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Auszeichnung für gute Lehre
02.06.2022Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Lehre PressestelleDer Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre – von der Betreuung von Abschlussarbeiten, der Lernbegleitung Studierender bis hin zur Organisation – und stellt die große Bedeutung der Lehre heraus. In diesem Jahr konnte jede Fakultät eine Kandidatin oder Kandidaten vorschlagen. Für die Nominierung gab es keine festgelegten Themen oder Kriterien. Die Fakultäten waren in der Gestaltung der Auswahlprozesse frei, lediglich der aktive Einbezug der Studierenden war Grundvoraussetzung. Die Auszeichnung wurde von der Rektorin Prof. Katrin Salchert an folgende Lehrende überreicht. Prof. Dr.-Ing. Ulrike Weisemann, Fakultät Bauingenieurwesen Prof. Ulrike Weisemann vertritt das Lehrgebiet Eisenbahnbau und damit eine am Standort der HTW Dresden seit vielen Jahrzehnten etablierte Fachrichtung. Motivation und Anschaulichkeit zählen zu den besonderen Merkmalen ihrer Lehre. Die engen Kontakte zur Praxis ermöglichen es ihr, neueste Entwicklungen auf dem Eisenbahnsektor mit Bezug zu aktuellen Infrastrukturprojekten sowie im Rahmen von Exkursionen vorzustellen. Die Professorin für Verkehrs- und Eisenbahnbau ist die Initiatorin des Bachelorstudiengangs Infrastrukturmanagement und trägt hier neben dem Amt der Studiendekanin den Großteil der Lehrbelastung. Prof. Dipl.-Des. Diana Simon, Fakultät Design Prof. Diana Simon interessiert sich vor dem Hintergrund ihres Arbeitsschwerpunktes im Bereich digitaler Produkte vor allem für kooperative Arbeitsformen im Design. Für die in diesem Feld notwendige Teamarbeit ist die Entwicklung sozialer Kompetenzen ebenso wichtig wie die Anreicherung fachlicher Kompetenz. Entsprechend wichtig ist Diana Simon die Erprobung und Anwendung partizipativer Lehrformate. Ihre eigene Kompetenz auf diesem Gebiet erweitert sie u.a. über die regelmäßige Wahrnehmung didaktischer Weiterbildungsangebote. Ihre moderne Auffassung von Hochschullehre in Verbindung mit ausgezeichneten Evaluationsergebnissen prädestinieren Diana Simon als Empfängerin des diesjährigen Lehrpreises. Prof. Dr.-Ing. Kristina Kelber, Fakultät Elektrotechnik Prof. Kristina Kelber hat in der Fakultät maßgeblich das Erstsemesterprojekt angeregt und mitgestaltet. Ab dem kommenden Wintersemester wird das Modul fester Bestandteil im Curriculum sein. Das Erstsemesterprojekt ist eine Kombination bestehend aus einer Vorlesungsreihe mit seminaristischem Charakter, Laborversuchen mit praktischen Übungen, einer Abschluss-Präsentation mit den Elementen E-Learning sowie Einzel- und Gruppenarbeit. Mit dem Konzept werden bei den Studierenden im ersten Semester die Teambildung und Vernetzung gefördert. B.Eng. Fabian Ettelt, Fakultät Geoinformation Fabian Ettelt ist Laboringenieur der Fakultät Geoinformation und unter anderem für die Lehre in den Bereichen terrestrisches Laserscanning und Photogrammetrie zuständig. Die Studierenden der Fakultät Geoinformation haben Fabian Ettelt für den Lehrpreis vorgeschlagen. In der Begründung heißt es: „Herr Ettelt ist äußerst hilfsbereit, freundlich, engagiert, kompetent und begegnet den Studierenden immer auf Augenhöhe und mit einer Prise Humor.