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Dr. Steffen Röhlig erhält Honorarprofessur
12.01.2024Elektrotechnik Forschung PressestelleDer promovierte Diplomingenieur war viele Jahre Geschäftsführer von ELBAS Elektrische Bahnsysteme sowie Geschäftsbereichsleiter Bahnenergieversorgung bei Balfour Beatty Rail. Dr. Röhlig ist ein international anerkannter Experte für die Energiewende auf dem Verkehrssektor und in entsprechenden Fach- und Normungsausschüssen aktiv. Dabei werden unter dem Begriff „E-Mobilität“ sämtliche Verkehrsträger auf der Straße und Schiene verstanden, bei denen die Umstellung aller mit konventionellen Verbrennungsmotoren betriebenen Fahrzeuge hin zu elektrischen Antrieben erfolgen soll. Als Vorstandsmitglied von Rail S, einem Netzwerk von etwa 100 auf dem Verkehrssektor tätigen Unternehmen, hat er einen Überblick über die zukünftigen technischen Herausforderungen und sich abzeichnenden Lösungsansätze. Bereits seit 2018 vertritt Dr. Röhlig im Rahmen von Lehraufträgen die Lehrveranstaltung für das Lehrgebiet „Elektrische Bahnen“. Als Dozent an der Fakultät Elektrotechnik hat er sich auch bei der Weiterentwicklung des Studienangebotes engagiert. Mit der Berufung von Dr. Röhlig als Honorarprofessor wird das bereits seit Jahren gezeigte Engagement in der Lehre und Forschung verstetigt und ausgebaut. Geplant ist, die Versuchsstände zum Modul „Elektrische Bahnen“ weiterzuentwickeln. Auch Exkursionen zum Eisenbahn-Betriebsfeld und neue ergänzende Praktika zu Planung und Betrieb von Bahnenergieversorgungsanlagen wurden bereits durch den neuen Honorarprofessor angeregt. Es ist zudem beabsichtigt, mit einer fakultätsübergreifenden Kooperation aller auf dem Gebiet der Bahnen aktiven Professoren Synergien bei hochschulweiten Studienangeboten schaffen.

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Exkursion in den Mathematisch-Physikalischen Salon
12.01.2024GeoinformationDort befindet sich der Mathematisch-Physikalische Salon mit einer großen und wertvollen Sammlung historischer Vermessungsinstrumente, alter Globen, astronomischer Gerätschaften und anderer technischer Preziosen. Die Studierenden wurden durch die Räumlichkeiten geführt und zeigten sich beeindruckt von den technischen Leistungen unserer Vorfahren. Die Exkursion markiert traditionell das Ende der Präsenzlehrveranstaltungen des Studiengangs. Nun haben die Studierenden noch ihre Abschlussarbeit zu verfassen, um dann den Titel des Dipl.-Ing. (FH) verliehen zu bekommen. Die Fakultät wünscht allen Diplomanden viel Erfolg.

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Ihr Feedback ist uns wichtig
10.01.2024Zentrum für FremdsprachenMit unserem Online-Formular können Sie uns jederzeit Ihr Feedback mitteilen - gerne auch anonym. Wir freuen uns über positive Nachrichten genauso wie über das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten. Wenn Sie es wünschen, bekommen Sie eine persönliche Antwort von uns. Zudem werden wir Ihre Mitteilungen veröffentlichen, sofern Sie dem zustimmen.

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Schon gelesen?
09.01.2024GeoinformationAuf dem Portal Campus Sachsen der Sächsischen Zeitung ist ein Artikel zu unserem Studiengang Geomatik erschienen. Unter dem Titel Geomatik: Auf die richtige Karte setzen gibt der Artikel Einblicke in die spannende und vielseitige Arbeitswelt von Geomatikerinnen und Geomatikern und stellt unseren neu konzipierten Studiengang Geomatik vor, der ab kommenden Wintersemester startet. Noch mehr Einblicke in die Berufswelt von Vermesserinnen, Kartographen und Geomatikerinnen sowie in das Studium an unserer Fakultät erhaltet Ihr bei unseren zahlreichen Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler .

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Neue Honorarprofessur an der Fakultät Elektrotechnik
09.01.2024Elektrotechnik Forschung Lehre PressestelleDr. Manicke studierte bis 2003 an der HTWD Kommunikationstechnik. 2011 promovierte er im Fach Fahrzeugmechatronik an der TU Dresden. Seit seinem Wechsel in die Industrie hat er die Hochschule beim Aufbau von Praktika in der Fahrzeugtechnik sowie durch die langjährige Blockvorlesung „Connected Car“ intensiv unterstützt. Er organisierte Praktika mit den Studierenden und übernahm Lehraufträge für die Fakultät Elektrotechnik und Maschinenbau. Der Kommunikationstechniker arbeitete bis 2022 in verschiedenen Führungspositionen bei der Porsche AG in Stuttgart. Seit 2022 leitet Dr. Manicke den Bereich Energiesystem und Bordnetzsystem der Volkswagen Marke Skoda in Tschechien. Als Leiter des Bereiches Energiesystem verantwortet er mit seinem Team die Entwicklung aller Hochvoltkomponenten und Funktionen des HV-Batterie- und des DC/AC-Ladesystems (on- und offboard) für alle PHEV- und E-Fahrzeuge der Marke Skoda. Im Rahmen der Honorarprofessur ist der Aufbau eines Fahrzeuglabors für E-Mobilität und automatisiertes Fahren gemeinsam mit der Fakultät Maschinenbau geplant. Hier wird der Fokus auf softwarebasierten Fahrzeugfunktionen zum Thema Laden, dem sicheren Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur sowie Connect Car Funktionen zum automatisieren Fahren liegen. „Die Transformation der Automobilindustrie verläuft entlang von drei Megatrends: E-Mobilität, automatisiertes Fahren und Connected Car. In meinen Vorlesungen und den Praktika möchte ich die damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsansätze der systemorientierten Entwicklung von softwarebasierten Fahrzeugfunktionen vermitteln.“, so Dr. Oliver Manicke. Der Absolvent der HTWD pflegt enge Kontakte zum Förderverein und ist über gemeinsame Industrieprojekte mit dem ZAFT verbunden. Gleichzeitig fördert Dr. Manicke das alljährlich stattfindende Gesamtfahrzeugpraktikum auf dem DEKRA Lausitzring sowie die mehrtägige Studienreise ins Automobilland Tschechien.

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Neues Jahr – neue Datenbank!
05.01.2024BibliothekZusätzlich zu unserem Bestand an wissenschaftlicher Fachliteratur gibt es seit Januar 2024 die Möglichkeit, auf populäre Magazine sowie nationale und internationale Zeitungen zuzugreifen. Auf der Plattform PressReader, die für das gesamte Jahr 2024 durch Mittel des Sachsen-Konsortiums lizenziert wird, finden Sie Tageszeitungen (Die Welt, Tagesspiegel, Washington Post und viele mehr) und Magazine für nahezu alle Interessensgebiete – unter anderem Wirtschaft (Forbes), Computer und Gaming (MacLife, PCWelt, retro Gamer), Entertainment (Rolling Stone, Vanity Fair). Auch für die sinnvolle Freizeitgestaltung (Garten, Handwerk, Hobby, Kunst, Mode, Reisen, Sport) findet sich eine Vielzahl aktueller Publikationen. Schauen Sie sich gern um! HTW-Angehörige nutzen den PressReader aus dem Hochschulnetz oder außerhalb des Campus mit VPN-Client. Kommen Sie bei Fragen gern auf uns zu!

