• Landwirtschaft zum Anfassen - fachpraktische Übungen im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch

    01.04.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie

    In der Pflanzenproduktion werden die Studierenden an verschiedenste Technik herangeführt. Dazu gehört unter anderem das eigenständige Ausbringen von Dünger, das Aussäen, das Pflügen und das Applizieren von Pflanzenschutzmitteln (in diesem Fall mit Wasser simuliert). Ziel ist es, die Funktions- und Arbeitsweise der Technik zu verstehen und eine Verbindung zu den bereits vermittelten Inhalten aus den Modulen „Einführung in die Pflanzenproduktion“ und „Grundlagen der Landtechnik“ herzustellen, um hierauf im weiteren Studienverlauf aufbauen zu können. Um die Vielfalt der Tierproduktion in einem ersten Schritt zu erfassen, wird den Studierenden die Schweinehaltung und Milchviehhaltung näher gebracht. Der direkte Zugang zur Schweinehaltung mit Kontakt zum Tier ist aufgrund der nötigen Hygiene und des Seuchenschutzes in Praxisbetrieben meist untersagt, so dass die Einblicke einzigartig sind. Für etliche Studierende ist dies der erste Kontakt Schweinen aller Altersstufen. Der Kreislauf in der Schweineproduktion wird anhand praktischer Übungen wie dem Impfen von Ferkeln, dem Einziehen von Ohrmarken sowie durch Einblicke in die Zucht vermittelt. Das Wissen aus den Modulen „Anatomie und Physiologie“ und „Einführung in die Tierproduktion“ wird in der Woche der Tierhaltung praktisch angewendet und vertieft. Im Rahmen des Lehrgangs wird ferner vermittelt, welche Aufgaben im Bereich der Milchviehhaltung ein Melker sowie ein Herdenmanager in einer Schicht übernehmen müssen. Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit sich selbst beim Melken von Kühen zu erproben und bei der Versorgung von Kälbern mitzuwirken. Neben dem fachgerechten Umgang mit den Tieren werden eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten zur Stallausrüstung und Bewirtschaftung vermittelt. Die zwei Wochen in Köllitsch stellen jedes Jahr einen besonderen Ausbildungsabschnitt für die Studierenden der Agrarwirtschaft an der HTW Dresden dar. Neben der Festigung des fachlichen Wissens, der Übertragung theoretischer Kenntnisse in praktische Produktionsabläufe, wird auch der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gestärkt. Es wird eine unvergessliche Zeit geschaffen. Eure Dresdner Agrarwirte

    Gruppenbild 2. Semester Agrarwirtschaft
    HTW Dresden
  • Herzliches Willkommen den neuen Masterstudierenden an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

    01.04.2026
    Wirtschaftswissenschaften

    Zum Beginn des Sommersemesters 2026 konnten 65 neue Studierende in unseren Masterstudiengängen International Management, Wirtschaftsingenieurwesen und Management mittelständischer Unternehmen willkommen geheißen werden. Die Studierenden wurden am 16.03.2026 in einer Begrüßungsveranstaltung vom Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Christoph Mayer, und dem Studiendekan, Prof. Dr. Torsten Gonschorek, persönlich begrüßt. In diesem Rahmen stellten sich auch die HTWD-Gründungsschmiede, der HTWD-Makerspace LabX und der HTWD Career Service den Studierenden vor. Im weiteren Verlauf des Begrüßungstages wurden die Studierenden auch in ihre jeweiligen Studiengänge eingeführt. Die Studiengangverantwortlichen Prof. Dr. Anne-Katrin Haubold, Prof. Dr. Swen Günther und Prof. Dr. Torsten Gonschorek informierten die Studierenden noch einmal konkret über den Ablauf des Studiums und beantworteten individuelle Fragen. Der Begrüßungstag bot den Studierenden aber auch viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen. Am Nachmittag konnten die Studierenden an einem Outdoor Escape Game mit dem HTWD Startup Epic Escape teilnehmen. Ausgestattet mit Koffern und Tablets erkundeten die Teilnehmenden in Gruppen die Dresdner Altstadt, lösten gemeinsam Aufgaben und Rätsel und lernten sich so besser kennen. Für die Studierenden des Masters Management mittelständischer Unternehmen ging der Begrüßungstag noch in die Verlängerung. Im Rahmen der traditionellen Einführungswoche fand an den Folgetagen neben einem zweitägigen Planspiel eine Exkursion zur Ölmühle Moog GmbH, Lommatzsch und zum Weingut Schuh, Sörnewitz statt. In den Gesprächen mit den Inhabern der Unternehmen erfuhren die Studierenden tiefe Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der Unternehmensführung in mittelständischen Unternehmen.

