• Hilfe für die Menschen aus der Ukraine

    01.03.2022
    Pressestelle Intern allg.

    Unterstützung für aus der Ukraine geflüchtete Studierende - Support for students who have fled Ukraine Studierende, die an einer ukrainischen Universität/Hochschule immatrikuliert sind – egal aus welchem Herkunftsland – können sich als Gasthörer*innen für das Sommersemester an der HTW Dresden einschreiben. Betroffene wenden sich dazu bitte an die Stabsstelle Internationales: international@htw-dresden.de Students who are enrolled at a Ukrainian university/university - regardless of their country of origin - can enrol as guest students for the summer semester at HTW Dresden. Those concerned should contact the International Office: international(at)htw-dresden.de Spenden Das Dresdner Projekt Sonechko unterstützt mit Unterkunftsangeboten, Spenden und sozialer Begleitung. Weitere Informationen: http://sonechko.eu/ Direkthilfe Dresden - Im Zentralwerk werden Sachspenden für die Menschen aus der Ukraine angenommen: https://zentralwerk.de/programm/direkthilfe-dresden/ Das Herbert-Wehner-Bildungswerk und das Fanprojekt Dresden koordinieren eine Spendenaktion für Geflüchtete. Benötigt werden unter anderem Schlafsäcke, Isomatten, Verbandsmaterial, warme Kleidung und Decken. Die Sachen können im Herbert-Wehner-Bildungswerk an der Devrientstr. 7 von Montag bis Freitag 9-16 Uhr oder in der BallsportArena abgegeben werden. Im Fanprojekt können Sachspenden am Mittwoch, den 2. März von 12 bis 22 Uhr auf der Löbtauer Straße 17, 01067 Dresden abgegeben werden. Weitere Informationen: https://www.fanprojekt-dresden.de/sachspendensammlung-fuer-menschen-aus-der-ukraine/ Der Verein PLATTFORM Dresden e.V. hat zusammen mit der ukrainischen, griechisch-katholischen Personalpfarrei St. Michel die Initiative "Ukrainisches Kooperationscenter Dresden" gegründet. Die Initiative koordiniert und organisiert Hilfsangebote in und um Dresden: https://www.facebook.com/plattformdresden/about/?ref=page_internal Die Diakonie Dresden , die Stiftung Frauenkirche Dresden und die Dreikönigskirche haben einen Flüchtlingskonvoi von vier Bussen mit Kindern im Alter von 2 bis 18 Jahren und ihre Betreuer*innen aus der Ukraine unterstützt. Hier können Spenden zur Unterstützung der Kinder und ggf. für weiterhin nötige Aktionen gegegeben werden: https://www.diakonie-dresden.de/aktuelles/detail/article/spontane-hilfsaktion-in-dresden-diakonie-dresden-stiftung-frauenkirche-dresden-und-dreikoenigskirc.html Der Dresdner Verein Mission Lifeline hat bereits einen ersten Konvoi in die Slowakei gestartet. Spenden sind weiterhin gern gesehen. Außerdem werden Fahrerinnen und Fahrer mit größeren Fahrzeugen gesucht. Hier kann gespendet werden: https://mission-lifeline.de/ukraine/ Die Dresdner Hilfsorganisation „arche noVa“ ist seit 2016 in der Krisenregion im Osten der Ukraine mit Hilfsprojekten im Bereich WASH (Wasser, Sanitär, Hygiene) und Bildung aktiv. Die lokale Partnerorganisation ist derzeit dabei, in der Region Donezk und Luhansk den dringendsten Bedarf zu ermitteln und Nothilfe vorzubereiten. Weitere Infos und direkte Spendenmöglichkeit unter: arche-nova.org/spenden Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft zu Sachspenden für ihre Partner in der Westukraine auf. Benötigt werden vor allem Windeln, Bettwäsche, Bettlaken, Decken, Kopfkissen sowie Babynahrung. Die Spenden können nach telefonischer Anmeldung in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes für das Bistum Dresden-Meißen, Magdeburger Straße 33, 01067 Dresden, abgegeben werden. Weitere Informationen: https://www.caritas-dicvdresden.de/presse/caritas-ruft-zu-sachspenden-fuer-die-menschen-in-der-ukraine-auf-e0fe8de3-8f77-4bde-9638-325b37f5216 Übernachtungsmöglichkeiten anbieten Wer Übernachtungsplätze für Menschen aus der Ukraine hat, kann sich bei der Initiative Gastfreundschaft für die Ukraine des Elinor Netzwerks und der GLS Bank melden: https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ Selbst Hilfsangebote anbieten Wer selbst aktiv helfen möchte, kann sich auch auf der Webseite von #leavenoonebehind registrieren. Diese Initiative verknüpft lokale Hilfsangebote für die Ukraine mit Freiwilligen und Organisationen. Hier kann man sich informieren, welche Angebote es gibt und wie und wo man unterstützen kann: https://ukraine.lnob.net/engagieren/ Unterstützungangebote der Stadt Dresden Die Stadt Dresden bündelt aktuell städtisches und bürgerschaftliches Engagement. Gesucht werden insbesondere ehrenamtliche Unterstützung z.B. bei Behördengängen oder für Dolmetschertätigkeiten, Wohnmöglichkeiten sowie Sach- und Geldspenden. Alle Informationen und Links finden sich unter: www.dresden/de/ukraine-hilfe Beteiligungsportal des Freistaats Sachsen Wer jetzt oder später helfen möchte, die Geflüchteten zu unterstützen, kann sich hier melden. https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smi/beteiligung/themen/1028468 Hilfsangebote des Studentenwerkes für ukrainische und russische Studierende Beratung bei materieller Not und soziale Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Sozialberatung des Studentenwerks Dresden. Beratung bei psychischen Problemen finden Sie in der Psychosozialen Beratungsstelle (PSB). Alle Hochschulmitglieder, die weitere Unterstützungsangebote kennen oder selbst Projekte ins Leben gerufen haben, auf die wir hinweisen sollten, können sich gerne in der Pressestelle melden. Verlässliche Informationsquellen Die Bibliothek hat eine Linksammlung mit Informationsquellen zur Lage in der Ukraine zusammengestellt.

