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Maschinenbau-Teams bei der REWE-Team Challenge
02.09.2021MaschinenbauDie HTW stellte zum diesjährigen REWE-Team-Lauf am 1.9.21 mehrere Viererteams. Auch die Fakultät Maschinenbau nahm mit zwei Männer-Teams daran teil (Team "Mechlab" und Team "Die 4 vom Maschinenbau"). Beide Teams konnten sich in der Ergebnisliste weit vorn platzieren. "Die 4 vom Maschinenbau" (Holger Kühne, Manfred Holz, Raphael Borkert, Matthias Heisig) können stolz sagen: Bestes Team der HTW mit einer addierten Gesantzeit von 01:38:57 und damit Platz 68 in der Teamwertung der Männer. Hat Spaß gemacht und vielen Dank an die HTW-Organisatoren um Nick Breuer.
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Neues IoT-Testnetz an der HTW Dresden - Kooperation der Fakultäten Informatik/Mathematik und Elektrotechnik
31.08.2021Elektrotechnik Informatik / Mathematik„Das Internet der Dinge (IoT) ist eine Erweiterung des Internets und steht für die Vernetzung der verschiedensten Objekte vom Alarmknopf bis zum Wasserstandsmesser und ermöglicht damit neuartige Anwendungen“, erklärt Professor Jörg Vogt von der Fakultät Informatik/ Mathematik. Häufig werden für diese Anwendungen Daten von bestimmten Sensoren übertragen. Ein Beispiel für eine IoT-Anwendung an der HTW Dresden ist die Entwicklung der Sensorik und dazugehörigen App für einen Weidezaun, der Störungen frühzeitig an das Smartphone übermittelt. Ein Student, der Ziegenhirte ist, hatte die Idee und entwickelt nun gemeinsam mit seinen Mitstudierenden diese Anwendung mithilfe des neu eingerichteten LoRaWAN. LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine spezielle Funk- und Netzwerktechnik und ein vielversprechender Bestandteil der IoT-Vernetzung, dass vergleichbar mit einer Basisstation für den Mobilfunk ist. „Mit dieser kostenfrei nutzbaren Technik ist der Empfang von hunderten Sensoren über weite Strecken möglich. An der Fakultät Informatik beschäftigen sich inzwischen mehrere Lehrende mit dieser Netzwerktechnik“, erläutert der Professor für Kommunikationssysteme und Rechnernetze. Dies soll das zukünftige Arbeiten in Lehre und Forschung deutlich erleichtern. Um Sensordaten zu empfangen, mussten die Anwendenden bisher für alle Experimente jeweils ein eigenes LoRaWAN-Gateway betreiben. Jetzt wurde im Rahmen eines Forschungsseminars der Fakultät Informatik/Mathematik in Kooperation mit der Fakultät Elektrotechnik ein LoRaWAN-Gateway zentral an der HTW Dresden eingerichtet. Damit können nun im Umkreis des Hauptstandorts der HTW Dresden Sensordaten empfangen werden. Mittels eines Empfangstests per Fahrrad konnten die Studenten des Forschungsseminars die ungefähre Abdeckung des Netzwerkes ermitteln (siehe Bild 2). Die empfangenen Daten können über weltweit verfügbare Server (The Things Network – TTN) abgeholt oder weiterverarbeitet werden: https://www.thethingsnetwork.org/ Betrieben wird das Gateway im Labor Optische Nachrichtentechnik und Funksysteme von Prof. Ralf Collmann. Der Laboringenieur dieses Labors, Thomas Bartzsch, realisierte die Antennenanbindung auf dem Dach des Seminargebäudes der HTW Dresden. Es gelang ihm, auf dem genutzten Antennen-Mast, die LoRaWAN-Antenne hinzuzufügen. (siehe Bild 1). Bisher läuft die Installation im Probebetrieb. Im nächsten Semester ist der reguläre Betrieb geplant. Das IoT-TEstnetzwerk steht allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen zur Benutzung finden Sie hier: Link: https://www2.htw-dresden.de/~jvogt/forschungsseminar/htw-gateway.html

