• HTW Dresden bekräftigt Engagement für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

    26.03.2026
    Pressestelle Transfer

    Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Er verlangt entschlossenes und koordiniertes Handeln auf allen Ebenen – in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Hochschulen tragen dabei besondere Verantwortung: Sie generieren Wissen, bilden Fachkräfte aus und entwickeln Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) nimmt diese Verantwortung seit Jahren aktiv wahr. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind zentrale Aufgaben in Lehre, Forschung und Transfer. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften überführt sie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis und leistet konkrete Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in Stadt und Region. Nachhaltigkeitsstrategie als verbindlicher Rahmen Mit der im Dezember 2025 beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie hat die HTW Dresden ihr Engagement gebündelt und konkretisiert. Sie definiert verbindliche Ziele und Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Ressourcenschonung und gesellschaftliche Verantwortung. Zudem engagiert sich die Hochschule in verschiedenen Netzwerken und Initiativen. Sie wirkt unter anderem in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG Hoch N) sowie in der Lokalen Agenda Dresden mit. Auch der sächsische Hochschulentwicklungsplan unterstreicht den Auftrag der Hochschulen, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beizutragen. Die Hochschule als regionale Impulsgeberin Die HTW Dresden qualifiziert Fachkräfte für verantwortungsvolle Aufgaben in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Gleichzeitig entwickelt sie in interdisziplinären Forschungsprojekten Lösungen für zentrale Herausforderungen, etwa in den Bereichen Energie, nachhaltige Mobilität, Ressourcenmanagement und Biodiversität, und überführt diese in die Praxis. Ihre Expertise bringt die Hochschule auch in die Planungen zur Bundesgartenschau 2033 (BUGA) in Dresden ein, insbesondere zu nachhaltiger Stadtentwicklung, grüner Infrastruktur und Klimaanpassung. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf energieeffizienten Gebäuden, erneuerbaren Energiesystemen, Kreislaufwirtschaft und biodiversitätsfördernden Maßnahmen im urbanen Raum – oft in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Wissenschaftliche Perspektive auf Klimaschutz in Dresden Aus wissenschaftlicher Sicht besteht breiter Konsens: Konsequenter Klimaschutz ist notwendig, um ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken langfristig zu begrenzen. Kommunale Strategien spielen dabei eine Schlüsselrolle. Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) der Stadt Dresden ist ein zentraler Orientierungs- und Handlungsrahmen. Die HTW Dresden plädiert für eine sachliche, faktenbasierte Auseinandersetzung. Entscheidungen im Klimaschutz sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, belastbaren Daten und langfristigen Wirkungsanalysen beruhen, um tragfähige Lösungen zu gewährleisten. Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Stadträte In einem Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Stadträte hat die HTW Dresden ihre Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Stadt Dresden angeboten. „Wir setzen uns für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein, weil sie zentrale Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Region sind. Als Hochschule ist es unser Anspruch, wissenschaftlich fundierte Beiträge zu leisten und Orientierung zu geben. Weitreichende Entscheidungen, wie zum Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) der Stadt Dresden, sollten auf belastbaren Daten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und langfristigen Wirkungsanalysen basieren“, sagt Rektor Professor Ingo Gestring.

    Nachhaltigkeitsstrategie
    HTWD/ Crispin I. Mokry
  • Wo Sprache Zukunft schafft: Impulse der AKS-Jahrestagung 2026

