• Neue E-Books im Bestand

    20.01.2022
    Bibliothek

    Ab Januar 2022 haben wir weitere E-Book-Pakete von UTB studi-E-Books und ESV Hueber Verlag für Sie lizenziert. Die UTB studi-E-Books stellen fachübergreifende Literatur zur Verfügung, während der ESV Hueber –Verlag Arbeitsbücher, Grammatiken und Nachschlagewerke zu verschiedenen Sprachen anbietet. Der Zugang ist über unseren Bibliothekskatalog möglich. Bei Fragen zu Zugang und Umfang können Sie sich jederzeit an das Bibliothekspersonal wenden: bibliothek@htw-dresden.de

    neue E-Book-Pakete
  • Forschungsergebnisse zielgerichtet in wirtschaftliche und gesellschaftliche Anwendung bringen – Validierungsprogramm „PiA“ startet an der HTW Dresden

    20.01.2022
    Forschung Pressestelle Transfer

    Die Validierungsförderung des Freistaates Sachsen unterstützt Projekte, bei denen die Forschungseinrichtungen ein systematisches Validierungsmanagement aufbauen. Im Rahmen eines definierten Budgets können die Hochschulen selbstständig über die Auswahl zu validierender Forschungsergebnisse entscheiden. Dabei werden an der HTW Dresden im Zeitraum bis 2025 zehn Einzelprojekte mit einem Budget von bis zu 100.000€ unterstützt, um Verfahren, Materialien, Software oder auch Geschäftsmodelle nah an den tatsächlichen Markt- und Anwendungsprofile auszurichten. Der Name soll Programm sein: Ziel von PiA ist es, zu überprüfen, ob Entwicklungen aus Forschungsvorhaben den Ansprüchen realer Anwendungsszenarien genügen und sie in reale Produkte oder Dienstleistungen überführt werden können. „Die Validierung vor Ort gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie die Möglichkeit, dass die Hochschule selbst über die Auswahl der zu fördernden Projekte entscheiden kann, führt dazu, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und zielgerichtet in Wirtschaft und Gesellschaft überführt werden können.“, so der Prorektor für Forschung und Transfer, Professor Gunther Göbel, der das Projekt leitet. „Ein Fokus wird auf Projekten liegen, die eine große Innovationshöhe aufweisen, aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen adressieren und einen nachhaltigen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten. Ebenso wird der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung getragen.“, erläutert Professor Gunther Göbel. Die ersten Vorhaben werden im Juli 2022 starten. Das Programm wird von einem zentralen Programmmanagement an der Hochschule begleitet. Der Prorektor für Forschung und Transfer sieht in diesem Programm großes Potenzial sowohl für die Hochschule als auch die Wirtschaft: „Die HTW Dresden stärkt ihre Rolle als anwendungsorientierte und forschungsstarke Partnerin für Unternehmen. Die beteiligten Unternehmen erhalten Zugang zu validierten Ergebnissen, die ihren konkreten Bedarfen entsprechen und die Innovationskraft stärken.“ Hintergrund: Validierungsförderung Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat am 10. August 2020 die Richtlinie zur Förderung der Validierung von Forschungsergebnissen (RL Validierungsförderung) verabschiedet. Das Programm zielt auf einen verbesserten Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft ab. Für den zweiten Förderaufruf im Juli 2021 konnten sich sächsische Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften bewerben. Gefördert werden Projekte zur Etablierung, Umsetzung und Verbesserung von Prozessen zur systematischen Auswahl der für eine wirtschaftliche Verwertung vielversprechendsten Forschungsergebnisse und deren Validierung – und zwar im Rahmen eines von der antragstellenden Wissenschaftseinrichtung eigenverantwortlich zu verwaltenden Budgets mit einem Vorhabenszeitraum von bis zu 48 Monaten.

