• Neuer IDTA-Research-Hub in Dresden gegründet: Kompetenzzentrum für den Industrial Digital Twin startet offiziell

    10.04.2026
    Forschung Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer

    Initiiert wurde der Hub von der Industrial Digital Twin Association (IDTA), der Professur für Informationsmanagement der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) sowie der Process-to-Order-Gruppe der Technischen Universität Dresden. „Mit dem IDTA-Research-Hub bündeln wir akademische Expertise und industrielle Praxis und schaffen einen zentralen Anlaufpunkt für alle Fragen rund um den Industrial Digital Twin in der Halbleiterindustrie“, betont Prof. Dr. Dirk Reichelt, HTW Dresden. „Unser Anspruch ist es, AAS nicht nur zu erklären, sondern in realen Produktions- und Lieferketten-Szenarien unmittelbar erfahrbar zu machen.“ „Die IDTA lebt von einem starken Ökosystem. Mit dem Research Hub stärken wir gezielt die enge Verzahnung zwischen Standardisierung, Forschung und industrieller Anwendung der AAS. Solche Partnerschaften sind entscheidend, um den Standard anschlussfähig weiterzuentwickeln und branchenspezifische Anforderungen strukturiert zu integrieren. Wir schätzen diese enge Kooperation sehr, weil sie technologische Innovationen vorantreibt und Verbindung zwischen der Halbleiterindustrie und ihren Anwenderbranchen nachhaltig stärkt“, erklärt Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA. Kernziele des IDTA-Research-Hub Im Mittelpunkt steht die AAS als technisches Rückgrat des Industrial Digital Twin. Die ASS ist der standardisierte digitale Zwilling eines physischen Objekts, der alle relevanten Informationen strukturiert bereitstellt, damit Daten zu Maschinen, Systemen und Unternehmen standardisiert abzubilden und über Hersteller- und Systemgrenzen hinweg verfügbar zu machen. Während Daten bislang oft in unterschiedlichen IT-Systemen verteilt waren, bündelt die AAS diese Informationen in einer einheitlichen Struktur. Dadurch können Systeme unterschiedlicher Hersteller und Unternehmen miteinander „sprechen“, ohne individuelle Sonderlösungen programmieren zu müssen. Genau diese Interoperabilität gilt als Voraussetzung für skalierbare Industrie-4.0-Anwendungen. Der Hub will die AAS domänenübergreifend in diskreten wie auch prozessorientierten Fertigungsumgebungen der Halbleiterindustrie etablieren und ihre Anwendbarkeit in realen Produktions- und Lieferketten demonstrieren. Forschung, Lehre und praxisnahe Demonstratoren sollen den digitalen Zwilling für Unternehmen konkret erlebbar und skalierbar machen. Ein Kernanliegen ist die Öffnung der Dresdner Learning Factories als Forschungsplattform für angewandte AAS-Lösungen. Zudem sollen domänenübergreifende Supply-Chain-Szenarien auf Basis des Digitalen Produktpasses umgesetzt und ein langfristiges Forschungsnetzwerk mit Industriepartnern entlang der Wertschöpfungsketten der Halbleiterindustrie sowie nachgelagerte Industrien, wie Chemie-, Automobil- oder Maschinenbauindustrie, aufgebaut werden. Der Hub versteht sich dabei als Beitrag zu Initiativen wie Manufacturing-X und will insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung AAS-basierter Lösungen unterstützen. Konkrete Schritte und erste Demonstratoren In einem ersten Schritt entsteht ein physisch erlebbarer AAS-Showcase für Halbleiter-Anwendungen für Automotive. Im Fokus stehen Use Cases rund um Fein- und Spezialchemikalien, die in der Branche eine Schlüsselrolle spielen. Ergänzt wird der Demonstrator durch modulare „AAS Experience Labs“, die interaktive Einblicke von der Modellierung bis zur Integration in Produktions- und Supply-Chain-Prozesse ermöglichen. Geplant sind zudem eine eigene Website, regelmäßige Fachveranstaltungen sowie der Zugang zu Informationsmaterialien und Lernfabriken. „Die Asset Administration Shell wird ein zentraler Baustein der digitalen Wertschöpfung, von der Chemie über den Wafer bis zur Fahrzeugmontage“, erklärt Prof. Dr. Leon Urbas, TU Dresden. „Mit dem IDTA-Research-Hub schaffen wir einen Ort, an dem Erfolgsgeschichten, aber auch Lessons Learned offen geteilt werden.“ Der Hub soll daher nicht nur Forschung bündeln, sondern auch als Plattform für Erfahrungsaustausch, Transparenz und branchenübergreifendes Lernen dienen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verankerung der AAS in Forschung und Ausbildung, um künftige Fach- und Führungskräfte frühzeitig mit dem Industrial Digital Twin vertraut zu machen. Aufruf zur Mitwirkung Zugleich richtet sich der Hub mit einem klaren Mitwirkungsaufruf an Industrie, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter. Über gemeinsame Projekte, geteilte Demonstratoren und offenen Wissensaustausch soll die praktische Einführung der AAS beschleunigt und Interoperabilität sowie Datensouveränität in messbaren Mehrwert für Unternehmen und die europäische Industrie übersetzt werden.

