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Grüner Wasserstoff im Kreislauf gedacht
23.03.2026Maschinenbau Pressestelle TransferGrüner Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft. Gewonnen wird das Gas durch Elektrolyse, bei der mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt wird. So lässt sich überschüssige Energie aus Windkraft oder Solaranlagen für eine spätere Nutzung speichern. In der Brennstoffzelle läuft der Prozess in umgekehrter Richtung, Wasserstoff wird wieder in Strom verwandelt. Während Effizienz und Leistungsfähigkeit beider Technologien kontinuierlich verbessert wurden, blieb die Wiederverwertbarkeit der Bauteile und Werkstoffe bisher weitgehend unbeachtet, kritische und wertvolle Rohstoffe gehen verloren. Recycling von Anfang an mitgedacht Im Verbundprojekt „Hy²Cycle“, das im Rahmen der Sächsischen Wasserstoffunion realisiert wird, arbeitet ein Team der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) gemeinsam mit den Technischen Universitäten in Dresden, Chemnitz und Freiberg daran, recyclinggerechte Konzepte für Brennstoff- und Elektrolysezellen zu entwickeln. Ziel ist es, energieeffiziente, ressourcenschonende und wiederverwendbare Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen, um die Technologie noch nachhaltiger zu gestalten. Die Forschungsergebnisse sollen eine gezielte Weiterentwicklung zukünftiger Brennstoffzellen- und Elektrolyseursysteme ermöglichen. „Die alkalische Hochdruckelektrolyse macht die energieaufwändige Herstellung von Wasserstoff effizienter und spart damit Energie und Kosten. Unser Projektpart besteht in der Konstruktion und Fertigung eines Druck-Alkali-Elektrolyseurs, bei dem möglichst alle Komponenten recycelbar sind“, erklärt Projektleiter an der HTW Dresden Mathias Jäckel, Professor für Umform- und Trenntechnik. „Dabei betrachten wir den gesamten Lebenszyklus der Bauteile und richten den Fokus gleichzeitig auf Design, Herstellungsprozess und Ressourceneffizienz, was ein Alleinstellungsmerkmal unseres Vorhabens ist.“ Für die Forschenden bedeutet das, die Recyclingfähigkeit von Anfang an mitzudenken. Basierend auf der Analyse von Korrosions-, Verschleiß- und Alterungsschäden und der Untersuchung der Recyclingfähigkeit schadhafter Komponenten und Materialien entwickeln sie Design- und Materialkriterien sowie angepasste Herstellungsverfahren. Geeignete Werkstoffe müssen sehr hohe Anforderungen erfüllen, sodass die Auswahl begrenzt ist. Auch die Verfügbarkeit spielt eine Rolle. Um die Abhängigkeit von knappen Ressourcen zu verringern, sollen seltene Rohstoffe – soweit möglich – ersetzt werden. Parallel zu den experimentellen Forschungen erstellt das Team der HTW Dresden einen digitalen Zwilling, der es ermöglicht, die Lösungsansätze zu simulieren und Details zu analysieren. Auch den Herstellungsprozess wollen sie mit einem digitalen Zwilling zunächst virtuell testen. Im weiteren Projektverlauf soll dann ein Prototyp gebaut und erprobt werden, der aus robusten und wiederverwendbaren Komponenten besteht. Dieser Prototyp mit einem vergleichbaren oder möglichst sogar höheren Wirkungsgrad als von vorhandenen Elektrolyseuren kann als Basis für weitere Forschungen dienen. Darüber hinaus lässt er sich für die Lehre nutzen und fördert die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren mit zukunftsweisendem Know-how, das später den Unternehmen der Branche zugutekommt. Nachhaltige Produktionstechnologie als Schlüssel Neben den Fertigungstechnologien spielen die Produktionsanlagen ebenfalls eine wichtige Rolle in der produktionstechnischen Forschung. Das Investitionsprojekt „Sustainable Energy Press (SEP)“ ermöglicht es der HTW Dresden, eine moderne elektromechanische Servospindelpresse zu beschaffen. Sie dient dazu, anwendungsnahe Forschungen im Bereich Wasserstofftechnologien, Energiespeichertechnologien und Digitalisierung von Produktionstechnologien zu unterstützen. „Anders als eine konventionelle Hydraulikpresse wird eine Servopresse elektromechanisch betrieben. Zudem ist sie wartungsärmer und besitzt einen höheren Wirkungsgrad, verbraucht also weniger Energie“, erläutert Mathias Jäckel, der die Anschaffung initiiert hat.