    25.03.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Die AKS-Jahrestagung 2026 machte eindrucksvoll deutlich: Fremdsprachenunterricht an Hochschulen ist heute weit mehr als reine Sprachvermittlung. Er steht im Spannungsfeld von Internationalisierung, gesellschaftlicher Verantwortung und Wissenstransfer – geprägt von digitalen Entwicklungen, kollaborativen Lernprozessen und modernen, sozial gestalteten Lernumgebungen. Sprachenzentren übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Sie sind nicht nur Lernorte, sondern lebendige Räume für Bildung, Teilhabe und internationale Perspektiven. Hier entstehen Verbindungen zwischen Fachdisziplinen, Kulturen und Menschen – und genau das macht ihre Arbeit heute so unverzichtbar. Ein besonderes Highlight der Tagung war die persönliche Begegnung mit dem Autor Titus Müller. Im Gespräch über seinen Roman „Die Dolmetscherin“ wurde eindrucksvoll spürbar, wie eng Sprache, Geschichte, Politik und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind. Die AKS-Jahrestagung 2026 zeigt: Die Zukunft des Sprachenlernens ist vernetzt, vielfältig – und von zentraler Bedeutung für unsere globale Gesellschaft. Den vollständigen Beitrag finden Sie unter LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/htwd-zfs/posts/?feedView=all Helene Schumann-Arduin & Rejane Rinaldi Milietz

    Teilnehmende der AKS Veranstaltung
    HTWD/ Schumann-Arduin
  • Unser Sportprogramm im Sommersemester 2026

    25.03.2026
    Hochschulsport

    Der meteorologische Frühling ist bereits da, der kalendarische kommt auch bald - das heißt für uns, das Sommersemester rückt näher, und damit der Start des neuen Sportprogramms. Für das Sommersemester 2026 haben wir wieder ein buntes und umfangreiches Kursangebot zusammengestellt. Es gibt Neues wie Tambourelli, Altvertrautes wie Volleyball und Basketball und wiederkehrende Sportkurse wie Bollywood, wo sich eine neue Kursleiterin gefunden hat. Zusätzlich zu unserem regulären Kursangebot erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch einige besondere Veranstaltungen, die das Sportprogramm auflockern: Im Mai richtet das DHSZ die Sächsische Hochschulmeisterschaft im Tischtennis aus, im Juni die Deutsche Hochschulmeisterschaft Sportklettern Lead. Mitte Juni findet wieder das DHSZ-Sportfest statt, ebenso wie die REWE Teamchallenge. Das Sportangebot wird am 08.04.2026 veröffentlicht. Dann habt Ihr eine Woche Zeit zum Lesen, Stöbern und Entscheiden. Am 15.04., ab 17.00 Uhr startet die Einschreibung, die Kurse beginnen ab dem 20.04.2026 Wir freuen uns auf ein aktives und spannendes Sommersemester mit Euch!