    Ukrainische Flagge
  • Prof. Martin Wittmer: "Arbeiten im schönsten Labor der Hochschule - dem Nutzfahrzeuglabor!"

    28.02.2022
    Lehre Maschinenbau Pressestelle 30 Jahre

    Martin Wittmer ist seit 2009 Professor für Fahrzeugkonstruktion und Nutzfahrzeugtechnik hier bei uns an der HTW Dresden. Er begann nach seinem Maschinenbau-Studium an der TU Dresden im Jahr 1987 seinen ersten Job als Konstrukteur. In diesen Jahren entwickelte er seine Leidenschaft für die großen und schweren Fahrzeuge: „Die Maschinen, die damals auf meinem Reißbrett zum Leben erwachten, waren groß, schwer und kompliziert: Landtechnik und später bayrische Traktoren. Heute stehen in meinem Labor LKW, deren technische Besonderheiten ich den Studierenden gerne vermittle“, so der Maschinenbauer. Daneben organisiert er alljährlich den Nutzfahrzeugtag, der im Technikum und auf dem Testfeld der Fahrzeugtechnik von der Feuerwehr bis zum Lastfahrrad die Faszination für das „Großgerät“ zeigt. Heute haben wir Martin Wittmer im Gespräch. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Meine bisherige Zeit an der Hochschule verbinde ich mit herausfordernden Jahren, die wir zusammen gemeistert haben. Ich bin stolz auf unsere Absolventinnen und Absolventen. Und natürlich gab es die ein oder andere schlaflose Nacht vor dem „Nutzfahrzeugtag“, den wir jährlich in der Fakultät organisieren. Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten. Bodenständig, strukturiert, hie­r­ar­chie­frei Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Ich wünsche mir ein „gutes Gespür“, um die kommenden Bildungsanforderungen zu meistern. Einen lebendigen Campus mit engagierten und optimistischen Lehrenden. Außerdem ist es mein Wunsch, dass wir als Hochschulort offen für Menschen aus der Welt sind und die Idee der Europäischen Union aktiv leben. Welcher Ort auf dem Campus könnte Ihr Lieblingsort werden? Ich habe das Glück, dass schönste Labor der Hochschule nutzen zu dürfen: Das Nutzfahrzeuglabor! Toller Raum, tolles Licht, tolle LKW’s und nach dem Feierabend kann ich hier auch an meinem Fahrrad schrauben. Aber auch das „Cafe Listig“ ist ein wunderbarer Ort, um spontan Kolleginnen und Kollegen zu treffen, miteinander zu sprechen, Ideen zu spinnen, Pläne zu schmieden - nichts ist schöner als das. Weitere Porträts werden in den kommenden Wochen auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

