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Reinraumführung am Fraunhofer IZM-ASSID
11.06.2026Elektrotechnik ExkursionDas Modul Halbleitertechnik und Mikroelektronik hatte am 26. Mai die Gelegenheit einer Exkursion an das Fraunhofer-Institut IZM-ASSID . Bei einem Vortrag und einer Reinraumführung konnten die Studierenden die Arbeiten des Instituts im Bereich Advanced Waferlevel Packaging kennenlernen und die umfassende Fertigungslinie in einer geführten Tour erkunden. Die Exkursion folgt einer Initiative von Rektorat, Dekanat ET und IZM-ASSID zur Kooperation, die auch darüber hinaus weiter ausgebaut werden soll. Vielen Dank an Frau Dr. Junghähnel und Frau Dr. Reinhardt für die Besuchsmöglichkeit und den freundlichen Empfang.

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DAAD-Preis für Lea Koncekova
10.06.2026Zentrum für FremdsprachenDer DAAD-Preis würdigt internationale Studierende, die sich nicht nur durch hervorragende akademische Leistungen auszeichnen, sondern auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement. Lea Končeková kam im Sommersemester 2025 über Erasmus+ an die HTW Dresden. Aus einem Austauschsemester wurde mehr: Sie entschied sich, bei uns den Masterstudiengang German Business Culture and International Management zu absolvieren. Besonders schön ist, dass Lea unsere Hochschule nicht nur als Studentin bereichert: Sie ist wissenschaftliche Hilfskraft im Zentrum für Fremdsprachen (ZFS) und vertritt die Studierenden im Fakultätsrat der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Damit steht sie beispielhaft für das, was Internationalisierung im besten Sinne bedeutet: ankommen, mitgestalten, Verantwortung übernehmen und Brücken bauen. Das Zentrum für Fremdsprachen gratuliert Lea Končeková ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und freut sich sehr, sie als wissenschaftliche Hilfskraft im Team zu haben. Rejane Rinaldi Mielitz Den vollständigen Beitrag finden Sie unter LinkedIn

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Innovationen zum Anfassen beim Insight Lab X an der HTW Dresden
10.06.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikIn entspannter Atmosphäre präsentierten die Teams den aktuellen Stand ihrer Projekte und standen den Gästen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Ziel des Formats ist es, Innovationen sichtbar zu machen, Feedback einzuholen und den Austausch zwischen Gründungsteams, Hochschule und Öffentlichkeit zu fördern. Die Teams Arasul, Dynamolader, RobArm, AutoXPlant stellten ihre Entwicklungsstände und Ergebnisse vor und zeigten, welche Fortschritte sie während der Projektphase erzielt haben. Von technologischen Lösungen bis hin zu neuen Ansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen wurde deutlich, wie vielfältig die Ideenlandschaft innerhalb des Programms ist. Für zusätzliche Inspiration sorgte diesmal der Überraschungsgast Allpacka. Das Unternehmen berichtete aus erster Hand über seinen Weg von der Idee zum eigenen Start-up und gab den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die praktischen Herausforderungen und Chancen des Gründungsalltags. Der offene Austausch bot den Projektteams zahlreiche Anregungen für ihre eigenen Vorhaben. Das Insight Lab X zeigte erneut, wie wichtig Räume für Kreativität, Vernetzung und unternehmerisches Denken sind. Die Veranstaltung machte deutlich, welches Innovationspotenzial in den Projekten der Teilnehmenden steckt und wie wertvoll der direkte Dialog mit Interessierten, Fachleuten und Gründungsbegeisterten für die Weiterentwicklung der Ideen ist. Die Organisatorinnen und Organisatoren bedanken sich bei allen Projektteams, Gästen und Unterstützenden für einen gelungenen Nachmittag voller neuer Impulse, spannender Gespräche und innovativer Ideen. Du bist neugierig geworden und hast Lust auf Prototyping? Dann werde jetzt selbst im Lab X aktiv! Das Lab X der HTW Dresden bietet allen Angehörigen der Hochschule die einmalige Chance, ihre innovativen Ideen in einem geschützten Raum auszuprobieren und Prototypen zu entwickeln. Egal ob du ein technisches Gadget, eine clevere Software oder eine bahnbrechende Lösung für ein alltägliches Problem im Kopf hast – im Lab X findest du die Unterstützung, die du brauchst, um deinen Visionen Leben einzuhauchen. Deine Idee zählt! Nutze die Gelegenheit, dich in unserer Werkstatt auszuprobieren, von der Expertise unserer Mitarbeitenden zu profitieren und dein eigenes Start-up auf den Weg zu bringen. Oder nutze deine Chance und mach mit bei der Lab X Prototyping Challenge! Das Lab X ist dein Safe Space, um zu experimentieren, zu scheitern und zu wachsen – bis dein Prototyp bereit ist, die Welt zu verändern. Wir freuen uns auf dich! Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

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Nachwuchsforschungspreis 2026 verliehen
