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Von digitaler Bauplanung und Trinkwasseraufbereitung: Das Nachwuchsforschungssymposium 2022
23.05.2022ForschungBeim Nachwuchsforschungssymposium geben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen interessante Einblicke in ihre Arbeiten. Gleichzeitig müssen sie sich den Fragen des Publikums und der Jury stellen. Seit nunmehr über drei Jahren findet das Symposium erstmalig wieder in Präsenz an der Hochschule statt. Im Rahmen des Hochschulfestes am 1. Juni 2022 sind alle Interessierte ab 10.15 Uhr im PAB eingeladen. Folgende Wissenschaftler haben sich für die zweite Runde qualifiziert: Dr. Tim Kaiser Digitalisierte, modellbasierte (Bau-) Planung gewinnt stetig an Bedeutung. Die Arbeitsmethodik des Building Information Modeling (BIM) entwickelt ein zentrales digitales Abbild des Bauwerks, welches in all seinen Lebensphasen verwaltet und allen beteiligten Interessensgruppen verfügbar gemacht werden kann. Moderne Messmethoden aus dem Bereich der Photogrammetrie, wie zum Beispiel das Structure-from-Motion Verfahren, ermöglichen es den aktuellen Bauzustand zu erfassen. Um Änderungen am Bauwerk auch im Modell nachführen zu können, ist eine Registrierung zwischen erfasster Punktwolke und Modell erforderlich. Herr Kaiser entwickelte in seiner Arbeit einen neuen Ansatz der diesen Prozess stark vereinfacht, indem direkt auf Elemente des vorhandenen Modells zurückgegriffen wird. Dr. Philipp Otter Die mangelnde Desinfektion von Trinkwasser in ländlichen Entwicklungsregionen stellt eine der größten Herausforderungen für eine sichere Trinkwasserversorgung dar. Der Einsatz von Chlor als wirkungsvolles Desinfektionsmittel scheitert zum großen Teil an einem Mangel an funktionierenden technischen Lösungen der Trinkwasseraufbereitung. In seiner Arbeit entwickelte Herr Otter ein Verfahren zur Wasseraufbereitung, bei welchem auf die fehleranfällige Lieferung und Dosierung von Chlorlösungen verzichtet werden kann. In einer solarbetriebenen Anlage zur Chlorproduktion wird das gesamte aufzubereitende Wasser durch eine Elektrolysezelle geleitet und das Chlor aus dem natürlichen Chloridgehalt des Wassers gebildet. Die Sicherstellung der Wasserqualität ist dauerhaft gegeben. Das Symposium und die Preisverleihung finden im Rahmen des Hochschulfestes der HTW Dresden zum Dies Academicus statt. Wir laden alle interessierte Hochschulangehörige recht herzlich zur Veranstaltung ein!

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Micro-Python Makeathon
23.05.2022Informatik / MathematikIm Rahmen des Dies Academicus findet am 31. Mai und 1. Juni ein Micro-Python Makeathon bei uns an der HTW statt. Dazu gibt es am Dienstagabend einen Crash-Kurs zur Programmierung von Lego-Robotern und RaspPi-Pico – Boards. Am Mittwoch können damit in kleinen Teams eigene Programmier-Hacks realisiert werden. Alle notwendigen Lehr- und Arbeitsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Ein eigener Laptop wäre nützlich, ist aber keine Teilnahmebedingung. Der Kurs wendet sich ausdrücklich an Programmier-Neulinge aller Fachbereiche, sowohl in der Studentenschaft, der Mitarbeiterschaft als auch der Professorenschaft. Lasst uns gemeinsam lernen, experimentieren und Freude haben! Weitere Informationen zum Ablauf gebe ich gern per e-mail: robert.ringel@htw-dresden.de Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Dies Academicus: https://www.htw-dresden.de/hochschule/aktuelles/anmeldung Robert Ringel

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„Wer im Bereich Biodiversität forscht, sollte alle Arten wertschätzen“
