Möglichstes tun, um in allen Bereichen der Hochschule sowohl die großen Leuchtturmprojekte als auch die kleinen, innovativen Ideen gleichermaßen wertzuschätzen und zu fördern“, beschreibt der neue Kanzler seine zukünftige Aufgabe. „Ich freue mich außerordentlich, mit Alexander E. Müller eine erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen zu haben. Er kennt die Hochschule und die Verwaltungsprozesse bereits sehr gut. Bei der Weiterentwicklung unserer Hochschule werden wir von seiner Erfahrung in der Umsetzung digitaler Prozesse profitieren können. Bereits seit anderthalb Jahren arbeiten wir als Rektorat gemeinsam mit der Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold, und dem Prorektor für Forschung und Transfer, Prof. Gunther Göbel, sehr kollegial und konstruktiv zusammen“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Alexander E. Müller folgt auf Monika Niehues, die im Februar 2021 nach 12-jähriger Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet wurde.

    Staatssekretär Dr. Andreas Handschuh überreicht Alexander E. Müller die Ernennungsurkunde.
    SMWK
  • Alumni-Treffen der Fakultät Maschinenbau

    29.08.2022
    Maschinenbau

    Am Freitag, den 16. September 2022 findet ab 17:00 Uhr das Alumni-Treffen der Fakultät Maschinenbau im Kfz-Technikum, Uhlandstrasse 25 an der HTW Dresden statt. Das Treffen bietet eine Plattform für das Wiedersehen mit „alten“ Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Lehrenden und gibt zudem Gelegenheit, um alte Kontakte aufzufrischen oder neue Verbindungen zu knüpfen. Um Rückmeldung zur Teilnahme bitten wir bis zum 24. August 2022. Dafür nutzen Sie bitte folgenden Link: https://terminplaner6.dfn.de/de/p/186803df3d320107e9768230c7860c7f-19841 Flyer Einladung ► Ablauf und Agenda ► Hygienekonzept ►

    Fahrzeugtechnikum
  • Fachtagung Schweinehaltung und Abschlussveranstaltung des Projektes "SINS Sachsen"

    22.08.2022
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Entzündungs- und Nekrosesyndrom (SINS) in sächsischen Schweinehaltungen Neben dem Auftreten von Schwanz- und Ohrverletzungen im Zuge von antagonistischen Verhaltensweisen ist in den letzten Jahren ein Entzündungs- und Nekrosesyndrom beim Schwein (Swine Inflammation and Necrosis Syndrome, SINS) in den Fokus des Interesses gerückt. Die dabei zu beobachtenden Läsionen können außer im Schwanz- und Ohrenbereich auch an Kronsaum, Ballen, Sohlen, Gesäuge, Nabel und Gesicht beobachtet werden. Sie treten ohne das Zutun anderer Schweine auf und können nicht allein durch Technopathien erklärt werden (Reiner, 2019). In einem zweieinhalbjährigen Projekt der HTW Dresden, der TSK Sachsen, der IGS Sachsen e.V. sowie Kooperationsbetrieben wurde im Bereich des Entzündungs- und Nekrose in sächsischen Schweinehaltungen geforscht. Die Projektergebnisse werden zur Veranstaltung an Schweinehalter und Interessierte aus dem vor- und nachgelagertem Bereich der Schweinehaltung durch den Projektleiter, den Projektmitarbeiter, Vertretern der TSK Sachsen, des LfuLG Sachsen sowie Sponsoren präsentiert. Dabei gliedert sich die Tagung in den Wissenstransfer von Saxony5 ein. Saxony5 ist ein Transferverbund der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und gehört zum Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“. Tagungsprogramm 14:00 Begrüßung & Vorstellung Saxony5 Prof. Dr. Markus Freick, HTW Dresden 14:20 Zukunftsfähige Schweinefütterung!? Dr. Eckhard Meyer, Lehr- und Versuchsgut Köllitzsch 14:50 Präsentation der Ergebnisse des EIP-Agri Projektes zum Entzündungs- und Nekrosesyndrom (SINS) in sächsischen Schweine Haltungen mit Diskussionsrunde Andrea Friebe, HTW Dresden 15:30 Kaffeepause & Präsentation des SINS-Detektionsgerätes EVONTA GmbH (Dresden, SN) 16:00 Bedeutung und Möglichkeiten zur Stärkung der Darmfunktion in der Tierernährung Phillip Austermann, GITES GmbH (Sassenberg, NRW) 16:30 Ergebnisse der Risikoanalysen in sächsischen Schweinebeständen im Rahmen des SINS-Projektes Dr. Helga Vergara, TSK Sachsen 17:00 Reduktion von Schwanzverletzungen – Chancen und Möglichkeiten der Zucht Stephanie Nuphaus, TOPIGS-SNW GmbH (Senden, NRW) 17:20 Schlusswort durch IGS Sachsen e.V. Einladung

    Ferkel
  • Saxony5 Rassegeflügeltagung und Zuchtbuchtagung des Sächsischen Rassegeflügelzüchterverbandes e.V.

