• Den Faden gefunden

    29.06.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Beim Workshop „Schmarrn mit Garn“ fanden sich am 22. Juni 2026 Nähbegeisterte und Neugierige der HTWD ein, um die ersten Schritte an der Nähmaschine in der Lab X Werkstatt Z915 zu wagen. Nach einer kurzen Belehrung ging es an die Grundlagen des Nähens. Statt trockener Theorie stand das Ausprobieren am Beispiel einer Tasche in drei verschiedenen Größen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernten, wie eine Nähmaschine funktioniert, welche Einstellungen man vornehmen kann, worauf es beim Zuschneiden der Schnittmuster ankommt und wie sich sogar ein Reißverschluss ganz einfach vernähen lässt. Der rote Faden zog sich durch den gesamten Workshop, bis die Taschen fertig waren. Besonders schön war die entspannte Atmosphäre im Lab X. Zwischen surrenden Nähmaschinen, neugierigen Fragen und gegenseitiger Unterstützung wurde gefachsimpelt, gelacht und gemeinsam getüftelt. Mit jedem Stich wuchs die Sicherheit im Umgang mit der Nähmaschine. So entstanden nicht nur individuelle Stücke, sondern auch viele kleine Erfolgserlebnisse bei den Teilnehmenden. Am Ende des Workshops konnten die Teilnehmenden ihre selbstgenähten Unikate gegen eine kleine Materialspende mit nach Hause nehmen. Eines steht fest: Bei diesem „Schmarrn mit Garn“ hat nimand den Faden verloren. Im Gegenteil, einige Teilnehmende waren so inspiriert, dass sie direkt wissen wollten, wann sie ihr nächstes Nähprojekt in unserer Werkstatt angehen können. Damit der rote Faden nicht abreißt und die neu gewonnenen Fähigkeiten direkt angewendet werden können, empfahlen wir die Offene Werkstatt im Lab X (Z915) , jeden Dienstag von 15:30 bis 17:30 Uhr und jeden Donnerstag von 11:30 bis 13:30 Uhr . Lust bekommen, selbst aktiv zu werden? Dann melde dich jetzt zu unseren nächsten Kursen an: Blödsinn mit Lötzinn am 07.07.2026 | 15:30 - 17:30 Uhr Hingucker aus dem 3D-Drucker am 24.07.2026 | 13:00 - 15:30 Uhr Schmarrn mit Garn am 19.08.2026 | 15:30 - 18:30 Uhr Alle Termine und die Anmeldung gibt es im Veranstaltungskalender . Oder nutze deine Chance und mach mit bei der Lab X Prototyping Challenge ! Das Lab X ist dein Safe Space, um zu experimentieren, zu scheitern und zu wachsen, bis dein Prototyp bereit ist, die Welt zu verändern. Wir freuen uns auf dich! Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

    Frank Henschel an der Nähmaschine
  • Nachhaltigkeit erleben: Rückblick auf die erste Nachhaltigkeitswoche „DO it NOW“

    24.06.2026
    Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer Wirtschaftswissenschaften

    Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste nutzten in der Aktionswoche zahlreiche Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen, um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zukunftsthemen im Fokus: Forschung, Lehre und Innovation Das Programm zeigte, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Hochschulalltag, in Lehre, Forschung und Betrieb umgesetzt wird. Kreative Formate wie der Upcycling-Workshop und der Repair Treff im Lab X machten Ressourcenschonung praktisch erfahrbar, während Campusführungen von BIOZENTRA Einblicke in Biodiversität und nachhaltige Entwicklung auf dem Hochschulgelände gaben. Auch das offene Möbellager der HTWD zeigte, wie Wiederverwendung und Kreislaufdenken im Alltag gelebt werden. Neben praktischen Angeboten standen aktuelle Zukunftsthemen und Klimaschutz im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde über Künstliche Intelligenz und Klimaschutz diskutiert, Studierende präsentierten nachhaltige Projektideen aus dem Nachhaltigkeitsmodul und Fachbeiträge zeigten neue Perspektiven auf Ressourcenschonung, nachhaltige Beschaffung und Kreislaufwirtschaft. Exkursionen, unter anderem zur Fernwärmeversorgung, ergänzten das Programm durch Einblicke in nachhaltige Infrastruktur. Vom Campus in die Praxis: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Nachhaltigkeit wurde auch im Alltag sichtbar: Beim Nachhaltigkeitsfrühstück, beim Foodsharing-Angebot, bei der Campus-Clean-up-Aktion und sportlichen Aktivitäten wie der Teilnahme der HTWD an der REWE Team Challenge standen gemeinsames Hochschulleben und Engagement im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil der Woche war der Austausch zwischen Hochschulen, Initiativen und Stadtgesellschaft. Bei der Sustainable Coffee Hour kamen Nachhaltigkeitsakteurinnen und -akteure mit ihren Projekte aus Dresden und der Region zusammen – darunter BIOZENTRA vom Transferverbund Saxony⁵ sowie weitere Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Dialogformate zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung ergänzten die gemeinsame Perspektive. Die Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der HTWD und der Austausch zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, z. B. durch das Klimaschutzmanagement der Hochschule durch Florian Reß machten deutlich, dass Nachhaltigkeit langfristig in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb verankert werden muss. Unterstützt durch die Hochschulleitungen von HTWD und TUD setzte die Woche ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Verantwortung beider Hochschulen. Die Abschlussveranstaltung im Bärengarten der TUD bot Gelegenheit, die entstandenen Kontakte zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Referierenden, Organisierenden und Helfenden, die die erste Nachhaltigkeitswoche mit ihren Ideen und ihrem Engagement gestaltet haben. „DO it NOW“ hat gezeigt: Nachhaltigkeit entsteht durch Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln – für eine zukunftsfähige Hochschule und Gesellschaft.

    Führung durch die Natur
    Nico Beier
  • Zwei Rennen, zwei Siege, ein Pokal

    22.06.2026
    Pressestelle

    Mit einer starken Teamleistung sicherte sich die Mannschaft den Zukunft-Pokal und setzte damit ihre Erfolgsgeschichte auf der Elbe fort. Für die HTWD gingen 18 Paddlerinnen und Paddler sowie eine Trommlerin an den Start. Im Boot saßen Studierende, Mitglieder der Hochschulleitung, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeitende der Verwaltung. Auf den Wettkampf hatte sich das Team in zwei Trainingseinheiten vorbereitet. Trainiert wurden die Dragonhunter von Robert Ringel, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Informatik und Mitorganisator des Drachenboot Festivals. Im ersten Rennen traf die HTWD auf SachsenEnergie und das Studentenwerk. Kurz vor dem Start musste das Team umstellen: Ein Paddler verspätete sich, sodass Nick Breuer, verantwortlich für den Sport an der HTWD, kurzfristig einsprang. Der Wechsel brachte die Mannschaft nicht aus dem Takt. Die Dragonhunter gewannen ihr Rennen und qualifizierten sich für das Finale. Bis zum Endlauf blieb Zeit, die weiteren Wettkämpfe zu verfolgen und Kräfte zu sammeln. Kurz nach 18 Uhr standen die Dragonhunter erneut am Start. Im Finale warteten SachsenEnergie und die Stromschnellen. Die HTWD übernahm früh die Führung und setzte sich auch im entscheidenden Rennen durch. Damit war die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt. Noch auf dem Wasser feierte das Team die erfolgreiche Titelverteidigung: „HTWD Olé, olé, olé!“

    die drei Siegermannschaften vor dem Blauen Wunder
    Sportwerk GmbH
  • Erfolgreiche Promotion im Wasserwesen: HTWD-Absolventin verteidigt Dissertation