19.05.2022ForschungSeit dem Jahr 2000 wird der 22. Mai als „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“ gefeiert. Er erinnert an den 22. Mai 1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens über biologische Vielfalt erzielt wurde. Diese Biodiversitäts-Konvention (Convention of biological diversity – CBD) ist mit über 196 Vertragspartnern eines der erfolgreichsten Übereinkommen der Vereinten Nationen. Hauptanliegen der Konvention ist der Schutz der biologischen Vielfalt der Ökosysteme, der Arten bzw. Populationen und deren genetische Differenzierung sowie ihrer Ressourcen. Auch an der HTW Dresden wird im Bereich der Biodiversität geforscht. Biodiversität braucht Lebensräume, die stabile klimatische Verhältnisse innerhalb der physiologischen Spanne ihrer Bewohner bieten müssen. Dr. Sabine Hänel, Postdoc an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie, untersucht zusammen mit Kollegen der TU Dresden den Einfluss von Vegetationseigenschaften auf das Mikroklima. Im DFG-geförderten Projekt „Abiotischer Stress beeinflusst das Mikroklima durch Veränderung von Vegetationseigenschaften“ betrachtet das Forschungsteam wie die Zusammensetzung von Gräsern und Kräutern in einer Wiese die Temperatur und Luftfeuchtigkeit innerhalb der Vegetationsschicht beeinflussen. So können unterschiedliche morphologische Eigenschaften, wie zum Beispiel die Größe der Blätter, die Verdunstung des Bodenwassers begünstigen oder mindern. Gleichzeitig untersucht das Team, inwiefern ausgewählte Pflanzenarten Stressfaktoren, beispielsweise Hitze und Trockenheit, durch arteneigene Eigenschaften ausgleichen. Seit dem Start der Untersuchungen vor einem Jahr konnte das Forschungsteam viele Daten und Erkenntnisse sammeln. Dr. Sabine Hänel erzählt wie ihr Forschungsalltag aussieht und welche Besonderheiten die Biodiversitätsforschung mit sich bringt. Frau Hänel, was interessiert Sie bei Ihrer Forschung ganz besonders? "Spannend finde ich inwieweit zum Beispiel eine Wiese ihren Bewohnern tatsächlich Schutz und stabile Verhältnisse bieten kann. Welche Eigenschaften der Wiese tragen dazu bei, dass hohe, aber auch tiefe Temperaturen abgemildert werden? Welche Mechanismen hat die Vegetation um ihr eigenes Mikroklima zu modifizieren? Ich würde auch gern wissen, welche Rolle die Größe der Wiese spielt und welchen Beitrag zum Beispiel die Moosschicht in der Wiese hat. Für urbane Grünflächen, die eher kleinflächig sind, wäre das Wissen um Pufferwirkung/Stabilität in Zusammenhang mit bestimmten strukturellen Eigenschaften sehr wichtig, um auch bei Trockenperioden noch Habitat für möglichst viele Arten zu sein." Welche Erkenntnisse konnten Sie bisher im Projekt sammeln? "Leider folgte - nach den vorangegangenen, sehr trockenen 12 Jahren - im letzten Jahr ein recht nasses Jahr. Trotzdem bestätigen die erhobenen Daten, dass auch eine vergleichsweise sanfte Topografie in Kombination mit unterschiedlich ausgeprägter Grünland-Vegetation im Osterzgebirge zu erheblichen Unterschieden im Mikroklima beiträgt. So kann der Unterschied der Lufttemperatur innerhalb der Vegetation an einem heißen Tag aufgrund von unterschiedlicher Topografie und Vegetationszusammensetzung bei über 9 Grad liegen. Das hat enorme Auswirkungen auf Stoffwechselprozesse und Ressourcenbedarf von Lebewesen und spielt damit nicht nur für die Pflanzen sondern auch die Tiere und Pilze in diesem Lebensraum eine wichtige Rolle. Wir sind damit einen Schritt weiter zu erkennen, inwiefern Vegetationstypen unter Stressbedingungen in der Lage sind das Mikroklima zu ändern und zu stabilisieren." Wie sieht ein typischer Tag