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Robotik-Nachwuchs an der Hochschule: MANOS-Schüler entwickelt autonome Plattform mit Detektion thermischer Objekte
23.03.2026Maschinenbau Seminar Workshop SchlüsselkompetenzenDie Förderung junger Talente ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kooperation mit regionalen Schulen. In diesem Schuljahr begleiteten wir einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (MANOS) Dresden bei seiner wissenschaftlichen Jahresarbeit. Das Ziel des Projekts war die Entwicklung einer mobilen Roboterplattform, die in der Lage ist, warme Objekte in einem Parcours eigenständig zu detektieren und ihnen auszuweichen. Ein mögliches Anwendungsszenario stellt die Erkennung von Igeln bei Mährobotern durch einfache und kostengünstige PIR-Sensorik dar. Die Umsetzung dieser Zielstellung erforderte ein breites Spektrum an ingenieurtechnischen Aufgaben. Der Schüler befasste sich intensiv mit der Konstruktion und dem 3D-Druck individueller Bauteile, der Funktionsweise verschiedener Sensoren, sowie der Programmierung der Steuerung in Form einer Arduino-Plattform. Die Herausforderung bestand vor allem darin, die Daten verschiedener Sensoren so zu kombinieren, dass der Roboter temperierte Objekte und räumliche Begrenzungen in seiner Umgebung zuverlässig erkennt und unverzüglich darauf reagiert. Ein besonderer Meilenstein war die Projektwoche Ende Februar, in der die Plattform in unseren Laboren finalisiert wurde. In den abschließenden Testläufen konnte die Funktionsfähigkeit des Systems erfolgreich nachgewiesen werden: Der Roboter identifizierte die platzierten Wärmequellen sicher und passte seine Fahrroute autonom an die Gegebenheiten des Parcours an. Wir freuen uns über das gute Ergebnis und das Engagement, mit dem der Schüler die komplexen Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung bearbeitet hat. Das Projekt verdeutlicht einmal mehr, wie fruchtbar die Verbindung von schulischer Ausbildung und praktischer Anwendung an unserer Hochschule sein kann.

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Neue Impulse für Lehre und Forschung
19.03.2026Informatik / MathematikNeue Professoren an der HTWD Prof. Dr.-Ing. Martin Erler wurde auf die Professur für Fabrikplanung und Produktionsmanagement berufen. Nach seinem Studium der Produktionstechnik sowie der Promotion an der Technischen Universität Dresden im Bereich automatisierter Hauptzeitkalkulation war er Mitgründer und Geschäftsführer des Start-ups FlowLogiX GmbH. Parallel leitete er seit 2020 die Abteilung für Technologien der trennenden Fertigungstechnik an der TU Dresden. In Forschung und Lehre widmet er sich der Entwicklung autonomer Planungsansätze für fertigungs- und produktionstechnische Systeme, künftig mit erweitertem Fokus auf Produktions- und Intralogistiksysteme. Prof. Dr. rer. nat. habil. Jens Flemming übernimmt die Professur für Numerische Mathematik an der Fakultät Informatik/Mathematik. Nach Studium sowie langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit an der Technischen Universität Chemnitz hatte er seit 2019 eine Professur für Mathematik an der Westsächsische Hochschule Zwickau inne, mit Schwerpunkten in Data Science und Künstlicher Intelligenz. An der HTWD möchte er insbesondere die Mathematikausbildung für Ingenieurstudiengänge weiterentwickeln und den Einsatz freier Software stärken. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von angewandter Mathematik und Informatik mit interdisziplinären Bezügen unter anderem zur Physik, Medizintechnik, Ingenieurwesen und Geoinformation. Prof. Dr. rer. nat. Oliver Mothes ist neuer Professor für „Visual Computing“ an der Fakultät Informatik/Mathematik. Er studierte Network Computing an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Bereich Computer Vision und Machine Learning. Anschließend war er am Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik tätig, wo er den Transfer von KI-Methoden in die Praxis begleitete. Seine Forschung konzentriert sich auf ressourceneffiziente und domänenspezifische Modelle des maschinellen Lernens, insbesondere auf generative und multimodale Ansätze zur Lösung komplexer Computer-Vision-Aufgaben. Vertretungen für Professuren Dr. Steffen Lange übernimmt die Vertretung der Professur für Analysis. Er studierte Theoretische Physik an der Technischen Universität Dresden und promovierte im Bereich Nichtlineare Dynamik und Computational Physics. Forschungsstationen führten ihn unter anderem an das Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) sowie an OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie. Sein Schwerpunkt liegt auf der datengetriebenen Modellierung biologischer Systeme. Dr. rer. nat. Jan-Uwe Schmidt vertritt die Professur für Biodiversität und Naturschutz an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie. Er studierte Geographie an der Technischen Universität Dresden und promovierte zu nutzungsintegriertem Artenschutz auf sächsischen Ackerflächen. Zuletzt war er als Forschungskoordinator beim Bundesamt für Naturschutz tätig. Dipl.-Des. (FH) Silke Hilsing vertritt bereits seit dem Wintersemester die Professur für Interfacedesign. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt und arbeitete zunächst an interaktiven Ausstellungsformaten sowie später im UI/UX-Design für Automotive-Systeme. Seit 2021 ist sie zudem in der Lehre an der Technische Hochschule Augsburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Ihre Schwerpunkte liegen auf Mensch-Maschine-Interaktion, multimodalen Systemen und human-zentriertem Design. Neuer Honorarprofessor Mit Dr.-Ing. Uwe Gohs wurde ein ausgewiesener Experte zum Honorarprofessor für Elektronenstrahltechnologie bestellt. Der Physiker promovierte an der Technischen Universität Dresden im Bereich Kernphysik und ist seit den 1990er-Jahren in Industrie und Forschung tätig. Er initiierte 2003 den Aufbau eines Technikums für Elektronenstrahltechnologie an der HTWD und engagiert sich seit 2021 in der Lehre. Aktuell ist er als Experte für die Internationale Atomenergie-Organisation weltweit im Einsatz.

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21. Internationale Schienenfahrzeugtagung in Dresden: Erfolgreicher Branchentreff mit über 580 Teilnehmenden
17.03.2026Maschinenbau Pressestelle TransferBei der 21. Internationalen Schienenfahrzeugtagung im Internationalen Congress Center Dresden diskutierten mehr als 580 Fachleute aus zehn Ländern über aktuelle Entwicklungen, technologische Innovationen und die Zukunft des Schienenverkehrs. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der HTWD (Fakultät Maschinenbau), der TUD (Fakultät Maschinenwesen) sowie der DVV Media Group GmbH | Eurailpress, Hamburg. Zukunftsthemen der Bahnbranche im Fokus Im Mittelpunkt der Tagung standen zentrale Herausforderungen der Mobilität in Europa, insbesondere im Personen- und Güterverkehr. Vier Plenarvorträge eröffneten die Veranstaltung und beleuchteten unter anderem den Wandel des europäischen Güterverkehrs, nachhaltige urbane Mobilitätskonzepte, neue U-Bahn-Generationen sowie Testverfahren moderner Hochgeschwindigkeitszüge. Insgesamt bot das Fachprogramm an den drei Veranstaltungstagen eine große thematische Bandbreite: In 48 Vorträgen und 21 Posterbeiträgen präsentierten Expertinnen und Experten aktuelle Forschungsergebnisse und praxisnahe Lösungen. Schwerpunkte waren unter anderem Entwicklung und Fertigung, Betrieb und Instandhaltung sowie Nachhaltigkeit und Recycling in der Schienenfahrzeugtechnik. Nachwuchsförderpreis Ein Höhepunkt war die Verleihung des Nachwuchsförderpreises „Schienenfahrzeugtechnik 2026“. Ausgezeichnet wurden herausragende Leistungen im wissenschaftlichen Nachwuchs, eine Promotion sowie eine Masterarbeit im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik.

