• Beitrag für das Sachsen-Fernsehen gesendet

    02.04.2022
    Geoinformation

    Prof. Jäschke (Fakultät Geoinformation) spricht im Sachsen-Fernsehen über historische Triangulationstürme sowie historische und moderne Landesvermessung. In der Mediathek: https://www.sachsen-fernsehen.de/modell-erinnert-an-historische-triangulierungstuerme-1020587/

    Die Fakultät übergibt das mannshohe Modell eines Triangulationsturmes an den Geo-Umweltpark Vogtland
  • Erstsemester entwickeln Luftkissenboot „HovAir“

    30.03.2022
    Elektrotechnik

    Im Rahmen des Erstsemesterprojektes lernten wir die Grundlagen der Programmierung, beispielsweise das Ansteuern von Servomotoren und LEDs sowie das Auslesen von Licht- und Temperatursensoren mit Hilfe der Arduino IDE. Vorkenntnisse im Umgang mit der Programmierumgebung und den Hardwarekomponenten waren für eine Projektumsetzung nicht erforderlich. Einführende Veranstaltungen zur Herangehensweise ein solches Projekt sinnvoll zu realisieren, motivierten uns, ein eigenes Arduino-Projekt umzusetzen. Das notwendige Werkzeug sowie die Basiskomponenten wurden uns zur Verfügung gestellt. Nach Experimenten mit den vorhandenen Servomotoren, kam uns die Idee, modellartig ein ferngesteuertes Luftkissenboot selbst zu bauen. Aufgrund dieser eher aufwendigen Projektidee war es notwendig, zusätzliche, zu den bereits bereitgestellten Bauteilen zu verwenden. Unser Boot wird von einem Arduino Nano, zwei kernlosen Motoren mit Rotoren zum An- und Auftrieb sowie einem Servomotor zur Bestimmung der Richtung gesteuert und von einem LiPo-Akkumulator mit Spannung versorgt. Zu Beginn der Designphase erprobten wir das Ansteuern der Motoren sowie die Funktion des Infrarotempfängers. Um die Funktion der Luftkissenerzeugung der Motoren zu testen, bauten wir ein erstes Modell aus Styropor. Mit unseren Vorkenntnissen im 3D – Druck gelang es uns Halterungen für die Motoren zu designen. Das Projekt gab uns die Möglichkeit uns selbst im Bereich des Platinendesigns weiterzubilden. Wir erstellten für die Ansteuerung der MOSFETs ein eigenes Design. Im darauffolgenden Arbeitsschritt konnten wir unsere erlernten Fähigkeiten innerhalb des Gerätekonstruktionspraktikums in der Verlötung der Komponenten anwenden. Im letzten Schritt programmierten wir den Arduino und ein erster Funktionstest zeigte ein paar Fehler. Trotz schwankender Motivation während der Fehlersuche hat es sich gelohnt an der Lösung zu arbeiten! Der Moment, als alles funktionierte, war sehr erlösend! :-) In diesem kurzes Video stellen wir das Ergebnis vor: https://www.youtube.com/watch?v=Ch4zBuIYo6c Das Projekt bereitete uns viel Freude, wir konnten unser bisher erworbenes Wissen erweitern und tiefer in die Welt der Elektrotechnik eintauchen. Die Professorinnen und Professoren waren immer ansprechbar und sehr hilfsbereit. Tobias Jordan & Leon Sägling Die Semesterferien nutzten die vier Gewinner des diesjährigen Erstsemesterprojektes auch, um gemeinsam zu Tüfteln und weitere Erfahrungen zu sammeln. Die beiden von der Firma voice INTER connect GmbH bereitgestellten Preise boten dazu vielfältige Möglichkeiten. Nun funktionieren die Grundfunktionen des Robot Dog Kits gut. Als nächstes wollen sich die vier mit der Sprachsteuerung auseinandersetzen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis! Kristina Kelber

    Erstsemester Julian Preußker, Tobias Jordan, Leon Sägling und Julius Förster (v.l.n.r.) präsen-tieren den Robot Dog
  • Einschreibung auf den 01.04. verschoben