    Hände zeichnen etwas auf einer Präsentation
    Unsplash
  • Trainee-Programm „Innovations-Nachwuchs für Sachsen“ 2022 startet

    19.01.2022
    Lehre Studium Transfer

    Schon zum 4. Mal startet unser Saxony 5 Trainee-Programm. Dieses Qualifizierungsprogramm wurde im Teilvorhaben Transfer über Köpfe des sächsischen Verbundprojektes entwickelt und bietet Absolvierenden der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Berufseinstieg. Wer kann teilnehmen? Jeder Student und jede Studentin der fünf beteiligten sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Leipzig, Mittweida, Zwickau, Zittau/ Görlitz und Dresden kann sich bewerben. Voraussetzung ist das Vorhandensein eines Praxispartners. Dies können Unternehmen ebenso wie soziale Einrichtungen sein. Im Idealfall sollten die Bewerber sich in einem Praktikum befinden oder ihre Abschlussarbeit bei diesem Unternehmen schreiben. Gegebenenfalls hilft das Projektmanagement bei der Suche nach einem Praxispartner. Welche Inhalte werden vermittelt? Das 9-monatige Programm beinhaltet Training-on-the-Job-Anteile – Präsenzzeiten beim Praxispartner – sowie Training-off-the-Job-Inhalte – Trainings an der Hochschule. Die Teilnehmenden lernen in Teamtrainings, Fallstudien und Planspielen moderne Managementkompetenzen kennen, die im Studium häufig nicht vermittelt werden. Hierfür sind Trainingswochen geplant, in denen Themen wie „Gamification & Storytelling“, „Big Data“, „Innovationsmanagement“, „Cybercrime & Spionageabwehr für KMU“ oder „Digitales Personalmanagement“ behandelt werden. Zudem soll eine Projektarbeit verfasst werden, die eine konkrete Frage- und Problemstellung des Praxispartners mit Transferbezug aufgreift. Auf diese Weise können sich die Trainees auf zukünftige Führungsaufgaben und Innovationsprojekte vorbereiten. „Gut gewählte Trainingsmodule und die hohe Interdisziplinarität unter den Teilnehmern, brachten für mich als Maschinenbauer eine Fülle neuer, wertvoller Eindrücke und machen für mich das Besondere an diesem Programm aus.“, resümiert Maximilian Bürkle, einer der ersten Trainees. Ziel des Trainee-Programms Das Programm soll den Berufseinstieg erleichtern und neue Perspektiven eröffnen. Andererseits soll eine über das eigentliche Studium hinausgehende Bindung mit der Hochschule entstehen. Der Vernetzungsgedanke stehe dabei besonders im Fokus, sagt Teilnehmer Alexander Grünert: „Durch die Trainee-Wochen und die Networking-Tage kommen wir auch untereinander und mit den Referenten und Unternehmen ins Gespräch und können uns vernetzten.“ Bedeutung der Praxispartner Bei den Praxispartnern erhalten die Trainees Einblicke und nach Möglichkeit eine strukturierte Einarbeitung in relevante Aufgabenbereiche. Zudem fertigen sie eine Projektarbeit zu einem unternehmensrelevanten Thema an. Dabei sollte der Fokus der Arbeit auf den Themen Innovation und Transfer liegen. Die Betreuung erfolgt durch den Praxispartner und einer Hochschulprofessur einer der beteiligten Hochschulen. Häufig bieten Praktika oder Abschlussarbeiten einen geeigneten Einstieg oder ein interessantes Thema. Durch das Trainee-Programm erhalten Unternehmen, die sich als Praxispartner im Programm zur Verfügung stellen, bestens qualifizierten Managementnachwuchs, der Transfer- und Innovationsprozesse im Unternehmen fördern und unterstützen kann. Zusätzlich profitieren die Unternehmen von der Anbindung an die Hochschule, da sie für ihre eigenen Forschungsvorhaben sowie Innovations- und Transferprojekte Unterstützung erhalten. Bewerbung Bewerbungen für das Trainee-Programm 2022 sind ab sofort und bis zum 28.02.2022 möglich. Die Teilnahme am Trainee-Programm ist für alle Beteiligten kostenfrei.