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Ready, Steady, Startup
30.08.2021GründungMit den Startup Basics , dem Startup Bootcamp und dem LifeTechLab stehen gründungsinteressierten Studierenden, Forschenden und Alumni der HTW gleich drei kostenlose Workshopreihen von dresdenIexists zur Verfügung. Sie vermitteln wichtiges Know-How zum Thema Unternehmensgründung und unterstützen gezielt bei der Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsidee. Im September geht’s wieder los! Startup Basics I ab 13.09. die fünfteilige Workshopreihe vermittelt die wichtigsten Grundlagen zur Unternehmensgründung. Die Sessions können einzeln oder im Komplettpaket besucht werden. Teil I: Ideen entwickeln, 13.09. 16:00 - 19:00 Uhr Teil II: Geschäftsmodell entwickeln, 20.09. 16:00 - 19:00 Uhr Teil III: Gesellschaftsrecht, 27.09. 16:00 - 18:00 Uhr Teil IV: Finanzierung, 04.10. 16:00 - 19:00 Uhr Teil V: Ready to start, 11.10. 16:00 - 19:00 Uhr Zu den Inhalten der Workshops und zur Anmeldung geht’s hier Startup Bootcamp I ab 14.10. I Bewerbung bis 30.09. Inkubationsprogramm für digitale Geschäftsideen (Software oder andere digitale Innovationen) 6 Teams erhalten in 7 Workshops wertvollen Input, wenden das Wissen auf die eigene Idee an und tauschen sich gegenseitig aus. Beim Pitch-Day erhalten alle Teams Feedback von erfahrenen Startups der Branche. Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung gibts hier Lifetech Lab I ab 12.10. I Bewerbung bis 30.09. Inkubationsprogramm für den Bereich Life Science. Innerhalb von vier Monaten entwickeln die Teilnehmer:innen ein solides Geschäftsmodell für ihre Geschäftsideen aus Medizin und Lebenswissenschaften und erhalten am Ende ein detailliertes Feedback von Life Science Experten und Startups der Branche. Mehr Informationen und den Link zur Bewerbung findet ihr hier Für eine weiterführende Beratung zu eurem Gründungsvorhaben stehen euch die Startup Coaches der Gründungsschmiede jederzeit zur Verfügung. Hier Kontakt aufnehmen.

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Impfen lassen, Mensa-Guthaben gewinnen und Campusleben genießen
26.08.2021PressestelleViele unserer Studierenden haben bereits pandemiebedingt zwei Online-Semester absolviert. Einige konnten bisher gar kein Studienleben erfahren, wie es eigentlich vorgesehen ist. Damit ein Stück mehr „Normalität“ auf dem HTW-Campus einkehrt, möchte die Hochschule den Studierenden ab dem kommenden Wintersemester 2021/22 gerne verstärkt Präsenz-Veranstaltungen anbieten. Welche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Winter zum Einsatz kommen werden, erklärt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Prof. Dr. Peter-André Alt: „Im Mittelpunkt aller Maßnahmen zur Kontrolle und Bewältigung der Corona-Lage wird ab dem Herbst die sogenannte 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) stehen, wie sie die Hochschulen bereits in ihren Planungen für das Wintersemester vorsehen. Nur so wird eine breitere Rückkehr zum Präsenzstudium verantwortbar möglich sein.