für Sie aus? "Entgegen der allgemeinen Annahme, dass ich als Biodiversitätsforscherin viel im Gelände unterwegs bin, koordiniere und plane ich viel vom Schreibtisch aus. Ich bin meistens damit beschäftigt, alle Aktivitäten miteinander in Einklang zu bringen, Pläne für bestimmte Messungen und Versuche zu entwerfen und diese mit allen Beteiligten abzustimmen. Sobald erste Daten vorhanden sind, evaluiere ich diese, passe die Methode bei Bedarf an. Ich verbringe viel Zeit mit Datenerhebungen für die verschiedenen Projekte. Im Gelände bin ich vor allem dann, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen: Wohin kommen die Plots, wie genau wird was gemessen oder beprobt." Welche Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach also wichtig um den Forschungsalltag zu meistern? "Zielorientierung und Flexibilität unter Zeitdruck: Ich brauche vor allem einen guten Durchblick, um im Wust der Möglichkeiten nicht die konkreten Ziele aus den Augen zu verlieren. Besonders wenn ich draußen unterwegs bin und eine bestimmte am Schreibtisch erdachte Methode nicht gut im Feld funktioniert, muss ich schnell entscheiden und anpassen, um möglichst keine Zeit zu verlieren. Dadurch ergeben sich ständig neue methodische Ansätze. Hier das große Ganze zu fokussieren, ist nicht immer leicht. Und ganz wichtig: In der Forschung zu Artenvielfalt geht es um die Wertschätzung aller Arten. Wer Spinnen eklig findet, wird sie wohl nicht mitberücksichtigen, wenn ein Habitat aufgewertet wird. Wer im Naturschutz nur Orchideen zählt, übersieht all die Gräser und Kräuter, die vielleicht noch viel stärkere Rückgänge verzeichnen und die Aufmerksamkeit viel nötiger hätten. Am Ende können wir nur schützen, was wir kennen und wofür wir eine Datengrundlage haben." Sabine Hänel forscht zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen noch bis 2024 im Projekt „Abiotischer Stress beeinflusst das Mikroklima durch Veränderung von Vegetationseigenschaften“. Das Forschungsprojekt könnte damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger und effizienter Pflegemaßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Bereichen Forst- und Landwirtschaft leisten.

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Hanna Liebrecht: "Ich studiere in meiner Heimatstadt mit Blick in die Welt."
19.05.2022Pressestelle 30 Jahre StudiumHanna Liebrecht studiert im 8. Semester International Business an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Neben ihrem Studium engagiert sie sich seit dem zweiten Semester im Studentinnen- und Studentenrat (StuRa) der Hochschule. Dort hat sie bereits in verschiedensten Bereichen mitgewirkt und Posten als Referatsleitung Internationales oder Vorständin übernommen. Nach ihrem Auslandssemester in Nizza absolviert sie nun ein Praktikum in Luxemburg. Ihr Weg bei uns ist damit noch nicht vorbei. Hanna hat vor, ab März ihren Master im Studienfach Management mittelständischer Unternehmen zu beginnen und auch im StuRa wieder aktiver zu werden. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Dresden ist meine Heimatstadt und das Studieren an der HTW Dresden hat mir ermöglicht, weiterhin in dieser wunderschönen Stadt vor Ort zu bleiben und gleichzeitig durch mein Studienfach einen Blick in die große Welt zu haben. Möchten Sie Ihre schönste Erinnerung mit uns teilen? So profan es vielleicht klingen mag, sind es die ganz normalen Tage im S- und Z-Gebäude mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen gewesen. Zusammen im Kurs zu sitzen und irgendwie zu versuchen, den Stoff zu verstehen, während man sich eigentlich über das Wochenende austauscht und danach gemeinsam einen Kaffee trinken zu gehen, – so sahen meine drei Semester vor Corona aus und ich möchte sie gegen nichts auf der Welt eintauschen! Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Persönlich hoffe ich, im kommenden Jahr das Doppelmasterprogramm Management mittelständischer Unternehmen mit der Université Paris Nanterre antreten zu können und allgemein wünsche ich mir, dass dieses geschäftige Treiben, das wir gerade alle wieder erleben, aus quatschenden Studierenden in den Gängen der Hochschule bestehen bleibt. An welchem Ort auf dem Campus kommen Ihnen die besten Ideen? Irgendwo zwischen den Tischen der Bibliothek, wo man einen Blick auf den Innenhof hat, und den Räumen des StuRa im A-Gebäude, die mittlerweile nicht nur mein zweites Zuhause auf dem Campus sind, sondern auch eine ganz besondere Mischung aus so unterschiedlichen Menschen bieten, dass ständig neue Perspektiven entstehen. Weitere Porträts werden in den kommenden Wochen auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

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Einladung zu Dies academicus und Hochschulfest
19.05.2022LehreAm 01.06.2022 gibt es im Rahmen von Dies academicus und Hochschulfest für den Bereich Lehre und Studium gleich mehrere spannende Programmpunkte, zu denen wir die gesamte Hochschulgemeinschaft recht herzlich einladen. 09:30 Uhr | Vergabe der Lehrpreise der Fakultäten Die Preise für gute Lehre würdigen das besondere Engagement in der Lehre. Erstmalig konnten in diesem Jahr auch Kolleg:innen für den Lehrpreis nominiert werden, die z.B. indirekt in der Lehre, bei der Lehrorganisation unterstützen. 10:30 Uhr | Bildung für nachhaltige Entwicklung (für Lehrende) Bildung für nachhaltige Entwicklung zu stärken, ist ein wichtiges Ziel unseres Hochschulentwicklungsplans. Wir haben daher zwei Ingenieur:innen von der Initiative „Ingenieure ohne Grenzen“ eingeladen. Sie werden einen interessanten Weg aufzeigen, wie gesellschaftspolitisches Engagement mit der ingenieurwissenschaftlichen Lehre verknüpft werden kann. Mit Kreativität und Erfindergeist für eine bessere Zukunft - Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge (Dipl.-Ing. Mirko Köhler, Ingenieure ohne Grenzen e.V.) LearnING Sustainability - Nachhaltigkeit als Thema in der zukunftsorientierten Ausbildung von Ingenieur*innen (Dipl.-Wirt.-Ing. Silke Frye, TU Dortmund) 10:30 Uhr | Offenes Labor (für Laboringenieur:innen) Im Rahmen des Netzwerkes der Laboringenieur:innen wird die Veranstaltungsreihe Offenes Labor fortgeführt. Bei einem Rundgang, diesmal mit Holger Kühne und Raphael Borkert, haben alle Laboringenieur:innen der Hochschule Gelegenheit, das Hydrauliklabor und Nutzfahrzeuglabor der Fakultät Maschinenbau kennenzulernen. Wir bitten um Anmeldung ! 10:30 Uhr | Planspiel Globalisierung (für Studierende)

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Die LAFiNa ist wieder da!
18.05.2022HochschulsportNach zwei Jahren Pause lebt eine im damaligen Universitätssportzentrum entstandene Tradition wieder auf - es gibt endlich wieder unsere „Lange Fitness-Nacht“! Am 18.05.2022 sind alle Studierenden, Fitnessbegeisterten und Interessierten eingeladen, im Sportkomplex August-Bebel-Straße verschiedene Kurse, die auch im Sportprogramm des DHSZ angeboten werden, auszuprobieren. Von 18.30 bis ca 23.00 Uhr könnt Ihr zuschauen, mitmachen, schwitzen, tanzen und Spaß haben! In kurzen Pausen für Euch gibt es Showeinlagen von verschiedenen Sportarten aus unserem Kursangebot. Schaut vorbei und erlebt einen Abend voller Sport und Bewegung – es ist sicher für jeden was dabei!