    Junge Menschen arbeiten gemeinsam
    HTW Dresden/ Peter Sebb
  • Kaffee.Kicker.Und Kontakte - Die Startup Kaffeepause mit neongrau

    18.01.2022
    Gründung

    Denkt man an die bunte Agenturszene, kommen einem vermutlich eher Berlin, Düsseldorf oder München in den Kopf. Dabei strahlt auch Dresden mit einer hohen Dichte an kreativen Köpfen. Ganz vorn dabei und ein treibender Akteur auch abseits seiner eigenen Agentur ist Martin Fiedler. Nach seinem Produktdesign-Studium an der HTW Dresden ist er inzwischen eben nicht nur Mitgründer der Designagentur neongrau , sondern treibt die Kreativszene Sachsens auch in Verbänden (Wir gestalten Dresden, Landesverband Kreativwirtschaft), Networking Initiativen (undsonstso) und CoWorking-Spaces (neonworx/ljnk) voran. Damit ist er als kreativer Kopf und umtriebiger Unternehmer ein ausgezeichneter Gesprächspartner für die nächste Startup-Kaffeepause der HTW-Gründungsschmiede . Martin Fiedler gewährt uns am 25. Januar einen Einblick in seine Agentur. Er erzählt von seinem Weg in die Selbständigkeit mit allen Höhen und Tiefen der Startup-Welt . Natürlich im Anschluss wieder mit ausreichend Zeit für all Eure Fragen rund um eine Gründung . Auf einen virtuellen Kaffee mit neongrau: # eine Stunde lang Impulse und Zeit für Fragen # am 25.01.2022 um 15:00 Uhr # coronakonforme Onlinekonferenz # ein Kaffeepause-Care-Paket per Post zu dir nach Hause # besonders interessant für die Fachbereiche Design, Informatik und Wirtschaftswissenschaften # ...und alle Gründungsinteressierten Jetzt anmelden!

    Titelbild neongrau
  • Neues Schulungsangebot der Hochschulbibliothek - 10 Tipps für Ihre beste Hausarbeit

    17.01.2022
    Bibliothek

    Hausarbeiten sind für viele ein notwendiges Übel. Jedoch haben sie auch etwas Gutes. Sie zeigen mit dem Abfassen einer solchen Arbeit, dass Sie in der Lage sind, ein Thema oder eine Fragestellung wissenschaftlich korrekt zu bearbeiten und zu beleuchten, dass Sie sich einen Überblick über die momentane, aktuelle Quellenlage verschaffen können, also Recherchekompetenz zeigen, aber auch, dass Sie selbstständig etwas erarbeitet, kritisch beleuchtet, verschiedene Standpunkte erkannt und abgewogen haben. Im besten Fall nehmen Sie am Ende auch einen Eigenen ein. Sie weisen damit nach, dass Sie die richtigen Methoden für verschiedenste Fragestellungen anwenden können und vor allem, dass Sie für andere nachvollziehbare und nachprüfbare Schlüsse erarbeitet haben, also korrekt und genau vorgegangen sind. Denn nichts anderes versteht man unter Wissenschaft. Und das Beste daran ist, das kann man üben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Jede Hausarbeit trainiert Sie für die krönende Abschlussarbeit Ihres Studiums, in der Sie genau die oben genannten Dinge unter Beweis stellen müssen. Ihre Hochschulbibliothek unterstützt Sie dabei. In diesem Vortrag erhalten Sie von uns die 10 ultimativen Tipps für Ihre Hausarbeit. Egal ob es um Schreibprobleme, die Gliederungserstellung oder das Abfassen der leidigen Einleitung geht - hier bekommen Sie die Last-Minute-Hilfe rund um das Erstellen Ihrer wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit. Die Termine können Sie dem Veranstaltungskalender entnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Falls Sie Interesse oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Team Informationsvermittlung unter informationsvermittlung(at)htw-dresden.de .

