• Mehr Artenvielfalt für den Campus

    01.02.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Wie können die Flächen an der HTWD so gestaltet werden, dass sie zur Klimaresilienz beitragen und die biologische Vielfalt fördern? Mit dieser Frage haben sich die Studierenden des Masterstudiengangs Landschaftsentwicklung an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie im „Themengebundenen Projektstudium Landschaftsentwicklung II“ unter Leitung von Professor Matthias Jentzsch ein Semester lang beschäftigt. Dazu wurden die Liegenschaften und angrenzenden Flächen zunächst kartiert, ausgewertet und auf Grundlage der Lebensraumqualität für die Tier- und Pflanzenwelt systematisch bewertet. Anhand der Bewertung identifizierten die Studierenden Verbesserungspotenziale und leiteten konkrete mögliche Maßnahmen ab. Dabei legten sie bei der Konzeption der Maßnahmen ein besonderes Augenmerk darauf, dass Maßnahmen nicht nur zu einer ökologischen Verbesserung der Flächen führen, sondern gleichfalls im Sinne einer sozial-ökologischen Aufwertung auch das Wohlbefinden der Hochschulgemeinschaft verbessert wird. Ihre Ergebnisse und Maßnahmen haben die Studierenden der Hochschulöffentlichkeit und weiteren Interessierten - darunter die Rektorin Professorin Katrin Salchert sowie Vertreter des Umwelt- und Gesundheitsamtes der Landeshauptstadt Dresden und des Staatsbetriebs Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB) - vorgestellt und die Umsetzbarkeit von Maßnahmen angeregt und offen diskutiert. Die Organisation der Veranstaltung war Teil des Moduls „Planungsmethoden der Landschaftsentwicklung“, bei dem die Studierenden unter der fachlichen Leitung von Professor Arne Cierjacks verschiedene Methoden der Akteursanalysen und Formate der Bürgerbeteiligung kennenlernen und diese im Rahmen der Abschlussveranstaltung ihres Semesterprojektes erproben. „Wir hoffen, dass dieses Projekt den Auftakt für eine nachhaltige und ökologische Aufwertung und Klimaanpassung der Hochschulflächen markiert. Die Vorschläge der Studierenden sind ganz konkrete und relativ leicht umsetzbare Handlungsvorschläge, die deutlich machen, dass auch kleine Initiativen eine große Wirkung entfalten können“, sagt Professor Arne Cierjacks. Die Studierenden ziehen derzeit die Gründung einer Initiative in Betracht, die die Umsetzung der Maßnahmen anschieben und mitbegleiten soll.

    Junge Menschen stehen im Hörsaal
    HTWD/ Nico Beier
  • Startup-Power auf der KarriereStart 2024

