-
Gemeinsam für den Sport: Dresdner Hochschulsportzentrum und Landeshauptstadt Dresden vereinbaren Kooperation
02.10.2024HochschulsportDas Dresdner Hochschulsportzentrum (DHSZ) und die Landeshauptstadt Dresden werden zukünftig eng und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Übergeordnete Ziele der Kooperation sind die gemeinsame Vermarktung des Universitäts- und Hochschulstandortes Dresden, der Sportstadt Dresden sowie die Förderung und Entwicklung der regionalen Sportkultur, insbesondere des Hochschulsports. Dazu unterzeichneten die Partner am 26. September 2024 gemeinsam mit den Kanzlern der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) im Rektoratssaal der TU Dresden eine Kooperationsvereinbarung. Kernthemen der Vereinbarung sind die infrastrukturelle Sportentwicklung in Dresden, die regionale Sportförderung, Veranstaltungen sowie eine gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Dresdner Hochschulsportzentrum (DHSZ) ist eine gemeinsame zentrale Einrichtung der Technischen Universität Dresden und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Sieben weitere staatliche und kirchliche Hochschulen aus Dresden sind an das DHSZ angeschlossen und nutzen dessen Angebote. Jährlich nehmen über 20.000 Teilnehmende das vielfältige Sport- und Gesundheitsangebot war. Mit mehr als 35.000 Buchungen pro Jahr ist das DHSZ der größte Sport- und Gesundheitsanbieter in und um Dresden. Mit jährlich mehr als 3.000 Sport- und Gesundheitskursen in über 60 Sportarten ist das DHSZ zudem eines der größten und innovativsten Hochschulsportzentren in Deutschland.

-
Erstisporttag
02.10.2024HochschulsportEin herzliches Willkommen allen Erstsemestler:innen! Das Team des Dresdner Hochschulsportzentrums wünscht Euch zuallererst: Einen erfolgreichen Start ins Studierendenleben! Da natürlich der Sport in Eurem zukünftigen Studienalltag nicht zu kurz kommen darf, laden wir euch herzlich zu unseren beiden Erstisporttagen ein. Frei nach unseren Mottos "Denken braucht Bewegung" & "Hochschulsport verbindet". Hier könnt ihr Euch ab dem 07.10.2024 kostenfrei für den 2. Ersti-Sporttag registrieren: Ersti-Sporttag 14.10.2024

-
DAAD-Preis für Elvira Akhmadieva
02.10.2024Bauingenieurwesen Pressestelle StudiumElvira Akhmadieva studiert im vierten Semester im Masterstudiengang Environmental Engineering. Aktuell ist sie im Forschungsprojekt „The impact of solar parks on the soil water and vegetation” an der Professur Ingenieurhydrologie der HTWD tätig. Hier arbeitet die Ingenieurin u.a. mit dem Deutschen Wetterdienst zusammen. Die Studentin kam im Oktober 2022 nach Dresden. Vorher hatte sie in Kazan (Russland) Bauwesen studiert. Für den internationalen Studiengang hat sie sich ganz bewusst entschieden: „Ich habe ein großes Interesse an Umweltthemen, insbesondere daran, wie wir positive Veränderungen in der Umwelt bewirken können. Das Programm an der HTWD war meine erste Wahl, weil es viele verschiedene Bereiche umfasst. Hier kann man lernen, wie Umweltprozesse funktionieren, wie Menschen die Umwelt beeinflussen und formen. Außerdem lernt man Instrumente und Methoden kennen, um den aktuellen Zustand der Umwelt zu messen, zukünftige Entwicklungen zu prognostizieren und vor allem, wie wir den aktuellen Zustand der Umwelt verbessern und zukünftige Herausforderungen berücksichtigen können.“ Für ihre sehr guten Leistungen im Studium wurde sie nun mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) ausgezeichnet. Die Jury hob besonders hervor, dass Elvira Akhmadieva sehr selbständig und dabei effizient arbeite. Außerdem nehme sie äußerst engagiert an Diskussionen und Präsentationen teil und unterstütze ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowohl bei fachlichen Fragen, als auch bei der Organisation sozialer Aktivitäten. Seit ihrem zweiten Semester arbeitet Akhmadieva mit der Arbeitsgruppe Ingenieurhydrologie zusammen, die sie bei Forschungsprojekten sowie bei der Aufbereitung von Lehrinhalten und auch bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern (Junior Doktor Programm) unterstützt. Nach dem Studium möchte die junge Frau gerne in der Wissenschaft bleiben und weiterhin zu Umweltthemen forschen. Besonders interessiert sie dabei, wie die Menschen durch ihr Handeln verschiedene Umweltprozesse beeinflussen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Prozesse zum Vorteil der Umwelt zu steuern. Das Studium an der HTWD schätzt die Studentin sehr. Vor allem der hohe Praxisanteil gefällt ihr gut: „Viele Partnerunternehmen sind in den Studienprozess involviert. Das macht das Studium interessanter und eröffnet Möglichkeiten für weitere Karriereentwicklungen. Besonders schön ist auch, dass die Professorinnen und Professoren sehr motiviert sind und großes Interesse an ihren Fachgebieten haben. Sie sind immer offen für Diskussionen und Meinungsaustausch. Das schafft eine motivierende Lernatmosphäre.