    Professor Martin Wittmer aus dem Bereich Nutzfahrzeugtechnik
    HTW Dresden/ Peter Sebb
  • Solidarität mit der Ukraine

    25.02.2022
    Bibliothek

    Wir fühlen mit den ukrainischen Menschen, unsere Herzen sind bei ihnen. Der Deutsche Bibliotheksverband hat heute eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er dazu aufruft, allen ukrainischen Flüchtlingen Hilfe und Dienstleistungen anzubieten. Wir werden die uns mögliche Unterstützung leisten. Unter der neuen Webseite "Informationsquellen zur Lage in der Ukraine" finden Sie verlässliche Quellen zur aktuellen Situation. Pressemitteilung des Deutschen Bibliotheksverbandes vom 25.02.2022

    Flaggen der Ukraine und Europas
  • Die HTW Dresden verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine

    25.02.2022
    Pressestelle

    „Der Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine ist ein unvorstellbares, furchtbares Ereignis und eine große Gefahr für den Frieden in Europa und in der Welt. Unsere Gedanken gelten vor allem den Menschen in der Ukraine, denen unsere vollste Solidarität gilt.“ Die HTW Dresden pflegt Verbindungen zu Hochschulen in der Ukraine und ukrainische Studierende sind derzeit an der Hochschule eingeschrieben. Genauso wie Menschen aus Russland und aus vielen anderen Nationen bei uns studieren, lehren und forschen. „Diese Gemeinschaft ist ein wertvolles Gut, das wir weiterhin bewahren werden.“, so die Rektorin.

    Brandenburger Tor in den Farben der ukrainischen Staatsflagge
    Senatskanzlei Berlin
  • Gastdozentur an der Nationaluniversität der Mongolei

