• KI-Recherche im Bibliothekskatalog

    17.04.2026
    Bibliothek

    Mehr als 5 Mrd. wissenschaftlicher Datensätze in natürlicher Sprache durchsuchen? Das geht mit unserem Primo Research Assistant!

    Primo Research Assistant
  • COBACK auf Wachstumskurs: Beteiligungskapital sichert Innovation im Nachhaltigkeitsreporting

    16.04.2026
    Gründung

    Das Team um Elektrotechnik-Student Étienne Schüler (HTWD) und Mitgründer Benjamin Ernst (TU Dresden) hat mit COBACK einen Compliance-Workspace geschaffen, der regulatorische Anforderungen direkt in strukturierte Arbeitspakete überführt. Einen ersten konkreten Anwendungsfall bildet die ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit COBACK Reporting können KMU Nachhaltigkeitsberichte nach VSME-Standard schnell und eigenständig erstellen. Das Team arbeitet seit 2025 aus einem Büro in der HTWD-Gründungsschmiede. Idee entsteht im YETI-Programm Den ersten Impuls für COBACK erhielten die heutigen Gründer im YETI Entrepreneurship-Programm für Dresdner Studierende. Über drei Semester hinweg sensibilisiert das Programm für unternehmerisches Denken und Handeln. Die Teilnehmenden arbeiten dabei auch an eigenen Gründungsideen. Hier nahm auch die Idee zu COBACK ihren Anfang. Business Idea Slam – Idee auf Platz 1 Dass die Idee Potenzial beweist, zeigte 2024 der Business Idea Slam der Gründungsschmiede. Unter dem Motto ‚Shape in Green‘ pitchen sechs Teams innovative Geschäftsideen rund das Thema Nachhaltigkeit. Team COBACK wurde von einer Expertenjury und dem Publikum zum Sieger gewählt. Nächste Schritte im Blick Mit dem eingeworbenen Kapital plant das Team nun, die Weiterentwicklung seines Produkts voranzutreiben. Wie es konkret weitergeht, beschreibt Étienne Schüler so: „Wir sind jetzt in der Lage deutlich mehr Zeit in COBACK zu investieren. Wir haben Interessenten an Bord und lernen täglich dazu, was in Unternehmen wirklich gebraucht wird. Mit dem Team, das wir jetzt aufbauen können, entwickeln wir die Plattform zu einem echten MVP - eigentlich die normalen Schritte, nur dass wir jetzt richtig Gas geben können.“

    Das COBACK-Gründerteam: Étienne Schüler und Benjamin Ernst
    Coback
  • HTW Dresden stärkt Familienfreundlichkeit und tritt Netzwerk „Familie in der Hochschule“ bei

    16.04.2026
    Pressestelle

    „Mit dem Beitritt bekräftigen wir unseren Einsatz für familienfreundliche Rahmenbedingungen an der Hochschule. Die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir wollen das Thema ins Bewusstsein aller Hochschulmitglieder rücken und unsere familienfreundlichen Angebote weiterentwickeln“, so Rektor Prof. Dr. Ingo Gestring. Die HTWD engagiert sich bereits seit über zehn Jahren für die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie im Rahmen des „audit familiengerechte hochschule“. Seit 2014 hat die Hochschule bereits dreimal erfolgreich den Audit-Prozess abgeschlossen und zuletzt ein Zertifikat mit Prädikat erhalten. Nachdem zahlreiche strukturelle Maßnahmen etabliert wurden, richtet sich der Blick nun verstärkt auf den Austausch und die Zusammenarbeit im Netzwerk „Familie in der Hochschule“. Mit der Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich die Hochschule, familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen weiter auszubauen. Dazu gehören unter anderem passende Services und Infrastruktur auf dem Campus sowie die Förderung einer familienbewussten Organisations- und Führungskultur. Auch die Vernetzung bestehender Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende und Beschäftigte mit Familienaufgaben soll intensiviert werden. Der Verein „Familie in der Hochschule“ ist eine Initiative von über 150 Hochschulen, hochschulnahen Institutionen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Mitglieder gehen mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ die Selbstverpflichtung ein, die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familienaufgaben umzusetzen und nachhaltig zu verankern. Schon heute bietet die HTWD verschiedene Unterstützungsangebote an: Neben Wickel- und Spielmöglichkeiten auf dem Campus gibt es Beratungsangebote in Kooperation mit dem Studentenwerk Dresden sowie Schulungen für Führungskräfte. Künftig sind zudem ein Eltern-Kind-Zimmer auf dem Hauptcampus sowie ein erweitertes Informationsangebot zur Vereinbarkeit von Pflegeaufgaben geplant.