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Datenräume, KI und Manufacturing-X: Der 5. IIoT Innovation Brunch bringt Forschung und Industrie zusammen
17.03.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik VeranstaltungDie Veranstaltung, gefördert im Rahmen des Verbundvorhabens Saxony⁵ , brachte mehr als 60 Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Gemeinsam diskutierten wir aktuelle Entwicklungen rund um industrielle Datenökosysteme, Datenräume und Künstliche Intelligenz. Ein besonderes Highlight war die Ankündigung eines neuen AAS Research Hub der IDTA durch die Professoren Dirk Reichelt, Leon Urbas und Matthias Bölke. Damit wird die Forschung rund um die Verwaltungsschale für Industrieanlagen, die sogenannte Asset Administration Shell (AAS), an unserer Hochschule weiter gestärkt und international vernetzt. Diese Technologie gilt als zentraler Baustein für die digitale Vernetzung von Maschinen und Anlagen in Industrie 4.0. Perspektiven aus Politik und Forschung In seinem Vortrag gab Peter Ittenbach vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie spannende Einblicke in zukünftige Fördermaßnahmen im Bereich industrieller Datenökosysteme sowie deren Bedeutung für industrielle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz . Besonders im Fokus standen Datenräume und ihre Rolle für eine sichere und interoperable industrielle Datenwirtschaft. Praxisimpulse aus der Industrie Neben strategischen Perspektiven standen praxisnahe Impulse aus der Industrie im Mittelpunkt. Haris Avgoustinos der EXPO21XX GmbH stellte vor, wie die Initiative Manufacturing-X die Digitalisierung über verschiedene Fertigungsindustrien hinweg vorantreibt. Zentrale Themen sind dabei Datenräume, Daten- und Prozessinteroperabilität, Cybersecurity, Compliance sowie neue datenbasierte Geschäftsmodelle . Stefanie Hammer der algorismic GmbH zeigte anhand von Beispielen aus der Halbleiterindustrie, wie die Versorgungsinfrastruktur von Halbleiter-Fabs durch interoperable Schnittstellen, durchgängige Datenintegration und offene Datenräume zu einem wichtigen Effizienztreiber für nachhaltige Produktion werden kann. Einen weiteren Praxisimpuls gab Marian Klee von Brighter AI. Er stellte moderne Ansätze zur datenschutzkonformen Bild- und Videoanonymisierung vor, die neue Möglichkeiten für datenbasierte Analysen und KI-Anwendungen eröffnen. Austausch und Demonstratoren aus Forschungsprojekten Der Brunch bot zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Besonders die Präsentation verschiedener Demonstratoren aus aktuellen Forschungsprojekten, darunter OSHOP und SEMICONDUCTOR-X , stieß auf großes Interesse und führte zu intensiven Gesprächen über konkrete Anwendungsfälle und zukünftige Kooperationen. Für uns als Professur für Informationsmanagement ist der IIoT Innovation Brunch ein wichtiges Format, um den Transfer zwischen Forschung und industrieller Praxis aktiv zu fördern. Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Teilnehmenden sowie über die lebhaften Diskussionen und bedanken uns herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, unseren Transferpartnern sowie allen Unterstützenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
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Intensivkurs Englisch - eine erfolgreiche Woche für Mitarbeitende
16.03.2026Zentrum für FremdsprachenVom 23. bis 27. Februar organisierte das Zentrum für Fremdsprachen (ZFS) im Sprachlabor einen Englisch-Intensivkurs für Mitarbeitende der Hochschule auf dem Sprachniveau A2/B1. Im Fokus des Kurses standen kommunikative Übungen und praxisnahe Situationen aus dem beruflichen Alltag. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse zu vertiefen, aktiv anzuwenden und mehr sprachliche Sicherheit im internationalen Hochschulkontext zu gewinnen. Der Kurs bot Raum für Austausch, praktische Übungen und neue Impulse für die englischsprachige Kommunikation im Arbeitsalltag. Er wurde mit freundlicher Unterstützung der Stabstelle Internationales aus Mitteln des Erasmus + Programms finanziert. Ein nächster Kurs für Mitarbeitende wird voraussichtlich in der KW 36 stattfinden.