10.06.2026Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / ChemieDoppelte Spitzenleistung beim Nachwuchsforschungspreis 2026 der HTW Dresden: Katharina Knez und Dr. Kai Zernsdorf wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte überzeugten die Jury ebenso wie die zukunftsweisende Arbeit von Emanuel Schütz. Die Auszeichnungen wurden am 3. Juni 2026 im Rahmen des Dies academicus durch Rektor Prof. Ingo Gestring und Prorektorin Prof. Kathrin Harre verliehen. Bereits am Vorabend hatten die Finalistinnen und Finalisten ihre Forschungsarbeiten vor der Jury präsentiert und sich den Fragen des Publikums gestellt. Nachhaltige Materialien mit antibakterieller Wirkung Katharina Knez (Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie) wurde für ihr Promotionsprojekt zur Entwicklung nachhaltiger, antibakterieller Kunststoffoberflächen ausgezeichnet. Sie untersucht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) durch eine gezielte Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Die Forschung verbindet Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Digitale Modelle für die Bauwerke der Zukunft Mit seiner Promotionsarbeit zur Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung erhielt Dr. Kai Zernsdorf (Fakultät Bauingenieurwesen) ebenfalls den ersten Platz. Sein mehrskaliger Modellierungsansatz ermöglicht realitätsnahe Vorhersagen des Material- und Tragverhaltens und schafft damit wichtige Grundlagen für langlebige und ressourceneffiziente Baukonstruktionen. Augmented Reality für präzisere Fertigungsprozesse Den dritten Platz belegte Emanuel Schütz aus der Fakultät Geoinformation. In seiner Forschung entwickelt er Methoden zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am realen Objekt wird ein Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Die entwickelten Verfahren können industrielle Prüfprozesse effizienter und ergonomischer gestalten. „Unsere Nachwuchsforschenden entwickeln heute die Lösungen für die Fragen von morgen. Die ausgezeichneten Projekte belegen, wie wichtig anwendungsorientierte Forschung ist, um Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Digitalisierung erfolgreich zu begegnen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und macht Mut für die Zukunft.“ lobt Kathrin Harre, Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, die Beiträge der Finalisten. Mit dem Nachwuchsforschungspreis würdigt die HTW Dresden jährlich herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Forschung. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die Senatskommission Forschung der Hochschule. Wir danken allen Teilnehmenden und Mitwirkenden sowie den Mitgliedern der Senatskommission Forschung für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit als Jury. Über den Nachwuchsforschungspreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforschungspreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und des ZAFT e.V., die ein Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

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Preise für gute Lehre 2026
09.06.2026Lehre PressestelleDer Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre – von der Betreuung von Abschlussarbeiten, der Lernbegleitung Studierender bis hin zur Organisation – und stellt die enorme Bedeutung der Lehre heraus. Jede Fakultät konnte eine Kandidatin oder Kandidaten vorschlagen, wobei die Auswahlprozesse den Fakultäten freigestellt waren. Lediglich der aktive Einbezug von Studierenden wurde vorausgesetzt. Für die Nominierung gab es keine festgelegten Themen oder Kriterien. Die Auszeichnung wurde durch den Prorektor Lehre und Studium, Prof. Andreas Franze, an folgende Lehrende überreicht: M.Sc. André Kilian, Fakultät Bauingenieurwesen M.A. JeongHo Park, Fakultät Design Prof. Ph.D. Hans-Dieter Seelig, Fakultät Elektrotechnik M.Sc. Christiane Richter, Fakultät Geoinformation M.Sc. Martin Schmidt, Fakultät Informatik/Mathematik Prof. Dr. rer. nat. habil. Grit Kalies, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie Dr.-Ing. Stephan Kirchhof, Fakultät Maschinenbau Dr. phil. Kerstin Kathy Meyer-Ross, Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Andreas Franze gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern, stellt aber gleichzeitig den Beitrag aller Lehrenden in den Mittelpunkt: "Mit Preisverleihungen tue ich mich manchmal etwas schwer, weil sie einzelne in den Mittelpunkt rücken, obwohl Erfolge meist durch viele Menschen ermöglicht werden. Gute Lehre wird an unserer Hochschule jeden Tag an vielen Stellen gelebt – oft mit großem Engagement, aber ohne große Sichtbarkeit. Dennoch halte ich den Lehrpreis für wichtig: nicht als Wettbewerb, sondern als Gelegenheit, beispielhaft zu zeigen, was Lehre bewirken kann. Die Ausgezeichneten stehen dabei stellvertretend für viele Lehrende, die jeden Tag Funken entzünden, Orientierung geben und Brücken bauen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank!” Wir gratulieren allen Preisträgern und der Preisträgerin auf das allerherzlichste! Mehr Informationen zu den Ausgezeichneten finden Sie demnächst auf den Seiten der Lehre.