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Hochschulinformationstag: Zukunft studieren an der HTWD
05.01.2024Pressestelle StudiumUnter dem Motto „Zukunft im Blick“ stellen sich am 11. Januar von 9.00 bis 14.00 Uhr alle Studiengänge der HTWD vor. Die Studieninteressierten können Vorlesungen folgen und mit Studierenden und Professorinnen und Professoren ins Gespräch kommen. Auf Rundgängen können die Labore, Werkstätten, Seminarräume und Gewächshäuser an den beiden Standorten in Dresden und Pillnitz besichtigt werden. Das Team der Studienberatung gibt Auskunft zu allen Fragen rund um Studienwahl und Bewerbung. Das Studentenwerk Dresden informiert u.a. zu Finanzierung und gibt Tipps für die Wohnheimsuche. Campus-Touren mit Studierenden Auf einem Rundgang zeigen die Study Guides, Studierende der Hochschule, die wichtigsten Orte auf dem Dresdner Campus und geben viele praktische Tipps zum Studienleben. Die Rundgänge finden um 11.00, 12.00 und 13.00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Infostand im Foyer des Z-Gebäudes am Friedrich-List-Platz 1. Weitere Highlights Auf einer Rallye durch die HTWD lässt sich der Campus am Friedrich-List-Platz erkunden. Die Fakultät Design bietet vor Ort sowie online eine Mappen-Beratung für die Designstudiengänge an. Am Campus Pillnitz gibt es ein eigenes Programm für die Studiengänge Agrarwirtschaft, Gartenbau, Umweltmonitoring und Landschaftsentwicklung. Alle, die nicht vor Ort dabei sein können, können Online-Informationsveranstaltungen besuchen. Orientierungsstudium - Green Tech Year Seit dem Wintersemester 2023 bietet das neue Green Tech Year Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Studium an der HTW Dresden in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen kennenzulernen. Über zwei Semester erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die unterschiedlichen Studienrichtungen. Weitere Informationen zum Orientierungsstudium gibt es an einem entsprechenden Stand zum HIT. Weitere Informationen: https://www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/green-tech-year Das komplette Programm zum HIT : https://www.htw-dresden.de/hit Weitere Informationen zum Studium an der HTWD : https://www.htw-dresden.de/zukunft Über die HTW Dresden: „Praktisch mehr erreichen“ Die HTW Dresden ist mit rund 4.800 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Landeshauptstadt. Die mehr als 40 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design führen zu den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom. Lehre und Forschung sind eng miteinander verbunden und stark praxisorientiert. Die Studierenden profitieren von individueller Betreuung und einer persönlichen Studienatmosphäre. Weitere Informationen: www.htw-dresden.de

