• Newsletter Laborbereich WS2021/22

    11.10.2021
    Informatik / Mathematik

    Sehr geehrte Angehörige unserer Fakultät, hiermit informieren wir Sie über Neuerungen in den PC-Laboren der Fakultät Informatik/Mathematik sowie über Veränderungen an der IT-Infrastruktur der Hochschule. Öffnungszeiten PC-Labore und Sprechzeiten Laborbereich Die Labore sind Mo. bis Fr. bis auf weiteres wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Der Laborbereich ist mindestens innerhalb dieser Öffnungszeiten besetzt und erreichbar. Allerdings bleiben die Labore zumindest bis Jahresende an den Samstagen geschlossen. (Bei uns vorab von den Lehrenden gemeldete Lehr- und Sonderveranstaltungen sind hiervon ausgenommen und können im Regelfall stattfinden.) Kontaktpersonennachverfolgung in den Laboren Aufgrund aktueller Verfügungen bzgl. SARS-CoV-2 ist die Hochschule verpflichtet ihre Anwesenheit zur Kontaktpersonennachverfolgung zu dokumentieren. Nutzen Sie dafür bitte die Contracker-App (entsprechende Hinweisschilder mit QR-Codes sowie der URL in Textform hängen vor und in den Laboren aus). Die Anwesenheit ist durch den Lehrenden überprüfbar. Die PC-Labore können während der Öffnungszeiten auch wieder zum freien Üben genutzt werden. Dabei gelten die gleichen Regeln wie bei Lehrveranstaltungen und im Rest der HTW (z.B. verpflichtende Nutzung der Contracker-App und Maskenpflicht). Neue Technik Im Labor S131 wurde im Sommer die PC-Hardware erneuert. Die bisherigen Rechner der S131 ersetzen außerdem die älteren Modelle im Service-Labor S130. Es stehen somit ab sofort in beiden Laboren leistungsstärkere Computer (u.a. i9-CPU in der S131) zur Verfügung. Neuer Standort für Labor Z146a Im Zuge des Umbaus des Serverraums im Z-Gebäude musste auch das Linux-Labor weichen, welches bisher in der Z146a beheimatet war. Das Labor befindet sich nun bis auf weiteres im Raum S129. Aktualisierung Labore Im Sommer wurden alle PC-Labore komplett neu installiert, bzw. aktualisiert. Die neuen Betriebssysteme sind Windows 10 Enterprise Version 21H2, openSUSE Leap 15.2 und Ubuntu 20.04 LTS. Desweiteren wurde die Software in allen Laboren auf den neusten Stand gebracht. Das Home-Laufwerk Z (aka Samba RZ) wird Ihnen in den Windows-Laboren nicht mehr automatisch verbunden. Stattdessen liegt die Datei "Samba-HTW" auf dem Desktop, welche Sie ausführen können um das Laufwerk manuell zu verbinden. Umstellung auf Nextcloud vollzogen Ab sofort steht Ihnen nur noch der neue Nextcloud-Server zur Verfügung, welcher unter icloud.informatik.htw-dresden.de zu erreichen ist. Die "alte" Owncloud wurde vor kurzem deaktiviert. Unser Cloud-Dienst hat u.a. einen „Collabora Online“-Server integriert. Dieser ermöglicht es Ihnen mit anderen Nutzern Dokumente in Echtzeit gemeinsam zu bearbeiten. Infos zum VPN-Client der HTW Hier eine Info vom Rechenzentrum der HTW zur Nutzung des VPN-Clients mit bitte um Beachtung: Um die durch HomeOffice-bedingte Last zu dem bestehenden VPN-Zugangsserver vpn-sec.htw-dresden.de abzufangen, wurden zusätzlich folgende Systeme bereitgestellt: > vpn-temp1.rz.htw-dresden.de > vpn-temp2.rz.htw-dresden.de > vpn-temp3.rz.htw-dresden.de Bitte benutzen Sie diese bevorzugt gegenüber vpn-sec.htw-dresden.de als Zugangsserver in AnyConnect. Generell empfehlen wir das Profil 'HTW-vpn-split' auszuwählen, egal ob auf vpn-sec.htw-dresden.de oder auf den neuen Zugangsservern! Dies entlastet einerseits die Zugangsserver und erlaubt Ihnen andererseits ungebremsten/ungetunnelten allgemeinen Internet-Zugang. Phishing-Mails Gerade in den aktuellen Zeiten mit sog. Remotearbeit ist generell besondere Vorsicht geboten. Dies gilt auch weiterhin für Phishing- und Spam-Mails. In diesen Mails befinden sich im Normalfall Links auf fremde Webseiten. Auf der jeweils verlinkten Webseite werden Sie in der Regel zur Eingabe Ihrer Daten aufgefordert. Leider fällt immer mal wieder jemand darauf herein, was einen großen Schaden anrichten kann. Daher noch einmal der Hinweis: Solche Mails werden weder von Mitgliedern der Fakultät, noch vom Rechenzentrum der Hochschule an Sie verschickt! Schauen Sie daher bitte genau hin und löschen Sie diese Mails, bzw. fragen Sie bitte im Zweifelsfall im Laborbereich der Fakultät oder im Rechenzentrum nach. News des Laborbereiches Die neuesten Informationen zum Laborbereich und den Laboren der Fakultät erhalten Sie natürlich auch weiterhin auf unserer Webseite (https://www.htw-dresden.de/hochschule/fakultaeten/info-math/labore-und-lehrplattformen/laborbereich) und über unseren Twitter-Account ( https://twitter.com/laborbereich) . Wir wünschen Ihnen einen guten Semesterstart und allseits beste Gesundheit!