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Neue Chance für Sportbegeisterte
18.05.2022HochschulsportWer noch keinen Platz in einem der vielen Sportkurse des DHSZ gefunden hat, bekommt ab Mitte Mai eine neue Chance! Am 30.05.2022 starten sowohl neue Kurse als auch Fortführungskurse, die Themen aus Sportkursen in Block A erweitern und vertiefen. Schon zwei Wochen zuvor, am 16.5. beginnen ebensolche Kurse in den Sporthallen Nöthnitzer Straße. Egal, ob Ihr Euch vor der Prüfungszeit fit machen möchtet oder gerade in die Vorlesungszeit startet – für jede:n findet sich das passende Angebot. Die Einschreibung für das neue Kursangebot beginnt am 11.5.2022 ab 10.00 Uhr, für die Fortführungskurse kann sich mit Passwort schon ab dem 4.5. eingeschrieben werden. Diese Kurse werden ab dem 11.5. freigegeben, sodass freie Plätze für weitere Interessierte zur Verfügung stehen.

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Spezicamp in der Industrie-4.0-Modellfabrik
17.05.2022Industrie 4.0 ModellfabrikEine Gruppe von elf Schülerinnen und Schülern des Spezicamps vom Radeberger-Humboldt-Gymnasium besuchte die HTW Dresden. In der Modellfabrik fand dazu ein Workshop zu technischen und gesellschaftlichen Aspekten der Digitalisierung statt. Die Jugendlichen der Klassenstufen 9-11 erhielten zunächst eine einstündige Führung durch Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Smart Production Systems im IIoT-TestBed. Dort lernten sie wesentliche Elemente moderner Fertigungssysteme kennen. Inspiriert durch kollaborative Roboter, LiFi-Systeme, KI-gestützte Assistenz-Systeme und Location Based-Services setzten sie sich danach mit den technischen und gesellschaftlichen Aspekten des digitalen Zeitalters auseinander. Im Rahmen von Poster-Sessions diskutierten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Professor Dirk Reichelt und Mitarbeitern der Arbeitsgruppe ihre Ideen zur Arbeitswelt der Zukunft, zur Sicherheit vernetzter Produktionssysteme, zur Ressourcen-schonender Fertigung und natürlich zur Schule der Zukunft. Dabei haben sie erkannt, dass alle technischen Möglichkeiten von Menschen entwickelt und genutzt werden, dass alle technischen Systeme große Chancen, aber zum Teil auch beachtliche Risiken mit sich bringen. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war diese Veranstaltung zudem eine gute Möglichkeit, sich mit zukunftsträchtigen ingenieurtechnischen Berufsbildern aus den Bereichen Informatik, Automatisierungstechnik und Robotik vertraut zu machen.

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Ein globaler Blick auf Stadtklima und Nachhaltigkeit
17.05.2022International Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleWie lassen sich die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung vor dem Hintergrund des lokalen und globalen Klimawandels bewältigen? Damit beschäftigt sich das zweijährige Masterprogramm MUrCS +1.5 , das von den Hochschulen Glasgow Caledonian University (Schottland), der LAB University of Applied Sciences in Lahti (Finnland), der Universidad de Huelva (Spanien) und der HTW Dresden angeboten wird. Die Studierenden des aktuellen Jahrgangs kommen aus 16 Ländern in Asien und Afrika, dem Nahen Osten, Nord- und Südamerika. Sie bringen Hochschulabschlüsse und Berufserfahrung, u.a. im Bereich Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen, Stadt- und Regionalentwicklung mit. Interdisziplinäre Arbeit und internationaler Austausch Während des Intensivprogramms an der HTW Dresden besuchen sie Vorlesungen und arbeiten in Laboren der Fakultäten Landbau/Umwelt/Chemie und Bauingenieurwesen. Auf