    24.02.2022
    Informatik / Mathematik

    Seit der im September 2019 erfolgten Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Nationaluniversität der Mongolei und der HTW zur Entwicklung von gemeinsamen Lehrangeboten der Archäoinformatik hat sich im Projekt (Prof. Marco Block-Berlitz, Prof. Martin Oczipka) viel getan. Nach der Einwerbung einer vierjährigen Projektförderung durch den DAAD konnten trotz der Corona-Pandemie bereits viele Projekte und Veranstaltungen durchgeführt werden. Zu nennen sind hier die beiden internationalen Summer Schools 2020 und 2021, ein internationaler Workshop im Sommer 2021, sowie zahlreiche studentische Projekte, Abschlussarbeiten und Publikationen. Die im Rahmen dieser Veranstaltungen entwickelten Inhalte tragen direkt zur Entwicklung des geplanten internationalen Masterstudiengangs "Computer- and Geoscience in Archaeology" bei. Der gegenwärtige Zeitplan sieht vor, im Wintersemester 2022/2023 mit einem "International Track" - einem thematischen Austauschsemester zum Thema Archäoinformatik - als Pilot zu beginnen und ab 2023/24 den neuen Studiengang anzubieten. Nachdem im Jahr 2022 die vorhandenen Reisebeschränkungen absehbar wegfallen, werden in diesem Jahr auch Mobilitäten im Rahmen des Projektes stattfinden, um den Austausch mit der mongolischen Partnerhochschule zu intensivieren. Der Austausch wird von Projektmitarbeiter Dr. Hendrik Rohland eröffnet, der das kommende Sommersemester als Gastdozent an der Nationaluniversität der Mongolei lehren wird. Herr Rohland ist Archäologe und bei beiden Projektpartnern - HTW Dresden und dem Deutschen Archäologischen Institut - beschäftigt. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt inhaltlich auf der Archäologie der urbanen Zentren der mittelalterlichen Nomadenreiche und im technisch-methodischen Bereich auf der angewandten IT in der Archäologie. An der mongolischen Nationaluniversität wird eine Vorlesung zur digitalen Archäologie sowie praktische Übungen im Einsatz von relationalen Datenbanksystemen, Geoinformationssystemen sowie zur praktischen Feldarbeit anbieten. Diese Veranstaltungen sind zugleich die Premiere für ähnliche Veranstaltungen, die ihm Rahmen des neuen Studienganges künftig an der HTW angeboten werden sollen. Zugleich wird Herr Rohland die vor Ort die Vorbereitungen für eine Exkursion von Studierenden der HTW in die Mongolei treffen. Diese werden im Sommer die Möglichkeit haben, an der gemeinsamen archäologischen Expedition der Projektpartner teilzunehmen. Hier werden sie, gemeinsam mit mongolischen Studierenden und Expertinnen und Experten von der Mongolischen Akademie der Wissenschaften, der Nationaluniversität der Mongolei, der HTW Dresden und dem Deutschen Archäologischen Institut, Einblicke in die Archäologische Feldarbeit vom Survey über die Ausgrabung bis hin zur Arbeit im Fundarchiv und Museum bekommen. Als Abschluss der gemeinsamen Arbeit im Feld, werden im Spätsommer auch Studierende der Nationaluniversität der Mongolei die HTW besuchen, um die Arbeitsergebnisse in gemeinsamen Workshops vorzustellen und zu diskutieren.

    Vier Jurten in der Ebene der Mongolei
  • Veranstaltungstipp: Workshop on E-Learning am 10.03.2022

    23.02.2022
    Lehre

    Am 10.03.2022 findet der Workshop on E-Learning online statt. Anmeldungen sind noch bis zum 04.03.2022 auf der Tagungshomepage möglich. Freuen Sie sich auf eine spannende Keynote zum Thema Gamification sowie studentische Impulsvorträge in einer virtuellen WorkAdventure-Welt ( https://workadventu.re ). Der Workshop spricht als Zielgruppe Lehrende und Studierende an. Organisation und Durchführung basieren auf einem 20-köpfigen studentischen Team einer Master-Lehrveranstaltung Digitales Lehr- und Lernmanagement an der HTWK Leipzig bei Prof. Klaus Hering. Die Studierenden bauen die virtuelle Welt, erwecken sie zum Leben, leisten inhaltliche Beiträge und begleiten den Workshop live.

    Netzwerk
  • Was hat Forschung mit Gründung zu tun?