    Weitspringer im Flug
  • Grüner Wasserstoff im Kreislauf gedacht

    23.03.2026
    Maschinenbau Pressestelle Transfer

    Grüner Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft. Gewonnen wird das Gas durch Elektrolyse, bei der mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt wird. So lässt sich überschüssige Energie aus Windkraft oder Solaranlagen für eine spätere Nutzung speichern. In der Brennstoffzelle läuft der Prozess in umgekehrter Richtung, Wasserstoff wird wieder in Strom verwandelt. Während Effizienz und Leistungsfähigkeit beider Technologien kontinuierlich verbessert wurden, blieb die Wiederverwertbarkeit der Bauteile und Werkstoffe bisher weitgehend unbeachtet, kritische und wertvolle Rohstoffe gehen verloren. Recycling von Anfang an mitgedacht Im Verbundprojekt „Hy²Cycle“, das im Rahmen der Sächsischen Wasserstoffunion realisiert wird, arbeitet ein Team der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) gemeinsam mit den Technischen Universitäten in Dresden, Chemnitz und Freiberg daran, recyclinggerechte Konzepte für Brennstoff- und Elektrolysezellen zu entwickeln. Ziel ist es, energieeffiziente, ressourcenschonende und wiederverwendbare Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen, um die Technologie noch nachhaltiger zu gestalten. Die Forschungsergebnisse sollen eine gezielte Weiterentwicklung zukünftiger Brennstoffzellen- und Elektrolyseursysteme ermöglichen. „Die alkalische Hochdruckelektrolyse macht die energieaufwändige Herstellung von Wasserstoff effizienter und spart damit Energie und Kosten. Unser Projektpart besteht in der Konstruktion und Fertigung eines Druck-Alkali-Elektrolyseurs, bei dem möglichst alle Komponenten recycelbar sind“, erklärt Projektleiter an der HTW Dresden Mathias Jäckel, Professor für Umform- und Trenntechnik. „Dabei betrachten wir den gesamten Lebenszyklus der Bauteile und richten den Fokus gleichzeitig auf Design, Herstellungsprozess und Ressourceneffizienz, was ein Alleinstellungsmerkmal unseres Vorhabens ist.“ Für die Forschenden bedeutet das, die Recyclingfähigkeit von Anfang an mitzudenken. Basierend auf der Analyse von Korrosions-, Verschleiß- und Alterungsschäden und der Untersuchung der Recyclingfähigkeit schadhafter Komponenten und Materialien entwickeln sie Design- und Materialkriterien sowie angepasste Herstellungsverfahren. Geeignete Werkstoffe müssen sehr hohe Anforderungen erfüllen, sodass die Auswahl begrenzt ist. Auch die Verfügbarkeit spielt eine Rolle. Um die Abhängigkeit von knappen Ressourcen zu verringern, sollen seltene Rohstoffe – soweit möglich – ersetzt werden. Parallel zu den experimentellen Forschungen erstellt das Team der HTW Dresden einen digitalen Zwilling, der es ermöglicht, die Lösungsansätze zu simulieren und Details zu analysieren. Auch den Herstellungsprozess wollen sie mit einem digitalen Zwilling zunächst virtuell testen. Im weiteren Projektverlauf soll dann ein Prototyp gebaut und erprobt werden, der aus robusten und wiederverwendbaren Komponenten besteht. Dieser Prototyp mit einem vergleichbaren oder möglichst sogar höheren Wirkungsgrad als von vorhandenen Elektrolyseuren kann als Basis für weitere Forschungen dienen. Darüber hinaus lässt er sich für die Lehre nutzen und fördert die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren mit zukunftsweisendem Know-how, das später den Unternehmen der Branche zugutekommt. Nachhaltige Produktionstechnologie als Schlüssel Neben den Fertigungstechnologien spielen die Produktionsanlagen ebenfalls eine wichtige Rolle in der produktionstechnischen Forschung. Das Investitionsprojekt „Sustainable Energy Press (SEP)“ ermöglicht es der HTW Dresden, eine moderne elektromechanische Servospindelpresse zu beschaffen. Sie dient dazu, anwendungsnahe Forschungen im Bereich Wasserstofftechnologien, Energiespeichertechnologien und Digitalisierung von Produktionstechnologien zu unterstützen. „Anders als eine konventionelle Hydraulikpresse wird eine Servopresse elektromechanisch betrieben. Zudem ist sie wartungsärmer und besitzt einen höheren Wirkungsgrad, verbraucht also weniger Energie“, erläutert Mathias Jäckel, der die Anschaffung initiiert hat.

    Angestrebter Kreislauf von Komponenten für die Wasserstoffproduktion
    HTWD/ KI-generiert
  • Robotik-Nachwuchs an der Hochschule: MANOS-Schüler entwickelt autonome Plattform mit Detektion thermischer Objekte

