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Mehr Mut zum Gründen - HTW Dresden ist Partner bei Makers of Tomorrow
09.11.2021GründungDie HTW Dresden ist Partnerhochschule beim Projekt Makers of Tomorrow (MoT). Das Projekt wurde vom Bundeskanzleramt, unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, ins Leben gerufen und soll Studierenden mehr Mut zum Gründen machen. Hinter Makers of Tomorrow verbirgt sich ein Online-Kurs zum Thema Unternehmertum. Er besteht aus 10 Modulen mit 10 Gründungsgeschichten prominenter Gründerinnen und Gründer in Deutschland und dem Silicon Valley. Neben exklusiven Einblicken in die Höhen und Tiefen des Gründerlebens, beleuchtet jedes Modul ein Thema, das im Gründungsprozess eine wesentliche Rolle spielt, wie Geschäftsideenentwicklung, Mindset und Teamfindung. Untermauert ist jeder Kursbaustein mit kurzen Aufgaben, um einen ersten Eindruck vom eigentlichen Tun zu bekommen. „Gründung ist nicht nur ein Unternehmen zu starten, Gründerinnen und Gründer sind Zukunftsgestalter,“ so Ralph Sonntag, Leiter der HTW-Gründungsschmiede. Ab sofort und für alle Studienfächer verfügbar Für Studierende der HTW Dresden ist Makers of Tomorrow ab sofort kostenlos verfügbar. Der Kurs ist offen für alle Studienfächer, alle Abschlüsse und alle Fachsemester. Vorwissen ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Zugänge zum Kurs ist begrenzt. Interessierte Studierende erhalten den Zugangscode bei der HTW-Gründungsschmiede . Teilnehmer, die alle 10 Module einschließlich der Aufgaben abschließen, erhalten ein Zertifikat sowie exklusiven Zugang zu einer Online Community von MoT Alumni, in der es Zugänge zu weiteren Netzwerken und Veranstaltungen geben wird. Einladung zum offiziellen Auftaktevent mit Digitalrat und Bundeskanzleramt Studierende aller teilnehmenden Hochschulen sowie Gründer:innen sind eingeladen, den Launch von Makers of Tomorrow am 11. November um 16 Uhr gemeinsam mit dem Digitalrat und dem Bundeskanzleramt zu feiern. Die Bundeskanzlerin als Schirmherrin wird per Videobotschaft zugeschaltet. Zusätzlich gibt es im Rahmen des Projektes eine deutschlandweite, interuniversitäre Ringvorlesung in hybridem Format, in denen Gründerinnen und Gründer live aus Ihrem Alltag berichten. Zugang zu Makers of Tomorrow hier Zugang zum Online-Kurs und weitere Infos zu Makers of Tomorrow bei der Gründungsschmiede Zugang zum Auftaktevent am 11.11. und zu den Terminen der Ringvorlesung: https://makers-of-tomorrow.de/ringvorlesung-alternate/

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Zeit für neuen Input?
09.11.2021Industrie 4.0 ModellfabrikUnter Einhaltung der aktuellen Hygienegrundsätze (2G-Regel) der HTW Dresden bietet die Arbeitsgruppe Smart Production Systems dieses Jahr nur noch einmal die Möglichkeit im Rahmen einer Vor-Ort-Führung die Industrie 4.0 Modellfabrik live kennen zu lernen. Am 25.11.21 von 9 Uhr bis 11 Uhr begrüßen wir Interessierte in unserer Testumgebung , dem Industrial IoT Test Bed. Neben der Präsentation der aktuellen Forschungsschwerpunkte erwartet die Teilnehmenden ein Einblick in die soft- und hardwaretechnischen Kernkomponenten der Lernfabrik sowie neueste Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten rund um das Thema Industrie 4.0 und Fabrik der Zukunft. Die Plätze für die kostenfreie Führung sind begrenzt. Interessierte sollten sich also schnell noch anmelden ! Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch vor Ort und neuen Input für alle!

