• Einweisungstermine für Informatik-Studiengänge WS 2026/27

    21.09.2026
    Informatik / Mathematik

    Es stehen folgende Termine für die Einweisung in die Informatiklabore fest. Informatik: 26/041/61 | Fr., 09.10., 8:00 Uhr | Raum U 515 26/041/62 | Di., 06.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/041/63 | Fr., 09.10., 12:00 Uhr | Raum U 515 Wirtschaftsinformatik: 26/042/61 | Do., 08.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/042/62 | Di., 06.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 26/042/63 | Mo., 05.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 26/042/64 | Mi., 07.10., 8:00 Uhr | Raum U 523 Medieninformatik: 26/043/61 | Mi., 07.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/043/62 | Mi., 07.10., 12:00 Uhr | Raum U 515 26/043/63 | Mi., 07.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 Verwaltungsinformatik: 26/048/61 | Di., 06.10., 8:00 Uhr | Raum U 523 Master (bereits am Freitag der ESE-Woche): 26/046/71+74 | Fr., 02.10., 9:30 Uhr | Raum U 527 26/046/72 | Fr., 02.10., 10:30 Uhr | Raum U 528 26/046/73 | Fr., 02.10., 11:30 Uhr | Raum U 527 fett = Termin- und/oder Raumänderung gegenüber dem regulären Stundenplan Hinweise: In der ersten Lehrveranstaltungswoche (5.10. bis 9.10.) finden für die Studierenden des ersten Bachelor-Semesters nur die Laboreinweisungen statt; alle weiteren Laborpraktika entfallen. Die Laboreinweisung findet zum eigentlichen Termin des Betriebssysteme-Praktikums statt. Eine Ausnahme bildet die Einweisung der Gruppe 26/041/62, die wegen eines Terminkonfliktes um einen Tag verschoben werden musste. Die Teilnahme an der Laboreinweisung ist Pflicht .

    Informatiklabor
    K. Rogge
  • Flüssigboden-Tagung an der HTWD mit Teilnehmerrekord

    21.09.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Transfer

    Eröffnet wurde die zweitägige Tagung vom Prorektor der HTW Dresden, Prof. Andreas Franze, und Joachim Kurth, Vorstandsvorsitzender der RAL Gütegemeinschaft Flüssigboden e. V. Die Veranstaltung wird alle zwei Jahre vom Lehrgebiet Wasserwesen der Fakultät Bauingenieurwesen ausgerichtet. Flüssigboden als Alternative zur Deponierung von Bodenaushub Angesichts abnehmender Deponie- und Transportkapazitäten sowie der Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung gewinnt die Wiederverwendung von Bodenaushub an Bedeutung. Flüssigboden ermöglicht dabei neue Einsatzmöglichkeiten, unter anderem im Kanal- und Rohrleitungsbau sowie bei der Verfüllung unterirdischer Hohlräume. Auf der Tagung präsentierten Auftraggeberinnen und Auftraggeber aus Kommunen ihre Erfahrungen mit der Technologie. Ergänzend wurden aktuelle Untersuchungen zu geotechnischen Eigenschaften und Fragen des Umweltschutzes vorgestellt. Ein besonderer Programmpunkt war die Verleihung des „RAL GZ 507 – Innovationspreis FB“. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielten Max Ammberger und Karl Märcz, Studenten der OTH Regensburg, für ihre Studienarbeit zur KI-gestützten Erstellung von Flüssigboden-Rezepturen. Auch auf dem Campus wurde die Technologie sichtbar: Vor dem Zentralgebäude stellten Unternehmen ihre Mischanlagen aus und gaben Einblicke in die praktische Herstellung und Anwendung von Flüssigboden. Forschung an der HTWD untersucht neue Einsatzmöglichkeiten Auch in aktuellen Forschungsprojekten des Lehrgebiets Wasserwesen spielt Flüssigboden eine Rolle. In den Projekten GRUWAS und KLIWODA wird untersucht, wie sich die Technologie für den Bau von Löschwasserspeichern in Waldgebieten sowie für Filteranlagen zur Reinigung von Straßenabwasser nutzen lässt. Bei beiden Anwendungen sollen Sohlen und Wandungen aus etwa 30 Zentimeter dicken Flüssigbodenwänden hergestellt werden. Ziel ist eine Wasserdurchlässigkeit von lediglich 1 · 10⁻⁹ m/s. Damit untersucht die HTWD, wie Flüssigboden für ressourcenschonende und anwendungsorientierte Lösungen im Bauwesen eingesetzt werden kann.

