• Besuch vom Beruflichen Schulzentrum Elektrotechnik

    27.06.2022
    Elektrotechnik

    Am 17.6.22 besuchten 18 Berufsschüler des Beruflichen Schulzentrums Elektrotechnik Dresden die Fakultät Elektrotechnik. Bei der Besichtigung von Laboren konnten Sie sich über verschiedene Fachgebiete und das Studium der Elektro- und Informationstechnik informieren und mit Professoren und Mitarbeitern ins Gespräch kommen.

    Besuch BSZ ET
  • Georg Sprössig: „Die Natur ist mein Labor."

    27.06.2022
    Pressestelle 30 Jahre

    Georg Sprößig ist Laboringenieur im Fachbereich Umweltmonitoring und Landschaftsentwicklung an der Fakultät Landbau, Umwelt und Chemie (LUC) am Standort Pillnitz. Er betreut neben drei Laboren Lehrveranstaltungen mit Fokus auf Vegetation, Fauna und Biotopen. Zu seiner täglichen Arbeit gehören auch das Management und die Pflege von Arbeitsgeräten, die vor allem für Untersuchungen draußen genutzt werden. Dazu gehören auch zwei Wetterstationen, die wichtige Daten für die Forschungsarbeit liefern. Der Großteil seiner Tätigkeit findet sowieso praktisch in der Natur statt. Wenn er dann mal nicht draußen unterwegs ist oder Studierenden in der Lehre Wissen vermittelt, pflegt er die Inhalte der Webseite als Chefredakteur der Fakultät. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Ich habe selbst an der HTW Dresden studiert. Von 2004 bis 2008 studierte ich im damaligen Diplomstudiengang Landespflege. Danach habe ich eine Stelle als Projektkoordinator in einem Forschungsprojekt zur „Biodiversitätsförderung im ländlichen Raum“ an der Hochschule angetreten. Nach Ablauf dieses Projekts im Sommer 2010 wurde gerade eine Laboringenieursstelle im neu strukturierten Studiengang „Umweltmonitoring“ ausgeschrieben. Seitdem bin ich hier mit Freude dabei. Welches Erlebnis hat Sie besonders geprägt? Nach über 10 Jahren sind mir hier einige prägende Dinge passiert, da ist es schwer, ein einzelnes Erlebnis herauszupicken. Beeindruckt bin ich immer, wenn das Interesse an speziellen Angeboten unsere Erwartungen deutlich übersteigt, wie z.B. bei der Kinderuni, wo 150 Grundschulkinder unseren Campus in Pillnitz besucht haben oder bei der Langen Nacht der Wissenschaft, wenn plötzlich über 200 Leute an einer Fledermausexkursion teilnehmen möchten. An solche Momente erinnere ich mich immer gern. Wie würden Sie die Hochschule in drei Worten beschreiben? vielfältig, lebhaft, sympathisch Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Eine stetige Weiterentwicklung mit Augenmaß und Umsicht hin zu noch mehr Themenvielfalt, dem Ausbau von Netzwerken mit Förderung von Innovationen und Unterstützung der Menschen, die daran tagtäglich mitarbeiten. Welcher Ort auf dem Campus ist Lieblingsort? Die Bank vor der Alten Schmiede (PW-Gebäude) ist für mich der schönste Ort für eine Kaffeepause. Weitere Porträts sind auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

    Porträt von Georg Sprössig
  • Lange Nacht der Wissenschaften - wir sind mit dabei!

    25.06.2022
    Bibliothek

    Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Hochschulbibliothek mit zwei Programmpunkten an der Langen Nacht der Wissenschaften. Am 8.7.2022 von 17 Uhr bis 23 Uhr kann man in der Hochschulbibliothek ausgesonderten Büchern ein neues Zuhause schenken. Beim großen Bücherflohmarkt heßt es in diesem Jahr nämlich: Kauf 1, nimm 3! Für Interessierte gibt es darüberhinaus stündlich Bibliotheksführungen, die einen Blick hinter die Kulissen der Hochschulbibliothek ermöglichen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

    Werbung Lange Nacht der Wissenschaften 2022
  • „Ein großer Schatz, der Entwicklung verspricht“

