• Zwei erfolgreiche Fördermitteleinwerbungen für E-Learning-Vorhaben an der HTW Dresden

    12.03.2024
    Lehre

    Unter dem Titel „ Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen in strategischen Handlungsfeldern im Rahmen der sächsischen E-Learning-Landesinitiative „Bildungsportal Sachsen“ (2024/25) “ hatte der Arbeitskreis E-Learning der LRK Sachsen (AK E-Learning) zur Einreichung von Projektvorschlägen in vier Handlungsfeldern aufgerufen. Die zwei Projektvorschläge aus der HTWD konnten sich unter einer Vielzahl von Anträgen behaupten und gehören damit zu den insgesamt acht Vorhaben, die vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) unterstützt werden und direkt zum 01.04.2024 starten: AiLADIN: ALADIN meets AI (ALADIN: Generator für Aufgaben und Lösung(shilf)en aus der Informatik und angrenzen Disziplinen, AI: Artificial Intelligence, Künstliche Intelligenz, KI) | Prof. Dr. Torsten Munkelt OLEANDER (OPAL Learning Analytics Datenerschließung) | Prof. Dr. Dietrich Kammer Das Team Lehre wünscht den beiden Projekten einen erfolgreichen Projektverlauf!

    Team in Projektarbeit
  • Mathematik-Asse zeigen, was sie können

    12.03.2024
    Informatik / Mathematik Pressestelle

    Begrüßt wurden die Nachwuchsmathematiker von Anne-Katrin Haubold, Prorektorin für Lehre und Studium.
    HTWD/ Peter Sebb
  • Immersive Hochschule der HTW Dresden bei den VR/AR Learning Days 2024

    12.03.2024
    Maschinenbau

    Die jährlich vom Arbeitskreis VR/AR-Learning der Gesellschaft für Informatik organisierten VR/AR Learning Days bieten allen Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Einsatz und die zukünftigen Potenziale von Virtual Reality und Augmented Reality in der Lehre an akademischen Einrichtungen zu erhalten. Das Event beinhaltet ein umfangreiches Programm mit Keynotes, Vorträgen sowie virtuellen und Hybridführungen. Besucherinnen und Besucher können aber auch Anwendungen dieser Technologien direkt vor Ort erleben. Die HTW Dresden wird aktiv an den VR/AR Learning Days 2024 teilnehmen. Am Mittwoch, den 20. März 20424 finden zwischen 14.00 und 17.00 Uhr verschiedene Programmpunkte auf dem HTWD Campus am Friedrich-List-Platz statt. So können in der Ausstellung „XR in der Lehre" im Präsentations- und Ausstellungsbereich (PAB) des Z-Gebäudes Anwendungen von Virtual Reality in Bereichen wie Schweißausbildung, Gebäudesystemtechnik, Chemie, Werkstofftechnik, Fabrikplanung sowie Logistik und Produktion selbst ausprobiert werden. Durch die Gast-Teilnahme des Zentrums für interdisziplinäres Lernen und Lehren der TU Dresden gibt es außerdem Einblicke in die Anwendung von VR als didaktische Methode in der Pflege und Gesundheit. Hybrid Vortrag und Live-Führung Interessierte aus Dresden und ganz Deutschland können um 14.00 Uhr dem hybrid angebotenen Keynote-Vortrag zur immersiven Hochschule an der HTW Dresden von Professor Gunther Göbel folgen. Die Besucher vor Ort haben außerdem die Möglichkeit, um 15.00 und 16.00 Uhr an einer Führung durch den Multisensorischen Interaktionsraum (MIR) teilzunehmen. Programm: 14:00 - 14:20 Keynote: Immersive Hochschule an der HTW Dresden (Prof. Dr.-Ing. Gunther Göbel) 14:20 - 15:00 Live-Führung durch die Ausstellung: XR in der Lehre 14:00 - 17:00 Vor-Ort-Ausstellung: XR in der Lehre (PAB) 15:00 / 16:00 Führung Multisensorischer Interaktionsraum (MIR) Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Immersive Hochschule an der HTWD Die Immersive Hochschule ist eine Initiative mehrerer Hochschullehrer*innen der HTWD, die sich mit dem Einsatz von Extended Reality (XR)-Elementen in Lehre und Forschung beschäftigen. Aktuell wird die Gruppe durch Prof. Gunther Göbel geleitet. An der Hochschule gibt es bereits unterschiedlich XR-Lehranwendungen. Weitere Informationen Über die VR/AR Learning Days Die VR/AR Learning Days gehen in die dritte Runde. Vom 20. bis 22. März 2024 öffnen akademische Einrichtungen ihre Tore und bieten einen Einblick in ihre Arbeit auf diesem Gebiet. Nach einem virtuellen Auftakt, einer Eröffnungs-Keynote sowie weiteren Vorträgen, werden auch eine Reihe von Events in den Laboren vor Ort angeboten. Weitere Informationen: https://ak-vrarl.gi.de/vr-ar-learning-days