    23.03.2026
    Maschinenbau Seminar Workshop Schlüsselkompetenzen

    Die Förderung junger Talente ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kooperation mit regionalen Schulen. In diesem Schuljahr begleiteten wir einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (MANOS) Dresden bei seiner wissenschaftlichen Jahresarbeit. Das Ziel des Projekts war die Entwicklung einer mobilen Roboterplattform, die in der Lage ist, warme Objekte in einem Parcours eigenständig zu detektieren und ihnen auszuweichen. Ein mögliches Anwendungsszenario stellt die Erkennung von Igeln bei Mährobotern durch einfache und kostengünstige PIR-Sensorik dar. Die Umsetzung dieser Zielstellung erforderte ein breites Spektrum an ingenieurtechnischen Aufgaben. Der Schüler befasste sich intensiv mit der Konstruktion und dem 3D-Druck individueller Bauteile, der Funktionsweise verschiedener Sensoren, sowie der Programmierung der Steuerung in Form einer Arduino-Plattform. Die Herausforderung bestand vor allem darin, die Daten verschiedener Sensoren so zu kombinieren, dass der Roboter temperierte Objekte und räumliche Begrenzungen in seiner Umgebung zuverlässig erkennt und unverzüglich darauf reagiert. Ein besonderer Meilenstein war die Projektwoche Ende Februar, in der die Plattform in unseren Laboren finalisiert wurde. In den abschließenden Testläufen konnte die Funktionsfähigkeit des Systems erfolgreich nachgewiesen werden: Der Roboter identifizierte die platzierten Wärmequellen sicher und passte seine Fahrroute autonom an die Gegebenheiten des Parcours an. Wir freuen uns über das gute Ergebnis und das Engagement, mit dem der Schüler die komplexen Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung bearbeitet hat. Das Projekt verdeutlicht einmal mehr, wie fruchtbar die Verbindung von schulischer Ausbildung und praktischer Anwendung an unserer Hochschule sein kann.

    Herr Koch des MANOS - Klassenstufe 11
    HTWD - Kirchhof
  • Neue Impulse für Lehre und Forschung

    19.03.2026
    Informatik / Mathematik

    Neue Professoren an der HTWD Prof. Dr.-Ing. Martin Erler wurde auf die Professur für Fabrikplanung und Produktionsmanagement berufen. Nach seinem Studium der Produktionstechnik sowie der Promotion an der Technischen Universität Dresden im Bereich automatisierter Hauptzeitkalkulation war er Mitgründer und Geschäftsführer des Start-ups FlowLogiX GmbH. Parallel leitete er seit 2020 die Abteilung für Technologien der trennenden Fertigungstechnik an der TU Dresden. In Forschung und Lehre widmet er sich der Entwicklung autonomer Planungsansätze für fertigungs- und produktionstechnische Systeme, künftig mit erweitertem Fokus auf Produktions- und Intralogistiksysteme. Prof. Dr. rer. nat. habil. Jens Flemming übernimmt die Professur für Numerische Mathematik an der Fakultät Informatik/Mathematik. Nach Studium sowie langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit an der Technischen Universität Chemnitz hatte er seit 2019 eine Professur für Mathematik an der Westsächsische Hochschule Zwickau inne, mit Schwerpunkten in Data Science und Künstlicher Intelligenz. An der HTWD möchte er insbesondere die Mathematikausbildung für Ingenieurstudiengänge weiterentwickeln und den Einsatz freier Software stärken. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von angewandter Mathematik und Informatik mit interdisziplinären Bezügen unter anderem zur Physik, Medizintechnik, Ingenieurwesen und Geoinformation. Prof. Dr. rer. nat. Oliver Mothes ist neuer Professor für „Visual Computing“ an der Fakultät Informatik/Mathematik. Er studierte Network Computing an der TU Bergakademie Freiberg und promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Bereich Computer Vision und Machine Learning. Anschließend war er am Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik tätig, wo er den Transfer von KI-Methoden in die Praxis begleitete. Seine Forschung konzentriert sich auf ressourceneffiziente und domänenspezifische Modelle des maschinellen Lernens, insbesondere auf generative und multimodale Ansätze zur Lösung komplexer Computer-Vision-Aufgaben. Vertretungen für Professuren Dr. Steffen Lange übernimmt die Vertretung der Professur für Analysis. Er studierte Theoretische Physik an der Technischen Universität Dresden und promovierte im Bereich Nichtlineare Dynamik und Computational Physics. Forschungsstationen führten ihn unter anderem an das Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) sowie an OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie. Sein Schwerpunkt liegt auf der datengetriebenen Modellierung biologischer Systeme. Dr. rer. nat. Jan-Uwe Schmidt vertritt die Professur für Biodiversität und Naturschutz an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie. Er studierte Geographie an der Technischen Universität Dresden und promovierte zu nutzungsintegriertem Artenschutz auf sächsischen Ackerflächen. Zuletzt war er als Forschungskoordinator beim Bundesamt für Naturschutz tätig. Dipl.-Des. (FH) Silke Hilsing vertritt bereits seit dem Wintersemester die Professur für Interfacedesign. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt und arbeitete zunächst an interaktiven Ausstellungsformaten sowie später im UI/UX-Design für Automotive-Systeme. Seit 2021 ist sie zudem in der Lehre an der Technische Hochschule Augsburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Ihre Schwerpunkte liegen auf Mensch-Maschine-Interaktion, multimodalen Systemen und human-zentriertem Design. Neuer Honorarprofessor Mit Dr.-Ing. Uwe Gohs wurde ein ausgewiesener Experte zum Honorarprofessor für Elektronenstrahltechnologie bestellt. Der Physiker promovierte an der Technischen Universität Dresden im Bereich Kernphysik und ist seit den 1990er-Jahren in Industrie und Forschung tätig. Er initiierte 2003 den Aufbau eines Technikums für Elektronenstrahltechnologie an der HTWD und engagiert sich seit 2021 in der Lehre. Aktuell ist er als Experte für die Internationale Atomenergie-Organisation weltweit im Einsatz.

