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HAWtech-Treffen in Esslingen
15.02.2024PressestelleSeit Jahresbeginn 2024 ist die Geschäftsstelle der HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) von der Hochschule Karlsruhe an die Hochschule Esslingen gewechselt: Der Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier, übernimmt die Position des HAWtech-Sprechers von Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe, und vertritt die Interessen des Hochschulbündnisses in den kommenden beiden Jahren. Die Koordination der Geschäftsstelle der HAWtech wird bis Ende 2025 an der Hochschule Esslingen angesiedelt sein. Zur stellvertretenden Sprecherin wählten die Hochschulleitungen der sechs Hochschulen im Rahmen ihrer Sitzung am 14. Februar 2024 an der Hochschule Esslingen Prof. Dr. Annabella Rauscher-Scheibe, Präsidentin der HTW Berlin. Ein zentrales Vorhaben des neuen Sprechers ist es weiterhin, die bestehenden Kontakte und Netzwerke des Bündnisses fortzuführen und zu stärken. „Die HAWtech hat sich zu einer wichtigen Stimme im hochschulpolitischen Umfeld entwickelt. Durch unsere guten Verbindungen zu einer Vielzahl von Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland sind wir ein Gradmesser für alle relevanten Themen im Hochschulumfeld“, betont Prof. Christof Wolfmaier. Die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Forschung, Technologietransfer und Weiterbildung werde weiter fortgeführt. Auch die Förderung von Projekten im MINT-Bereich ist angesichts des bestehenden Fachkräftemangels dringlicher denn je: „Hochschulen für Angewandte Wissenschaften greifen durch ihre gute Vernetzung zu Wissenschaft und Wirtschaft die drängendsten Themen, Strömungen und Tendenzen unserer Lebensbereiche auf. Wir brauchen kreative und durchdachte Lösungen, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Dieses Know-how wird dringend benötigt, um unsere gesellschaftlichen Transformationsprozesse für ein langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften zu verändern“, so der neue Sprecher. Die fachliche und praxisorientierte Verzahnung der HAWtech-Hochschulen in Lehre und Forschung, wie auch die internationalen Netzwerke und Kooperationsprojekte machen die Hochschulen zu wertvollen „Innovationszentren“. Ganz besonders möchte sich die Hochschule Esslingen durch ihr Engagement in der Frauenförderung hervorheben und dies auch in die Föderation der HAWtech-Hochschulen hineintragen. Fest auf der Agenda steht im Jahr 2025 wieder eine HAWtech-Tagung, die ein aktuelles Thema aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beleuchten wird. Über die HAWtech „Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden“. Unter dieser Leitidee haben 2009 sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führende Hochschulen die bundesweite „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ (HAWtech) gegründet. Mitglieder dieser Allianz sind die FH Aachen, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule Darmstadt, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe.

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Erfolgreiche Promotion: Thomas Hähnel
14.02.2024Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleIn seiner Dissertation beschäftigte sich Thomas Hähnel mit dem Vergleich und der Weiterentwicklung verschiedener adsorptiver und immersiver Methoden zur Charakterisierung von porösen Materialien. In seiner Untersuchung dienten einerseits verschiedene Gase, Dämpfe und flüssige Mischungen als Modelladsorptive und andererseits Kohlenstoffmolekularsiebe (KMS) als Modellfestkörper. KMS weisen ein hierarchisches Porensystem aus Mikro- und Mesoporen auf, vereinen die Vorteile verschiedener Adsorbens-Stoffklassen und ermöglichen einen Vergleich von Methoden wie der Adsorptionsmanometrie, Flüssigphasenadsorption und Immersionskalorimetrie. Aus einer geeigneten Kombination von Adsorptions- und Benetzungsdaten können verlässliche und sich gegenseitig ergänzende Informationen über die texturelle und energetische Heterogenität von KMS und damit ihr Anwendungspotential gewonnen werden. Die Arbeit wurde in der Arbeitsgruppe Thermodynamik unter Leitung von Prof. Grit Kalies (HTW Dresden, Professur Physikalische Chemie) angefertigt und von Prof. Cornelia Breitkopf (TU Dresden, Professur Thermodynamik) betreut. Dr. Thomas Hähnel studierte von 2010 bis 2015 im Bachelor- und Masterstudiengang Chemieingenieurwesen an der HTW Dresden.

