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Erfolgreich promoviert: Martin Krockert
02.04.2024Forschung Informatik / Mathematik PressestelleMartin Krockert forscht seit dem Abschluss seines Masterstudiums der Angewandten Informatik im Jahre 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Informatik/Mathematik an der HTWD zu den Themen Produktionsplanung und –steuerung (PPS), betriebliche Informationssysteme, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz. In seiner Doktorarbeit untersucht der Informatiker die Anwendung von Prinzipien der Selbstorganisation in der PPS mit dem Ziel, besser und schneller mit Unsicherheit in der Produktion umzugehen. Die Arbeit setzt sich mit der Definition und den Auswirkungen der Anwendung von Selbstorganisation auseinander. Basierend auf den gängigen Referenzarchitekturen der Industrie vergleicht die Arbeit herkömmlich zentral geplante und sich selbst organisierenden Produktion, in der alle Objekte, seien es Produktionsaufträge, Maschinen oder Lagerorte, autonome Instanzen sind, die aufgrund ihrer eigenen Zustände und der Kommunikation mit Instanzen aus ihrem lokalen Umfeld selbständig Entscheidungen treffen. Sich selbst organisierende PPS führt letztendlich dazu, dass Produktion und PPS effektiv, robust, stabil, skalierbar, flexibel und adaptiv ablaufen, und belegt ihre Überlegenheit über die zentrale Planung unter Unsicherheit. Herrn Krockerts Arbeit zeigt, wie PPS unter Unsicherheit effizient gestaltet werden kann und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der PPS und der Produktion. Betreut wurde die kooperative Promotion von Prof. Torsten Munkelt (Fakultät Informatik/Mathematik, HTWD), Prof. Uwe Aßmann (TU Dresden, Fakultät Informatik) und Prof. Oliver Rose (Fakultät für Informatik/Universität der Bundeswehr München). Aktuell nutzt Martin Krockert die Erkenntnisse aus seiner Arbeit im Rahmen des Forschungsprojektes REPLAKI - „Realistischer Planen mithilfe künstlicher Intelligenz“ an der HTWD, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert wird.

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Fed-X-Pro bei der Bosch Architecture Week 2024
27.03.2024Industrie 4.0 ModellfabrikMit Paul Patolla und Stefan Vogt stellte die Arbeitsgruppe Smart Production Systems zwei externe Präsentatoren, die dem Fachpublikum in einem etwa einstündigen Vortrag ihre Erfahrungen aus dem BMBF-gefördertem Projekt Fed-X-Pro berichteten und aufzeigten, wie eine Datenraumintegration vom Shopfloor in die Cloud gelingen kann. Im Mittelpunkt standen dabei die auf Digitalen Zwillingen basierende Datenverwaltung mittels der Industrie 4.0 Verwaltungsschale, besser bekannt als Asset Administration Shell (AAS), und der Eclipse Dataspace Components Connector (EDC Connector), der den souveränen Datenaustausch im Rahmen von GAIA-X sicherstellt. Zusammen ermöglichen AAS und EDC eine Pipeline vom Shopfloor bis in die Cloud, um universell einsetzbare Anwendungen zur Steigerung der Wertschöpfung in der Produktionstechnik zu realisieren.

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Postdoc Linh Tuan Mai über Virtual Reality in der Lehre
27.03.2024Forschung Lehre Maschinenbau Pressestelle Studium
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Ehrung für Prof. Dr.-Ing. Wolffried Wehmann
26.03.2024GeoinformationAuf der Mitgliederversammlung des DVW (Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement) Sachsen e.V. am 15.03.2024 in Leipzig wurde Prof. Wolffried Wehmann zum Ehrenmitglied des DVW Sachsen ernannt. Der DVW Landesverein Sachsen wurde am 25.08.1990 zum 01.09.1990 gegründet. Seit diesem Zeitpunkt ist Prof. Wolffried Wehmann mit der Mitgliedsnummer 2 Mitglied. Am 15.06.1991 wurde Prof. Wehmann zum Vorsitzenden der Bezirksgruppe Dresden/Ostsachsen gewählt. In dieser Funktion organisierte er ab dem Wintersemester 1991/92 die gemeinsame Wintervortragsreihe, die er nach Auflösung der drei Bezirksgruppen im Jahr 2010 bis zum Wintersemester 2023/24 weiter führte. Zudem vertrat er zeitweise die Fachhochschulen im DVW-Beirat und diente mehrmals als Kassenprüfer des DVW Sachsens für eine zweijährige Amtszeit. Zwischen 1991 und 2006 war Prof. Wolffried Wehmann im damaligen Arbeitskreis 2 des DVW Bundes „Berufsausbildung und Fachliteratur“ aktiv tätig und begleitete dort vier Jahre lang das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Zusätzlich hat er den DVW Bund von 1998 bis 2002 in der Kommission 2 der FIG (Internationale Vereinigung der Vermessungsingenieure) vertreten. Seit 1997 informierte Prof. Wehmann den DVW Sachsen e.V. regelmäßig über Aktivitäten und Entwicklungen der Studierendenzahlen der Fakultät Geoinformation sowie über die Zusammenfassung der Wintervortragsreihe in den Mitteilungsblättern.