    VR/AR Learning Days 2024
  • Exkursion an die CTU Prag zum Thema "BIM for Higher Education"

    12.03.2024
    Geoinformation

    Vom 04.03. bis 07.03.2024 nahmen neun Studierende an der Exkursion zur Czech Technical University (CTU) in Prag im Rahmen des Erasmus+ Programms teil. Die Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit der HTW Dresden, CTU Prag und der Universität Aveiro in Portugal, befasste sich mit den Kernthemen rund um Building Information Modeling (BIM), Geoinformationssysteme (GIS) und Georeferenzierung. Das Intensivprogramm gliederte sich in mehrere Vorlesungen und Workshops, welche durch die Dozenten der verschiedenen Hochschulen geleitet wurden. Zusammen mit Studierenden der CTU Prag wurden hierbei Kenntnisse zur Anwendung der BIM-Methodik, dem Umgang mit BIM-Software sowie der Arbeit mit verschiedenen Koordinatensystemen innerhalb eines Projekts erarbeitet. Darüber hinaus wurde umfangreiches Wissen über die verschiedenen buildingSMART Standards und die Bedeutung eines Common Data Environment (CDE) vermittelt. Als Abschluss konnte den Studierenden noch ein Einblick in die Nutzung von BIM in aktuellen Bauprojekten gegeben werden. Hierzu gab es einige Vorträge von Vertretern tschechischer Bauunternehmen, bei denen die verschiedenen Aspekte der Arbeit mit BIM durchleuchtet wurden. Es konnte anhand von Praxisbeispielen gezeigt werden, in welchen Bereichen BIM unter anderem die Planung, den Bauablauf und den Betrieb eines Gebäudes vereinfachen kann. Ebenso konnte aber auch gezeigt werden, dass es noch Bereiche gibt, die weiterentwickelt werden müssen, um effizient und erfolgreich mit BIM arbeiten zu können. Der Workshop war sehr interdisziplinär. Die Studierenden aus Geomatik, Infrastrukturmanagement, Architektur und Bauingenieurwesen entwickelten in den drei Tagen ein gemeinsames Verständnis von der digitalen Kollaboration mit dreidimensionalen Bauwerksmodellen. Insgesamt war die Erasmus+ Exkursion "BIM for Higher Education" an die CTU Prag eine bereichernde Erfahrung für alle Teilnehmenden. Sie bot eine inspirierende Gelegenheit, neue Einblicke zum Thema BIM zu gewinnen, Fachwissen zu vertiefen und internationale Kontakte zu knüpfen.

