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Chancen der Digitalisierung in der Pflege
14.06.2022Informatik / Mathematik Pressestelle TransferSeniorinnen und Senioren sowie Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Institutionen konnten sich über die Projekte Care4All , in dem es um den Einsatz von Robotern in der Pflege geht, sowie über das Ambient Assisted Living-Labor (AAL-Living Lab) informieren. Selbstbestimmt im Alter leben Das AAL-Living Lab der HTW Dresden untersucht, mit welchen Technologien der Lebensraum älterer Menschen zukünftig ausgestaltet werden kann, um ein langes, selbstbestimmtes Verbleiben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die kleine Zwei-Zimmer-Wohnung, das LivingLab, ist weitgehend barrierefrei. Unter den Fußböden versteckt befindet sich ein System aus Sensoren, die kontinuierlich die Position und Bewegung aller Personen in der Wohnung bestimmen. Aus den dadurch gewonnenen Daten sollen Laufwege, Aufenthaltshäufigkeiten und auch Sturzstellen ermittelt werden. Zur Ausstattung mit barrierearmen Möbeln gehören ein Kleiderschrank mit Kleiderlift, ein Aufstehbett mit aufwendiger Sensorik, motorisiert absenkbare Hängeschränke in der Küche, eine höhenverstellbare Arbeitsfläche sowie ein besonders standstabiler Tisch mit vier entsprechenden Stühlen, »schlaues Licht« und mehr. Das barrierefreie Bad ist mit einer ebenerdigen Dusche, einer höhenverstellbaren und neigbaren Toilette und einem höhenverstellbaren Waschtisch ausgestattet. Bewohnerinnen und Bewohner sollen am Ende ihres Aufenthalts in der Wohnung anhand ihrer Eindrücke Aufschluss darüber geben können, welche der vorhandenen Technologien und Einrichtungsteile während ihres »Probewohnens« einen positiven Einfluss auf ihr tägliches Leben hatten und möglicherweise auch langfristig haben könnten. Auf der Seniorenkonferenz gab es die Möglichkeit, das AAL bei einem virtuellen Rundgang zu erleben. Außerdem diskutierte Professor Hans-Joachim Böhme mit Teilnehmenden der Konferenz zum Thema „Braucht die Zukunft (Pflege-)Angebote 2.0?“ über die Bedürfnislagen der Betroffenen. „Pflege kann sinnvoll durch Technologien unterstützt und ergänzt werden. Damit wird das Pflegepersonal entlastet, aber keinesfalls ersetzt“, so der Professor für Künstliche Intelligenz. „Auf dem ‚Markt der digitalen Möglichkeiten‘ konnten wir mit vielen Seniorinnen und Senioren sprechen und unsere Erfahrungen austauschen. Solche Begegnungen sind wichtig, um Vorbehalten zu begegnen und Berührungsängste gegenüber KI abzubauen.“ Austausch mit der Gesellschaft ist wichtig Die Arbeitsgruppe sucht regelmäßig den Austausch mit der Bevölkerung, Interessierten sowie mit in der Pflege tätigen Menschen. So beteiligten sich Mitglieder der Arbeitsgruppe im Mai auch beim KI-Festival des Deutschen Hygiene-Museums , in denen sie mit anderen Forschenden und Bürgerinnen und Bürgern die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz diskutieren. Außerdem ist die Forschungsgruppe regelmäßig Gast der Dresdner Seniorenakademie sowie der Evangelischen Akademie Sachsen.

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Live-Präsentationen mit UAV und schnellfahrendem System
14.06.2022GeoinformationIm Rahmen des Mastermoduls „Trassierung und Infrastruktur“ fanden in den vergangenen Wochen unter der Leitung von Prof. Robin Ullrich (Fakultät Geoinformation), Prof. Ulrike Weisemann und Prof. Andreas Vesper (beide Fakultät Bauingenieurwesen) zwei Live-Demonstrationen von Sensorsystemen zur Erfassung des Bestandes linienförmiger Objekte statt. Zum Einsatz kamen ein UAV (DJI Phantom 4 RTK) der Firma VIA IMC GmbH und das schnellfahrendes System IRIS4 der Firma LEHMANN + PARTNER GmbH. Innerhalb von Projektarbeiten werden die Daten der beiden Sensorsysteme gemeinsam mit vorangegangenen Messungen zur Identifizierung der Einsatzspektren der Systeme im Bereich des Eisenbahn- und Straßenbaus verwendet. Unser Dank gilt an dieser Stellen den beteiligten Firmen und insbesondere Herrn Vincent Toriello (VIA IMC GmbH Vincent) sowie Herrn Steffen Scheller (LEHMANN + PARTNER GmbH) für die gelungenen Präsentationen.

