• CARE@HTWD lädt mit dem Teilprojekt KI zu Online-Lunch-Talk ein

    02.02.2026
    Lehre Vortrag

    Im September 2025 startete das Projekt CARE@HTWD mit dem Ziel, den Studienerfolg an der HTWD in ausgewählten Bereichen zu unterstützen. Das Teilprojekt KI in der Lehre setzt sich dabei zum Ziel, generative KI als innovativen Lernbegleiter zu etablieren und beim Aufbau von Kompetenzen zu unterstützen. Die bedarfsorientierte Umsetzung wird durch verschiedene Formate zu Weiterbildung, Austausch und Informations-Kompetenz-Bündelung vorgenommen. Zielgruppe sind Lehrende und Studierende. Haben Sie Anregungen, Good-Practice-Beispiele oder Interesse an einem Austausch? Dann kommen Sie gerne auf unsere Projektmitarbeiterinnen Juliane Baier und Elisabeth Lambracht zu, oder besuchen Sie unsere nächste Veranstaltung: Im Rahmen des Teilprojekts findet der nächste Online-Lunch-Talk statt, zu dem wir Sie herzlich einladen. Dieser findet am 05.02.2026 |13:00 - 13:30 Uhr | online mit dem Thema " Bias: Wie fair ist KI? " statt. Zu Beginn gibt die Referentin einen kurzen Impuls zu Entstehung von Verzerrungen in KI-Systemen. Darauf aufbauend werden Einflüsse auf Lehre und Wissenschaft sowie mögliche Ansatzpunkte skizziert. Im Anschluss werden Sie zum Austausch von Erfahrungen und Gedanken eingeladen. Wir freuen uns wie immer auf Ihre Teilnahme! Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen der ESF Plus-Richtlinie 2021-2027 Hochschule und Forschung - Innovative Hochschulprojekte.

    Digitale Arbeitswelt
    Shutterstock
  • Studentische Exkursion zu DEKRA Klettwitz
    L.Hannawald (HTWD)
  • Ein Mann, der vor Publikum spricht.
    Nico Beier
  • Mehr Nachhaltigkeit für medizinische Schnelltests