    22.06.2026
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Transfer

    Yasmin Adomat. ist Absolventin des Studiengangs Chemieingenieurwesen der HTW Dresden. Von März 2018 bis Dezember 2019 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Wasserwesen tätig. Anschließend forschte sie von 2020 bis 2022 in der ESF-Nachwuchsforschergruppe „VEMIWA – Vorkommen und Verhalten von Mikroplastik in sächsischen Gewässern“. Seit November 2024 arbeitet sie als Umweltmanagerin bei Infineon. Umso bemerkenswerter ist der erfolgreiche Abschluss ihrer Promotion, den sie parallel zu ihrer Tätigkeit in der Industrie erreichte. Forschung zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung Die Dissertation vereint Forschungsergebnisse aus zwei Themenfeldern des Wasserwesens. Der erste Schwerpunkt befasst sich mit dem Monitoring der Wasserbeschaffenheit bei der Trinkwasseraufbereitung. Im Rahmen ihrer Untersuchungen analysierte Yasmin Adomat die Entfernung von Pharmazeutika und Inhaltsstoffen aus Kosmetikprodukten bei der Uferfiltration und Grundwasseranreicherung im Wasserwerk Dresden-Hosterwitz. Von insgesamt 116 untersuchten Spurenstoffen, die häufig in europäischen Oberflächengewässern nachgewiesen werden, konnten lediglich 21 mehrfach im Elbewasser und teilweise im Uferfiltrat detektiert werden. Nach der Aktivkohlefiltration und Desinfektion waren keine dieser Substanzen mehr oberhalb der Bestimmungsgrenze nachweisbar. Die Ergebnisse belegen die hohe Leistungsfähigkeit der eingesetzten Aufbereitungsverfahren und bestätigen die hohe Qualität der Dresdner Trinkwasserversorgung. Darüber hinaus konnte die Doktorandin das Potenzial der Durchflusszytometrie für die Überwachung der mikrobiellen Wasserbeschaffenheit an Uferfiltrationsstandorten in Dresden und Budapest nachweisen. Die Durchflusszytometrie ist ein modernes Analyseverfahren, bei dem einzelne Mikroorganismen in einer Wasserprobe mithilfe von Laserlicht innerhalb weniger Sekunden erfasst und charakterisiert werden. Im Vergleich zu klassischen mikrobiologischen Untersuchungsmethoden ermöglicht sie eine deutlich schnellere und umfassendere Beurteilung der mikrobiellen Wasserqualität. Die Methode eröffnet damit neue Möglichkeiten für ein effizientes und risikobasiertes Monitoring von Trinkwasserressourcen. Mikroplastik in Flusssedimenten Der zweite Forschungsschwerpunkt widmete sich dem Transport von Mikroplastik in Flusssedimenten sowie methodischen Grundlagen der Probenahme. In Laborversuchen untersuchte Yasmin Adomat das Transportverhalten verschiedener Mikroplastikpartikel auf und innerhalb der Gewässersohle. Zudem verglich sie die Wiederfindungsraten von Mikroplastik bei unterschiedlichen Sedimententnahmetechniken unter Strömungsbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass marktübliche Sedimentprobenahmegeräte nur eingeschränkt für verschiedene Korngrößenbereiche geeignet sind und während der Probenahme Störungen der Sedimentmatrix sowie Partikelverluste verursachen können. Die wissenschaftliche Qualität ihrer Arbeiten spiegelt sich auch in ihrer Publikationstätigkeit wider: Yasmin Adomat ist Hauptautorin von fünf internationalen Fachpublikationen in begutachteten wissenschaftlichen Zeitschriften. Betreut wurde die Promotion von Prof. Dr. rer. nat. habil. Stolte (TU Dresden) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek (HTW Dresden). Als externer Gutachter wirkte Prof. Dr. habil. Traugott Scheytt von der TU Bergakademie Freiberg mit.

    Gruppenbild
  • HTWD mit großem Team bei der REWE Team Challenge 2026

    19.06.2026
    Pressestelle

    Insgesamt 100 Läuferinnen und Läufer aus der Hochschule nahmen an dem 5-Kilometer-Lauf durch die Dresdner Innenstadt teil. Das Ziel: das Rudolf-Harbig-Stadion. Die Teilnahme an der REWE Team Challenge ist Teil des Hochschulgesundheitsmanagements (HGM) an der HTWD, das gemeinschaftliche Bewegung fördert und unterstützt. Auch im kommenden Jahr wird die HTWD wieder mit einem Team vertreten sein.

    Gruppenbild HTWD Team
    HTWD/ Ariane Glöckner
  • Pflegefachschülerinnen und -schüler besuchen Smart Co-Care Apartment der HTW Dresden