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Junge Talente bestärken
12.02.2024Pressestelle TransferJunge Menschen sollen die Chance bekommen, ihre Projekte aus dem Bereich von Naturwissenschaft und Technik einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. „Im Laufe eines Schuljahres bietet sich eine Vielzahl von Gelegenheiten, im Rahmen von Unterricht, Ganztagsangeboten oder auch in der Freizeit, in Naturwissenschaft und Technik erfinderisch und kreativ zu sein. Mit dieser Aktion wollen wir dazu anregen, mit den fachlichen Kompetenzen aus dem Schulunterricht interessante naturwissenschaftliche Exponate und Projekte zu gestalten“, erläutert Robert Ringel, der Initiator der Aktion. Egal ob Lego-Roboter, Python-Programm, Calliope-Mini-Sensor oder ein Poster zu Themen wie Umweltschutz oder Klimawandel – alle Arbeiten mit Bezug zu Naturwissenschaft, Technik und Verantwortung für die Zukunft sind willkommen. Alle Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 6 können zeigen, was sie geforscht, gebaut oder entdeckt haben. Ihre eigenen Exponate und Ergebnisse schulischer und außerschulischer Arbeiten können sie öffentlich an der HTWD präsentieren – am 14. Juni 2024 zur Langen Nacht der Wissenschaften. Alle Teilnehmenden bekommen außerdem eine VIP-Führung durch die Werkstätten und Labore der HTW Dresden und haben einen Preis bei der Tombola sicher. „Damit erhalten die jungen Talente eine wunderbare Gelegenheit, ähnliche Arbeiten anderer Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Sie können die eigenen Ergebnisse öffentlich präsentieren und dafür fachliche Anerkennung erfahren. Sie werden von dieser Veranstaltung neue, inspirierende Ideen mit nach Hause nehmen“, ist Robert Ringel überzeugt. Praxisorientierter Unterricht Zwei, die mit dem Gedanken spielen, an der Talenteschau teilzunehmen, sind Viktoria und Tabea. Sie gehen in die achte Klasse des Tschirnhaus Gymnasiums. Dort beschäftigen sie sich im Vertiefungsprofil NaWi (Naturwissenschaften) mit Mikroelektronik, Roboterbau und Programmierung. „Im Profilunterricht arbeiten wir viel mit externen Partnern zusammen. In unsere Projektwoche zum Thema Mikroelektronik besuchen wir zum Beispiel Global Foundries oder andere Forschungseinrichtungen und Hochschulen“, so ihr Lehrer Dr. Toni Müller. Zu Beginn des Schuljahres wurden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Löten üben und den Abschluss bildete das Programmieren eines Roboters. Der von Tabea und Viktoria entwickelte Roboter kann per Fernbedienung gesteuert werden. Er fährt vor- und rückwärts. Dank eines integrierten Stiftes kann er außerdem Figuren zeichnen. Motivation über Anerkennung „Ich finde es sympathisch, dass im Projekt ‚Schlau gedacht - gut gemacht` eben nicht der Wettbewerbscharakter, im Sinne von ‚Nur einer kann gewinnen.‘ im Vordergrund steht. Es geht darum, einfach mal zu zeigen: Das hast du gut gemacht. Und damit Motivation zu geben.“, sagt Dr. Toni Müller, der am Tschirnhaus-Gymnasium Mathematik, Physik und Informatik unterrichtet. „Darüber hinaus bietet die Talentschau, die Möglichkeit erste Einblicke in die Hochschule zu erhalten. Die Labore sind geöffnet. Man kann mit Laboringenieuren oder mit Professorinnen und Professoren ins Gespräch kommen, ergänzt Robert Ringel. Viktoria und Tabea überlegen noch, ob sie ihren Roboter einreichen. Die Figuren, die das kleine Gefährt zeichnet, seien doch noch sehr abstrakt findet Tabea. Da müsse noch an der Programmierung gearbeitet werden. Der Unterstützung ihres Lehrers können sich die beiden aber in jedem Falle sicher sein. Jetzt mitmachen Ab sofort können sich alle Interessierten kostenfrei per Anmeldeformular über die Webseite anmelden.

