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    03.09.2024
    Bibliothek

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  • ein bunter Kreis
    Shutterstock free
  • allpacka: Vom Fahrrad zum Lastentier

    27.08.2024
    Gründung Pressestelle Transfer

    1. Worum geht es bei eurer Geschäftsidee? Wir wollen mit unserer Produktidee das Potenzial des herkömmlichen Fahrradgepäckträgers ausschöpfen und haben eine Lastenbox entwickelt, die sich bequem auf jedes Fahrrad montieren lässt. Sie hat eine Traglast von 20 kg. Damit lässt sich nicht nur der Wocheneinkauf erledigen, sondern auch schwere oder sperrige Dinge transportieren. Man kann also auch mal spontan mit einer Kiste Limo zum Grillabend radeln. Das besondere an unserer Box ist der Klappmechanismus. Sie lässt sich in weniger als zwei Sekunden zusammenfalten. Somit stört die Box nicht, wenn der Radweg mal eng ist, wenn man das Fahrrad an der Hauswand abstellen oder in den Keller transportieren will. 2. Wie entstand die Idee zur Lastenbox? Wer das Fahrrad viel nutzt, kennt das. Man ist auf dem Heimweg und will noch schnell am Supermarkt vorbei. Der Rucksack ist aber schon voll, die Fahrradtaschen stehen mal wieder zu Hause und ein Fahrradkorb war schon immer viel zu sperrig. Mitgründer Lukas stand während des Studiums regelmäßig vor diesem Problem und kam so auf die Idee, eine Lösung zu entwickeln, die man auf dem Gepäckträger immer dabeihat, aber nur bei Bedarf nutzt: eine fest montierte, klappbare Lastenbox. 3. Welche Hürden waren bisher bei der Gründung für euch besonders groß und wie konntet ihr diese bewältigen? Unser Antrag für das EXIST Gründungsstipendium war ein echter Brocken. Da musste ein Business Plan her, intensiv Marktrecherche betrieben werden und Absichtserklärungen von Kaufinteressenten (sogenannte LOIs) eingeholt werden. Glücklicherweise konnten wir hier auf die Erfahrung und die Unterstützung der Berater:innen von dresden|exists zurückgreifen, die uns bei der Antragstellung intensiv begleitet haben. Gerade stehen wir vor der Herausforderung, eine Marketingstrategie zu stricken, mit der wir die breite Masse erreichen und die uns ausreichend Sichtbarkeit in unserer Zielgruppe verschafft. Bei B2C Produkten ist das nicht so einfach. Der Markt an Fahrradzubehör ist groß und hart umkämpft. 4. Was waren bisher eure größten Erfolge? Dazu gehört mit Sicherheit unser erster großer Auftritt nach außen auf der EUROBIKE 2023, einer riesigen internationalen Fachmesse rund ums Fahrrad. Dort haben wir wertvolles Feedback zu unserem Produkt erhalten, das wir direkt in die Weiterentwicklung der Lastenbox einbauen konnten. Von namhaften Playern im Markt haben wir viel Anerkennung für unsere Produktidee bekommen. Das hat uns bestärkt und gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 5. Welche Unterstützungsangebote haben euch in der Vorgründungsphase geholfen? Auf jeden Fall haben uns die finanziellen Fördermöglichkeiten für angehende Gründer:innen sehr geholfen. In den Werkstatträumen des Lab X der HTWD konnten wir Prototypen zusammenbauen. Das EXIST- und das Technologie-Gründungsstipendium haben es uns erst ermöglicht, uns voll und ganz auf unser Projekt zu konzentrieren. Ohne diese Unterstützungsangebote wären wir heute definitiv nicht da wo wir jetzt sind. 6. Welche persönlichen Learnings gab es für euch im Gründungsprozess? In einer Gründung lernt man gefühlt jeden Tag etwas Neues dazu. Außerdem: Dranbleiben lohnt sich, denn dann sieht man schnell die ersten Erfolge und man wird zwischendurch immer wieder für seine Arbeit belohnt. 7. Welche Faktoren sind aus eurer Sicht für den Erfolg einer Existenzgründung wichtig? Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass man mit einer guten Mischung aus Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und vor allem Offenheit für das Feedback zur Idee sehr viel erreichen kann. Darüber hinaus spielt für uns persönlich das Team eine ganz wichtige Rolle. Mit unseren unterschiedlichen Qualifikationen ergänzen wir uns im Team sehr gut und wir legen viel Wert auf eine gute, offene Kommunikation. 8. Wie sieht die Zukunft von Allpacka aus? Wir starten demnächst eine Crowdfunding-Kampagne. Die Mittel sollen in die Produktion der ersten Serie laufen. Wir hoffen, dass die Produktion und der Verkauf dann gut anlaufen und wir mit unserer ersten Box einen erfolgreichen Marktstart schaffen. 9. Habt ihr Tipps, die ihr anderen Gründer:innen mit auf den Weg geben wollt? Baut euch auf jeden Fall ein Netzwerk auf. Durch das Lab X und durch dresden|exists haben wir viele Gründer und Gründungsunterstützer kennengelernt, mit denen wir uns regelmäßig austauschen und auf deren Erfahrung wir zurückgreifen können. Man steht mit seinen Problemen nie allein da. Nutzt euer Netzwerk. Wir haben von unseren Kontakten sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren. Weitere Infos zu allpacka und zur Crowdfunding-Kampagne unter allpacka-box.de