    Die Mitglieder des Rektorates schauen durch einen Bilderrahmen
    HTWD/ Peter Sebb
  • Neue Technik im Labor für Nutzfahrzeugtechnik

    15.04.2026
    Maschinenbau

    Bremsanlagen für schwere, druckluftgebremste Nutzfahrzeug-Anhänger sind modulare, mechanisch-elektronische Systeme, die höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen. In Zusammenarbeit mit Knorr-Bremse SfN, einem der Marktführer im Bereich schwerer Bremstechnik, und FSD Dresden GmbH wird ein Ausbildungssystem für das „iTEBS-X - Intelligent Trailer Electronic Brake System“ in Betrieb genommen. Das skalierbare Schulungssystem wurde zu konfiguriert, dass alle Anhänger-Achskonfigurationen (1, 2 oder 3 Achsen), alle Anhängertypen (Sattel-, Drehschemel- und Zentralachsanhänger), alle Luftfedersysteme (konventionelle und elektronische Luftfederung) und alle Zusatzfunktionen für Ausbildungszwecke darstellbar sind. Wie die neuen europäischen Anforderungen an elektronische Fahrzeugsysteme – z.B. „ECE-R156 - cyber security“ und ECE-R155 „software-update“ praktisch in der mittelständischen Anhängerbranche umgesetzt werden, lässt sich mit dieser Anlage sehr anschaulich schulen. Weitere Ausbildungsinhalte werden Bremsberechnung, Systemkonfiguration und Parametrierung sein. Neben der HTWD wird auch FSD Dresden GmbH die neue Technik für eigene Arbeiten verwenden. Mit diesem „shared equipment“ – Ansatz wird intensive Nutzung, Kosteneinsparung und Wissenstransfer angestrebt. Letztlich wird die wissenschaftlich- technische Zusammenarbeit zwischen der HTWD und FSD GmbH als ein starker lokaler Partner vertieft. Prof. Martin Wittmer

    Übergabe des Systems durch Fa. Knorr
    HTWD-Wittmer
  • World Quantum Day: HTWD wird Mitglied in Forschungsnetzwerk

    14.04.2026
    Pressestelle Transfer

    Der jährlich am 14. April begangene World Quantum Day rückt weltweit die Bedeutung der Quantenwissenschaften und ihrer technologischen Anwendungen in den Fokus. Auch in Sachsen wird der Aktionstag genutzt, um bestehende Initiativen sichtbarer zu machen, neue Kooperationen anzustoßen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren. Das Netzwerk SAX-QT Quantum Saxony vereint Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologietransfer mit dem Ziel, quantentechnologische Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzubringen. Von der Grundlagenforschung über die Entwicklung neuer Technologien bis hin zur industriellen Anwendung sollen Synergien geschaffen und der Transfer beschleunigt werden. Sachsen positioniert sich damit zunehmend als international sichtbarer Standort für Quantentechnologien. Auch die HTWD schließt sich dem landesweiten Netzwerk SAX-QT Quantum Saxony an und hat dazu heute eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die HTWD bringt in dieses Netzwerk ihre Stärken insbesondere in den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Mikroelektronik, Kommunikationstechnik und angewandte Physik ein. Diese Kompetenzen sind zentral für aktuelle und zukünftige Fragestellungen der Quantentechnologien, etwa in der leistungsfähigen Datenverarbeitung, der Simulation komplexer Systeme oder der Entwicklung moderner Sensorik und elektronischer Komponenten. „Mit dem Beitritt unterstreicht die HTW Dresden ihren Anspruch, aktiv an zukunftsweisenden Technologien mitzuwirken und den Wissenstransfer in die Praxis zu fördern. Gerade vor dem Hintergrund wachsender globaler Wettbewerbsdynamiken ist die enge Vernetzung von Forschung und Anwendung ein entscheidender Erfolgsfaktor“, so Rektor Prof. Ingo Gestring.