    Ingenieur, der über eine Tablet-Schnittstelle in einer Digital-Twin-Simulation die industriellen Roboterarme in einer automatisierten Fabrik steuert
    Adobe Stock/ SM Graphics - KI generiert
  • MINT-Ausbildung neu denken: Nachhaltigkeit in der Chemieausbildung verankern

    08.04.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Transfer

    Wie kann Nachhaltigkeit künftig selbstverständlicher Bestandteil der Ausbildung im MINT-Bereich – insbesondere in der Chemie – werden? Genau hier setzt das Projekt MONAMINT an. Sein zentrales Ziel ist es, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch und praxisnah in die berufliche Bildung zu integrieren und damit die Ausbildung zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Im Fokus steht dabei die Qualifizierung von ausbildendem Personal: Durch ein modulares, mehrsprachiges Weiterbildungsangebot werden Lehrende dazu befähigt, als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Nachhaltigkeitskompetenzen an Auszubildende weiterzugeben. Die entwickelten Lernformate sind flexibel angelegt und orientieren sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmenden mit einem klaren Praxisbezug. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Projekts ist die umfassende Test- und Evaluationsphase der entwickelten Kurse. Die Inhalte wurden mehrfach erprobt, systematisch ausgewertet und kontinuierlich optimiert. So konnte eine hohe fachliche und didaktische Qualität sichergestellt werden. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die nachhaltige Integration der Themen in die berufliche Bildung. Workshop als Plattform für Transfer, Erprobung und Vernetzung Einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse des Projekts bot der Transferworkshop Anfang März an der HTWD, der in Kooperation mit dem Projekt „BiotroNiS“ stattfand. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an berufsbildendes Personal, brachte jedoch auch zahlreiche weitere Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Lehre zusammen. Im Mittelpunkt standen die konkreten Inhalte und Ergebnisse des Projekts. So wurden unter anderem digitale Lernangebote präsentiert, insbesondere die entwickelten Online-Kurse auf der Lernplattform OPAL. Diese ermöglichen eine flexible, ortsunabhängige und zielgruppengerechte Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen und tragen dazu bei, entsprechende Inhalte langfristig in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene didaktische Methoden selbst zu erproben und zu reflektieren. In interaktiven Formaten wurden Ansätze vorgestellt, die speziell für den Einsatz in der Arbeit mit Auszubildenden, Studierenden und Schüler entwickelt und getestet wurden. Die direkte Anwendung und anschließende Diskussion ermöglichten Einblicke in die Wirksamkeit der Methoden. Neben den fachlichen Impulsen bot der Workshop auch Raum für Austausch und Vernetzung. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Projekte und Institutionen kamen ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und legten damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationen. Der Transferworkshop hat gezeigt, wie innovative Lehrformate, digitale Lernplattformen und praxiserprobte Methoden zusammenwirken können. Vor allem aber wurde deutlich: Nachhaltigkeit kann dann erfolgreich in der Ausbildung verankert werden, wenn sie gezielt, praxisnah und dauerhaft in die Lehrkonzepte integriert wird. Genau dieses Ziel verfolgt MONAMINT.