    Werbepostkarte Schulungen
    HTW Dresden Bibliothek
  • Finanzierungserfolg für junge Startups

    11.01.2022
    Gründung

    Das HR-Tech-Startup byder.io entwickelt eine digitale Lösung für die Personalbeschaffung über Dienstleister und Headhunter für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und will damit die Digitalisierungslücke zwischen KMUs und Personaldienstleistern schließen. Mit der Pre-Seedfinanzierung durch private Invesoren möchte das Unternehmen Marketing und Vertrieb ankurbeln und Kundenfeedback auf die Plattform integrieren. In einem ersten Schritt vollzog das Startup den Namenswechsel. Byder kommt aus dem Dänischen und steht für Bieter. “Mit Abschluss der ersten Finanzierungsrunde wollen wir nun die Weichen auf Wachstum stellen“, erklärt Otto Maurer, Mitgründer und CEO. „Wir positionieren uns mit neuem Markenauftritt und wollen mit unserer HR-Plattform ein digitaler Lösungsanbieter zwischen Unternehmen und Personaldienstleistern sein. Im Ergebnis ist es uns wichtig, den Bewerber wieder in den Mittelpunkt zu rücken.” Stellar fördert Blockchain-Technologie Kunst 21 hat sich eine zweite Finanzierungsrunde durch den Stellar Community Fund gesichert. Die Stellar Development Foundation fördert auf Blockchain basierende Innovationen im Finanzsektor. Gründer und HTW-Alumni John Felipe Branch entwickelt mit Kunst 21 eine Online-Plattform zum Handeln von Anteilen an Kunstwerken. Mehrere Personen können ein Bild anteilig kaufen. Das Eigentum wird in Aktien verteilt, das Bild wird versichert, gelagert und nach Entscheidung der Investoren in einer Auktion verkauft und die Gewinne unter den Investoren verteilt. Branch möchte mit dem Investment sein Team um Experten in den Bereichen Business Development/Vertrieb, Software Engineering und Blockchain vergrößern und im ersten Quartal 2022 eine Proof-of-Concept-Version der Plattform etablieren. „Im vergangenen Jahr haben digitale Kunstwerke, die über Blockchain bereitgestellt und verhandelt werden - auch als Non-Fundible Token oder NFTs bekannt - ein exponentielles Wachstum erfahren“, sagt Branch. „Mit Kunst 21 schaffen wir die Möglichkeit, Eigentum anteilig zu erwerben und wollen damit den Zugang zu Kunstwerken erleichtern.“ Finanzierung von Gründungsvorhaben Die Gründungsschmiede und dresdenIexists unterstützen junge Startups bei der Suche nach passenden Investoren und bereiten sie gezielt auf den Pitch vor Investoren vor. Weitere Informationen unter gruendung@htw-dresden.de

    Teamfoto
    byder.io
  • Informationsveranstaltung für Dein Auslandssemester im WS 22/23 und SoSe 23

    11.01.2022
    International

    Auslandsaufenthalt trotz Corona? Das ist möglich! Bewirb Dich bis zum 15. Februar 2022 für dein Auslandssemester im akademischen Jahr 2022/23 (WiSe 2022/23 UND SoSe 2023!). Dazu sind die folgenden Bewerbungsunterlagen per E-Mail an internationales(at)htw-dresden.de oder im Büro der Stabsstelle Internationales (Z 232) einzureichen: · Antrag auf Auslandsaufenthalt · aktuelle Notenübersicht (aus dem QIS-Portal) · Nachweis über Deine Sprachkenntnisse (Selbsteinschätzung) · Motivationsschreiben (maximal eine A4-Seite, in Englisch oder Deutsch) Am Donnerstag, den 13. Januar um 17 Uhr (Meeting-Raum in BigBlueButton: https://ibbb.informatik.htw-dresden.de/b/jul-xxc-cxp-ate ) findet eine Info-Veranstaltung zum Thema Auslandsaufenthalt während des Studiums statt. Eine Studentin, die sich gerade selbst im Auslandssemester befindet, beantwortet alle Fragen rund ums Thema Ausland und erklärt euch den Bewerbungsprozess, Auswahlverfahren, Finanzierungsmöglichkeiten und vieles mehr. Ihr habt weitere Fragen zu einem Auslandsaufenthalt während des Studiums? Wir helfen gern weiter! Beratungen und Anfragen zum Auslandsaufenthalt werden bevorzugt via E-Mail (international(at)htw-dresden.de) durchgeführt bzw. beantwortet. Nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail beraten wir euch gern in einem persönlichen Gespräch.