    Gruppenbild der Masterstudierenden
    HTWD
  • Vom Entwurf zum Erlebnisort: Studierende gestalten Ideengarten für die Landesgartenschau 2027

    31.03.2026
    Design Pressestelle Landbau / Umwelt / Chemie

    Wie wird aus einer Idee ein Ort, den Menschen erleben, nutzen und mitgestalten können? Damit beschäftigen sich in einem Semesterprojekt Studierende der Studienrichtung Landschaftsbau (im Studiengang Gartenbau) und des Studienganges Design im Zuge der Vorbereitung der Sächsischen Landesgartenschau 2027 in Aue-Bad Schlema. Unter dem Motto „Von der Halde zum Heilgarten“ entsteht dort ein Ideengarten des GaLaBau-Verbands Sachsen. Die Grundlage dafür legten bereits im Sommersemester 2025 Studierende der HTW Dresden des Landschaftsbaus im Rahmen eines Wettbewerbs. Ihr Entwurf macht erfahrbar, welche Bedeutung Grün- und Wasserflächen für klimaangepasste Städte haben und wie vielseitig diese Räume genutzt werden können. Der Ideengarten wurde im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projekt GaLaBau“ im siebten Semester des Bachelorstudiengangs Gartenbau entwickelt ( Newsmeldung HTWD ). Verantwortlich für den Entwurf sind die Studierenden Luise Leefmann, Tashina Remus und Andre Ulbricht. Aktuell wird ihr Konzept von Fachbetrieben des GaLaBau-Verbands in die Praxis umgesetzt. Damit verlässt die Idee den Seminarraum und nimmt im öffentlichen Raum konkrete Gestalt an. Wie aus Ideen konkrete Räume werden Im laufenden Sommersemester wird das Projekt interdisziplinär weitergeführt. Studierende des Landschaftsbaus arbeiten gemeinsam mit Studierenden der Fakultät Design an der nächsten Entwicklungsstufe. Die angehenden Landschaftsbauerinnen und Landschaftsbauer erstellen Ausführungsplanung, Ausschreibung und Kostenkalkulation. Parallel dazu entwickeln Designstudierende im Rahmen eines Ideenwettbewerbs Konzepte für interaktive und kommunikative Elemente. Ziel ist es, den Garten als multisensorischen Lern- und Erlebnisort für unterschiedliche Zielgruppen zu stärken. Die besten Entwürfe werden zum Semesterende ausgezeichnet und in der Werkschau präsentiert. Ein Entwurf soll dann umgesetzt werden. Den Auftakt bildete eine gemeinsame Begehung des Gartenschaugeländes. Vor Ort erhielten die Studierenden Einblicke in Bauprozesse und Rahmenbedingungen. Fachliche Impulse aus der Landesgartenschaugesellschaft (Bernd Birkigt), dem GaLaBau-Verband Sachsen (Axel Keul) sowie einem regionalen Natursteinunternehmen (Bauzentrum Schuster) ergänzten die Eindrücke. So konnten Materialien, Konstruktionen und Umsetzungswege direkt im Kontext diskutiert werden. „Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Transfer an der HTW Dresden gelebt wird. Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern im kooperativen Austausch mit Partnerinnen und Partnern aus Praxis und Region weiterentwickelt und sichtbar gemacht. Zugleich entsteht ein Lernraum, in dem Studierende Verantwortung übernehmen und ihre Arbeit in einem realen Kontext erleben. Zur Eröffnung der Landesgartenschau 2027 wird ein Garten zu sehen sein, an dem mehrere Jahrgänge und Fachrichtungen mitgewirkt haben. Ein Ort, der zugleich Ergebnis eines Lehrprojekts und Beitrag zur regionalen Entwicklung ist“, sagt Prof. Diana Simon.