    Mobile Mischanlage zur Flüssigbodenherstellung
    A. Bechert
  • Stressfrei durchs Semester und fit für den Job: Das neue Workshopprogramm im Wintersemester 2026/27

    21.09.2026
    Career Service

    Ob Studienstart, Vorbereitung auf das erste Vorstellungsgespräch oder der finale Feinschliff vor dem Berufseinstieg – der Career Service der HTWD unterstützt dich auch im Wintersemester 2026/27 mit einem vielfältigen, kostenfreien Veranstaltungsangebot. Egal ob du deine Soft Skills ausbauen, praktische Tools für den Arbeitsalltag erlernen oder dich strategisch auf Bewerbungsprozesse vorbereiten möchtest: Alle Angebote sind für Studierende, Alumni und Mitarbeitende der HTWD bei vorheriger Anmeldung komplett kostenfrei. Bonus für deinen Lebenslauf: Für alle erfolgreich absolvierten Workshops stellen wir dir auf Wunsch ein Teilnahmezertifikat aus, das du deinen Bewerbungsunterlagen beilegen kannst! Die Highlights aus dem Wintersemester-Programm Mindset, Resilienz & Auftreten Resilienz – Mit Stärke Herausforderungen, Veränderungen und Krisen begegnen (02. Okt.): Gerade zum Studienstart oder in intensiven Prüfungsphasen ist psychische Widerstandskraft Gold wert. Lerne, wie du Belastungen gesund aushältst und gelassen bleibst. Kreativ studieren: Future Skills durch Improvisation (27. Okt. – 24. Nov.): Nutze Methoden aus dem Improvisationstheater, um deine Teamfähigkeit, Lernfreude und intrinsische Motivation zu stärken. In Szene gesetzt – Improvisation und Schauspieltechniken für bessere Vorträge (02. Dez. – 16. Dez.): Gewinne mehr Präsenz, Sprechsicherheit und lebendigen Ausdruck für deine Präsentationen im Studium und Beruf. Kommunikation & Performance im Beruf Workshopreihe: Kommunikation meistern (02. Nov. – 30. Nov.): Grundlagen für ein starkes Auftreten – verbessere deine Kommunikationsfähigkeit, lerne lösungsorientierte Konfliktbewältigung und effektive Abgrenzungstechniken. Wie überzeuge ich im Vorstellungsgespräch? (26. Nov.) : Erwirb Sicherheit für Jobinterviews, erfahre den optimalen Umgang mit typischen Fragen und erarbeite deine individuellen Antworten. Gehalt & Strategie zur Gehaltsverhandlung (10. Dez. – Webinar): Erkenne deinen persönlichen Marktwert, entwickle realistische Gehaltsvorstellungen und lerne, diese im Gespräch erfolgreich durchzusetzen. Practical Tools, Finance & KI Steuertipps für Studierende und Absolvent*innen (28. Okt.): Von Werbungskosten bis zum Absetzen des Laptops – erfahre, wie du im Studium Geld vom Staat zurückholst. Excel für den Berufseinstieg (05. Nov. – Webinar): Praxisnahes Training für den sicheren Umgang mit Excel in echten Berufssituationen. Trends im Recruiting 2026/27 (07. Dez. – Webinar): KI, Robot Recruiting, Social Media Recruiting & CV Parsing – verstehe, wie Unternehmen heute auswählen und was das für deine Bewerbung bedeutet. E-Learning im OPAL: KI im Bewerbungsprozess: Lerne flexibel und zeitunabhängig, wie du generative KI (GenAI) konkret für deine Bewerbung nutzen kannst. Weitere Angebote: Gründung & Karriere-Messen Gründungs-Spirit: Du hast eine Geschäftsidee oder möchtest ein eigenes Unternehmen aufbauen? Die HTWD Gründungsschmiede (Partner von dresden exists ) bietet ergänzend spannende Workshops rund um die Selbstständigkeit an. Vernetzen vor Ort: Merke dir außerdem schon jetzt unsere Messetermine vor: Die Karrierewege Messe am Hauptcampus (10. Nov.) sowie die Grüne Karrierewege Jobmesse am Campus Pillnitz (25. Nov.)! Jetzt informieren und Platz sichern! Da die Teilnehmendenanzahl für die Workshops begrenzt ist, lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung . Das vollständige Programm sowie fortlaufend aktualisierte Kurse und den Anmeldelink findest du direkt in unserem Veranstaltungskalender .

