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Sächsischer Robotik-Zukunftscluster „SmaRTHI“ gehört zu den Finalisten im „Clusters4Future“-Wettbewerb
12.04.2022Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik PressestelleDer Zukunftscluster Sma rte R obotik für zeitflexible, immersive und ortsunabhängige T eamarbeit in H andwerk und I ndustrie ( SmaRTHI ) steht im Finale der hochkompetitiven Zukunftscluster-Initiative („Clusters4Future“) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). So konnte sich das von der Technischen Universität Chemnitz koordinierte Konsortium als einer von 15 Finalisten aus insgesamt 117 eingereichten Cluster-Ideen durchsetzen. Da das Vorhaben als besonders aussichtsreich bewertet wurde, erhielt „SmaRTHI“ von Oktober 2021 bis März 2022 eine Förderung des BMBF von rund 230.000 Euro, um eine Innovationsstrategie für den letzten Schritt des Auswahlverfahrens zu erstellen. Am 31. März 2022 reichten die Akteurinnen und Akteure hinter „SmaRTHI“ ihr Konzept beim BMBF ein. Hinter „SmaRTHI“ steht ein hochperformantes Bündnis aus forschungs- und transferstarken sächsischen Universitäten sowie einer Hochschule und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Dazu gehören neben der TU Chemnitz die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). Die Innovationsstrategie dieses leistungsstarken Verbundes zielt über einen Zeitraum von zehn Jahren auf den direkten und an den Bedürfnissen des regionalen Mittelstandes ausgerichteten Transfer von Ergebnissen der Spitzenforschung im Bereich „Mensch-Roboter-Interaktion“ dorthin, wo er dringend gebraucht wird: direkt in die Unternehmen. Ziel ist die Adressierung von drei Kernbereichen der Robotik der Zukunft. Die einfache Benutzbarkeit, die Orts- und Flexibilität von Robotik Anwendungen und die Modularität von Robotersystemen. Durch den Aufbau eines deutschen Clusters für smarte und flexible Robotik-Technologie soll der Zugang für kleine und mittelständische Unternehmen zu Roboter-Unterstützung in der Produktion deutlich erleichtert werden und wettbewerbsentscheidende Effekte erzielen. Hintergrund: Cluster4Future Die Zukunftscluster (Cluster4Future) sind der Kernbestandteil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und sollen einen besonderen Beitrag zur exzellenten Forschung und zum Wissens- und Technologietransfer leisten. Sie knüpfen mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung unmittelbar an die Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsfeldern an und sorgen so dafür, dass technologische sowie soziale Innovationen schneller im Alltag ankommen und mit Hilfe exzellenter Forschung Standorte mit hoher Innovation innerhalb Deutschlands entstehen. Zeitplan Vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 wurden von den Finalistinnen und Finalisten die Innovationsstrategien Zukunftscluster-Initiative („Clusters4Future“) des BMBF ausgearbeitet. Mitte Juli 2022 werden sie vor einer Expertinnen- und Experten-Jury in Berlin ihre Ideen vorstellen. Bis zu sieben „Clusters4Future“ werden anschließend ausgewählt. Voraussichtlich ab Anfang 2023 werden diese Cluster in den Forschungsbetrieb starten. Weitere Informationen zu den Zukunftsclustern erfahren Interessierte im Web auf den Seiten des BMBF: https://www.clusters4future.de/ Das Kernteam des Forschungsverbundes Prof. Dr.-Ing. Ulrike Thomas, Professur für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion, TU Chemnitz, Tel.: 0371 531-31648, E-Mail: ulrike.thomas@etit.tu-chemnitz.de Prof. Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Tel.: 0351 463-34358 Prof. Dr. rer. nat. habil. Uwe Aßmann, Professur für Softwaretechnologie, TU Dresden, Tel.: 0351 463-38463 Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Frank Fitzek, Deutscher Telekom-Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, TU Dresden, Tel.: 0351 463-33942 Prof. Dr. rer. pol. Dirk Reichelt, Professur Informationsmanagement, HTW Dresden, Tel.: 0351 462 2614

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Nachts in der Bibliothek
11.04.2022BibliothekDiese Frage haben sich Studierende rund um Prof. Wacker im Modul "Digitales Compositing" gestellt. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger Film, in Stop-Motion-Technik abgedreht. Verschiedene kleine Szenen, die die Studierenden selbst gescripted und gedreht haben, sind zu einem Kurzfilm zusammengefügt worden. An einem Freitagabend vor den Weihnachtsferien ging in der Bibliothek das Licht an - und wieder aus, und es wurde bis in die Mitternachtsstunden gedreht, geräumt, gebaut. Und das Ergebnis, meinen wir, kann sich sehen lassen, und zwar hier: https://youtu.be/gAT9RlMrCns Wir freuen uns sehr, nun endlich zu wissen, was sich des Nächtens in unseren heiligen Hallen zuträgt und sind gespannt, was noch so alles möglich ist, wenn in der Bibliothek abends das Licht ausgeht.