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Vorsorgen, widerstehen und anpassen: Bauen im Klimawandel als zentrale Aufgabe
04.01.2024ForschungSeit August 2023 ist Dr. Sebastian Golz Teil des Postdoc-Programmes der HTWD. Der Wissenschaftler wird in den kommenden Jahren einen Qualifizierungsprogramm durchlaufen, welches ihn für eine zukünftige Professur vorbereitet. Unterstützt wird er dabei von seinem Mentor Professor Thomas Naumann sowie seinen Kollegen und Kolleginnen im Institut Bauen im Klimawandel (IBiK). Herr Golz, Sie sind bereits vor Ihrer Postdoc-Tätigkeit an der HTW tätig gewesen. Was haben Sie gemacht? Tatsächlich bin ich bereits seit 2018 an der HTWD als wissenschaftlicher Projektleiter tätig. In zahlreichen Drittmittelvorhaben beschäftigte ich mich gemeinsam mit Kollegen*innen mit der Frage, wie wir Schäden zukünftiger Hochwasser- und Starkregenereignisse an Gebäuden und Infrastrukturen räumlich und zeitlich abschätzen können. Darauf aufbauend entwickelten wir in diesen Vorhaben auch hochwasser- und starkregenangepasste Bauweisen, um Schäden an Wohngebäuden, Industriebauten und Ingenieurbauwerken zu mindern. Zudem konnte ich als Leiter einer Nachwuchsforschungsgruppe zur Resilienz von Bauwerken gegenüber extremen Umweltereignissen dazu beitragen, weitere Impulse für das klimaangepasste Bauen zu setzen. Aus dieser Nachwuchsforschungsgruppe heraus entstand dann die Initiative, das Institut Bauen im Klimawandel (IBiK) an der Fakultät Bauingenieurwesen zu gründen, in dass ich auch als Postdoc eingebunden bleibe. Wie sind Sie zum »Forscher« geworden? Gab es für Sie einen Aha-Moment, der Ihnen klargemacht hat, dass Sie forschen möchten? Ich beschäftige mich seit mehr als 15 Jahren mit Umweltgefahren, v. a. Hochwasser und Starkregen, und welche negativen Folgen sie für Gebäude und Infrastrukturen haben können. Auslöser war das Hochwasser der Elbe und ihrer Nebenflüsse im August 2002. Zu dieser Zeit studierte ich Bauingenieurwesen an der TU Dresden und wohnte in einer Studenten-WG nahe des Postplatzes. Da ich in den Semesterferien mein bauhandwerkliches Praktikum außerhalb von Dresden absolvierte, erfuhr ich nur über die Medien von den akuten Hochwassergeschehnissen nicht nur in der Stadt, sondern in ganz Sachsen. Besonders in Erinnerung blieben mir die Bilder der Überflutung des Hauptbahnhofs durch die Weißeritz. Als sich anschließend auch die Prognosen für die Pegelstände der Elbe immer weiter verschärften, fürchtete ich, dass auch unsere Studenten-WG und einige Freunde und Bekannte in kurzer Zeit vom Hochwasser betroffen sein würden. Ich machte mich auf den Weg nach Dresden, um den eigenen Keller vorsorglich zu beräumen und um bei der Errichtung provisorischer Hochwasserschutzmaßnahmen an Wohnungen von Freunden in Laubegast zu unterstützen. Seit diesen Erfahrungen war mir klar, dass wir als Bauingenieure wichtige Beiträge leisten können, nicht nur für den technischen Hochwasserschutz (Deiche, Hochwasserrückhaltebecken, Talsperren etc.), sondern auch für den konkreten Objektschutz bzw. für die Anpassung von Gebäuden. Weil uns Anfang der 2000er-Jahre hierzu jedoch noch viele Erkenntnisse fehlten, wollte ich durch Forschung zu belastbaren Schadensabschätzungen und zu geeigneten bautechnischen Lösungen beitragen. Woran werden Sie als Postdoc an der HTWD arbeiten? Eine große Aufgabe ist es für mich, dass klimaangepasste Bauen im IBiK weiter voranzubringen. Aktuell beschäftige ich mich dabei mit mehreren Forschungsfragen, bspw. wie die Resilienz von Bauwerken gegenüber Hochwasser und Starkregen »gemessen« werden kann oder wie sich Starkregenrisiken für Quartiere und Stadtteile räumlich und zeitlich bewerten und in online erreichbaren 3D-Portalen darstellen lassen. In Laborversuchen untersuche ich außerdem wie sich Gebäudehüllen bei verschiedenen Hochwassereinwirkungen verhalten oder wie die schadensmindernde Wirkung verschiedener Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen nachweisbar ist. Die Beantwortung dieser Forschungsfragen unterstützt die Arbeit des IBiK. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Zeit an der HTW Dresden! Das Institut Bauen im Klimawandel (IBiK) Das Institut »Bauen im Klimawandel« (IBiK) vereint forschende Professoren*innen und Mitarbeiter*innen an der HTW Dresden. Durch die Bündelung disziplinübergreifender Kompetenzen in anwendungsorientierter Forschung und Beratung trägt das IBiK zu innovativen Lösungen zur Klimaanpassung im Bauwesen bei. Das Institut hat sich zum Ziel gesetzt die Resilienz von Städten und Gemeinden gegenüber Umwelteinwirkungen zu stärken und die Entwicklung von innovativen bautechnischen Lösungen sowie die aktive Neu- und Weiterentwicklung normativer Standards und Richtlinien beim Bauen voranzutreiben. Das Postdoc-Programm der HTW Dresden Mit dem Postdoc-Programm fördert die HTW Dresden hochtalentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion. Ziel ist es, sie für Forschung und Lehre zu gewinnen und sie für eine Professur oder wissenschaftliche Dauerstelle an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu qualifizieren. Die Postdocs durchlaufen zwei Qualifizierungsphasen, die Aspekte der Lehre und Forschung sowie der persönlichen Entwicklung beinhalten. Erfolgreiche Absolventen erhalten das Zertifikat „HAW-Postdocplus“. Aktuell gibt es sechs Postdocs an der HTW Dresden.