    30.01.2026
    Elektrotechnik Forschung

    Millionen Tonnen zusätzlicher Plastikabfall sind während der Corona-Pandemie weltweit entstanden. Neben Masken, Schutzkleidung und Impfutensilien hatten Schnelltests einen erheblichen Anteil daran. Diagnostische Tests werden typischerweise aus erdölbasierten Kunststoffen hergestellt und landen nach einmaligem Gebrauch auf dem Müll. Eine umwelt- und ressourcenschonendere Alternative bieten Tests aus biobasierten kompostierbaren Materialien. Im Projekt „BioMat“ erforscht die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) gemeinsam mit Partner*innen die Grundlagen für den Einsatz nachhaltiger Werkstoffe in der medizinischen Diagnostik. Als Anwendungsbeispiel dient ein neuartiger Point-of-Care-Test (POCT) zum Nachweis von Hepatitis D. Das Hepatitis D-Virus (HDV) löst eine chronische Leberentzündung aus, die Leberzirrhose verursachen und das Risiko für Leberkrebs steigern kann. POCT, die auch an Orten ohne Laborzugang funktionieren, könnten infizierte Personen schnell identifizieren und HDV-Diagnostik auch in Ländern mit begrenzter medizinischer Infrastruktur ermöglichen. Biobasierter Grundwerkstoff Das interdisziplinäre Verbundprojekt ist in zwei Teilbereiche untergliedert: die Entwicklung eines biobasierten Grundwerkstoffes und dessen Verarbeitungsprozess sowie die Entwicklung eines Schnelltests zur Diagnose einer HDV-Infektion. „Wir von der HTW Dresden bringen vor allem unsere Erfahrung auf dem Gebiet der Biokunststoffforschung und Sensorentwicklung ein“, erläutert Projektleiter Marc-Peter Schmidt, Professor für Konstruktion und Technologie an der Fakultät Elektrotechnik. „Die Anforderungen an das Material sind sehr hoch. Wir benötigen eine Oberfläche, die sich gut mikrostrukturieren lässt und Komponenten, die einerseits langlebig und stabil, andererseits unter bestimmten Bedingungen vollständig biologisch abbaubar sein.“ Nach Untersuchung verschiedener Materialkombinationen wurde Polybutylensuccinat (PBS) als geeigneter Werkstoff identifiziert. PBS lässt sich aus pflanzlicher Stärke gewinnen, ist gut zu verarbeiten, stabil und lagerfähig und wird in der Industriekompostierung bei 60 Grad Celsius und hoher Feuchtigkeit innerhalb von 90 Tagen fast vollständig abgebaut. Selbst auf der Deponie oder in der freien Natur findet der Abbauprozess statt, dauert dann aber länger. Elektronik in Mikrostruktur Die Herstellung der Komponenten für Schnelltests erfolgt im Spritzgussverfahren, bei dem das Material als zähflüssige Masse unter Druck in eine Form, das Werkzeug, gespritzt wird. „Gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU sowie den sächsischen Industrieunternehmen Bergi-Plast und Otto Injection Molding ist es uns bereits gelungen, den Standardprozess für die Verarbeitung von PBS zu optimieren, sodass die notwendige Abformgenauigkeit erreicht wird“, sagt Projektmitarbeiter Matthieu Fischer. „Aktuell untersuchen wir, wie sich elektrische Funktionsstrukturen auf den Grundwerkstoff applizieren lassen, was für spätere Anwendungen eine Rolle spielt. Anders als beim Hepatitis-D-Test wird beispielsweise bei der mobilen Leistungsdiagnostik im Sport elektrische Sensorik eingesetzt.“ Zur Applikation des Schaltungsdesigns, dessen Strukturen nur wenige Mikrometer messen, nutzen die Forschenden die Dickschichttechnik. Dabei handelt es sich um eine Art Siebdruckverfahren, bei dem Pasten durch ein feines Raster schichtweise aufgetragen werden und so die elektrischen Schaltkreise bilden. Mithilfe dieser Technik lassen sich Sensoren einfach und kostengünstig herstellen. Weil auch die Elektronik der Testkits biokompatibel sein soll, experimentiert Matthieu Fischer mit verschiedenen nachhaltigen Pasten. Anhand einer Teststruktur prüft er ihre Eignung sowie die technischen Anforderungen für die Herstellung der sehr kleinen und hochpräzisen Strukturdetails. Entwicklung der Reagenzien Die biologischen Reagenzien für den Virusnachweis werden in enger Zusammenarbeit von der Firma Roboscreen und dem Fraunhofer IZI erforscht und entwickelt. Dabei bringt das Fraunhofer IZI sein Know-how in der Antigenherstellung und das Unternehmen Roboscreen seine Expertise in der Entwicklung und Produktion von Reagenzien und Tests für die Labordiagnostik ein. Beide sind zudem mit den regulatorischen Aspekten sowie den Zulassungsverfahren für medizinische Produkte vertraut. Bevor kompostierbare oder recycelbare Biowerkstoffe in der Diagnostik zum Einsatz kommen können, sind noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Neben medizinischen Studien geht es dabei vor allem um die Beseitigung regulatorischer Hemmnisse. „Gegenwärtig müssen medizinische Abfälle wie gebrauchte Schnelltest der thermischen Verwertung zugeführt werden, insbesondere wenn sie Blut enthalten. Auch eine Wiederverwendung des Materials durch Einschmelzen ist nicht erlaubt“, so Marc-Peter Schmidt. „Angesichts der großen Abfallmengen, die hier entstehen, ist die Substitution der erdölbasierten Diagnostikprodukte dringend geboten.“ Das Projekt will den Weg bereiten für preisgünstige, massentaugliche, weltweit einsetzbare Schnelltestsysteme aus biologisch abbaubaren Kunststoffen – nicht nur für HDV-Test, sondern auch für weitere Diagnostikanwendungen. Unter der Leitung der HTW Dresden sind an dem Forschungsvorhaben BioMat beteiligt: Bergi-Plast GmbH, Bad Gottleuba-Berggießhübel Otto Injection Molding GmbH & Co. KG, Niederwiesa Roboscreen GmbH, Leipzig Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt. Das Projekt wurde im Juni 2024 begonnen und läuft bis Mai 2027.