    allpacka teamfoto
    Lukas Ludwig
  • Auszeichnung für praxisnahe Diplomarbeit

    26.08.2024
    Elektrotechnik Pressestelle Studium

    In ihrer Arbeit untersucht die Studentin der Elektrotechnik wie elektrische Übertragsleitungen so geplant werden können, dass weniger Spannungsunterschiede im Leitungsnetz entstehen. Bedingt durch den Ausbau regenerativer elektrischer Energieerzeugungsanlagen wird das Freileitungsnetz in Deutschland zunehmend erweitert. Die Bündelung von Übertagungsleitungen auf einer gemeinsamen Trasse und die höhere Auslastung kann zu einer Zunahme von Unsymmetrien im Drehspannungssystem führen. Diese Spannungsunterschiede wirken sich negativ auf die Lebensdauer von Maschinen und Bauelementen aus. Die Ergebnisse der Arbeit bilden die Grundlage zur Umsetzung einer Software, mit der bereits in der Planungsphase von Freileitungen Unsymmetrien berechnet und durch geeignete Maßnahmen verringert werden können. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen LTB Leitungsbau GmbH in Radebeul. An der HTWD wurde sie von Dr. Jörg Meyer, Professor für Regenerative Elektroenergiesysteme / Energiespeicher betreut. Maria Zipfel hat ihr Diplomstudium im April 2023 abgeschlossen und schreibt aktuell ihre Abschlussarbeit im Master Elektrotechnik/ Electrical Engineering an der HTWD. Die Preisverleihung des Johann-Andreas-Schubert-Preis 2024 fand Anfang August in Marienberg statt. Überreicht wurde der Preis vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner. Über den Johann-Andreas-Schubert-Preis Der Johann-Andreas-Schubert-Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an sächsischen Hochschulen, die sich durch besondere Praxisrelevanz auszeichnen. Der Preis wird alle zwei Jahre von der gleichnamigen Stiftung in Kooperation mit Sachsenmetall, dem Unternehmensverband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen, verliehen.

    Maria Zipfel (Mitte) erhält de Johann-Andreas-Schubert-Preis 2024 aus den Händen des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Arbeitgeberpräsident Dr.  Jörg Brückner.
    Sachsenmetall
  • Professur (W2) Geovisualisierung

    26.08.2024
    Geoinformation

    Symbolbild Stellenangebot
    HTW Dresden/Fakultät Geoinformation
  • Felix Hoffmann über sein Design-Studium

    26.08.2024
    Design Forschung Lehre Pressestelle

    m
    Sarah Hoffmann
  • Bienen gesundhalten: Forschende der HTWD unterstützen Imkerinnen und Imker in Sachsen