“ Die COVID-19-Impfung ist laut Einschätzung des Robert Koch-Instituts der sicherste Weg, um einen Schutz vor COVID-19 aufzubauen, und trägt damit bedeutend zur Eindämmung der Pandemie bei (vgl. Robert Koch-Institut, 2021 ). Die Impfung möglichst vieler Studierender hilft der gesamten Hochschulgemeinschaft an der HTW Dresden daher auch, Präsenzlehrveranstaltungen im kommenden Wintersemester durchzuführen. Prof. Alt erklärt dazu weiter: „Da die Hochschulen keine kostenlosen Tests bereitstellen können, appelliere ich erneut an alle Studierende und Beschäftigte, sich jetzt impfen zu lassen. Das wichtigste Instrument in der Pandemie ist und bleibt die Impfung: Der Fortschritt der Impfkampagne entscheidet wesentlich darüber, welche Handlungsmöglichkeiten den Hochschulen im Winter zur Verfügung stehen werden.“ Wer sich von den Studierenden für einen Infektionsschutz durch eine Impfung entscheidet, kann ab heute zusätzlich an einer Verlosung von 50 Mensa-Cards mit je 50 Euro Guthaben teilnehmen. „Wir wollen mit der Verlosung einen positiven Anreiz für die Studierenden setzen, sich bis zum Semesterbeginn um den eigenen COVID-19-Impfschutz zu kümmern. Dies hilft uns allen an der HTW Dresden ab Oktober möglichst komplikationslos Präsenzlehre anbieten zu können“, erklärt Prof. Anne-Katrin Haubold, Prorektorin für Lehre und Studium. Die Verlosung startet am 20. August und endet zum 10. Oktober 2021. Teilnehmen können alle Studierenden, die ordentlich eingeschrieben sind. Wer kann teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind ordentlich Studierende, die an der HTW Dresden immatrikuliert sind und mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff bis spätestens zum Start der Lehrveranstaltungen des Wintersemesters am 11. Oktober 2021 vollständig geimpft sind. Personen, die nach ihrem Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Diplom) weiterhin eingeschrieben bleiben, gehören grundsätzlich nicht mehr zu den ordentlich Studierenden. Ebenfalls ausgenommen sind Promotionsstudierende sowie Gasthörerinnen und Gasthörer. Wie funktioniert die Teilnahme? Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist ein Ausfüllen und Absenden des angezeigten Teilnahmeformulars über das Befragungstool Unizensus notwendig. Wie werden die Gewinner:innen ermittelt? Die Gewinnerinnen und Gewinner werden mittels eines Losverfahrens bestimmt, das am 11. Oktober 2021 stattfindet. Die Benachrichtigung erfolgt zeitnah durch die HTW Dresden per E-Mail. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an die Gewinnerinnen und Gewinner nach Vorlage eines gültigen Impfausweises, des Studierendenausweises der HTW Dresden sowie eines gültigen Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheins vor Ort im Studierendensekretariat der HTW Dresden. Wo kann ich mich impfen lassen? Eine Impfung ist freiwillig und eine persönliche Entscheidung. Sollten Sie sich für eine Impfung entscheiden, dann können Sie sich einen Überblick über alle Impfzentren auf der Seite FAQ für Studierende verschaffen. Zur Verlosung geht es hier: https://evaluation.htw-dresden.de/unizensus/sl/Ta46i7L698jS (Dort finden Sie ebenfalls die Teilnahme-Bedingungen und Datenschutz-Hinweise) Sollten sich Fragen hierzu ergeben, melden Sie sich bei dem Prorektorat für Lehre und Studium per E-Mail: plus@htw-dresden.de

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18. Internationale Schienenfahrzeugtagung, 22. - 24. September 2021, Internationales Congress Center Dresden
