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Zukunft der Hochschulausbildung im Gartenbau: Arbeitskreis tagte in Bonn
04.05.2026Landbau / Umwelt / Chemie TagungAm 22. und 23. April 2026 kam der Arbeitskreis Hochschulausbildung Gartenbau an der Universität Bonn zusammen. Die Vertreter von Hochschulen, Universitäten sowie Fachverbänden tauschten sich intensiv zu aktuellen Entwicklungen in Forschung und Lehre aus. Marc-Guido Megies, Präsident des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL), gab einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Sachstand zum Konzept „ Neustart der Gartenbauwissenschaften “. Trotz vielfältiger gemeinsamer Initiativen vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), dem Bund deutscher Baumschulen (BdB), der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und des BHGL sowie politischer Zusagen fiel die Zwischenbilanz ernüchternd aus. Konkrete Fortschritte bei der strukturellen und finanziellen Stärkung der Hochschulbildung im Gartenbau bleiben bislang aus. Dabei hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das „ Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau “ und damit auch den Neustart der Gartenbauwissenschaften aufgenommen. Positiv hervorgehoben wurde, dass bereits die Ankündigung möglicher Fördermaßnahmen erste Impulse gesetzt hat. So haben einzelne Hochschulen wie die Universität Bonn begonnen, ihr Studienangebot weiterzuentwickeln und zusätzliche Module zu etablieren. Auch die HTW Dresden hat mit der Reakkreditierung des Masterstudiengangs Produktionsgartenbau sowie mit Berufungsverfahren zur Wiederbesetzung gartenbaulicher Professuren für die Zukunftsfähigkeit des Studienangebots gesorgt.

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Neuer Lab-X-Workshop „Hingucker aus dem 3D-Drucker" startet gut besucht
29.04.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Workshop Kompetenzen Informatik / MathematikZu Beginn des Kurses erhielten die Teilnehmenden von Workshopleiter Jan-Luis Pönitz einen umfassenden Einblick in die theoretischen Grundlagen des 3D Drucks. Dabei wurde u.a. erklärt, wie ein 3D-Drucker im sogenannten FDM (Fused Deposition Modeling) - Verfahren ein Kunststofffilament (Kunststoffdraht für den 3D-Druck) schichtweise aufträgt und so ein dreidimensionales Objekt druckt. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit verschiedenen Materialien für Filament wie PLA und PETG und deren Eigenschaften beim Drucken und am fertigen Objekt. Außerdem schauten sich die Teilnehmenden die wichtigsten Bauteile der 3D-Drucker wie die Düse (Nozzle), das Heizbett und den Extruder hautnah in der Werkstatt des Lab X an. Im zweiten Teil des Kurses wurde der Druck eines im CAD vorkonstruierten, individuellen Einkaufswagen-Chips demonstriert. Einstellungen wie u.a. Beschaffenheit und Dichte des Infills (Füllstruktur im Inneren des Objekts), Schichtdicke, Druckgeschwindigkeit und die Farbe des Filaments wurden angepasst. Anschließend konnten die Kursteilnehmenden am Computer eigene Entwürfe für „Hingucker aus dem 3D-Drucker“ mit den Softwareprogrammen Prusa Slicer oder Autodesk Fusion ausprobieren. Besonders die richtige Kalibrierung des Druckbetts und die Haftung des Materials auf der Druckplatte waren entscheidend für gute Ergebnisse. Außerdem war es interessant zu sehen, dass ein Druck je nach Größe sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann und Geduld erfordert. Lust bekommen, was Eigenes zu basteln? Jetzt zu unseren nächsten Kursen anmelden: Blödsinn mit Lötzinn am 05.05.2026 | 15:30 - 17:30 Uhr Schmarrn mit Garn am 06.05.2026 | 15:00 - 17:30 Uhr Hingucker aus dem 3D-Drucker am 22.05.2026 | 13:00 - 15:30 Uhr