    22.02.2022
    Gründung

    Warum kann das Thema Ausgründung auch für Forschende spannend sein? Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kann der Aufbau eines eigenen Unternehmens zu einem interessanten Karriereweg werden. Nicht nur, dass man sich seinen eigenen Arbeitsplatz so schafft, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht und ein Unternehmen nach eigenen Werten und Visionen aufbaut, man sieht auch, wie die eigenen Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Forschung in Wirtschaft und Gesellschaft Anwendung finden. Das ist nicht nur persönlich ein sehr erfüllendes Ergebnis. Als Wissenschafterin ist man die beste Expertin, als Wissenschafter der beste Experte für seine eigenen Produkte oder Dienstleistungen. Das verschafft einen Marktvorteil, den niemand so schnell einholen kann. Zudem kann man selbstbestimmt und flexibel arbeiten. Wie lassen sich Forschungsergebnisse hinsichtlich ihres Potenzials für eine Ausgründung beurteilen? Das Potenzial, welches sich hinter einer Idee verbirgt, ergibt sich erst durch die Anwendung der Forschungsergebnisse in einer bestimmten Branche, einer konkreten Zielgruppe oder Industrie. Viele Forschungsergebnisse kann man auf vielfältige Art in eine Anwendung überführen. Im Potenzialworkshop, den die Gründungsschmiede für Forschende der HTW anbietet, schauen wir uns das gemeinsam mit den Forschungsgruppen genau an. Wir generieren Ideen und vergleichen sie hinsichtlich Marktpotenzial und technischer Machbarkeit. Entscheidend ist neben der Größe des potenziellen Marktes auch, wie schwerwiegend das Problem ist, welches man löst. Keine Technologie wird allein aufgrund der Technologie gekauft, sondern, weil sie einen Nutzen schafft. Der nächste Workshop findet am 10. und 11.03.2022 statt. Alle Infos und Anmeldung hier Welche Aufgaben übernimmst du als Innovationsscout an der HTW? Als Innovationsscout suche ich gezielt nach Forschungsprojekten, welche großes Potenzial haben, in Form einer Ausgründung verwertet zu werden. Nach dem Screening beginnt dann meine eigentliche Arbeit. Ich führe Workshops mit Forschungsgruppen aus dem gesamten Verbund von dresdenIexists durch und berate auch in Einzelgesprächen. Ich gebe unternehmerisches Handwerkszeug mit an die Hand, stelle Netzwerkkontakte her, unterstütze auf dem Weg zur passenden Finanzierung oder leihe einfach mal mein Ohr, wenn aus Forschenden Unternehmensgründerinnen und -gründer werden. Prinzipiell steht dieser Service jedem Angehörigen der Hochschule zur Verfügung. Gibt es konkrete Unterstützungsprogramme für den Forschungstransfer? Tatsächlich steigt auch das politische Interesse daran, dass mehr Forschungsergebnisse ihren Weg in Wirtschaft und Gesellschaft finden. Das spiegelt sich auch in der Förderlandschaft zunehmen wider. Spezielle Programme wie der EXIST Forschungstransfer oder das EXIST Gründerstipendium können mit uns gemeinsam beantragt werden. Ganz neu an der HTW ist ein internes Validierungsprogramm , welches durch das Prorektorat Forschung und Transfer vergeben wird. Julia Lüpfert berät Forscher:innen an der HTW Dresden zu allen Themen rund um die Verwertung von Forschungsergebnissen in einem Spin-off. Sie verfügt über wertvolle Gründungserfahrung, die sie seit 2014 in verschiedenen Startups gesammelt hat. Neben ihrer Arbeit in der Gründungsschmiede ist sie seit 2018 mit ihrem eigenen Unternehmen erfolgreich am Markt.

    Beratungssituation
  • Drei Anträge – drei erfolgreiche Fördermitteleinwerbungen für E-Learning-Vorhaben an der HTW Dresden

    21.02.2022
    Lehre

    Eines der geförderten Vorhaben namens LEAC geht auf die Idee von Prof. Dietrich Kammer zurück. Es wird sich mit dem Thema Learning Analytics befassen und somit sehr direkte Auswirkungen und Verbesserungen in der Lehre erzeugen: „Das Projekt LEAC eröffnet mir und meinem Team die Möglichkeit, unser Wissen zur interaktiven Informationsvisualisierung zur Anwendung bei Daten im E-Learning zu bringen. Wir sind gespannt, was technisch möglich ist und welche Konzepte sich dafür anbieten, damit der (digitale) Lernprozess besser überschaut, eingeschätzt und gesteuert werden kann. Und zwar nicht nur durch die Lehrenden, sondern die Lernenden selbst.“ erklärt Prof. Dietrich Kammer. Unter dem Titel „Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen in strategischen Handlungsfeldern im Rahmen der sächsischen E-Learning-Landesinitiative "Bildungsportal Sachsen" (2022/23)“ hatte der Arbeitskreis E-Learning der LRK Sachsen (AK E-Learning) zur Einreichung von Projektvorschlägen in fünf Handlungsfeldern aufgerufen. Die drei Projektvorschläge aus der HTW Dresden konnten sich unter den insgesamt 37 eingereichten Anträgen behaupten und gehören damit zu den insgesamt 20 Vorhaben, die vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) unterstützt werden. Der Vertreter der HTW Dresden im AK E-Learning, Prof. Ralph Sonntag, freut sich, dass alle drei eingereichten Anträge der HTW gefördert werden. Besonders erwähnenswert ist, dass alle Hochschulen, die Anträge eingereicht haben, auch konkret Projekte umsetzen können. So werden neue inhaltliche Impulse im Bereich von E-Learning generiert und die Sichtbarkeit von neuen Lehr-/Lernszenarien gesteigert. Wir gratulieren den Kollegen bzw. Projektvorhaben: ALADIN goes OPAL (OPALADIN) (ALADIN: Generator für Aufgaben und Lösung(shilf)en aus der Informatik und angrenzenden Disziplinen) | Prof. Dr. Torsten Munkelt Koordination des Verbundvorhabens „Innovationsfonds/Open Topics“ | Prof. Dr. Ralph Sonntag LEAC – Learning Analytics Cockpit | Prof. Dr. Dietrich Kammer Das Team Lehre wünscht den drei Projektvorhaben einen gelungenen Projektstart und -verlauf!