Exkursionen und bei Fachvorträgen lernen sie Dresdner Wissenschaftsinstitutionen und Praxispartner kennen, wie das Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung (IÖR), das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und die Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH aus Berlin. Durch das europäische Studienprogramm MUrCS +1.5 haben Studierende aus aller Welt die Möglichkeit, an verschiedenen europäischen Hochschulen zu studieren. „Die Mobilität zwischen den Partnerhochschulen ermöglicht praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Klimazonen, Landschaften und Siedlungsstrukturen Europas und verschafft Einblicke in Programme, Instrumente und konkrete Vorhaben zum Umgang mit dem Klimawandel. Unterschiedliche Disziplinen im Themenfeld der nachhaltigen Stadtentwicklung, Klimaschutz und Klimaanpassung werden auch mit Bezug zu den Heimatländern der Studierenden miteinander verknüpft, hinterfragt und weiterentwickelt“, erläutert Professor Henning Günther, der das Projekt an der HTW Dresden leitet. Er ergänzt: „Die klimabezogenen Probleme, die wir hier haben, stellen sich in diesen Ländern häufig noch viel verschärfter dar. Wir in Europa können also auch daraus davon lernen. Dieser Austausch globaler und europäischer Sichtweisen ist ein Grundgedanke von Erasmus Mundus.“ Weitere Informationen zum Masterprogramm: https://murcs.eu/ Neue Ansätze zu Boden, Wasser und Vegetation Am 20. Mai stellen die Studierenden ihre Arbeitsergebnisse vor: Zum Beispiel, wie in der klimaorientierten nachhaltigen Stadtentwicklung ökologische und technische Aspekte im Hinblick auf Boden, Wasser und Vegetation kombiniert werden können: Bei der Planung von Grüner Infrastruktur, Anlage von Bauwerksbegrünung oder Revitalisierung von Fließgewässern. Betreut wird das Modul von der HTW Dresden gemeinsam mit der Partnerhochschule in Finnland. Das Erasmus Mundus Programm der EU Im Rahmen des Erasmus Mundus Programmes fördert die EU transnationale Masterstudiengänge für hochqualifizierte Studierende mit einem Doppel-, Mehrfach- oder gemeinsamen akademischen Abschluss. Aus 97 im Jahr 2020 eingereichten Anträgen wählte die EU-Kommission 40 Vorhaben aus. An 12 dieser Programme sind deutsche Hochschulen als Partner beteiligt, darunter die HTW Dresden. Projektpräsentation Freitag, 20.5.2022 um 13.00 Uhr HTW Dresden, Friedrich-List-Platz 1, Ausstellungsraum PAB im Erdgeschoss Präsentation und Diskussion in englischer Sprache

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Innovative Ideen für das Unileben – das war der Business Idea Slam 2022
16.05.2022GründungErstmals im Open-Air Format, fand dort der siebte Business Idea Slam der Gründungsschmiede statt. Unter dem Motto ‚Shape the UNIverse‘ präsentierten sechs Teams ihre innovativen Gründungsideen und lockten mehr als 150 Zuschauer aus HTW, TU und dem regionalen Startup-Ökosystem an. Rund um die Uni Wie möchten Studierende ihre Lebenswirklichkeit gestalten? Was kann im eigenen Umfeld noch besser laufen? Wo besteht Potenzial für Innovationen? Für den diesjährigen Ideenwettbewerb wurden Gründungsideen rund um Hörsaal, Bibliothek, Lernen, Prüfung und Freizeit gesucht. Und wer, wenn nicht die Studierenden selbst, könnten auf diese Fragen Lösungen liefern. Und wer, wenn nicht eine Jury aus Vertretern der HTW Dresden (Rektorin Prof. Katrin Salchert, StuRa, Hochschulbotschafter) und Startup-Experten von Gründungsschmiede und futureSAX könnten das Potenzial der Ideen am besten bewerten und dann gemeinsam mit dem Publikum das Gewinnerteam küren. And the Winner is … Mit ihrer App-Idee für nachhaltigere Prüfungen