    BIM-Exkursion zur CTU Prag
  • Mehr Frauen für Professuren gewinnen

    11.03.2024
    Pressestelle

    Auch in diesem Jahr lud die Rektorin wieder zum Internationalen Frauentag Frauen aus den verschiedenen Bereichen der Hochschule ein, um gemeinsam mit ihnen über die Stärkung von Frauen in der Wissenschaft zu sprechen. In diesem Jahr lautete das Thema „Gleichstellung in Berufungsverfahren“. Dazu tauschten sich Professorinnen und Laboringenieurinnen aus den Fakultäten aus. Einen thematischen Einstieg gaben Nicole Wolf vom Projekt prof@HTWD und Carolin Schaufel, Koordinatorin des Professorinnenprogramms. Sie gaben einen Einblick in den Status Quo und zeigten mögliche Stellschrauben entlang der einzelnen Verfahrensstufen auf. Der Professorinnenanteil an der HTWD liegt aktuell bei insgesamt 22 Prozent. Grundsätzlich, so Carolin Schaufel, hätten Frauen, die sich an der HTWD bewerben, gute Chancen auch zum Gespräch eingeladen werden. Allerdings lag der Anteil der Bewerberinnen 2023 bei lediglich 18 Prozent. Betrachtet man alle neu berufenen Professuren im letzten Jahr, so machen Professorinnen 17 Prozent aus. Eine Parität bei Professuren sei damit noch lange nicht erreicht, hält Carolin Schaufel fest. Um den Frauenanteil bei Professuren zu erhöhen, ist es deshalb vor allem wichtig, den Bewerberinnenpool zu vergrößern und den wissenschaftlichen Karriereweg für Frauen attraktiver zu gestalten. Die Teilnehmerinnen diskutierten verschiedene Maßnahmen zur fairen Gestaltung und Qualitätssicherung von Berufungsverfahren. Besonders hervorgehoben wurde dabei die aktive Rekrutierung von Bewerberinnen und ein stärkerer Fokus auf die Betrachtung sozialer Kompetenzen. Zudem wünschten sich viele Teilnehmerinnen, die Berufungsverfahren sowohl als Bewerberinnen als auch als Kommissionsmitglieder erlebt haben, eine diversere Besetzung von Berufungskommissionen und mehr Zeit für die Bewerberinnen im Kennenlerngespräch. Die anwesenden Frauen waren sich einig, dass ein wertschätzendes Bewerber*innenmanagement nicht nur zur Verbesserung der Bestenauslese im Berufungsverfahren beiträgt, sondern auch ein wichtiges Aushängeschild für die Hochschule ist. Chancengleichheit an der HTWD An der HTW Dresden gibt es fortlaufend Angebote zur Gewinnung von Studienanfängerinnen und zur Unterstützung von Frauen auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen, z.B. durch das Professorinnenprogramm III. Die Angebote sind auf den Webseiten zur Chancengleichheit zu finden.

    Frauen auf der Treppe
    HTWD/ Ines Westenhöfer
  • Jonas über sein Studium Elektro- und Informationstechnik

    11.03.2024
    Elektrotechnik Pressestelle Studium

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  • Besuch der Arbeitsgruppe Smart Production Systems an dem Buenavista Community College auf den Philippinen

    08.03.2024
    Industrie 4.0 Modellfabrik Vortrag

    Ingolf Gehrhardt aus der Arbeitsgruppe von Prof. Reichelt besuchte kürzlich das Buenavista Community College auf der Insel Bohol, Philippinen. Während des Besuchs präsentierte er die HTWD sowie die Projekte der AG SPS . Darüber hinaus informierte er die Studierenden über potenzielle Praktika und Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Erasmus+ Programms. Die Präsentation stieß auf großes Interesse und bot eine wertvolle Gelegenheit zum interkulturellen Austausch und zur Förderung internationaler Bildungsbeziehungen.

    ein Klassenraum mit vielen jungen Menschen, die interessiert dem Vortragenden  zuhören
  • DVW and ERASMUS Short-Summerschool “BIM” an der HTW Dresden

    07.03.2024
    Geoinformation

    In der Architektur und im Ingenieur- und Bauwesen vollzieht sich derzeit ein Paradigmenwechsel von plan- zu modellbasierter Arbeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Methode, die als Building Information Modeling (BIM) bekannt ist. Im Zentrum von BIM steht das Informationsmanagement – meistens mit einem bauteilstrukturierten 3D-Modell der gebauten und geplanten Umwelt. Die ERASMUS „BIM4HEI“ Kooperation zwischen europäischen Bildungseinrichtungen ermöglicht den Wissensaustausch, die Entwicklung gemeinsamer Handlungsstrategien und die gegenseitige Bewertung von erstellten Lehrmaterialien zum Thema BIM. Der Praxisbezug wird durch die Einbeziehung von Fachverbänden (z.B. DVW) und der Bauwirtschaft gewährleistet. Dienstag, 18.06.2024 | 09:00–19:00 Einführung in BIM, einschließlich einer Grundvorlesung über BIM-Anwendungsfälle und -Rollen sowie praktisches Modellieren mit einem BIM/CAD-Werkzeug. Die praktische Übung umfasst das bauteilstrukturierte 3D-Modellieren eines kleinen Gebäudes sowie einzelner Bauteile und eine Einführung in die 3D-Kollisionsanalyse. Mittwoch, 19.06.2024 | 09:00–19:00 GeoBIM und Informationsmanagement, einschließlich eines Design-Thinking-Workshops zu den Unterschieden zwischen BIM und GIS, einer Präsentation über Georeferenzierung und geometrisch-topologisches Modellieren, praktisches Modellieren (Georeferenzierung) in CAD/BIM, einem Workshop zum konzeptuellen Modellieren und einer kurzen Präsentation zu Austauschstandards wie IFC, BCF und bsDD. Donnerstag, 20.06.2024 | 09:00–19:00 Zusammenarbeit und gemeinsame Datenumgebung (CDE), einschließlich grundlegender Präsentationen zu ISO19650-Projektmanagement, CDE-Workflows und Funktionalitäten für den kollaborativen Prozess der Informationsverwaltung und Informationscontainer (Daten). Verschiedene technische Lösungen zur Verarbeitung von Metadaten werden diskutiert, und Best-Practice-Beispiele werden von Referenten aus der Industrie präsentiert. Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie in folgendem Link ( PDF ).