    Team in Projektarbeit
  • Deutsch-Japanisches Semesterprojekt Global Study Program

    18.02.2022
    International Maschinenbau

    Im vergangenen Semester haben Studierende der Chiba University und der HTW Dresden in gemischten Teams aktuelle Probleme zum Thema „Mobility concepts for the future“ aufgegriffen und bearbeitet. Individuelle Mobilität hat einen sehr großen Einfluss auf den Ausstoß von CO 2 . Das diesjährige Projekt beschäftigte sich damit, wie neue Mobilitätskonzepte entwickelt und implementiert werden können. Nach einem Kennenlernen via Big Blue Button, wurden die sogenannten „Cultural Presentations“ erstellt und durch die Studierenden vorgetragen. Dabei werden spezielle Aspekte des täglichen Lebens sowie kulturelle Besonderheiten betrachtet. Anschließend arbeiteten die Studierenden in separaten Arbeitsgruppen und analysierten aktuelle Probleme in Bezug auf die unterschiedlichen Mobilitätskonzepte in Japan und Deutschland. Zu den unterschiedlichen Themenkomplexen wurden die folgenden Online-Vorträge gehalten: Autonomous Driving (Professor Toralf Trautmann, HTW Dresden) Batteries and Charging infrastructure (Dr. Budich, HTW Dresden) Integrated Mobility Concepts - the Example of Dresden (Professor Cornelius Scherzer, HTW Dresden) Urban Micro mobility and Bicycle Advocacy and Lobbying in Dresden (Nils Larsen, ADFC Dresden und Professor Stephan Zipser, HTW Dresden) Weiterhin wurden unterschiedliche Online-Ressourcen ausgewertet und durch die Studierenden verarbeitet. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Präsentation und die Diskussion der Arbeitsergebnisse. „Die digitale Zusammenarbeit und Abstimmung war eine große Herausforderung für alle Teilnehmenden. Dennoch waren alle Präsentationen gut bis sehr gut.“, resümiert Professor Thomas Himmer, der das Projekt organisiert und begleitet. Das GSP-Programm lief bereits das vierte Mal in Folge, pandemiebedingt in diesem Jahr allerdings online. „Wir hoffen, das nächste Global Study Program wieder in größerem Umfang und in Präsenz durchführen zu können. Hierzu werden wir in den letzten beiden Septemberwochen Studierende aus Japan zu einem zweiwöchigen Intensivkurs bei uns an der HTW Dresden empfangen.“, so Prof. Himmer. Der GPS-Kurs (M952) bietet Studierenden eine projektbasierte Lernplattform für die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen japanischen und deutschen Studierenden.