    Teaser Workshops WS26/27
  • Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik auf der Brains on Silicon 2026: eine KI-Konferenz, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt

    18.09.2026
    Forschung Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle

    Brains on Silicon versteht sich als Konferenz für angewandte Künstliche Intelligenz, in diesem Jahr mit mehr als 1.500 Teilnehmenden. Auf vier Bühnen und in verschiedenen Masterclasses standen KI-Agenten, souveräne KI-Infrastrukturen, konkrete industrielle Anwendungen und „Physical AI“, die Verbindung von KI mit Robotik und anderen physischen Systemen, im Mittelpunkt. Die HTWD war gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU und der TU Dresden vor Ort und stellte das Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik (SKR) vor. Dabei gelang es nicht nur, Kontakte in die Forschungslandschaft und zu Unternehmen zu knüpfen, auch Studierende sowie Schülerinnen und Schüler konnten für das Thema KI und Robotik begeistert werden. Robotik Demonstratoren zum Anfassen Aus dem Forschungsnetzwerk war erneut der Roboterhund Spot von Boston Dynamics mit dabei, ein Highlight des Standes, das die Fortschritte der mobilen Robotik in sicherer Mensch-Maschine-Interaktion greifbar machte: Mit einem angebrachten Korb verteilte er Süßigkeiten an das Publikum. Ebenfalls zu sehen war „Horst“, der Industrieroboter des Fraunhofer IWU, der einen automatisierten Pick-and-Place-Prozess demonstrierte. Besondere Aufmerksamkeit erregte der kollaborative Roboterarm Franka: Eine in einer künstlichen Blüte integrierte Kamera erfasste die Gesichter der Personen vor dem Demonstrator, während ein Bildschirm live visualisierte, welche Stimmung die KI daraus ableitet. Der Demonstrator verdeutlichte damit nicht nur den Stand der Technik in der computergestützten Emotionserkennung, sondern skizzierte zugleich zentrale Forschungsfragen zu Datenschutz, Gesichtserkennung und dem verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz. SKR-Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter“ Wie technologische Entwicklungen zu konkreten industriellen Anwendungen werden, zeigte unsere Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter – Wie Sachsen die industrielle KI neu denkt“ am ersten Konferenztag. Philipp Scharf (Fraunhofer IWU, Netzwerk SKR) diskutierte gemeinsam mit Dr. Georg Püschel (Wandelbots) und Heinz Truckenbrodt (futureSAX) die Voraussetzungen für industrielle KI in Sachsen, von der KI-Hardware über intelligente Robotik bis zur Frage, wie aus Forschung industrielle Wertschöpfung entsteht. Der Beitrag ordnete Robotik als Teil einer größeren Entwicklung ein: KI wird zunehmend Teil physischer Systeme. Roboter müssen ihre Umgebung wahrnehmen, Situationen interpretieren und darauf sicher reagieren. Auch die weiteren Vorträge zeigten, dass die rasant fortschreitende KI-Entwicklung mehr als nur technische Fragen aufwirft: Wie lassen sich KI-generierte Inhalte, sogenannte KI-Slops, künftig noch zuverlässig von menschlichen Beiträgen unterscheiden? Wie verändert der Einsatz von KI unsere Arbeit? Und wie sicher ist sicher genug? Eines wurde in vielen Gesprächen deutlich: KI ist nicht mehr nur in Rechenzentren und Sprachmodellen zu Hause, sondern wird Teil von Maschinen, Robotern und Produktionssystemen.

    das SKR Team vor Ort
  • Einblicke in die Informatik: Schülerinnen und Schüler des BSZ Meißen Radebeul zu Gast