    21.08.2024
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie

    Im Projekt ImBieSax bieten die Forschenden eine umfassende Gesundheitsfachberatung für Imker an. „Unser Ziel ist es, eine sachsenweite tierärztliche Beratung aufzubauen, die sich besonders auf effektives Bienenmanagement und die Gesundheit der Bienenvölker konzentriert“, erläutert der Projektleiter Professor Markus Freick. Durch das Projekt erhalten sächsische Imkerinnen und Imker Zugang zu fundierten Informationen und praxisnaher Unterstützung, um die Gesundheit ihrer Bienenvölker nachhaltig zu sichern und zu verbessern. Alle rund 4.500 Imker*innen* mit Wohnsitz in Sachsen und Bienenvölkern in Sachsen können diese kostenfreie Beratung in Anspruch nehmen. Vor-Ort-Besuche und Telefonberatung Das Forschungsteam besucht nicht nur die Bienenstände für persönliche Beratungen vor Ort und für Probenentnahmen, sondern bietet auch telefonische Beratung an. „Eine spezielle tierärztliche Beratung hinsichtlich Bienengesundheit, wie bei anderen Nutztierbeständen, gab es seit der Wiedervereinigung Deutschlands in Sachsen nicht, obwohl das Wissen über Bienen in der tierärztlichen Approbationsverordnung enthalten ist und während des Veterinärmedizinstudiums gelehrt wird“, erklärt Tierärztin und Projektmitarbeiterin Dr. Julia Dittes. Besonderer Fokus liegt auf der Prävention und Bekämpfung von Krankheiten wie der Varroamilbe und Virusinfektionen. Zudem soll das Wissen über moderne Imkereipraktiken verbreitet und gestärkt werden. Arbeiten im Netzwerk Das Projektteam arbeitet eng mit regionalen Partnern wie dem Landesverband Sächsischer Imker und der Sächsischen Tierseuchenkasse zusammen, um sicherzustellen, dass das Angebot die Bedürfnisse und Herausforderungen der Imker*innen in Sachsen adressiert. So gibt es einen regelmäßigen Austausch mit allen Beteiligten und das Projekt konnte im Rahmen der jährlichen Weiterbildung der Bienenseuchensachverständigen der Veterinärämter in der Imkerschaft beworben werden. Gemeinsam erarbeiteten die Projektbeteiligten eine KAP-Analyse (KAP = knowledge, attitude, practice), um den Wissensstand und gängige Praktiken in der Imkerschaft zu ermitteln und deren Bedarfe zu erkennen. Besonders wichtig ist für das Projektteam die Nutzung der Kontakte über den Landesverband und die strukturierten Vereine in Sachsen, um das Angebot bekannt zu machen. „Seit dem Start des Projekts haben sich bereits 180 Imkerinnen und Imker für unsere Beratungen angemeldet. Wir sind begeistert von der positiven Resonanz und den zahlreichen Rückmeldungen“ sagt Dr. Dittes. Monitoring und Entwicklung Bis Ende 2024 wertet das Team, zu dem auch zwei Studentinnen der Studiengänge Landschaftsentwicklung und Gartenbau der Fakultät Landbau, Umwelt, Chemie gehören, den Fragebogen und die Ergebnisse der Proben aus. Sie wollen feststellen, welche Krankheitserreger nachweisbar sind und ob es dabei regionale Unterschiede innerhalb Sachsens gibt. Dr. Dittes und ihre Mitarbeiterinnen verfolgen die Entwicklung der Bienenvölker auch über den Winter und planen die Fortführung des Projektes. Die Förderung erfolgt nach dem Maßnahmenkatalog des Freistaates Sachsen zum Erhalt und zur Zucht von gesunden und resistenten Bienenvölkern vom 03.02.2023 (REVOSax Landesrecht Sachsen - Maßnahmenkatalog Bienen). Die Finanzierung des Projektes erfolgt zu 50 % aus Mitteln der Europäischen Union.

    Wabe mit Phaceliapollen, die lila leuchten.
    Dr. Julia Dittes
  • Frauen in der Wissenschaft: Laboringeneurin und Chemikerin Andrea Schubert

    20.08.2024
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Pressestelle Studium

    m
    Crispin I. Mokry
  • Neuer EBBA Jahrgang gestartet

    20.08.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Die 18 Teilnehmer absolvieren den ersten Teil ihrer Ausbildung zum Landwirt im landwirtschaftlichen Lehrbetrieben und den zweiten Teil im Rahmen des Bachelorstudiums an unserer Fakultät. Zum diesjährigen Wintersemester beginnen 13 EBBA-Teilnehmer Ihr Studium an der Fakultät. Weitere Informationen zu EBBA finden Sie hier .