24.08.2021MaschinenbauVom 22. bis 24. September 2021 findet die Schienenfahrzeugtagung das erste Mal als Hybridveranstaltung statt. Wir hoffen, dass die Referenten ihre Vorträge wie gewohnt im Internationalen Congress Center Dresden vor Publikum präsentieren. Alle Beiträge werden parallel zusätzlich durch Kameras vor Ort aufgezeichnet und in den Online-Livestream für unsere virtuellen Zuschauer übertragen. Damit wollen wir auch die Personen erreichen, die nicht nach Dresden kommen können und so vor den Bildschirmen im Office/Homeoffice an der Tagung teilnehmen können. Auch diese Tagung wird gemeinsam durch die Fakultät Maschinenbau der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der Technischen Universität Dresden und die DVV Media Group GmbH | Eurailpress, Hamburg organisiert. Die Plenarvorträge am ersten Tag greifen hochaktuelle Themen rund um Mobilität und Digitalisierung auf. Mit Spannung erwarten wir die Sicht der Deutsche Bahn AG auf die Digitalisierung in der Schienenfahrzeugtechnik. Ob Dieselantriebe in der Bahntechnik noch eine Chance haben wird von Stadler Rail diskutiert. Aktuelles aus der Forschung erfahren wir von der RWTH Aachen zu fahrerlosen Schienenbussen für die Erschließung des ländlichen Raums. Zum Schluss freuen wir uns auf einen Überblick zu den Forschungsthemen rund um das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt in Dresden. Aufgrund der positiven Rückmeldung der Teilnehmer der vergangenen Tagung werden wir die Aufteilung am zweiten und dritten Tag in die drei Tagungsgruppen beibehalten: „Rad/Schiene“, „Projektierung, Berechnung und Konstruktion von Schienenfahrzeugen“ aufgeteilt in zwei parallelen Untersektionen sowie „Fertigung, Instandhaltung und Kostenbewertung von Schienenfahrzeugen“. Leider sind wir durch die immer noch zu berücksichtigenden Auflagen gezwungen, die Personenzahl im Internationalen Congress Center Dresden zu beschränken und mittlerweile ist die Tagung für die Präsenz-Teilnahme ausgebucht. Eine Online-Teilnahme ist jederzeit noch möglich. Ausführliche Informationen finden Sie hier ► Kontakt Prof. Dr.-Ing. Ines Hofinger E-Mail: ines.hofinger@htw-dresden.de

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HTW Dresden unterstützt Petition „Dresden zum Sicheren Hafen“
19.08.2021PressestelleDas Bündnis Seebrücke setzt sich als zivilgesellschaftliche Initiative für sichere Fluchtrouten nach Europa, eine menschenwürdige Aufnahme von Geflüchteten und die Entkriminalisierung der Seenotrettung ein. „Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden steht ein für Weltoffenheit, Toleranz und der Achtung der Menschenwürde. Wir sehen uns in der Verantwortung, diese Werte auch in die Gesellschaft zu tragen.“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Der von der Seebrücke initiierten Kampagne „Sichere Häfen“ sind mittlerweile in Deutschland 253 Städte beigetreten, darunter 14 von 16 Landeshauptstädten. Dresden ist bislang nicht dabei. Mit dem Aufruf „Dresden zum Sicheren Hafen“ setzt sich die Seebrücke Dresden dafür ein, dass sich dies ändert. Sichere Häfen erklären sich solidarisch mit Menschen auf der Flucht und signalisieren ihre Bereitschaft, mehr Geflüchtete aufzunehmen als der Königsteiner Schlüssel gesetzlich vorgibt. Sie stellen Ressourcen für die menschliche Versorgung und die gesellschaftliche Teilhabe der Ankommenden bereit und setzen sich für sichere Bleibeperspektiven der Menschen ein. Der Weg zum Sicheren Hafen versteht sich als Prozess, in dem die Städte sukzessive dieses Ansinnen umsetzen. Den Aufruf haben bereits eine Vielzahl an zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen unterzeichnet. Die Petition kann von allen Dresdener Bürger:innen noch bis zum 3. September 2021 auf der Website der Landeshauptstadt Dresden mitgezeichnet werden. Link zum Aufruf: https://seebruecke-dresden.de und zur Petition .