    Der Rektor, Prof. Ingo Gestring, begrüßt die neuberufenen Professoren im Rahmen der Senatssitzung: Prof. Jens Flemming (Mathematik/Numerik), Prof. Martin Erler (Fabrikplanung und Produktionsmanagement), Prof. Oliver Mothes (Visual Computing) (v.l.n.r.)
    HTWD/ Roland Stenzel
  • 21. Internationale Schienenfahrzeugtagung in Dresden: Erfolgreicher Branchentreff mit über 580 Teilnehmenden

    17.03.2026
    Maschinenbau Pressestelle Transfer

    Bei der 21. Internationalen Schienenfahrzeugtagung im Internationalen Congress Center Dresden diskutierten mehr als 580 Fachleute aus zehn Ländern über aktuelle Entwicklungen, technologische Innovationen und die Zukunft des Schienenverkehrs. Veranstaltet wurde die Fachtagung von der HTWD (Fakultät Maschinenbau), der TUD (Fakultät Maschinenwesen) sowie der DVV Media Group GmbH | Eurailpress, Hamburg. Zukunftsthemen der Bahnbranche im Fokus Im Mittelpunkt der Tagung standen zentrale Herausforderungen der Mobilität in Europa, insbesondere im Personen- und Güterverkehr. Vier Plenarvorträge eröffneten die Veranstaltung und beleuchteten unter anderem den Wandel des europäischen Güterverkehrs, nachhaltige urbane Mobilitätskonzepte, neue U-Bahn-Generationen sowie Testverfahren moderner Hochgeschwindigkeitszüge. Insgesamt bot das Fachprogramm an den drei Veranstaltungstagen eine große thematische Bandbreite: In 48 Vorträgen und 21 Posterbeiträgen präsentierten Expertinnen und Experten aktuelle Forschungsergebnisse und praxisnahe Lösungen. Schwerpunkte waren unter anderem Entwicklung und Fertigung, Betrieb und Instandhaltung sowie Nachhaltigkeit und Recycling in der Schienenfahrzeugtechnik. Nachwuchsförderpreis Ein Höhepunkt war die Verleihung des Nachwuchsförderpreises „Schienenfahrzeugtechnik 2026“. Ausgezeichnet wurden herausragende Leistungen im wissenschaftlichen Nachwuchs, eine Promotion sowie eine Masterarbeit im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik.