    30.03.2022
    Hochschulsport

    Aufgrund der derzeitigen Situation in der Ukraine und den damit verbundenen Herausforderungen des Freistaates Sachsen, Geflüchtete unterzubringen, wird am Mittwoch, den 30.03.2022 im dafür zuständigen Ministerium eruiert, ob hierfür Sportstätten des DHSZ genutzt werden können. Da dieser Umstand einen erheblichen organisatorischen sowie logistischen Mehraufwand für das DHSZ mit sich bringen würde, und außerdem einige Sportarten nicht mehr angeboten werden könnten, wird die Einschreibung für alle Gruppen von Teilnehmer:innen auf Freitag, den 01.04.2022 verschoben. Einschreibestart ist wie geplant 10.00 Uhr. Vielen Dank für Euer Verständnis! Euer DHSZ-Team

    Grafik
  • Carolin Schaufel: "Die Hochschule als Ort der Vielfalt weiterentwickeln."

    29.03.2022
    Pressestelle 30 Jahre

    Carolin Schaufel ist seit letztem Jahr an unserer Hochschule für die Themen Gleichstellung, Inklusion und Familiengerechtigkeit tätig. Davor war sie an der TU Dresden für das Deutschlandstipendium verantwortlich. Der Wechsel an die HTW Dresden bietet ihr die Möglichkeit, das Thema Diversity für unsere Studierenden, Mitarbeitenden und Forschenden inhaltlich weiter auszugestalten und die Hochschule als einen Ort der Vielfalt weiterzuentwickeln. Sie sind neu bei uns an der HTW Dresden. Was sind Ihre Aufgaben? Seit November betreue ich Maßnahmen und Projekte in den Themenbereichen Gleichstellung, Inklusion und Familiengerechtigkeit an unserer Hochschule. Dazu gehören zum Beispiel die Organisation von Karriereprogrammen für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen, die Ausstattung eines Eltern-Kind-Zimmers sowie die Durchführung von Informationsveranstaltungen. Im Rahmen des Professorinnenprogramms liegt mein besonderer Fokus darauf, junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und in wissenschaftlichen Laufbahnen gleiche Chancen für alle zu schaffen. Mit was beschäftigen Sie sich aktuell? Momentan plane ich den Girls´Day, der am 28. April stattfindet. An diesem Tag können Schülerinnen unsere Hochschule besuchen und an spannenden Workshops aus Naturwissenschaft und Technik teilnehmen. Was haben Sie sich für die Entwicklung ihrer Projekte vorgenommen? In Zukunft möchte ich die HTW Dresden noch weiter zu einem Studien- und Arbeitsort entwickeln, an dem Vielfalt gelebt und gefördert wird. Je mehr Perspektiven wir in Studium und Forschung einbeziehen, desto kreativer können die Lösungen für wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen aussehen. Wie würden Sie die Hochschule in drei Worten beschreiben? Praxisnah, vernetzt, persönlich Welcher Ort auf dem Campus könnte Ihr Lieblingsort werden? Die Bibliothek. Ich liebe Bücher und mag die konzentrierte, ruhige Atmosphäre dort. Weitere Porträts werden in den kommenden Wochen auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre Chancengleichheit Die HTW Dresden begreift die Gleichstellung aller Geschlechter als Querschnittsaufgabe und möchte chancengleiche Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingen für alle Hochschulmitglieder schaffen. Erfahren Sie mehr über unsere Maßnahmen, Netzwerke, Veranstaltungen, Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote:

    Porträt von Carolin Schaufel vor dem Seminargebäude der HTW Dresden
    HTW Dresden/ Kalina Zheynova
  • Das Co-Creation Lab "Fabrik der Zukunft" anschaulich erklärt

    28.03.2022
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Seit mehr als vier Jahren werden im Co-Creation-Lab "Fabrik der Zukunft" im Projekt Saxony 5 unter Leitung von Professor Dirk Reichelt Kompetenzen zur Digitalisierung und Automatisierung in der Fertigung konzentriert. Inzwischen wurden viele interessante Transferprojekte und -formate erfolgreich mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft umgesetzt. Interdisziplinäre Netzwerkarbeit spielt dabei eine fundamentale Rolle, um neue und spannende Kooperationen anzubahnen - immer mit dem Fokus, neueste Forschungsergebnisse in innovativen Produkten und Prozessen zu verwerten. Ein neuer Saxony 5 -Film fasst zusammen, welchen Mehrwert das Co-Creation-Lab leistet und wie Unternehmen davon profitieren. Was ist Saxony 5 und wofür steht es? Für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers haben sich die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau zusammengeschlossen. Der Transferverbund „Saxony 5 “ bündelt die Ressourcen und Kompetenzen der fünf HAW sowie von mehreren direkten Partnern. Mittels interdisziplinärer Zusammenarbeit und intelligenter Vernetzung soll inhaltlich und methodisch eine neue Qualität im Transfer und somit für die Region eine nachhaltige Wohlfahrtsentwicklung erreicht werden. Saxony 5 wird im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz über fünf Jahre gefördert. Weitere Informationen: www.saxony5.de