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FanAdventure gewinnt Preise beim Open Data Camp 2021, StadionHack - Urban Mobility
08.11.2021GeoinformationHelga Tauscher von der Fakultät Geoinformation ist beim "Open Data Camp 2021, StadionHack - Urban Mobility" [1], mit einer Wildcard-Challenge angetreten. Team "Entity", eine 6-köpfige Gruppe mit bunt gemischtem Ausbildungs- und Berufsstatus, entwickelte vor Ort im Rudolf-Harbig-Station das Projekt "FanAdventure", eine virtuelle Vereinsheimat für die Fangemeinschaft der SG Dynamo. Das Team gewann damit den 3. Preis in der Hauptkategorie "Anwendung" sowie den Sonderpreis des Rudolf-Harbig-Stadions [2]. Ergebnis des Hackathons ist eine virtuelle Stadionwelt im Stil eines Retro Games [3], in der sich Fußballfans jederzeit treffen und austauschen können, auch außerhalb der Spielzeiten und bei eingeschränktem Spielbetrieb. Die virtuelle Welt ist auf das Spatial-Chat-Tool WorkAdventure zugeschnitten, ein Adhoc-Videokonferenzsystem, in dem Teilnehmer*innen sich mit ihren Avataren frei bewegen und temporäre Konferenzen etablieren, wenn sie sich einander nähern. Daneben entstand ein Service, mit dem Geodaten im Shape-File-Format in Kartengrundlagen für WorkAdventure konvertiert werden können. Der Quelltext für die Konvertierung wurde veröffentlicht [4]. Die Welten für solche Konferenzsysteme werden bisher manuell als reine Fantasiewelten erstellt. An der Fakultät beschäftigen wir uns seit Anfang 2021, dem Höhepunkt der zweiten Pandemiewelle, mit der Erstellung solcher Karten aus offenen Geodaten bzw. digitalen Gebäudemodellen. Zuvor wurde, u.a. in einer Masterarbeit, untersucht wie Inselpolygone aus OpenStreetMap [5] und digitale Gebäudemodelle im IFC-Format [6] als Grundlage für WorkAdventure-Karten genutzt werden können. Die Landeshauptstadt Dresden hat über ihren Youtube-Channel ein Video zum Open Data Camp 2021 veröffentlicht.. Kontakt: Dr.-Ing. Helga Tauscher [1] https://www.dresden.de/de/wirtschaft/wirtschaftsstandort/projekte-kooperationen/open-data-camp-2021.php [2] https://twitter.com/fgdynamo/status/1452370807540355076/photo/1 [3] https://rpi.heep.sax.de/maps [4] https://github.com/tobiaskeiner/entitiy [5] https://2021.stateofthemap.org/posters/#tauscher [6] https://doi.org/10.5194/isprs-archives-XLVI-4-W4-2021-79-2021

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Design ist mehr als nur „Form und Farbe“
05.11.2021Design Lehre PressestelleChristian Scholz studierte bis 2006 Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt sowie am Royal Collage of Art and Design in Dublin. Nach seinem Studium arbeitete er fünf Jahre bei der Züricher Designagentur NOSE als Industrie-Designer und Key-Account Manager. Anschließend war er zehn Jahre lang Geschäftsführender Gesellschafter der Designgrad GmbH. Für seine Arbeiten im Bereich Industriedesign wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem RedDot-Design-Award „Best of the Best“. Neben seiner berufspraktischen Tätigkeit lehrte er in Form von Lehraufträgen an der HS Regensburg, der HS Darmstadt sowie an der TU Dresden. Von 2015 bis 2020 hatte Scholz eine Professur für das Lehrgebiet: „Industrial Product Design“ an der FH Aachen inne. 2019 wurde er mit dem Lehrpreis der FH Aachen ausgezeichnet. Darüber hinaus forscht er zur technischen Informationsvisualisierung in der frühen Phase der Produktenwicklung an der TU Dresden. Welche Erfahrungen aus Ihrer langjährigen Arbeit in einer großen und renommierten Designagentur bringen Sie in Ihre Lehre ein? Die Erfahrungen aus einer großen Designagentur sind vor allem wegen der Bandbreite der Gestaltung wichtig. Ich lege sehr großen Wert darauf, dass die Studierenden auf einen realen Markt mit seinen diversen Anforderungen vorbereitet werden. Ein hohes Maß an Selbstreflexion sowie eine solide Logik der angestrebten Produktkonzeption wird hierbei in partizipativen Prozessen trainiert. Die Praxiserfahrungen können hierbei an Schlüsselstellen eingestreut werden, um konkrete Lösungen zu veranschaulichen. Welche Fähigkeiten zeichnen gute Designerinnen und Designer aus? Gute Designerinnen und Designer sind in der Lage, disziplinübergreifend und in hoher Geschwindigkeit zu konzipieren. Sie können diverse, sehr unterschiedliche Anforderungen reflektieren und erarbeiten gesamtheitliche Lösungsansätze für eine bestimmte Zielgruppe. Im Allgemeinen wird unterschätzt, dass Designerinnen und Designer mehr als nur „Form und Farbe“ leisten.