    Schienenfahrzeugtagung im Congress Center Dresden
    HTWD/ Roland Stenzel
  • Datenräume, KI und Manufacturing-X: Der 5. IIoT Innovation Brunch bringt Forschung und Industrie zusammen

    17.03.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Veranstaltung

    Die Veranstaltung, gefördert im Rahmen des Verbundvorhabens Saxony⁵ , brachte mehr als 60 Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen. Gemeinsam diskutierten wir aktuelle Entwicklungen rund um industrielle Datenökosysteme, Datenräume und Künstliche Intelligenz. Ein besonderes Highlight war die Ankündigung eines neuen AAS Research Hub der IDTA durch die Professoren Dirk Reichelt, Leon Urbas und Matthias Bölke. Damit wird die Forschung rund um die Verwaltungsschale für Industrieanlagen, die sogenannte Asset Administration Shell (AAS), an unserer Hochschule weiter gestärkt und international vernetzt. Diese Technologie gilt als zentraler Baustein für die digitale Vernetzung von Maschinen und Anlagen in Industrie 4.0. Perspektiven aus Politik und Forschung In seinem Vortrag gab Peter Ittenbach vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie spannende Einblicke in zukünftige Fördermaßnahmen im Bereich industrieller Datenökosysteme sowie deren Bedeutung für industrielle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz . Besonders im Fokus standen Datenräume und ihre Rolle für eine sichere und interoperable industrielle Datenwirtschaft. Praxisimpulse aus der Industrie Neben strategischen Perspektiven standen praxisnahe Impulse aus der Industrie im Mittelpunkt. Haris Avgoustinos der EXPO21XX GmbH stellte vor, wie die Initiative Manufacturing-X die Digitalisierung über verschiedene Fertigungsindustrien hinweg vorantreibt. Zentrale Themen sind dabei Datenräume, Daten- und Prozessinteroperabilität, Cybersecurity, Compliance sowie neue datenbasierte Geschäftsmodelle . Stefanie Hammer der algorismic GmbH zeigte anhand von Beispielen aus der Halbleiterindustrie, wie die Versorgungsinfrastruktur von Halbleiter-Fabs durch interoperable Schnittstellen, durchgängige Datenintegration und offene Datenräume zu einem wichtigen Effizienztreiber für nachhaltige Produktion werden kann. Einen weiteren Praxisimpuls gab Marian Klee von Brighter AI. Er stellte moderne Ansätze zur datenschutzkonformen Bild- und Videoanonymisierung vor, die neue Möglichkeiten für datenbasierte Analysen und KI-Anwendungen eröffnen. Austausch und Demonstratoren aus Forschungsprojekten Der Brunch bot zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Besonders die Präsentation verschiedener Demonstratoren aus aktuellen Forschungsprojekten, darunter OSHOP und SEMICONDUCTOR-X , stieß auf großes Interesse und führte zu intensiven Gesprächen über konkrete Anwendungsfälle und zukünftige Kooperationen. Für uns als Professur für Informationsmanagement ist der IIoT Innovation Brunch ein wichtiges Format, um den Transfer zwischen Forschung und industrieller Praxis aktiv zu fördern. Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Teilnehmenden sowie über die lebhaften Diskussionen und bedanken uns herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, unseren Transferpartnern sowie allen Unterstützenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

    Dirk Reichelt eröffnet den 5. IIoT Brunch
    HTWD / Roland Stenzel
  • Intensivkurs Englisch - eine erfolgreiche Woche für Mitarbeitende

    16.03.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Vom 23. bis 27. Februar organisierte das Zentrum für Fremdsprachen (ZFS) im Sprachlabor einen Englisch-Intensivkurs für Mitarbeitende der Hochschule auf dem Sprachniveau A2/B1. Im Fokus des Kurses standen kommunikative Übungen und praxisnahe Situationen aus dem beruflichen Alltag. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse zu vertiefen, aktiv anzuwenden und mehr sprachliche Sicherheit im internationalen Hochschulkontext zu gewinnen. Der Kurs bot Raum für Austausch, praktische Übungen und neue Impulse für die englischsprachige Kommunikation im Arbeitsalltag. Er wurde mit freundlicher Unterstützung der Stabstelle Internationales aus Mitteln des Erasmus + Programms finanziert. Ein nächster Kurs für Mitarbeitende wird voraussichtlich in der KW 36 stattfinden.