    Ausschnitt aus dem Saxony5 Film zur Fabrik der Zukunft
  • Mehr Ressourceneffizienz bei der Produktion von elektrischen Fahrzeugantrieben

    24.03.2022
    Elektrotechnik Forschung Pressestelle

    Im Forschungsprojekt „Additive Fertigung von Tragstrukturen für ressourceneffiziente elektrische Hochdrehzahl-Asynchronantriebe (ATREA)“ an der Fakultät Elektrotechnik untersuchen Wissenschaftler der Forschungsgruppe Elektrische Maschinen und Antriebe, wie sich der Einsatz energieeffizienter und robuster Asynchronmaschinen mit Käfigläufer auf elektrische Fahrzeugantriebe ausweiten lässt. Je höher die Antriebsdrehzahl, umso höher ist die Leistungsdichte und damit die Ressourceneffizienz elektrischer Antriebsmaschinen. Bislang wird die Drehzahlfestigkeit durch den Einsatz von zusätzlichen Bandagen oder von hochfesten Legierungen für die Käfigwicklung des Rotors gesteigert. Dies geht allerdings zu Lasten des Wirkungsgrades der Maschine. Im Forschungsprojekt kombinieren die Forscher nun additiv gefertigte Tragstrukturen mit der Technologie des Kupferdruckgusses. „Wir wollen zum einen die additiv gefertigten, festigkeitssteigernden Strukturen in den Kurzschlussring eingießen und zum anderen den Kurzschlussring an einen mittels additiver Verfahren strukturierten Läuferkörper angießen,“ erläutert Prof. Thomas Schuhmann, der Leiter des Projektes. Weniger Aufwand, größere Materialeinsprung Neben der Vermeidung aufwändiger zusätzlicher Prozessschritte bei der Aufbringung der Bandage ermöglicht das Verfahren aufgrund der höheren Drehzahlfestigkeit und Leistungsdichte insgesamt eine Materialeinsparung. „Die eingesetzten Ressourcen lassen sich nahezu vollständig recyceln. Das Eingießen der 3D-gedruckten Strukturen gestattet die Verwendung von Legierungen mit höherer elektrischer Leitfähigkeit für die Rotorwicklung und damit auch eine Energieeinsparung beim Betrieb,“ ergänzt Uwe Schuffenhauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt. Zunächst sollen geeignete Materialkombinationen aus metallischem 3D-Druck und Kupferdruckguss hinsichtlich ihrer Struktur sowie physikalischer und technologischer Eigenschaften geprüft werden. Dabei müssen neben den strukturmechanischen Grenzen auch die Anforderungen hinsichtlich der elektromagnetischen Materialeigenschaften (insbesondere Magnetisierbarkeit, elektrische Leitfähigkeit) im Aktivteil der E-Maschine berücksichtigt werden. Anschließend legen die Forscher Rotorgeometrien mit Tragstrukturen im Kurzschlussring sowie am Läuferkörper aus und optimieren diese unter elektromagnetischen sowie strukturmechanischen Gesichtspunkten. Der 3D-Druck ermöglicht dabei das Testen von unterschiedlichen Materialien und vielen geometrischen Varianten. So können der Gießprozess und die Eigenschaften der elektrischen Maschine optimiert werden. Das Teilvorhaben wird mit rund 320.000 € vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aus dem „Energie- und Klimafonds“ gefördert. Das Projekt läuft bis Oktober 2024. Projektpartner sind die Breuckmann eMobility GmbH (Heiligenhaus) sowie Oerlikon AM GmbH (Feldkirchen).