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Mit Tatendrang und internationalem Anspruch
04.11.2021Forschung PressestelleSeit September ist Dr. Fouad Bahrpeyma Teil des Forschungsteams rund um Künstliche Intelligenz und kognitive Produktionssysteme an der Fakultät Informatik/Mathematik der HTW Dresden. Der Wissenschaftler wird im Rahmen des Postdoc-Programms in den kommenden Jahren seine Expertise in Forschung und Lehre erweitern, um sich für eine zukünftige Karriere im Hochschulbereich vorzubereiten. Unterstützt wird er dabei von seinem Mentor Professor Dirk Reichelt. Herr Bahrpeyma, an welchen Themen und Aufgaben werden Sie als Postdoc an der HTW Dresden in den nächsten Jahren arbeiten? Als Postdoc an der Fakultät Informatik/Mathematik bin ich für die Forschung im Bereich der kognitiven Produktionssysteme zuständig. Hier werde ich versuchen weitere Mittel einzuwerben und neue Projekte zu starten. Darüber hinaus unterstütze ich Studenten (sowie MSc- und PhD-Studenten) bei der Entwicklung ihrer akademisch-wissenschaftlichen Fähigkeiten und der Erstellung von Publikationen und wissenschaftlichen Arbeiten. Besonderen Fokus in meiner Arbeit werde ich auf die Entwicklung fortschrittlicher intelligenter Systeme für die Automatisierung setzen, bei denen heterogene Komponenten und Datenquellen innerhalb einer einheitlichen Architektur auf autonome Weise überwacht und gesteuert werden. Ein Beispiel für ein solches System ist eine Fertigungsstraße mit einer Vielzahl von Maschinen. Für solche entwickle ich Produktionssystem, welches eigenständig einen optimalen Produktionsprozess erreicht oder auch die Fähigkeit zur Selbsterholung mit sich bringt. D.h. wenn Teile der Produktionslinie aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren, kann das Produktionssystem den Pfad ändern, sich selbst neu konfigurieren und ein neues Produktionsverfahren zusammenstellen Was haben Sie vor Ihrer Arbeit an der HTW Dresden gemacht? Bevor ich als Postdoc an der HTW Dresden gestartet bin, war ich bereits Postdoc am Insight Centre for Data Analytics der Dublin City University in Irland. Dort war mein Hauptfachgebiet die Künstliche Intelligenz mit besonderem Schwerpunkt auf intelligenten selbstorganisierenden und selbstanpassenden Systemen. Mein Interesse daran begann 2012, als ich an meiner Masterarbeit arbeitete. Um einen selbstorganisierenden Rahmen für die Bereitstellung von Ressourcen für groß angelegte Cloud-Systeme zu entwickeln, musste ich verschiedene Konzepte aus der Künstlichen Intelligenz und der adaptiven Steuerung erforschen. Daraufhin wandte ich mich während meiner Promotion an der Dublin City University der Zeitreihenanalyse zu. Wie sind Sie an die Hochschule gekommen? Ich bin bei LinkedIn auf die Ausschreibung der Postdoc-Stelle im Projekt von Prof. Reichelt gestoßen. Zuvor war ich bereits auf die faszinierenden Aktivitäten im IOT Testlabor und Professor Reichelts ehrgeizigen Forschungsprojekten aufmerksam geworden. Was erhoffen Sie sich von Ihrer Tätigkeit als Postdoc? Mein Ziel ist es, die aktuellsten Entwicklungen in der IOT-Technologie zu nutzen um meine und die Forschung der HTW Dresden im Bereich der intelligenten Systeme weiter auszubauen und hochleistungsfähige, kognitive Produktionssysteme zu entwickeln. Natürlich möchte ich mich zudem