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Ihre Mitarbeit ist gefragt!
09.02.2024BibliothekDie Prüfungszeit stellt nicht nur Sie, sondern regelmäßig auch unsere Reinigungskräfte auf eine harte Probe. Um ein angenehmes Lern- und Arbeitsumfeld zu schaffen, bitten wir Sie darum, nur im Foyer zu essen und auf den Etagen B2 bis B4 ausschließlich verschließbare Getränke zu konsumieren. Damit können wir verunreinigte Arbeitsplätze, Flecke und Krümel zwischen dem Bibliotheksgut vermeiden. Des Weiteren gilt in allen HTW-Gebäuden, so auch in der Bibliothek, ein striktes Alkoholverbot. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche restliche Prüfungszeit!

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Frauen in der Wissenschaft: Professorin Anja Heßelbarth
09.02.2024Geoinformation PressestelleUm was geht es in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit und was hat Sie dazu motiviert, eine Karriere in der Wissenschaft zu verfolgen? Nach meinem Studium der Geodäsie an der TU Dresden bot sich mir die Gelegenheit, an der TU Dresden am Geodätischen Institut als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu arbeiten und zu promovieren. Besonders faszinierend an dieser Tätigkeit war für mich einerseits die Zusammenarbeit mit den Studierenden und natürlich die Forschung im Bereich der satellitengestützten Positionsbestimmung. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Straßennavigation von Fahrzeugen mittels Globaler Navigationssatellitensysteme (GNSS). Allerdings ist die Positionsbestimmung für Anwendungen im Bereich der Geodäsie und Vermessung deutlich genauer. Um Genauigkeiten im cm-Bereich oder besser zu erreichen, sind zusätzliche Informationen sowie Korrektionen und spezielle Algorithmen erforderlich. Diese vielen Jahre haben mich maßgeblich geprägt und meine Motivation, in der Wissenschaft tätig zu bleiben, gestärkt. Während meiner Zeit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnte ich durch intensive Projektarbeit meine Erfahrung in der Forschung im Bereich der satellitengestützten Positionierung mit praktischen Anwendungen stärker verbinden. Konkret ging es um die Entwicklung von Positionierungs- und Navigationsalgorithmen in der Binnenschifffahrt. Das Ziel war, zu jedem Zeitpunkt eine zuverlässige und cm-genaue Position eines Schiffes in Echtzeit bereitzustellen. Diese präzisen Positionsinformationen wurden beispielsweise für Assistenzfunktionen in der Schifffahrt genutzt, quasi als Vorstufe des autonomen Fahrens auf dem Wasserweg. Dabei wurde mir klar, dass die Entwicklungen von Algorithmen oder Produkten, die beispielsweise in Messkampagnen direkt in der Praxis eingesetzt werden, noch mal eine besondere Herausforderung darstellen. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projektpartnern aus unterschiedlichen Fachrichtungen war ebenfalls eine wichtige Erfahrung, die meinen Horizont erweitert hat und mir ermöglichte, über den Tellerrand hinauszublicken. Welchen Herausforderungen sind Sie insbesondere als Frau auf Ihrem Weg in der Wissenschaft begegnet? Grundsätzlich stellen die alltäglichen Herausforderungen im Bereich der Wissenschaft, insbesondere während der Promotion, sicherlich eine Belastung dar. Oft ist es erforderlich, sich immer wieder neu zu motivieren, auch wenn der Fortschritt nicht immer den eigenen Erwartungen entspricht. Dabei darf man auch den Zeitdruck nicht außer Acht lassen, der häufig bei Projektabschlüssen, Veröffentlichungen oder der Vorbereitung von Konferenzvorträgen entsteht. In den Ingenieurwissenschaften ist es oft so, dass Frauen auf Konferenzen, Projekttreffen oder ähnlichen Veranstaltungen eher in der Minderheit sind. Das habe ich grundsätzlich nie als Problem empfunden und bis auf wenige