“ Über den DAAD-Preis Der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis zeichnet ausländische Studierende aus, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches Engagement hervorheben sowie Brücken zwischen den Ländern schlagen. Der Preis wird seit mehr als zehn Jahren vergeben und soll dazu beitragen, den vielen internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne internationale Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten.

-
Semesterstart 2024
02.10.2024Informatik / MathematikNach dem Motto „Studieren macht Spaß“ ist das neue Semester an der HTWD und Fakultät Informatik/Mathematik gestartet. Die Dekanin, Frau Prof. Voß-Böhme, und Prof. Neugebauer haben die Erstsemester begrüßt und mit der „Marshmallow Challenge“ den Auftakt für das Wintersemester 2024 gegeben. Es gab nicht nur sehr viel Spaß dabei, sondern auch Ehrungen mit Preisen für die ersten 3 Siegergruppen, die den höchsten Turm gebaut haben. Wir gratulieren allen recht herzlich und wünschen einen tollen Start ins Studentenleben!

-
Stipendienprogramm „Career-Building Elements“ für MINT-Studentinnen geht in die nächste Runde
01.10.2024Forschung Lehre Pressestelle StudiumDie HTWD zählt zu sechs Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die gemeinsam mit Femtec insgesamt 25 Stipendien an ihren Standorten vergeben konnten. Das Programm unterstützt MINT-Studentinnen dabei, sich selbstbewusst in männerdominierten Branchen und Berufsfeldern zu navigieren und gesellschaftliche Transformation voranzutreiben. Ein Element besteht aus vielen Teilen Career Building Elements richtet sich an Frauen aus naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und bietet ihnen die Möglichkeit sich mit gleichgesinnten MINT-Enthusiastinnen und Vertreter*innen der Arbeitswelt von morgen zu vernetzen sowie einen Ort für die eigene Entwicklung und um gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu realisieren. Das Programm umfasst drei Module, die im Verlauf eines Jahres innerhalb von drei Präsenz-Schools stattfinden und bei beteiligten Partnerunternehmen vor Ort durchgeführt werden. Damit werden den Teilnehmerinnen die Türen in die Praxis der MINT-Welt geöffnet. Sie erhalten exklusive Zugänge und Einblicke in verschiedenste Arbeitsweisen und Unternehmenskulturen. Diese Erfahrungen schaffen neue Perspektiven für die eigene Entwicklung und bieten Möglichkeiten zum Kennenlernen und Netzwerken. MINTspiration für unsere Technik- und Naturwissenschafts-Studentinnen Die erste Class des Programms startete im Oktober 2023 mit drei Stipendiatinnen der HTWD aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sie haben bisher an zwei Schools in Stuttgart und Frankfurt am Main zu den Themen Karrieregestaltung, Resilienz und Präsenz teilgenommen. „Ich fand bereits die erste School von Career-Building Elements sehr inspirierend“, sagt Stipendiatin Constanze Libeau. „Ich habe aus dem Karrierecoaching und der Vorstellung der Unternehmen viel mitgenommen. Vor allem hat mich aber das Kennenlernen und der Austausch mit den Stipendiatinnen der anderen Hochschulen bereichert.“ MINT ist dein Element? Dann bewirb dich jetzt für die nächste Runde von Career-Building Elements Eine Bewerbung für das Stipendienprogramm kann vom 30.9.2024 – 20.10.2024 über das Bewerbungsformular unter https://my.career-building.org/cbelements-2/ eingereicht werden. Dort sind auch weitere Informationen zum Programm und den Bewerbungsunterlagen zu finden. Für weitere Fragen zum Stipendium und zur Bewerbung findet am 16. Oktober von 15 – 16.00 Uhr eine Online-Infoveranstaltung der HTW Dresden für interessierte Studentinnen statt. Weitere Informationen und Teilnahmelink Fragen zum Bewerbungsprozess können auch per E-Mail oder telefonisch an die Programmkoordinatorin Sandra Schellnack gestellt werden.