    Zwei Flaschen stehen auf einer Waage
    HTWD
  • Nachhaltigkeitswoche 2026: Ihre Ideen zum Programm

    08.04.2026
    Forschung Veranstaltung Nachhaltigkeit Transfer

    Gesucht werden Beiträge – von Workshops, (Open-Air-)Vorlesungen und Diskussionen über Campusradtouren, Ausstellungen bis hin zu Mitmachaktionen. Willkommen sind Themen aus allen Nachhaltigkeitsdimensionen und Fachrichtungen. Die Nachhaltigkeitswoche ist als offenes Beteiligungsformat angelegt und richtet sich ebenso an die Stadtgesellschaft sowie interessierte Bürger*innen. Ob kleines Projekt oder größere Aktion: Jede Idee zählt. Programmideen können bis 17. April an klimaschutz(at)htw-dresden.de eingereicht werden, um Nachhaltigkeit an der HTW Dresden sichtbar zu machen. Ihr Orga-Team um Florian Reß, Prof. Christoph Scope und Josefina Peisl

    Aufruf Nachhaltigkeitswoche 2026
  • Brücke zwischen Ausbildung und Hochschule: MONAMINT stärkt nachhaltige MINT-Bildung

    08.04.2026
    Lehre

    Nachhaltigkeit in der MINT-Ausbildung zu stärken, erfordert mehr als gute Ideen. Es braucht tragfähige Konzepte und starke Vernetzung. Genau hier setzt das NIB-Projekt MONAMINT (Modern und nachhaltig ausbilden in MINT) an: Mit praxiserprobten Ansätzen, die sowohl in der akademischen sowie in der beruflichen Bildung Anwendung finden. MONAMINT hat einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von akademischer und beruflicher Bildung im MINT-Bereich geleistet. Gemeinsam mit Partnern aus der betrieblichen ( Synthos Schkopau GmbH ) und der überbetrieblichen Bildung ( Ausbildungsverbund Olefinpartner gGmbH ) wurden praxistaugliche Ansätze entwickelt, die Nachhaltigkeit nicht nur vermitteln, sondern konkret erfahrbar machen. Als Projekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leistet MONAMINT zudem einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, insbesondere zu SDG 4 „Hochwertige Bildung“. Ziel war es, Nachhaltigkeit systematisch in Aus- und Weiterbildung zu integrieren und so langfristig Kompetenzen für eine zukunftsfähige Gestaltung zu stärken. Ein wichtiger Faktor war die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule: MONAMINT unterstützte und ergänzte bestehende Initiativen wie das Projekt TrafoSax (Nachhaltigkeitszertifikat) sowie das Dekanatsreferat für Nachhaltigkeit (Projekt: studienerfolg@saxHAW) , insbesondere bei der Verankerung von SDGs in Modulux. So konnten Synergien genutzt und nachhaltige Strukturen aufgebaut werden. Aus dem Projekt wurden die entwickelten Inhalte und Methoden gezielt in die Lehre überführt, unter anderem in das SI-Modul „Grundlagen der Nachhaltigkeit“ . Damit bleibt MONAMINT über die Projektlaufzeit (Juni 2024 bis Mai 2026) hinaus wirksam und trägt dazu bei, Nachhaltigkeit dauerhaft im Studium zu verankern.