    18.06.2026
    Informatik / Mathematik

    Assistenzsysteme im Alltag erleben Bei einer Führung durch das Living Lab wurden verschiedene Technologien vorgestellt, die Menschen im Alltag unterstützen können. Dazu zählen unter anderem vielfältige Möglichkeiten der barrierefreien Wohnraumgestaltung, intelligente Lichtsteuerungen mit automatischer Nachtbeleuchtung und individuell anpassbaren Lichtszenen, Sensorsysteme zur Sturzerkennung sowie zur Erfassung von Schlaf- und Wachrhythmen mittels sensorgestützem Bett. Anhand eines digitalen Bilderrahmens wurde außerdem gezeigt, wie persönliche Erinnerungen, Fotos und Nachrichten in den Alltag integriert werden können. Außerdem wurde der Roboter temi präsentiert, dessen Einsatzmöglichkeiten künftig auch in der Therapie von Demenz liegen sollen. Einblicke in Forschung und Zukunft der Pflege Neben diesen Anwendungen erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der HTW Dresden. Vorgestellt wurde unter anderem HILDE, ein haptisches Interface für lebendige digitale Erfahrungen, das die Kommunikation über Distanz um den Tastsinn erweitert und so neue Formen des sozialen Austauschs ermöglicht. Besonderes Interesse weckte zudem eine Augmented-Reality-Anwendung für Pflegekräfte, die anschauliche Visualisierungen von Sensordaten der Wohnung bietet und damit eine intuitive Interpretation der Informationen im Pflegealltag unterstützt. Der Austausch verdeutlichte, wie digitale Assistenzsysteme Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig die Selbstständigkeit von Menschen mit Unterstützungsbedarf fördern können. Zugleich erhielten die Forschenden wertvolle Einblicke in die Perspektive angehender Pflegefachkräfte und wichtige Impulse für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der vorgestellten Technologien. Das Smart Co-Care Apartment bietet hierfür eine praxisnahe Umgebung, in der aktuelle Forschungs- und Entwicklungsergebnisse erlebbar gemacht werden und unterschiedliche Zielgruppen Einblicke in die Möglichkeiten zukunftsfähiger Wohn- und Pflegekonzepte erhalten.

    Mattias Klingner beim Präsentieren der Assistenzsysteme im Patientenzimmer vor den Pflegekräften
    Nora Havel
  • Erfolgreiche Teilnahme am REWE-Team-Challenge

    18.06.2026
    Maschinenbau

    Das Team "HoMaDiRa" ( Ho lger Kühne, Ma nfred Holz, Di rk Engert, Ra phael Borkert) des Bereichs Fahrzeugtechnik konnte nach den abgespulten 5km erneut stolz sagen: Bestes Team der HTW mit einer addierten Gesamtzeit von 01:35:15 und damit Platz 185 in der Teamwertung der Männer. Hat Spaß gemacht und vielen Dank an die HTW-Organisatoren um Nick Breuer.

    Rewe-Lauf 2026
    HTWD-Borkert
  • Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES forscht zu Bauwerken als Teil der Energiewende