    Labor
  • Smarte Robotik für Handwerk und Industrie: Forschungsverbund arbeitet am Aufbau eines sächsischen Zukunftsclusters für Spitzentechnologie

    11.10.2021
    Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer

    Braucht das Handwerk Roboter? Ja, sagen Forschende der drei sächsischen Hochschulen Technische Universität Chemnitz, Technischen Universität Dresden und Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Ihre Vision: Smarte Robotik für zeitflexible, immersive und ortsunabhängige Teamarbeit in Handwerk und Industrie, kurz: SmaRTHI. Durch die Arbeit des Zukunftsclusters SmaRTHI soll es möglich werden, dass Roboter und Menschen als zeitflexible und ortsunabhängige Teams zusammenarbeiten. So sollen bessere Arbeitsbedingungen geschaffen, der Mensch bei seinen manuellen Tätigkeiten geschützt, die Teilhabe am Arbeitsmarkt demokratisiert und der gesamtgesellschaftliche Wohlstand gesteigert werden. Auch dem Fachkräftemangel im Handwerk sollen die neuen Technologien etwas entgegensetzen. Möglich wird zum Beispiel eine individuelle Möbelproduktion durch ferngesteuerte Fräsroboter, die auf Sprachbefehle hören – oder die Steuerung und Wartung von Produktionsanlagen durch mehrbeinige Roboter aus dem Homeoffice. Um diese Zukunftsvision Realität werden zu lassen, haben sich die Verbundpartner erfolgreich um eine Förderung aus Mitteln der Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. Im Mai dieses Jahres setzte sich der Zukunftscluster „SmaRTHI“ als einer von 15 Finalisten aus insgesamt 117 eingereichten Cluster-Ideen durch. Seit Oktober 2021 erhält SmaRTHI nun für sechs Monate eine Förderung des BMBF von rund 230.000 Euro. Ziel ist es, eine Forschungs- und Innovationsstrategie zu erarbeiten, die unter anderem Pläne für Projekte enthält, mit denen die smarte Robotik entwickelt werden soll. Ist der Verbund mit seiner Strategie erfolgreich, kann er mit bis zu 45 Millionen Euro über neun Jahre gefördert werden. Innovationen aus der Spitzenforschung im Bereich „Mensch-Roboter-Interaktion“ in den Mittelstand transferieren – Wirtschaftsstandort stärken Prof. Dr.-Ing. Ulrike Thomas von der Professur für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion an der TU Chemnitz koordiniert die Bewerbung. Gemeinsam mit den Forschenden im Verbund möchte sie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen steigern: „Wir freuen uns, die Clusterstrategie ausarbeiten zu dürfen, um exzellente Forschung im Bereich der Robotik, die wir nicht nur durch den Sonderforschungsbereich ‚Hybrid Societies‘ in Chemnitz und das Bundesexzellenzcluster ‚Taktiles Internet‘ in Dresden haben, weiterzuentwickeln und zu transferieren. Wir wollen Teams von Menschen und Robotern Seite an Seite in Industrie und Handwerk arbeiten lassen. Dafür müssen wir neue Spitzentechnologien entwickeln und diese in die mittelständische Industrie transferieren. Damit soll sich die Region als eines der führenden internationalen Cluster für Robotik und deren Anwendungen etablieren.“ Bei einer Bewilligung des Zukunftsclusters werden aus exzellenter Forschung Innovationen im Bereich smarter Robotik entstehen und für die breite Nutzung in Handwerk und Industrie erschlossen. So sollen Impulse für Wandel und Innovation durch kollaborative Mensch-Robotik-Teams in der Fertigung und Automatisierung gesetzt werden. Der Zukunftscluster „SmaRTHI“ wird sich insbesondere den Themen Automatisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Sensorik, Mensch-Roboter-Kollaboration, Systemintegration sowie der Integration von Artificial Reality- und Virtual