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Open House - Den Campus zum Leben erweckt
11.04.2022Industrie 4.0 ModellfabrikIm Rahmen des Campustages am 9. April an der HTW Dresden, bot auch die Forschungsgruppe Smart Production Systems vielfältige Einblicke in ihre Arbeit. Studieninteressierte, aber auch alle anderen Interessenten waren eingeladen die HTW, ihre Fakultäten und Studiengänge kennen zu lernen, sich zu informieren und anhand von spannenden Demonstratoren die Anwendungsfelder der einzelnen Studiengänge zu entdecken. In der 9. Etage des Zentralgebäudes bot die Forschungsgruppe rund um Prof. Reichelt einen spielerischen, kreativen Einstieg in die Welt der Informatik. So konnte mit Lego-Mindstorms ein mobiler Roboter zum Zeichnen computergenerierter Kunstwerke gebaut und programmiert werden. Mit dem Calliope Mini wurden Mikrocontroller für Geschicklichkeitsspiele und einfache Steuerungs- und Regelungsaufgaben umgesetzt. Daneben bestand natürlich auch die Möglichkeit die smarte Industrie 4.0 Modellfabrik zu besichtigen und u.a. gegen den kollaborativen Roboter Yumi Schach zu spielen, die Emotionserkennung des Roboters UR3 zu testen und sich einmal selbst mit dem Pick-by-Light System durch einen Demontageprozess führen zu lassen. Mit dem Campustag konnte die HTW zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den Campus locken und somit den Campus nach der langen Corona-Pause zu neuem Leben erwecken.

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Auch die Hochschule für bildende Künste und die evangelische Hochschule schließen sich dem Dresdner Hochschulsportzentrum an
11.04.2022HochschulsportAm 01. April 2022 besiegelten im Rektorat der TU Dresden, Dr. Andreas Handschuh (Kanzler der TU Dresden), Dipl.-Wirt.-Inf. Alexander E. Müller (kommissarischer Kanzler der HTW Dresden) sowie Jochen Beißert (Kanzler der Hochschule für Bildende Künste Dresden) gemeinsam mit dem Vorstand des Dresdner Hochschulsportzentrums die nunmehr siebte Hochschulpartnerschaft im Rahmen des Dresdner Hochschulsportzentrums (DHSZ). Vervollständigt wurde der Kreis an Kooperationen an diesem Tag durch die Vorzeichnung der Partnerschaft mit der Evangelischen Hochschule Dresden. Bereits in der Woche davor, am 23.03.2022, schlossen sich die Hochschule für Musik, vertreten durch ihre Kanzlerin, Eileen Mühlbach und die Hochschule für Kirchenmusik, vertreten durch ihren Rektor, Prof. Stephan Lennig, in feierlichem Rahmen dem DHSZ an. Damit fungiert das DHSZ inzwischen für acht Dresdner Hochschulen als deren Zentrum für Hochschulsport und organisiert zukünftig nicht nur für mehr als 38.000 Studierende abwechslungsreiche Bewegungs- und Gesundheitsangebote, sondern dient ebenso als Plattform gelebter Kommunikation zwischen den in Dresden ansässigen Hochschulen.

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Internationale Gäste an der Fakultät
11.04.2022MaschinenbauAm 07.04.2022 begrüßte der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Gunther Naumann, die neuen internationalen Gäste im Labor für Kfz-Mechatronik von Prof. Dr. rer. nat. Toralf Trautmann. Foto links: Herr Dr. Cao Songxiao von der Jiliang Universität Hangzhou/China ( https://english.cjlu.edu.cn ) forscht für ein Jahr an neuen Algorithmen für automatisierte Fahrfunktionen. Das HTW-Prüffeld und der vorhandene Versuchsträger bieten hierfür ausgezeichnete Möglichkeiten. Unterstützt wird er dabei von mehreren Studierenden der ZUST Universität Hangzhou/China, die im Rahmen einer Hochschulkooperation im Studiengang Fahrzeugtechnik den Diplomabschluss erwerben werden. Foto: Prof. Dr.-Ing. Gunther Naumann(links) und Dr. Cao Songxiao (rechts) Foto rechts: Weiterhin begannen Anfang März drei Studierende der Universitat Politècnica de Catalunya (UPC Barcelona, Spanien) mit der Erarbeitung ihrer Bachelorarbeit. Die Themen sind aus dem Bereich der Fahrzeugumfeldsensorik (Radar, Kamera) und der Testautomatisierung. Diese Arbeiten werden von der in Dresden ansässigen tracetronic GmbH unterstützt. Mit der Universität besteht eine Erasmus+ Partnerschaft. Hierdurch ist es auch Studierenden der HTW Dresden möglich, ein Semester an der UPC zu verbringen. Bei Interesse wenden sie sich bitte an Prof. Toralf Trautmann ( trautmann@htw-dresden.de ) Foto: (von links) Daniel Diaz, Roger Clato, Prof. Dr.-Ing. Gunther Naumann, Daniel Sanz.

