• Digitaler Maschinenbau studieren: Neuer Master startet zum Wintersemester

    08.05.2026
    Maschinenbau Pressestelle Studium

    Der neue Studiengang verbindet klassische ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit modernen Technologien wie Simulation, Messtechnik und Künstlicher Intelligenz und richtet sich damit an die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Industrie. „Mit dem neuen Masterstudiengang bilden wir Fachkräfte für den wachsenden Bedarf aus, die digitale Technologien in Konstruktion und Fertigung sicher beherrschen und weiterentwickeln können. In dieser spezifischen Ausrichtung ist er bislang einzigartig in Sachsen“, so der Dekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Gunther Naumann. Im Fokus des Studiums stehen vertiefte Kenntnisse in digitalen Entwicklungs- und Produktionsprozessen. Studierende lernen, aktuelle Werkzeuge wie CAD- und CAM-Systeme anzuwenden und sich mit Themen wie FEM-Simulation, digitaler Messtechnik sowie effizienten Energieanwendungen auseinanderzusetzen. Auch der Einsatz digitaler Zwillinge und nachhaltiger Fertigungsstrategien sind Teil der Ausbildung. Neben fachlichen Kompetenzen legt der Studiengang großen Wert auf übergreifende Fähigkeiten. Kommunikation, Führungskompetenz und wissenschaftliches Arbeiten werden gezielt gefördert. Das viersemestrige Masterstudium, das mit dem Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) endet, kann in Vollzeit oder optional in Teilzeit absolviert werden. Mit dem Abschluss eröffnen sich Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Perspektiven. Einsatzmöglichkeiten finden sich unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobil- und Zulieferindustrie, der Chipindustrie sowie in der Energie- und Produktionstechnik. Typische Tätigkeitsfelder liegen in der digitalen Produktentwicklung, der Simulation und Berechnung, der Produktionsplanung, der Qualitätssicherung oder im Bereich Forschung und Entwicklung. Auch Schnittstellenfunktionen, etwa im Projektmanagement oder in der technischen Beratung, stehen den Absolventinnen und Absolventen offen. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

    Zwei junge Menschen an einem technischen Gerät
    HTWD/ Peter Sebb
  • HTWD überzeugt im CHE Hochschulranking mit starken Ergebnissen

    07.05.2026
    Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Der Studiengang International Business erhielt sehr gute Bewertungen in den Bereichen internationale Ausrichtung, Kontakt zur Berufspraxis und Unterstützung am Studienanfang. Besonders positiv bewerteten die Studierenden zudem die Ausstattung der Bibliothek, die allgemeine Studiensituation sowie das Lehrangebot. Auch der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gehört im Ranking zur Spitzengruppe. Ebenso wie im Studiengang Betriebswirtschaft werden hier insbesondere der enge Praxisbezug und die gute Unterstützung zu Beginn des Studiums hervorgehoben. Positiv bewertet wurde auch die Anzahl der kooperativen Promotionen. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik zeichnet sich in der Forschung vor allem durch einen hohen Anteil an Drittmitteln aus. Über das CHE Hochschulranking Das CHE Hochschulranking zählt zu den umfassendsten Hochschulvergleichen im deutschsprachigen Raum. In diesem Jahr wurden die Fächer Rechtswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsrecht und Soziale Arbeit untersucht. Rund 35.000 Studierende an 265 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften beteiligten sich an der Befragung zu ihren Studienbedingungen. Im Ranking fließen sowohl Bewertungen der Studierenden als auch Fakten zu Lehre und Forschung ein. Die Hochschulen werden dabei für jedes Fach und Kriterium einzeln bewertet. Bei den Faktenkriterien erfolgt eine Einordnung in Spitzen, Mittel oder Schlussgruppe. Die Einschätzungen der Studierenden werden auf einer Skala von eins bis fünf Sternen abgegeben. Die vollständigen Ergebnisse des CHE Hochschulrankings sind im ZEIT Studienführer sowie online über HeyStudium abrufbar: HeyStudium

    Studierende auf dem Campus
    HTWD/ Cripsin-Iven Mokry
  • Das war der Girls‘ Day 2026