-
Mechatronik-Lehrlinge des BSZ Pirna besuchen Labor für Automobilelektronik und E-Mobilität
01.10.2024ElektrotechnikAm 4. September 2024 hatten wir erneut das Vergnügen, eine Gruppe von Mechatronik-Lehrlingen im 3. Ausbildungsjahr des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Pirna in unserem Labor für Automobilelektronik und E-Mobilität zu empfangen. Dieser Besuch hat bereits Tradition und bietet den Auszubildenden eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen in einem innovativen Umfeld zu sammeln. Ein Highlight des Besuchs war die Möglichkeit, sich als Testfahrer am Rollenprüfstand zu erproben und so theoretische Kenntnisse direkt umzusetzen. “Den Lehrlingen hat es sehr viel Freude bereitet und der Zuwachs an praxisorientiertem Wissen war deutlich spürbar”, betonte Berufsschullehrer Herr Opitz, der die Gruppe begleitete. Wir freuen uns über die positive Resonanz und darauf, auch im nächsten Jahr wieder eine Gruppe von motivierten Nachwuchsfachkräften in unserem Labor begrüßen zu dürfen. Solche Kooperationen unterstreichen die Bedeutung der praxisnahen Ausbildung und fördern die enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Industrie.

-
Transfertag 2024: Ideen fördern, Zusammenarbeit stärken
30.09.2024TransferAm 25.09.2024 fand zum 4. Mal der Transfertag an der HTW Dresden statt. Circa 40 Teilnehmende folgten der Einladung des Prorektorates Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer. Nach der Eröffnung durch den Prorektor Prof. Gunther Göbel und den ehemaligen Rektor Prof. Roland Stenzel, der den Förderverein der Hochschule leitet, gab Prof. Jens Engel, wissenschaftlicher Direktor des ZAFT e.V. einen Einblick in die Arbeit des gemeinnützigen Forschungszentrums. In der ersten Keynote nahm Dr. Holger Kunze vom Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Dresden (IWU) die Teilnehmenden auf eine interessante Reise seiner Transferarbeit zwischen Formgedächtnislegierungen, Weltraumforschung und erzgebirgischer Volkskunst mit. Dabei nannte er die wichtigsten Faktoren, damit neue Ideen hervorgebracht werden und in die Tat umgesetzt werden können. Mit dem Aufruf „EINFACH MACHEN“ schloss er seine Präsentation und ermutigte zu mehr Offenheit in der Zusammenarbeit, Experimentierfreude und Neugier Anschließend zeigte Heike Hempel, Referatsleiterin Technologie im Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), die Perspektive des Ministeriums zum Thema Transfer im Freistaat auf und wies insbesondere darauf hin, die vorhandenen Förderinstrumente zu nutzen, um Kooperationen mit der Wirtschaft aufzubauen. Nur so kann Innovation aus Forschung wirklich umgesetzt werden – wenn Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand und vertrauensvoll miteinander arbeiten. In den Fokus-Workshops nutzten viele Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeitende die Möglichkeit, neue Kompetenzen in den Bereichen Pitching, Geschäftsmodellentwicklung sowie Marktrecherche aufzubauen. Wir danken allen Teilnehmenden und Referent*innen und freuen uns bereits auf den Transfertag im nächsten Jahr.