    30.01.2024
    Gründung

    Der Andrang am Startup SPOT in Halle 3 war groß - nicht nur als der sächsische Ministerpräsident bei seinem Messerundgang mit den ausstellenden Gründerinnen und Gründern ins Gespräch kam. Auch die Besucherinnen und Besucher der Karrieremesse, die vom 19. bis 21. Januar in der Messe Dresden stattfand, zeigten reges Interesse an den Produktideen der jungen Startups und folgten den unterschiedlichen Gründungsgeschichten bei ‚Startups on Stage‘. Mit Munay Alfajores, GoGreen Sustainable Footwear und GT_Rolley lud die Messe auch in diesem Jahr wieder Teams der Gründungsschmiede ein. Die Gründerinnen und Gründer studieren an der HTWD und werden an der Hochschule beim Aufbau ihres Unternehmens aktiv unterstützt. Zusammen mit anderen Startups von dresdenIexists, futureSAX, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Dresden präsentierten sie am Gründungsstand ihre Produktideen, darunter: 3D gedruckte Schuhe für den bequemen Tritt, eine VR-Lösung zur Meditation für gestresste Gemüter, eine klappbare Lastenbox für Fahrradgepäckträger, süße argentinische Köstlichkeiten, ein Schlagzeug für den Rucksack, eine Anlage zur Algenproduktion und weitere mehr. Die Messe für sich nutzen Die allermeisten Teams machten auf der KarriereStart zum ersten Mal Messererfahrung und ziehen im Rückblick eine durchweg positive Bilanz. So wie Bettina Zimmermann, Gründerin von Munay Alfajores : „Für uns als junges Startup war es eine riesengroße Erfahrung, einen Messestand zu organisieren und drei Tage am Stück Messeluft zu schnuppern. Zudem konnten wir die KarriereStart für unsere eigene Marktforschung nutzen. Wir sind an viele Ausstellerfirmen herangetreten, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, welche Branchen sich überhaupt für nachhaltige Merchandise-Produkte wie unsere süßen Alfajores interessieren.“ Und sie ergänzt: „Mit dem Ministerpräsidenten in das direkte Gespräch zu kommen und auf der Bühne vor Publikum über uns und unser Produkt zu sprechen, war ebenfalls ein spannendes Erlebnis. Wieder und wieder versucht man, seine Geschäftsidee in kürzester Zeit auf den Punkt zu bringen. In diesem Sinne waren die drei Messetage auch ein perfektes Pitchtraining für uns.“ Wertvolles Kundenfeedback sammeln und sich im Startup-Ökosystem vernetzen Anderson Wrublack und Nicolai Liedtke, die Gründer von GoGreen Sustainable Footwear , nutzen die Messe, um sich anhand ihres Prototypen wertvolles Feedback für ihr Produkt einzuholen: wo genau liegt der Need des Kunden, wo liegen die Pain Points, was braucht er wirklich? „Neben vielen interessanten Gesprächen, die wir mit den Besucherinnen und Besuchern geführt haben, konnten wir uns auch mit wichtigen Playern im Sächsischen Startup-Ökosystem vernetzen und aktiv in den Austausch gehen“, sagt Anderson. „In diesem Sinne war die Messe auf vielen Ebenen eine Bereicherung für uns.“ Im nächsten Jahr findet die KarriereStart Messe vom 24. bis 26. Januar statt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde innovativer Startups am Startup SPOT.

    Ministerpräsident Michael Kretschmer besucht die Gründer:innen am Startup SPOT
    Sarah Haaß
  • Insight Lab X – Eintauchen in eine Welt voller Ideen

    29.01.2024
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    In fünf spannenden kurzen Vorträgen erfuhr das Publikum, was die Teams während ihrer Förderzeit mit Hilfe des Lab X umsetzen konnten, wo es die größten Herausforderungen gab, wie diese gemeistert wurden und wie die Reise zum eigenen Start-Up weiter geht. Die vorgestellten Projekte reichten dabei von der Dachinspektion, über Technik zum Fühlen, neue Outdoor- und Lifestyleprodukte für mehr Wohlbefinden und Flexibilität im Alltag, bis hin zu unglaublich leckeren Schokoladenköstlichkeiten. Im Austausch mit dem Publikum konnten nach den Vorträgen neue Impulse mitgenommen und beim gemeinsamen Networking wertvolle Kontakte geknüpft werden. Lust, eigene Ideen umzusetzen? Das Lab X ist dein MakerSpace an der HTWD für die Entwicklung, Konzeptionierung und Erprobung deiner Ideen. Das Lab X unterstützt dich dabei von der Ideenfindung bis hin zur ersten technischen Umsetzung. Im Zentrum der Ideenwerkstatt steht das kreative und konzeptionelle Arbeiten. Studierende und Mitarbeitende der HTWD können das Lab X für Semesterarbeiten, Reparaturen und Prototyping nutzen oder einfach als Treffpunkt zum Austauschen, Mitmachen und neugierig sein. Alle Infos unter www.htw-dresden.de/LabX Gefördert wird das Lab X mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

    das Team Runduett Bikes präsentiert ihr Projekt
  • HTWD auf internationaler Ausstellung für Landtechnik