    Projekt MONAMINT
    AVO Schkopau
  • Stärkung der Spitzenforschung und praxisnahen Lehre

    07.04.2026
    Elektrotechnik Forschung Pressestelle Transfer

    Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) gehen einen neuen Weg der Zusammenarbeit. Beide Einrichtungen haben am 2. April 2026 ihre erste gemeinsame Berufungsvereinbarung unterzeichnet. Im Zentrum steht eine W2-Professur für Großgeräteforschungstechnik an der Fakultät Elektrotechnik der HTWD. Die Professur ist zugleich mit der Leitung der Zentralabteilung Forschungstechnik am HZDR verbunden. Forschung und Anwendung rücken damit enger zusammen. Das Modell stärkt drei Bereiche zugleich. Es fördert exzellente Forschung, es verbessert die Praxisnähe in der Lehre und es schafft klare Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Moderne Spitzenforschung ist ohne leistungsfähige Forschungsinfrastruktur und spezialisierte Großgeräte nicht denkbar“, sagt Prof. Sebastian M. Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor am HZDR. „Mit der gemeinsamen Professur wollen wir unsere Forschungstechnik gezielt weiterentwickeln und zugleich die Zusammenarbeit mit der HTW Dresden weiter vertiefen. Sie wird dazu beitragen, hochkomplexe Forschungsanlagen in Betrieb zu nehmen und die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren noch enger mit der Praxis zu verzahnen.“ Prof. Ingo Gestring, Rektor der HTWD, ergänzt: „Die gemeinsame Berufung schafft eine Brücke zwischen anwendungsorientierter Hochschulforschung und hochspezialisierter Großgerätetechnik. Für unsere Studierenden bedeutet das einen Zugang zu hochaktuellen Forschungsthemen und direkte Einblicke in die Arbeit mit national und international relevanten Großgeräten. Zugleich entstehen neue Impulse für gemeinsame Forschungsprojekte, vor allem an den Schnittstellen von Elektrotechnik, Messtechnik und innovativer Gerätetechnologie.“ Die Besetzung der Professur steht noch aus. HZDR und HTWD suchen derzeit nach Kandidat*innen. Das Berufungsverfahren soll nach Möglichkeit bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. An der Unterzeichnung nahmen für die HTWD Rektor Prof. Ingo Gestring, Prorektorin Prof. Kathrin Harre, Dekan Prof. Ralf Collmann und Projektmanager Torsten Hänel teil. Das HZDR war vertreten durch den Wissenschaftlichen Direktor Prof. Sebastian M. Schmidt, die Kaufmännische Direktorin Dr. Diana Stiller sowie Dr. Sylvia Maus, Leiterin der Stabsabteilung Gremien, Recht und Organisation.

    Prof. Sebastian M. Schmidt (HZDR) und Prof. Ingo Gestring (HTWD) unterzeichnen die Berufungsvereinbarung. Daneben steht die Kaufmännische Direktorin des HZDR Dr. Diana Stiller
    HZDR/ Kalina Zheynova
  • Interkulturelle Kompetenz erleben: Frühlingsfest im C1-Deutschkurs, Lernen durch gelebten Austausch

    07.04.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Der Anlass war vielseitig: das bereits zurückliegende chinesische Neujahrsfest am 17. Februar, das Ende des Ramadan mit dem Zuckerfest sowie das persische Neujahrsfest Nowruz, das symbolisch für Neubeginn und Erneuerung steht, und schließlich das vor uns liegende Ostern . Da in unserem Kurs Studierende aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten lernen, wurde dieser Anlass genutzt, um einen lebendigen interkulturellen Austausch zu gestalten. Die Teilnehmenden brachten selbst zubereitete, landestypische Spezialitäten mit und präsentierten in kurzen Beiträgen die Hintergründe und Traditionen der jeweiligen Feste. So entstand eine offene, inspirierende Lernatmosphäre, die nicht nur sprachliche Kompetenzen stärkte, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die interkulturelle Sensibilität förderte. Ein herzliches Dankeschön an alle Studierenden für ihr Engagement und die vielfältigen Einblicke! Marie-Luise Fuchs Den vollständigen Beitrag finden Sie unter LinkedIn