    ): Eine Studierende hält den Flyer der Landesgartenschau 2027 in der Hand. Darauf ist das Motto „Vom Wismutschacht zur Blütenpracht“ zu lesen
    Leoni C. Kirchner
  • HTWD baut Kooperation mit indischen Partnern aus

    27.03.2026
    Elektrotechnik International Pressestelle

    Dafür reisten Prof. Ralf-Dieter Rogler und Prof. Julia Maria Engelbrecht von der Fakultät Elektrotechnik Anfang März nach Indien. Vor Ort führten sie Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des RV CE sowie VIT. Im Fokus standen die inhaltliche Weiterentwicklung des Studienprogramms, die Abstimmung mit den Fachbereichen sowie neue Ansätze für die Zusammenarbeit in Lehre und Studium. Ziel ist es, den bi-nationalen Bachelorstudiengang Electrical Engineering zu stärken und künftig mehr indische Studierende für ein Studium an der HTWD zu gewinnen. So soll ab dem Wintersemester 2027 eine größere Gruppe indischer Studierender an die HTWD kommen. Damit wird der Austausch zwischen beiden Hochschulen weiter intensiviert und langfristig verstetigt werden. Daneben bot die Reise Raum für den direkten Austausch mit Studierenden, sei es in Lehrveranstaltungen, Laboren oder im Deutschunterricht. Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in studentische Initiativen, etwa beim Besuch eines Hochschul-Racing-Teams, sowie Gespräche mit deutschen Studierenden vor Ort. „Indien ist ein Land voller Möglichkeiten und Gegensätze. Die Reise hat mir fachlich wie persönlich viele neue Einblicke gegeben, besonders durch den Austausch mit Studierenden und Kolleginnen und Kollegen. Die Zusammenarbeit mit dem RV College und dem VIT möchte ich in den kommenden Jahren weiter ausbauen.“, resümiert Prof. Julia Maria Engelbrecht die Reise.

    Gruppe indischer Studierender
    HTWD
  • Aufruf zur Teilnahme zur Lehrpreisvergabe 2026

    27.03.2026
    Wirtschaftswissenschaften

    Das Rektorat der HTWD vergibt in diesem Jahr wieder einen Lehrpreis. Der Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre, bei der Betreuung von Abschlussarbeiten und bei der Lernbegleitung Studierender. Jede Fakultät darf eine Lehrperson dafür vorschlagen. Ausgezeichnet wird eine Lehrperson, die durch herausragendes Engagement, überzeugende Lehre und spürbare Wirkung auf die Studierenden besonders auffällt. Wer darf für WiWi vorschlagen: Studierende aller Fakultäten Lehrende aller Fakultäten für Kolleg:innen der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Wer darf für WiWi vorgeschlagen werden: Lehrende (Professor:innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeitende), die zur Fakultät Wirtschaftswissenschaften gehören und in der Lehre an der HTWD tätig sind Auch Selbstnominierung möglich So funktioniert es: Einzureichen ist zunächst ein kurzes, formloses Begründungsschreiben (max. 1 Seite) per E-Mail mit dem Betreff „Nominierung Lehrpreis 2026“, idealerweise bis zum 07.04.2026 . Beschreiben Sie möglichst konkret. was die Person für den Preis besonders auszeichnet – siehe untenstehender Kriterien. Die nominierte Person wird anschließend aufgefordert, ein Lehrstatement zur eigenen Lehrphilosophie per Mail einzureichen (max. 2 Seiten). Außerdem sind mindestens zwei Ergebnisse von Lehrevaluationen einzureichen, spätestens bis zum 14.04.2026 . Nominierungsschluss: Maileingang (1.+2.) bis 14.04.2026, 23:59 Uhr Die Auswahlentscheidung zu allen eingegangenen, vollständigen Vorschlägen trifft eine fakultätsinterne Jury auf Basis der eingereichten Unterlagen anhand der nachfolgenden Kriterien: Lehrqualität und Methodik (40 %) Ist die Lehre klar strukturiert, methodisch durchdacht und auf die Bedürfnisse der Lernenden als auch die Qualifikationsziele des Studienganges ausgerichtet? Engagement und Haltung (35 %) Zeigt die Person ein überdurchschnittliches Engagement für das eigene Fach als auch für die Studierenden – in der Lehrveranstaltung und ggf. darüber hinaus? Fördert die Person das Interesse für das eigene Fach? Trägt die Person zur Motivation für das Studium bei? Zeichnet sich die Lehrperson durch hervorragende Betreuung von Abschlussarbeiten aus? Wirkung und Beispiele (25 %). Gibt es konkrete, nachvollziehbare Beispiele, die eine besondere Wirkung auf Lernerfolg oder Lernkultur belegen? Die einzureichenden Unterlagen als auch mögliche Rückfragen bitte an: Diana Kußauer: diana.kussauer@htw-dresden.de