    Summerschool BIM
  • Umprogrammieren auf Energieeffizienz

    06.03.2024
    Bauingenieurwesen Elektrotechnik Forschung Maschinenbau Pressestelle Landbau / Umwelt / Chemie

    In Krankenhäusern, Mikroelektronik-Fabriken oder Museen muss das Raumklima häufig ganz speziellen Anforderungen genügen. Eine automatische Steuerung der Gebäudetechnik sorgt hier für die richtige Temperatur, Feuchtigkeit oder den gewünschten Luftdruck. Doch verbrauchen Klima- und Lüftungsanlagen dabei meist mehr Energie als nötig. Forschende der HTW Dresden wollen dies mit dem Projekt EVAL (kurz für Evaluierung) ändern. Ihr Ziel: Sparpotenziale im Anlagenbetrieb aufdecken und Verbesserungsvorschläge entwickeln, die sich allein durch Umprogrammierung der Systemsteuerungen realisieren lassen. Damit sind zum Teil Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent zu erzielen. An dem Vorhaben sind unter anderem die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) als Kooperationspartner beteiligt. Die Gemäldegalerie der SKD ist ein gutes Beispiel für die Bedeutung der Gebäudeautomation: Die wertvollen Kunstwerke benötigen eine konstante Raumfeuchtigkeit, andernfalls würden sie abwechselnd Feuchtigkeit aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben, was zu einer schnelleren Alterung führt. Im Projekt EVAL ging es zunächst darum, herauszufinden wie die Betriebssysteme aktuell eingestellt sind. „Viele Anlagen speichern sekündlich Messwerte, dadurch entstehen Zeitreihen“, sagt Prof. Matthias Franke, Professur für Anlagen-, Produkt- und Gebäudeautomatisierung, der das Projekt betreut. „Dieser Datenschatz landet bisher unbeachtet auf dem Datenfriedhof.“ Um die riesige Menge der vorhandenen Messwerte nutzbar zu machen, wurde ein Werkzeug entwickelt, das eine automatisierte Auswertung ermöglicht. Automatische Datenanalyse deckt Schwachstellen auf Mit der selbstlernenden Software können die gespeicherten Daten nun maschinell analysiert und für eine Optimierung des Betriebes verwendet werden. Im Fokus stehen die Werte für Luftfeuchtigkeit, Temperatur, bereitgestellte Wärmemengen, Druck und Luftvolumenstrom. Weil es in großen Gebäuden mehrere tausend Datenpunkte gibt, konzentrieren sich die Forschenden jeweils auf einzelne, besonders energieintensive Anlagen. Damit die Algorithmen für unterschiedliche Systeme verwendbar sind, fließen beim Test der Software nicht nur Messwerte aus den Staatlichen Kunstsammlungen, sondern auch von anderen Projektpartnern ein. „Wir arbeiten daran, ein Software-Baukastensystem zu entwickeln, mit dem sich unterschiedliche Anlagen virtuell nachbilden und die jeweiligen Daten zuordnen lassen“, erklärt Automatisierungsfachmann Matthias Franke. „Anfangs war das schwierig und manchmal noch ‚Handarbeit‘ nötig. Beispielsweise mussten wir vor Ort prüfen, ob sich die Sensoren an der richtigen Stelle befinden. Doch jede Anlage bringt uns einen Schritt weiter.“ Durch die Datenanalyse lassen sich nicht nur einfache Regeln wie „nicht gleichzeitig heizen und kühlen“ prüfen und Fehler im Betrieb aufdecken. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die meisten Systeme von einem optimalen Betrieb weit entfernt sind: Ventile öffnen und schließend fortlaufend, die Temperatur schwankt ständig, Ventilatoren und Pumpen arbeiten nicht im optimalen Betriebspunkt. Daraus ergeben sich Einsparpotentiale. Einsparungen durch Betriebsoptimierung Beim Projektpartner SKD wurden zahlreiche Einsparmöglichkeiten aufgedeckt und einige inzwischen genutzt. Ein weiteres Projektziel ist die Schaffung eines Simulationsmodells, das es ermöglicht, die optimale Einstellung von Anlagen nachzubilden und mit der tatsächlichen Betriebseinstellung zu vergleichen. So ließe sich aufzeigen, wo mit einer minimalinvestiven Maßnahme – nämlich allein durch Umprogrammierung der Automationssysteme – Energieverbrauch, Kosten und CO2-Ausstoss von Lüftungs- und Klimaanlagen gesenkt werden können. Das durch Betriebsoptimierung zu erreichende Einsparpotenzial variiert je nach Ausgangslage. Bei Strom, Wärme und Kälte liegt der Durchschnitt geschätzt bei 20 bis 30 Prozent. Der große Vorteil: Weil dafür keine Hardwareumrüstungen erforderlich sind, entstehen bei der Umsetzung kaum Kosten. Das dreijährige Projekt EVAL endet Mitte 2024. Nachfolgeprojekte sind in der Planung. Schon jetzt können Betreiber von Museen, Fertigungsstätten, Bürogebäuden oder Krankhäusern von den Erkenntnissen und der entwickelten Software profitieren. „Wir unterstützen gern bei der Datenanalyse und beim Aufdecken von Einsparmöglichkeiten im Gebäudebetrieb“, sagt Matthias Franke. Projektbeteiligte an der HTWD: Fakultät Maschinenbau, Fakultät Elektrotechnik Kooperationspartner: Staatsbetrieb Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Phoenix Contact Electronics GmbH, Dresden; Sauter-Cumulus GmbH, Dresden; Linxens Germany GmbH, Dresden. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Kontakt Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke Professur für Anlagen-, Produkt- und Gebäudeautomatisierung matthias.franke@htw-dresden.de