“ Dr. Katharina Fischer, Fakultät Informatik/Mathematik Dr. Katharina Fischer versteht es in besonderem Maße, den Studierenden die komplexen mathematischen Inhalte verständlich näher zu bringen, zum Mitmachen zu animieren und zu motivieren. Mit Hilfe von Lehrvideos gestaltet sie ihre Online-Lehre anschaulich und gut verständlich. Daneben setzt sie sich für das Angebot an Fördermöglichkeiten ein und ist u. a. im „Lernraum Mathematik“ aktiv. Prof. Dr. rer. hort. Eva Rietze, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie Prof. Eva Rietze schafft in ihrem Lehrgebiet Zierpflanzenbau/Versuchstechnik eine besondere Verbindung von Theorie und Praxis. Ihre Lehre ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Nutzung digitaler Lehrformen und deren Kombination mit der Praxis in Präsenz. In ihren Lehrveranstaltungen versteht sie es, ihre Begeisterung und Liebe für die Welt der Pflanzen an die Studierenden weiterzugeben. Für die Studierenden hat die Professorin immer ein offenes Ohr. Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hornoff, Fakultät Maschinenbau Thomas Hornoff arbeitet in der Fakultät Maschinenbau als Laboringenieur im Bereich CAD. Darüber hinaus kümmert er sich um die IT-Infrastruktur der Fakultät. Die Studierenden der Fakultät haben ihn wegen seines großen Engagements für die Lehre vorgeschlagen. Der Laboringenieur ist für technisch-organisatorische Aufgaben immer ansprechbar und löst diese sehr schnell und zuverlässig. Prof. Dr.-Ing. Ingo Gestring, Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Ingo Gestring hat seit 2009 an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften die Professur Produktion und Logistik inne. Seine Lehrveranstaltungen sind geprägt von Interaktion und Partizipation der Studierenden ein. Um die notwendige Praxisnähe und Anwendung von Wissen zu erreichen, greift Prof. Gestring oft zu spielerischen Elementen in der Lehre, z.B. Fischertechnik und Lego. Das kommt bei Studierenden so gut an, dass sie ihn für den Lehrpreis vorgeschlagen haben. Prof. Anne-Katrin Haubold gratulierte den Preisträger*innen. Für die Prorektorin für Lehre und Studium ist gute Lehre nicht allein eine Frage der Auswahl der Lehrinhalte und des Technikeinsatzes: „Gute Lehre erfordert die Bereitschaft der Lehrenden, mit den Studierenden zu klären, was diese für den Lernerfolg im jeweiligen Modul benötigen. Dies gilt insbesondere nach fünf Corona-Semestern, in denen Studierende vermehrt auf sich allein gestellt studieren mussten. Ich danke allen, die dieses Engagement Tag für Tag in der Lehre zeigen!“ In den kommenden Wochen werden die Preisträger*innen ausführlich in verschiedenen Formaten der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

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Meet your Maker
02.06.2022Industrie 4.0 ModellfabrikIhr möchtet euer Know-how einsetzen, um spannende Projekte voranzubringen, habt aber keine eigene Idee? Ihr seid auf der Suche nach Gleichgesinnten, die mit euch gemeinsam eine Vision teilen und diese verwirklichen wollen? Oder seid ihr auf der Suche nach helfenden Händen, die euch im Team unterstützen? Dann seid ihr bei „Meet your Maker“ des Lab X und der Gründungsschmiede genau richtig! Gemeinsam veranstalten wir am 22.06.2022 um 18.00 für euch unser Matchmaking „Meet your Maker“. In gemütlicher Atmosphäre tauschen wir uns über eure Visionen aus, führen euch mit Interessierten zusammen und lassen neuen Ideen freien Raum. Von einzelnen Personen, die sich bei unserer Veranstaltung zu einem Team zusammenfinden können, bis hin zu KickStart-Teams, welche schon ausgereifte Produktideen haben und noch passende Mitstreiter suchen, finden sich bei uns vor allem Personen, die den Blick in Richtung Zukunft setzen. Jetzt schnell hier anmelden.