Reality- Lösungen (AR und VR) widmen. Zur Erprobung dieser neuen Ansätze stehen dem Cluster u.a. Testfelder am „5G Lab Germany“ der TU Dresden und das „IIoT Testbed“ der HTW Dresden zur Verfügung. Zum Themenfeld der cyber-physischen Produktionssysteme steht am Fraunhofer IWU zudem die rund 1.700 m² große E³-Forschungsfabrik für die industrienahe Erprobung komplexer Robotersysteme, und darin ein Human-Meets-Robots-Lab, eine mobile Roboterzelle zur autonomen Maschinenbedienung sowie Soft- und Hardware-Infrastruktur für Tests der virtuellen Inbetriebnahme bereit. An der TU Chemnitz werden humanoide Roboter entwickelt, die ebenfalls zum Einsatz kommen sollen. „Es ist ein großer Erfolg für die HTW Dresden, dass unsere Modellfabrik Industrie 4.0 mit ihren Projektpartnern zu den Finalisten der Zukunftscluster-Initiative gehört. Das bestätigt die Innovationskraft, die in der interdisziplinären Zusammenarbeit liegt. Das IIoT-Forschungsteam aus Informatik, Wirtschaftsinformatik, Automatisierungstechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft forscht an digitalen Fertigungsszenarien, die insbesondere die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes unterstützen.“, so die Rektorin der HTW Dresden, Professorin Katrin Salchert. Die Projektleitung an der HTW Dresden hat Professor Dirk Reichelt, Leiter des IIoT-Test Bed: „Die Verbindung aus der sehr erfolgreichen anwendungsorientierten Forschung an der HTW Dresden und dem Fraunhofer IWU, der exzellenten Grundlagenforschung an den Universitäten sowie unsere Partner aus Industrie und Handwerk gibt dem Verbund die notwendige Schlagkraft, um neue Formen der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu erforschen und aus Sachsen heraus die Arbeitswelten der Zukunft maßgeblich mitzugestalten.“ Unterstützt wird der Zukunftscluster „SmaRTHI“ von einer großen Zahl regionaler Start-ups, Mittelständler und Großunternehmen. Dazu gehören z. B. Wandelbots GmbH, Industrie Partner GmbH Coswig, Infineon Technologies Dresden GmbH, Siemens AG Chemnitz, Volkswagen Software Development Center Dresden, X-Fab Dresden GmbH, Elbe Flugzeugwerke GmbH, EPL Deutschland GmbH, Porsche Leipzig GmbH, BMW Group Werk Leipzig, TRUMPF Sachsen GmbH und Koenig & Bauer GmbH. Aktuelle Informationen zum Forschungsverbund finden Sie hier im Web: https://www.smarthi.de/ Hintergrund: Cluster4Future Die Zukunftscluster (Cluster4Future) sind der Kernbestandteil der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und sollen einen besonderen Beitrag zur exzellenten Forschung und zum Wissens- und Technologietransfer leisten. Sie knüpfen mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung unmittelbar an die Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsfeldern an und sorgen so dafür, dass technologische sowie soziale Innovationen schneller im Alltag ankommen und mit Hilfe exzellenter Forschung Standorte mit hoher Innovation innerhalb Deutschlands entstehen. Mehr zu den Zukunftsclustern erfahren Sie im Web auf den Seiten des BMBF: https://www.clusters4future.de/ Das Kernteam des Forschungsverbundes: Prof. Dr.-Ing. Ulrike Thomas, Tel.: 0371 531-31648 Prof. Dr. rer. nat. habil. Uwe Aßmann, Tel.: 0351 463-38463 Prof. Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt, Tel.: 49 0351 463-34358 Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Frank Fitzek, Tel.: 0351 463-33942 Prof. Dr. rer. pol. Dirk Reichelt, Tel.: 0351 462 2614 Koordination – Professur für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion: Frank Peters, Tel.: 0371 531-39084, E-Mail: frank.peters@etit.tu-chemnitz.de