    Preisverleihung des Lehrpreises. Die Preisträger stehen auf der Treppe vor der Bibliothek.
    Crispin I. Mokry
  • Eine Karrierewege-Messe, zwei HTWD-Standorte: Wählen Sie Ihren Wirkungskreis

    26.03.2026
    Career Service Messe Veranstaltung

    In diesem Jahr bietet der Career Service der HTWD interessierten Unternehmen gleich zwei Möglichkeiten, Ihre Fachkräfte von morgen dort zu treffen, wo sie studieren: UNSERE TERMINE IM ÜBERBLICK: Karrierewege „Classic“ (Hauptcampus): Unsere etablierte große Messe am 10. November 2026 von 11-16 Uhr für alle Fachbereiche direkt auf dem Zentralcampus im Herzen Dresdens. Grüne Karrierewege (Campus Pillnitz): Unser neues, fokussiertes Format am 25. November 2026 von 11-16 Uhr speziell für die grünen Berufe (Agrarwirtschaft, Gartenbau und Umweltmonitoring). Mit 15–20 Ausstellerplätzen im Lehrgebäude P1 bieten wir hier einen exklusiven Rahmen für tiefgehende Kontakte. Doppelte Chance auf Talente: Buchungsstart für die Karrierewege-Messen 2026 Ihre Vorbereitung: Markieren Sie sich den Buchungsstart am 6. Mai rot im Kalender. Damit schnell fündig werden, sind die Lagepläne sowie alle Leistungen und Preise bereits jetzt online verfügbar. Suchen Sie sich schon heute Ihre Wunsch-Standplätze aus, um am 6. Mai sofort startklar zu sein: www.karrierewege.htw-dresden.de Kontakt: HTWD Career Service - karrierewege@htw-dresden.de - Tel.: 03514623343/-2

    Buchungsstart Karrierewege 2026
  • HTW Dresden bekräftigt Engagement für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

    26.03.2026
    Pressestelle Transfer

    Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Er verlangt entschlossenes und koordiniertes Handeln auf allen Ebenen – in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Hochschulen tragen dabei besondere Verantwortung: Sie generieren Wissen, bilden Fachkräfte aus und entwickeln Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) nimmt diese Verantwortung seit Jahren aktiv wahr. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind zentrale Aufgaben in Lehre, Forschung und Transfer. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften überführt sie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis und leistet konkrete Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in Stadt und Region. Nachhaltigkeitsstrategie als verbindlicher Rahmen Mit der im Dezember 2025 beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie hat die HTW Dresden ihr Engagement gebündelt und konkretisiert. Sie definiert verbindliche Ziele und Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Ressourcenschonung und gesellschaftliche Verantwortung. Zudem engagiert sich die Hochschule in verschiedenen Netzwerken und Initiativen. Sie wirkt unter anderem in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG Hoch N) sowie in der Lokalen Agenda Dresden mit. Auch der sächsische Hochschulentwicklungsplan unterstreicht den Auftrag der Hochschulen, aktiv zur nachhaltigen Entwicklung und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beizutragen. Die Hochschule als regionale Impulsgeberin Die HTW Dresden qualifiziert Fachkräfte für verantwortungsvolle Aufgaben in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Gleichzeitig entwickelt sie in interdisziplinären Forschungsprojekten Lösungen für zentrale Herausforderungen, etwa in den Bereichen Energie, nachhaltige Mobilität, Ressourcenmanagement und Biodiversität, und überführt diese in die Praxis. Ihre Expertise bringt die Hochschule auch in die Planungen zur Bundesgartenschau 2033 (BUGA) in Dresden ein, insbesondere zu nachhaltiger Stadtentwicklung, grüner Infrastruktur und Klimaanpassung. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf energieeffizienten Gebäuden, erneuerbaren Energiesystemen, Kreislaufwirtschaft und biodiversitätsfördernden Maßnahmen im urbanen Raum – oft in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Wissenschaftliche Perspektive auf Klimaschutz in Dresden Aus wissenschaftlicher Sicht besteht breiter Konsens: Konsequenter Klimaschutz ist notwendig, um ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken langfristig zu begrenzen. Kommunale Strategien spielen dabei eine Schlüsselrolle. Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) der Stadt Dresden ist ein zentraler Orientierungs- und Handlungsrahmen. Die HTW Dresden plädiert für eine sachliche, faktenbasierte Auseinandersetzung. Entscheidungen im Klimaschutz sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, belastbaren Daten und langfristigen Wirkungsanalysen beruhen, um tragfähige Lösungen zu gewährleisten. Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Stadträte In einem Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die Stadträte hat die HTW Dresden ihre Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts der Stadt Dresden angeboten. „Wir setzen uns für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein, weil sie zentrale Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Region sind. Als Hochschule ist es unser Anspruch, wissenschaftlich fundierte Beiträge zu leisten und Orientierung zu geben. Weitreichende Entscheidungen, wie zum Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEK) der Stadt Dresden, sollten auf belastbaren Daten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und langfristigen Wirkungsanalysen basieren“, sagt Rektor Professor Ingo Gestring.