-
Newsletter Laborbereich WS2024/25
30.09.2024Informatik / MathematikHiermit informieren wir Sie über Neuerungen in den PC-Laboren der Fakultät Informatik/Mathematik sowie über Veränderungen an der IT-Infrastruktur der Hochschule. Umzug ins U-Gebäude: Ab sofort sind alle vom Laborbereich betreuten Räume im U-Gebäude zu finden. Die PC-Labore befinden sich in der 5. Etage (U 507 bis U 528) sowie in der 4. Etage (U 405). Die neuen Büroräume des Laborbereichs finden Sie in der U 449. Auch der Multimedia-Raum sowie einige Büros von Professoren und Mitarbeitern befinden sich in der 4. Etage. Öffnungszeiten PC-Labore und Sprechzeiten Laborbereich: Ab dem Beginn der Lehrveranstaltungen des WS 2024/25 (30.09.24) verändern wir die Öffnungszeiten aufgrund der neuen Lehrveranstaltungszeiten sowie der neuen räumlichen und technischen Gegebenheiten im U-Gebäude. Die Labore sind - Montags von 9:30 Uhr bis 19 Uhr und - Dienstag - Freitag von 8 Uhr bis 19 Uhr für Sie geöffnet. Der Laborbereich ist mindestens innerhalb dieser Öffnungszeiten besetzt (Raum U 449) und erreichbar (per E-Mail und Tel. -3552). Bitte kontaktieren Sie uns (rechtzeitig), wenn Sie ein Labor außerhalb der regulären Schließzeiten nutzen möchten. Samstags sind die Labore an den folgenden Terminen zum freien Üben sowie für gemeldete Lehr- und Sonderveranstaltungen jeweils von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet: - 18.1.2025, - 25.1.2025, - 1.2.2025, - 8.2.2025. Zugriffssteuerung der Labortüren: Die Zahlencodeschlösser mit dem „geheimen“ Türcode gehören der Vergangenheit an. Im neuen Gebäude sind nun an allen Labortüren Kartenlesegeräte installiert. Jeder Studentenausweis muss von uns manuell im System registriert werden. Für die Erstsemesterstudierenden nutzen wir die Laboreinweisungen, um dies direkt einzurichten. Alle anderen Studierenden können ab der zweiten Woche (ab dem 7.10.) täglich, idealerweise zwischen 10 und 12 Uhr, zum Einscannen ihrer Ausweise bei uns vorbeikommen. Aktuell gibt es noch einige Startschwierigkeiten mit dem neuen System, weshalb wir momentan nur die Ausweise scannen können. Die Berechtigungen für den Zugang zu den Labortüren werden vsl. erst einige Tage später aktiviert. Starten und Herunterfahren der Labor-PC: Bisher wurden die Rechner in den Laboren vor Beginn der Lehrveranstaltungen (halb-)automatisiert vom Laborbereich gestartet. Zudem war es den Nutzern empfohlen, die Rechner nicht herunterzufahren, um für die nächsten Nutzer ein schnelleres Weiterarbeiten zu ermöglichen. Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen geändert: Einerseits möchten wir verstärkt Energie einsparen, andererseits starten die modernisierten Rechner deutlich schneller als früher. Daher bitten wir Sie, die Computer nach Bedarf selbstständig zu starten und nach Abschluss Ihrer Arbeiten herunterzufahren. Neues Labor: Mit dem Raum U 528 haben wir ein neues, zusätzliches Windows-Labor erhalten, durch das die U 527 (ehem. Z 701) entlastet werden soll. Neue Technik: Im Rahmen der Erstausstattung haben wir für drei PC-Labore eine neue Ausstattung erhalten. In den Laboren U 507, U 527 und U 528 wurden im Sommer die Rechner und Monitore erneuert. Es stehen Ihnen somit ab sofort in diesen drei Räumen neue, leistungsstarke Computer (u.a. i9-14900KF CPU, 64 GB RAM und GeForce RTX 4060 Ti) zur Verfügung. Aktualisierung Labore: Im Sommer wurden alle PC-Labore komplett neu installiert, bzw. aktualisiert. Durch