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Sächsischer Tierzuchtpreis
14.06.2022Landbau / Umwelt / ChemieProf. Dr. Michael Klunker erhielt den Preis für seine besonderen Leistungen in Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Der ehemalige Referatsleiter Tierzucht an der damaligen Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft und spätere Inhaber der Professur für Tierzucht an der HTW Dresden, Fakultät LUC hat u.a. mehrere Forschungsprojekte begleitet. Dazu zählten sowohl Monitorings zur genetischen Vielfalt für Leistungszuchtpopulationen und gefährdete Nutztierrassen in Sachsen sowie Forschungen zur vorausschauenden orthopädischen Klauenpflege beim Rind.
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Internationale Sommerschule mit der Czech Technical University
10.06.2022Elektrotechnik Forschung InternationalDie einwöchige Sommerschule fand zwei Tage in Dresden und zwei Tage an der CTU in Prag statt. Außerdem besuchten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Forschungszentrum University Centre for Energy Efficient Buildings (UCEEB) in Buštěhrad. Auch für Professorinnen und Professoren aus anderen Fakultäten der HTW Dresden bot sich im Rahmen einer eintägigen Exkursion die Möglichkeit, die tschechische Partnerhochschule und das Forschungszentrum kennenzulernen. Professorinnen und Professoren der Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Landbau/Umwelt/Chemie nutzten den Aufenthalt zur Vernetzung und der Initiierung von weiteren Projekten. Kooperation mit der CTU Prag Die Kooperation zwischen der CTU Prag und der HTW Dresden läuft seit fast 30 Jahren und erstreckt sich auf den Austausch von Studierenden und Personal, auf gemeinsame Studienangebote sowie Forschungsprojekte in der Elektrotechnik, in der Informatik und in der Geoinformation. Unterstützt wird die Kooperation durch das Förderprogramm Ostpartnerschaften des DAAD. Die Zusammenarbeit soll durch die Entwicklung neuer gemeinsamer Projekte fortgeführt und auf weitere Bereiche erweitert werden.

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Gemeinsam feiern zum Dies academicus und Hochschulfest
09.06.2022Pressestelle 30 JahreAlle Hochschulmitglieder und -angehörigen waren herzlich eingeladen. Und so feierten Beschäftigte, Studierende, Ehemalige und Wegbegleiter gemeinsam auf dem Campus der HTW Dresden – vom Anschnitt der Geburtstagstorte, über viele Mitmach-Angebote und gemeinsames Musizieren bis hin zu Kinderprogramm und Bühnenshow. Viele nutzen die zahlreichen Angebote aus Lehre, Studium und Forschung sowie dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, um die Hochschule einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Einen filmischen Rückblick gibt es auf unserer Jubiläumsseite . Weitere Fotos vom Tag finden Sie in Kürze in unserem Bildarchiv .

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HTW Dresden unterstützt Initiative DresdenZero
09.06.2022PressestelleAktuell sammelt die Initiative aus der Dresdner Stadtgesellschaft Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Damit soll die Stadtverwaltung aufgefordert werden, ein Konzept zu erarbeiten, das aufzeigt, wie Dresden bis 2035 klimaneutral wird. Die HTW Dresden unterstützt diese Initiative vollumfänglich. „Wir sehen uns als Hochschule in einer gesellschaftlichen Verantwortung“, so Professorin Katrin Salchert, Rektorin der HTW Dresden. „Deshalb haben auch wir uns bei der Fortschreibung unseres Hochschulentwicklungsplans die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auf die Agenda gesetzt. In den kommenden Jahren werden wir Nachhaltigkeitsthemen entlang der UN-Agenda 2030 in Lehre und Studium, Forschung und Transfer sowie in der Administration der gesamten Hochschule verankern. Bis zum Jahr 2030 wollen wir das Zertifikat ‚Nachhaltiger Campus‘ erreichen sowie ressourcenschonend und mit dem Ziel der Klimaneutralität agieren“, führt die Rektorin aus. Die Initiative DresdenZero will bis zum 17. Juni 2022 mindestens 30.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammeln, um einen rechtskräftigen Stadtratsbeschluss herbeizuführen, der die Klimaneutralität der sächsischen Landeshauptstadt bis 2035 festschreibt.