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Wo sich Wildbienen am wohlsten fühlen
17.08.2021Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleWildbienen sind bedroht. Aufgrund der immer intensiveren Nutzung unserer Kulturlandschaft, z.B. in der Landwirtschaft, den öffentlichen Grünflächen und privaten Gärten wird ihr Lebensraum vielerorts immer kleiner. Professor Ulrich Walz hat gemeinsam mit Wissenschaftlern vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden einen Indikator entwickelt, der die Nist- und Futterhabitate von Wildbienen darstellt und deren aktuellen Zustand dokumentiert. Die Daten wurden kürzlich in der Zeitschrift Naturschutz und Landschaftsplanung veröffentlicht. Im Interview erläutert der Professor für Landschaftsökologie, wie der Indikator zum Einsatz kommt und wie Bienen geschützt werden können. Warum sind besonders Wildbienen für unser Ökosystem wichtig? Insekten bestäuben Blütenpflanzen und erbringen damit einen Nutzen für Mensch und Natur. Diese „Ökosystemleistung“ hat enorme ökologische und ökonomische Bedeutung in Deutschland und weltweit. Bienen sind dabei unter den Insekten die wichtigsten Bestäuber. Neben den vom Menschen als Nutztier gehaltenen Honigbienen sind die Wildbienen, zu denen z.B. sowohl Hummeln als auch Solitärbienen gehören, ganz wesentlich an dieser Bestäubungsleistung beteiligt. So fliegen Hummeln beispielsweise bei tieferen Temperaturen als Honigbienen. Der beste Garant für eine Bestäubungssicherheit ist eine hohe Vielfalt an Wildbienen. Dies hilft vielen Wildpflanzen, aber natürlich auch unseren Nutzpflanzen. Welchen Unterschied gibt es zu den Honigbienen? Honigbienen werden vom Menschen gehalten. Sie entwickeln Völker mit zum Teil mehreren 10.000 Arbeiterinnen und bauen regelmäßige Waben. Im Gegensatz dazu leben Wildbienen häufig in kleinen Völker mit nur wenigen Individuen oder solitär als einzelne Individuen. Wildbienen bauen keine vergleichbaren Waben, sondern legen ihre Nester z.B. im Boden, im morschen Holz, hohlen Pflanzenstängeln oder in Erd- und Mauerspalten an. Was genau kann das von Ihnen entwickelte Rechenmodell aufzeigen? Wildbienen sind von zwei Ressourcen abhängig – zum einen dem Vorkommen von Pollen und Nektar zur Nahrungsversorgung und zum anderen dem Vorkommen von geeigneten Kleinstrukturen als Nistmöglichkeiten. Daher haben wir versucht, genau diese Ressourcen aus räumlichen Daten abzuleiten und geschaut, ob diese auch nah genug beieinanderliegen. Vereinfacht gesagt, ob z.B. Waldränder, Wegeränder, Hecken etc. in ausreichender Dichte vorhanden sind. Anhand welcher Daten haben Sie den Indikator entwickelt? Der Indikator basiert auf dem Rahmenwerk von Zulian et al. (2013a), die das relative Bestäubungspotenzial auf europäischer Ebene bewerten. Für unseren bundesweiten Indikator haben wir detailliertere Daten der offiziellen deutschen Vermessungsverwaltung verwendet. Wir ergänzten das Landbedeckungsmodell (LBM-DE) von 2015 um kleinräumige Strukturen und Infrastrukturelemente wie Hecken, Baumreihen, Felsen, Bäche, Straßen, Bahnlinien und Wege aus dem deutschen topographisch-kartographischen Informationssystem (ATKIS). Wo wird der Indikator angewendet? Der Indikator kann genutzt werden, um im Rahmen eines Monitorings Erfolge von Anstrengungen im Sinne des Insektenschutzes auf Bundesebene abzubilden. Er zeigt den Handlungsbedarf zur Erhaltung von Lebensräumen und Trittsteinbiotopen auf. So lassen sich Schwerpunkträume erkennen, in denen die Landschaft mit insektenfreundlichen Strukturelementen aufgewertet werden sollte. Wie sollten bienenfreundliche Landschaften gestaltet sein? Können Sie Beispiele nennen? Wildbienenfreundliche Landschaften sollten möglichst reich strukturiert sein. Das betrifft sowohl die Verfügbarkeit von Blüten zu unterschiedlichen Zeitpunkten als auch das Nistangebot, das möglichst nahe an