stärker in die Lehre einbringen und meine Lehrfähigkeiten ausbauen. Hier habe ich bereits sehr viel Unterstützung von Professor Reichelt, meinen Teammitgliedern und Fakultäts-Kolleginnen und – kollegen erhalten. Für mich persönlich erhoffe ich mir einen Ausbau meiner akademischen Fähigkeiten um zukünftig auch als Professor an einer deutschen Hochschule tätig sein zu können. Darüber hinaus möchte ich während meiner Postdoc-Qualifizierung mein berufliches Netzwerk im akademischen und industriellen Bereich deutschlandweit und international erweitern. Wünschenswert ist es, dass ich damit die Potentiale und Kompetenzen der HTW Dresden einem vielfältigeren Publikum vorstellen kann. Gibt es etwas was Sie hier bewirken möchten? Die HTW Dresden bietet große Potentiale - insbesondere im Bereich der IOT-Forschung. Ich möchte die vorhandenen Kapazitäten nutzen, um Kognitionswissenschaft und künstliche Intelligenz weiter in intelligente Produktionssysteme einzubinden. Mein Ziel ist es, ein breiteres Themenspektrum aufzubauen und damit internationale und industriegestützte Kooperationen zu verwirklichen. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Zeit an der HTW Dresden! Das Postdoc-Programm der HTW Dresden Mit dem Postdoc-Programm fördert die HTW Dresden hochtalentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion. Ziel ist es, sie für Forschung und Lehre zu gewinnen und sie für eine Professur oder wissenschaftliche Dauerstelle an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu qualifizieren. Innerhalb von fünf Jahren durchlaufen die Postdocs zwei Qualifizierungsphasen, die Aspekte der Lehre und Forschung sowie der persönlichen Entwicklung beinhalten. Erfolgreiche Absolventen erhalten das Zertifikat „HAW-Postdocplus“. Aktuell gibt es fünf Postdocs an der HTW Dresden.

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Nutzfahrzeugstudierende sahen "Rot"
01.11.2021MaschinenbauUm Nutzfahrzeugtechnik live zu erleben, muss man nicht weit fahren, denn die gibt es quasi vor der Haustür. Felix Romberg, Nutzfahrzeugstudent im 7. Semester, organisierte eine Fachexkursion innerhalb der Lehrveranstaltung "Industriekolloqium" zur Feuerwache nach Dresden-Löbtau. Herr Romberg ist selbst bei der Dresdner Feuerwehr tätig, so dass er und zwei seiner Kollegen die Technik ausführlich vorstellen konnte. Zu besichtigen gab es ein Drehleiterfahrzeug, zwei Löschfahrzeuge und ein ein Ölspurbeseitigungsfahrzeug nebst zugehörigem Equipment. Highlight war eine "Fahrt" im Rettungskorb an der Drehleiter bis in eine Höhe von 20m. Wer wollte und Mut hatte, konnte auch mal die feuerwehrtypische Rutschstange aus dem 2. Stock bis in die Fahrzeughalle ausprobieren. So hat man sowohl einen kleinen Eindruck in das Leben eines Feuerwehrmanns als auch in die Funktionen der An- und Aufbaugeräte der Fahrzeuge bekommen. Da steckt Nutzfahrzeugtechnik und Hydraulik zur Genüge drin. Vielen Dank an Felix Romberg und Kollegen. Holger Kühne (Fahrzeugtechnik)

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Das Global Study Program (GSP)