    22.08.2022
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Tagungsprogramm Begrüßung (Tassilo Neubert, SRV e.V. ) Einführung in das Programm & Vorstellung Saxony5 (Prof. Dr. Markus Freick, HTW Dresden) Ergebnisse der Legeperiode der Sachsenhühner und Dt. Zwerg-Langschan im Projekt zu Leistungsprüfung an der HTW Dresden (Dr. Ruben Sehreiter, ZAFT an der HTW Dresden) Qualität von Hühnereiern: Wo liegen die Besonderheiten von Rassehühnern? (Alexander Schwager & Tobias Born, HTW Dresden) Elektronische Zuchtbuchführung beim Rassegeflügel (Johannes Dietz, Evonta GmbH (Dresden)) Aktuelle Impfempfehlungen für Rassetauben (Prof. Dr. Markus Freick, HTW Dresden) Leistungen von Rassegeflügel im sächsischen Zuchtbuch (Tassilo Neubert, SRV e.V. ) Gemeinsames Mittagessen mit individuellem Erfahrungsaustausch Einladung

    Geflügel
  • Promotion auf dem Gebiet der Serviceroboter in der stationären Altenpflege: Franziska Bielefeldt und Lisa Obst

    19.08.2022
    Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Im Rahmen ihrer Forschung innerhalb des ISRADA-Projektes an der HTW Dresden haben sich die beiden Nachwuchsforscherinnen der Robotik in der Altenpflege gewidmet und basierend auf drei eigens durchgeführten Studien ein Schalen-Modell entworfen. Es beinhaltet 23 ermittelte Faktoren (z. B. Gefühle & Bedürfnisse, Ethik, Finanzierung),die jeweils drei Ebenen (überbetriebliche und betriebliche Ebene sowie Arbeitssystem-Ebene) zugeordnet sind. Drei weitere Aspekte (Kommunikation, Partizipation und Akzeptanz) konnten zudem als ebenenübergreifende Faktoren identifiziert werden und sind daher von besonderer Relevanz. Um dem absehbaren Pflegenotstand entgegenzuwirken, werden vermehrt Lösungsansätze im Bereich der Digitalisierung bzw. Automatisierung gesucht. Serviceroboter sollen unterstützend in der stationären Altenpflege eingesetzt werden, beispielsweise bei Therapien. Die Arbeitspsychologin Franziska Bielefeldt und die Wirtschaftswissenschaftlerin Lisa Obst haben in den rund dreieinhalb Projektjahren explorativ mit Stakeholdern erarbeitet, welche Faktoren relevant sind/sein könnten für einen erfolgreichen künftigen Robotereinsatz in der stationären Altenpflege. Dabei ging es vor allem darum, nicht die konkreten Auswirkungen eines spezifischen Roboters darzustellen, sondern möglichst breit und offen Aspekte zu identifizieren, die in unterschiedlichen Ebenen (z. B. der betrieblichen Ebene) und über unterschiedliche Robotertypen hinweg von Bedeutung sind. Die erste Studie umfasst eine ganzheitliche Arbeitsanalyse bei einem Praxispartner mit Interviews, Arbeitsbegehungen, Befragungen, Kurzworkshops, Dokumenten- und Prozessanalysen. Im zweiten Schritt führte Franziska Bielefeldt mit den Beschäftigten und Führungskräften von dieser Altenpflegeeinrichtung zwei Zukunftswerkstätten durch. „Das Ergebnis eines vorab selbst erstellten Reviews hat gezeigt, dass Beschäftigte in Studien unterrepräsentiert sind. Daher haben wir den Fokus der Befragungen bewusst auf Beschäftigte und Führungskräfte gelegt, ohne die Bewohnerinnen und Bewohner jedoch zu vernachlässigen“, so Bielefeldt zur Durchführung der Studie. Parallel dazu führte Lisa Obst Interviews mit strategischen Entscheidern, die maßgeblichen Einfluss auf Planung, Finanzierung und Management in der Branche haben. Darauf basierend entstand das SerosA-Modell (Serviceroboter in der stationären Altenpflege), welches relevante Faktoren grafisch abbildet und auch umfangreich in einem Fließtext beschreibt bzw. praktisch anwendet. Von dem Modell mit den dazugehörigen Beschreibungen sollen die zukünftigen Einsatzorte von Pflegerobotern profitieren, indem sie einen Überblick erhalten, welche Aspekte bei der Planung, Entscheidung und Implementierung zu berücksichtigen sind. Aber auch für die Forschung, Roboterhersteller und Politik sind die Ergebnisse interessant, da das Modell relevante Konstrukte, aber auch die Komplexität der Thematik aufzeigt. Zudem gab es zuvor kein Modell für diesen spezifischen Einsatzkontext von Robotern. Betreut wurde die Doppel-Promotion von Professor Michael Dick (OVGU, Professur für Betriebspädagogik) und Professor Rüdiger von der Weth (HTW Dresden, Professur Betriebswirtschaftslehre / Personalwirtschaft und Arbeitswissenschaften). Im letzten Jahr konnten die Wissenschaftlerinnen mit ihrem Exposé zum Dissertationsvorhaben den Nachwuchsforschungspreis der Hochschule gewinnen. Franziska Bielefeldt setzt sich freiberuflich für eine bessere Arbeitswelt ein. Sie begleitet derzeit primär Beschäftigte bzw. Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in Zeiten von Fachkräftemangel und einer zunehmend technisierten Arbeitswelt. Lisa Obst ist Trainee bei der Sächsischen Aufbaubank im Bereich Unternehmensentwicklung.