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Erneuter erfolgreicher Abschluss der zweijährigen Qualifizierungsmaßnahme von Vermessungstechnikern aus dem Vermessungsdienst von Nordrhein-Westfalen
02.06.2022GeoinformationIm Zeitraum von Oktober 2019 bis Januar 2022 fand der zweite Lehrgang zur berufsbegleitenden Weiterqualifizierung von Mitarbeitern im mittleren technischen Funktionsbereich der Vermessungsverwaltung der Bezirksregierungen Arnsberg und Köln an der Fakultät Geoinformation der HTW Dresden statt. Sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben diese Ausbildung auf dem Gebiet der Geoinformation und amtlichen Vermessung erfolgreich abgeschlossen und wurden damit befähigt, wesentliche Aufgaben eines Vermessungsingenieurs in den Vermessungsämtern der beiden Bezirksregierungen künftig sachgerecht und fachlich richtig erfüllen zu können. Die Qualifizierungsmaßnahme fand parallel bzw. gemeinsam mit den Lehrveranstaltungen der Fernstudenten der Studiengruppe 17/061/21 in 15 Kursen jeweils von Donnerstag bis Sonnabend statt. Sie umfasste insgesamt neun Module aus den Bereichen Landmanagement, Geoinformatik sowie Photogrammetrie und Fernerkundung in einem Umfang von 61 ECTS-Credits. Alle Modulprüfungen waren identisch mit denen des Fernstudiums. Diese Fortbildung war geprägt von den Herausforderungen der CORONA-Pandemie, sodass fast 50 % aller Lehrveranstaltungen online und ohne Präsenz vor Ort in Dresden erfolgten. Das verlangte den Teilnehmern erheblich größere Anstrengungen ab als denen aus dem ersten Kurs von 2015 bis 2018. Am 27.04.2022 fand im Plenarsaal der Bezirksregierung in Köln der festliche Abschluss des Fortbildungskurses statt, an dem neben Mitarbeitern der Bezirksregierungen auch Vertreter der Vermessungsverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen teilnahmen. Frau Köhle als amtierende Regierungsvizepräsidentin überreichte gemeinsam mir Prof. Dr. Wehmann, dem Lehrgangsleiter der HTW Dresden, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in feierlicher Form die Zertifikate über die erfolgreiche Absolvierung des Lehrgangs und nahm zugleich die Höhergruppierung der Absolventen vor. Der besondere Dank der Fakultät Geoinformation der HTW Dresden gilt ab-schließend der Bezirksregierung Köln für ihre Initiative zur erneuten Durchführung dieses Lehrgangs. Innerhalb der HTW danken wir vor allem dem Dezernat Studienangelegenheiten, das in enger Zusammenarbeit mit Prof. Wehmann zudem alle notwendigen verwaltungstechnischen Fragen geklärt hat. Schließlich geht ebenso eine Anerkennung an die beteiligten Hochschullehrer und Laboringenieure, die sich alle sehr engagiert dieser besonderen Aufgabe gestellt haben. Den Absolventinnen und Absolventen wünschen wir alles Gute für ihr künftiges berufliches Wirken. Wolffried Wehmann

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Tino Köhler: "Ein Studium ist ein magisches Kapitel im Leben."
31.05.2022Pressestelle 30 Jahre StudiumTino Köhler studiert seit 2018 Elektro- und Informationstechnik und genauso lange beteiligt er sich auch in den Hochschulgremien als studentischer Vertreter. Von der Studienkommission Elektrotechnik, Senatskommission Forschung, Senat und Rektoratskommission Studiengangentwicklung bis hin zu Aufgaben in der studentischen Selbstverwaltung wie Referatsleitung Qualitätsmanagement und Vorstand des StuRa hat er bereits zahlreiche Ämter begleitet. Als studentische Hilfskraft in der Fakultät Elektrotechnik sowie bei der Studienberatung lernte er unterschiedliche Bereiche der Hochschule kennen. Was Tino sonst noch mit unserer Hochschule verbindet, berichtet er im aktuellen Porträt. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Wie man sieht, bin ich seit Anfang an sehr stark mit unserer Hochschule verwurzelt und nutze das Angebot, in den Gremien mitzuarbeiten, um die HTW Dresden mitzugestalten und zu verbessern. Durch diese kam ich nicht nur in Kontakt mit einer Vielzahl von Mitstudierenden und Studiengängen, sondern erwerbe seit Beginn auch zahlreiche Kompetenzen, die mir neben dem Studium sehr nützlich sind. Außerdem gefällt mir der praktische Anteil meines Studiums. Und das Engagement der Lehrenden in der Elektrotechnik wird mir auch nach meinem Abschluss in sehr guter Erinnerung bleiben. Welches Erlebnis an der Hochschule hat Sie besonders geprägt? Das fällt mir wirklich sehr schwer, mich auf ein Erlebnis zu beschränken (lacht). Gerade die Vielschichtigkeit der Erlebnisse macht für mich ein Studium aus. Dazu gehören stolze Momente, in der wir als studentische Vertreter in der ein oder anderen Senatssitzung etwas erreichen konnten. Genauso zähle ich den ganz normalen Studienalltag dazu. Die gemeinsame Zeit mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen, wie z. B.: Bei unserem Lernmarathon in der Prüfungsphase, in der sich jeder Tag wie Montag anfühlt. Aber auch die durchgearbeiteten Nächte im StuRa, die man bei einem kalten Getränk und einer Partie Doppelkopf ausklingen lässt. Meine ganz persönlichen Highlights waren die beiden letzten Erstsemestereinführungen (2020 und 2021), in die ich so viel Zeit und Arbeit gesteckt habe und die trotz der Umstände doch sehr gelungen waren. Diese dann mit den anderen Organisierenden zu erleben und all die neuen Erstsemester-Studierenden kennenzulernen, war sehr erfüllend. Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten. Persönlich, praktisch, intransparent Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Einerseits wünsche ich mir, dass man die Studierenden als zentrale Gruppe der Hochschule anerkennt und ihre Meinungen und ihre Einblicke wertschätzt und ernst nimmt. Der respektvolle Diskurs auf Augenhöhe muss gegeben sein. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass viel mehr meiner Kommilitoninnen das Angebot zum Mitgestalten der Hochschule wirklich nutzen. Ein Studium ist ein magisches Kapitel im Leben und ist so viel mehr als fachliche Weiterbildung. Je eher man das erkennt, umso länger kann man es genießen. Haben Sie einen Lieblingsort auf dem Campus? Mein persönlicher Lieblingsort ist der, an dem ich am meisten Zeit verbracht habe: Das A-Gebäude, dort, wo der StuRa seine Räume hat. Hier habe ich so viel lernen können. Ich konnte mich für die Belange der Studierendenschaft engagieren und über viele wichtige Themen diskutieren, meinen Kommilitoninnen helfen und vor allem habe ich hier sehr oft lachen können. Weitere Porträts sind auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

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Endspurt im Projekt Arrowhead Tools
30.05.2022Industrie 4.0 ModellfabrikVom 23.05.2022 bis einschließlich den 26.05.2022 fand das letzte Face2Face-Treffen in der University of Warwick (Großbritannien), und damit auch gleichzeitig das letzte Event innerhalb des EU-Projekts Arrowhead Tools statt. Viele Ideen wurden ausgetauscht, Bekanntschaften vertieft und die letzten Vorbereitungen für das letzte Reporting an die EU wurden erfolgreich abgeschlossen. Ebenfalls fand zur selben Zeit die 5th International Conference on Industrial Cyber-Physical Systems (ICPS 2022) statt, bei der der Lead Use Case im WP9 "IO-Link" eine Special Session bekommen hatte.[1] Während des Verlaufs des Industry Forums der Konferenz konnten die entwickelten Demonstratoren im Projekt von Projektmitgliedern und Konferenzteilnehmern begutachtet werden. Der Demonstrator des Lead Use Cases, welcher aus einer engen und intensiven Zusammenarbeit zwischen der HTW Dresden und Infineon Dresden entstanden ist, wurde als einer von vier weiteren Demonstratoren zur Vorstellung beim Review Committee der EU eingeladen. [1] https://www.arrowhead.eu/arrowheadtools/news/register-now-to-view-arrowhead-tools-demos-at-industry-forum/