    29.01.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Der Gemeinschaftsstand der Agrarfachhochschulen Deutschlands, an dem auch die HTWD beteiligt war, war ein Magnet für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, Angehörige aus der Wirtschaft sowie Studierende und auch Absolventen. Die Besucherinnen und Besucher informierten sich zu Studienmöglichkeiten im Bereich Agrarwirtschaft und zu aktuellen Forschungsarbeiten. Ein Highlight war das „Rote Sofa“ auf dem Interviews mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik stattfanden. Volker Rathmer, Vertriebsleiter der Rauch Landmaschinenfabrik, einer der größten europäischen Hersteller für Düngetechnik, war als Gast der HTW Dresden dabei. Er wurde von den Agrarwirtschaft-Studierenden Lydia Praters und Christoph Hinrichs, beide im 5. Semester, interviewt. Professor Karl Wild von der der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie betonte die Bedeutung der Teilnahme: „Die Präsenz auf der Agritechnica unterstreicht unseren Anspruch, führend in Lehre und Forschung im Bereich der Agrarwirtschaft und Agrartechnik zu sein. Es ist eine großartige Gelegenheit, unsere Expertise einem breiten Publikum vorzustellen, zukünftige Studierende zu inspirieren und Kontakte zur Industrie für zukünftige Forschungsprojekte zu knüpfen". Ein weiterer Höhepunkt war die Ausstellung des autonomen Traktors der Arbeitsgruppe Landtechnik unter der Leitung von Professor Karl Wild. Auf dem Stand der Firma Müthing, ein Projektpartner der Arbeitsgruppe, erregte der Traktor, der autonom elektrische Geräte mit bis zu 100 kW Antriebsleistung betreiben kann, großes Interesse. „Die HTW Dresden setzt damit ihre Tradition fort, als wichtige Akteurin in der agrarwirtschaftlichen Bildung und Forschung aufzutreten und die Verbindung zwischen akademischer Welt, Industrie, Studieninteressierten und (ehemaligen) Studierenden zu stärken.“, so Karl Wild. Über die Agritechnica Mit 474.000 Besuchern und 2.800 Ausstellern bot die Messe eine einzigartige Plattform für Austausch und Innovation im Agrarsektor. Weitere Informationen: www.agritechnica.com

    Autonomer Traktor auf der Agritechnica
    HTWD/ Karl Wild
  • Die grüne Zukunft gestalten: Green Transition Conference bringt Experten und Visionäre zusammen