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Girls for Robots besuchen die Industrie 4.0 Modellfabrik
26.03.2024Industrie 4.0 ModellfabrikNach einer interessanten Führung durch die Modellfabrik arbeiteten die Mädchen in Gruppen Poster zu den Themen "Berufsbilder der Zukunft" und "Nachhaltige Produktion" aus. Auf diese Weise konnten sie ihre gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse festhalten und vertiefen. Die Industrie 4.0 Modellfabrik der HTW Dresden wird von Prof. Dirk Reichelt geleitet und bietet unter dem Motto "Digitalisierung erlebbar machen" einen spannenden Einblick in Industrie 4.0-Schlüsseltechnologien und hybride Mensch-Roboter Teams. Das Ganztagsangebot Girls for Robots des CETI Dresden ermöglicht es Schülerinnen aus ganz Sachsen, in die Welt der Robotik einzutauchen und so mehr Erfahrung und Selbstvertrauen im Umgang mit Technik zu gewinnen. Das Ziel ist es, das Interesse der Mädchen an naturwissenschaftlichen Feldern zu fördern und sie auf dem Weg zu selbstbewussten Ingenieurinnen und Fachkräften im Bereich Robotik zu begleiten. Mit solch inspirierenden Veranstaltungen wie dieser werden junge Frauen ermutigt, sich in technischen Berufsfeldern zu etablieren und die Zukunft der Industrie mitzugestalten. Diese Veranstaltung wurde durch den Transferverbund Saxony⁵ unterstützt.

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Unser Sportangebot im Sommersemester 2024
25.03.2024HochschulsportEs geht wieder los! Das Team des DHSZ stellt gemeinsam mit den zahlreichen Kursleiterinnen und Kursleitern ein abwechslungsreiches und vielfältiges Sportprogramm auf die Beine. Von A wie Akrobatik über O wie Online-Fitness bis Z wie Zumba findet sich für jede und jeden ein passendes Angebot. Neben den altbekannten, bewährten und beliebten Sportarten gibt es viel Neues zu entdecken, z.B. Cheerleading, Kanupolo, Cricket, Wasserball, Breakdance und weitere. Das gesamte Kursangebot ist ab dem 28.03.2024 auf der Website des DHSZ www.tu-dresden.de/dhsz zu finden. Bis zum 10.04. ist Zeit, sich zu informieren, dann startet an diesem Tag die Einschreibung ab 17.00 Uhr. Die Kurse beginnen am 15.04.2024.