    Gruppe von Forschenden steht im Versandlager
    HTWD
  • Starting up in Dresden: So stark ist die Unterstützerlandschaft für Gründende

    30.01.2026
    Gründung

    StartupSpot Halle 3: Gründung zum Anfassen Ein echtes Highlight war der StartupSpot in Halle 3 , der Raum bot für Austausch, Inspiration und ehrliche Einblicke in den Gründungsalltag junger Startups – direkt von denen, die ihn gerade selbst erleben. Gemeinsam stark: Dresdens Support-Szene Am StartupSpot wurde ebenfalls schnell deutlich, wie stark und gut vernetzt die Dresdner Unterstützerlandschaft für gründungsinteressierte Menschen ist. Elf Gründungsprojekte präsentierten sich gebündelt an einem Ort. Unterstützt werden sie von der Gründungsschmiede der HTWD bzw. von dresden|exists , YETI Dresden , futureSAX , der IHK Dresden , der Handwerkskammer Dresden und weiteren Akteuren. Von der Sensibilisierung für Unternehmertum über individuelle Gründungsberatung bis hin zu Matching, Vernetzung und Einbindung ins regionale Startup-Ökosystem : Gemeinsam schaffen diese Partner einen echten Mehrwert für angehende Gründer:innen. Ideenvielfalt: Von Handwerk bis Hightech Die Teams zeigten eindrucksvoll, in wie vielen Bereichen Innovation möglich ist und wie aus Ideen konkrete Gründungsvorhaben entstehen. Aus der HTWD-Gründungsschmiede waren Hanna Liebrecht mit MiZZNESS und Pia Krug mit KulturEcho am Start. MiZZNESS richtet sich an Frauen, die im Berufsalltag viel leisten und sich Kleidung wünschen, die professionell, hochwertig und gut miteinander kombinierbar ist. Dabei setzt Hanna auf Pop-up-Stores, in denen Frauen sich innerhalb kürzester Zeit von Kopf bis Fuß einkleiden können. KulturEcho bringt regionale Geschichte zurück in den Alltag. Dafür entwickelt Pia interaktive Postkartensets. Die Verbindung von haptischen Produkten und digitaler Interaktion soll beinahe vergessene Orte und Geschichten wieder sichtbar zu machen und ihnen neue Lebendigkeit zu verleihen. Ebenfalls am StartupSpot dabei: ReSelf Cosmetic – plastikfreies Hydrogel-Shampoo W4rm up – Dämmung zum Selbermachen EdgeCrew – KI-Assistent für Baupraxis Fokus – smarte NFC-Device gegen Ablenkung FastRack – Fahrradträger für die Anhängerkupplung Bücher&Wein - Überraschungsbox Fruitjunkies – Fruchtsnacks aus 100% Frucht Hörakustik Lohr – Hörhilfen und Zubehör Meisterwerk – Kfz- und Bootswerkstatt Ehrliche Einblicke auf der Bühne In Podiumsgesprächen kitzelten die Unterstützerorganisationen gemeinsam mit den Gründungsteams spannende Geschichten heraus: Wie wird aus einer Idee ein Gründungsprojekt? Was macht am Gründen besonders Spaß? Und wo liegen die typischen Herausforderungen und Stolpersteine? Der offene Austausch machte Mut, selbst den nächsten Schritt zu gehen. Fazit: Dresden kann Gründung Die KarriereStart hat einmal mehr bewiesen, dass Dresden Gründer:innen hervorragende Rahmenbedingungen bietet – mit einem starken Netzwerk, engagierten Unterstützern und vielfältigen Programmen für Unternehmertum. Vielen Dank an die KarriereStart für die tolle Organsisation!

