• Festveranstaltung anlässlich des 200. Geburtstags von Christian August Nagel

    19.09.2021
    Geoinformation

    Am 3. September 2021 veranstaltete der Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) in Dresden eine Festveranstaltung zur Ehrung von Christian August Nagel, dem Wegbereiter der modernen Geodäsie. Details können Interessenten hier nachlesen: https://www.geosn.sachsen.de/200-geburtstag-christian-august-nagel-wegbereiter-der-modernen-geodaesie-5382.html Am Nachmittag des 3.9.2021 veranstaltete die Interessengemeinschaft Nagelsche Säulen eine Gedenkveranstaltung an der Nagelschen Säule Nr. 162 „Gohlig“ in Rippien (Ortsteil von Bannewitz). Dort stellte eingangs Frau Rothenberger-Temme (Geschäftsführerin des GeoSN) den Weg des Staatsbetriebs zum Kompetenzzentrum für Geodaten in Sachsen vor. Anschließend würdigte Prof. Falk Helbig (früher HTW Dresden) Leben und Werk von Christian August Nagel. Dritter Vortragender war Prof. Hans-Jürgen Hardtke (Stellvertretender Vorsitzender des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V.). Er erläuterte die erfolgreichen Aktivitäten zur Wiederherstellung der Säule Gohlig. Gespräche zwischen den zahlreichen Anwesenden rundeten die Gedenkveranstaltung ab. Jörg Zimmermann

    Festveranstaltung anlässlich des 200. Geburtstags von Christian August Nagel
  • SPORT IM WINTERSEMESTER 2021/22

    16.09.2021
    Hochschulsport

    Auch im Wintersemester 2021/22 wird weiter „gesportelt“! Das Team des DHSZ stellt gemeinsam mit den zahlreichen Kursleiterinnen und Kursleitern ein abwechslungsreiches und vielfältiges Sportprogramm auf die Beine. Von A wie Akrobatik über O wie Online-Fitness bis Z wie Zirkeltraining findet sich für jede und jeden ein passendes Angebot. Das gesamte Kursangebot ist ab dem 29.9.2021 auf der Website des DHSZ finden. Bis zum 7.10. ist Zeit, sich zu informieren, dann startet an diesem Tag die Einschreibung . Die Kurse beginnen am 11.10.2021 .

    Glaskugel vor dem DHSZ Schriftzug
  • ONLINEKURSE BEI DER LHS

    16.09.2021
    Hochschulsport

    Im kommenden Semester wird es zusätzlich zum Sportprogramm des DHSZ ein Online-Kurs-Programm der Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen (LHS) geben. Auf Initiative des Sportreferenten der TU Dresden, Sven Gappel, bieten fünf der Mitgliedshochschulen der LHS ein kostenfreies Online-Kursprogramm für Studierende der sächsischen Hochschulen von "Surprise Fitness" über Ernährungsgrundlagen bis zu Qi Gong an. Das Programm umfasst 10 Wochen und wird voraussichtlich zu Beginn des Wintersemesters auf der LHS-Website zu finden sein. Die Kurse starten tagesaktuell.

    LOGO LHS
  • Vier Startups der Gründungsschmiede erhalten Gründungsförderung InnoStartBonus

    15.09.2021
    Gründung

    Eine innovative Geschäftsidee in einem Gründungsvorhaben umzusetzen, ist mit finanzieller Unterstützung leichter machbar. Deshalb fördert der Freistaat Sachsen innovative Gründungskonzepte sächsischer Gründer:innen mit dem InnoStartBonus. Vier Startups der Gründungsschmiede konnten im letzten Förderaufruf von ihrer Idee überzeugen und erhielten das positive Votum zur Förderwürdigkeit. Nook, SLYDER, Tischer&Schmidt und der Kunstbahnhof Leisnig setzten sich unter insgesamt 70 Bewerbungen durch. In zehnminütigen Pitches präsentierten sie ihre innovativen Gründungskonzepte vor einem branchenübergreifenden Gremium unter Vorsitz des SMWA. Anschließend stellten sie sich den Fragen der Expertinnen und Experten, darunter Vertreter aus IHK, der freien Wirtschaft, Hochschulen und Startup-Einrichtungen. Prof. Dr. Katrin Salchert, Rektorin der HTW Dresden sagt: „Innovationen entstehen an unserer Hochschule schon während des Studiums. Gründungsinteressierte Mitglieder der HTW werden durch die Gründungsschmiede direkt vor Ort und durch das Netzwerk von dresdenIexists gefördert.“ Der InnoStartBonus ist eine Gründungsförderung von monatlich 1.000 Euro über einen Förderzeitraum von zwölf Monaten. Hinzu kommt ein monatlicher Kinderbonus in Höhe von 100 Euro. futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründer:innen im gesamten Förderzeitraum und vernetzt zu Akteuren aus dem Gründungsökosystem. Die Gründungsschmiede unterstützt die Gründer:innen von der ersten Idee bis zur Gründung und darüber hinaus. Der nächste Förderaufruf ist bereits gestartet. Bewerbungen können bei futureSAX bis zum 19.10. eingereicht werden. Über die Teams Nook: Mit mobilen Kleinstbüros schaffen Design-Student Lasse Grimm und seine Mitgründer Arbeitsplätz ‚to go‘ und ermöglichen Urlaubern und ortsunabhängig Arbeitenden (remote workers) dort zu arbeiten, wo sie am produktivsten und kreativsten sind. SLYDER: Mit ihrem Kameraschlitten möchten Informatikstudent Jonas Hölzel und Produktionstechnikstudent Justus Iserhagen die Effekte einer Kinoleinwand in Videos bringen. Durch die kompakte und leichte Bauweise soll der Kameraschlitten bald zur Grundausssattung jedes Foto- und Videografen gehören. Tischer&Schmidt: BWL-Studentin Saskia Schmidt und ihr Mitgründer Michael Tischer wollen mit ShowerHead das tägliche Duschen zu einem Badewannenerlebnis werden lassen. Bei der Entwicklung ihres innovativen Duschkopfs legen sie Wert auf Nachhaltigkeit und streben lokale Kooperationen mit der Industrie und der Kosmetikbranche an. Kulturbahnhof Leisnig: Alireza Rismanchian und sein Gründungsteam werden im Kulturbahnhof Leisnig Kulturveranstaltungen, Konzerte, Musik- und Tanzworkshops anbieten. Zudem schafft das Kulturzentrum einen Raum für lokale Kulturinitiativen, Jugendtreffs und Kulturschaffende in der Region. Gleichzeitig können lokale Gewerbetreibende ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. Lasse Grimm, Gründer von Nook sagt: „Dank des InnoStartBonus kann ich Gründen und Studieren verbinden. Die Förderung hält mir für ein Jahr finanziell den Rücken frei, sodass ich meinen Teil zum Erfolg der Geschäftsidee beitragen kann.“ 6. Förderaufruf gestartet, Bewerbungen bis 19. Oktober Bis zum 19.10. können sich Gründungsinteressierte und junge Exsitenzgründer:innen wieder um den InnoStartBonus bewerben. Dazu findet am 30.09. um 14:00 Uhr eine Infoveranstaltung an der HTW Dresden statt, die über den InnoStartBonus und die Bewerbungsmodalitäten informiert. Anmeldung über den HTW Veranstaltungskalender . Mehr Informationen zum InnoStartBonus bei futureSAX . Das Team der Gründungsschmiede freut sich auf Ideen und zukünftige Gründer:innen.

    Gründungsteam SLYDER
  • Neue Formen der Mensch-Computer-Interaktion

    15.09.2021
    Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle

    Vibrotaktiles Stirnband hilft beim Navigieren Professor Dietrich Kammer und Professor Georg Freitag stellten beim Workshop „Be-greifbare Interaktion“ gemeinsam mit ihren jeweiligen Arbeitsgruppen Technische Visualistik und Tactile Vision ein Paper zu einem vibrotaktilen Stirnband vor. Das Stirnband unterstützt Fahrradfahrer bei Ausflügen: Wie bei einem Kompass können die Radfahrer die Richtung zum gewünschten Ziel abrufen und ihre Routen dabei selbstständig wählen. „Die Richtungsinformation wird dabei durch ein leichtes Vibrieren am Kopf, ein sogenanntes vibrotaktiles Feedback, vermittelt. So werden das Hören und Sehen nicht beeinträchtigt und der Fahrer nicht abgelenkt.“, erklärt Prof. Freitag. Die Idee des Stirnbands entwickelte die Informatikstudentin Anna-Magdalena Krauß in ihrer Masterarbeit. Sie evaluierte das Ergebnis in einer Semi-Feldstudie. Aktuell arbeitet Magdalena Krauß als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Tactile Vision. Ähnliche vibrotaktile Schnittstellen untersucht die Arbeitsgruppe bereits für den Einsatz in Helmen der Feuerwehr im Projekt ISS – Integrierte Sinneserweiterung in Schutzbekleidung . Elastisches Display macht große Datenmengen anschaulich Die Arbeitsgruppe Technische Visualistik war mit einem Beitrag vertreten, der den Entwurfsprozess für Anwendungen auf elastischen Displays dokumentiert. Diese als Wand oder Tisch aufgebauten Displays erlauben es, mit den Händen über eine flexible stoffbasierte Oberfläche im wörtlichen Sinne in Darstellungen „einzutauchen“. Im aktuell laufenden Forschungsprojekt „ZELASTO“ wird derzeit untersucht, wie diese haptische Interaktionsform bei der Untersuchung von maschinellen Lernverfahren zur Verarbeitung großer Datenmengen genutzt werden kann. Zum Beispiel kann durch das Eindrücken der elastischen Oberfläche tiefer in Cluster von Datenpunkten gezoomt werden, um so Einordnungen und Klassifikationen besser nachzuvollziehen. „Be-greifbare Interaktion vollzieht sich im Wesentlichen über die Manipulation physischer Objekte und durch den Einsatz des eigenen Körpers. Sie bezieht damit die Umgebung und den physischen Nutzungskontext in viel stärkerer Weise als rein grafische oder sprachbasierte Schnittstellen zur Steuerung von Mensch-Computer-Systemen ein.“, erläutert Prof. Kammer, der im Leitungsgremium der Fachgruppe „Be-greifbare Interaktion“ vertreten ist. Die Forschungsprojekte ISS und ZELASTO werden durch die Europäische Union mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie den Freistaat Sachsen gefördert. Über die Konferenz „Mensch und Computer“ Die Konferenz „Mensch und Computer“ ist die deutschlandweit größte Konferenz in diesem Forschungsgebiet. Bereits zum 14. Mal organisierte die Fachgruppe „Be-greifbare Interaktion“ des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) einen Workshop zum Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse. Der diesjährige Workshop fand über Dienste wie gather.town, Discord und Miro digital statt. Die Fachgruppe “Be-greifbare Interaktion” verbindet Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen, Künstler*innen und Studierende, die sich für berührbare Benutzerschnittstellen jenseits von Tastatur und Maus interessieren. Die Mitglieder der Fachgruppe organisieren seit 2008 jedes Jahr einen wissenschaftlichen Workshop auf der Konferenz Mensch und Computer (MuC) sowie einen Erfinder*innen-Workshop, der einen wechselnden praktischen Fokus hat. Interessenten für diesen Workshop können sich bei Prof. Kammer melden.

    Frau mit elastischem Display
  • Tagung: Zehn Jahre HAWtech-Verbund

    15.09.2021
    Forschung Pressestelle

    Welche Erfahrungen wurden mit der Digitalisierung in den unterschiedlichen Leistungsbereichen (u.a. Lehre, Forschung, Transfer, Verwaltung) der Hochschulen gemacht, wie muss eine Hochschule gestaltet sein, um zukunftsfähig zu sein und welche Rahmenbedingungen bedarf es dafür? Impulse zu diesen und weiteren Fragen geben u.a. Prof. Dr. Kristina Sinemus , Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Andreas Richter , Präsident des Honda Research Institute, Dr. Geleyn Meijer , Rektor der Amsterdam University of Applied Sciences, sowie Oliver Janoschka , Leiter der Geschäftsstelle Hochschulforum Digitalisierung. Ein Grußwort zur Veranstaltung hält Dr. Michael Meister , Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Moderation erfolgt durch Dr. Jan-Martin Wiarda , Wissenschaftsjournalist. Wir laden Sie ein, das Themenfeld „Digitale Transformation“ einen Tag lang mit seinen zahlreichen Initiativen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. In Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und Workshops veranschaulichen Fachleute die vielfältigen Ansätze von digitaler Transformation. In einer Pitchrunde präsentieren Hochschulvertreter*innen Projekte aus dem Themenbereich der Digitalisierung. Begleitet wird die Tagung von einer virtuellen Ausstellung, die Initiativen aus den Allianzhochschulen präsentiert. Gelegenheit zum persönlichen Austausch per Einzel- oder Gruppen-Videochat wird Ihnen über ein Networking-Tool ermöglicht. Digitales Projekt: CARefulDrive In der Pitchrunde zu herausragenden digitalen Projekten präsentiert Professor Toralf Trautmann von der HTW Dresden die App "CARefulDrive" , die Autofahrer*innen vor Gefahrenstellen warnt. Um den Tagungsteilnehmer*innen und allen Mitgliedern der Partnerhochschulen den Test der APP zu ermöglichen, ist diese als Vollversion vom 21.09.21 bis 04.10.21 kostenfrei über den Apple APP-Store verfügbar (bisher nur für iPhone verfügbar). Weitere Informationen zur App und den Link zur Installation finden Interessierte unter: https://carefuldrive.de . Programm Das ausführliche Programm erhalten Sie unter: https://www.hawtech.de/tagung/tagung-2021 Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://h-da.expo-ip.com/

    Tagungkarte mit Schriftzug
  • Begegnung am Campus soll wieder möglich sein – Hohe Impfquote erleichtert die Rückkehr zum Präsenzbetrieb

    14.09.2021
    Pressestelle

    Die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen kehren größtenteils wieder zur Präsenzlehre zurück. Darauf haben sich das Sächsische Wissenschaftsministerium, die Landesrektorenkonferenz Sachsen (LRK) und die Berufsakademie Sachsen (BA) verständigt. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, der Vorstand der LRK und der Präsident der BA Sachsen, Prof. Andreas Hänsel, haben dazu ein gemeinsames Eckpunktepapier unterzeichnet. Digitale Lehrformate sollen möglichst nur noch dort eingesetzt werden, wo die Präsenzlehre nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden kann. Eine Option sind auch weiterhin hybride Lehrformate, also Präsenzlehre und begleitende Online-Angebote. Ziel bleibt ein größtmöglicher Gesundheitsschutz für Studierende, Lehrende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Hochschulen und der Berufsakademie Sachsen – bei grundsätzlich geöffneter Hochschule auch bei steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Für die Studierenden und Lehrenden war die fast ausschließlich digitale Lehre eine enorme Herausforderung. Wieder gemeinsam am Campus zu lehren, zu forschen und zu studieren ist für alle wichtig. Fest steht: Eine möglichst hohe Impfquote unter allen an den Hochschulen und der BA Sachsen anwesenden Personen macht die Rückkehr zur Präsenzlehre leichter. Wir werben deshalb gemeinsam mit den Einrichtungen weiter dafür, sich impfen zu lassen. An den Hochschulstandorten wurden bereits in den vergangenen Wochen auch Impfangebote für Studierende organisiert. Dies soll zum Start des Wintersemesters fortgeführt werden.« LRK-Vorsitzender Prof. Klaus-Dieter Barbknecht ergänzt: »Mit diesem Eckpunktepapier wird vor allem der gemeinsame Wille dokumentiert, die für viele belastenden Einschränkungen der vergangenen Semester im Hochschulbetrieb soweit wie möglich aufzuheben. Die Vereinbarung wahrt zugleich einen gewissen Handlungsspielraum, der die Hochschulen in die Lage versetzt, nach den örtlichen Gegebenheiten flexibel zu agieren und auch bei steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung ihren Campus weiter offen zu halten.« Die Eckpunkte benennen Handlungsoptionen für die Hochschulen und Studienakademien der BA Sachsen, mit denen sie einerseits den Präsenzbetrieb aufrechterhalten, andererseits den Gesundheitsschutz unter Pandemiebedingungen gewährleisten können. Bestandteile sind etwa das sogenannte 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet) sowie eine Kontaktdatenerfassung bzw. -nachverfolgung bei Präsenzveranstaltungen und -prüfungen. Ebenso sind Hygienekonzepte vorgesehen, die jeweils auf Basis der aktuellen Lage und geltender Regelungen angepasst werden. Derzeit laufen auch an der HTW Dresden die Planungen und finalen Abstimmungen mit den Fakultäten für das Wintersemester. Die konkreten Regelungen zur Durchführung der Präsenzlehre werden demnächst veröffentlicht.

    Studierende im Hörsaal
  • Erfolgreiche Promotion: Tim Kaiser

    13.09.2021
    Pressestelle

    Die Promotion wurde kooperativ durch die TU Dresden und HTW Dresden (Fakultät Geoinformation, Prof. Clemen) wissenschaftlich begleitet. Die Mitglieder des Promotionsausschusses waren Prof. Hans-Gert Maas (TU Dresden, Photogrammetrie), Prof. Christian Clemen (HTW Dresden, Geodäsie und BIM), Prof. Jörg Blankenbach (RWTH Aachen, Bauinformatik & Geoinformationssysteme) und Prof. Michael Möser (TU Dresden, Ingenieurgeodäsie). In seiner Arbeit hat der Geoinformatiker ein Konzept entwickelt, das es ermöglicht, kleinräumige Bildverbände und Punktwolken automatisiert mit einem digitalen Bauwerksmodell zu koregistieren, also eine eindeutige räumliche Verknüpfung der erfassten Daten mit dem digitalen Bauwerksmodell herzustellen. Das Verfahren nutzt für die Berechnung der benötigten Transformationsparameter geometrische Beziehungen zwischen aus den Bildern extrahierten 3D-Liniensegmenten und Begrenzungsflächen, die aus dem Bauwerksmodell gewonnen werden. Dr. Kaiser war ESF-Stipendiat und ist derzeit an der Fakultät Geoinformation als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Hintergrund Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung verändern sich die etablierten Prozesse im Bauwesen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der stetig steigenden Bedeutung des Building Information Modelings (BIM). Eine der wesentlichen Grundideen von BIM besteht darin, das zentrale Modell über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks zu verwenden. Das digitale Bauwerksmodell stellt somit eine der Kernkomponenten der BIM-Methode dar. Neben den rein geometrischen Ausprägungen des Bauwerks wird im Modell auch eine Vielzahl an semantischen Informationen vorgehalten. Da insbesondere bei größeren Bauwerken ein fortlaufender Veränderungsprozess stattfindet, muss das Modell entsprechend aktualisiert werden, um dem tatsächlichen Istzustand zu entsprechen. Diese Aktualisierung betrifft nicht nur Veränderungen in der Geometrie, sondern auch in den verknüpften Sachdaten. Die Photogrammetrie mit ihren Messverfahren wie zum Beispiel Structure-from-Motion (SfM) und daraus abgeleiteten Punktwolken erfasst die Daten des aktuellen Zustands. Für die erfolgreiche Verknüpfung des photogrammetrisch erfassten Istzustands mit dem durch das Modell definierten Sollzustand müssen beide Datentöpfe in einem gemeinsamen Koordinatensystem vorliegen. In der Regel werden zur Registrierung photogrammetrischer Produkte im Bauwerkskoordinatensystem definierte Passpunkte verwendet. Der Registrierprozess über Passpunkte ist jedoch mit einem erheblichen manuellen Aufwand verbunden. Das von Dr. Kaiser entwickelte Modell der automatisierten Zuordnung verringert diesen Aufwand.

    junger Mann mit Doktor-Abschlusshut
  • Modellfabrik Industrie 4.0 präsentiert auf der Fachtagung „Digitalisierung der Arbeitswelt“