29.10.2021International Maschinenbau PressestelleGemeinsam mit der Chiba University Japan veranstaltet die HTW Dresden auch in diesem Jahr das Global Study Programm (GSP). Aufgrund der Coronapandemie zum ersten Mal als Online-Veranstaltungsreihe. Das Modul M952 „Mobility Concepts of the Future“ ist offen für alle Studierenden der HTW Dresden und startet am 02. November mit einer Auftaktveranstaltung. Wer sich für wichtige technische Fragen künftiger Mobilität sowie Verkehrspolitik und -planung interessiert und darüber hinaus die Möglichkeit wahrnehmen möchte, einen inhaltlich und kulturell Austausch mit Studierenden und Lehrenden aus Japan zu erleben und diesen bei Interesse auch in Japan weiter zu vertiefen, ist herzlich eingeladen, an dem vielseitigen Programm teilzunehmen. Die Studierenden beider Hochschulen werden im in interdisziplinären Teams zukunftsorientierte Konzepte für die Mobilität gemeinsam skizzieren. Dabei bietet das abwechslungsreiche Programm neben Einblicken in das Themenfeld die Chance, persönliche Fähigkeiten in einem interkulturellen Kontext anzuwenden und auszubauen. Im Rahmen des Studiums Integrale können 4 ECTS Punkt erreicht werden. Das Programm wird ergänzt durch Vortragende aus der Wirtschaft, welche die Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind auf OPAL zu finden: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/10753146881/CourseNode/99815305389663

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SMART KIDS – gemeinsam experiMINTieren
28.10.2021PressestelleWie baue ich ein Gewächshaus in einer Flasche? Wie bringe ich Streichholzschachteln das Schachspielen bei? Was machen Pilze in unserer Kleidung? Das und viele andere spannende Anwendungsfelder von Wissenschaft lernen die Schülerinnen und Schüler bei Smart Kids kennen. Smart Kids ist eine gemeinsame Initiative der HTW Dresden und der TU Dresden. Am 6. November findet der erste Experimentiertag satt. An verschiedenen Orten in Sachsen werden Workshops angeboten. Die Wissenschaftlerinnen und Studierenden wollen mit alltagstauglichen Experimenten zeigen, dass Wissenschaft Spaß macht und so bei Mädchen und Jungen ab der vierten Klasse den Forschungsgeist wecken. Egal ob die Kinder nun Unterstützung bei der Umsetzung eigener Ideen suchen oder einfach mit dem mitgebrachten Experimente-Koffer tüfteln – im Vordergrund stehen das Basteln und das Ausprobieren. Das geht von der Entwicklung eines eigenen Alltagshelfers bis hin zur Programmierung einer Museums-App. Auf diese Weise sind die Schüler mittendrin in aktuellen Forschungsthemen und lernen quasi nebenbei, wie sich ihr Schulwissen auch in der Praxis anwenden lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – die sogenannten MINT-Fächer, die für viele Zukunftsberufe wichtig sind. Die Workshops finden in Bautzen, Hoyerswerda, Radeburg und Stolpen statt. Bevorzugt können sich Schülerinnen und Schüler dieser Städte anmelden. Die Anmeldung erfolgt direkt über die jeweiligen Veranstaltungsorte. Das Programm im Überblick Experimentiertag auf Schloss Klippenstein Die intelligente Museums-App im Zuse-Computer-Museum in Hoyerswerda Entwickle deinen cleveren Alltagshelfer im Goglemosch e.V. in Stolpen Das verborgene Reich - Pilze für Nahrung, Kleidung, Wärme und Licht im Beruflichen Schulzentrum Bautzen Alle weiteren Informationen und die Anmeldung unter www.htw-dresden.de/smartkids

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HeatResilientCity für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert – Jetzt für das Projekt abstimmen!