    23.06.2022
    Pressestelle 30 Jahre

    Mit einem eindrucksvollen Plädoyer für die bedeutende Rolle der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im deutschen Bildungssystem richtete sich Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger in ihrer digitalen Grußbotschaft an die rund 200 Gäste im Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theater. Menschen aus ganz Sachsen, aber auch aus den Nachbarländern Polen und Tschechien, waren dort am 10. Juni 2022 zusammengekommen, um das 30-Jährige Bestehen der Sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu feiern. In ihrem Grußwort betonte die Bundesministerin, dass die HAW aufgrund ihrer anwendungsorientierten Lehre für Schulabsolvent*innen höchst attraktiv sind. Für das bildungspolitisch bedeutsame Vorhaben der Bundesregierung der „Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI)“ stellen die HAW vielversprechende Partner dar. Sie betonte in diesem Zusammenhang besonders die starke Verknüpfung der Forschung an den HAW mit der Frage nach der praktischen Anwendung. So bauen die HAW stabile Brücken zwischen gesellschaftlicher Nachfrage, Wirtschaft und Wissenschaft. Stark-Watzinger beschrieb die Rolle der HAW als Kraftzentren der Regionen und sieht in ihnen: „Einen großen Schatz, der Entwicklung verspricht. Die HAW überwinden Grenzen von Theorie und Praxis, Forschung und Anwendung, Wissenschaft und Wirtschaft!“ Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer griff in seiner nachfolgenden Rede die Metapher der „Kraftzentren der Region“ auf, blickte zurück auf die aufregenden Jahre rund um 1992, als die sächsischen Fachhochschulen gegründet wurden und konkludierte: „Ich bin stolz darauf, dass es Ihnen gelungen ist, in den vergangenen drei Jahrzehnten starke Institutionen aufzubauen. Wir werden auch in den kommenden Jahren (…) darauf achten, dass der Wissenschaftsbereich, der so enorm wichtig ist für die Zukunft unseres Landes, prioritär behandelt wird.“ Sein Appell: „Begreifen Sie Hochschulen als gemeinsamen Organismus! Bleiben Sie zusammen!“ wirkte umso kraftvoller durch die Botschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt. „Sie sollen wissen, dass Sie in der sächsischen Staatsregierung und in den Koalitionsfraktionen (…) starke Unterstützer haben. Auf diese Unterstützung kann man weiter aufbauen. Lassen Sie uns zusammenbleiben, die erfolgreiche Geschichte weiterschreiben.“ 30­ Jahre HAW Sachsen: Blick zurück nach vorn In der anschließenden Gesprächsrunde zum Thema „30­ Jahre HAW Sachsen: Blick zurück nach vorn“ kamen die Rektorin und die Rektoren der HAW Sachsen zu Wort. Prof. Ludwig Hilmer, Rektor der Hochschule Mittweida , zeigte sich begeistert davon, wie die Wissenschaftspolitik auf die HAW blickt und ist als Dienstältester Rektor nach wie vor fasziniert vom Modell der HAW. Die Rektorin der HTW Dresden, Prof. Katrin Salchert , stellte fest, dass die Bedeutung von Forschung und Transfer sowie der Interaktion mit der Gesellschaft insgesamt zugenommen hat. Für diese hinzugekommenen Aufgaben gilt es, neue Lösungen zu finden. Damit die HAW weiter ihre Innovationsstärke ausspielen können, müssen neue Gestaltungsräume eröffnet werden, betonte der Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Mark Mietzner . Dazu gehört für ihn auch das Thema der Promotionsmöglichkeiten. Prof. Stephan Kassel, Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau, formulierte am Ende der Gesprächsrunde Wünsche an die Politik: Wunsch: "Das Versprechen der Koalition weiterhin ernst zu nehmen, dass sich im Promotionsrecht etwas tut." Wunsch: "Weitere Unterstützung und Beförderung dessen, was in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Die HAW möchten sich weiterentwickeln, und natürlich müssen große Vorhaben, die gesellschaftlich relevant sind, auch dann gefördert werden, wenn sie an einer HAW vorangetrieben werden." Wunsch: "Machen Sie weiter wie bisher: Wir haben ein sehr gutes, ausdifferenziertes Wissenschaftssystem. Befördern Sie das weiter, denn die Wissenschaft, ist die Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten!" Wünsche an die Politik sowie an die Hochschulleitungen äußerte auch Uta Lemke, Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenscha­ften (KSS). In ihrem Redebeitrag „Vision: Die HAW der Zukunft" warf sie einen kritischen Blick auf die besondere Rolle der HAW Sachsen, vor allem in Hinblick auf die Abgrenzung zu großen Universitäten. Die Sprecherin der KSS forderte eine gewährleistete Ausfinanzierung sowie Dauerstellen für Daueraufgaben, mehr didaktische Weiterbildung der Dozierenden und mehr Fokus auf die Lehre. An die Hochschulleitungen appellierte sie, sich auf die eigenen Bedarfe zu konzentrieren und auf Missstände hinzuweisen. In seiner Funktion als Sprecher der HAW Sachsen ließ es sich Prof. Mietzner nicht nehmen am Ende des Festaktes die Gäste gemeinsam mit Prof. Kratzsch zu verabschieden. In seinem Fazit schaute Prof. Mietzner motiviert in die Zukunft und orientierte sich dabei metaphorisch an der Energietechnik: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren an den Rahmenbedingungen weiterarbeiten können, sodass wir einen sehr hohen Effizienzgrad erreichen und noch wirksamer werden können - für den Freistaat Sachsen und das Bildungsland Deutschland.“ Prof. Kratzsch verwies abschließend auf die verbindenden Elemente der sächsischen HAW: „…, dass wir eine gemeinsame Leidenschaft haben - das Vermitteln von Wissen an junge Menschen und das Vorantreiben des Standes von Wissenschaft und Technik, der Transfer, einfach die Freude daran neue Dinge zu schaffen.“ In diesem Sinne werden die sächsischen HAW in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