    Eine Studentin erklärt kulturelle Besonderheiten ihres Landes
    Marie-Luise Fuchs/ HTWD
  • Mittendrin@HTWD: Einblicke in den Hochschulalltag sichtbar machen

    07.04.2026
    Pressestelle

    Ziel des Programms ist es, echte Geschichten aus der Hochschule für Kolleg*innen , Forschungspartner*innen , Absolvent*innen und potenzielle neue Mitarbeitende sichtbar zu machen. Denn Menschen interessieren sich für Menschen: Persönliche Einblicke in den Arbeitsalltag ergänzen die klassischen Kommunikationskanäle und rücken die Menschen hinter Forschung, Lehre und Projekten in den Mittelpunkt. Was es heißt, Teil von Mittendrin@HTWD zu sein Im Rahmen des Corporate-Influencer-Programms lernen die Teilnehmenden, das Berufsnetzwerk LinkedIn gezielt zu nutzen. Sie zeigen ihre Expertise, teilen ihre Erfahrungen und machen ihre Themen sichtbar. So entsteht ein lebendiges Bild der HTWD als Arbeits- und Wirkungsort. Gleichzeitig werden neue Kontakte geknüpft und der Austausch innerhalb und außerhalb der Hochschule gestärkt. Die sechsmonatige Pilotphase startete im Januar mit einem gemeinsamen Kick-off. Im Fokus standen dabei sowohl die Ziele der Hochschule als auch die individuellen Bedarfe der Teilnehmenden. In praxisnahen Workshops erarbeiteten sie Strategien für erfolgreiche LinkedIn-Kommunikation – von der Funktionsweise des Algorithmus bis hin zu geeigneten Content-Formaten und dem Aufbau einer eigenen Community. Ein zentraler Bestandteil des Programms ist der kontinuierliche Austausch. Bei regelmäßigen Treffen reflektieren die Teilnehmenden ihre Beiträge, teilen Erfahrungen und unterstützen sich gegenseitig. Weitere Workshops sind bereits geplant, etwa zu Community Management und Networking. Mitmachen „Mittendrin@HTWD“ ist als Lern- und Austauschformat angelegt. Die erste Runde läuft noch bis Juli, im Anschluss ist eine Fortsetzung mit weiteren Mitarbeitenden geplant. Interessierte können sich bereits jetzt für die nächste Runde vormerken lassen.

    Fünf weiblich gelesene Personen und eine männlich gelesene Person stehen vor einer HTWD-Pessewand und lächeln den
    HTWD/ Anne Voß
  • Wie erhalte ich Bücher in der Interim-Bibliothek?

    03.04.2026
    Bibliothek

    Auch in der Interim-Bibliothek können Sie auf Medien der Hochschulbibliothek zugreifen. Wie es geht, erfahren Sie hier!

    Buch mit Einkaufswagen
  • Landwirtschaft zum Anfassen - fachpraktische Übungen im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch

    01.04.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie

    In der Pflanzenproduktion werden die Studierenden an verschiedenste Technik herangeführt. Dazu gehört unter anderem das eigenständige Ausbringen von Dünger, das Aussäen, das Pflügen und das Applizieren von Pflanzenschutzmitteln (in diesem Fall mit Wasser simuliert). Ziel ist es, die Funktions- und Arbeitsweise der Technik zu verstehen und eine Verbindung zu den bereits vermittelten Inhalten aus den Modulen „Einführung in die Pflanzenproduktion“ und „Grundlagen der Landtechnik“ herzustellen, um hierauf im weiteren Studienverlauf aufbauen zu können. Um die Vielfalt der Tierproduktion in einem ersten Schritt zu erfassen, wird den Studierenden die Schweinehaltung und Milchviehhaltung näher gebracht. Der direkte Zugang zur Schweinehaltung mit Kontakt zum Tier ist aufgrund der nötigen Hygiene und des Seuchenschutzes in Praxisbetrieben meist untersagt, so dass die Einblicke einzigartig sind. Für etliche Studierende ist dies der erste Kontakt Schweinen aller Altersstufen. Der Kreislauf in der Schweineproduktion wird anhand praktischer Übungen wie dem Impfen von Ferkeln, dem Einziehen von Ohrmarken sowie durch Einblicke in die Zucht vermittelt. Das Wissen aus den Modulen „Anatomie und Physiologie“ und „Einführung in die Tierproduktion“ wird in der Woche der Tierhaltung praktisch angewendet und vertieft. Im Rahmen des Lehrgangs wird ferner vermittelt, welche Aufgaben im Bereich der Milchviehhaltung ein Melker sowie ein Herdenmanager in einer Schicht übernehmen müssen. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit sich selbst beim Melken von Kühen zu erproben und bei der Versorgung von Kälbern mitzuwirken. Neben dem fachgerechten Umgang mit den Tieren werden eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten zur Stallausrüstung und Bewirtschaftung vermittelt. Die zwei Wochen in Köllitsch stellen jedes Jahr einen besonderen Ausbildungsabschnitt für die Studierenden der Agrarwirtschaft an der HTW Dresden dar. Neben der Festigung des fachlichen Wissens, der Übertragung theoretischer Kenntnisse in praktische Produktionsabläufe, wird auch der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt. Es wird eine unvergessliche Zeit geschaffen. Eure Dresdner Agrarwirte

    Gruppenbild 2. Semester Agrarwirtschaft
    HTW Dresden
  • Herzliches Willkommen den neuen Masterstudierenden an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

    01.04.2026
    Wirtschaftswissenschaften

    Zum Beginn des Sommersemesters 2026 konnten 65 neue Studierende in unseren Masterstudiengängen International Management, Wirtschaftsingenieurwesen und Management mittelständischer Unternehmen willkommen geheißen werden. Die Studierenden wurden am 16.03.2026 in einer Begrüßungsveranstaltung vom Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Christoph Mayer, und dem Studiendekan, Prof. Dr. Torsten Gonschorek, persönlich begrüßt. In diesem Rahmen stellten sich auch die HTWD-Gründungsschmiede, der HTWD-Makerspace LabX und der HTWD Career Service den Studierenden vor. Im weiteren Verlauf des Begrüßungstages wurden die Studierenden auch in ihre jeweiligen Studiengänge eingeführt. Die Studiengangverantwortlichen Prof. Dr. Anne-Katrin Haubold, Prof. Dr. Swen Günther und Prof. Dr. Torsten Gonschorek informierten die Studierenden noch einmal konkret über den Ablauf des Studiums und beantworteten individuelle Fragen. Der Begrüßungstag bot den Studierenden aber auch viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen. Am Nachmittag konnten die Studierenden an einem Outdoor Escape Game mit dem HTWD Startup Epic Escape teilnehmen. Ausgestattet mit Koffern und Tablets erkundeten die Teilnehmenden in Gruppen die Dresdner Altstadt, lösten gemeinsam Aufgaben und Rätsel und lernten sich so besser kennen. Für die Studierenden des Masters Management mittelständischer Unternehmen ging der Begrüßungstag noch in die Verlängerung. Im Rahmen der traditionellen Einführungswoche fand an den Folgetagen neben einem zweitägigen Planspiel eine Exkursion zur Ölmühle Moog GmbH, Lommatzsch und zum Weingut Schuh, Sörnewitz statt. In den Gesprächen mit den Inhabern der Unternehmen erfuhren die Studierenden tiefe Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der Unternehmensführung in mittelständischen Unternehmen.

    Gruppenbild der Masterstudierenden
    HTWD

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)