    KarriereStart 2026
  • Erfolgreich promoviert: Paula-Marie Bormann

    29.01.2026
    Wirtschaftswissenschaften

    Im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens wurde sie von Prof. Dr. Prof. h. c. Uwe Götze (Erstgutachter, TU Chemnitz) und Prof. Dr. Swen Günther (Zweitgutachter, HTW Dresden) betreut. Ausgangspunkt der Forschungsarbeit war das Verbundprojekt „Transfer_i“, in dem Frau Bormann von 2019 bis 2022 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der HTW Dresden tätig war. In ihrer Dissertationsschrift analysiert sie den Wissens- und Technologietransfer im Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie und Innovationsnutzern. Dazu entwickelte sie ein konzeptionelles Rahmenmodell (Conceptual Framework), das Transferprozesse systematisch mit den Phasen des Innovationsprozesses verknüpft. Nach ihrem Bachelor- und Masterstudium an der HTW Dresden sowie mehrjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit ist Paula-Marie Bormann heute als Senior Manager Public Funding Projects im Vodafone Tech Innovation Center Dresden tätig. Dort begleitet sie Innovationsvorhaben unter anderem in den Bereichen Digital Health, 6G, Connected Driving und Künstliche Intelligenz.

    Vier Personen stehen vor ener Wand. Auf die Wand wird eine Folie projiziert.
    HTWD/ Bormann
  • Verabschiedung Prof. Jentzsch

    28.01.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Als anerkannter Experte für Entomologie hat Prof. Jentzsch nicht nur Generationen von Studierenden für die faszinierende Welt der Insekten begeistert, sondern auch maßgeblich dazu beigetragen das Bewusstsein für den Schutz der Biodiversität zu fördern. Insgesamt entstanden dazu 90 spannende Abschlussarbeiten. Hingegen unzählbar sind die akribischen Bestimmungsübungen im Labor, die er stets mit seiner weitreichenden Fachkenntnis betreute. Eine besondere Forschungsleidenschaft galt speziell den Laus- und Schwebfliegen und diese werden ein fester Bestandteil in seinem Leben bleiben. Unter seiner Leitung wurden unter anderem Projekte zum Insektenschutz und zur Habitatvernetzung erfolgreich realisiert. Wie zum Beispiel die Projekte “Aviäre Lausfliegen als Vektoren und mögliche Sentinelorganismen für Viren und Bakterien mit Zoonosepotential” oder “Die Bedeutung von Restflächen und Kleinstrukturen für die biologische Vielfalt und den Biotopverbund in der Agrarlandschaft”. Wir danken Prof. Jentzsch für sein unermüdliches Engagement, seine inspirierende Lehre und die vielen gemeinsamen Momente im Feld. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute – und natürlich weiterhin viele spannende Entdeckungen in Flora und Fauna!

    Übergabe Blumenstrauß
    N. Beier
  • Erster Digitalisierungs‑Workshop der sächsischen HAWs – Studierende und Hochschulen entwickeln gemeinsame Projektideen

    27.01.2026
    Pressestelle

    Gruppenarbeit und Projektentwicklung Der Workshop war in Arbeitsgruppen unterteilt, in denen die Teilnehmenden gemeinsam konkrete Projektideen entwickelten. Die Gruppen konzentrierten sich auf ein spezifisches Themenfeld, etwa: Studienorientierung die anhand von Nutzerdaten individuelle Empfehlungen gibt, Studienorganisation , die personalisierte Lernpfade ermöglicht Verwaltungsprozesse , die bürokratische Hürden für Studierende reduzieren. Durch diese kollaborative Vorgehensweise konnten bereits erste Prototyp‑Konzepte entstehen, die in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet werden. Ein zentrales Leitmotiv des Workshops war die Frage, welchen konkreten Nutzen digitale Lösungen für die Lern‑ und Lebenswelt der Studierenden schaffen können. Neben zwei Studierenden, die ihre Perspektiven in den Workshop einbrachten, nahmen auch Leiter der Rechnungszentren, Prorektoren und die Digitalisierungsbeauftragte der HAWs teil. Diese Mischung aus operativer, strategischer und studentischer Perspektive ermöglichte einen ganzheitlichen Blick auf mögliche digitale Transformationsmaßnahmen. Der Workshop bildet den Auftakt einer mehrstufigen Veranstaltungsreihe. Der erste Digitalisierungs‑Workshop an der HTWD in Dresden hat gezeigt, dass die sächsischen HAWs durch enge Kooperation zwischen Studierenden, Verwaltung und Hochschulleitung innovative digitale Lösungen entwickeln können. Die geplanten Folgeveranstaltungen im März und Mai werden die erarbeiteten Ideen weiter konkretisieren und den Grundstein für eine nachhaltige Digitalisierung legen.