    29.01.2024
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Das Biozentrum, das Transferzentrum für Biodiversität Sachsen als Teil des Transferverbundes Saxony5 organisierte die Veranstaltung, die einen eindrucksvollen Einblick in die Verflechtung von Biodiversität, Wirtschaft und Technologie gab. Eröffnet wurde die Konferenz von der Rektorin der Hochschule, Frau Prof. Katrin Salchert. In ihrer Begrüßungsrede unterstrich sie die Bedeutung des ökologischen Wandels und betonte die Rolle der Hochschule als Motor für Innovation und Nachhaltigkeit. Prof. Arne Cierjacks, Inhaber der Professur für Landschaftsentwicklung und Vegetationstechnik und Leiter des Projektes stellte das Transferzentrum für Biodiversität Sachsen vor und betonte die Zielsetzung, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Handlungsansätze für Unternehmen zu überführen. Ein herausragender Beitrag kam von Prof. Dr. Remmer Sassen, der die Herausforderungen der Biodiversitätskrise für Wirtschaft und Gesellschaft beleuchtete. Sein Vortrag verdeutlichte die dringende Notwendigkeit, innovative Strategien zur Förderung der Biodiversität zu entwickeln und zu implementieren. Während der Pausenslots nutzen die Konferenzteilnehmenden die Möglichkeit, die Industrie 4.0 Modellfabrik der Arbeitsgruppe Smart Production Systems zu besichtigen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Pia Bielitz und Nicole Jäpel erläuterten dabei die Wechselwirkungen zwischen Wandlungsfähigkeit in der Produktion und Ressourcenschonung, die im Zuge ihrer Forschungsarbeit entwickelt wurden. Die vorgestellten Demonstratoren aus der F&E-Infrastruktur der Modellfabrik zeigten konkret, welche positiven Effekte Wandlungsfähigkeit auf das Thema Nachhaltigkeit schaffen kann. Die Forscherinnen verdeutlichen, dass die Wandlungsfähigkeit nicht nur auf technologischer Ebene, sondern auch auf organisatorischer und sozialer Ebene betrachtet werden muss. Die Möglichkeit, Produktionsprozesse anzupassen, umzustrukturieren und zu optimieren, ist entscheidend, um eine nachhaltige Ressourcennutzung zu gewährleisten. Ziel der Führung war es, einen innovativen Ansatz für Unternehmen zu liefern, die nach Wegen suchen, ihre Produktionssysteme nachhaltiger zu gestalten. Die Verbindung von Wandlungsfähigkeit und Ressourcenschutz kann nicht nur zu einer effizienteren Produktion führen, sondern auch zu einer Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Prof. Dr. Thamm und Prof. Günther von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften gingen in ihrem Vortrag "Unternehmen im Wandel" auf die Rolle der Betriebswirtschaftslehre im Transformationsprozess ein. Thomas Schlomski von der Unternehmensberatung Kempker & Schlomski GmbH präsentierte das Modellvorhaben "Bienenwald" als Beispiel, wie Unternehmen durch ein nachhaltiges Geschäftsmodell, Beratung und konkrete Umsetzung zur Bewältigung der Biodiversitätskrise beitragen können. Nach der Mittagspause setzten Prof. Karsten Grunewald vom Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung und Pascal Bunk von der Knauf Gips KG mit ihren Vorträgen weitere Impulse für eine nachhaltige Unternehmensführung. Die Konferenz endete mit einer fesselnden Paneldiskussion, in der die zentralen Punkte der Konferenz von den Referentinnen und Referenten aufgegriffen und diskutiert wurden. Die Veranstaltung hat nicht nur den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie gefördert, sondern auch klare Wege für Unternehmen aufgezeigt, wie sie durch Biodiversitätsmanagement einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen können.

    Prof. Remmer Sassen hält seinen Vortrag
  • Study Guides im Einsatz

    25.01.2024
    Pressestelle Studium

    Bereits 2022 wurden die Study Guides ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Studienberatung durch ein Team mobiler studentischer Studienberater*innen bei Schulbesuchen zu unterstützen. Seit Juli 2023 sind nun auch die ehemaligen Hochschulbotschafter*innen Teil des Study Guide Teams. Sie sind zum einen in Schulen im Rahmen von Berufs- und Studienorientierungsveranstaltungen und auf Messen im Einsatz und zum anderen unterstützen sie bei Veranstaltungen in der HTWD, wie den Hochschulinformations- und Campustagen, der Karriere Wege Messe und der Langen Nacht der Wissenschaften. Auch zum Hochschulinformationstag im Januar waren die Study Guides dabei. Hier war ihr Informationsstand im Foyer der erste Orientierungspunkt für die ankommenden Studieninteressierten. „Dieses Team aus engagierten, motivierten und herzlichen Studierenden begrüßte die Besucherinnen und Besucher, verteilte Programmhefte, gab Informationen weiter, beantwortete jede Menge Fragen rund ums Studium und die Hochschule. Wenn sie nicht am Stand Auskunft gegeben haben, waren sie im Einsatz, um kleinere organisatorische Probleme zu lösen oder waren auf Rundgängen über den Campus unterwegs. Ohne diese tolle studentische Unterstützung wäre der Hochschulinformationstag nur halb so schön gewesen.“, davon ist Julia Dietze überzeugt. Sie koordiniert als Referentin für Studierendenmarketing die Einsätze der Study Guides. Wer Lust hat, sich zu engagieren, kann sich gerne melden unter: studyguide@htw-dresden.de

    Junge Männer und Frauen in gelben T-Shirts
    Crispin I. Mokry
  • Prof. Reinhard Erfurth mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