    Präsentation verschiedener Mobilitätskonzepte
  • Vom Masterprogramm zum Promotionsvorhaben

    17.02.2022
    Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle

    Wer über ein Kundenkonto bei digitalen Anbietern verfügt, legt mit seinen Daten eine digitale Identität an. Self-Sovereign Identity (dt. selbstbestimmte Identität) führt dazu, dass die persönlichen Daten nicht mehr bei den einzelnen Dienstanbietern gespeichert werden, sondern die Kunden selbst ihre Daten verwalten können. Anstatt verschiedene Kundenkontos zu pflegen, geht Self-Sovereign Identity (SSI) davon aus, dass digitale Nachweise in einer digitalen Brieftasche gesammelt und diese bei Bedarf selbstständig geteilt werden können. Dieser zentrale Mechanismus zum Austausch digitaler Nachweise wird aktuell zum Beispiel bei der Überprüfung des Impfzertifikat eingesetzt. Dank SSI schnellere und besser nutzbare Prozesse „Als ich 2019 meine Masterarbeit plante, war die Anwendung dieses Ansatzes in realen Dienstleistungssystemen so gut wie unerforscht. Meine Arbeit verfolgte also das Ziel – zunächst konzeptionell – zu zeigen, an welchen Stellen „Self-Sovereign Identity“ in einem Dienstleistungssystem einzusetzen ist und welche Auswirkungen dieser Einsatz haben könnte.“, erzählt Daniel Richter. Da der Wirtschaftsinformatiker an einem Masterprogramm von SAP teilnahm, entschied er sich für einen Anwendungsfall aus der Elektromobilität – das sogenannte E-Roaming, das flexibles Laden von Elektrofahrzeugen unter einem Rahmenvertrag ermöglicht. In seiner Arbeit konnte er zeigen, dass „Self-Sovereign Identity“ insbesondere bei den Registrierungsprozessen zum Tragen kommt. Bei der Registrierung für einen Roamingvertrag ist das Teilen von persönlichen Informationen nötig, häufig über Post mit anschließender manueller Überprüfung. SSI liefert dagegen eine Infrastruktur, die diese Prüfprozesse automatisieren lässt. Für die Kunden bedeutet das zum Beispiel schnellere, besser nutzbare Prozesse. Außerdem kann SSI die Struktur des Dienstleistungssystems erheblich verändern. Daniel Richter: „Um ein Laden an vielen Ladepunkten anzubieten, müssen die Mobilitätsdienstleister mit den Ladepunktbetreibern Verträge aushandeln. Für die Abbildung des IT-Systems zwischen den Vertragspartnern werden bisher spezielle Roamingprovider beauftragt. Diese bieten Plattformen an, auf denen die Vertragsdaten ausgetauscht werden und die mit Identifikatoren ausgestattet sind. So wird erkenntlich, wenn ein Endkunde mit seiner Ladekarte an einen Ladepunkt geht, zu welchem Dienstleister er gehört. Da es nur sehr wenige dieser Roamingprovider gibt, besitzen sie eine hohe Marktmacht. Unter SSI sind diese aber nicht mehr notwendig, da die Vertragsidentifikatoren von den Akteuren selbst erzeugt und erkannt werden können.“ Projekt ID-Ideal Nach Abgabe seiner Masterarbeit und Abschluss seines Studiums 2020 setzte Richter seine Tätigkeit bei SAP fort und beriet mittlere und große Kunden in der Energiewirtschaft beim Rollout von intelligenten Messsystemen und zu deren Prozessgestaltung, User Experience und Berechtigungsstrukturen. Seit Juni letzten Jahres arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im vom BMWK geförderten Projekt ID-Ideal unter Leitung von Professor Jürgen Anke. Hier setzt er seine Forschungstätigkeiten aus der Masterarbeit fort. Derzeit beschäftigt er sich mit der Frage, wie digitale Nachweise – vor allem basierend auf „Self-Sovereign Identity“-Ansätzen – in Dienstleistungssystemen eingesetzt werden können, um Vertrauen zwischen den beteiligten Akteuren zu erzeugen. Hierfür analysiert er Anwendungsfälle aus der öffentlichen Verwaltung und dem Mobilitätssektor. In diesem Forschungsfeld arbeitet er aktuell auf seine Promotion hin. Seine Masterarbeit „Anwendung von Self-Sovereign-Identity-Ansätzen in kommerziellen Ladeprozessen von Elektrofahrzeugen“ wurde kürzlich in der Springer Serie „BestMasters“ veröffentlicht: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-36233-1

    Daniel Richter
    HTW Dresden/ Peter Sebb

HTWD in den Medien

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