    Ausschnitt eines Käfigläufers einer Asynchronmaschine mit in den Kurzschlussring eingebetteter 3D-Oktaeder-Gitterstruktur
  • Förderpreis für Dissertation von Agrarwissenschaftler Ruben Schreiter

    23.03.2022
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Anlässlich der WPSA-Frühjahrstagung in Hannover überreichte Präsident Prof. Dr. Michael Grashorn den mit 1.250 € dotierten Dissertations-Förderpreis an Dr. Ruben Schreiter. Das kooperative Promotionsverfahren erfolgte an der MLU Halle-Wittenberg und HTW Dresden. Seitens der HTW Dresden wurde die Arbeit von Prof. Dr. Markus Freick betreut. Der Agrarwissenschaftler untersuchte, inwiefern sich der Einsatz von Beschäftigungsmaterialen und speziell konzipierte Futterrationen auf das Federpicken und die Leistungsmerkmale von Legehennen auswirken. In seiner Arbeit konnte er zeigen, wie durch das Angebot von Beschäftigungsmaterialien in der Aufzucht von Legehennen das Auftreten von Verhaltensstörungen in der späteren Legeperiode reduziert werden kann. Diese Erkenntnisse werden durch einen gezielten Einsatz von Beschäftigungssubstraten bereits in der Praxis umgesetzt. Ruben Schreiter studierte von 2009 bis 2015 Agrarwirtschaft an der HTW Dresden. Seit 2019 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZAFT der HTW Dresden. Hier forscht er zu Legehennenhaltungen in Sachsen .

    Verteidigung der Dissertation
    HTW Dresden
  • Neues Kurssystem des DHSZ schafft mehr Flexibilität für Studierende

    23.03.2022
    Hochschulsport Pressestelle

    Das Dresdner Hochschulsportzentrum stellt inzwischen das Sportangebot für sieben Dresdner Hochschulen zur Verfügung. Im Zuge dessen wurde das Sportkurssystem umgestaltet, um es an die unterschiedlichen Studienzeiten und Anforderungen der Studierenden und Beschäftigten der verschiedenen Hochschulen anzupassen. Das Sportangebot des DHSZ ist ab dem Sommersemester 2022 in drei Blöcke zu je 8 Wochen aufgeteilt. Diese Struktur ermöglicht allen Sportlerinnen und Sportlern, zu mehreren Zeitpunkten im Semester in Sportkurse ein- und auch auszusteigen. Sie können entscheiden, ob sie eine Sportart durchgängig erlernen oder nur mal reinschnuppern, wieder einsteigen oder etwas ganz anderes ausprobieren möchten. Den Rahmen für die Struktur stellt die Semestereinteilung der TU Dresden dar. Die Sportkurse in den Blöcken A und B dauern jeweils 8 Wochen, Block C nimmt die verbleibende Zeit des jeweiligen Semesters ein (im Wintersemester 8 Wochen, im Sommersemester 11 Wochen). In jedem Block starten Anfänger-, Aufbau- und Fortgeschrittenenkurse, so dass für jedes Niveau Sportangebote zu finden sind. Auch Sportler, die durchgängig trainieren wollen, finden Angebote in den Sport- oder Trainingstreffs, deren Dauer meist Block A und B umfasst. Das DHSZ bietet rund 500 Sportkurse in 60 Sportarten. Die neuen Sportangebote für das Sommersemester 2022 werden am 23. März veröffentlicht. Die Einschreibung für Studierende startet am 30. März, die für Beschäftigte am 31.März. Weitere Informationen: https://tu-dresden.de/dhsz/sport/neue-kursstruktur

    Volleyball-Spieler
    DHSZ/ Janine Funke
  • Gesund studieren an der HTW Dresden