    Mann mit Roboterarm
  • Seminar Ingenieurethik

    10.10.2021
    Wirtschaftswissenschaften

    Ingenieurwesen und Ethik müssen zunehmend zukünftig gemeinsam betrachtet werden. Unsere gemeinsame Herausforderung ist ein ethischer Dreiklang von Ingenieurwesen, Technik und Industrie. Wir haben Prof. Nicolaus, Honorarprofessor für Wirtschaftsethik, gewinnen können, diesen spannenden Diskurs in 4 Seminaren zu beleuchten. Eine sehr lohnenswerte Veranstaltung als Wegweiser für unser zukünftiges Handeln. Termine : 29.10./19.11./17.12.2021 und 21.01.2022 Wann: 15:00 ‐ 18:30 Uhr Wo: S528

  • DAAD-Preis für Saddam Ali Khokhar

    08.10.2021
    International Pressestelle Studium

    Saddam Ali Khokhar wurde am 4. Dezember 1992 in Sarghoda (Pakistan) geboren. An der University of Engineering and Technology Lahore studierte er Ingenieurgeologie -Geological Engineering und schloss das Studium 2014 als Bachelor of Science ab. Seit 2018 studierte der Bauingenieur an der HTW Dresden Environmental Engineering. In der kurzen Zeit, die er sich in Deutschland aufhält, hat er sehr gut die deutsche Sprache erlernt und kann sich mittlerweile auch fachlich auf Deutsch verständigen. Seine Leistungen im Studium waren in den meisten Modulen sehr gut. Mit einem Notendurchschnitt von 1,6 belegte er Platz 1 seines Jahrgangs. Im Juni dieses Jahres verteidigte er erfolgreich seine Masterarbeit mit dem Thema „Impact of Solar Panels on Soil Moisture“. Darin untersuchte er die Auswirkungen von Solarpanelen auf die Bodenfeuchtigkeit. Neben seinen exzellenten akademischen Leistungen, spielte er auch innerhalb der Studiengruppe eine entscheidende Rolle. Mit großer Geduld half er seinen Kommilitoninnen und Kommilitonen bei schwierigen Aufgaben. „Aufgrund seiner sehr guten akademischen Leistungen, seiner Hilfsbereitschaft und der Zielstrebigkeit während des gesamten Studiums und insbesondere bei der Bearbeitung seiner Masterthesis hat Herr Saddam Ali Khokhar den Preis sehr verdient.“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der Feierlichen Immatrikulation der HTW Dresden am 4. Oktober 2021. Im Anschluss an das Studium möchte Saddam Ali Khokhar in Dresden promovieren. Über den DAAD-Preis Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis zeichnet ausländische Studierende aus, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches Engagement hervorheben sowie Brücken zwischen den Ländern schlagen.

    DAAD-Preisträger Saddam Ali Khokhar
    HTW Dresden/ Peter Sebb
  • Vom Informatikstudium an der HTW Dresden zur eigenen App-Agentur

    07.10.2021
    Gründung

    Cathleen Scharfe hat an der Fakultät Informatik studiert und ist mit Unterstützung der Gründungsschmiede in die berufliche Selbständigkeit gestartet. Heute ist sie mit ihrer App-Agentur herzdigital erfolgreich am Markt und dieses Jahr für den Sächsischen Gründerinnenpreis nominiert, der am 9. Oktober vergeben wird. Ein toller Anlass, um mit ihr über ihren Gründungsweg und ihre Erfahrungen als Gründerin zu sprechen. 1. Was genau ist dein Business? herzdigital ist eine App Agentur mit Spezialisierung auf den Gesundheitsmarkt. Wir sehen uns als Schnittstelle zwischen dem Gesundheitssektor und der IT und bieten als Full-Service Agentur die komplette Platte von der Ideenentwicklung über die Programmierung bis hin zum Release neuer Health Apps. Zu unseren Kund:innen zählen eHealth Startups, KMU im Bereich Medizintechnik, sowie Therapeut:innen und Forschungseinrichtungen. 2. Was waren bisher deine größten Erfolge? Was macht dich besonders stolz? Wir haben Anfang 2021 gemeinsam mit dem Startup Lingo Lab eine Logopädie-App entwickelt, die Patient:innen bei der Verbesserung ihrer Sprachfähigkeit unterstützt. Für diese App gibt es jetzt eine erste Studie, die zeigt, dass die Nutzer:innen deutliche Fortschritte in ihrer Sprachfähigkeit machen und sehr dankbar sind, dass es diese App gibt. Ich bin wirklich froh, dass wir mit Apps wie dieser, so vielen Menschen helfen können. Diese Erfolge zeigen mir, dass ich das richtige tue und dass sich die ganze Arbeit lohnt. 3. Aktuell bist du für den Sächsischen Gründerinnen-Preis 2021 nominiert. Herzlichen Glückwunsch! Was hat dich dazu bewogen, eine Bewerbung einzureichen? Ein Kollege aus der Startup-Szene hat mir schon nach dem ersten Jahr meiner Selbstständigkeit immer wieder gesagt: „Bewirb dich doch mal!“ Als Freiberuflerin hatte ich immer das Gefühl nicht genug vorweisen zu können. Doch mit herzdigital haben wir in den letzten zwei Jahren viel erreicht. Ich freue mich, das mit der Welt zu teilen und mich nicht länger zu verstecken - ein Phänomen, das ja bei Frauen öfter der Fall ist und weshalb es auch solche Wettbewerbe gibt. 4. Nun noch einmal zurück zum Anfang: Was hat dich ursprünglich zum Gründen bewegt und wie war dein Weg vom HTW-Studium zur Inhaberin einer App-Agentur? Ich habe an der HTW Medieninformatik im Bachelor und anschließend angewandte Informationstechnologien im Master studiert und mir nach meinem Abschluss 2014 erstmal einen Job gesucht. Während der Anstellung habe ich mit einigen Freelancern zusammengearbeitet und festgestellt, dass mir diese freie, unabhängige Arbeitsweise sehr gefällt. So habe ich beschlossen mich zunächst nebenberuflich und dann komplett als Freiberuflerin selbstständig zu machen. Nach gut zwei Jahren folgte dann der nächste Schritt. Ich wollte nicht mehr länger nur ein Teil eines Projekts sein, sondern die Entwicklung von Apps komplett von A-Z begleiten, selbst entscheiden, woran ich arbeite und wofür ich meine Zeit und Energie am sinnvollsten investiere, um auch einen echten Wert für die Gesellschaft zu schaffen. Das hat 2019 schlussendlich zur Gründung von herzdigital geführt. 5. Wo hast du dir in dieser Zeit Unterstützung geholt und welche? Als der Plan für meine Selbständigkeit stand, bin ich zurück in die Gründungsschmiede der HTW. Bis dahin wusste ich nicht, dass nicht nur Studierende, sondern auch Alumni das Angebot der Einrichtung nutzen können. Ich habe dort für zwei Jahre mein eigenes, kostenfreies Büro bezogen, bin Teil eines Netzwerks mit tollen Gründer:innen geworden und habe mir professionelle Gründungsberatung von den Startup-Coaches geholt. Finanziell hat mir damals der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit sehr geholfen. Aber heute gibt es ja eine riesige Platte an Förderprogrammen für junge Gründer:innen. 6. Welche Vorzüge bietet dir deine Selbständigkeit? Zuallererst einmal die Flexibilität, meine Arbeitszeit und meinen Arbeitsort frei zu wählen und meinen Tagesablauf so zu strukturieren, wie er zur mir passt. So kann ich meine Energie und Potential bestmöglich nutzen. Ich kann mir die Projekte wählen, die mir gefallen und in die ich mein Herzblut stecken will. Natürlich ist nicht immer alles einfach. Sein Arbeitsleben so frei gestalten zu können, kann mitunter auch sehr herausfordernd sein, aber ich bin persönlich unheimlich daran gewachsen. 7. Rückblickend, was waren deine größten Herausforderungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und wie hast du sie bewältigt? Zu Beginn musste ich mich erst einmal grundlegend mit dem Thema Steuern und Finanzen auseinandersetzen. Wenn man sich aber rechtzeitig Hilfe und Beratung nimmt, dann merkt man schnell, dass dies – wie auch die meisten Herausforderungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit – kein Hexenwerk, sondern mit etwas Geduld, Verstand und Zuversicht zu meistern ist. Da ich meinen Arbeitsalltag selbst gestalten kann, muss ich natürlich auch alle Entscheidungen selbst treffen und ständig das Für und Wider abwägen. Es gibt eben keine vorgegebene Struktur oder einen Leitfaden, so wie in einer Anstellung. Das bedeutet eine Menge Verantwortung für einen selbst und natürlich auch für die Mitarbeiter:innen. 8. Hast du noch einen Tipp für junge Gründer:innen und noch einen speziellen Tipp für Gründer innen ? Nutzt die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, die euch vor allem in der Startphase eurer Gründung geboten werden. Nutz Beratungsangebote, so wie das der Gründungsschmiede. Vernetzt euch mit anderen Gründer:innen, tauscht euch aus und lernt voneinander. All das hat mir persönlich sehr geholfen. Und an alle Frauen natürlich: vertraut in eure Fähigkeiten, werdet sichtbar und folgt eurem Herzen! Cathleen Scharfe, Gründerin und CEO von herzdigital www.herzdigital.de

    Foto von Cathleen Scharfe
  • Werkstatt für künstliche Intelligenz

    06.10.2021
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Mehr als 80 Hochschulen haben sich in der BMBF-Fördermaßnahme KI-Nachwuchs@FH beworben. Als eines von neun in der ersten Runde geförderten Projekten bauen wir mit einer Zuwendung von 1,1Mio € die " KI-Werkstatt für den Nachwuchs in den angewandten Wissenschaften zum Transfer in die Wirtschaft" (KiWi) an der Hochschule auf. Als hochschulübergreifendes Projekt mit der Beteiligung von Professuren aus 5 Fakultäten wird KiWi die Integration von KI in Lehre und Forschung hochschulweit ausbauen und neue Transferangebote in Wirtschaft und Gesellschaft entstehen lassen. Mit der Förderung von KiWi wird die HTW Dresden strategische Investitionen für die angewandte Lehre, Forschung und Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz umsetzen. In Zusammenarbeit mit unseren assoziierten Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft entstehen spannende KI-Demonstratoren sowie neue Lehr- und Lernformate. So entsteht in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und dem Lehrstuhl von Prof. Ihlenfeldt (TU Dresden) ein Demonstrator zum Thema Predictive Quality. Gemeinsam mit den Kollegen von Daniel Hübschmann an der Handwerkskammer Dresden wird ein Demonstrator für die Anwendung von Computer Vision im Robotik Testfeld entstehen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IWS arbeitet Thomas Rosenbaum an einer KI-Lösung für die Prozessüberwachung an einer Elektronenstrahlschweißanlage. Prof. Böhme und sein Team arbeiten an einer robusten Serviceroboterplattform als Proof-of-Concept zur Therapie- und Pflegeunterstützung von stationär behandelten Menschen und gemeinsam mit der Tumorpathophysiologie am OncoRay wird Prof. Voß-Böhme an neuen KI-gestützten Methoden zur Datenanalyse und -visualisierung arbeiten.

    Mitarbeiter mit HoloLense
    HTWD/ PIM
  • Begrüßung der neuen Studierenden an der HTW Dresden

    05.10.2021
    Pressestelle Studium

    Gestern wurden an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden die neuen Studierenden mit der Feierlichen Immatrikulation begrüßt. Mehr als 1.200 Studienanfängerinnen und -anfänger nehmen zum Semesterstart ihr Studium an der HTW Dresden auf. Der Großteil von ihnen kommt aus Sachsen, gefolgt von Thüringen und Brandenburg. „Sammeln Sie internationale Erfahrungen und seien Sie weltoffen“ Rektorin Professorin Katrin Salchert hieß die Erstsemester herzlich willkommen und begrüßte sie in der Gemeinschaft der Hochschule: „Sie, liebe Studentinnen und Studenten, bilden die junge, akademische Generation. Sie wollen und Sie sollen zukünftig bei der Bewältigung wichtiger Probleme der Menschheit, wie dem Stopp des menschengemachten Klimawandels, der optimalen Nutzung der uns zur Verfügung stehenden regenerativen Energiequellen, der Ressourcenschonung oder der Sicherung der Ernährung der Weltbevölkerung enthusiastisch, bestens ausgebildet und intensiv mitwirken. Und dafür bedarf es Bildung. Bildung nicht nur im engen, fachspezifischen oder im kulturellen Kontext, sondern auch durch Bildung Ihrer Persönlichkeit.“ Die Rektorin ermunterte die Studentinnen und Studenten, über den „Tellerrand hinauszuschauen“, indem sie die Vorlesungsangebote der anderen Fakultäten nutzen, die Mobilitätsfenster für Praktika einplanen, in das kulturelle Leben der Stadt eintauchen, sich aktiv in das Hochschulleben einbringen und vor allem einen Teil des Studiums im Ausland absolvieren. „Sammeln Sie internationale Erfahrungen und seien Sie weltoffen. Unsere Stadt ist weltoffen, genau wie unsere Hochschule. Leider gibt es aber immer wieder Menschen, die Hass schüren gegen alle und alles, das ihnen fremd ist. Diese Tendenzen werden wir an unserer Hochschule nicht tolerieren. Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rechtsextremismus dürfen keinen Platz in unseren Köpfen und in unserem Handeln einnehmen. Dafür stehen wir als Hochschule ein!“, betonte Professorin Salchert. Grüße und Glückwünsche zur Immatrikulation überbrachte auch der Sächsische Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow „Drängende Fragen unserer Zeit wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Klimaschutz bewegen uns alle. Die HTW Dresden spielt bei der wissenschaftlichen und anwendungsnahen Forschung auf diesen und anderen wichtigen Gebieten in der ersten Liga. Mit der Studienwahl an der HTW Dresden haben Erstsemester eine wichtige und richtige Entscheidung getroffen. Für Ihr Studium viel Erfolg!“ Die Feier fand im (PAB) Präsentations- und Ausstellungsbereich der Hochschule statt und wurde per Live-Stream übertragen. Rund 400 der Studienanfängerinnen und -anfänger folgten der Übertragung vor Ort in den Hörsälen der Hochschule: „Uns war es wichtig, dass die Studierenden die Möglichkeit erhalten, ihre neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen. Denn studieren bedeutet auch Gemeinschaft. Das war in den vergangenen Semestern Corona-bedingt so nicht möglich. In diesem Semester möchten wir wieder mehr Präsenz anbieten.“ so die Rektorin. Im Podium saßen neben der Rektorin Professorin Katrin Salchert, der kommissarische Geschäftsführer des Studentenwerkes Udo Lehmann, Johann Boxberger vom Studentinnen- und Studentenrat, Professorin Ines Dragon (Absolventin der HTW Dresden), Friederike Wachtel vom City Management Dresden e.V. sowie Saddam Ali Khokhar der Preisträger des DAAD Preises. Auszeichnung der besten Studierenden Im Rahmen der Feierlichen Immatrikulation zeichnet die Hochschule jedes Jahr die besten Absolventinnen und Absolventen jeder Fakultät des vergangenen Jahrgangs aus. Ausgezeichnet wurden Tino Förster (Allgemeiner Maschinenbau), Nadja Adam (Informatik), Ngoc Thuy Duong Dao (Wirtschaftswissenschaften), Markus Gerlich (Elektrotechnik), Jana Nitsch (Landschaftsentwicklung), Juliane Bührdel (Geoinformation), Franziska Welke (Design) und Patrick Gabler (Bauingenieurwesen). Nadja Adam erhielt darüber hinaus ebenfalls den Preis des Fördervereins der HTW Dresden für herausragende Studienleistungen. Außerdem wurde der Förderpreis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an Saddam Ali Khokhar als besten ausländischen Studenten verliehen. Saddam Ali Khokhar kommt aus Pakistan und studierte von 2018 bis 2021 Environmental Engineering an der HTW Dresden. Mit der Feierlichen Immatrikulation begann die Einführungswoche für die Erstsemester. Für die kommenden Tage haben der Studentinnen- und Studentenrat (StuRa), die Studienberatung und die Fakultäten für die Studienanfängerinnen und -anfänger ein umfangreiches Programm zum Kennenlernen der Hochschule vorbereitet. Auch für die internationalen Studierenden, die zum Wintersemester an der Hochschule studieren werden, gibt es zahlreiche Angebote vom Barbecue über Stadtrallye bis hin zur einer Wanderung in die Sächsische Schweiz. Organisiert wird die International Week vom studentischen Verein Faranto e.V. Alle Veranstaltungen finden unter den aktuellen Corona-Regeln und Hygienegrundsätzen der HTW Dresden statt.

    Studierende auf dem Campus
    HTW Dresden
  • Einweisungstermine zur Nutzung der PC-Labore

    05.10.2021
    Informatik / Mathematik

    Laboreinweisungen für Erstsemester zur Nutzung der PC-Labore der Fakultät Informatik/Mathematik Zur Nutzung der PC-Labore der Fakultät Informatik/Mathematik benötigen Erstsemesterstudierende eine Einweisung. Diese Einweisungen sind Pflichttermine, da Sie sonst die PC-Labore der Fakultät nicht nutzen können. Folgende Termine stehen zur Verfügung: Informatik (Diplom) , Std.-Gr.-Nr. 21/041/01: Do., 14.10., 11:10 Uhr, Raum Z136c Informatik (Bachelor 1) , Std.-Gr.-Nr. 21/041/61: Mi., 13.10., 7:30 Uhr, Raum Z136c Informatik (Bachelor 2) , Std.-Gr.-Nr. 21/041/62: Do., 14.10., 15:10 Uhr, Raum Z136c Medieninformatik (Diplom)* , Std.-Gr.-Nr. 21/043/01*: Di., 12.10., 7:30 Uhr, Raum S131 Medieninformatik (Bachelor)* , Std.-Gr.-Nr. 21/043/61*: Do., 14.10., 9:20 Uhr, Raum S131 Wirtschaftsinformatik (Diplom) , Std.-Gr.-Nr. 21/042/01: Di., 12.10., 13:20 Uhr, Raum Z136b Wirtschaftsinformatik (Bachelor 1) , Std.-Gr.-Nr. 21/042/61: Mi., 13.10., 9:20 Uhr, Raum Z136c Wirtschaftsinformatik (Bachelor 2) , Std.-Gr.-Nr. 21/042/62: Do., 14.10., 13:20 Uhr, Raum Z136c Verwaltungsinformatik (Bachelor) , Std.-Gr.-Nr. 21/048/61: Mo., 11.10., 9:20 Uhr, Raum Z136b Angewandte Informatik (Master) , Std.-Gr.-Nr. 21/046/71ff: Do., 07.10., 14:30 Uhr, S131 * Alle Studierenden der Gruppe 21/043/61, deren Familienname mit den Buchstaben A bis F beginnt, werden aus organisatorischen Gründen den Terminen der Gruppe 21/043/01 zugeordnet. Dies gilt für die Laboreinweisung und alle Praktika und Übungen des 1. Semesters. fett = Termin- und/oder Raumänderung gegenüber dem Stundenplan kursiv = Sondertermin

    PC-Labor
  • Hallo liebe Erstsemester, willkommen im Team!

    04.10.2021
    Geoinformation

    Vielen Dank auch an die beiden studentischen Paten Frau Kallisch und Herr Garte für die Aktualisierung der Broschüre! Infoheft für Erstsemester

    Infoheft für Erstsemester
  • Feierliche Immatrikulation der Erstsemester

    30.09.2021
    Pressestelle

    Die Feierliche Immatrikulation findet in diesem Jahr als Live-Stream statt und wird aus dem PAB (Präsentations- und Ausstellungsbereich) gesendet. Von dort wird das Programm live in verschiedene Hörsäle der Hochschule übertragen. Unsere Erstsemester sind herzlich eingeladen, der Live-Übertragung gemeinsam mit ihren Kommiliton:innen ihrer Fakultät zu folgen ( Hierfür ist eine Anmeldung über unseren Veranstaltungskalender erforderlich ). Neben der Rektorin Prof. Katrin Salchert wird Staatsminister Sebastian Gemkow die Studierenden mit einem Grußwort persönlich begrüßen. Hier geht es zum Live-Stream Programm 13:30 Uhr Beginn der Feierlichen Immatrikulation Immatrikulationsrede von Prof. Katrin Salchert (Rektorin HTW Dresden) Grußwort: Sebastian Gemkow (Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft) Grußworte als Videobotschaft: Michael Kretschmer (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen), Dirk Hilbert (Oberbürgermeister der sächsischen Landeshauptstadt Dresden) Talk-Runde: Udo Lehmann (Geschäftsführer Studentenwerk), Johann Boxberger (StuRa), Prof. Ines Dragon (Alumna HTW Dresden), Friederike Wachtel (City Management Dresden e.V.), Saddam Ali Khokhar (Preisträger DAAD Preis) Auszeichnung der besten Studierenden durch Prof. Anne-Katrin Haubold (Prorektorin für Lehre und Studium) Moderation: Kate Urban-Greatorex Musik: Cemba Cello (Katrin Meingast, Judit Izsak) Ca. 15:30 Uhr Ende der Live-Übertragung Get-together Im Anschluss an die Feierliche Immatrikulation sind alle zu einem Get-together auf dem Bibliotheksplatz der HTW Dresden eingeladen. Hier präsentieren sich u.a. der Studentinnen- und Studentenrat (StuRa) der HTW Dresden, das Studentenwerk, Faranto, das Akademische Auslandsamt, der Hochschulsport und der Career Service. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Hinweis zur 3G-Regelung und den Hygienebestimmungen Für alle, die sich die Live-Übertragung an der Hochschule ansehen, beginnt ab 12.30 Uhr der Einlass am Haupteingang (Friedrich-List-Platz 1). Bitte halten Sie für die 3G-Kontrolle (geimpft, genesen, getestet) einen entsprechenden Nachweis und ein Ausweisdokument bereit.

    Grafik Feierliche Immatrikulation

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)