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„Bunt Grün Blau Stadt Grau“ – Raus aus dem Hörsaal rein in die Praxis
25.05.2022Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle StudiumNeun Studierende, 12 Azubis, 108 qm, zweieinhalb Wochen, acht Galabau-Unternehmen und zwanzig Zulieferer: Das sind die Eckdaten eines ganz besonderen und bundesweit wohl bisher einmaligen Nachwuchsprojektes, das der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. (VGLS) gemeinsam mit der HTW Dresden (Studiengang Gartenbau) und mit Unterstützung sächsischer Hersteller und Zulieferer realisierte. Zu besichtigen ist der unter dem Titel „Bunt - Grün - Blau - Stadt - Grau“ gestaltete Themengarten seit April bis Oktober 2022 auf der Landesgartenschau (LaGa) in Torgau. Erstmals lobte der VGLS Anfang 2022 einen Wettbewerb aus, um gemeinsam mit Studierenden und Auszubildenden der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau für den Themenbereich der LaGa Torgau einen vom grünen Berufsnachwuchs realisierten Themengarten entstehen zu lassen. Unter federführender Leitung von Professor Henning Günther entwarfen dafür drei Studierendengruppen des 7. Semesters jeweils einen Garten, der als Begegnungsstätte und Diskussionsforum zu Fragen rund um Ökologie und die Wirkung von Grünflächen fungieren sollte. Eine Fachjury aus Vertretern des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, der HTW Dresden, der Landesgartenschaugesellschaft sowie des GaLaBau-Verbandes war beeindruckt von der beachtlichen Qualität der zum Wettbewerb eingereichten Gartenpläne und kürte den Siegerentwurf. Dieser trägt den Titel „Bunt Grün Blau Stadt Grau“ und wurde verfasst von den Studierenden Selina Meyer, Natalie Niedziella, Christiane Loos und Ferenc Ihle. Investition in mehr Stadtgrün ist wichtig „Ihr Planentwurf widmet sich den Folgen des Klimawandels und dessen Auswirkungen insbesondere auf Städte. Vor allem in Städten mit einem hohen Versiegelungsgrad verstärken sich die Probleme und führen zu Abflussspitzen und Rekordtemperaturen“, so Professor Henning Günther. „Unser Themengarten stellt Möglichkeiten vor, diesen Problemen zu begegnen und durch den Einsatz von Vegetation die Lebensqualität für Menschen und Tiere sowie das Klima in den Städten zu verbessern. Außerdem wollen wir damit den Blick auf eine bessere und grüne Zukunft lenken“, unterstreichen die Studierenden ihr Konzept. „Die drei entwickelten Entwürfe stehen für die nachhaltige Kompetenz des Garten- und Landschaftsbaus sowie seiner Fachlichkeit in Gestaltung, Pflege und Entwicklung von Grünflächen sowie urbanen Gartenräume. Klar wird zudem wie wichtig und unverzichtbar die Investition in mehr Stadtgrün ist“, so Axel Keul, Geschäftsführer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. (kurz GaLaBau-Verband). Der Plan der Studierenden wurde von Azubis umgesetzt Innerhalb von zwölf Tagen wurde der Planentwurf schließlich von Auszubildenden im Beruf zum/r Landschaftsgärtner*in in die Realität umgesetzt. Wesentliche Elemente des Gartens sind eine mit Natursteinen und Cortenstahl gestaltete Sitzgruppe mit Schatten spendender Pergola, ein auch als „Raingarden“ bezeichneter Trockenbach mit Versickerungsmulde, die Feuchtigkeit im Gelände hält, eine als Solitär gepflanzte Kornelkirsche (Cornus mas), insektenfreundliche Blüh- und Staudenflächen und ein Gräsermeer. Auf einem Rundweg durch den Garten werden den Besuchern wichtige Fakten um das Thema Stadtklima und Stadtgrün vermittelt. Kinder werden zu einem Garten-Quiz eingeladen. „Aus perfekter Verbindung von Lehre und Praxis entstand ein komplexes Gartenprojekt, das in der Zeit der LaGa sicher für Aufmerksamkeit sorgen wird“, so Axel Keul. „Gerade in der heutigen Zeit zeigt das Projekt, was zusammen erreichbar ist. Damit steht es für eine verbindende Gemeinschaftsaktion aus Auszubildenden, Studierenden, Unternehmen und Zulieferern. Es verdeutlicht einmal mehr das Engagement und die Leistungsfähigkeit aller der grünen Branche Sachsens angehörenden Aktiven.“