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Junge Mathe-Talente beim 10. Mathematikwettbewerb zu Gast an der HTW Dresden
13.03.2026Forschung Informatik / Mathematik Maschinenbau Veranstaltung TransferZum 10. Mathematikwettbewerb der Oberschulen aus Dresden und dem Osterzgebirge begrüßte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) vergangene Woche 71 Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulen der Region auf dem Campus. Begleitet wurden sie von engagierten Lehrkräften, die ihre mathematisch interessierten Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vorbereitet und zur Teilnahme motiviert hatten. Zu Beginn der Veranstaltung hieß Prorektorin Prof. Kathrin Harre die Teilnehmenden herzlich willkommen. In ihrer Begrüßung ermutigte sie die Schülerinnen und Schüler, mit Neugier, Ausdauer und Freude am Knobeln an die Aufgaben heranzugehen. Gleichzeitig lud sie die jungen Mathe-Talente ein, die Zeit an der Hochschule zu nutzen, um die HTW Dresden kennenzulernen und Einblicke in mögliche Studien- und Berufsfelder zu gewinnen. Mitmach-Workshops und Auszeichnung der besten Teilnehmenden Im Mittelpunkt stand anschließend der Wettbewerb selbst: Die Teilnehmenden stellten sich anspruchsvollen mathematischen Aufgaben, die logisches Denken, Kreativität und verschiedene Lösungsstrategien erforderten. In der Pause hatten die Teilnehmenden zudem Gelegenheit, die Hochschule in praxisnahen Projekten und Mitmachangeboten kennenzulernen. Je nach Klassenstufe konnten sie an unterschiedlichen Workshops teilnehmen: Klasse 5: „Polyominos und Parkettierungen“ mit Dr. Anja Kohl und Dr. Katharina Fischer Klasse 6: „Dobble – ein Kartenspiel entdecken und selbst gestalten“ mit Prof. Marco Hamann und Tommy Etling Klasse 7: „Die Irrfahrt des Roboters Rob“ mit Prof. Andreas Löpker Klasse 8: „Experimente zur Physik in Wissenschaft und Technik“ mit Prof. Matthias Zschornak Klasse 9: „Einführung in die Python-Programmierung mit Thonny“ mit Dr. Robert Ringel und Prof. Torsten Munkelt Zum Abschluss wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der Klassenstufen 5 bis 9 ausgezeichnet. Die Preisverleihung übernahm Prof. Torsten Munkelt von der Fakultät Informatik/Mathematik und übergab die von der Fakultät gesponserten Preise, u. a. Mathematik- und Logikspiele sowie Experimentiersets, die zum Weiterknobeln, Forschen und Ausprobieren einladen. Engagement für den MINT-Nachwuchs Der Mathematikwettbewerb ist Teil des Engagements der Hochschule, junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und mathematische Talente zu fördern. Gleichzeitig stärkt die Veranstaltung die Zusammenarbeit zwischen Schulen der Region und der Hochschule. Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, die zur erfolgreichen Durchführung beigetragen haben – insbesondere Prof. Marco Hamann, der den Wettbewerb an der Hochschule mitorganisiert hat, sowie den beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die die Veranstaltung sowohl organisatorisch als auch fachlich ermöglicht haben.