26.10.2021Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle TransferWie lassen sich dicht bebaute Stadtquartiere und die dort lebende Bevölkerung nachhaltig vor Sommerhitze schützen? Dieser Frage widmet sich das transdisziplinäre Projekt HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt). Nun ist das Vorhaben für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2022 nominiert. Ein Online-Voting entscheidet darüber, ob es den Preis am 3. Dezember erhält. Die Rekordsommer 2018 und 2019 haben es deutlich gezeigt: Lang anhaltende Hitzewellen werden in der Zukunft eine der großen Herausforderungen für die Stadtentwicklung sein. Was können Kommunen, die Wohnungswirtschaft, aber auch die Bevölkerung tun? Seit vier Jahren gehen im Projekt HeatResilientCity Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen zusammen mit Praxispartner*innen dieser Frage nach. Für ihre innovativen Untersuchungen, die Einbindung der Bevölkerung vor Ort und die breite Umsetzung erster Maßnahmen wurde das Projekt HeatResilientCity nun von einer Expertenjury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2022 nominiert. Vorstellung der Finalisten bei der Sendung "nano" auf 3sat Bei dem Wettbewerb stehen in diesem Jahr die Anpassung an den Klimawandel und der Umgang mit Extremwetterereignissen in Städten und Regionen im Mittelpunkt. Gesucht wurden anwendungsnahe Projekte, die Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel präsentieren und damit den Herausforderungen des Klimawandels durch vorsorgendes Handeln begegnen. Die drei Finalisten werden am 2., 3. und 4. November in der Sendung „nano“ auf 3sat vorgestellt. Das Publikum entscheidet schließlich per Online-Abstimmung, wer von ihnen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung erhält. Schon jetzt kann abgestimmt werden. Bericht über das Projekt in der Mediathek von 3sat: https://www.3sat.de/wissen/nano/211103-nachhalt2-nano-102.html HeatResilientCity setzt Fokus auf ältere Menschen In ihrer Begründung für die Nominierung von HeatResilientCity würdigt die Jury den Fokus des Projektes auf die Bedürfnisse der Bewohner:innen und insbesondere die vulnerabler Gruppen, zum Beispiel älterer Menschen. Die Breite der Forschungsdisziplinen ebenso wie die Vielfalt der bisherigen Umsetzung in den Quartieren spiegele die Breite der Handlungsbedarfe wider und trage so zur Bewusstseinsbildung für das Thema bei. Die Verknüpfung von Messdaten mit Simulationen einerseits und der Fokus auf die Temperaturwirkungen von Anpassungsmaßnahmen auf den Innenraum andererseits werden als besonders innovativ eingeschätzt. Besonders wichtig ist dem Projektteam von HeatResilientCity der Austausch mit den Bewohner:innen in den beiden untersuchten Stadtquartieren in Erfurt und Dresden. Vor allem Maßnahmen, die diese als sinnvoll erachten, werden im Projekt umgesetzt, um so die Akzeptanz für nötige Vorsorgemaßnahmen gegen Sommerhitze zu erhöhen. Bereits jetzt ist viel geschehen in den Quartieren: In Dresden-Gorbitz wurden drei Gebäude hitzeangepasst saniert. In der Erfurter Oststadt sorgen 50 neue klimaangepasste Bäume und Sträucher für mehr Schatten und Abkühlung. Außerdem wurden in dem Projekt Trinkwasserstationen eingerichtet, eine Blühwiese angelegt sowie Baumpatenschaften und Bewässerungsinitiativen gestartet. Bis Januar 2023 steht nun das Thema Weiterbildung im Mittelpunkt. Das Projektteam wird Beschäftigte von Verwaltungen, der Wohnungswirtschaft und des Gesundheitswesens zum Thema Hitzeanpassung schulen und zur Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen befähigen. Außerdem entwickelt es geeignete Werkzeuge und Entscheidungshilfen für die Stadt- und Freiraumplanung, aber auch das individuelle Handeln von Bürgerinnen und Bürgern. BMBF-Förderung unter der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ Das Projekt HeatResilientCity wird seit 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Neben der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gehören zum Projektverbund: das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden, das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), das Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden, das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Umwelt- und Naturschutzamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie in Phase I die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden und in Phase II das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Ausgelobt haben ihn die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Auswahl der Finalisten traf eine dafür berufene Jury. Noch bis zum 15. November läuft die Online-Abstimmung, welches der nominierten Projekte den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung erhalten soll. Die Preisvergabe erfolgt am 3. Dezember im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf. Abstimmung Hier geht es zur Abstimmung: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/wettbewerbe/forschung/finalisten-forschung-2021/

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Technische Assistenzsysteme für eine bessere Lebensqualität im Alter
26.10.2021Informatik / Mathematik PressestelleDas Besondere daran: Mit dem Träger der Wohnanlage Bühlau in Dresden, der städtischen Cultus gGmbH, als Partner konnte das 37 Quadratmeter große sogenannte LivingLab in die Wohnanlage integriert werden und wird von Bewohnerinnen und Bewohnern »probegewohnt«. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Ein selbstbestimmtes Leben bedeutet für betagte oder gesundheitlich eingeschränkte Personen den Erhalt von Eigenständigkeit, Lebensqualität und Würde. Eine Anpassung der Wohnumgebung an die Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser Menschen ist eine unverzichtbare Aufgabe für unsere Gesellschaft. Die Wissenschaft kann zwar notwendige menschliche Kontakte nicht ersetzen, aber mit der Entwicklung und dem Einsatz moderner Technik dazu beitragen, das Leben unkomplizierter und müheloser zu gestalten.« Projektleiter Professor Hans-Joachim Böhme: »Neuste technologische Entwicklungen bieten zunehmend die Möglichkeit, das selbstbestimmte Verbleiben älterer Menschen in ihren eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu unterstützen. Dafür ist es wichtig, dass solche Living Labs einerseits als Demonstratoren dienen, darüber hinaus aber auch für die eigentliche Zielgruppe erfahrbar gemacht werden, damit die potentiellen Unterstützungsoptionen eine breite Wirksamkeit entfalten können.« Die kleine Zwei-Zimmer-Wohnung, das LivingLab, ist weitgehend barrierefrei und die Wohnungstür ist vom Außengelände aus direkt mit einem Aufzug zu erreichen. Unter den Fußböden versteckt befindet sich ein System aus Sensoren, die kontinuierlich die Position und Bewegung aller Personen in der Wohnung bestimmen. Aus den dadurch gewonnenen Daten sollen Laufwege, Aufenthaltshäufigkeiten und auch Sturzstellen ermittelt werden. Zu der Ausstattung mit barrierearmen Möbeln gehören etwa ein Kleiderschrank mit Kleiderlift, ein Aufstehbett mit aufwendiger Sensorik, motorisiert absenkbare Hängeschränke in der Küche, eine höhenverstellbare Arbeitsfläche sowie ein besonders standstabiler Tisch mit vier entsprechenden Stühlen, »schlaues Licht« und mehr. Das barrierefreie Bad ist mit einer ebenerdigen Dusche, einer höhenverstellbaren und neigbaren Toilette und einem höhenverstellbaren Waschtisch ausgestattet. Bewohnerinnen und Bewohner sollen am Ende ihres Aufenthalts in der Wohnung anhand ihrer Eindrücke Aufschluss darüber geben können, welche der vorhandenen Technologien und Einrichtungsteile während ihres »Probewohnens« einen positiven Einfluss auf ihr tägliches Leben hatten und möglicherweise auch langfristig haben könnten. Ziel der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz an der HTW Dresden ist es, Möglichkeiten zu erforschen, mit denen sich das Living Lab in weiteren technologischen Ausbaustufen, zunehmend auch selbstständig anhand der erhobenen Daten, auf individuelle Bedürfnisse von Bewohnerinnen und Bewohnern einstellen kann bzw. einstellen lässt. Vidualisierung des LivingLab: https://www2.htw-dresden.de/~ahabu367/