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Ei, ei, ei, was seh' ich denn da?
09.04.2022BibliothekIn der Woche vom 11. bis zum 14. April 2022 findet in der HTW-Bibliothek eine Ostereier-Suche statt. Wer ein kleines Ei findet kann sich an der Ausleihtheke melden und bekommt als Belohnung ein frühlingshaftes Ostergeschenk. Wir hoffen auf einen fleißigen Osterhasen und findige Nutzerinnen und Nutzer!

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Ready Steady Slam!
08.04.2022GründungAm 5. Mai heißt es an der HTW Dresden wieder Ready Steady Slam. Dann präsentieren Gründungsinteressierte und junge, innovationsbegeisterte Köpfe ihre Geschäftsideen auf dem legendären Business Idea Slam der HTW-Gründungsschmiede . Im kurzweiligen Slam-Format pitchen sie auf großer Bühne innovative Ideen rund um neue Technologien, spannende Erfindungen und Dienstleistungen. Der Applaus des Publikums und das Feedback der Expert:innenjury küren den Gewinner. „Der Business Idea Slam soll inspirieren und unseren Studierenden Lust aufs Gründen machen“, sagt Ralph Sonntag, Leiter der Gründungsschmiede. „Einige Slammer aus den Events der letzten Jahre haben ihre Idee seitdem erfolgreich in ein Business überführt. Erstplatzierte wie MataBooks , Quartiermeister Bier und der Bio-Dünger KleePura gehören heute zu regional und überregional bekannten Marken“, so Sonntag. Shape the UNIverse Unter dem Motto ‚Shape the UNIverse – deine Ideen für das Studium der Zukunft‘ präsentiert der Business Idea Slam in diesem Jahr Innovationen, die das Studium und das Studieren zukünftig noch besser gestalten können. Lehre und Lernen, Campus, Hochschule und studentisches Wohnen und Leben sind nur einige der Themen, zu denen noch bis zum 19. April innovative Ideen eingereicht werden können. „Mit ‚Shape the UNIverse‘ richten wir die diesjährige Veranstaltung thematisch ganz nah am Hochschulleben aus und sind gespannt, welche Ideen unsere Studierenden einreichen“, so die Rektorin der HTW Dresden und Mitglied der Expert:innenjury, Prof. Dr. Katrin Salchert. Fest etabliertes Format an der HTW Der Business Idea Slam findet an der HTW Dresden in diesem Jahr bereits zum 7. Mal statt. Nach fünf Veranstaltungen in restlos gefüllten Hörsälen, brachte die erste digitale Ausgabe in 2021 Gründungsteams aus den Hochschulen im HAW-Tech Verbund zusammen. Der diesjährige Business Idea Slam findet am 5. April 2022 ab 17 Uhr auf dem Platz vor der HTW-Bibliothek statt. Alle Informationen, Ideeneinreichungen und Anmeldung zur Veranstaltung unter: www.htw-dresden.de/slam Über die Gründungsschmiede Die Gründungsschmiede ist Gründungsinkubator an der HTW Dresden zur Förderung innovativer Geschäftsideen und ist Teil von dresden|exists, dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. www.htw-dresden.de/gruendung