Ausnahmen keine negativen Erlebnisse gehabt. Welche Unterstützung hatten Sie auf dem Weg zur Professur? Ich konnte mich während meiner Promotion auf die Unterstützung meines betreuenden Professors, meiner Kolleg*innen sowie meiner Freunde und Familie verlassen. Beim DLR wurden vermehrt Förderangebote sichtbar, wie zum Beispiel spezielle Netzwerke für Frauen in der Wissenschaft oder allgemeine Doktoranten-Programme, die Unterstützungen anbieten. Seit einigen Jahren existiert beispielsweise beim DLR das „DLR Woman Scientist“ Netzwerk. Auch an den Universitäten und Fachhochschulen hat sich in den letzten Jahren viel getan, um den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken. Wie erleben Sie die Themen Gleichstellung und Diversität in der wissenschaftlichen Gemeinschaft? Von meiner Wahrnehmung her hat sich in den letzten Jahren viel Positives entwickelt. Es gibt deutlich mehr Förderprogramme als in den letzten 10 bis 15 Jahren. Trotzdem, wenn ich mir die Verteilung von Frauen und Männern unter den Studierenden im Bereich der Ingenieurwissenschaften anschaue, gibt es noch viel Raum für Verbesserungen. Welche Veränderungen oder Initiativen würden Sie sich wünschen, um die Gleichstellung in der Wissenschaft zu fördern? Das bedeutet für mich, dass man mit entsprechenden Förderprogrammen bereits in jungen Jahren ansetzen muss, idealerweise schon in Schulen, um Mädchen gerade im Bereich der MINT-Fächer zu motivieren und zu stärken. Die Grundsteine werden allerdings im Elternhaus gelegt. Auch dort sollten die Interessen und Stärken des Kindes unabhängig von gängigen Klischees gefördert werden. Meine Eltern haben mich in Bezug auf meine Interessen, auch wenn sie nicht den typischen Vorstellungen für Mädchen entsprachen, immer unterstützt und ermutigt. Welche Ratschläge würden Sie jungen Frauen geben, die eine Karriere in der Wissenschaft anstreben? Geht Euren Weg und lasst Euch von niemandem beeinflussen oder gar abraten. Schaut nach Unterstützungsangeboten für Eure Ziele oder Ideen und lasst Euch beraten. Es ist auch sehr hilfreich, frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen. Erzählen Sie uns etwas über Ihre aktuellen Forschungsprojekte. Gibt es bestimmte Entwicklungen oder Fortschritte in Ihrem Fachgebiet, die Sie besonders faszinierend finden? Aktuell fokussiere ich mich im Bereich der Positionierung und Navigation auf die Low-Cost GNSS-Sensorik und Untersuchung von neuen Korrekturdatenformaten, die für präzise Positionsbestimmungen erforderlich sind. Die Kombination dieser beiden Themen ist für gegenwärtige und zukünftige Anwendungen z.B. im Bereich des autonomen Fahrens, in der Landwirtschaft, für Monitoring und Überwachungsmessungen sowie im Bereich geografischer Informationssysteme von enormer Bedeutung. Welche langfristigen Ziele haben Sie in Ihrer wissenschaftlichen Karriere? Ich glaube, ich habe in meiner wissenschaftlichen Karriere bereits viel erreicht, weit mehr, als ich anfangs erwartet hatte. Mein Ziel ist es nun, meine Forschungsthemen weiter zu vertiefen und an konkreten Themenfeldern zu arbeiten, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Fachbereichen, um daraus konkrete Forschungsprojekte abzuleiten. Dabei möchte ich verstärkt die Studierenden einbeziehen und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, beispielsweise durch die Betreuung von Promotionen. Wie sehen Sie die Zukunft der Frauen in der Wissenschaft? Ich hoffe natürlich, dass sich in Zukunft noch mehr Frauen für eine berufliche Tätigkeit in der Wissenschaft entscheiden. Neben der bereits erwähnten frühzeitigen schulischen Förderung von Mädchen ist auch eine familienbezogene Infrastruktur, wie zum Beispiel der Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder, erforderlich.