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Kooperationsgespräche zu innovationsgestützter Entwicklung in der Region an der HTW Dresden
24.05.2022Forschung TransferDer Wissens- und Technologietransfer spielt für die HTW Dresden als praxisorientierte Hochschule eine wesentliche Rolle in Lehre und Forschung. Die sich daraus ergebenden Potenziale sollen in Zukunft noch stärker gemeinsam mit der Landesinitiative simul+ InnovationHub des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung (SMR) genutzt werden. Gemeinsam mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft arbeitet das Netzwerk simul+ InnovationHub daran, Zukunftsprojekte zu initiieren und zu befördern. Die Vision sind smarte Regionen, die aufgrund des Einsatzes neuer Technologien oder gesellschaftlicher Ansätze besonders flexibel auf die aktuellen Herausforderungen (Klimawandel, Stadt-Land-Barriere, Bildungsbenachteiligung etc.) reagieren bzw. daraus neues Potenzial schaffen. Am 23. Mai 2022 begrüßte der Prorektor für Forschung und Transfer der HTW Dresden Prof. Gunther Göbel die Leiterin des simul+ InnovationHub Dr. Marzena Schöne und ihr Team. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Abteilungen wurden erste mögliche Schnittstellen diskutiert und über Erfahrungen im Transferbereich gesprochen. Dabei sind der Transferverbund Saxony 5 der sächsischen Hochschulen, das Validierungsprogramm der HTW Dresden und das Format „Matchmaking“ genauso Thema wie konkrete Forschungsvorhaben. Neues Forschungsinstitut widmet sich baulichen Möglichkeiten dem Klimawandel zu begegnen Vorgestellt wurde bei der Veranstaltung das derzeit in Gründung befindliche Institut für „Bauen im Klimawandel“ (IBiK), einem Zusammenschluss von Expertise aus den Fakultäten Bauingenieurwesen und Maschinenbau der HTW Dresden. Das Institut bringt das klimaangepasste Bauen zur Anwendung und trägt somit zu einer umweltgerechten, florierenden Entwicklung der Gesellschaft bei. “Wir erarbeiten Lösungen, wie die gebaute Umwelt - z.B. Gebäude und Infrastruktursysteme - gegenüber Umweltgefahren resilienter werden kann. Unser Ziel ist es, die Folgen des menschgemachten Klimawandels zu mindern, beispielsweise dass Städte auch im Hochsommer nicht zu heiß werden.“, so der Institutsdirektor Prof. Thomas Naumann. Prorektor Prof. Göbel freut sich über die Initiative der beteiligten Forschenden: „Das neue Institut steht als Beispiel für zukunftsgewandte und transferorientierte Forschung in der Region und darüber hinaus. Dass wir als Gesellschaft nicht einfach „weiter so“ wirtschaften und leben können, sehen wir alle an den aktuellen Krisen. Insofern möchten wir auf diesem Wege als Hochschule unser praxisorientiertes Wissen noch besser in die Anwendung bringen, um nachhaltige Lösungen schnell umzusetzen. Eine engere Kooperation mit der Initiative simul+ InnovationHub ist da ein wichtiger Schritt für die Zukunft.“ Aufgrund der hohen thematischen Nähe planen beide Einrichtungen eine erste gemeinsame Transferveranstaltung noch in diesem Jahr. Weitere Informationen zur Forschung an der HTW Dresden im Forschungsinformationssystem (FIS): https://www.htw-dresden.de/fis Weitere Informationen zu simul+: https://www.simulplus.sachsen.de

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HTW Dresden sichert sich 1. Platz beim Thin[gk]athon – ZEISS Digital Innovation