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Professor der HTWD zum Präsidenten der internationalen Gesellschaft für Biolumineszenz und Chemilumineszenz gewählt
08.06.2026Forschung Pressestelle TransferSchramm tritt damit an die Spitze einer Fachgesellschaft, die seit mehr als drei Jahrzehnten weltweit Forschende aus Wissenschaft und Industrie vernetzt. Im Mittelpunkt steht die Erforschung der Lichterzeugung aus chemischen und biologischen Prozessen – einem Feld, dessen Anwendungen von der medizinischen Diagnostik über die Bioelektronik bis zur Untersuchung leuchtender Lebewesen wie Glühwürmchen, Tiefseefische oder bestimmter Pilzarten reichen. „Diese Wahl freut mich sehr. Ich verstehe sie auch als Anerkennung für die intensive Arbeit, die ich zusammen mit meiner Gruppe seit über einem Jahrzehnt zu Biolumineszenz und Chemilumineszenz leiste“, so Schramm. In seiner Arbeitsgruppe entwickelt das Team neue lumineszente Materialien und überträgt grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse in anwendungsnahe Sensorik. Aktuell beteiligt sich die Gruppe unter anderem am Forschungsverbund Biotronis zum Transfer biolumineszenter Reaktionen in die Biosensorik und Bioelektronik. Im Verbundvorhaben eMatInnoHub entstehen biolumineszente Sensoren zum Nachweis von Krankheitserregern. Grundlagenforschung zum Mechanismus der Biolumineszenz des marinen Leuchtkrebses Cypridina hilgendorfii betreibt das Team in Kooperation mit dem japanischen Forschungsinstitut AIST. Weitere Projekte sind in Vorbereitung oder Beantragung. Als Präsident wird Schramm gemeinsam mit dem Council die Aktivitäten der internationalen Fachgesellschaft koordinieren, das Forschungsfeld gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit vertreten und die strategische Ausrichtung der ISBC gestalten. Im Mittelpunkt seiner zweijährigen Amtszeit stehen die Gewinnung neuer Mitglieder – insbesondere aus der nachwachsenden Forschergeneration –, der Ausbau der Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie sowie die Stärkung der Sichtbarkeit des Themas in der Öffentlichkeit. „Die Anwendungen biolumineszenter und chemilumineszenter Phänomene reichen von der medizinischen Diagnostik bis zu neuartigen Materialien für die Bioelektronik. Diese gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung sichtbar zu machen, ist mir gerade als Forscher an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften ein besonderes Anliegen“, so Schramm. Für die HTW Dresden bedeutet die Wahl Schramms zum Präsidenten der ISBC eine zusätzliche internationale Bühne. Die Hochschule positioniert sich damit sichtbar in einem dynamischen Forschungsfeld an der Schnittstelle von Chemie, Biologie, Materialwissenschaften und Bioelektronik. Schramms Netzwerk und sein internationales Mandat eröffnen neue Möglichkeiten für Kooperationen, gemeinsame Forschungsanträge und den fachlichen Austausch mit Einrichtungen und Industriepartnern weltweit. Über das Schramm Lab an der HTW Dresden Der Arbeitskreis von Prof. Schramm an der HTW Dresden erforscht biolumineszente und chemilumineszente Phänomene und entwickelt neue lumineszente organische Materialien. Ein besonderer Fokus liegt auf der Übertragung dieser Grundlagenforschung in anwendungsnahe Sensorik für Biomedizin, Umweltanalytik und Bioelektronik. Die Gruppe arbeitet aktuell in mehreren drittmittelgeförderten Verbundprojekten und kooperiert international mit Einrichtungen in Japan, den Vereinigten Staaten und Europa.