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13. Februar 2024: „Gemeinsam wachsam“ zum 79. Jahrestag der Zerstörung Dresdens
08.02.2024PressestelleDie Menschen in und aus Dresden gedenken am Dienstag, 13. Februar 2024, dem 79. Jahrestag der Zerstörung der Stadt 1945 und der Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mit ihrer Menschenverachtung, ihrem Antisemitismus und ihrer Intoleranz. Unter dem Motto: „Gemeinsam wachsam“ wird sich um 18 Uhr wieder eine Menschenkette formieren. Dann umschließen mehrere tausend Menschen Hand in Hand die gesamte Dresdner Innenstadt. Der 13. Februar erinnert an die verheerenden Folgen von Gewaltherrschaft, Menschenverachtung, Antisemitismus, Intoleranz und Nationalismus. Aber die Geschichte erinnert auch daran, dass eine demokratische und weltoffene Gesellschaft die beste Antwort auf solche Bedrohungen ist. Ein breites Bündnis von Dresdnerinnen und Dresdnern und zahlreichen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Forschung, Bildung und Kultur ruft deshalb auf, gemeinsam die demokratischen Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Gleichheit und Toleranz zu verteidigen. „Wir haben als Hochschule hier auch eine gesellschaftliche Verantwortung – uns aktiv und deutlich für unsere demokratischen Werte einzusetzen. Toleranz, Vielfalt und freie Entfaltung von Ideen sind wesentliche Voraussetzungen für Forschung und Lehre. Deshalb unterstützen wir den Aufruf“, so die Rektorin der HTWD, Professorin Katrin Salchert, im Namen der gesamten Hochschulleitung. Nach dem musikalischen Auftakt zur Menschenkette gegen 17 Uhr an der Goldenen Pforte des Rathauses folgen Ansprachen von Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie der Rektorin der TUD, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger. Dann formiert sich die Menschenkette und schließt sich um 18 Uhr. Unter dem Glockengeläut der Dresdner Kirchen wird sie sich etwa 18.10 Uhr wieder öffnen. Rund um das Gedenken am 13. Februar gibt es auch 2024 ein vielfältiges Begleitprogramm der Dresdner Kirchen, Kultureinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen, Gedenkstätten, Vereine und Verbände. Das Angebot umfasst Lesungen und Diskussionen, Vortrags- und Filmabende, Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen, Konzerte, Ausstellungen und die Gelegenheit zum stillen Innehalten. Das gesamte Programm ist abrufbar unter www.13februar.dresden.de

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HTWD auf der Internationalen Pflanzenmesse Essen
06.02.2024Landbau / Umwelt / Chemie12 Gartenbau-Studierende im Bachelor und Master sowie eine Auszubildende aus dem Gewächshaus der HTWD waren im Rahmen einer Exkursion vom 24. bis 26.01.2024 mit Professoren und dem Pillnitzer Standortmanager Teilnehmer/innen der 40. Internationale Pflanzenmesse (IPM) in Essen, die mit dem Slogan „Unser Herz schlägt grün“ alle Fachbesucher/innen eingeladen hat. Zu den Höhepunkten des Messebesuchs zählten unter anderem die Vorstellungen neuer Entwicklungen zu Torfersatzprodukten, energiesparender Pflanzenbelichtung und innovativer Schädlingsbekämpfung. Bei Empfängen von verschiedenen Berufsverbänden wurden Kontakte mit Absolventen und potenziellen Arbeitgebern in Praxis und angewandter Forschung geknüpft. Die HTWD hat zudem am Gemeinschaftsstand der deutschen Hochschulen mit Gartenbau-Studiengängen über die zukunftsweisenden Inhalte und Vorzüge eines Studiums in der Fachrichtung informiert. Abgerundet wurde die Exkursion auf dem Rückweg von einem Betriebsbesuch in Zorbau bei Weißenfels, bei dem die Teilnehmer/innen sich von einem Beispiel der ressourcenschonenden Winterproduktion von schmackhaften Tomaten im Gewächshaus überzeugen konnten. Für viele der Beteiligten steht bereits jetzt die nächste IPM Essen vom 28. bis 31.01.2025 fest im Kalender, sofern es die Prüfungsplanung am Campus Pillnitz erlaubt.