den Nahrungsflächen verfügbar sein sollte. Beispiele sind Kulturlandschaften mit einer hohen Dichte von Kleinstrukturen wie Säumen entlang der Feldwege, artenreichen Waldrändern, blütenreichen Wiesen und Böschungen. Aber auch in der Stadt können solche Flächen vorhanden sein, z.B. auf Brachflächen, in blütenreichen Gärten und auf extensiv gepflegten öffentlichen Grünflächen sowie Wege- und Straßenränder. Insofern spielen ganz unterschiedliche Landnutzer- und gestalter eine wichtige Rolle, z.B. wie pflegt der Waldbesitzer seine Waldränder, sind die Ackerflächen von Säumen, Rainen und Hecken durchzogen oder sind die Wiesen nur grün oder bunt von Blüten? Auch Straßenböschungen können sehr wichtige Lebensräume sein, wenn diese so gepflegt werden, dass sich blütenreiche Flächen entwickeln. Dort sollte es Bereiche geben, die nur alle zwei Jahre gemäht werden. Was kann jeder Einzelne für den Schutz von Insekten tun? Mehr Wildnis im eigenen Garten oder in öffentlichen Grünflächen zulassen. Gut sind möglichst blüteneiche Flächen. Pflanzenstängel sollte man über den Winter stehen lassen. Auch offene Bodenflächen, z.B. an einer Böschung, sind wichtig. Deutschlandkarte Die Deutschlandkarte in der aktuellen Ausgabe des ZEIT-Magazins zeigt, wo sich Wildbienen am wohlsten fühlen. Die Karte basiert auf den in der Zeitschrift Naturschutz und Landschaftsplanung publizierten Daten: https://www.zeit.de/zeit-magazin/2021/32/wildbienen-lebensraum-deutschlandkarte Publikation Meier, S.; Walz, U.; Syrbe, R.-U. & Grunewald, K. (2021): Das bundesweite Habitatpotenzial für Wildbienen - Ein Indikator für die Bestäubungsleistung. – Naturschutz und Landschaftsplanung (NuL), 53 (6): 12-19.

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Kursleiter gesucht!
16.08.2021HochschulsportNatürlich sind diese irgendwann mit ihrem Studium fertig. Manche bleiben in Dresden und haben sogar Zeit, weiterhin Kurse zu betreuen, andere ziehen in die weite Welt. Deswegen sucht das DHSZ immer wieder nach neuen Kursleiter:innen. Für welche Sportarten konkret neue Kursleiter:innen gesucht werden, findet Ihr auf unserer Website unter Kursleiter:innen/Wir suchen.

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In luftiger Höhe Ideen für die Arbeitswelt von morgen erproben
11.08.2021Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle TransferWelche Infrastrukturen, Produkte und Prozesse werden zukünftig unsere Arbeit maßgeblich vereinfachen oder verändern? Im neu gegründeten Lab X können Studierende und Mitarbeitende ihre Gründungsideen zur Arbeitswelt von morgen testen. Im Zentrum der interdisziplinären Ideenwerkstatt steht dabei das kreative und konzeptionelle Arbeiten. Die Studierenden können Prototypen ihrer Produkte entwickeln oder Demonstratoren erproben. „Wir möchten die Gründungaktivitäten an der HTW Dresden weiter ausbauen, indem wir die Studierenden für Gründungsideen begeistern und sie ermutigen, zu prüfen, ob die technischen Konzepte ihrer Ideen funktionieren“, erläutert Prof. Dirk Reichelt. Vor diesem Hintergrund wird das Team um Prof. Reichelt gezielt studentische Arbeiten analysieren. „Eine Jury aus Mitgliedern der Hochschule, der Wirtschaft und der Dresdner Startup-Community wird die Projekte begutachten. Hier nehmen wir vor allem Gründungsideen aus dem MINT-Bereich in den Fokus und die damit verbundenen technischen Herausforderungen.