    09.09.2021
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Erstmals seit Beginn der Pandemie war die Arbeitsgruppe Smart Production Systems als Aussteller bei einer Präsenzveranstaltung vertreten. Das zweitägige Symposium „Digitalisierung der Arbeitswelt“ wurde von der Berufsgenossenschaft für Energie, Textil, Elektro und Medienerzeugnisse organisiert und im Dresdener DGUV Congress Tagungszentrum in Dresden vom 07. bis 08. September ausgerichtet. Die Sicherheit von Produktionssystemen und Menschen stand dabei als zentrales Erfolgskriterium für die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt sowie der vierten industriellen Revolution im Fokus der Veranstaltung. Im Rahmen unterschiedlicher Fachvorträge zu bspw. den Auswirkungen und Perspektiven von Digitalisierung und Industriearbeit gab es drei Foren mit der Möglichkeit einer vertiefenden Diskussion zu den thematischen Schwerpunkten „Sichere Ausführungen von Fernwartungen“, „Kollaborierenden Robotersystemen“ sowie der „erweiterten Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse von Künstlicher Intelligenz“. Ergänzt wurden die Fachvorträge um eine kleine Begleitausstellung im Erdgeschoss des DGUV, bei der die Arbeitsgruppe mit einem Stand vertreten war. Während der Pausen konnten die Besucher die Exponate der Forschungsgruppe Smart Production Systems besichtigen. Für Fragen standen dabei die Kolleginnen Pia Bielitz und Nicole Jäpel am Ausstellungsstand zur Verfügung. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den interaktiven Assistenzsystemen der Forschungsgruppe zu verschaffen. Das in Kooperation mit der Firma Pepperl und Fuchs entstandene „Intelligente Kistenlager“ zeigt dem Anwender, wie der Materialhaltungsprozess durch den Einsatz computergestützter AR-Visualisierung, konkret einer HoloLens, vereinfacht werden kann und damit den Werker bei der Kommissionierung in Montage oder Logistik unterstützt. Zudem wurde der interaktive Demonstrator zur Emotionserkennung mittels Computer Vision am kollaborativen Roboter UR3 vorgestellt und vorgeführt. Der kollaborative Roboter erkennt dabei die Emotionen des Anwenders und kann seine Geschwindigkeit dynamisch daran anpassen. So verlangsamt er beispielsweise sein Arbeitstempo, wenn er bei seinem Gegenüber Müdigkeitserscheinungen erkennt oder unterbricht selbstständig seine Arbeit, wenn der Anwender den Arbeitsplatz verlässt. Ziel der Ausstellung war es, den Besuchern neue Anreize für den Einsatz von intelligenten Assistenzsystemen zu liefern, die Vorteile für die Beschäftigten aufzuzeigen und auch für mögliche Risiken zu sensibilisieren. Neben verschiedenen Vertretern der einzelnen Berufsgenossenschaften und Verbänden waren auch Vertreter von Hochschulen und Unternehmen vor Ort. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ein virtuelles Format, bei der die Vorträge der Referenten von der Hauptbühne per Live-Übertragung auf die Bildschirme der Besucher zuhause übertragen wurde. Darüber hinaus konnten die Besucher auch den Ausstellungsstand der Forschungsgruppe SPS virtuell besuchen und sich über Angebote und Leistungen informieren. Das Online-Konferenztool Wonder bot den Besuchern darüber hinaus die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken im virtuellen Raum.

    Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe führt die Emotionserkennung vor
  • Forschungsbericht Kompakt 2020 erschienen

    08.09.2021
    Forschung

    Im Forschungsbericht Kompakt erhalten Sie eine Zusammenfassung zu den zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten der Wissenschaftler:innen an der HTW Dresden im Jahr 2020. Dabei gibt es neben statistischen Auswertungen auch Übersichten zu laufenden Drittmittelprojekten und abgeschlossenen Promotionen sowie erteilten Patenten zu sehen. Ergänzt werden diese Informationen durch kurze Artikel und spannende Bilder aus der Forschungslandschaft der HTW Dresden. Der Forschungsbericht ist auch als barrierefreie Web-Version als Forschungsbericht Online verfügbar. Reinschauen lohnt sich! Die Jahresberichte zur Forschung an der HTW Dresden (seit 2015 in kompakter Form) präsentieren die Ergebnisse und Aktivitäten in diesem Bereich. Weitere Informationen finden Sie zudem laufend im Forschungsinformationssystem der HTW Dresden.

    Nahaufnahme einer Statistik

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)