    25.01.2024
    Pressestelle

    Prof. Erfurth war bereits von 2001 bis 2008 Mitglied und in dieser Zeit ab 2002 Vorsitzender des Kuratoriums der HTW Dresden. Das Kuratorium hat zu allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Hochschule Stellung genommen, insofern hat Prof. Erfurth schon damals einen erheblichen Beitrag für die erfolgreiche Entwicklung und strategische Ausrichtung der Hochschule geleistet. Mit der Einführung des Hochschulrates anstelle des Kuratoriums durch die neue Hochschulgesetzgebung wurde Prof. Erfurth vom Senat als Mitglied dieses Gremiums vorgeschlagen und durch die Staatsministerin berufen. Der Hochschulrat wählte ihn daraufhin zu seinem Vorsitzenden. Fünf Jahre später wurde er für eine weitere Amtszeit berufen. Prof. Erfurth hat maßgeblich an drei sehr zeitaufwendigen Verfahren zur Auswahl des Rektors und an drei Verfahren zur Bestellung des Kanzlers mitgewirkt und dabei seine hohe Expertise eingebracht. Eine besondere Verantwortung hat der Hochschulrat und dessen Vorsitzender bei der Genehmigung der Entwicklungsplanung der Hochschule und bei vielen anderen wichtigen Hochschulthemen. Prof. Erfurth hat mit herausragendem Engagement, mit großer Sachkenntnis und mit strategischem Weitblick diese Aufgaben wahrgenommen. Sein hohes gemeinnütziges Engagement wird auch durch seine Ehrenpräsidentschaften des Industrievereins Sachsen 1828 e.V. sowie der Ingenieurkammer des Freistaates Sachsen untermauert. Des Weiteren war Prof. Erfurth ehrenamtlich als Honorarkonsul der Republik Österreich in Deutschland tätig. Prof Erfurth ist seit 2003 Träger des Sächsischen Verdienstordens. Die HTW Dresden gratuliert sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

    Sächsischer Ministerpräsident Michael Kretschmer und Prof. Erfurth
    Pawel Sosnowski
  • Im Fokus: Nachhaltigkeit und Klimaschutz an der HTW Dresden

    24.01.2024
    Forschung Pressestelle Transfer

    Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden fasst ab sofort alle Maßnahmen und Aktivitäten zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Prorektorat für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer zentral zusammen. Die Entscheidung der Hochschule spiegelt das wachsende Bewusstsein der HTWD gegenüber den globalen Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Energiebilanz und nachhaltige Organisation wider. Aktuell arbeitet die Hochschule an einem integrierten Klimaschutzkonzept. Die Verantwortung für die Entwicklung sowie die Begleitung der daraus entstehenden Aufgaben liegen seit 2023 beim Klimaschutzmanager der Hochschule, Sebastian Leinhos. Um die Hochschulgemeinschaft aktiv einzubinden, wurde dazu eine Befragung über ein Beteiligungsportal gestartet, in der alle Studierenden und Mitarbeitenden der HTWD bis zum 29. Februar ihre Vorschläge für Klimaschutz, Ressourcenschonung und weitere Nachhaltigkeitsinitiativen einbringen können. „Nachhaltiger Campus“ und Klimaneutralität bis 2030 „Bereits jetzt befassen wir uns an vielen Stellen der Hochschule mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz, beispielsweise in den Bereichen Bau- und Wasserwesen sowie mit vielen Aktivitäten an unserem „grünen“ Standort in Pillnitz. Wir möchte aber noch mehr leisten. In unserer „Agenda 2030“, die wir im Hochschulentwicklungsplan formuliert haben, setzen wir uns das Ziel, bis zum Jahr 2030 ein „Nachhaltiger Campus“ zu werden sowie weitgehend klimaneutral und ressourcenschonend zu agieren. Neben Maßnahmen, die die Gebäude und Organisation innerhalb der Hochschule betreffen, werden wir auch interdisziplinäre Kooperationen ausbauen sowie eine Nachhaltigkeitsstrategie in Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung entwickeln“, so Rektorin Professorin Katrin Salchert. Prorektor Professor Gunther Göbel, der das Prorektorat seit 2020 leitet, ergänzt: „Wir wollen mit der Neuausrichtung ein klares Signal setzen, dass wir Klimaschutz als zentralen Bestandteil unseres Hochschulalltags verstehen. Die HTW Dresden kann insbesondere durch ihre große fachliche Diversität und ihre gute Vernetzung in der Region einen wirksamen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten." Die Umbenennung des Prorektorats trat am 23. Januar 2024 in Kraft. Zum Beteiligungsportal Nachhaltigkeit und Klimaschutz: https://www.htw-dresden.de/news/klimaschutz-an-der-htwd-ihre-ideen-sind-gefragt