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KI trifft Natur: Neue Möglichkeiten und Grenzen von KI für das Biodiversitätsmonitoring
28.04.2026Landbau / Umwelt / Chemie VortragKI als Werkzeug im Monitoring: Potenziale und Grenzen Moderne Sensortechnologien erzeugen im Biodiversitätsmonitoring Datenmengen, die sich mit klassischen manuellen Methoden kaum noch vollständig auswerten lassen. Im Rahmen des Bachelor-Seminars (Vertretungsprofessor Dr. Jan-Uwe Schmidt) im Studiengang Umweltmonitoring gab Prof. Dr. Oliver Mothes von der Fakultät Informatik/Mathematik der HTW Dresden Einblicke, wie Künstliche Intelligenz (KI) hier einen wesentlichen Beitrag leisten kann, indem sie Analyseschritte automatisiert und Forschende bei der Auswertung entlastet. Anhand von Beispielen aus seiner früheren Arbeitsgruppe, der Computer Vision Group Jena, zeigte er, wie KI-Methoden auf Pflanzen- und Tierdaten angewendet werden können – von der automatisierten Bilderkennung bis zur Klassifikation von Artnachweisen. Interdisziplinarität als Herausforderung Neben den Möglichkeiten thematisierte Prof. Dr. Mothes auch die Hürden, die bei der Entwicklung und Anwendung solcher Systeme zu berücksichtigen sind: fachliche Anforderungen an die Datenqualität, methodische Einschränkungen bei der Übertragbarkeit von Modellen sowie die praktische Zusammenarbeit zwischen Informatik und Biologie. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kommunikation zwischen den Disziplinen: Damit KI-Modelle zielgerichtet entwickelt werden können, brauchen Informatiker*innen möglichst detaillierte Informationen über die ökologischen Fragestellungen – einschließlich der Metadaten, die den Erhebungskontext beschreiben. Wertvolle Hinweise für die jungen und angehenden Umwelt-Fachleute von morgen! Wir danken Prof. Dr. Mothes herzlich für den Austausch mit unseren Studierenden!

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Dabei sein bei der Talenteschau "Schlau gedacht - gut gemacht"
28.04.2026Informatik / MathematikIm Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 bieten wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Bastelarbeiten, GTA-Projekte oder schulische Forschungsarbeiten an der HTW Dresden zu zeigen. Ob Bastelarbeiten, GTA-Projekte oder schulische Forschungsarbeiten – willkommen sind alle Exponate mit Bezug zu Naturwissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit . Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Einzelarbeiten oder Teamprojekte handelt. Die Talenteschau bietet eine ideale Plattform, um eigene Ideen sichtbar zu machen, Erfahrungen zu sammeln und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Hier findet ihr die Webseite mit dem Anmeldebogen .

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Girls’ Day 2026 an der HTW Dresden: Technik und Naturwissenschaften hautnah erleben
27.04.2026Informatik / MathematikAm 23. April 2026 öffnete die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden erneut ihre Türen für den Girls’ Day und begrüßte zahlreiche Schülerinnen ab der 5. Klasse zu einem abwechslungsreichen Programm aus Technik und Naturwissenschaften. Ziel des Aktionstags ist es, junge Mädchen frühzeitig für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen. Auch in diesem Jahr bot die Fakultät Informatik/Mathematik dafür spannende und interaktive Workshops: Kryptographie spielerisch entdecken Im Workshop „Die Krypto-Detektive: Anna und Ben vs. Eva“ tauchten die Teilnehmerinnen in die Welt geheimer Nachrichten ein. In kleinen Teams verschlüsselten und entschlüsselten sie Botschaften und lernten dabei grundlegende Prinzipien der Kryptographie kennen. Spielerisch wurde vermittelt, wie sichere Kommunikation funktioniert – und warum Verschlüsselung ein zentrales Thema der Informatik ist. Kreative Technik: Eigene Wearables gestalten Im Workshop „DIY Wearables“ konnten die Schülerinnen ihre eigenen tragbaren Technologien entwerfen. Mit Nähmaschine, LEDs und Microcontrollern entstanden individuelle Accessoires, die nicht nur kreativ gestaltet, sondern auch programmiert wurden. Ganz ohne Vorkenntnisse entwickelten die Teilnehmerinnen eigene Ideen und setzten diese praktisch um. Unser Sonnensystem verstehen Der Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ führte die Schülerinnen auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Astronomie. Sie erfuhren, wie bereits in der Antike Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne bestimmt wurden, und lernten, wie sich Messmethoden im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Bei klarem Himmel konnten zudem aktuelle Himmelsereignisse beobachtet werden. Begeisterung für MINT wecken Der Girls’ Day 2026 an der HTW Dresden zeigte einmal mehr, wie vielfältig, kreativ und spannend technische und naturwissenschaftliche Themen sein können. Die Hochschule freut sich über das große Interesse und die vielen neugierigen Teilnehmerinnen. Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.