    Gruppe der Kursteilnehmenden
    HTW Dresden/ Marie-Luise Fuchs
  • Junge Mathe-Talente beim 10. Mathematikwettbewerb zu Gast an der HTW Dresden

    13.03.2026
    Forschung Informatik / Mathematik Maschinenbau Veranstaltung Transfer

    Zum 10. Mathematikwettbewerb der Oberschulen aus Dresden und dem Osterzgebirge begrüßte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) vergangene Woche 71 Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulen der Region auf dem Campus. Begleitet wurden sie von engagierten Lehrkräften, die ihre mathematisch interessierten Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vorbereitet und zur Teilnahme motiviert hatten. Zu Beginn der Veranstaltung hieß Prorektorin Prof. Kathrin Harre die Teilnehmenden herzlich willkommen. In ihrer Begrüßung ermutigte sie die Schülerinnen und Schüler, mit Neugier, Ausdauer und Freude am Knobeln an die Aufgaben heranzugehen. Gleichzeitig lud sie die jungen Mathe-Talente ein, die Zeit an der Hochschule zu nutzen, um die HTW Dresden kennenzulernen und Einblicke in mögliche Studien- und Berufsfelder zu gewinnen. Mitmach-Workshops und Auszeichnung der besten Teilnehmenden Im Mittelpunkt stand anschließend der Wettbewerb selbst: Die Teilnehmenden stellten sich anspruchsvollen mathematischen Aufgaben, die logisches Denken, Kreativität und verschiedene Lösungsstrategien erforderten. In der Pause hatten die Teilnehmenden zudem Gelegenheit, die Hochschule in praxisnahen Projekten und Mitmachangeboten kennenzulernen. Je nach Klassenstufe konnten sie an unterschiedlichen Workshops teilnehmen: Klasse 5: „Polyominos und Parkettierungen“ mit Dr. Anja Kohl und Dr. Katharina Fischer Klasse 6: „Dobble – ein Kartenspiel entdecken und selbst gestalten“ mit Prof. Marco Hamann und Tommy Etling Klasse 7: „Die Irrfahrt des Roboters Rob“ mit Prof. Andreas Löpker Klasse 8: „Experimente zur Physik in Wissenschaft und Technik“ mit Prof. Matthias Zschornak Klasse 9: „Einführung in die Python-Programmierung mit Thonny“ mit Dr. Robert Ringel und Prof. Torsten Munkelt Zum Abschluss wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der Klassenstufen 5 bis 9 ausgezeichnet. Die Preisverleihung übernahm Prof. Torsten Munkelt von der Fakultät Informatik/Mathematik und übergab die von der Fakultät gesponserten Preise, u. a. Mathematik- und Logikspiele sowie Experimentiersets, die zum Weiterknobeln, Forschen und Ausprobieren einladen. Engagement für den MINT-Nachwuchs Der Mathematikwettbewerb ist Teil des Engagements der Hochschule, junge Menschen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und mathematische Talente zu fördern. Gleichzeitig stärkt die Veranstaltung die Zusammenarbeit zwischen Schulen der Region und der Hochschule. Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, die zur erfolgreichen Durchführung beigetragen haben – insbesondere Prof. Marco Hamann, der den Wettbewerb an der Hochschule mitorganisiert hat, sowie den beteiligten Kolleginnen und Kollegen, die die Veranstaltung sowohl organisatorisch als auch fachlich ermöglicht haben.

    Prof. Zschornak
    HTWD / Peter SEBB

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)