den Umzug ins neue Gebäude haben alle Rechner auch neue IP-Adressen und neue Namen bekommen. Die installierten Betriebssysteme sind - Windows 10 Enterprise Version 22H2, - Ubuntu 22.04.1 LTS und - openSUSE Leap 15.6. Ubuntu ist im Linux-Bereich ab sofort das Standardbetriebssystem, welches in den Lehrveranstaltungen eingesetzt wird. Desweiteren wurde die Software in allen Laboren auf den neusten Stand gebracht. Sicherheit und Phishing-Mails: Nachdem in den vergangenen Monaten mehrere Hochschulen Opfer von Hacker-Angriffen wurden ist generell besondere Vorsicht geboten. Dies gilt auch weiterhin für Phishing-Mails und Mails mit potentieller Schadsoftware. In diesen Mails befinden sich im Normalfall schadhafte Anhänge oder Links auf fremde Webseiten. Auf der jeweils verlinkten Webseite werden Sie in der Regel zur Eingabe Ihrer Daten aufgefordert. Zuletzt waren insbesondere Phishing-Mails im Umlauf, die vortäuschen von konkreten HTW-Mailadressen, oder beispielsweise einem "IT-Service-Desk HTW Dresden", zu stammen. Dies sind alles Versuche um entweder an Ihre Zugangsdaten zu gelangen oder Schadsoftware ins HTW-Netz zu bringen. Fragen Sie im Zweifel lieber telefonisch oder persönlich beim Absender nach. Weitere ausführliche Hinweise zum Thema erhalten Sie auf der Hochschulwebseite "Erkennen von Phishing Mails und Mails mit Schadsoftware": https://www.htw-dresden.de/hochschule/organisation/zid/dienste-und-anleitungen/e-mail/schaedliche-e-mails-erkennen . News des Laborbereiches: Die neuesten Informationen zum Laborbereich und den Laboren der Fakultät erhalten Sie natürlich auch weiterhin auf unserer Webseite ( https://www.htw-dresden.de/hochschule/fakultaeten/info-math/labore-und-lehrplattformen/laborbereich ). Wir wünschen Ihnen einen guten Semesterstart und allseits beste Gesundheit!

-
Wie Geodäten die Sicherheit von Bauwerken überwachen
30.09.2024Forschung Geoinformation PressestelleDa auch die weiteren Teile der Carolabrücke als einsturzgefährdet eingestuft werden, muss das Bewegungsverhalten der verbleibenden Strukturen überwacht werden. Die Bauwerksüberwachung bzw. das Monitoring ist ein typischer Aufgabenbereich der Ingenieurgeodäsie. An der Carolabrücke wird dies vom Technischen Hilfswerk (THW) ausgeführt. An der HTWD wird an der Fakultät Geoinformation im Studiengang Geomatik zum Thema Ingenieurgeodäsie gelehrt und geforscht. Wir haben Dr. Robin Ullrich von der Professur für Ingenieurgeodäsie gefragt, welche Rolle geodätisches Wissen beim Schutz von Bauwerken spielt. Wie läuft die Überwachung an der Carolabrücke ab? Da das Monitoring samt Überwachungskonzept und Sensorik kurz nach dem Unglück realisiert werden musste, wurde auf Tachymeter zurückgegriffen. Die Instrumente arbeiten nach einem polaren Messprinzip, welches aufgrund von Distanz- und Winkelmessungen kartesische Koordinaten von Messpunkten erfassbar macht. Tachymeter eignen sich hervorragend für diesen Einsatzzweck, da sie flexibel und schnell einsetzbar sind, hohe Genauigkeiten aufweisen und durch ihre Motorisierung die Fähigkeit zur permanenten Messung diskreter Punkte bieten. Darüber hinaus können alle Messungen von außerhalb des Gefahrenbereichs ausgeführt werden. Beim genauen Blick in die Umgebung des Unglücksorts findet man aktuell einige verteilt aufgestellte, autonom arbeitende Tachymeter sowie fest installierte Reflektoren. Letztere dienen der Bestimmung des Bauwerkverhaltens oder sind