24.05.2022Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikDie Gruppe aus wissenschaftlichen Mitarbeitern der Fakultät für Informatik/Mathematik, fand sich zusammen, um ihr industrielles Know-How im Rahmen einer dreitägigen Challenge unter Beweis zu stellen und sicherte sich dabei den 1. Platz. Die Challenge Der Smart Systems Hub lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein, um aktuelle Probleme der Industrie zu diskutieren und kreativ Lösungsstrategien zu entwickeln. Für diesen Thin[gk]athon – ein cleveres Wortspiel aus Internet of Things und Thinkathon – lieferte die Zeiss Digital Innovation einen spannenden Anwendungsfall aus dem Automotive Bereich und stellte vom 02.05. bis 05.05 Räumlichkeiten in den UniversellenWerken Dresden zur Verfügung. Das Problem Aufgabe war die Standardisierung und Integration von Anlagendaten einer kamerabasierten Qualitätsprüfung von Karosserien in die AWS Cloud. Zeiss stellte den Anwendungsfall dabei live aus einer ihrer Fertigungsstrecken vor. Die Teams hatten maximalen Freiraum bei der Findung einer kreativen Lösung. Die Lösung Das Team entschied sich für eine ganzheitliche Lösung, die aus Perspektive des Endkunden eine möglichst einfach zu bedienende Software zur Verfügung stellt. Besonders der Einsatz gängiger Industriestandards, wie das Kommunikationsprotokoll OPC-UA und dessen Cloud Integration, standen dabei im Fokus. Einzelne Komponenten, wie z.B. der OPC-UA-Server, konnten schnell und effizient auf Basis von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Projekt CASO umgesetzt werden. Abgerundet wurde die Lösung durch ein Portal für Endnutzer, zum Management der Systemkomponenten und ein passendes Sicherheitskonzept. Überzeugt werden konnte die Jury durch die besondere Fokussierung auf die Kundenwünsche und die bereits im Entwurf mitgedachte Sicherheit des Systems. Das Fazit Es war eine spannende Herausforderung und neben dem fachlichen Ansporn hat vor allem auch die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und Netzwerken überzeugt. Die HTW freut sich bereits auf die nächste Challenge.
![1. Platz beim Thin[gk]athon – ZEISS Digital Innovation Das Team der HTW Dresden v.l.n.r Martin Krockert, Marvin Matthes, Felix Brandt, Paul Patolla, Eric Brandt](/fileadmin/_processed_/0/0/csm_Thingathon_1c9769d95c.png)
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Vorlesung meets Praxis – das Zollfahndungsamt Dresden zum Handel mit bedrohten Tieren und Pflanzen am Campus Pillnitz der HTW Dresden
24.05.2022Landbau / Umwelt / ChemieSeine Aufgabe besteht in der Strafverfolgung von Reisenden genauso wie von gewerbsmäßigen Schmugglern, die Tiere und Pflanzen bedrohter Arten oder daraus hergestellte Teile und Produkte ohne Genehmigung nach Deutschland und damit in die Europäische Union einführen bzw. durch- oder ausführen. Geregelt sind die Vorschriften im Washingtoner Artenschutzübereinkommen, der entsprechenden EU-Verordnung 338/97 und dem Bundesnaturschutzgesetz. All das ist auch Thema des Moduls Planungsinstrumente/Naturschutzrecht im 4. Semester des Studiengangs Umweltmonitoring der HTW Dresden. In diesem Rahmen wurde ZAI Hagen von Herrn Prof. Jentzsch zu einem Vortrag eingeladen. Zu dem interessanten Vortrag gehörte eine anschließende Diskussion und die Präsentation zahlreicher bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten eingezogener Asservate. Welche Verbrechenstaktiken werden aufgedeckt? Was passiert mit den eingezogenen Asservaten und wie geht der Zoll damit um, wenn es sich um lebende Tiere oder Pflanzen handelt? Woran erkennt man überhaupt kritische Fälle, wenn es sich um verarbeitete Produkte handelt? Was ist verboten, was legal? Wie hoch sind die Strafen für TäterInnen? Auf die zahlreichen Fragen der Studierenden stand der Experte versiert und praxisrelevant Rede und Antwort und insbesondere die Möglichkeit die Asservate auch direkt in Augenschein nehmen zu können, hinterließ bei den Anwesenden einen nachhaltigen Eindruck. Allen war klar, dass für die präsentierten Kettchen, Taschen, Pantoffeln, Felle, Präparate, Kosmetikfläschchen und