    05.05.2026
    Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle News

    Anlässlich des 25. Mädchen-Zukunftstags öffnete die HTW Dresden ihre Türen für Schülerinnen im Alter von 11 bis 16 Jahren aus ganz Sachsen. In zehn Workshops erhielten sie Einblicke in die Fachbereiche Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik, Mathematik und Maschinenbau. Technik erleben: Von Kryptografie bis Virtual Reality An der Fakultät Informatik gingen 13 „Krypto-Detektivinnen“ auf Spurensuche. Sie lernten, wie sie geheime Nachrichten verschlüsseln und entschlüsseln und wie sicherer Informationsaustausch funktioniert. Sechs weitere Schülerinnen erkundeten im Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ historische Methoden zur Bestimmung von Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne und beobachteten aktuelle Himmelsereignisse. Im LabX entwarfen, nähten und programmierten die Teilnehmerinnen im Workshop „DIY Wearables“ eigene leuchtende Beutel mit Nähmaschine, Mikrocontroller und LEDs. In den Workshops der Fakultät Maschinenbau tauchten die Schülerinnen in virtuelle Welten ein. Acht Teilnehmerinnen verbrachten „Einen Tag als Roboter-Programmiererin“, steuerten Industrieroboter und lernten virtuelle Arbeitsumgebungen mit VR-Brillen kennen. Im Workshop „Metalle verstehen“ untersuchten sie Eigenschaften von Stahl und Aluminium und lösten ein interaktives Rätsel in der virtuellen Realität. An der Fakultät Geoinformation erhielten zehn Schülerinnen im Workshop „Unsere Welt von oben“ Einblicke in das Berufsfeld der Geomatikerin. Sie steuerten eine Drohne, erstellten Luftaufnahmen und nutzten diese für eine digitale Visualisierung ihrer Umgebung. im Labor: Elektromagnetismus, Chemie und eigene Experimente Auch in den Laboren wurde intensiv geforscht. Im Workshop „Geheimnisvolle elektromagnetische Kräfte“ untersuchten die Teilnehmerinnen den Zusammenhang zwischen Strom und elektromagnetischen Feldern und bauten einen Elektromagneten, den sie zu einem Mini-Motor weiterentwickelten. Im Chemielabor arbeiteten zwölf Schülerinnen im Workshop „Vom Erbgut bis zur Wasserprobe“ wie im Forschungslabor. Sie extrahierten DNA, stellten Wunderkerzen her und brachten diese zum Leuchten. Am Ende des Tages zogen sowohl die Schülerinnen als auch die Workshopleitenden eine positive Bilanz. Sie berichteten von abwechslungsreichen Angeboten, großer Neugier und viel Begeisterung beim gemeinsamen Forschen und Experimentieren. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die den Girls’ Day zu einem inspirierenden und wissenschaftlich bereichernden Erlebnis gemacht haben. Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.

    Mädchen am Roboter
    HTWD/ Uwe Kühsel
  • Energie im Blick: Treffpunkt Forschung kehrt zurück

    04.05.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Veranstaltung Transfer

    Am 29.04. fand zum zweiten Mal der Treffpunkt Forschung statt – diesmal zum Thema Energie. Nachdem die Veranstaltungsreihe im Dezember 2025 bereits erfolgreich mit einem Austausch zum Schwerpunkt Gesundheit und Pflege gestartet war, standen nun neue Perspektiven zur Speicherung, Erzeugung und Nutzung von Energie im Fokus. Fünf Forschende der HTW Dresden konnten ihre Schwerpunktthemen pitchen, Ideen teilen und anschließend diskutieren. In einem kurzen Input zeigte Prof. Jens Morgenstern (Professur Technische Thermodynamik) wie Flüssigwasserstofftanks als großskalige Energiespeicheroption genutzt werden können, während Prof. Mathias Jäckel (Professur Umform- und Trenntechnik) sich mit Wasserstoffprojekten im Bereich Produktionstechnik befasste, speziell mit ressourceneffizienten und recyclinggerechten Brennstoffzellen. Einen weiteren Beitrag mit spannenden Einblicken hielt Prof. Laura Nousch (Professur Regenerative und nachhaltige Energiesysteme) zur Anwendung von Wasserstoffspeichersystemen.Ergänzend präsentierte Prof. Stefan Haase (Professur Verfahrenstechnik) Energiespeicher aus verfahrenstechnischer Sicht. Florian Bläsing, Mitarbeiter der Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES stellte die Visionen und Herausforderungen vor und erläuterte, wie Bauwerke künftig in Kraftwerke umgewandelt werden sollen. Durch diese Veranstaltung, die vom Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer gemeinsam mit Saxony⁵ organisiert wurde, war es nicht nur möglich, einen Einblick in die Forschung anderer Kolleginnen und Kollegen der HTWD zu erlangen, sondern auch fakultätsübergreifend Kontakte zu knüpfen und Schnittstellen für potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu entdecken. Über den Treffpunkt Forschung Das Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer organisiert den Treffpunkt Forschung gemeinsam mit Saxony⁵ und lädt Forschende sowie alle Forschungsinteressierten der HTW Dresden ein, wechselnde Schwerpunktthemen aktiv mitzugestalten, Impulse zu setzen und Ideen auszutauschen. In dem kurzweiligen Format bietet sich bei einem Mittagssnack die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und neue Kooperationen innerhalb der Hochschule oder mit Partnerinnen und Partnern anzustoßen. Sie haben eine Idee für ein neues Thema für den Treffpunkt Forschung? Wenden Sie sich gerne per E-Mail an Matthias Bauch .