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Kooperationsprojekt der Universität Leipzig, der Freien Universität Berlin und der Professur für Computergrafik der HTW Dresden
05.02.2024Informatik / MathematikIm Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem Antikenmuseum der Universität Leipzig, der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin und der Professur für Computergrafik der HTW Dresden werden Dokumentationen und Visualisierungen antiker Plastiken durchgeführt und untersucht. Auf diese Weise ergeben sich mögliche Antworten für eine Reihe von wissenschaftlichen Fragestellungen, die sich durch die Analyse, den Vergleich und die Manipulation der digitalen Modelle ergeben. Das Projekt begann mit dem sehr anspruchsvollen Beispiel des Toro Farnese (Farnesischer Stier), dessen Gipsabguss sich in Einzelstücken im Antikenmuseum in Leipzig und als vollständiger Gipsabguss in der Abguss-Sammlung in Berlin befindet. Mit dem Einsatz der Videogrammetrie, soll hier gezeigt werden, dass sich auch komplexe Modelle mit schwierigen Oberflächeneigenschaften rekonstruieren lassen. Dazu wurde am 06.12.2023 eine erste Aufnahmesession in Berlin durchgeführt. Die Ergebnisse sind bereits sehr vielversprechend. Prof. Dr. Katharina Meinecke und Dr. Jörn Lang, Antikenmuseum Universität Leipzig https://www.gkr.uni-leipzig.de/antikenmuseum Lorenz Winkler-Horacek, Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin https://abguss-sammlung-berlin.de/ PD Prof. Dr. Marco Block-Berlitz, HTW Dresden http://www.archaeocopter.de/

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Studentischer Ideenwettbewerb für den Dreiseithof Pinkowitz
05.02.2024Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Pressestelle TransferDer Dreiseithof wurde nach seiner landwirtschaftlichen Nutzung zu Wohnzwecken umgebaut. Die Eigentümergemeinschaft hat einen „Studentischen Ideenwettbewerb Pinkowitz“ ausgelobt, um Ideen für die weitere Hofgestaltung zu diskutieren. Neben Aufenthalts- und Kommunikationsbereichen für die Anwohner waren gestalterische und funktionale Anforderungen gefordert. Die Hofanlage steht unter Denkmalschutz, die Außenanlagen sollten durch ein integriertes Regenwasserkonzept mit heimischen und standortgerechten Pflanzen gestaltet und möglichst naturnah und pflegeextensiv unterhalten werden. Die Siegerentwürfe Den ersten Platz (450 EUR) haben Anna Mey, Isabelle Hartmann und Kira Preuße mit dem Beitrag „Dreiseithof Pinkowitz“ belegt. Die Jury hebt lobend hervor, dass die Idee eines Trockenflussbettes und die Gestaltung der neuen Aufenthaltsfläche mit Pergola sehr gut die gestalterischen und funktionalen Wünsche und Vorstellungen der Hofgemeinschaft trifft und sich gut in das denkmalpflegerische Ensemble der Hofanlage integrieren lässt (s. Entwurfsplan). Die Umsetzung und insbesondere die Pflege werden von der Jury als praxisnah und umsetzbar eingeschätzt. Den zweiten Platz (350 EUR) belegen Margit Lange, Lara Priemer und Nadine Legere mit ihrem Beitrag „Drei Seiten – Ein Hof ländlich-gemeinschaftlich-vielfältig“. Bei diesem Beitrag lobt die Jury das gelungene Raum- und Nutzungskonzept als Aufenthalts- und Begegnungsraum der Anwohnenden, welches sowohl den Hof und darüber hinaus auch die Bezüge zum angrenzenden Regenbachtal mit einbezieht. Die Umsetzung durch die behutsame Integration von heimischen Gehölzen bis hin zur Gestaltung der Retentionsfläche als ganzjährig attraktive Blühwiese wird besonders gelobt. Den dritten