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„Wir bringen Ideen zum Fliegen“
05.06.2026Gründung Pressestelle TransferEine tolle Idee, aber kein Startkapital und wenig Know-how für eine Unternehmensgründung: so kamen die beiden Gründer Anton Ludewig und Marlon Würffel zum Startup-Service der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD), der sie bei der Entwicklung ihres Unternehmens begleitete. Ende 2025 stand Epic Escape vor dem nächsten großen Schritt: der Umzug in die ersten eigenen Büros. Nun beginnt ein neuer Abschnitt mit mehr unternehmerischer Eigenständigkeit und Raum für weiteres Wachstum. Abenteuerspielplatz Stadt Epic Escape verwandelt Städtetouren in Abenteuer. Dabei werden Teams auf Schnitzeljagd geschickt, um mit Tablet und Rätselkoffer eine Stadt spielerisch zu entdecken. Junggesellenabschiede, Teambuilding-Events oder private Veranstaltungen mit Familie und Freunden – die Touren sprechen ein breites Publikum an. Anton und Marlon, die Erfinder des Spiels, sind Freunde aus dem Kindergarten. Jahre später treffen sie sich in Dresden wieder, Anton ist im Studium an der HTWD und Marlon schon im Job. Erfahrungen, die sie damals mit einer eher drögen Stadtführung machten, waren der Auslöser für die Idee, Städte anders erlebbar zu machen – locker und auf innovative Art. Beide rätselten als Kinder gern, und so entstand der Gedanke, das Sightseeing in eine Geschichte einzubinden und als kniffelige Outdoor-Tour zu organisieren. Gründungsunterstützung an der Hochschule Neben Studium und Job tüftelten die Beiden bis spät in die Nacht an ihrem Konzept. „Das hat unglaublich viel Spaß gemacht“, erinnert sich Marlon Würffel. „Wirtschaftliches Interesse spielte da zuerst gar keine Rolle.“ Die ersten Touren waren ein voller Erfolg und für die beiden stellte sich die Frage, ob und wie ihre Geschäftsidee weiterwachsen kann. „Die Berater der Gründungsschmiede hatten gleich ein offenes Ohr für unsere Idee“, sagt Marlon Würffel. „Sie gaben uns wertvolles Feedback und unterstützten uns dabei, das Konzept weiter auszufeilen, Ausrichtung und Zielgruppe zu definieren sowie die Preise zu kalkulieren.“ Auch als Arbeitsort nutzten die beiden die Gründungsschmiede. Als Inkubator für innovative Geschäftsideen unterstützt die Gründungsschmiede Studierende wie Anton sowie Forschende und Mitarbeitende der Hochschule mit einem breiten Beratungs-und Workshopangebot und begleitet junge Startups durch den Gründungsprozess. Menschen mit Gründungsabsicht finden hier den Partner, mit dem sie gemeinsam ihre Idee zum Fliegen bringen. Hilfestellung gibt es zu allen Themen rund um Unternehmensgründung und berufliche Selbständigkeit – von der Entwicklung oder Bewertung einer Geschäftsidee bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten. In Büros und Co-Working Spaces arbeiten Teams Tür an Tür. Anfang 2020 wurde ihr Startup-Projekt durch Corona jäh ausgebremst. „So bitter die Nachricht von den Kontaktbeschränkungen auch war, durch die Pandemie haben sich für uns echte Chancen aufgetan. Wir haben unser Angebot digitalisiert, die Tour auf ein Tablet gebracht und dazu noch ein ganz neues Spiel entwickelt“, sagt Marlon Würffel. „Besonders wichtig waren uns damals auch die Beratungen zu Finanzierungsformen und Kapitalbeschaffung. Trotz gesicherter Finanzierung haben wir erste Gewinne immer wieder reinvestiert, so auch in die Weiterentwicklung unserer Spiele“. Diese als ‚Bootstrapping‘ bezeichnete Variante mindert langfristig die Abhängigkeit vom Fremdkapitalgebern. Epic Escape entwickelte sich in Dresden schnell zu einem gefragten Team-Event. Die Expansion in andere deutsche Städte war der nächste logische Schritt. Wieder ergaben sich Fragen. Eigene Niederlassungen gründen? Lizenzen vergeben oder ein Franchisesystem aufbauen? Die Entscheidung fiel auf die Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Partnern, meist Cafés und Restaurants, die sich vor Ort um die Tour-Teilnehmer kümmern. Inzwischen ist Epic Escape an 19 Standorten vertreten. Neben Marlon und Anton sind heute weitere sieben Angestellte im Unternehmen beschäftigt, unter anderem für die Grafik, die Spiele- und Softwareentwicklung. Mit dem Umzug in ein eigenes Büro in Dresden steht die Firma nun auf eigenen Füßen. Von der Idee bis zum tragfähigen Geschäftsmodell „Die Gründungsschmiede hat uns von Anfang an Sicherheit gegeben. Wir erhielten entscheidende Tipps zum Start und haben bei der Markteinführung und beim Wachstum unserer Firma sehr vom Wissen und der Erfahrung des Teams profitiert“, so Marlon Würffel. „Unser Berater hat uns begleitet und war für all unsere Fragen jederzeit ansprechbar. Ohne die Unterstützung wären wir nie so weit gekommen, wahrscheinlich würde es uns als Epic Escape gar nicht geben.