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100 Jahre Lehre & Forschung für den Gartenbau in Pillnitz
07.06.2022Landbau / Umwelt / ChemieAm 01.06.1922 wurde die „Höhere Staatslehranstalt für Gartenbau in Pillnitz an der Elbe“ gegründet. In Zeiten wirtschaftlich größter Not in Deutschland wurden damit die Weichen gestellt für eine enge Verzahnung von höherer gärtnerischer Ausbildung und praxisorientierter Versuchs- und Forschungstätigkeit in der Region. Wichtige Versuchs- und Forschungsergebnisse werden bis heute unmittelbar in die Lehre einbezogen und in der Weiterbildung dem gärtnerischen Berufsstand vermittelt. Dieses Pillnitzer Markenzeichen hat sich bewährt und ist von großer Aktualität. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Schwerpunkt von 1960 bis 1991 auf der Obstforschung. Heute liegt der Fokus auf den Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandel, Ressourcenschutz, Schutz der Biodiversität und dem Erhalt der Wirtschaftlichkeit für den Gartenbau ergeben. Vier Einrichtungen arbeiten unter dem Dach "Grünes Forum Pillnitz" zusammen: Schloss und Park Pillnitz, das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), das Julius Kühn-Institut (JKI) für Züchtungsforschung an Obst sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie) führen die gärtnerische Tradition in den historischen Pillnitzer Gebäuden fort. Zur Jubiläumsveranstaltung am 02.06.2022 in der Fachschule des LfULG stellten die Festrednerinnen und -redner die erfolgreiche Entwicklung der Lehre und Forschung für den Gartenbau in Pillnitz seit 100 Jahren aus verschiedenen Perspektiven dar – abschließend jeweils mit Einblicken in die aktuellen und künftigen Arbeitsschwerpunkte. Mit einem kurzweiligen kulturellen Abendprogramm in der Orangerie des Schlossparks Pillnitz wurde die Jubiläumsfeier – insbesondere dank des großen Engagements vom Verband ehemaliger Dresden-Pillnitzer – in gelungener Weise abgerundet. Mehr Informationen: >> 100 Jahre Lehre und Forschung für den Gartenbau in Pillnitz

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Nachwuchsforschung prämiert: Ein neues Verfahren sichert die Trinkwasserversorgung in ländlichen Entwicklungsregionen
07.06.2022Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation PressestelleDie mangelnde Desinfektion von Trinkwasser in ländlichen Entwicklungsregionen stellt eine der größten Herausforderungen für eine sichere Trinkwasserversorgung dar. Der Einsatz von Chlor als wirkungsvolles Desinfektionsmittel scheitert zum großen Teil an einem Mangel an funktionierenden technischen Lösungen der Trinkwasseraufbereitung. In seiner Arbeit entwickelte Herr Otter ein Verfahren zur Wasseraufbereitung, bei welchem auf die fehleranfällige Lieferung und Dosierung von Chlorlösungen verzichtet werden kann. In einer solarbetriebenen Anlage zur Chlorproduktion wird Chlor aus dem natürlichen Chloridgehaltdes Wassers oder Natriumchlorid gebildet. Die Sicherstellung der Wasserqualität ist dauerhaft gegeben. Mit der Darstellung seines Dissertationsthemas überzeugte der Umweltingenieur die Jury nicht nur in der ersten Bewertungsstufe. Sein eigens erstellter Erklärfilm, welchen er im Rahmen des Nachwuchsforschungssymposiums präsentierte, traf den Nerv des Publikums mit prägnanten Inhalten und emotionalem Storytelling. „Meinen herzlichen Glückwunsch an den Gewinner,“ gratuliert Professor Göbel, Prorektor Forschung und Transfer. „Seine Arbeit ist ein überzeugendes Beispiel von angewandter Forschung und ein Erfolg für den Transfer von Wissenschaft in die Praxis.“ Philipp Otter promovierte in einem kooperativen Verfahren mit der Technischen Universität Dresden und der Fakultät Bauingenieurwesen der HTW Dresden unter der Betreuung von Professor Thomas Grischek. Auf dem zweiten Platz qualifizierte sich Dr. Tim Kaiser mit seiner Promotion zum Thema „Entwicklung eines Verfahrens für die Koregistrierung von Bildverbänden und Punktwolken mit digitalen Bauwerksmodellen“. Dieser war in diesem Jahr erstmalig mit 500 Euro dotiert. Auch der Geoinformatiker bewies einen hohen qualitativen Anspruch mit der Darstellung seiner Forschungsarbeit, die auch er mit einem kurzen Film anschaulich verdeutlichte. In seiner Arbeit erklärt er, wie man digitale Zwillinge von Bauwerken vereinfacht erstellt. Tim Kaiser promovierte in einem kooperativen Verfahren mit der Technischen Universität und der Fakultät Geoinformation der HTW Dresden unter der Betreuung von Professor Christian Clemen. Die Verleihung des Preises fand bereits zum achten Mal an der HTW Dresden statt. Im Rahmen des Dies academicus am 1. Juni 2022 wurden die Gewinner von der Rektorin, Prof. Katrin Salchert und Prof. Gunter Göbel geehrt. Bereits am Vormittag hatten sich die beiden Nachwuchsforscher den Fragen des großen und interessierten Publikums beim Nachwuchsforschungssymposium gestellt. Nachwuchsforschungspreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforschungspreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und dem ZAFT e.V., die ein kooperatives Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Die Jury besteht aus den Mitgliedern der Senatskommission Forschung der HTW Dresden.

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Gemeinsam laufen: HTW Dresden-Team bei der REWE Team Challenge
03.06.2022Hochschulsport Pressestelle57 Läuferinnen und Läufer passierten am Ende die Ziellinie im Dynamo-Stadion. Auch im kommenden Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, gemeinsam im Team der HTW Dresden zu laufen. Die HTW Dresden unterstützt die Teilnahme an diesem Laufevent im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Weitere Informationen zum BGM an der HTW Dresden.