    30 Jahre HAW Sachsen
    Marcel Schröder
  • Zusammen recherchiert man weniger allein

    22.06.2022
    Bibliothek Pressestelle

    Ein sowohl breites als auch zeitgemäßes Schulungs- und Workshopangebot für Studierende, Lehrende und Beschäftigte zu ermöglichen, stellt für viele kleinere wissenschaftliche Bibliotheken eine große Herausforderung dar. Auch für die Bibliothek der HTW Dresden mit 12 Mitarbeiterinnen und einer potentiellen Nutzeranzahl von fast 5000 Studierenden, ca. 500 Beschäftigten sowie knapp 1 500 externen Nutzerinnen und Nutzern ist dies personaltechnisch nicht immer allumfänglich und zufriedenstellend realisierbar. Daher setzt die Bibliothek bei ihrer Programmgestaltung auf das Know-how und die Expertise, die innerhalb der Hochschule bereits vorhanden ist, und arbeitet mit dem Career Service, dem Team Lehre, Professorinnen und Professoren, der psychosozialen Beratungsstelle Dresden sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit hat sich das Konzept „Zusammen recherchiert man weniger allein: Kooperative Informationsvermittlung an der HTW Dresden“ entwickelt, das nun prämiert wurde. „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis. An Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) wurde der Preis bisher selten verliehen“, freut sich Bibliotheksleiterin Petra-Sibylle Stenzel. Unter den HAW in Sachsen ist die Bibliothek der HTW Dresden die erste Bibliothek, die solch eine Auszeichnung erhalten hat. Abwechslungsreiches Programm, lebendiger Austausch Im Rahmen des kooperativen Modells konnte in den letzten Jahren ein abwechslungsreiches und an den Bedürfnissen der Nutzer orientiertes Angebot entwickelt werden. „Nach unserer ersten virtuellen ‚Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten‘, bei der wir ein großes Interesse unserer Studierenden an LaTeX feststellten, gelang es uns zum Beispiel, die beitragende Professorin dafür zu gewinnen, einen einsemestrigen Einführungskurs zu diesem Thema kostenfrei in der Bibliothek anzubieten“, erzählt Rebecca Krentz, die stellvertretende Leiterin der Bibliothek, die das Konzept maßgeblich aufgebaut hat. Mittlerweile ist das Angebot um Einiges gewachsen und neben Workshops zum wissenschaftlichen Arbeiten und Recherchieren gibt es Kurse zum Textverarbeitungsprogramm Lyx sowie verschiedene Achtsamkeitskurse. Nicht nur die Studierenden profitieren von diesem lebendigen Austausch. Auch die Beschäftigten und Professorinnen und Professoren können die vielfältigen Kurse besuchen. „Für uns ist dieser kooperative Ansatz inzwischen integraler Bestandteil einer zukunftsfähigen Bibliothekspolitik geworden. Aus den ersten kleineren Projekten sind nachhaltige Strukturen entstanden, neue Netzwerke haben sich gebildet und als Bibliothek sind wir heute gefragte Partnerin – nicht nur auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Arbeitens,“ so Rebecca Krentz. „Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen innerhalb der Hochschule eröffnet neue Perspektiven für die eigene Arbeit, gibt Impulse und ermöglicht die Aneignung neuer Kompetenzen. Gerade für kleinere Bibliotheken mit geringen Personalkapazitäten bietet dies die Chance, vielseitigere Angebote in hoher Qualität anzubieten.“ Über den Wettbewerb Der Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz wird seit 2014 jährlich gemeinsam vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und dem Verein deutscher Bibliothekare (VDB) ausgeschrieben. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, vorbildliche Konzepte und Umsetzungen zu fördern, Best-Practice-Beispiele bekannt zu machen und zum Erfahrungsaustausch und zur Nachahmung sowie zur Nachnutzung anzuregen. Eine Fachjury ist für die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge in einem zweistufigen Verfahren verantwortlich und ermittelt die drei besten Wettbewerbsbeiträge. Bewertungskriterien sind dabei die Innovationskraft und der Vorbildcharakter der Konzepte sowie ihre Umsetzung und ihr Erfolg in der Praxis. Am diesjährigen Wettbewerb mit dem Thema „Alles IK oder was? Ideen und Beispiele für die Vernetzung von Literacies in Bibliotheken gesucht!“ beteiligten sich 19 Bibliotheken. Die Prämierung der Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs erfolgte im Rahmen des 8. Bibliothekskongresses, der vom 31. Mai bis 2. Juni 2022 in Leipzig stattfand. Weitere Informationen: https://www.bibliotheksverband.de/best-practice-wettbewerb-informationskompetenz

    Gruppenbild von der Preisverleihung
  • Die Wirtschaftsjunioren zu Gast in der Industrie 4.0 Modellfabrik 

    21.06.2022
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Am letzten Wochenende fand an der HTW Dresden die Mirko – die Mitteldeutsche Regionalkonferenz der Wirtschaftsjunioren statt. Mehr als 400 Gäste aus ganz Deutschland, und Europa kamen unter dem Motto „lauter leben“ zusammen und konnten im Rahmen einer Vielzahl an Veranstaltungen wie Workshops, Führungen und Vorträgen eine vielfältige Landeshauptstadt Dresden als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort erleben. Dabei durfte auch eine Führung durch unsere Industrie 4.0 Modellfabrik , dem IIoT Test Bed der HTW Dresden nicht fehlen. In 2 Slots präsentierte unsere Arbeitsgruppe „ Smart Production Systems “ den interessierten Wirtschaftslenkern, unsere aktuellen Forschungsschwerpunkte, Projekte und natürlich vielfältigen Demonstratoren rund um das Thema Industrie 4.0, Fabrik der Zukunft und der Arbeitswelt von morgen. Vielen Dank an alle Beteiligten und Besucher für den spannenden Austausch!

    Teilnehmende der MiRKo im IIoT Test Bed
  • Entrepreneurial Skills für Informatiker:innen

    20.06.2022
    Gründung

    Im Entrepreneurial Skills Workshops der Gründungsschmiede hatten Studierende der Fakultät Informatik/Mathematik kürzlich die Gelegenheit, in die Themen Unternehmertum und unternehmerisches Denken und Handeln reinzuschnuppern. Dazu gehören neben Innovationsgeist und visionärem Denken auch Skills wie Businessplanentwicklung und Produktkalkulation. Fachwissen im unternehmerichen Kontext anwenden Gemeinsam mit den Startup-Coaches der Gründungschmiede Julia Lüpfert und Heinrich Leuschner ging es für die Studierenden im Fach Mobile Netze von Prof. Neugebauer unter anderem darum, eine selbst entwickelte Produkt-Idee (konkret eine App) einmal aus Kundensicht zu beleuchten und dabei wichtige Fragen zu beantworten: Welche Problemstellung hat der Kunde eigentlich? Was kann meine App? Und passt beides überhaupt zusammen? Wie wichtig es für den Unternehmenserfolg ist, seine Idee immer ganz nah an konkreten Kundenbedürfnissen auszurichten, wurde hier schnell klar. Bei Studierenden im Fach Medieninformatik von Prof. Freitag stand der Workshop im Zeichen von Zahlen und Fakten. Im Rahmen von Finanzplanung und Stundensatzkalkulation sollten Studierende einmal ermitteln, wieviel sie in einer Selbstständigkeit eigentlich verdienen müssten, um ihr Leben entsprechend ihrer Bedürfnisse bestreiten zu können. Oder sie sollten sich einmal in die Schuhe eines Arbeitgebers begeben, der ermitteln muss, wie viel er seinen Angestellten zahlen müsste, damit sich eine Einstellung für ihn lohnt. Zudem berichtete ein ehemaliges Gründerteam aus der HTW, das die App CLEAR Intervallfasting betreibt, live aus der Praxis. Positives Feedback gab es sowohl von den Lehrenden als auch den Student:innen. Die Workshops zeigten beispielhaft wie Entrepreneurial Skills in die Lehrveranstaltungen integriert und die Studierenden ihr Fachwissen konkret im unternehmerischen Kontext umsetzen können. Studierende der HTW Dresden, die ihre unternehmerischen Kenntnisse vertiefen wollen, können auch die fachübergreifende Vorlesungsreihe Einführung in die gründungsorientierte BWL besuchen, die regelmäßig im Sommer- und im Wintersemester angeboten wird.

    Studierende arbeiten an der Value Proposition Map
  • UIIN Conference in Amsterdam: 13.-15.06.2022

    20.06.2022
    Wirtschaftswissenschaften

    Mit gleich drei Fachvorträgen war die HTW Dresden auf der diesjährigen University-Industry Interaction Network (UIIN) Conference in Amsterdam vertreten. Neben Prof. Baierl und Prof. Thamm, welche zur Hochschulausbildung im Bereich Entrepreneurship & Digitalisierung berichteten, stellte Prof. Günther wesentliche Forschungsergebnisse aus dem Projekt Transferindikatorik (Transfer_i) vor. Darüber hinaus präsentierte Frau Popova, wiss. Mitarbeiterin, in einem eigenen Vortrag die an der HTW Dresden entwickelte Innovationsmethode TRIZ Reverse. Bei allen Vorträgen gab es im Nachgang eine Reihe von interessierten Fragen und Gesprächen. Hintergrund: Die UIIN Konferenz findet einmal im Jahr in einer europäischen Hauptstadt statt und zieht dabei mehrere hundert Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt an. Zum Fachpublikum gehören gleichermaßen Vertreter*innen von Universitäten und Forschungsinstituten als auch Unternehmen und (Wirtschafts-)Verbänden. Die Konferenz feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen und ist damit eine feste Säule im Bereich des Wissens- und Technologietransfers. Mehr Information: UIIN 2022 Website Kontakt: Prof. Dr. Swen Günther, swen.guenther@htw-dresden.de

    Prof. René Thamm, Prof. Ronny Baierl und Prof. Swen Günther bei der UIIN Conference in Amsterdam
    Prof. Dr. Swen Günther
  • Ideen praktisch testen und umsetzen: neues Video zeigt wie das an der HTW Dresden geht

    16.06.2022
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Unternehmerisch denken, Geschäftsideen entwickeln, den ersten Proof of Concept bauen, einen Business Plan aufstellen und dann die ersten Investoren überzeugen... an der HTW Dresden kannst du all dies mit der Unterstützung aus dem Team der Gründungsschmiede und des Lab X angehen. Die Probierwerkstatt für kreatives Arbeiten und der Startup Inkubator für die Weitereinwicklung von Ideen bis zur Marktreife stehen allen Studierenden, Forschenden und Mitarbeitenden der HTW kostenlos zur Verfügung. Wir leben das Hochschulmotto "Praktisch mehr erreichen" und laden euch herzlich ein, euch auf dem Weg zum eigenen Startup zu machen. Wie das alles geht und wie auch du von beiden Einrichtungen profitieren kannst, berichten dir aktuelle Nutzer:innen.... schaut doch mal rein Link zum Film: https://youtu.be/9G37V80m2mo Und wenn du jetzt selbst Lust hast, etwas zu schaffen und dein Wissen praktisch anwenden möchtest, dann melde dich doch noch schnell zu unserer Matchmaking Veranstaltung „Meet your Maker“ am 22.6.22 ab 18 Uhr an! Wir suchen noch Interessierte Personen, welche spannende Gründungsideen umsetzen wollen oder selbst Mitstreiter für ihre eigene Idee suchen! Zur Anmeldung

    Flyer von Lab X und Gründungsschmiede
  • „Ich möchte Begeisterung für den Bereich Elektrotechnik vermitteln.“

    15.06.2022
    Elektrotechnik Forschung

    Seit Mai ist Dr. Sören Miersch Teil der Forschungsgruppe Elektrische Maschinen und Antriebe der Fakultät Elektrotechnik. Der Wissenschaftler wird im Rahmen des Postdoc-Programms in den kommenden Jahren seine Expertise in Forschung und Lehre erweitern, um sich für eine zukünftige Karriere im Hochschulbereich vorzubereiten. Unterstützt wird er dabei von seinem Mentor Professor Thomas Schuhmann. Herr Miersch, mit welchen Themen werden Sie sich in den kommenden Jahren als Postdoc beschäftigen? Themenfelder wie die Elektromobilität, die regenerative Energieerzeugung und die Nachhaltigkeit in Bezug auf Fertigung und Recycling stehen u. a. im Fokus zukünftiger Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der elektrischen Antriebssysteme. Diesbezüglich sehe ich ein großes Potential im Bereich der Materialforschung. Zum Beispiel untersucht die Forschungsgruppe Elektrische Maschinen und Antriebe der HTW Dresden in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS neuartige Isolierwerkstoffe. Bei Einsatz dieser Isolationsmaterialen konnten wir bereits Steigerungen der Leistungsdichte von bis zu 45 Prozent experimentell nachweisen. Basierend auf diesem hervorragenden Ergebnis beabsichtige ich mehrere neue Forschungsprojekte anzubahnen. Somit sollen die Drittmittelfähigkeit und die Reputation der Fakultät Elektrotechnik und insbesondere die Forschungsgruppe elektrische Maschinen und Antriebe gestärkt werden. Neben meinen Forschungsaktivitäten ist die Einführung einer neuen Lehrveranstaltung zur Thematik Erwärmungsberechnung und Kühlmethoden für elektrotechnische Anwendungen geplant. Dabei hoffe ich bei den Studierenden der höheren Fachsemester auf Interesse zu stoßen. Für mich persönlich ist im Bereich der Lehre der Ausbau meiner bisherigen Erfahrungen wichtig. Was haben Sie vor Ihrer Postdoc-Tätigkeit an der HTW Dresden gemacht? Vor Beginn meines Elektrotechnikstudiums an der HTW Dresden habe ich eine Berufsausbildung zum Elektroinstallateur absolviert. Im Anschluss war ich bei der Robert Bosch Power Tools GmbH tätig. Bereits in meiner Berufsausbildung habe ich mich für das Studium an der HTW Dresden entschieden und fand seitens Bosch während diesem Lebensabschnitt stets große Unterstützung. So konnte ich z. B. als Werkstudent während dem Praxissemester und in den Semesterferien weitere Erfahrungen sammeln und etwas Geld zum Studium dazu verdienen. Bereits in meinem Masterstudium begann ich als wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät Elektrotechnik zu arbeiten, wo ich auch nach meinem Abschluss weiter forschte. Ich bearbeitete mehrere Forschungsprojekte zum Thema Kühlung elektrischer Maschinen. Weitere Schwerpunkte lagen bei den Untersuchungen von Kleinwindenergieanlagen sowie von Hochdrehzahlantrieben, wie sie beispielsweise für Achsantriebe von Elektrofahrzeugen zunehmend eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Projekte bildeten die Basis für meine Dissertation zum Thema „Erhöhung der Ausnutzung permanentmagneterregter Außenläufermaschinen durch Verbesserung der Wärmeabführung“, die ich Ende 2021 an der TU Dresden verteidigt habe. Wie sind Sie „Forscher“ geworden? Indem ich brennende Fragen – bspw. zur thermischen Auslegung eines Kleinwindenergiegenerators – im zeitlichen Rahmen meiner Abschlussarbeit nicht vollumfänglich beantworten konnte. Es ergab sich aber im Rahmen eines Forschungsprojektes die Möglichkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Dresden weiter an der Thematik zu forschen. Was macht für Sie die Arbeit eines Forschers so attraktiv? Bei der Berechnung des Erwärmungsverhaltens elektrischer Maschinen handelt es sich um eine fachübergreifende Fragestellung. Es sind umfassende Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik sowie den Fächern Thermodynamik und Strömungsmechanik erforderlich. An der HTW Dresden fand ich das benötige interdisziplinäre Forschungsumfeld, um diese Fragestellung weiter zu verfolgen. Darüber hinaus haben die Forschungsprojekte an der HTW Dresden einen hohen Praxisbezug. So ist man ständig in Kontakt mit Industriepartnern, besucht Fachmessen und veröffentlicht seine Forschungsergebnisse auf nationalen sowie internationalen Fachtagungen. Besonders im Bereich der Netzwerkarbeit konnte ich während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter noch viel dazu lernen. Sie sind bereits vor dem Start als Postdoc an der HTW Dresden tätig gewesen. Was macht die Hochschule für Sie zu einem besonderen Ort? Besonders gut finde ich die fachübergreifende Zusammenarbeit sowie die praxisnahe Forschung, die die Kooperation mit Industriepartnern und anderen Forschungseinrichtungen beinhaltet. Ebenso finde ich die Beteiligung von Studierenden, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten an den Forschungsprojekten mitwirken, sehr bereichernd. Was möchten Sie als Postdoc an der Hochschule bewirken? Im Rahmen der Postdoc-Tätigkeit plane ich die Beantragung und die Etablierung eines Innovationsnetzwerkes. Dieses soll langfristig zur Stärkung der Vernetzung mit Industriepartnern und somit zur Forcierung der Forschungsaktivitäten im Bereich elektrischer Maschinen und Antriebe beitragen. Zusätzlich möchte ich die Fakultät Elektrotechnik hinsichtlich der Gewinnung neuer Studierender unterstützen, wobei das Vorstellen des Berufsfeldes eines Elektroingenieurs an Fachoberschulen und Gymnasien im Fokus stehen wird. Wir müssen mehr junge Leute für ein Studium im Bereich Elektrotechnik begeistern, nur so kann die große Nachfrage am Arbeitsmarkt zukünftig bedient werden. Fragestellungen, die uns alle beschäftigen, wie z. B. die regenerative Energieerzeugung und Übertragung, sind vorrangig von Elektrotechnikingenieurinnen und -ingenieuren zu beantworten. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Zeit an der HTW Dresden! Das Postdoc-Programm der HTW Dresden Mit dem Postdoc-Programm fördert die HTW Dresden hochtalentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion. Ziel ist es, sie für Forschung und Lehre zu gewinnen und sie für eine Professur oder wissenschaftliche Dauerstelle an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu qualifizieren. Innerhalb von fünf Jahren durchlaufen die Postdocs zwei Qualifizierungsphasen, die Aspekte der Lehre und Forschung sowie der persönlichen Entwicklung beinhalten. Erfolgreiche Absolventen erhalten das Zertifikat „HAW-Postdocplus“. Aktuell gibt es sechs Postdocs an der HTW Dresden.

    Sören Miersch
    HTW Dresden / Peter Sebb

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