    17.09.2026
    Informatik / Mathematik

    Erneut konnten wir am 16.09.2026 Schülerinnen und Schüler an der HTW Dresden begrüßen: Diesmal besuchte eine 12. Klasse des BSZ Meißen Radebeul unsere Fakultät Informatik/Mathematik und erhielt spannende Einblicke in aktuelle Themen aus Informatik und Datenwissenschaft. Im Mittelpunkt standen bei uns zwei Vorträge, die zeigten, wie vielfältig und alltagsnah Informatik sein kann. Prof. Jürgen Anke nahm die Schülerinnen und Schüler mit in die Welt der Daten und erklärte, wie „Daten, die die Welt verändern“ können. Dabei wurde deutlich, wie Wirtschaftsinformatik dazu befähigt, digitale Lösungen für Aufgaben für Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Anschließend ging es um ein Thema, das viele aus ihrem Alltag kennen: „Was deine Fitness-App über dich verrät“ . Alexander Wülfing zeigte, welche Informationen aus Fitness- und Gesundheits-Apps gewonnen werden können und was solche Daten über ihre Nutzerinnen und Nutzer verraten. Der Besuch bot damit nicht nur einen Einblick in aktuelle Fragestellungen der Informatik, sondern auch die Gelegenheit, Wissenschaft und Studium an der HTW Dresden kennenzulernen.

    Prof. Jürgen Anke
    Irena Badalyan-Ruch
  • Agri-Photovoltaik: Landwirtschaft und Solarstrom gemeinsam denken

    15.09.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Transfer

    Forschung direkt an der Anlage Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungs- und Praxisfragen zur Agri-Photovoltaik. Direkt an der Anlage konnten sich die Teilnehmenden über Pflanzenbauversuche, die Bewirtschaftung der Flächen zwischen und unter den Modulreihen sowie Möglichkeiten zur Steigerung der Solarstromproduktion informieren. Prof. Karl Wild und David Nitzow stellten Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Albedo+“ vor. Untersucht wird dabei, wie sich die Rückstrahlung von Boden und Pflanzen nutzen lässt, um die Stromproduktion von Agri-PV-Anlagen zu erhöhen. Dr. Guido Lux gab Einblicke in den Pflanzenbau unter Agri-PV-Bedingungen. Weitere Beiträge thematisierten Auswirkungen der Photovoltaik auf die Flächennutzung und das Mikroklima. Auch die praktische Pflege der Grünflächen unter den Modulreihen wurde anhand entsprechender Geräte demonstriert. Praxisnahe Lösungen für die Energiewende Der Feldtag machte Forschung unmittelbar am Anwendungsort erlebbar und bot Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Landwirtschaft und Energiewirtschaft. Gerade bei der Agri-Photovoltaik müssen unterschiedliche Anforderungen zusammengebracht werden: Die Fläche soll weiterhin landwirtschaftlich nutzbar bleiben und zugleich zur Erzeugung erneuerbarer Energie beitragen. Die Veranstaltung zeigte, welche Fragen bei der Weiterentwicklung von Agri-PV-Systemen eine Rolle spielen – vom Pflanzenbau und der Flächenpflege über die Stromproduktion bis hin zu Rückstrahlung und Mikroklima.

    Menschen stehen vor AgriPV-Anlage
    HTWD/ Roland Stenzel
  • Von der Idee zur Marke: Wie ReSelf Cosmetics im Dresdner Startup-Ökosystem gewachsen ist

    14.09.2026
    Gründung

    Susann Bladwell von der HTWD Gründungsschmiede und Sandra Hübener, Co-Founderin von YETI, sprechen mit Gründerin Arefeh Movahedi darüber, wie aus ihrer Idee ein wachsendes Startup wurde und welche Rolle das Dresdner Startup-Ökosystem dabei spielt. Wie begann eigentlich die Reise mit ReSelf Cosmetics? Arefeh Movahedi: Die ursprüngliche Idee entstand in meiner Heimat, dem Iran. Dort sind natürliche Haarpflegeprodukte, insbesondere Naturshampoos, sehr verbreitet. Als ich nach Deutschland kam, wollte ich meine Idee hier weiterentwickeln mit dem Ziel, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das nachhaltig, praktisch und gleichzeitig innovativ ist. Während meines Studiums an der HTW Dresden habe ich parallel an dieser Idee gearbeitet – zunächst noch ohne konkreten Plan, wie daraus einmal ein Unternehmen werden könnte. Die Idee, die wir heute verfolgen, geht weit über Naturkosmetik hinaus. Wir entwickeln Shampoo-Portionen in Kugelform ohne Verpackung. Diese Kugeln lösen sich beim Kontakt mit warmem Wasser vollständig auf, wenn man sie im Haar verreibt und hinterlassen keinen Plastikmüll. Wie kam der Kontakt zur Gründungsschmiede zustande? Susann Bladwell: Arefeh war zunächst gar nicht mit einer fertigen Gründungsidee bei uns, sondern suchte Beratung und hat sich über unsere Angebote informiert. Das ist typisch – viele Studierende haben Ideen, aber wissen noch nicht, wie sie diese strukturieren oder weiterentwickeln können. Bereits in den ersten Gesprächen zeigte sich Arefeh's Unternehmergeist und ein klarer Willen, aus einer Idee etwas Eigenes entstehen zu lassen. Über unser Netzwerk kam sie schließlich auch mit dem YETI-Programm in Kontakt, was ein wichtiger nächster Schritt war. Welche Rolle spielte YETI in dieser Phase? Sandra Hübener: Arefeh wurde Teil unseres YETI Entrepreneurship-Stipendienprogramms, bei dem unternehmerisches Denken und Handeln im Fokus stehen. Dort arbeiten die Teilnehmenden über mehrere Semester hinweg intensiv an eigenen Ideen und Projekten. Was bei Arefeh besonders auffiel: Sie blieb kontinuierlich an ihrer Idee dran. Während andere Projekte wechselten, entwickelte sie ReSelf Cosmetics Schritt für Schritt weiter - insbesondere die Idee, das Shampoo in Kugelform anzubieten. Dieser ungewöhnliche Formfaktor wurde zu einem zentralen Differenzierungsmerkmal. Wie entstand das heutige Reself Cosmetics-Team? Arefeh Movahedi: Meine Mitgründerin Margarita lernte ich in meinem ersten YETI-Semester kennen. Bei der gemeinsamen Arbeit an Projekten merkten wir schnell, dass wir uns ganz wunderbar ergänzen. Margarita hat das Gespür für Design und Ästhetik. Beim Business Idea Slam an der HTW Dresden im November 2025 trafen wir dann auf Marina. Wie viele weitere Teams pitchte sie dort ihre Gründungsidee – in ihrem Falle waren es feste Kosmetikprodukte. Nach dem Event haben wir gemerkt, dass unsere Ideen, Werte und Kompetenzen perfekt zusammenpassen und beschlossen gemeinsam unter der Marke ReSelf Cosmetics zu arbeiten. Welche Meilensteine folgten danach? Arefeh Movahedi: Die folgenden Monate waren unglaublich intensiv. Wir hatten die Möglichkeit, uns am Startup-Spot auf der Messe KarriereStart zu präsentieren, trafen dort sogar auf den sächsischen Ministerpräsidenten und kamen intensiv mit unserer Zielgruppe ins Gespräch, Zeitungsinterview und Fernsehauftritt inklusive. Ein sehr einprägsames Wochenende auf unserer Reise. Außerdem präsentierten wir ReSelf Cometics bei den YETI Demo Days in Dresden und Leipzig – wichtige Veranstaltungen, bei denen wir viel Feedback zu unserem Projekt und neue Kontakte gewinnen konnten. Warum ist diese Geschichte auch für die Gründungsschmiede besonders? Susann Bladwell: Weil sie zeigt, wie gut das Zusammenspiel im regionalen Ökosystem funktioniert: Startup-Support an Hochschulen, Entrepreneurship-Bildung, Veranstaltungen und persönliche Netzwerke greifen ineinander. Besonders schön ist, dass sich der Kreis geschlossen hat. ReSelf Cosmetics hat kürzlich ein Büro in der Gründungsschmiede bezogen und ist damit an den Ort zurückgekehrt, an dem damals mit der ersten Beratung alles begann. Was kommt als Nächstes für ReSelf Cosmetics? Arefeh Movahedi: Jetzt geht es darum, Produkt und Marke weiterzuentwickeln und den Markteintritt professionell vorzubereiten. Mit Unterstützung der Gründungsschmiede haben wir uns für das exist Gründungsstipendium beworben. Mit der Förderung möchten wir unser nachhaltiges Konzept konsequent vorantreiben. Was wünscht ihr ReSelf Cosmetics? Sandra Hübener: Dass das Team neugierig bleibt, weiter experimentiert und mutig wächst. Auch der 24. Prototyp wird nicht der letzte sein. Die Geschichte zeigt, dass gute Ideen Zeit brauchen und Menschen, die an sie glauben. Ein Beispiel für gelebtes Gründungsökosystem Reself Cosmetics steht beispielhaft für viele junge Gründungen: Eine Idee entwickelt sich über das Miteinander, durch Programme, ein Netzwerk und Kooperationen. Was als Einzelprojekt begann, ist heute ein wachsendes Team mit klarer Vision. Weitere Informationen unter: ReSelf Cosmetics – Auflösbare Shampoo-Bubbles für Hotels YETI Gründung und Startup Service: HTW Dresden

    Team ReSelf
    ReSelf Cosmetics
  • 16. Dresdner Nutzfahrzeugtag

    14.09.2026
    Maschinenbau

    Impulsvorträge von Praxispartnern sollen den nutzfahrzeugbegeisterten Studierenden sowie interessierten Gästen die Bedeutung der Nutzfahrzeugtechnik und deren breites Spektrum, welches vom LKW und deren Aufbauten über Spezialtransportfahrzeuge bis hin zu Bau-, Land- und Sondermaschinen reicht, vermitteln ( www.htw-dresden.de/nutzfahrzeugtag ). Traditionell gibt es 5 Fachvorträge im PAB der Hochschule (9.00Uhr - 12.30Uhr). Ab 13.00Uhr findet auf dem Kfz-Prüffeld der HTW Dresden (Technikum Fahrzeugtechnik, Uhlandstraße 25) im Rahmen eines Praxisnachmittags die große Fahrzeugpräsentation, die in diesem Jahr wieder sehr vielseitig sein wird, statt. Die Aussteller demonstrieren ihre mitgebrachten Fahrzeuge und stehen den Gästen für individuelle Gespräche zur Verfügung. Auch sind wieder einigen Vorführungen geplant. Ein Mittagsimbiss für angemeldete Teilnehmer ist gesichert. Neu ist auch ein parallel stattfindender Schülertag, an dem sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-10 über Ausbildungsberufe direkt vor Ort informieren können. Im Vorfeld des Nutzfahrzeutages wird es zudem erstmalig ein Trailer-Kolloquium am Donnerstag, den 08.10.2026, geben ( www.htw-dresden.de/trailerkolloquium ). Programm Studierende melden sich bitte auf der Bildungsplattform Opal an. Externe Gäste nutzen bitte folgende E-Mail-Adresse: nutzfahrzeugtag@htw-dresden.de

    Fahrzeugpräsentation zum Nutzfahrzeugtag
    R.Stenzel (HTWD)
  • Taiwanische Delegation zu Gast an der HTWD