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Professur Landmanagement
12.03.2026GeoinformationAn der Fakultät Geoinformation ist zum nächstmöglichen Termin die Professur Landmanagement zu besetzen. Weitere Informationen zum Stellenangebot unter: Professur Landmanagement | Bewerbungsfrist: 17.05.2026.

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studienerfolg@saxHAW: Sächsische Hochschulen entwickeln gemeinsam neue Wege für mehr Studienerfolg
11.03.2026Lehre PressestelleDas Projekt konzentriert sich auf folgende Handlungsfelder: die Stärkung von Frauen in MINT-Fächern, inklusive Studienbedingungen, soziale Integration internationaler Studierender, den Ausbau digitaler Lehrformate sowie die Förderung von Future Skills im Kontext nachhaltiger Entwicklung. An der HTWD treiben fünf Dekanatsreferentinnen das Projekt fakultätsübergreifend voran. Sie koordinieren Maßnahmen, vernetzen Akteurinnen und Akteure innerhalb der Hochschule und entwickeln Ideen für Studium und Lehre. Mehr Unterstützung für Studierende mit Beeinträchtigungen Im Teilprojekt Inklusion führte die HTWD mit betroffenen Studierenden einen Ideenkreis durch. Dort benannten die Studierenden mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen ihre Herausforderungen im Studienalltag und entwickelten konkrete Lösungsideen. Ziel ist es, auf dieser Basis die Studienbedingungen an der HTWD langfristig inklusiver zu gestalten. Kontakt: Micaela Frister – Fakultäten Bauingenieurwesen und Geoinformation Nachhaltigkeit stärker in die Lehre integrieren Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden neue Ansätze entwickelt. So werden die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) inzwischen in ausgewählten Studiengängen in der Hochschul-Moduldatenbank sichtbar. Lehrende können diese Inhalte eigenständig ergänzen. Zusätzlich erprobte die Hochschule verschiedene Formate, zum Beispiel einen OPAL-Lernkurs, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei Studierenden und Lehrenden zu stärken. Perspektivisch sollen auch neue Selbstlernangebote Lehrende dabei unterstützen, Nachhaltigkeit stärker in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren. Kontakt: Laura Göhler – Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie Vernetzung für Frauen in MINT Um Studentinnen in MINT-Studiengängen gezielt zu unterstützen, wurden neue Veranstaltungsformate entwickelt, wie zum Beispiel das Austauschformat „talkINGwoman“. Sie fördern die Vernetzung zwischen Studentinnen, Lehrenden und Absolventinnen. Zwei weitere Formate sind bereits für das kommende Sommer- und Wintersemester geplant. Kontakt: Cynthia Wagner – Fakultäten Maschinenbau und Elektrotechnik Bessere Orientierung für internationale Studierende Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung internationaler Studierender. Neue bereichsübergreifende Beratungs- und Unterstützungsstrukturen erleichtern das Onboarding an der Hochschule. Gleichzeitig helfen sie dabei, kritische Studienphasen frühzeitig zu erkennen und Studierende gezielt zu begleiten. Kontakt: Diana Kußauer – Fakultät: Wirtschaftswissenschaften Digitale Lehre und KI im Studium Im Bereich digitale Lehre setzt die HTWD verstärkt auf datenbasierte Analysen und neue Technologien. So entstanden Arbeiten zur Visualisierung von Studienerfolgsdaten in der Fakultät Informatik/Mathematik. Zudem organisierte die Hochschule einen Workshop zum Thema KI-gestütztes adaptives Lernen und Lehren mit Teilnehmenden aus Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch neue digitale Infrastrukturen entstehen: Eine Alumni-Datenbank soll künftig Vernetzung, Mentoring und den Austausch zwischen Studierenden und Absolventinnen und Absolventen erleichtern. Die Einführung läuft derzeit an der Fakultät Informatik/ Mathematik. Darüber hinaus testeten mehr als 100 Studierende im Sommersemester 2025 das KI-Tool „Academic Cloud“ im Modul Datenbanken. Weitere Fakultäten sollen das System ab 2026 ebenfalls erproben. Kontakt: Irena Badalyan-Ruch – Fakultät Informatik/ Mathematik Austausch zwischen sächsischen Hochschulen Die beteiligten Hochschulen stehen im engen Austausch. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Projektpartner aus, analysieren Studienbedingungen und entwickeln gemeinsame Unterstützungsangebote für Studierende. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage, um erfolgreiche Maßnahmen langfristig in den Hochschulstrukturen zu verankern und so den Studienerfolg an den sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nachhaltig zu stärken. Damit die begonnenen Maßnahmen weiter ausgebaut und nachhaltig in den Hochschulstrukturen verankert werden können, wird das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert.