“ „Wir freuen uns, dass sich Epic Escape so erfolgreich entwickelt hat, denn es klappt nicht immer, eine wirtschaftlich profitable Firma aus dem Nichts zu gründen“, sagt Prof. Dr. Torsten Gonschorek, Fachlicher Leiter der Gründungsschmiede. „Natürlich liegt uns sehr daran, dass alle, die uns ‚verlassen‘, am Markt erfolgreich sind und weiter wachsen.“ Gründungsschmiede Die Gründungsschmiede der HTW Dresden ist eigenständiger Partner im Verbund von dresden|exists – dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Beratungsteams aus acht Wissenschaftseinrichtungen in Dresden und Ostsachsen arbeiten eng zusammen, sodass Gründungswillige je nach Fachrichtung immer die passende Unterstützung finden.

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Naturbasiert und resilient: Nachwuchsforschungsgruppe RHESIS stellt ihr Projekt vor
04.06.2026Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Tagung
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"The Librarians" jetzt kostenlos im Stream
03.06.2026Bibliothek"The Librarians" ist ein Dokumentarfilm, der die Bemühungen von Bibliothekar*innen im Kampf gegen Buchverbote in den USA begleitet.

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Lehrtätigkeit an der Deutsch-Kasachischen-Universität (DKU)
29.05.2026Informatik / MathematikProf. Jörg Vogt erhielt Anfang April 2026 einen 14-tägigen Lehrauftrag für das Modul Internetprogrammierung an der Deutsch-Kasachischen-Hochschule (DKU) in Almaty . Diese Lehrtätigkeit erfolgte im Rahmen des " Flying Faculty "- Programms der DKU. In diesem Programm bieten Dozenten aus deutschen Hochschulen Blockveranstaltungen zu verschiedenen Modulen an. Die DKU in Almaty ist eine 1999 gegründete private Hochschule , die als Leuchtturmprojekt der deutsch-kasachischen akademischen Beziehungen gilt. Sie bietet ein interdisziplinäres Studienangebot, das internationale Standards mit dem deutschen Bildungssystem verbindet und fachlichen Unterricht in deutscher, russischer und englischer Sprache ermöglicht. Für den vertieften wissenschaftlichen Austausch wird großen Wert auf Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz gelegt. Durch Kooperationen mit deutschen Hochschulen fördert die DKU den akademischen Austausch und bildet Fachkräfte für die Region Zentralasien aus. Ungefähr 700 Studenten studieren zur Zeit an der DKU in Almaty. Die besten von ihnen erhalten in einem Doppelabschlussprogramm einen kasachischen Abschluss und einen Abschluss an einer der 11 deutschen Partnerhochschulen . In Sachsen sind das derzeit die Hochschule Mittweida und die Hochschule Zittau/Görlitz. Das aktuelle DAAD-Projekt „Entwicklung der DKU zu einer internationalen Netzwerkuniversität " hat eine Laufzeit von 2025-2027. Ziel des Projektes ist es, die DKU zu einer internationalen Universität zu entwickeln, die in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerhochschulen Studiengänge von besonderer Bedeutung für Kasachstan und die gesamte zentralasiatische Region anbietet. Die Studenten an der DKU sind sehr aufgeschlossen und freundlich . Viele können sich sehr gut in deutscher Sprache mitteilen und einige von ihnen waren schon einmal in Deutschland. Die Lehrtätigkeit war eine beeindruckende Erfahrung und bereitete große Freude. Almaty liegt im Südosten von Kasachstan in der Nähe von China und Kirgigistan und ist eine moderne Stadt mit über 2 Mill. Einwohnern und 13 Universitäten . Geografisch nicht uninteressant ist die Lage von Almaty. In unmittelbarer Nähe zum Stadtgebiet beginnt das Tian-Shan-Gebirge mit einem Skigebiet und dem knapp 5000 m hohen, von der Stadt aus sichtbaren Gipfel des Pik Talgar. Links DKU DKU-Projekt