    Gruppenbild Teilnehmende
    HTWD
  • Promotion zur nachhaltigen Farbstoffproduktion: Philipp Scherhag erforscht Phycocyanin

    26.01.2026
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    In seiner Arbeit widmete er sich der Frage, wie der natürliche blaue Farbstoff Phycocyanin effizienter und nachhaltiger für einen industriellen Einsatz gewonnen werden kann. Phycocyanin findet aufgrund seiner hohen Stabilität und antioxidativen Eigenschaften zunehmendes Interesse in der Lebensmittelindustrie. Voraussetzung für eine breite Anwendung ist jedoch die Entwicklung geeigneter Produktionsverfahren. Philipp Scherhag untersuchte hierzu unterschiedliche verfahrenstechnische Ansätze und konnte zeigen, dass sich auch Reststoffe aus der Fruchtsaftindustrie als Rohstoff für die Farbstoffproduktion eignen. Damit leistet seine Forschung einen Beitrag zur Ressourceneffizienz und zur Nutzung industrieller Nebenströme. Für diesen innovativen Ansatz wurde Philipp Scherhag bereits 2024 mit dem Nachwuchsforschungspreis der HTWD ausgezeichnet. Die Promotion entstand im Rahmen einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen der TUD und der HTWD. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Thomas Walther an der TU Dresden sowie von Prof. Dr. Jörg-Uwe Ackermann an der HTWD.

    Philipp Scherhag
    HTWD/ Peter Sebb
  • Gemeinsames Studierendenprojekt von HTWD und der Hochschule für Musik

    22.01.2026
    Design Pressestelle Transfer

    Studierende der HTW Dresden und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden arbeiteten über mehrere Monate hinweg eng mit Schülerinnen und Schülern der Johanna 102. Grundschule Dresden Johannstadt zusammen. Im Mittelpunkt stand ein gemeinsamer künstlerischer Prozess, bei dem Kinder und Studierende gleichberechtigt Ideen entwickelten und umsetzten. Ziel war es, Musik und visuelle Gestaltung miteinander zu verbinden und kulturelle Vielfalt sichtbar und hörbar zu machen. Ausgangspunkt des Projekts waren Lieblingslieder der Grundschulkinder aus den dritten Klassen. Diese wurden von Studierenden der Fakultät Design der HTWD sowie von Studierenden des Studiengangs Gesang Jazz Rock Pop Lehramt der Hochschule für Musik Dresden neu interpretiert und weiterentwickelt. Die Kinder brachten ihre verschiedenen Muttersprachen ein, gaben inhaltliche Impulse und wirkten aktiv durch Singen, Tanzen und Malen mit. Konzert als gemeinsames Projektergebnis Der intensive Austausch zwischen Musik, Design und Pädagogik mündet in dem Konzert „Musik macht Welt – Welt macht Musik“. Die Aufführung versteht sich als künstlerischer Dialog zwischen musikalischer Darbietung und visueller Inszenierung und zeigt die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit auf der Bühne. Die künstlerische Leitung liegt bei Professorin Jenny Baese von der Fakultät Design der HTWD und Professorin Esther Kaiser von der HfM. Die pädagogische Leitung übernimmt Kathrin Keßler, Schulleiterin der Johanna 102. Grundschule. Das Konzert am 30. Januar 2026 bildet den Abschluss eines Projekts, das zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schule gelingt und den kreativen Austausch zwischen jungen Menschen fördert.

    Blick in eine Schulklasse
    Arne Winter

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)