    23.03.2022
    Pressestelle Studium

    Gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse werden unter dem Motto „Gesund studieren“ verschiedene Angebote entwickelt. Auf der Webseite www.htw-dresden.de/studium/campusleben/gesund-studieren finden sich bereits einige Hinweise und Workshops zu den Themen Ernährung, Selbstmanagement und Umgang mit Prüfungsängsten. In einem Auftaktworkshop u.a. mit der Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold, Vertreterinnen der Techniker Krankenkasse und des Studentinnenrates der HTW Dresden wurden für die nächsten zwei Jahre konkrete Ziele in den Bereichen bio-psychosoziale Gesundheit, Kommunikation und Interaktion am Campus und in der Lehre festgelegt. Um die Angebote umzusetzen, wird die Krankenkasse für die kommenden zwei Jahre die Finanzierung für eine halbe Stelle übernehmen, die das betriebliche Gesundheitsmanagement und die Studierendengesundheit koordiniert. „Sehr wichtig ist uns die Einbindung von Studierenden.“, betont Tanja Sonntag, die das Projekt begleitet. „Deshalb freuen wir uns sehr über das Engagement des Studentinnenrates, insbesondere des Referates Sport.“

    eine Menschengruppe steht vor der Hochschule
  • Dresden Excellence Award an Absolventen der HTW Dresden

    21.03.2022
    Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Lukas Grambole schrieb seine Abschlussarbeit bei der SachsenEnergie AG. Das Unternehmen avancierte durch die Fusion der DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH und der ENSO Energie Sachsen Ost AG zum größten kommunalen Energieversorgungsanbieter Ostdeutschlands. Der Betriebswirtschaftler untersuchte, welche Finanzierungstrategien sich für das neu formierte Unternehmen anbieten, und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. Dabei geht er unter anderem auf den Einsatz von Blockchain-Technologien ein und beleuchtet grüne, soziale und nachhaltige Finanzierungsinstrumente. Nachhaltige Investitionsmöglichkeiten für Energieversorgungsunternehmen „In der gesellschaftlichen Debatte rund um den Klimaschutz wollte ich Mittel und Wege aufzeigen, um auch in Krisenzeiten umfangreiche Investitionen in eine nachhaltige Infrastruktur zu ermöglichen. Schließlich wartet der Klimawandel nicht, wenn Situationen wie die Corona-Pandemie oder Insolvenzen von Banken die internationalen Finanzmärkte belasten und so die Verfügbarkeit von Kapital einschränken. Umso wichtiger ist es daher aus meiner Sicht, dass Energieversorgungsunternehmen wie die SachsenEnergie AG auch in einer schlechten volkswirtschaftlichen Lage die Möglichkeit haben, nachhaltige Investitionen zu finanzieren.“, erläutert Lukas Grambole. „Durch seine Arbeit liefert Herr Grambole einen Beitrag zur Stärkung der strategischen Ausrichtung der SachsenEnergie AG und somit auch der Landeshauptstadt Dresden als Anteilseignerin.“, so der Laudator und Erstbetreuer der Arbeit, Professor Christoph Mayer. Lukas Grambole studiert seit 2017 an der HTW Dresden. An sein Bachelorstudium zum Wirtschaftsingenieur schließt er nun ein Masterstudium im Management mittelständische Unternehmen an. In seinem Studium setzt er einen besonderen Fokus auf nachhaltig denkende und regional verankerte Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand. Aktuell steht der 23-Jährige kurz vor seiner Masterarbeit, die er in Zusammenarbeit mit der UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG über die Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen auf Basis von Power Purchase Agreements schreiben wird. Es handelt sich dabei um langfristige Stromabsatzverträge, die genutzt werden können, um Strom aus erneuerbaren Energien abseits von staatlichen Förderungen zu vergüten, sodass die damit verbundenen Erneuerbare-Energien-Projekte auch ohne Förderung wirtschaftlich und finanzierbar umgesetzt werden können. Wissenschaftspreis der Stadt Dresden Mit dem Dresden Excellence Award werden jährlich hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus Dresden ausgezeichnet. Diese können sowohl beispielhafte fachspezifische wie auch fachübergreifende Arbeiten in sämtlichen Wissenschaftsbereichen sein. Der Wissenschaftspreis der Stadt Dresden fokussiert darüber hinaus exzellente Bewerbungen, die für die Dresdner Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft eine besondere Relevanz und Zukunftsorientierung vorweisen. Die Preisverleihung fand am 19. März 2022 im Neuen Rathaus der Stadt Dresden statt. Weitere Informationen: www.dresden.de/excellenceaward

    Lukas Grambole wurde am Samstag mit dem Dresden Excellence Award augezeichnet. Auf dem Bild v.l.n.r.: Dr. Robert Franke, Prof. Christoph Mayer, Lukas Grambole, Oberbürgermeister Dirk Hilbert
    Jürgen Männel

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)