    Porträt von Franziska Bielefeldt und Lisa Obst mit ihren Promotionsurkunden in der Hand
    Franziska Bielefeldt
  • Dr. Isabelle Vogt: "Forschen und lehren in toller Gemeinschaft"

    16.08.2022
    30 Jahre

    Isabelle Vogt ist promovierte Chemikerin und an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie (LUC) als Laboringenieurin im Bereich der Molekularbiologie tätig. Die Arbeit in einem tollen Kollegium schätzt sie sehr. Außerdem findet sie, dass ihr Arbeitsplatz der beste Ort zum Wohlfühlen auf dem Pillnitzer Campus ist. Warum das so ist, erfahren Sie im aktuellen Porträt. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Der beste Job, den ich mir vorstellen kann! Ich darf mein Wissen in Form von praktischen Übungen und Vorlesungen weitergeben, ich kann forschen, ich habe die Möglichkeit, im Labor arbeiten zu können und ich habe richtig tolle Kolleginnen und Kollegen. Aufgrund der interdisziplinären Positionierung der Molekularbiologie innerhalb aller Studiengänge der Fakultät LUC sind die Themengebiete vielfältig und sehr spannend. Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten. Vielfältig, herzlich und praxisorientiert Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Ich wünsche mir für unsere Hochschule wissbegierige Studierende, motivierte Mitarbeitende und weniger Bürokratie. Welcher Ort auf dem Campus ist Ihr Lieblingsort? Es ist tatsächlich der Ort, an dem ich arbeite. Das Gebäude Bergweg 23 liegt idyllisch in Pillnitz am Weinberg. Vom Pillnitzer Campus sind das 20 Minuten Fußweg vorbei an der Weinbergskirche, an verschiedenen weidenden Tieren wie z. B.: Wollschweinen, Pferden und Gänsen und an uralten Eichen. Das Gebäude hat aufgrund seiner Geschichte sehr viel Charme in einer äußerst grünen Umgebung. Das mag ich sehr. Weitere Porträts sind auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

    Porträtbild von Isabelle Vogt, die in die Kamera lächelt und eine Pipette in der Hand hält
    Kalina Zheynova
  • Chemie und Umwelt: Gewinnung von Wasserglas aus dem nachwachsenden Rohstoff Reishülsenasche

    11.08.2022
    Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Studium

    Die Grundchemikalie Wasserglas wird im Millionenjahrestonnenmaßstab hergestellt. Der vielseitige Grundstoff findet u. a. Verwendung zur Verfestigung, Versiegelung oder Abdichtung etwa von Beton und Mauerwerk, als Klebe- und Haftmittel für Fliesen wie auch etwa Kartonagen und ist Bestandteil von Gütern wie Reifen, Zahnpasta und Waschpulvern. Die klassische Herstellung erfolgt bisher energieintensiv bei ca. 1200 bis 1400 °C aus den Rohstoffen Alkalicarbonat und Quarzsand. Mit deutlich geringerem energetischem Aufwand lässt sich Wasserglas anstelle von kristallinem Quarzsand aus der amorphen Kieselsäure der Reishülsenasche gewinnen. Reishülsen stellen ein Abfallprodukt bei der Reisproduktion dar, fallen mit ca. 100 Millionen Jahrestonnen an und können wegen ihres hohen Kieselsäureanteils nicht als Futtermittel verwertet werden. Die energetische Verwertung des nachwachsenden Rohstoffs Reishülsen hinterlässt eine ca. 80 % kieselsäurehaltige Asche – ein idealer Ausgangsstoff für die Gewinnung von Wasserglas. Die Niederlassung der Pörner Gruppe (Österreich) entwickelt am Standort Grimma ein Verfahren zur industriellen Gewinnung von Wasserglas aus Reishülsenaschen, wobei der Kooperationspartner HTW Dresden (B. Sc. Matthias Wambold, Prof. Dr. Jörg Feller) die Optimierung von Prozessstufen analytisch begleitet. Auf dem Weg von der Reishülse zum optimalen Produkt (siehe Bild) werden dabei aktuell folgende Ziele verfolgt: Verringerung des Einsatzes von Prozesswasser und Energie, Eliminierung und Verwertung von Begleitstoffen und Erfüllung von konstanten Qualitätskriterien trotz der biologischen Herkunft der Edukte. Für den Studiengang Chemieingenieurwesen kann man sich noch bis zum 30. September 2022 bewerben.

    Proben von Reishülsen, Reishülsenasche, gefärbtem Kaliumwasserglas, sprühgetrocknetem Natri-umwasserglas und klarem Natriumwasserglas mit besonders hohem Silikatanteil inmitten feuchter Reishülsenasche
    M.Wambold

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Medienspiegel HTW Dresden (intern)