    Person winkt aus Autofenster
    Averie Woodard, Unsplash
  • Geodäsie – viel mehr als das Vermessen der Erdoberfläche

    10.01.2022
    Forschung Geoinformation Lehre Pressestelle

    Zum Wintersemester 2021 wurde Dr. Robin Ullrich als Professor für Ingenieurgeodäsie an die Fakultät Geoinformation berufen. Robin Ullrich studierte Geodäsie an der TU Dresden und Geomatik an der Newcastle University (UK). Nach seinem Studium arbeitete er zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geodätischen Institut der TU Dresden, wo er sich mit Monitoringkonzepten für hohe Strukturen auseinandersetzte. Von 2011 bis 2018 arbeitete der Geodät als Projektleiter im Bereich der Industrievermessung, insbesondere hinsichtlich der Qualitätssicherung schienengebundener Fahrzeuge bei der A.S.T. GmbH in Dresden. Neben seiner beruflichen Tätigkeit promovierte er bei Professor Michael Möser (TU Dresden) als externer Doktorand zum Thema "Verfahren zur Punktidentifizierung bei der Qualitätskontrolle im Maschinenbau unter Verwendung von Polarmesssystemen". Hier untersuchte er, wie sich Messprozesse in der industriellen Fertigung mit Hilfe von Tachymetern oder Lasertrackern automatisieren lassen. Bereits seit 2015 lehrt Dr. Ullrich im Rahmen von Lehraufträgen an der FH Würzburg-Schweinfurt und der HTW Dresden in den Bereichen Vermessungskunde und Ingenieurgeodäsie. Von 2018 bis 2021 war er Professor für Ingenieurgeodäsie an der Hochschule München. Was macht ein (Ingenieur-)Geodät? Neben der Bestimmung der geometrischen Figur der Erde, ihres Schwerefeldes sowie ihrer Orientierung im Raum umfasst die Geodäsie vielfältige Fachdisziplinen. Neben der „klassischen Vermessung“ ermöglichen die Satellitengeodäsie, Ingenieurgeodäsie, Photogrammmetrie und Fernerkundung, Geoinformatik, Kartographie sowie das Landmanagement ein breit gefächertes und interdisziplinäres Arbeitsfeld. In meinem Fachgebiet, der Ingenieurgeodäsie, beschäftige ich mich vor allem mit Vermessungsarbeiten, die mit technischen Projekten zum Beispiel im Maschinenbau oder Bauingenieurwesen in Zusammenhang stehen. Die Messungen dienen dazu, künstliche und natürliche Objekte abzustecken oder deren Bewegungsverhalten zu überwachen. Ein Teilgebiet der Ingenieurgeodäsie ist die Industrievermessung, mit welcher ich mich bereits seit mehreren Jahren beschäftige. Der besondere Reiz bei der Industrievermessung liegt für mich in den zu erreichenden Genauigkeiten im Submillimeterbereich, den eingesetzten Sensoren (z.B. Lasertracker) und den interdisziplinären Anwendungen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse möchten Sie den Studierenden vermitteln? Neben den Grundfertigkeiten der Vermessung möchte ich die Studierenden besonders in die Lage versetzen, präzise und richtige Messergebnisse zu produzieren, diese zu bewerten und ein Gefühl für die zugrundeliegende Sensorik zu entwickeln. Dazu sind in der heutigen Zeit auch Kenntnisse über Netzwerkkonzepte, Programmiersprachen sowie spezielle Softwareanwendungen nötig. Zudem ist es mir ein Anliegen, den „geodätischen Tellerrand“ möglichst flach zu gestalten, so dass interdisziplinäres Arbeiten ermöglicht wird und neue Arbeitsfelder identifiziert werden können. Die Studierenden sollen das teambasierende Vorgehen zur Strukturierung und Abarbeitung komplexer Aufgabenstellungen in einer kollegialen Umgebung erlernen (und hoffentlich auch nach dem Abschluss nach außen tragen).