    Hand zeigt Symbole zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit
  • Neue internationale Partnerschaften

    24.01.2024
    International Pressestelle

    GE4 ist ein internationales, gemeinnütziges Netzwerk von Universitäten und Hochschulen, das 1996 in Paris gegründet wurde. Hauptziel ist es, akademische Ingenieur- und Managementinstitutionen weltweit miteinander zu verbinden und den Austausch zu fördern. Als selbstorganisierter Dienstleister unterstützt GE4 den Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden zwischen den Mitgliedhochschulen. Insgesamt sind rund 40 Universitäten aus Asien, Europa und Südamerika Mitglied. Mit dem Start des Wintersemesters 2023/2024 ist auch die HTWD Mitglied in diesem Netzwerk. Damit haben Studierende die Möglichkeit, an einer der Mitgliedhochschulen zu studieren. „Internationalisierung wird immer stärker in festen internationalen Netzwerken organisiert. Sie bieten die Möglichkeiten der weltweiten Zusammenarbeit mit ausgewählten hervorragenden Universitäten, Ressourcen werden gemeinsam genutzt und Erfahrungen sowie Wissen ausgetauscht.“, erläutert die Leiterin der Stabsstelle Internationales, Juliane Terpe. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Studierenden nun zum Beispiel aus acht neuen Partnerhochschulen allein aus Südamerika wählen können.“ Jetzt für ein Auslandssemester bewerben Aktuell können sich alle Studierenden bis zum 15. Februar in der Stabsstelle Internationales für das Auslandssemester bewerben: https://www.htw-dresden.de/international/wege-ins-ausland Weitere Informationen https://ge4network.org/ https://www.htw-dresden.de/international/internationales-profil/partnerschaften/ge4

    fünf junge Menschen laufen die Treppe vorm Hauptgebäude der HTWD hinunter
    Crispin Mokry
  • Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert Ihre kreativen Ideen für die Weiterentwicklung der Lehre

    24.01.2024
    Lehre

    Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) fördert seit 2021 Innovationen im Bereich des Lehrens und Lernens an Hochschulen. Aktuell können Sie sich auf zwei Förderprogramme der Stiftung bewerben. Im Rahmen der jährlichen Freiraum-Ausschreibung kann die Entwicklung und Erprobung von innovativen Ideen in der Lehre gefördert werden. Es gibt keinen thematischen oder fachlichen Schwerpunkt. Gesucht werden Projekte, die durch ihr Innovationspotenzial überzeugen. Das aktuelle Interessenbekundungsverfahren für Freiraum 2025 wird am 12.02.2024 freigeschaltet. Mehr Informationen zur Interessenbekundung finden Sie in den zugehörigen FAQs oder auf der Webseite zu Freiraum . Im Rahmen der Ausschreibung Lehrarchitektur kann die Erprobung und strukturelle Verankerung von Innovationen in Lehre und Studium gefördert werden. Die Antragstellung wird Ende Juli 2024 geöffnet. Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal sechs Jahre. Das bereitgestellte Fördervolumen umfasst etwa 480 Millionen Euro. Zu beachten ist, dass pro Hochschule nur ein Verbundvorhaben und ein Hochschulvorhaben eingereicht werden kann. Kontaktieren Sie uns für eine hochschulweite Abstimmung rechtzeitig, wenn Sie planen, hier eine Idee einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier .

    Ausschreibungen StIL
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