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Lasertracking zur Prüfung von Carbonbeton-Brückenträgern
04.01.2024GeoinformationBrückenbauwerke stellen einen wesentlichen Teil der Infrastruktur dar und werden deshalb für lange Lebenszyklen ausgelegt. Der Brückenbestand im Bundesfernstraßennetz und kommunalen Verkehrswegenetz weist einen enormen Instandhaltungsrückstau auf. Aus diesem Grund erlangen aktuell zunehmend modulare Montagetechnologien mit hohem Vorfertigungsgrad sowie kurzen Bau- und Planungszeiten an Bedeutung. Daher beschäftigt sich der Fachbereich Konstruktiver Ingenieurbau (Fakultät Bauingenieurwesen) an der HTW Dresden mit modularen Brückensystemen. Im Forschungsvorhaben C³ V2.9 (weitere Informationen hier ) wurden mehrere Carbonbeton-Brückenträger im Fertigteilwerk hergestellt (Abb. 1) und in einem offenen Testfeld im Zuge einer bauzeitlichen Behelfsumfahrung der B173 bei Freiberg eingebaut (Abb. 2). Da die Längsfugen der Träger nicht verklebt oder vergossen werden, sondern am Bestimmungsort nur durch Querverspannungen gefügt werden, musste die geometrische Form der Kontaktflächen zwischen den Trägen vor dem Einbau überprüft werden. Die Fakultät Geoinformation konnten unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Robin Ullrich und dem Mitwirken von Antje Attrodt (Laboringenieurin) sowie Udo Steinborn (Vermessungstechniker) bei diesen Erfordernissen unterstützen. So wurde die Oberflächenbeschaffenheit der Kontaktflächen aller Träger direkt nach der Produktion im Werk der Hentschke Bau GmbH durch präzises Lasertracking erfasst (Abb. 1) und auf Grundlage eines CAD-Modells in das Objektkoordinatensystem transformiert. Dadurch war es möglich, korrespondierende Kontaktflächen, welche nach dem Einbau aneinander liegen, miteinander zu vergleichen und Differenzen aufzuzeigen. In Abbildung 3 werden diese Differenzen beispielhaft anhand einer in die Y-Ebene des Objektkoordinatensystems projizierten, colorierten Darstellung aufgezeigt. Entsprechende Zahlenangaben auf der Farbskale liegen im unteren Millimeterbereich. Eine solche Aufbereitung der Daten wurde für alle Kontaktflächen vorgenommen. Aufgrund der Größenordnung der Differenzen konnte bereits vor der tatsächlichen Ausführung ein unproblematischer Einbau prognostiziert werden. Zur Freude aller Beteiligter konnte sich diese Prognose auch während der Umsetzung bestätigen (vgl. Abb. 2).

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Alumni Story: Ahmad Barakat (Wirtschaftswissenschaften)
03.01.2024Pressestelle WirtschaftswissenschaftenBei welchem Unternehmen arbeiten Sie und was gefällt Ihnen besonders an Ihrer derzeitigen Tätigkeit? Das Unternehmen Ernst & Young ist einer der vier größten Anbieter von Finanzdienstleistungen in den Bereichen Consulting, Wirtschaftsprüfung, Steuern und Transaktion-Service. Wir haben zum Ziel, unseren Kunden beim Finden von Lösungen für ihre Herausforderungen zu unterstützen. Die Arbeit in der Wirtschaftsprüfung gibt mir die Möglichkeit, mit Kunden aus verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Problemfeldern zu arbeiten, was meinen Job sehr interessant und abwechslungsreich macht. Was mir am meisten gefällt, ist die Arbeit im Team und die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich mir bieten. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihr Studium an der HTW Dresden? Ich habe so viele schöne Erinnerungen an meine Zeit an der HTWD. Was ich am meisten schätzte, war die freundliche Atmosphäre mit den Lehrenden und das entspannte Miteinander mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Es hat mir immer Spaß gemacht, Vorlesungen zu besuchen und anregende Diskussionen zu führen. Ich vermisse auch die Faranto-Aktivitäten und die ausgedehnten Spaziergänge an der Elbe. Inwieweit hat Sie Ihr Studiengang auf Ihre Karriere vorbereitet? Der Masterstudiengang Internationales Management hatte keinen direkten Bezug zur Wirtschaftsprüfung, aber ich habe einen Bachelor-Abschluss in Rechnungswesen, was hilfreich war. Aber man kann ein Unternehmen auch nicht prüfen, ohne ein tiefes Verständnis seines Geschäfts und seiner Risiken zu haben und in der Lage zu sein, ganzheitlich zu denken. Die Module, die ich während meines Studiums an der HTWD studiert habe, haben mir dabei sehr geholfen, insbesondere die Fachrichtungen Strategie und Nachhaltigkeit. Auch die Möglichkeit, in einem multikulturellen Team an verschiedenen Projekten zu arbeiten und ein Semester im Ausland zu verbringen, war ein großer Vorteil. Welche Tipps können Sie aktuellen Studierenden mit auf ihren Weg geben? Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, dass jeder Mensch anders ist und seine eigenen Herausforderungen und Geschichten hat. Ich kann nur sagen: Seien Sie neugierig, haben Sie keine Angst, neue Dinge auszuprobieren und haben Sie Spaß!