    Teilnehmer EBBA 2024
    Rico Baldauf
  • Innovation und Wertschöpfung durch Open Hardware

    12.08.2024
    Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer

    Open Hardware bezeichnet physische Hardware-Designs und Baupläne, die öffentlich zugänglich sind, sodass jeder sie studieren, ändern, herstellen und vertreiben kann. Die Idee ist, die Prinzipien der Open-Source-Software auf die Welt der physischen Geräte anzuwenden, um Innovation und Zusammenarbeit zu fördern. Diese Designs werden häufig unter Lizenzen veröffentlicht, die sicherstellen, dass alle Änderungen und Weiterentwicklungen ebenfalls offen und zugänglich bleiben. Das Projekt OSHOP beschäftigt sich mit genau diesen Themen, insbesondere damit, wie Unternehmen Open Hardware für sich sinnvoll und wertschöpfend nutzen können. Vom 30.09. bis 01.10.2024 findet die erste Open Hardware Konferenz in Dresden unter dem Motto „Innovation durch Offenheit“ statt. Auf der Konferenz können Unternehmen und Interessierte aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft mehr über aktuelle Themen im Bereich Open Hardware erfahren, Workshops besuchen und sich über Open Hardware austauschen. Warum die Open Hardware wichtiger denn je ist und warum es sich lohnt die Konferenz zu besuchen, erläutert der Projektkoordinator von OSHOP, Professor Dirk Reichelt im Interview. Prof. Reichelt, was verbinden Sie mit Open Source und spezifischer mit Open Source Hardware? Open Software ist DAS Erfolgskonzept in der Software Industrie. Mit Open Source verbinde ich offene Innovationskonzepte und geteilte Wertschöpfung in Netzwerken. Der Co-Innovationansatz macht Spaß und bringt tolle Ergebnisse. Mit Open Source Hardware kann der Zugang zu Innovationen vereinfacht werden. Ich sehe Open Hardware als Befähiger für die Kreislaufwirtschaft, um auch Produkte nach ihrem EOL (End of Life, nach ihrem Auslaufen) reparieren, verbessern oder weiterentwickeln zu können. Aktuell ist der OSH Bereich noch eher für den Heim- und Hobbybereich etabliert (z.B. im 3D-Druck). Warum fliegt das Thema nicht auch für kommerzielle physische Produkte? Genau dem wollen wir mit OSHOP auf den Grund gehen. Warum ist es besonders jetzt wichtig, sich mit Open Source Hardware zu befassen? Wir haben immer weniger Fachkräfte, speziell in Sachsen treffen wir auf eine Vielzahl von Klein- und Kleinstunternehmen – gleichzeitig werden die Wertschöpfungsketten und auch die Produkte immer komplexer. Mit OSH kann gemeinsam in Netzwerken und mit der Integration der Gesellschaft als Unternehmen an Innovationen gearbeitet werden. Wie dabei der Beitrag des einzelnen gewürdigt und verwertet wird, will das Projekt erforschen. Wir wollen an verschiedenen Beispielen zeigen, wie OSH praktisch im Maschinen-/Anlagenbau und im Handwerk Mehrwerte liefert. Sie beschäftigen sich an Ihrer Professur mit vielen spannenden Projekten. Warum braucht es für Open Source Hardware eine eigene Konferenz? OSH ist ein eigenes und neues Co-Innovation Konzept, das bisher in den Unternehmen, in der Wissenschaft aber auch in der Gesellschaft zu wenig bekannt ist. Mit der Konferenz wird das Thema sichtbar, Best practices werden geteilt. An Beispielen kann man lernen, wie OSH erfolgreich umgesetzt werden kann und am Ende etablieren sich auf der Konferenz neue Netzwerke und Partnerschaften, welche künftig gemeinsam an OSH Projekten arbeiten.

    Professor Dirk Reichelt am Rednerpult
    HTWD/ Peter Sebb

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