    11.09.2026
    Forschung International Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer

    Am 10. September begrüßte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) eine Delegation aus Taiwan zum Austausch über Hochschulkooperationen, technologische Entwicklungen und Transferpotenziale. Auf dem Programm standen die Vorstellung der HTWD, der Austausch mit taiwanesischen Partnerhochschulen sowie Einblicke in Gründungsförderung und aktuelle Forschungs- und Technologiethemen. Zum Auftakt begrüßte Professorin Kathrin Harre, Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, die Gäste aus Taipei vom Industrial Technology Research Institute (ITRI) und der National Taiwan University (NTU) und stellte die HTWD sowie ihre Schwerpunkte vor. Sophie Tietze, Leitung Transfernetzwerke und Gründung, ergänzte dies mit einem Einblick in die Gründungs- und Transferaktivitäten der HTWD. Austausch über Hochschulkooperationen und Taiwan Im Fokus stand zunächst der studentische Austausch zwischen der HTWD und den TaiTech-Universitäten. Professorin Anne-Kathrin Haubold von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, die an der HTWD die internationalen Partnerschaften mit taiwanesischen Hochschulen vertritt, gab Einblicke in bestehende und zukünftige Formen der Zusammenarbeit. Über die technologische und industrielle Entwicklung Taiwans berichtete Chin-An Edie Wang vom Commercialization and Industrial Service Center des Industrial Technology Research Institute (ITRI). Dabei wurden auch Anknüpfungspunkte zwischen dem taiwanesischen Innovations- und Industriesystem und den Forschungs-, Transfer- und Gründungsaktivitäten der HTWD deutlich. Von der Gründungsschmiede bis zur angewandten Forschung Nach einem kurzen Rundgang im U-Gebäude stellte Susann Bladwell von der Gründungsschmiede HTWD die Vielfalt der Unterstützungsangebote für Gründungswillige an der Hochschule vor. Besonders anschaulich wurde die Gründungskultur der HTWD durch die Vorstellungen der Gründungsteams: Morik Nikolić und Ken Bittner präsentierten mit RobDog ihre Start-up-Idee, Benjamin Ernst stellte COBACK vor, und Hong-Ly Nguyen präsentierte mit INSTANT eine Plattform, die taiwanesischen Studierenden Orientierung und Unterstützung beim Studienstart in Deutschland ermöglicht. Die Teams gaben den Gästen damit einen direkten Einblick in die Vielfalt der Gründungsideen und das unternehmerische Engagement an der HTWD. Bei der anschließenden Campus-Tour erhielten die Gäste Einblicke in aktuelle Projekte und Forschungsschwerpunkte. Im Robotikkompetenzzentrum präsentierten Professor Uwe Kühsel und Professor Mathias Jäckel von der Fakultät Maschinenbau die anwendungsorientierten Kompetenzen zur Robotik. Anschließend zeigte Marco Steinhauser die Anwendung von Virtual Reality in der Fügetechnik. Den Abschluss bildete das Thema lumineszente organische Moleküle (OLEMS) und deren Anwendungen. Dr. Radic Mametov, stellte den Forschungsbereich stellvertretend für Professor Stefan Schramm von der Fakultät Landwirtschaft /Umwelt /Chemie vor. Gemeinsam Perspektiven entwickeln „Der Besuch an der HTWD war für unsere Studierenden sehr informativ und inspirierend. Besonders die Einblicke in die Labore und der Austausch mit den Gründungsteams zeigten eindrucksvoll, wie Forschung, Innovation und Unternehmertum in der Praxis zusammenwirken,“ fasst Olivia Gu vom Industrial Technology Research Institute (ITRI) den Besuch zusammen.

    Gruppe Delegation aus Taiwan
    HTWD
  • Zusammenarbeit mit der Mongolei in der Ingenieurausbildung

    11.09.2026
    Elektrotechnik International Maschinenbau

    Gemeinsames Studium in der Mongolei und Dresden Das geplante Studienmodell verbindet die Ausbildung an beiden Hochschulen: Die Studierenden beginnen ihr Studium am GMIT in der Mongolei und wechseln für die höheren Semester an die HTWD. Dort vertiefen sie ihre Kenntnisse in Maschinenbau oder Elektrotechnik und sammeln praktische Erfahrungen. Das Studium schließt mit einem Praktikum und einer anwendungsorientierten Bachelorarbeit ab. „Mit diesen Studiengängen stärken wir die Zusammenarbeit zwischen der HTW Dresden und dem GMIT und setzen neue Standards in einer kooperativen Ingenieurausbildung“, sagt Rektor Professor Gestring. Teil einer langjährigen Hochschulkooperation Die Vereinbarung wurde im Rahmen einer Reise des Chefs der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh unterzeichnet. Begleitet wurde er von einer Delegation aus Politik und Wissenschaft, zur der neben der HTWD auch die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) sowie die TU Bergakademie Freiberg gehörte. Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem mongolischen Bildungsministerium und dem GMIT standen unter anderem der Ausbau bestehender Kooperationsprogramme und das mongolische »1.000 Ingenieure«-Programm. Es ermöglicht mongolischen Studierenden eine Ausbildung an sächsischen und deutschen Hochschulen und soll zugleich dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Die HTWD und das GMIT arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Unterstützt wird der wissenschaftliche Austausch und die Gewinnung mongolischer Studieninteressierter für sächsische Hochschulen seit 2024 auch durch das Sächsische Verbindungsbüro für wissenschaftliche Zusammenarbeit (Saxon Science Liaison Office) in Ulaanbaatar.

    Menschengruppe
    GIZ

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)