    Mann präsentiert vor Rollup und Bildschirm vor Publikum
    Saxony⁵ / Jacob Richter
  • Professur für Informationsmanagement auf der Hannover Messe 2026

    04.05.2026
    Informatik / Mathematik Pressestelle Industrie 4.0 Modellfabrik

    Die HTW Dresden war auch 2026 wieder auf der Hannover Messe (20. bis 24 April 2026) vertreten und präsentierte gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung wegweisende Ansätze für die digitale Transformation der Halbleiterfertigung. Organisiert wurde der Messeauftritt erneut von der Professur für Informationsmanagement unter der Leitung von Prof. Dirk Reichelt im Rahmen des vom BMWE geförderten Projekts Semiconductor-X. Im Zentrum des Messeauftritts auf dem Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 standen insgesamt zehn Demonstratoren zur Stärkung von Interoperabilität und Resilienz entlang der Halbleiterlieferkette. Das Semiconductor-X-Team stellte damit Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze rund um zentrale Themen wie Rückverfolgbarkeit, Nachhaltigkeit und Datensouveränität vor. Eingebettet in das Konzept von Manufacturing-X wurde anschaulich, wie eine standardisierte und automatisierte Kommunikation zwischen souveränen Datenökosystemen in der industriellen Praxis funktioniert und damit die Grundlage für die Skalierung industrieller KI schafft. Der Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Rheinmetall-Geschäftsführer Armin Papperger unterstrichen die politische und wirtschaftliche Relevanz der vorgestellten Projektergebnisse. Als größte internationale Industriemesse der Welt zog die Veranstaltung in diesem Jahr rund 110.000 Besucherinnen und Besucher sowie etwa 3.000 Unternehmen an. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz und Robotik. Partnerland der diesjährigen Messe war Brasilien, einer der bedeutendsten Handelspartner Deutschlands in Südamerika. Nach der Messe ist bekanntlich vor der Messe: Die Professur für Informationsmanagement plant auch auf der Hannover Messe 2027 Akzente zu setzen.

    Drei Personen stehen vor einer Messewand
    HTWD/privat
  • Zukunft der Hochschulausbildung im Gartenbau: Arbeitskreis tagte in Bonn

    04.05.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Tagung

    Am 22. und 23. April 2026 kam der Arbeitskreis Hochschulausbildung Gartenbau an der Universität Bonn zusammen. Die Vertreter von Hochschulen, Universitäten sowie Fachverbänden tauschten sich intensiv zu aktuellen Entwicklungen in Forschung und Lehre aus. Marc-Guido Megies, Präsident des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL), gab einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Sachstand zum Konzept „ Neustart der Gartenbauwissenschaften “. Trotz vielfältiger gemeinsamer Initiativen vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), dem Bund deutscher Baumschulen (BdB), der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und des BHGL sowie politischer Zusagen fiel die Zwischenbilanz ernüchternd aus. Konkrete Fortschritte bei der strukturellen und finanziellen Stärkung der Hochschulbildung im Gartenbau bleiben bislang aus. Dabei hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das „ Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau “ und damit auch den Neustart der Gartenbauwissenschaften aufgenommen. Positiv hervorgehoben wurde, dass bereits die Ankündigung möglicher Fördermaßnahmen erste Impulse gesetzt hat. So haben einzelne Hochschulen wie die Universität Bonn begonnen, ihr Studienangebot weiterzuentwickeln und zusätzliche Module zu etablieren. Auch die HTW Dresden hat mit der Reakkreditierung des Masterstudiengangs Produktionsgartenbau sowie mit Berufungsverfahren zur Wiederbesetzung gartenbaulicher Professuren für die Zukunftsfähigkeit des Studienangebots gesorgt.