    Prof. Ullrich im Labor
    HTW Dresden/ Peter Sebb
  • HIT digital: Studieninformation für Zuhause

    06.01.2022
    Pressestelle Studium

    Am 13. Januar 2022 heißt es von 9.00 bis 16.00 Uhr wieder „Studieren probieren!“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden). Zum „HIT digital“ geben mehr als 50 Live-Angebote sowie zahlreiche Videos und Tutorials Einblicke in das Studium. Die Studieninteressierten können echten Online-Vorlesungen folgen und in Live-Chats mit Studierenden und Professorinnen und Professoren ins Gespräch kommen. Per Webcam geht es auf Rundgänge durch Labore, Werkstätten, Seminarräume und Gewächshäuser an den beiden Standorten in Dresden und Pillnitz. Es werden Vorträge zu den verschiedenen Studiengängen, Workshops und Berichte aus der aktuellen Forschung geboten. Das Team der Studienberatung gibt Auskunft zu allen Fragen zu Studienwahl und Bewerbung. Auszug aus dem Programm: 09.00 Uhr Vortrag: Die Zukunft mit Maschinenbau gestalten 09.00 Uhr Vortrag und Live-Chat: Fragen rund ums Studium an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften 9.00 Uhr Live-Chat mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit 9.30 Uhr und 12.30 Uhr Vortrag der Studienberatung: „Dein Studium an der HTW Dresden“ – Informationen zu Bewerbung und allen Themen rund ums Studium mit anschließender Chat-Fragerunde 09.30 Uhr Virtueller Live-Rundgang durch die Räume und Werkstätten der Fakultät Design 09.30 Uhr Live Chat zum Auslandsstudium 11.30 Uhr Vortrag: Warum benötigen wir E-Mobilität? 11.30 Uhr Live-Workshop der Fakultät Informatik: Wir entwickeln ein Spiel 11.40 Uhr Virtuelle Führung durch die Labore und Arbeitsräume der Fakultät Bauingenieurwesen 13.00 Uhr Mappenberatung für die Bewerbung zum Designstudium 13.15 Uhr Studierende berichten über das Studium „Geomatik" 13.30 Uhr Vortrag: Wie können Eltern bei der Studienwahl unterstützen? 13.20 Uhr Vortrag: Mit dem Forschungsschiff auf Elbexpedition – Chemieingenieurinnen und -ingenieure auf der Jagd nach Mikroplastik Studi-Talks Die Studi-Talks bieten von 14.00 bis 16.00 Uhr Gelegenheit, mit erfahrenen Studierenden ins Gespräch zu kommen. Studentinnen und Studenten aus den höheren Semestern berichten über ihren Studienalltag, das Campusleben sowie den Ablauf des Studiums und stehen für Fragen zur Verfügung. Hierzu ist eine Anmeldung über den Veranstaltungskalender der HTW Dresden notwendig. Das komplette Programm zum „HIT digital“ gibt es unter: www.htw-dresden.de/studieren-probieren Darüber hinaus bietet die Seite viele weitere Hinweise rund um das Studium, die Studienvorbereitung, die Bewerbung und das Campusleben. Das Studentenwerk Dresden informiert u.a. zu Finanzierung und gibt Tipps für die Wohnheimsuche. Über die HTW Dresden: „Praktisch mehr erreichen“ Die HTW Dresden ist mit rund 4.800 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Landeshauptstadt. Die 42 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design führen zu den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom. Lehre und Forschung sind eng miteinander verbunden und stark praxisorientiert. Die Studierenden profitieren von individueller Betreuung und einer persönlichen Studienatmosphäre. Weitere Informationen: www.htw-dresden.de