    Blick in Ausstellungsraum der Gemäldegalerie Dresden
    Dresden Marketing
  • Erfolgreiche Promotion: Gustavo Covatti

    05.03.2024
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Schwerpunkt der Arbeiten waren Untersuchungen zur Herkunft und zum Transportverhalten von Ammonium und Arsen bei der Uferfiltration in Vietnam. Ammonium wird in Vietnam vor allem in Flusssohlsedimenten beim anoxischen Abbau stickstoffhaltiger organischer Stoffe bei Temperaturen von über 20 Grad freigesetzt. Bei der Uferfiltration an der Elbe stellt dies im Unterschied zu Vietnam kein Problem dar, da die Temperaturen meist geringer sind und im Wasser enthaltenes Nitrat eine Ammoniumfreisetzung begrenzt. Die Freisetzung von Arsen aus Flusssohlsedimenten und Torfschichten ist ein spezifisches Problem im Red River Delta in Vietnam. Die Uferfiltratgewinnung ist dort an Flussabschnitten ohne Schlammablagerungen zu favorisieren, da bei Vorhandensein schluffiger, organikreicher Sedimente trotz geringer Infiltrationsraten in diesen Bereichen ein Arsenaustrag zu Grenzwertüberschreitungen im Rohwasser führen kann. Gustavo Covatti ist Absolvent des Masterstudienganges Environmental Engineering der HTWD. Seine Dissertation beruht auf seinen Arbeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Verbundvorhaben „AquaViet“ (2020-23). Er schloss das kooperative Promotionsverfahren zwischen HTWD und TU Dresden mit dem Prädikat „cum laude“ ab. Betreut wurde die Arbeit von Professor Dr. Stefan Stolte (TU Dresden) und Professor Thomas Grischek (HTWD). Seit Oktober 2023 ist Gustavo Covatti in einem Forschungsprojekt an der EAWAG in Zürich zu Nitrat im Grundwasser tätig. 2019 erhielt der Brasilianer den DAAD-Preis. Mehr dazu

    Gustavo Covatti mit der Arbeitsgruppe des Lehrgebietes Wasserwesen der HTWD

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)