    17.06.2026
    Bauingenieurwesen Elektrotechnik Forschung Maschinenbau Transfer Wirtschaftswissenschaften

    Welche Möglichkeiten eröffnen Bauwerke durch ihre baulichen und funktionalen Eigenschaften für die Integration erneuerbarer Energiesysteme? Dieser Fragestellung widmet sich die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES. Im Fokus steht die Entwicklung von Konzepten, mit denen Gebäude und Infrastrukturen als Teil einer dezentralen Energieerzeugung multifunktional genutzt werden können. Ziel der Forschung ist es, Klimaresilienz, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien in Sachsen gemeinsam zu denken. „Wir wollen Bauwerke nicht mehr nur als passive Infrastruktur betrachten, sondern als aktive Bestandteile zukünftiger Energiesysteme“, erklärt Gruppenleiterin Carolin Fischer. „Gerade bestehende Gebäude und Infrastrukturen bieten großes Potenzial, erneuerbare Energien effizient in den urbanen Raum zu integrieren.“ Interdisziplinäre Forschung an der HTW Dresden Die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES vereint Fachwissen aus Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften und Gebäudetechnik. Neben dem Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Holger Flederer begleiten fünf weitere Professoren verschiedener Lehrstühle der HTW Dresden die Gruppe. Abseits der Forschung spielt auch die Integration gewonnener Erkenntnisse in die Lehre eine Rolle: Die jungen Forschenden betreuen studentische Arbeiten und entwickeln neue Lehrinhalte zur Integration erneuerbarer Energiesysteme in Bauwerke. Von Lärmschutzwand bis Campusgebäude Nach einer ersten Phase der Grundlagenrecherche liegt der Schwerpunkt der Nachwuchsforschenden auf der Bearbeitung konkreter Anwendungsfälle. Im Bereich der Ingenieurbauwerke untersucht die Gruppe um Teamleiterin Carolin Fischer unter anderem Lärmschutzwände und Brücken hinsichtlich der Integration von Photovoltaik. Für Gebäude konnten bereits erste Erkenntnisse am Beispiel des Parkhauses am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gewonnen werden. Zur systematischen Analyse und Bewertung der energetischen Potenziale kommt das eigens entwickelte Potenzialanalyse-Tool (SPAATA) für die Energieträger Sonne und Wind zum Einsatz. Es wird begleitend zur Projektarbeit genutzt und im Zuge dessen kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, SPAATA als Open Source Lösung zu veröffentlichen. Aktuell befasst sich die Forschungsgruppe mit der Analyse des A-Gebäudes als Teil des HTW Dresden Campus. Dort entwickelt die Forschungsgruppe ein vorfertigbares Fassadenelement in Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung. Untersucht wird dabei die Integration von Photovoltaikmodulen, Verschattungselementen und einer dezentralen Teilklimaanlage in die Gebäudehülle. Die Heizwärmebereitstellung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe. Ergänzend werden eine Windmessstation auf dem Dach zur Abschätzung des innerstädtischen Windenergiepotenzials sowie ein Stromverbrauchsmesssystem betrieben. Fokus auf Nachhaltigkeit und Resilienz Im letzten Projektjahr steht die abschließende Bearbeitung und Auswertung weiterer praxisnaher Fallbeispiele im Mittelpunkt. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen zum Windertrag an Tankanlagen und Funkmasten. Mit der Feldschlösschen Brauerei konnte hierfür bereits ein Praxisstandort gewonnen werden. Die unterschiedlichen Fallstudien werden anschließend im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Resilienz systematisch bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Erstellung praxisorientierter Leitfäden ein. Die bisherigen Ergebnisse skizzieren eine vielversprechende Richtung für die Nutzung von bauwerksintegrierter Energieerzeugung. Welche weiterführenden Erkenntnisse sich daraus noch ableiten lassen, wird die abschließende Projektphase zeigen. Gefördert wird MUBARES von 2024 bis 2026 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), der damit gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und einen strukturierten Einstieg in die Forschung ermöglicht sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

    Mann und Frau stehen in Warnwesten auf einem Dach
    HTWD / Peter SEBB
  • Lyon entdecken, Zukunft gestalten

    15.06.2026
    Zentrum für Fremdsprachen

    Lyon ist nicht nur für seine Altstadt, Cafés und das französische Lebensgefühl bekannt. Die Stadt zählt auch zu den wichtigsten Wirtschafts- und Innovationsstandorten Frankreichs. Hier studieren Menschen aus aller Welt – und genau diese internationale Atmosphäre macht die ESCE zu einem spannenden Ziel für HTWD-Studierende. Der Besuch stand ganz im Zeichen des Austauschs: Wie können Studierende noch besser auf internationale Erfahrungen vorbereitet werden? Welche neuen Möglichkeiten für Mobilität, Sprachenlernen und interkulturelle Zusammenarbeit können entstehen? Solche Gespräche schaffen die Grundlage für zukünftige Projekte und stärken die Verbindung zwischen beiden Hochschulen. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein Semester im Ausland zu verbringen, ist die Botschaft klar: Internationale Erfahrungen beginnen oft mit starken Partnerschaften. Die Zusammenarbeit zwischen der HTWD und der ESCE Lyon eröffnet Chancen, die den eigenen Horizont erweitern – fachlich, sprachlich und persönlich. Wer weiß, vielleicht führt der nächste Studienabschnitt ja direkt an die Rhône! Hélène Schumann-Arduin

    Basilika Notre-Dame de Fourviere
    HTWD / Frau Schumann-Arduin
  • Abschluss-Exkursion des 6. Semesters Bachelor Agrarwirtschaft 2026