    Mädchen sitzt mit einem Rechner auf dem Boden
    pexels/ vlada karpovich
  • Virtuelle Vereinsheimat für Dynamo-Fans

    04.01.2022
    Forschung Geoinformation Pressestelle

    Dr. Helga Tauscher trat beim "Open Data Camp 2021, StadionHack - Urban Mobility" bei einer sogenannten Wildcard-Challenge an. „Die Wildcard-Challenge ist sozusagen ein Joker-Thema für eigene Ideen. Die Idee für das Projekt FanAdventure entstand zusammen mit Anne Vidal von welle1953.net . Vor Ort habe ich dann ein Team gefunden, das den Vorschlag gut fand und Spaß an der Umsetzung hatte“, erzählt die Bauinformatikerin. Gemeinsam mit dem Team "Entity" – einer sechsköpfigen Gruppe mit verschiedenen Ausbildungs- und Berufshintergründen – entwickelte sie beim Hackathon im Rudolf-Harbig-Station einen virtuellen Treffpunkt für die Fangemeinschaft der SG Dynamo, der Teile des Stadions und historisch bedeutsame Punkte des Stadionumfeldes abbildet. Damit gewann das Team den 3. Preis in der Hauptkategorie "Anwendung" sowie den Sonderpreis des Rudolf-Harbig-Stadions. FanAdventure ist eine virtuelle Stadionwelt im Stil sogenannter Retro Games. Hier können sich Fußballfans auch außerhalb der Spielzeiten und bei eingeschränktem Spielbetrieb treffen. Die virtuelle Welt ist auf das Spatial-Chat-Tool WorkAdventure zugeschnitten, ein Adhoc-Videokonferenzsystem, in dem sich die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Avataren frei bewegen und temporäre Konferenzen etablieren, wenn sie sich einander nähern. Außerdem entwickelte das Team einen Service, mit dem Geodaten im Shape-File-Format in Kartengrundlagen für WorkAdventure konvertiert werden können. „Viele offene Geodaten liegen in diesem Format vor. Der Service ist besonders interessant für Designer*innen und Programmierer*innen, die selbst Karten erstellen wollen, die auf Geodaten basieren. Das Ergebnis der Konvertierung ist eine Art Vorzeichnung. Die Karten müssten dann noch manuell ausgestaltet werden“, erläutert Dr. Helga Tauscher. Der Quelltext für die Konvertierung wurde auf der Plattform GitHub veröffentlicht. „Die Welten für solche Konferenzsysteme werden bisher manuell als reine Fantasiewelten erstellt. Ich beschäftige mich seit Anfang 2021 – dem Höhepunkt der zweiten Pandemiewelle, mit der Erstellung solcher Karten aus realen offenen Geodaten bzw. digitalen Gebäudemodellen. Zum Beispiel untersuchte ich, wie Inselpolygone aus OpenStreetMap und digitale Gebäudemodelle im Format IFC (Industry Foundation Classes) als Grundlage für WorkAdventure-Karten genutzt werden können.“, erklärt Dr. Helga Tauscher. Sie ist im Rahmen des Postdoc-Programmes an der HTW Dresden tätig. Mit dem Programm fördert die Hochschule hochtalentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion. Ziel ist es, sie für eine Professur oder wissenschaftliche Dauerstelle an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zu qualifizieren. Über Stadionhack Urban Mobility "Stadionhack Urban Mobility" war das Motto des Open Data Camps 2021. Vom 22. bis 24. Oktober 2021 haben Teams aus Hard- und Softwareentwicklern Ideen für neue Mobilitätslösungen im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadions gemeinsam entwickelt. Die Veranstalter – Landeshauptstadt, Fangemeinschaft und Stadionbetreiber – stellten dafür zahlreiche offene Daten zur Verfügung, etwa aus den Vermessungsämtern oder den Verkehrsbetrieben. Weitere Informationen unter: www.dresden.de/opendatacamp Die FanAdventure kann hier ausprobiert werden: https://rpi.heep.sax.de/maps

    Blick ins Dynamo-Stadion
    Grodde/LHD/SLUB

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