Platz (200 EUR) belegen Carolin Köster, Insa Carstens, Susanne Richter und Caroline Zeidler mit dem Beitrag „Historische Pfade, Grüne Zukunft: Ein Hof für Gemeinschaft und Vielfalt“. Die Jury würdigt in dem Beitrag die Gestaltung der Sitz- und Aufenthaltsfläche in Form eines überrankten Holzdecks zusammen mit der Pflanzenauswahl. Weiterhin wurde in dem Beitrag die Gestaltung der Wege hervorgehoben. Ein Projekt, von dem sowohl die Studierenden als auch die Bewohner profitieren An der Jury mitgewirkt haben Anke Mühlpfordt (Landschaftsarchitektin), Axel Keul (Verband Garten- und Landschaftsbau Sachsen) sowie Rotraud Argow, Martina Minten und Mirjam Philipp (für die Hofgemeinschaft Pinkowitz). Dr. Henning Günther von der Professur Garten- und Landschaftsbau freut sich, dass das Konzept der praxisnahen Ausbildung für beide Seiten aufgeht: „Im Verlauf des Wettbewerbes hatten die Studierenden mehrmals die Möglichkeit den Hof kennenzulernen und im Gespräch vor Ort die Wünsche der Anwohner zu erfahren. Auf diese Weise konnten die Studierenden ihre Kompetenzen in der Gartengestaltung vertiefen und ihr späteres Berufsbild im Garten- und Landschaftsbau praxisnah erfahren. Seitens der Anwohner wurden die umsetzungsorientierten Ideen der Studierenden hervorgehoben und der Wunsch einer zukünftigen Umsetzung geäußert.“

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Fakultät Geoinformation unterstützt das Denkmalnetz Sachsen
05.02.2024GeoinformationIm Rahmen des Projektstudiums im Master Geoinformatik/Management haben die beiden Studenten Kay Mammey und Maximilian Naumann ein Projekt des Denkmalnetzes Sachsen unterstützt. Das Denkmalnetz Sachsen ist ein gemeinnütziges Netzwerk, welches sich dafür einsetzt, durch vielfältige ehrenamtliche Maßnahmen Sachsens Kulturdenkmale zu bewahren und zukunftsfähig zu halten. Besonderes Ziel ist der Erhalt und die Nachnutzung des baukulturellen Erbes Sachsens. Eines dieser Bauwerke ist das 20.000 Quadratmeter große Areal der ehemaligen Baumwollspinnerei Venusberg II der Gebrüder Schüller in der Gemeinde Drebach im Erzgebirgskreis. Ein Großteil der Objekte des Areals steht unter Denkmalschutz. Seit März 2023 begleitet das Denkmalnetz Sachsen das Umnutzungs- und Revitalisierungsvorhaben dieses Objektes. Die beiden Studenten unserer Fakultät haben Teile der ehemaligen Baumwollspinnerei mit unserem Terrestrischen Laserscanner aufgenommen. Insbesondere das ehemalige Kulturhaus eignete sich aufgrund seiner Komplexität für diese Aufgabe. Zusätzlich wurde das gesamte Areal mit unserer Drohne dji Mini 1 aufgenommen, um daraus später einen virtuellen Überflug sowie ein digitales 3D-Modell erstellen zu können. Die Auswertung der Daten und die Projektarbeit sind zwar noch nicht vollständig abgeschlossen. Dennoch hat das Denkmalnetz Sachsen bereits jetzt ein Video über das Objekt und die studentischen Arbeiten auf deren YouTube-Kanal im Rahmen der Videoreihe „DENKMALE L(I)EBEN“ veröffentlicht. Weitere Informationen über die Hintergründe und die Motivation zur Entstehung des Videos sind auch im Beitrag „DENKMALE L(I)EBEN: Spinnerei Venusberg II in Drebach“ zu finden. Wir freuen uns auch weiterhin im Rahmen studentischer Projekte mit dem Denkmalnetz Sachsen zusammenarbeiten zu können und damit einen Beitrag für den Erhalt der sächsischen Baukultur zu leisten. Verlinkungen im Beitrag: https://www.denkmalnetzsachsen.de/ueber-uns https://youtu.be/Gf_unu6ZqQ0 https://www.denkmalnetzsachsen.de/beitraege/video-venusberg