als stabile Referenzpunkte vorgesehen. Was passiert mit den gewonnenen Daten? Die Daten der Tachymeter werden nach den Messungen direkt in eine Cloud übertragen und sind damit nahezu in Echtzeit online verfügbar. In einer Geomonitoring-Applikation werden die Daten gefiltert (bspw. auf Fehlmessungen geprüft) und zur weiteren Analyse aufgearbeitet. Im einfachsten Fall werden aus den Rohdaten die Bewegungen der signalisierten Punkte an der Carolabrücke abgeleitet oder statistisch gesichert innerhalb einer Deformationsanalyse berechnet. Anhand der Verteilung der Messpunkte und den zugehörigen Messdaten können Fachleute verschiedener Ingenieurdisziplinen auf das Bauwerksverhalten schließen. Sollten innerhalb kürzester Zeit große Punktbewegungen festgestellt werden, ist die Geomonitoring-Applikation zudem in der Lage, automatisiert Warnmeldungen zu versenden, um ggf. Gegen- oder Schutzmaßnahmen am bzw. um das Bauwerk einzuleiten. Welche Bedeutung hat die Arbeit der Geodäten beim Schutz von Bauwerken? Auch wenn es sich beim Teileinsturz der Carolabrücke um ein mehr als tragisches Ereignis handelt, zeigt es sich, wie wichtig Kompetenzen zur Auswahl von Sensorik, der Realisierung von Überwachungskonzepten und der Analyse von Messdaten auch in zeitkritischen Situationen sind. Obwohl die Bedeutung des Fachwissens dadurch zwar zu wenig bedeutsam repräsentiert wird, würden Geodäten heutzutage sicher vielerorts als sogenannte Enabler (Möglichmacher) bezeichnet werden. Mit den gewonnenen Messdaten legen sie anhand von Verhaltensindikatoren den Grundstein zur geometrischen Beschreibung des Messobjekts und versetzen andere Fachdisziplinen in die Lage, das Bauwerksverhalten zu bewerten. Die Messungen können demnach einen wichtigen Teilbereich des Risikomanagements darstellen. Welche Kenntnisse müssen Geodäten haben? Das Tachymeter ist bei weitem nicht das einzige Instrument, das den Bauwerkszustand messtechnisch erfassen kann. Die einzusetzende Sensorik und das Messkonzept werden je nach Bauwerk und den geometrischen sowie zeitlichen Anforderungen gewählt. Geodäten sollten deshalb in der Lage sein, je nach Anwendungsfall passende Messgeräte zu wählen und Messabläufe zu konzipieren. Um diese Entscheidungen treffen zu können, gehören neben den klassischen geodätischen Fragestellungen (bspw. Genauigkeit, Netzkonfiguration, Koordinatensystem, zeitliche Auflösung) heutzutage auch das Know-how zum Aufbau von Sensornetzwerken und ein grundlegendes technisches Verständnis zum Bewegungsverhalten des Bauwerks zum Wissenspool eines Geodäten. An welchen Stellen kommen diese Überwachungsverfahren noch zum Einsatz? Grundsätzlich wird ein technisches oder natürliches Objekt Gegenstand einer messtechnischen Überwachung, wenn die Funktionssicherheit des Messobjekts hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit zu gewährleisten ist. Dies trifft bspw. für Staubauwerke, Bergwerke, Türme, Tunnel oder Brücken zu. Darüber hinaus werden Überwachungsmessungen im Rahmen der Beweissicherung oder auch bei Belastungsversuchen durchgeführt. Ziel der Bauwerksüberwachung ist es im Allgemeinen, Verformungen oder Lageänderungen zu erkennen und diese im Vergleich zu den projektierten Kennwerten zu interpretieren.

-
Aktionstage Nachhaltigkeit
30.09.2024BibliothekSaatgut-Bibliothek, Lebensmittelverschwendung & Bildung für Nachhaltige Entwicklung – vielfältige Angebote zum Thema Nachhaltigkeit in der Bibliothek!