    Futuristischer, blau leuchtender digitaler Würfel vor dem Hintergrund einer Leiterplatte
    Adobe Stock/ Chinnawat - KI-generiert
  • HTWD meets Hebei Petroleum University of Technology Chengde, China

    14.04.2026
    Elektrotechnik Exkursion

    Im März dieses Jahres folgte Herr Anton Barwich, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Elektrotechnik, im Rahmen eines akademischen Austauschs der Einladung der Hebei Petroleum University of Technology in Chengde, China. Ziel des Aufenthalts war es, Wissen auszutauschen, Einblicke in die Lehre und Forschung vor Ort zu gewinnen und gleichzeitig eine Grundlage für eine Zusammenarbeit zu schaffen. Während seines Aufenthalts übernahm er u. a. Lehrveranstaltungen für Studierende in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Die Unterrichtsinhalte umfassten Grundlagen im Bereich der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit nutzte Herr Barwich die Gelegenheit, die HTW Dresden umfassend vorzustellen. In verschiedenen Präsentationen informierte er über das Studienangebot, zentrale Forschungsbereiche sowie internationale Kooperationsmöglichkeiten. Dadurch wurde eine Grundlage für zukünftige Austauschprogramme und gemeinsame Projekte geschaffen. Darüber hinaus ermöglichte der Aufenthalt wertvolle Einblicke in das chinesische Hochschulsystem sowie in die kulturellen Besonderheiten des Landes. Die gewonnenen Erfahrungen tragen dazu bei, ein tieferes Verständnis für die akademischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort zu entwickeln. Abseits der akademischen Tätigkeiten bot sich die Gelegenheit, die Stadt Chengde und ihre Umgebung kennenzulernen. Die kulturellen Eindrücke sowie die Gastfreundschaft vor Ort trugen wesentlich zu einem positiven Gesamteindruck des Aufenthalts bei. Insgesamt stellte der Aufenthalt eine bereichernde Erfahrung dar, sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht. Die gewonnenen Erkenntnisse und geknüpften Kontakte bilden eine wertvolle Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit zwischen der HTW Dresden und der Hebei Petroleum University of Technology. Dieser Austausch kann zugleich als Erfahrungsbericht dienen, deutschen Studierenden, die einen Auslandsaufenthalt in China in Erwägung ziehen, einen anschaulichen Eindruck vom Studienalltag und Leben vor Ort zu vermitteln. Bei Interesse melden Sie sich gern!

    Auslandsaufenthalt an der Hebei Petroleum University of Technology in Chengde, China
    HTWD / Anton Barwich
  • Internationale Kooperation geht in die nächste Runde

    10.04.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Parallel dazu fanden die diesjährigen Auswahlgespräche für das 2+3 Programm statt. Diese wurden von Prof. Stehr (Fakultät Maschinenbau) sowie Marie-Luise Fuchs (ZFS) durchgeführt. Insgesamt bewarben sich 15 chinesische Studierende für eine Fortsetzung ihres Bachelorstudiums an der HTWD ab dem Wintersemester 2026/2027. Ziel der Studierenden ist es, ihr Maschinenbaustudium nach weiteren sechs Semestern mit einem deutsch-chinesischen Doppelabschluss erfolgreich zu beenden. Abgerundet wurden die Auswahlgespräche von dem bereits zur Tradition gewordenen Tischtennisturnier zwischen Prof. Stehr und den chinesischen Studierenden. Die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Nachfrage unterstreicht die Attraktivität des Studienangebots der HTWD. Um den chinesischen Studierenden bestmögliche Bedingungen für einen erfolgreichen Studienverlauf zu bieten, stehen die Fakultät Maschinenbau sowie das ZFS in engem Austausch. Neben fachlichen Diskussionen stand insbesondere der Austausch über die zukünftige Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Kooperation zwischen der ZUST und den Partnerhochschulen des 2+3 Programms im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurde auf dem ca. 80 km entfernten zweiten Campus der ZUST bei den für das nächste Jahr vorgesehenen über 100 Studierenden der ZUST die HTWD und ihre Fakultät Maschinenbau vorgestellt. Darüber hinaus gab es zwei weitere interessante Programmpunkte: Zum einen fand die Besichtigung des Industrial Institute of Robotics unter der Leitung von Prof. Zhengshun Fei statt. Dabei stellte Maximilian Müller (HTWD) den aktuellen Stand seiner Masterarbeit im Bereich humanoide Robotik vor, die er unter der Betreuung von Prof. Stehr und Prof. Fei an der ZUST schreibt. Zum anderen wurde mit den für das Austauschprogramm ausgewählten Studierenden eine Exkursion nach Taicang Port (Shanghai) zum Standort der Firma Bürkert Fluid Control Systems unternommen. Die Firma Bürkert ist ein langjähriges Partnerunternehmen der HTWD und unterstützt den Studierendenaustausch durch Stipendien ihrer Stiftung.

    Vertragspartner der HTW und ZUST
    HTWD / Marie-Luise Fuchs
  • Hinter die Paywall schauen mit WISO

    10.04.2026
    Bibliothek

    Freier Zugriff auf hunderte von kostenpflichtigen Zeitungen, Fachzeitschriften und vielem mehr mit wiso-net.de.

    WISO
  • Neuer IDTA-Research-Hub in Dresden gegründet: Kompetenzzentrum für den Industrial Digital Twin startet offiziell

    10.04.2026
    Forschung Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer

    Initiiert wurde der Hub von der Industrial Digital Twin Association (IDTA), der Professur für Informationsmanagement der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) sowie der Process-to-Order-Gruppe der Technischen Universität Dresden. „Mit dem IDTA-Research-Hub bündeln wir akademische Expertise und industrielle Praxis und schaffen einen zentralen Anlaufpunkt für alle Fragen rund um den Industrial Digital Twin in der Halbleiterindustrie“, betont Prof. Dr. Dirk Reichelt, HTW Dresden. „Unser Anspruch ist es, AAS nicht nur zu erklären, sondern in realen Produktions- und Lieferketten-Szenarien unmittelbar erfahrbar zu machen.“ „Die IDTA lebt von einem starken Ökosystem. Mit dem Research Hub stärken wir gezielt die enge Verzahnung zwischen Standardisierung, Forschung und industrieller Anwendung der AAS. Solche Partnerschaften sind entscheidend, um den Standard anschlussfähig weiterzuentwickeln und branchenspezifische Anforderungen strukturiert zu integrieren. Wir schätzen diese enge Kooperation sehr, weil sie technologische Innovationen vorantreibt und Verbindung zwischen der Halbleiterindustrie und ihren Anwenderbranchen nachhaltig stärkt“, erklärt Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA. Kernziele des IDTA-Research-Hub Im Mittelpunkt steht die AAS als technisches Rückgrat des Industrial Digital Twin. Die ASS ist der standardisierte digitale Zwilling eines physischen Objekts, der alle relevanten Informationen strukturiert bereitstellt, damit Daten zu Maschinen, Systemen und Unternehmen standardisiert abzubilden und über Hersteller- und Systemgrenzen hinweg verfügbar zu machen. Während Daten bislang oft in unterschiedlichen IT-Systemen verteilt waren, bündelt die AAS diese Informationen in einer einheitlichen Struktur. Dadurch können Systeme unterschiedlicher Hersteller und Unternehmen miteinander „sprechen“, ohne individuelle Sonderlösungen programmieren zu müssen. Genau diese Interoperabilität gilt als Voraussetzung für skalierbare Industrie-4.0-Anwendungen. Der Hub will die AAS domänenübergreifend in diskreten wie auch prozessorientierten Fertigungsumgebungen der Halbleiterindustrie etablieren und ihre Anwendbarkeit in realen Produktions- und Lieferketten demonstrieren. Forschung, Lehre und praxisnahe Demonstratoren sollen den digitalen Zwilling für Unternehmen konkret erlebbar und skalierbar machen. Ein Kernanliegen ist die Öffnung der Dresdner Learning Factories als Forschungsplattform für angewandte AAS-Lösungen. Zudem sollen domänenübergreifende Supply-Chain-Szenarien auf Basis des Digitalen Produktpasses umgesetzt und ein langfristiges Forschungsnetzwerk mit Industriepartnern entlang der Wertschöpfungsketten der Halbleiterindustrie sowie nachgelagerte Industrien, wie Chemie-, Automobil- oder Maschinenbauindustrie, aufgebaut werden. Der Hub versteht sich dabei als Beitrag zu Initiativen wie Manufacturing-X und will insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung AAS-basierter Lösungen unterstützen. Konkrete Schritte und erste Demonstratoren In einem ersten Schritt entsteht ein physisch erlebbarer AAS-Showcase für Halbleiter-Anwendungen für Automotive. Im Fokus stehen Use Cases rund um Fein- und Spezialchemikalien, die in der Branche eine Schlüsselrolle spielen. Ergänzt wird der Demonstrator durch modulare „AAS Experience Labs“, die interaktive Einblicke von der Modellierung bis zur Integration in Produktions- und Supply-Chain-Prozesse ermöglichen. Geplant sind zudem eine eigene Website, regelmäßige Fachveranstaltungen sowie der Zugang zu Informationsmaterialien und Lernfabriken. „Die Asset Administration Shell wird ein zentraler Baustein der digitalen Wertschöpfung, von der Chemie über den Wafer bis zur Fahrzeugmontage“, erklärt Prof. Dr. Leon Urbas, TU Dresden. „Mit dem IDTA-Research-Hub schaffen wir einen Ort, an dem Erfolgsgeschichten, aber auch Lessons Learned offen geteilt werden.“ Der Hub soll daher nicht nur Forschung bündeln, sondern auch als Plattform für Erfahrungsaustausch, Transparenz und branchenübergreifendes Lernen dienen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verankerung der AAS in Forschung und Ausbildung, um künftige Fach- und Führungskräfte frühzeitig mit dem Industrial Digital Twin vertraut zu machen. Aufruf zur Mitwirkung Zugleich richtet sich der Hub mit einem klaren Mitwirkungsaufruf an Industrie, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter. Über gemeinsame Projekte, geteilte Demonstratoren und offenen Wissensaustausch soll die praktische Einführung der AAS beschleunigt und Interoperabilität sowie Datensouveränität in messbaren Mehrwert für Unternehmen und die europäische Industrie übersetzt werden.

    Ingenieur, der über eine Tablet-Schnittstelle in einer Digital-Twin-Simulation die industriellen Roboterarme in einer automatisierten Fabrik steuert
    Adobe Stock/ SM Graphics - KI generiert
  • MINT-Ausbildung neu denken: Nachhaltigkeit in der Chemieausbildung verankern

    08.04.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Transfer

    Wie kann Nachhaltigkeit künftig selbstverständlicher Bestandteil der Ausbildung im MINT-Bereich – insbesondere in der Chemie – werden? Genau hier setzt das Projekt MONAMINT an. Sein zentrales Ziel ist es, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch und praxisnah in die berufliche Bildung zu integrieren und damit die Ausbildung zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Im Fokus steht dabei die Qualifizierung von ausbildendem Personal: Durch ein modulares, mehrsprachiges Weiterbildungsangebot werden Lehrende dazu befähigt, als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Nachhaltigkeitskompetenzen an Auszubildende weiterzugeben. Die entwickelten Lernformate sind flexibel angelegt und orientieren sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmenden mit einem klaren Praxisbezug. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Projekts ist die umfassende Test- und Evaluationsphase der entwickelten Kurse. Die Inhalte wurden mehrfach erprobt, systematisch ausgewertet und kontinuierlich optimiert. So konnte eine hohe fachliche und didaktische Qualität sichergestellt werden. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die nachhaltige Integration der Themen in die berufliche Bildung. Workshop als Plattform für Transfer, Erprobung und Vernetzung Einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse des Projekts bot der Transferworkshop Anfang März an der HTWD, der in Kooperation mit dem Projekt „BiotroNiS“ stattfand. Die Veranstaltung richtete sich in erster Linie an berufsbildendes Personal, brachte jedoch auch zahlreiche weitere Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Lehre zusammen. Im Mittelpunkt standen die konkreten Inhalte und Ergebnisse des Projekts. So wurden unter anderem digitale Lernangebote präsentiert, insbesondere die entwickelten Online-Kurse auf der Lernplattform OPAL. Diese ermöglichen eine flexible, ortsunabhängige und zielgruppengerechte Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen und tragen dazu bei, entsprechende Inhalte langfristig in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene didaktische Methoden selbst zu erproben und zu reflektieren. In interaktiven Formaten wurden Ansätze vorgestellt, die speziell für den Einsatz in der Arbeit mit Auszubildenden, Studierenden und Schüler entwickelt und getestet wurden. Die direkte Anwendung und anschließende Diskussion ermöglichten Einblicke in die Wirksamkeit der Methoden. Neben den fachlichen Impulsen bot der Workshop auch Raum für Austausch und Vernetzung. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Projekte und Institutionen kamen ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und legten damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationen. Der Transferworkshop hat gezeigt, wie innovative Lehrformate, digitale Lernplattformen und praxiserprobte Methoden zusammenwirken können. Vor allem aber wurde deutlich: Nachhaltigkeit kann dann erfolgreich in der Ausbildung verankert werden, wenn sie gezielt, praxisnah und dauerhaft in die Lehrkonzepte integriert wird. Genau dieses Ziel verfolgt MONAMINT.

    Zwei Flaschen stehen auf einer Waage
    HTWD

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)