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Das Mittelstandszentrum Bau Sachsen vernetzt Schule, Hochschule und Praxis
07.04.2022Bauingenieurwesen PressestelleDas Projekt geht auf die Initiative der Fakultät Bauingenieurwesen zurück. Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern sowie sächsischen Bau- und Planungsbetrieben informieren Lehrende und Praxispartner Schülerinnen und Schüler der oberen Klassenstufen über Bauberufe. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig mit Ingenieurswissenschaften in Kontakt bringen, um mögliche Vorurteile gegenüber den Naturwissenschaften abzubauen. Deshalb berichten Bauingenieure über ihre Arbeit und machen auf diese Weise den Beruf anschaulich.“, erläutert Anna Krockert, die das Projekt an der HTW Dresden koordiniert. Aktuelle Schulprojekte Regelmäßig führen die Partner des Netzwerkes Schulprojekte und Veranstaltungen zur Berufsorientierung durch. Aktuell sind verschiedene Projekttage geplant: Im Sommer kommen sechs Gymnasien aus dem Vogtland nach Dresden, um sich über Studienmöglichkeiten zu informieren. Außerdem wird es zwei Projekttage für das Berufsschulzentrum in Freiberg sowie unterrichtsbegleitende Exkursionen für das Berufsschulzentrum in Meißen geben. Bereits zum dritten Mal läuft das schuljahresbegleitende Ganztagsangebot „Wissen-schaf(f)t Bau“ am Gymnasium Bürgerwiese. Erfolgreich beim Schülerwettbewerb Junior.ING Auch beim Junior.ING-Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern beteiligte sich das MZBau. Professoren und Laboringenieure der HTW Dresden unterstützten Schulgruppen aus drei Gymnasien (Gymnasium Bürgerwiese, Gymnasium Dresden Klotzsche, Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau) beim Entwerfen und Bauen eines Modells für eine Skisprungschanze. Am 25. März fand die Landespreisverleihung in der Vogtland Arena statt. Unter den Ausgezeichneten waren auch Schülerinnen und Schüler der betreuten Schulen: Lukas Wedel (13) und Felix Häntzschel (13) erreichten mit ihrem Modell „Klotzschejump“ den ersten Platz in der Altersgruppe Klasse 5-8. Zusätzlich wurde das Modell mit einem Sonderpreis prämiert. Die beiden Jungen freuten sich über ein Preisgeld von 350 € und fahren im Sommer zur Bundespreisverleihung nach Berlin. Sophie Else Wegner (15) und Egor Halang (15) erhielten für ihr Modell „DiAthena“ den 4. Platz in der Altersgruppe Klasse 9-12. Für Studierende bietet das MZBau ebenfalls spannende Perspektiven. Über Praktika und Abschlussarbeiten können die zukünftigen Bauingenieurinnen und - ingenieure bereits Unternehmen kennenlernen und Kontakte knüpfen.

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Herzlich willkommen zum Campustag in der Bibliothek!
07.04.2022BibliothekFühlen Sie sich herzlich eingeladen, zum Campustag an der HTW auch die Hochschulbibliothek zu besuchen. Wir haben für Sie geöffnet: Freitag 09:00 - 20:00 Uhr und Samstag 10:00 - 14:00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Naturnahe Gewässerentwicklung im urbanen Raum
04.04.2022Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle StudiumStudierende der Studiengänge Environmental Engineering und Gartenbau/ Garten- und Landschaftsbau nahmen an einem Bauseminar des Umweltamtes der Stadt Dresden zur Gewässerunterhaltung am Kaitzbach in Dresden teil. Die Studentinnen und Studenten planten und realisierten Maßnahmen, die die natürliche Entwicklung des Gewässerlaufes und der Gewässersohle befördern sollen. Dabei berücksichtigten sie auch die Anforderungen an den Hochwasserschutz in diesem innerstädtischen Gewässerabschnitt. Steckhölzer und Weidenfaschinen oder begrünte Buhnen aus den vorhandenen Steinen der alten Ufersicherung dienten als Bau- und Konstruktionsmaterial. Die Pflanzen tragen einerseits durch ihre Bodendurchwurzelung zum Erosionsschutz bei, andererseits verbessern sie den ökologischen Zustand des Ufers. Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Bauingenieuren und Garten- und Landschaftsbau „Naturnah gestaltete Gewässer stellen in urbanen Gebieten eine besondere Herausforderung dar. Gleichzeitig bieten sie ein hohes Potenzial für die Gestaltung attraktiver Freiräume in Städten. Dieses Spannungsfeld zwischen naturnaher Gewässerentwicklung, Hochwasserschutz und Stadtentwicklung war für die Studierenden direkt erlebbar.“, resümiert Professor Günther Henning, der die Studierenden während des Projektes fachlich begleitete. Darüber hinaus erhielten die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Einblick, in welcher Art und Weise die Berufsdisziplinen Bauingenieurwesen und Landschaftsbau zur Gewässerentwicklung beitragen. So waren für den erfolgreichen Einsatz der Pflanzen neben Pflanzenkenntnissen und praktischer Umsetzung der Bauweisen auch eine hydraulische Berechnung der Wasserspiegellagen und der auftretenden Kräfte des fließenden Wassers erforderlich. „Gerade diese interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den beiden Fachdisziplinen wurde von den Studierenden als sehr positiv hervorgehoben.“, so Professor Günther. Auch zukünftig wird der im Projekt umgesetzte Abschnitt des Kaitzbaches den Studierenden zur Kontrolle und Dokumentation der initiierten Entwicklungen und des Wachstums der eingesetzten Gehölze zur Verfügung stehen.