“ Sind vielversprechende Ideen dabei, können die Studierenden an einem sogenannten KickStart-Team teilnehmen. Die KickStart-Teams werden durch das Lab X bis zu sechs Monate bei der Realisierung ihrer Ideen unterstützt und beraten. Jedes Team kann neben den Ressourcen von Lab X auch über Sachleistungen in Form von Hard- und Software oder Beratungsangeboten – von bis zu 7.500 Euro verfügen. Das Lab X konzentriert erstmals alle wesentlichen Bausteine von der Ideenfindung bis hin zur Umsetzung an einem zentralen Ort an der Hochschule. Es vereint die Smart Factory der HTW Dresden – das Industrial IoT Test Bed, Werkstätten sowie und den im Frühjahr neu geschaffenen Kreativbereich im neunten Stock der Hochschule. „Das Lab ist im höchsten Stockwerk der Hochschule gelegen mit einem wunderbaren Blick über Dresden. Das schafft Abstand zum alltäglichen Studien- und Forschungsbetrieb und öffnet den Raum für kreative Ideen“., ist Dirk Reichelt überzeugt. Mit dem Informatiker Prof. Dirk Reichelt und dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Stephan Kühnel stehen den Teams erfahrene Projektleiter aus den Bereichen IT und Unternehmensberatung zur Seite. Außerdem gibt es eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Gründungsschmiede der HTW Dresden. Während das Lab X vor allem in der Vorgründungsphase unterstützt, begleitet die Gründungsschmiede im Anschluss daran den direkten Gründungsprozess. Studierende und Mitarbeitende der HTW Dresden erhalten damit ein Angebot, das sie von der ersten Geschäftsidee, über die Realisierung von Proof of Principles bis hin zur Unternehmensgründung durchgängig begleitet. Erstes Startup Lab an einer sächsischen HAW Lab X wird vom BMBF in der Richtlinie „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ im Programm „Forschung an Fachhochschulen“ mit 1,64 Millionen Euro gefördert. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren. Es ist das erste Startup Lab an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen. Weitere Informationen: www.htw-dresden.de/labx Über die Arbeitsgruppe Smart Production Systems Die Arbeitsgruppe Smart Production Systems (kurz AG SPS) unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Reichelt geht der Frage nach, wie zukunftsorientierte Fertigungsszenarien unter Verwendung von Industrie 4.0 relevanten Schlüsseltechnologien aussehen. Zur Erforschung der Fragestellung wurde die Industrie 4.0 Modellfabrik, das sogenannte Industrial Internet of Things (IIoT) Test Bed, als Test- und Experimentierumgebung in der Hochschule entwickelt. Zur Arbeitsgruppe gehört ein interdisziplinär aufgestelltes Forschungsteam aus Informatik, Wirtschaftsinformatik, Automatisierungstechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft. Mehr Informationen unter: www.htw-dresden/industrie40

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Entwicklung einer integrierten Lösung zur Energieversorgung im smarten Doppelpaddel
09.08.2021ElektrotechnikDer Wassersport genießt in Deutschland große Beliebtheit. Ein Favorit unter den Wassersportlern und Naturliebhabern sind Kajaks. Um den Sport für mehr Menschen zugänglich zu machen und größere Touren zu ermöglichen, entwickelt das Labor Automobilelektronik / Elektrische Mobilität der HTW Dresden ein hybrides elektrifiziertes Kajak, welches den Paddelnden mit einem Elektromotor unterstützen kann, genannt Paddelec. Teil des Paddelecs ist das iPaddel, welches mit Sensoren die Frequenz und Kraft der Paddelschläge misst und kabellos an eine Steuerelektronik im Kajak übermittelt, um die Unterstützungsleistung des elektrischen Wasserstrahlantriebs zu bestimmen. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Jahresarbeit (11. Klasse) entwickelte Wieland Schwarzenberg den Prototyp einer autonomen Energieversorgung für den Einsatz im iPaddel. Hierdurch soll eine Energieversorgung des kabellosen Messpaddels aus der Paddelbewegung erreicht werden. Nach Betrachtung verschiedener Konzepte wurde sich für eine Lösung aus Generator und Seilzugsystem entschieden. Nach dem Aufbau eines Tischversuchs wurde ein verbesserter Prototyp designt und gefertigt, welcher im Paddelschaft integriert werden kann und über Bewegung des Paddelns Energie für die Sensorik liefert. Name des Schülers: Schwarzenberg, Wieland Name der Schule: Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden