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Oldenburger 3D-Tage erstmals in Dresden: Über 200 Fachleute diskutieren 3D-Messtechnik an der HTWD
09.03.2026Geoinformation Tagung Transfer PressestelleOldenburger 3D-Tage erstmals an der HTW Dresden Die Oldenburger 3D-Tage haben erstmals in ihrer 23-jährigen Geschichte nicht in Oldenburg, sondern in Dresden stattgefunden. Am 25. und 26. Februar 2026 begrüßte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) mehr als 200 Fachleute aus Wissenschaft, Industrie, Dienstleistung und Anwendung zur renommierten Fachtagung rund um optische 3D-Messtechnik, Photogrammetrie und Laserscanning. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der Jade Hochschule Oldenburg richtete das Zentrum für angewandte Forschung und Technologie (ZAFT e.V.) der HTWD die Veranstaltung aus. Die Oldenburger 3D-Tage zählen zu den wichtigsten Fachveranstaltungen zur 3D-Messtechnik und Photogrammetrie im deutschsprachigen Raum und bringen jährlich Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Anwendung zusammen. Im Mittelpunkt des zweitägigen Programms standen aktuelle Entwicklungen und Anwendungen in der Photogrammetrie, im Laserscanning und in der industriellen Messtechnik. In parallelen Fachsessions präsentierten Expertinnen und Experten ihre Arbeiten zu Themen wie Ingenieurgeodäsie, Kulturerbe-Dokumentation, Punktwolkenverarbeitung und photogrammetrische Messverfahren. Weitere Beiträge befassten sich mit Künstlicher Intelligenz in der 3D-Messtechnik, Qualitätskontrollen im Bauwesen, Building Information Modeling (BIM) sowie mit immersiven Visualisierungstechniken. Plattform für Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Nachwuchs Ein Nachwuchsforum bot jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte aus den Bereichen Geodäsie, Photogrammetrie und 3D-Datenerfassung vorzustellen. Auch zahlreiche Studierende nutzten die Tagung, um Einblicke in aktuelle Technologien der 3D-Erfassung und digitalen Vermessung zu gewinnen und Kontakte zu Forschenden sowie zu Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft zu knüpfen. Eröffnet wurde die Tagung von Prof. Danilo Schneider, Professur für Photogrammetrie an der HTWD. Grußworte sprachen die Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer der HTWD, Prof. Kathrin Harre, sowie der Vorsitzende des DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Sachsen, Felix Raderecht. Begleitet wurde die Konferenz von einer Firmenausstellung mit mehr als 20 Unternehmen aus dem Bereich der optischen Messtechnik. Internationale Technologiefirmen ebenso wie regionale Anbieter präsentierten aktuelle Sensorik, Softwarelösungen und Anwendungen der 3D-Messtechnik. Die Ausstellung bot den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung zwischen Wissenschaft und Industrie. Weitere Fotos sowie Informationen zum Programm und zu den beteiligten Unternehmen sind auf der Tagungswebseite der 23. Oldenburger 3D-Tage verfügbar.