slamte sich Produktionstechnik-Studentin Cora Günther auf Platz 1. Kiloweise Papier werden jedes Semester verschwendet, um zugelassene Unterlagen wie Formelsammlungen mit in die Prüfung zu nehmen. Warum das Ganze nicht digital gestalten? Cora zeigte, wie es mit Tablet und Prüfungs-App gehen kann. Nachhaltiger leben, die Umwelt weniger belasten, Müll verringern. Das haben sich die TU Studenten Tom Müller und Hannes Wiedemann vom Team wooki auf die Fahne geschrieben. Mit ihrem Aktivkohlefilter sagen sie der Umweltverschmutzung durch herkömmliche Zigarettenfilter den Kampf an und belegten mit ihrem witzigen Slam Platz 2. Der dritte Platz ging an Wirtschaftsinformatik-Student Phil Beck . Seine App soll nicht nur sein eigenes, sondern das Freizeitleben aller Studierenden stressfreier machen. Wo geht’s heute Abend hin? Wofür gibt’s noch Karten? Und wie kann ich sie im Notfall wieder verkaufen? Die CluBa App soll’s richten, indem sie alle Ticket-Services auf einer Plattform vereint. Noch mehr kreative Slams Auch die drei Viertplatzierten begeisterten das Publikum und die Jury mit ihren kreativen Slams. Unter dem Motto ‚freihändig durch die Vorlesung‘ stellte Richard Fankhänel von SpeechMind seine Idee für eine KI-gestützte Protokollierungssoftware vor. Sie soll Informationen aus der Vorlesung aufzeichnen und kategorisieren, um daraus vor allem klausurrelevante Inhalte zu extrahieren. Mit AAL präsentierte das Team LAMPÜ zwar keine Food-Innovation für die Mensa, dafür aber eine Automatic Adjustable Lamp. Die intelligente Lampe soll die Beleuchtungsintensität entsprechend der Umgebungsbedingungen automatisch anpassen können und gehört laut Team auf jeden Schreibtisch oder in die Bibliothek. Team norrdesk mit Lasse Grimm und Julius Schellmann wollen mit ihren mobilen Kleinstbüros mehr Flexibilität und Abwechslung im Lern- und Arbeitsalltag schaffen und gleichzeitig dafür sorgen, dass Arbeit und Erholung gleichermaßen vereint werden können. Nach der Preisverleihung hieß es dann Netzwerken bei Bratwurst, Eis und Musik vom Campusradio. Slamer und Besucher tauschten sich mit erfahrenen Gründern und dem Team von dresden|exists aus. Endlich wieder vor Ort, live und in Farbe. Das hat so vielen gefehlt. Von der Startup-Community unterstützt Viele junge und bereits etablierte Startups, deren Wurzeln in der HTW stecken, unterstützten das Event. Die Online-Marketing Agentur onFire digital löst die Gewinnerpreise in Form einer Social Media Beratung ein. Team Slyder hielt mit ihrem innovativen Kameraschlitten das Event für die Nachwelt fest. Mates & Mate und Quartiermeister Bier – die Erstplatzierten beim Business Idea Slam von 2016 - brachten die Getränke. Lust zum Gründen geweckt? Durch ein Event wie den Business Idea Slam 2022 zu führen, war für das Moderatorinnen-Duo Julia Lüpfert und Sandra Hübener übrigens nur ein Nebengeschäft. Hautberuflich sind beide intensiv mit dem Thema Gründungberatung betraut. Zuschauer, die das Startup-Fieber nun so richtig gepackt hat und die eigene Ideen umsetzen möchten, können sich von den beiden Startup-Coaches und dem Team von dresden|exists Unterstützung holen. Business Idea Slam 2022 - It’s a wrap Die Gründungsschmiede schaut auf ein gelungenes Event zurück. Einmal mehr zeigte das Motto ‚Shape the UNIverse‘ wie aus eigenen Erfahrungen heraus Gründungsideen entwickelt und mit Begeisterung umgesetzt werden können. Ein herzliches Dankeschön an alle Slam-Teams mit ihren Ideen und an alle, die zum Gelingen des Events beigetragen haben. Ihr wart großartig! Wir freuen uns auf den Business Idea Slam 2023 und auf neue tolle Gründungsideen!