    Nachhaltigkeitsstrategie
    HTWD/ Crispin I. Mokry
  • Wo Sprache Zukunft schafft: Impulse der AKS-Jahrestagung 2026

    25.03.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Die AKS-Jahrestagung 2026 machte eindrucksvoll deutlich: Fremdsprachenunterricht an Hochschulen ist heute weit mehr als reine Sprachvermittlung. Er steht im Spannungsfeld von Internationalisierung, gesellschaftlicher Verantwortung und Wissenstransfer – geprägt von digitalen Entwicklungen, kollaborativen Lernprozessen und modernen, sozial gestalteten Lernumgebungen. Sprachenzentren übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Sie sind nicht nur Lernorte, sondern lebendige Räume für Bildung, Teilhabe und internationale Perspektiven. Hier entstehen Verbindungen zwischen Fachdisziplinen, Kulturen und Menschen – und genau das macht ihre Arbeit heute so unverzichtbar. Ein besonderes Highlight der Tagung war die persönliche Begegnung mit dem Autor Titus Müller. Im Gespräch über seinen Roman „Die Dolmetscherin“ wurde eindrucksvoll spürbar, wie eng Sprache, Geschichte, Politik und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind. Die AKS-Jahrestagung 2026 zeigt: Die Zukunft des Sprachenlernens ist vernetzt, vielfältig – und von zentraler Bedeutung für unsere globale Gesellschaft. Den vollständigen Beitrag finden Sie unter LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/htwd-zfs/posts/?feedView=all Helene Schumann-Arduin & Rejane Rinaldi Milietz

    Teilnehmende der AKS Veranstaltung
    HTWD/ Schumann-Arduin
  • Unser Sportprogramm im Sommersemester 2026

    25.03.2026
    Hochschulsport

    Der meteorologische Frühling ist bereits da, der kalendarische kommt auch bald - das heißt für uns, das Sommersemester rückt näher, und damit der Start des neuen Sportprogramms. Für das Sommersemester 2026 haben wir wieder ein buntes und umfangreiches Kursangebot zusammengestellt. Es gibt Neues wie Tambourelli, Altvertrautes wie Volleyball und Basketball und wiederkehrende Sportkurse wie Bollywood, wo sich eine neue Kursleiterin gefunden hat. Zusätzlich zu unserem regulären Kursangebot erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch einige besondere Veranstaltungen, die das Sportprogramm auflockern: Im Mai richtet das DHSZ die Sächsische Hochschulmeisterschaft im Tischtennis aus, im Juni die Deutsche Hochschulmeisterschaft Sportklettern Lead. Mitte Juni findet wieder das DHSZ-Sportfest statt, ebenso wie die REWE Teamchallenge. Das Sportangebot wird am 08.04.2026 veröffentlicht. Dann habt Ihr eine Woche Zeit zum Lesen, Stöbern und Entscheiden. Am 15.04., ab 17.00 Uhr startet die Einschreibung, die Kurse beginnen ab dem 20.04.2026 Wir freuen uns auf ein aktives und spannendes Sommersemester mit Euch!