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Gemeinsam für einen starken Studienstart
27.04.2026WirtschaftswissenschaftenWir freuen uns sehr, bereits jetzt die großzügige Unterstützung von idealo für den Semesterstart im Oktober begrüßen zu dürfen. Dank dieser Förderung können wir vielfältige Angebote und Formate realisieren, die unseren neuen Studierenden den bestmöglichen Start ins Studium ermöglichen. Die Mittel fließen direkt in die Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms, das den Austausch und die Orientierung an unserer Fakultät Wirtschaftswissenschaften fördert. Wir bedanken uns herzlich für dieses Engagement in die Zukunft unserer Erstsemester.
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Neuer Abteilungsleiter im Ministerium für die sächsischen Hochschulen besucht HTW Dresden
27.04.2026PressestelleIm Mittelpunkt der Gespräche standen die strategische Weiterentwicklung der Hochschule sowie ihr Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Sachsens. Rektor Prof. Ingo Gestring stellte gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Rektorats die Hochschule und ihre Schwerpunkte vor. „Die HTW Dresden ist fest im Wissenschaftsraum Dresden und Sachsen verankert. Das starke Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen schafft starke Chancen für Kooperationen und Innovationen“, sagte Prof. Ingo Gestring. Die Hochschule verstehe sich als wichtige Impulsgeberin für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen. Zu den besonderen Stärken der HTW Dresden zählen die Bereiche Robotik, Biotechnologie, Umwelt- und Ressourcentechnologie sowie Bau und Infrastruktur. Zugleich entstehen neue Projekte in Zukunftsfeldern wie Wasserstoff, Künstlicher Intelligenz, Energie und Quantentechnologie. Weitere Potenziale sieht die Hochschule in der Halbleiterindustrie und im Gesundheitssektor. Beim Rundgang informierten sich die Gäste aus dem Ministerium über ausgewählte Forschungsprojekte, die das Profil der Hochschule prägen. Vorgestellt wurden unter anderem das Projekt „Digitale Identitäten“ von Prof. Jürgen Anke, das IoT-Lab von Prof. Dirk Reichelt sowie aktuelle Forschungen zum Thema Mikroplastik von Prof. Kathrin Harre. Auch die Gründungsschmiede der HTWD stand auf dem Besuchsprogramm. Dort erhielt Robert Denk Einblicke in die Gründungsaktivitäten der Hochschule. Mit praxisnaher Lehre, anwendungsorientierter Forschung und einer aktiven Start-up-Förderung will die HTW Dresden ihr Profil als Transferhochschule weiter schärfen.

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Informatik zum Ausprobieren - Workshop mit Schülerinnen aus ganz Sachsen
23.04.2026Informatik / MathematikAm vergangenen Samstag haben Herr Frank Henschel , Jürgen Anke und Torsten Munkelt sieben Schülerinnen neunter Klassen aus verschiedenen Schulen Sachsens unsere Informatikstudiengänge und insbesondere die Wirtschaftsinformatik nähergebracht. Anhand zweier interaktiven Fallbeispiele, einem “Hochwasserinformationssystem” und einem “ nachhaltigen Online-Shop ”, haben die Schülerinnen praxisnah erlebt, wie Informatik zur Lösung realer Probleme beiträgt. Ein besonderes Highlight: Gemeinsam haben sie in der Programmiersprache Python Hypotrochoiden programmiert, gestaltet und die schönsten ausgewählt. Der Kontakt zu den Schülerinnen hat die VDI-GaraGe gGmbH vermittelt, der unser Dank gilt. Es ist ein rundum gelungener Tag gewesen, der allen Beteiligten sichtlich Freude bereitet hat. Bei Interesse wiederholen wir den Workshop gern für weitere Schülerinnen, Schüler oder Schulen.

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VDI-Förderpreis 2026 für herausragende Bachelorarbeit im Bereich Netzwerksicherheit
23.04.2026Informatik / MathematikFrau Florentine Naumann , Absolventin der Dualen Hochschule Sachsen, wurde für ihre Bachelorarbeit im Bereich proaktive Netzwerksicherheit mit dem VDI-Förderpreis 2026 des VDI e. V., Bezirksverein Dresden, ausgezeichnet. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Andreas Westfeld , Professor für Informatikrecht und Informationssysteme an der HTW Dresden, mitbetreut und zeigt eindrucksvoll, wie fruchtbar die hochschulübergreifende Zusammenarbeit sein kann. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung stellte sie ihre Arbeit in einem Kurzvortrag vor und gab Einblicke in die zentralen Ergebnisse ihrer Forschung. Besonders hervorzuheben ist der hohe Praxisbezug der Arbeit: Die entwickelte Netzwerkrichtlinie findet bereits konkrete Anwendung und leistet damit einen direkten Beitrag zur Verbesserung der IT-Sicherheit. Die Fakultät Informatik/Mathematik gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankt sich zugleich bei den Betreuenden und Unterstützenden, die zum Erfolg beigetragen haben, darunter Thomas Beckert (SHD System-Haus-Dresden GmbH) , Prof. Dr. Andreas Westfeld (HTW Dresden) sowie Prof. Dr. Andriy Luntovskyy (Duale Hochschule Sachsen) . Seit Oktober ist Frau Naumann als Cyber Security Consultant tätig und bringt ihre im Studium erworbenen Kenntnisse erfolgreich in die berufliche Praxis ein. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg für ihren beruflichen Werdegang!