pseudomedizinischen Produkte, die im kleinen Hörsaal am Campus in Pillnitz ausgebreitet waren, Tiere bedrohter Arten getötet oder gefährdete Pflanzen aus ihren Lebensräumen entnommen wurden. Den Studierenden wurde das prüfungsrelevante Thema Washingtoner Artenschutzübereinkommen so auf überaus praxisrelevante Art und Weise vermittelt. Ihnen wurde aber auch einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, selbst darauf zu achten keine solchen Mitbringsel im Urlaubsgepäck zu haben. Denn letztlich gilt: Nichtwissens schützt vor Strafe nicht! Link für weitere Infos rund um das Thema vom Zoll: https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-Staat/Einschraenkungen/Tiere-und-Pflanzen/Artenschutz/artenschutz_node.html
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Design-Studierende zeigen Exponate zur Künstlichen Intelligenz
23.05.2022Design PressestelleIm Rahmen von unterschiedlichen Modulen über verschiedene Semester entstanden Exponate zum Thema "künstliche Intelligenz". Diese bilden die Grundlage für die jahrgangsübergreifende Ausstellung „Outside the Bounding Box“. Die interaktiven Installationen, Video-Essays und Textbeiträge werden vom 1. bis 6. Juni im Kunstraum GEH8 der Öffentlichkeit präsentiert. Seit September 2021 setzt sich die Gruppe in einer fakultativen Projektarbeit gezielt mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander. Die Studierenden betrachten damit einhergehende Fragestellungen, die über den binären Blick der Maschinen hinausgehen. „Im Prozess des maschinellen Lernens wird die KI mit umfassenden Datensätzen trainiert, z.B. mit Millionen von Bildern, um sich so ein Modell von der Welt machen zu können. Sogenannte Bounding Boxes umrahmen dabei die von der Maschine erkannten und klassifizierten Objekte im Bild. Was außerhalb der Bounding Box liegt, existiert für die KI quasi nicht“, erklären die Studierenden. Wichtige Fragen, die mit dem vermehrten Einsatz von Maschinen und der Interaktion von Mensch-und-Maschine auf unser Leben wirken, sind in die künstlerische Auseinandersetzung eingeflossen. Über Zukunftszenarien mit KI nachdenken und diskutieren Als Ergebnis ist ein Spektrum an kritischen, experimentellen und künstlerischen Arbeiten entstanden: „Die Projekte machen auf ästhetische Weise erfahrbar, was sich außerhalb des für die Maschine Sichtbaren und Klassifizierbaren befindet. Unsere Designperspektive ermöglicht dabei einen besonderen Zugang, da wir gleichermaßen mit den Technologien zusammenarbeiten als auch von ihnen betroffen sind. Wir laden ein zu „Outside the Bounding Box“, um gemeinsam über Gegenwart und Zukunftsszenarien mit KI nachzudenken, darüber zu diskutieren und sie aktiv mitzugestalten“, erläutert das Organisationsteam. Fachlich begleitet wurde das Projekt von Professor Florian A. Schmidt und Professor Sebastian Schmieg. Von der Konzeption über die Entwicklung der Exponate bis hin zur Organisation der Ausstellung haben sie das Projekt komplett in Eigenregie kuratiert. Zur Vernissage laden die Jung-Designer*innen am Eröffnungstag alle Interessierten herzlich ein. Im Anschluss an die 6-tägige Ausstellung werden die Exponate in einem digitalen Archiv auf der dazugehörigen Webseite weiterhin zugänglich sein. Das sind die Design-Studierenden: Bastian Caspari, Robin Escher, Paul Förster, Bernadette Geiger, Lasse Grimm, Robert Hellwig, Felix Hoffmann, Victoria Itter, Emily Krause, Hannah Charlotte Krause, Jessica Lasch, Franz Richter, Nico Rützel, Lina Schwarzenberg, Levi Ameo Stein, Vanessa Wahls, Ella Zickerick, Helena Strauch Stoll Ausstellungsort: Kunstraum GEH8, Gehestraße 8, 01127 Dresden Vernissage 1. Juni ab 18.30 Uhr Ausstellungszeiten: Donnerstag/ Freitag, 2. und 3. Juni | 16 bis 20 Uhr Samstag/ Sonntag, 4. und 5. Juni | 14 bis 20 Uhr Montag, 6. Juni | 16 bis 20 Uhr Kontakt: mail@outsidetheboundingbox.com