    Eine Gruppe von 12 Personen steht vor grün belaubten Bäumen im Hintergrund
    Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)
  • Neuer Lab-X-Workshop „Hingucker aus dem 3D-Drucker" startet gut besucht

    29.04.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Workshop Kompetenzen Informatik / Mathematik

    Zu Beginn des Kurses erhielten die Teilnehmenden von Workshopleiter Jan-Luis Pönitz einen umfassenden Einblick in die theoretischen Grundlagen des 3D Drucks. Dabei wurde u.a. erklärt, wie ein 3D-Drucker im sogenannten FDM (Fused Deposition Modeling) - Verfahren ein Kunststofffilament (Kunststoffdraht für den 3D-Druck) schichtweise aufträgt und so ein dreidimensionales Objekt druckt. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit verschiedenen Materialien für Filament wie PLA und PETG und deren Eigenschaften beim Drucken und am fertigen Objekt. Außerdem schauten sich die Teilnehmenden die wichtigsten Bauteile der 3D-Drucker wie die Düse (Nozzle), das Heizbett und den Extruder hautnah in der Werkstatt des Lab X an. Im zweiten Teil des Kurses wurde der Druck eines im CAD vorkonstruierten, individuellen Einkaufswagen-Chips demonstriert. Einstellungen wie u.a. Beschaffenheit und Dichte des Infills (Füllstruktur im Inneren des Objekts), Schichtdicke, Druckgeschwindigkeit und die Farbe des Filaments wurden angepasst. Anschließend konnten die Kursteilnehmenden am Computer eigene Entwürfe für „Hingucker aus dem 3D-Drucker“ mit den Softwareprogrammen Prusa Slicer oder Autodesk Fusion ausprobieren. Besonders die richtige Kalibrierung des Druckbetts und die Haftung des Materials auf der Druckplatte waren entscheidend für gute Ergebnisse. Außerdem war es interessant zu sehen, dass ein Druck je nach Größe sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann und Geduld erfordert. Lust bekommen, was Eigenes zu basteln? Jetzt zu unseren nächsten Kursen anmelden: Blödsinn mit Lötzinn am 05.05.2026 | 15:30 - 17:30 Uhr Schmarrn mit Garn am 06.05.2026 | 15:00 - 17:30 Uhr Hingucker aus dem 3D-Drucker am 22.05.2026 | 13:00 - 15:30 Uhr

    Blick auf das Druckbett während die im Kurs erstellten Einkaufswagenöffner gedruckt werden
  • KI trifft Natur: Neue Möglichkeiten und Grenzen von KI für das Biodiversitätsmonitoring