    15.06.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Am Montag, dem 18. Mai 2026, starteten wir voller Vorfreude auf spannende Eindrücke bereits gegen 6:30 Uhr in Richtung Tschechische Republik. Unser erster Halt führte uns zu zwei Milchviehbetrieben in der Nähe von Lány, westlich von Prag gelegen, die der Tschechischen Universität für Lebenswissenschaften Prag (CZU) als Versuchsgüter dienen. Zunächst besichtigten wir das Tierproduktionszentrum Ruda, welches auf die Zucht von Milchkühen der Rasse Holstein Friesian spezialisiert ist. Nachfolgend führte unser Weg auf die Požáry-Farm, auf welcher die Universität die größte Jersey-Rinderherde der Tschechei hält und züchterisch bearbeitet. Beide Standorte boten uns interessante Einblicke in die tschechische Milchwirtschaft und wir lernten verschiedene innovative Techniken kennen. Begleitet wurde die Führung von Herrn Žďánský, dem Leiter des Tierproduktionszentrums sowie Herrn Professor Stádnik, welcher extra für unseren Besuch von der Universität Prag nach Lány gekommen war, und uns zahlreiche wertvolle Hintergrundinformation vermittelte. Anschließend setzten wir unsere Reise fort und besichtigten in Stěžery den Landwirtschaftsbetrieb Agrosem, einen Marktfruchtbetrieb mit Saatgutvermehrung. Als nächste Station ging es zur Brauerei Beránek, dort hatten wir die Gelegenheit an einer Bierverkostung teilzunehmen. Mit vielen neuen Eindrücken endete unser erster Exkursionstag schließlich in Hradec Králové, wo wir übernachteten, mit einem abendlichen Rundgang durch die historische Innenstadt. Am Dienstagmorgen ging es weiter in Richtung Osten, nahe der polnischen Grenze. Ziel war der Landtechnikhersteller Farmet. Dort erhielten wir eine äußerst interessante Werksbesichtigung und konnten anschließend auf dem Demonstrationsfeld einige Grubber, Scheibeneggen, Saatbettkombinationen sowie Drillmaschinen besichtigen, die bereits für den am folgenden Tag stattfindenden Feldtag bereitgestellt wurden. Auf dem Rückweg legten wir einen Zwischenstopp in Prag ein. Nach zahlreichen Eindrücken aus der historischen Altstadt führte uns die Reise weiter nach Pilsen, wo wir die Nacht verbrachten. Am Mittwochmorgen starteten wir in Richtung Schwandorf. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem spannenden Vortrag zum Unternehmen erhielten wir Einblicke in den Gründerhof der Firma Horsch sowie in deren moderne Produktionsanlagen. Anschließend reisten wir weiter nach Freising, wo uns der Begrüßungsabend des Hochschulforums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erwartete. Bei Bratwurst, dem einen oder anderen Getränk und vielen interessanten Gesprächen ließen wir den Tag ausklingen. Die Übernachtung erfolgte in der DEULA am Standort Freising. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des 11. Hochschulforums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Unter dem Leitthema „Transformation gestalten: Wege zu einer resilienten Agrar- und Ernährungswirtschaft“ erwarteten uns spannende Fachvorträge sowie die Präsentation ausgewählter Abschlussarbeiten. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand der Tag im Furtnerbräu bei einem geselligen Karaokeabend seinen Ausklang. Am Freitagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Moosburg – Achtung, Verwechslungsgefahr! 😉 Dort besuchten wir die Versuchsstation Bayern der Saaten-Union. Wir erhielten spannende Einblicke in die Versuchstechnik und konnten auf den Versuchsflächen zahlreiche Sorten unterschiedlichster Kulturen im Feld in Augenschien nehmen und besprechen. Ein Berater des Unternehmens stellte uns die einzelnen Versuche und Sorten hierbei ausführlich vor. Nach einer Stärkung mit leckeren Schnitzelbrötchen traten wir schließlich die Rückreise in Richtung Pillnitz an. Wir, die Studierenden des 6. Semesters Agrarwirtschaft, bedanken uns herzlich bei unseren Professoren und allen anderen beteiligten Personen für die hervorragende Organisation und die gelungene Exkursion. Unser Dank gilt ebenso den beteiligten Unternehmen, die sich Zeit für uns genommen haben und uns wertvolle Einblicke in ihre Arbeit ermöglichten. Darüber hinaus bedanken wir uns bei der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die gelungene Ausrichtung des Hochschulforums. Die Exkursion bot uns zahlreiche fachliche Einblicke, spannende Diskussionen und viele neue Perspektiven für unseren weiteren beruflichen Weg. Gleichzeitig stärkte sie den Zusammenhalt unseres Semesters und wird uns als besondere Erfahrung in Erinnerung bleiben. Studenten des 6. Semester

    Jersey-Rinder der Požáry-Farm (CZ)
    HTW Dresden/Münch

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)