    Weitspringer im Flug
  • Grüner Wasserstoff im Kreislauf gedacht

    23.03.2026
    Maschinenbau Pressestelle Transfer

    Grüner Wasserstoff gilt als ein Energieträger der Zukunft. Gewonnen wird das Gas durch Elektrolyse, bei der mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt wird. So lässt sich überschüssige Energie aus Windkraft oder Solaranlagen für eine spätere Nutzung speichern. In der Brennstoffzelle läuft der Prozess in umgekehrter Richtung, Wasserstoff wird wieder in Strom verwandelt. Während Effizienz und Leistungsfähigkeit beider Technologien kontinuierlich verbessert wurden, blieb die Wiederverwertbarkeit der Bauteile und Werkstoffe bisher weitgehend unbeachtet, kritische und wertvolle Rohstoffe gehen verloren. Recycling von Anfang an mitgedacht Im Verbundprojekt „Hy²Cycle“, das im Rahmen der Sächsischen Wasserstoffunion realisiert wird, arbeitet ein Team der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) gemeinsam mit den Technischen Universitäten in Dresden, Chemnitz und Freiberg daran, recyclinggerechte Konzepte für Brennstoff- und Elektrolysezellen zu entwickeln. Ziel ist es, energieeffiziente, ressourcenschonende und wiederverwendbare Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen, um die Technologie noch nachhaltiger zu gestalten. Die Forschungsergebnisse sollen eine gezielte Weiterentwicklung zukünftiger Brennstoffzellen- und Elektrolyseursysteme ermöglichen. „Die alkalische Hochdruckelektrolyse macht die energieaufwändige Herstellung von Wasserstoff effizienter und spart damit Energie und Kosten. Unser Projektpart besteht in der Konstruktion und Fertigung eines Druck-Alkali-Elektrolyseurs, bei dem möglichst alle Komponenten recycelbar sind“, erklärt Projektleiter an der HTW Dresden Mathias Jäckel, Professor für Umform- und Trenntechnik. „Dabei betrachten wir den gesamten Lebenszyklus der Bauteile und richten den Fokus gleichzeitig auf Design, Herstellungsprozess und Ressourceneffizienz, was ein Alleinstellungsmerkmal unseres Vorhabens ist.“ Für die Forschenden bedeutet das, die Recyclingfähigkeit von Anfang an mitzudenken. Basierend auf der Analyse von Korrosions-, Verschleiß- und Alterungsschäden und der Untersuchung der Recyclingfähigkeit schadhafter Komponenten und Materialien entwickeln sie Design- und Materialkriterien sowie angepasste Herstellungsverfahren. Geeignete Werkstoffe müssen sehr hohe Anforderungen erfüllen, sodass die Auswahl begrenzt ist. Auch die Verfügbarkeit spielt eine Rolle. Um die Abhängigkeit von knappen Ressourcen zu verringern, sollen seltene Rohstoffe – soweit möglich – ersetzt werden. Parallel zu den experimentellen Forschungen erstellt das Team der HTW Dresden einen digitalen Zwilling, der es ermöglicht, die Lösungsansätze zu simulieren und Details zu analysieren. Auch den Herstellungsprozess wollen sie mit einem digitalen Zwilling zunächst virtuell testen. Im weiteren Projektverlauf soll dann ein Prototyp gebaut und erprobt werden, der aus robusten und wiederverwendbaren Komponenten besteht. Dieser Prototyp mit einem vergleichbaren oder möglichst sogar höheren Wirkungsgrad als von vorhandenen Elektrolyseuren kann als Basis für weitere Forschungen dienen. Darüber hinaus lässt er sich für die Lehre nutzen und fördert die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren mit zukunftsweisendem Know-how, das später den Unternehmen der Branche zugutekommt. Nachhaltige Produktionstechnologie als Schlüssel Neben den Fertigungstechnologien spielen die Produktionsanlagen ebenfalls eine wichtige Rolle in der produktionstechnischen Forschung. Das Investitionsprojekt „Sustainable Energy Press (SEP)“ ermöglicht es der HTW Dresden, eine moderne elektromechanische Servospindelpresse zu beschaffen. Sie dient dazu, anwendungsnahe Forschungen im Bereich Wasserstofftechnologien, Energiespeichertechnologien und Digitalisierung von Produktionstechnologien zu unterstützen. „Anders als eine konventionelle Hydraulikpresse wird eine Servopresse elektromechanisch betrieben. Zudem ist sie wartungsärmer und besitzt einen höheren Wirkungsgrad, verbraucht also weniger Energie“, erläutert Mathias Jäckel, der die Anschaffung initiiert hat.

    Angestrebter Kreislauf von Komponenten für die Wasserstoffproduktion
    HTWD/ KI-generiert

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)