    28.04.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Vortrag

    KI als Werkzeug im Monitoring: Potenziale und Grenzen Moderne Sensortechnologien erzeugen im Biodiversitätsmonitoring Datenmengen, die sich mit klassischen manuellen Methoden kaum noch vollständig auswerten lassen. Im Rahmen des Bachelor-Seminars (Vertretungsprofessor Dr. Jan-Uwe Schmidt) im Studiengang Umweltmonitoring gab Prof. Dr. Oliver Mothes von der Fakultät Informatik/Mathematik der HTW Dresden Einblicke, wie Künstliche Intelligenz (KI) hier einen wesentlichen Beitrag leisten kann, indem sie Analyseschritte automatisiert und Forschende bei der Auswertung entlastet. Anhand von Beispielen aus seiner früheren Arbeitsgruppe, der Computer Vision Group Jena, zeigte er, wie KI-Methoden auf Pflanzen- und Tierdaten angewendet werden können – von der automatisierten Bilderkennung bis zur Klassifikation von Artnachweisen. Interdisziplinarität als Herausforderung Neben den Möglichkeiten thematisierte Prof. Dr. Mothes auch die Hürden, die bei der Entwicklung und Anwendung solcher Systeme zu berücksichtigen sind: fachliche Anforderungen an die Datenqualität, methodische Einschränkungen bei der Übertragbarkeit von Modellen sowie die praktische Zusammenarbeit zwischen Informatik und Biologie. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kommunikation zwischen den Disziplinen: Damit KI-Modelle zielgerichtet entwickelt werden können, brauchen Informatiker*innen möglichst detaillierte Informationen über die ökologischen Fragestellungen – einschließlich der Metadaten, die den Erhebungskontext beschreiben. Wertvolle Hinweise für die jungen und angehenden Umwelt-Fachleute von morgen! Wir danken Prof. Dr. Mothes herzlich für den Austausch mit unseren Studierenden!

    Prof. Mothes spricht vor Studierenden über KI.
    Nico Beier
  • Dabei sein bei der Talenteschau "Schlau gedacht - gut gemacht"

    28.04.2026
    Informatik / Mathematik

    Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 bieten wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Bastelarbeiten, GTA-Projekte oder schulische Forschungsarbeiten an der HTW Dresden zu zeigen. Ob Bastelarbeiten, GTA-Projekte oder schulische Forschungsarbeiten – willkommen sind alle Exponate mit Bezug zu Naturwissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit . Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Einzelarbeiten oder Teamprojekte handelt. Die Talenteschau bietet eine ideale Plattform, um eigene Ideen sichtbar zu machen, Erfahrungen zu sammeln und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Hier findet ihr die Webseite mit dem Anmeldebogen .

    Schülerin und Schüler beim Löten von Elektronik
    Robert Ringel
  • Girls’ Day 2026 an der HTW Dresden: Technik und Naturwissenschaften hautnah erleben

    27.04.2026
    Informatik / Mathematik

    Am 23. April 2026 öffnete die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden erneut ihre Türen für den Girls’ Day und begrüßte zahlreiche Schülerinnen ab der 5. Klasse zu einem abwechslungsreichen Programm aus Technik und Naturwissenschaften. Ziel des Aktionstags ist es, junge Mädchen frühzeitig für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen. Auch in diesem Jahr bot die Fakultät Informatik/Mathematik dafür spannende und interaktive Workshops: Kryptographie spielerisch entdecken Im Workshop „Die Krypto-Detektive: Anna und Ben vs. Eva“ tauchten die Teilnehmerinnen in die Welt geheimer Nachrichten ein. In kleinen Teams verschlüsselten und entschlüsselten sie Botschaften und lernten dabei grundlegende Prinzipien der Kryptographie kennen. Spielerisch wurde vermittelt, wie sichere Kommunikation funktioniert – und warum Verschlüsselung ein zentrales Thema der Informatik ist. Kreative Technik: Eigene Wearables gestalten Im Workshop „DIY Wearables“ konnten die Schülerinnen ihre eigenen tragbaren Technologien entwerfen. Mit Nähmaschine, LEDs und Microcontrollern entstanden individuelle Accessoires, die nicht nur kreativ gestaltet, sondern auch programmiert wurden. Ganz ohne Vorkenntnisse entwickelten die Teilnehmerinnen eigene Ideen und setzten diese praktisch um. Unser Sonnensystem verstehen Der Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ führte die Schülerinnen auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Astronomie. Sie erfuhren, wie bereits in der Antike Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne bestimmt wurden, und lernten, wie sich Messmethoden im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Bei klarem Himmel konnten zudem aktuelle Himmelsereignisse beobachtet werden. Begeisterung für MINT wecken Der Girls’ Day 2026 an der HTW Dresden zeigte einmal mehr, wie vielfältig, kreativ und spannend technische und naturwissenschaftliche Themen sein können. Die Hochschule freut sich über das große Interesse und die vielen neugierigen Teilnehmerinnen. Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.

    Die Krypto-Detektive: Alexander Wülfing beim Erläutern der Caesar-Verschlüsselung, Meldung einer Schülerin
    Irena Badalyan-Ruch

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)