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Neuer internationaler Studiengang „Computer and Geoscience in Archaeology“
25.03.2024Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Pressestelle StudiumInterdisziplinäre Ausbildung für die Nutzung moderner Technologien in der Archäologie. Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiums in Archäologie, die technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben möchten. Diese sollen es ihnen ermöglichen, modernste Technologien für die Erforschung und den Schutz des archäologischen Kulturerbes einzusetzen. „Das Programm stützt sich auf drei Säulen“, erläutert Dr. Marco Block-Berlitz , Professor für Computergrafik und Studiendekan des neuen Programms. Die Studierenden erhalten Einblicke in wichtige Grundlagen aus Informatik und Geoinformation, wie Mathematik, Programmierung, Vermessung und Fernerkundung. Die dritte Säule bildet die Archäologie, in der die erworbenen Fähigkeiten zur Anwendung kommen sollen. Dr. Hendrik Rohland , Gastprofessor für Archäoinformatik an der HTWD, stellt fest, dass der digitale Wandel der Archäologie vorher unvorstellbare Möglichkeiten eröffnet. Dank der Entwicklungen in Computertechnik, Sensorik und Robotik können heute präzise Daten aufgenommen und ausgewertet werden, um Einblicke in die Geschichte der Menschheit zu gewinnen. Es ist jedoch unerlässlich, Fachkenntnisse über die Geschichte und die materiellen Hinterlassenschaften einer Region oder Epoche zu besitzen. In der Archäologie ist eine breite methodische Expertise erforderlich, um in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftsdisziplinen alle Möglichkeiten zu nutzen, die uns heute zur Verfügung stehen. Tim Karberg, ebenfalls Gastprofessor für Archäoinformatik an der HTWD, betont: “Gerade in den heutigen unruhigen Zeiten ist das archäologische Erbe in vielen Ländern durch Bürgerkriege und andere Konflikte bedroht.” Gleichzeitig schränkt dies die Möglichkeiten zur Arbeit vor Ort stark ein. Viele digitale Methoden, insbesondere im Bereich der Fernerkundung, bieten Alternativen - nicht nur für die wissenschaftliche Forschung, sondern auch für das Monitoring akut bedrohten Kulturerbes. Englischsprachiger Studiengang eröffnet internationale Perspektiven Das Programm richtet sich an deutsche und ausländische Studierende und wird deshalb komplett in englischer Sprache angeboten. Im Vergleich zu anderen Disziplinen ist die Archäologie ein zahlenmäßig kleines Fach. Wir gehören jedoch zu den wenigen, die ein solches Programm anbieten. Mit dem englischsprachigen Studiengang möchten wir Studierenden aus ganz Europa und darüber hinaus ein Angebot machen. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden an der Hochschule zahlreiche Projekte zum archäologischen Kulturerbe durchgeführt, einschließlich der Fakultät Geoinformation , die ebenfalls am Studiengang beteiligt ist. Dr. Martin Oczipka , Professor für Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung, hat in diesem Bereich umfangreiche Erfahrungen gesammelt. In der Archäologie stehen oft zwei Fragen im Vordergrund: Wann und wo? Gerade das 'Wo' ist die Domäne der Geoinformation. Hier besteht eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit archäologischen Institutionen wie dem Landesamt für Archäologie und dem Deutschen Archäologischen Institut. In Zukunft sollen diese Kooperationen zur Ausbildung des Nachwuchses weiter ausgebaut werden. Sommer-Akademien, Exkursionen und Austauschprogramme bieten weitere Möglichkeiten zur Förderung der Ausbildung.

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Vortrag: Bauwerksüberwachung an Talsperren
22.03.2024GeoinformationEin wesentlicher Aspekt der Sicherheit von Talsperren ist die Bauwerksüberwachung. Individuell angepasste Mess- und Kontrollsysteme dienen der Überwachung der Absperrbauwerke. Zusammen mit regelmäßigen visuellen Kontrollen geben sie dem Betreiber einer Talsperre ein umfassendes Bild der konstruktiven und betrieblichen Sicherheit seiner Talsperre. Schwerpunkte und Intensität der Überwachung sind dabei an der Zweckbestimmung der Anlage und ihren konstruktiven Besonderheiten ausgerichtet. Der Vortrag behandelt die Grundsätze der Bauwerksüberwachung, zusätzlich gibt er einen umfassenden Überblick über die derzeit am häufigsten angewendeten Messverfahren und Messsysteme. Referent: Dipl.-Ing. Marco Riese, Thüringer Fernwasserversorgung, Straußfurt Wann: Dienstag, 9. April 2024 17:00 Uhr Wo: Hörsaal Z 308, HTW Dresden sowie online über BigBlueButton Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen.

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Studium Elektrotechnik - Karriereweg Forschungsingenieur
21.03.2024ElektrotechnikSie untersuchen, wie Energie in Gebäuden mit Klimaanlagen eingespart werden kann. Dabei entwerfen sie Leiterplatten, bauen Geräte mit Hilfe von 3D-Druckern und entwickeln Software.

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine nachhaltige Zukunft
21.03.2024Bauingenieurwesen Elektrotechnik Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau PressestelleSeit über fünf Jahren forscht die HTWD interdisziplinär in vier Fakultäten an der Problematik des Mikroplastiks. In der vergangenen Woche lud die fakultätsübergreifende Forschungsgruppe Mikroplastik an der HTWD Anwenderinnen und Anwender aus Industrie und Forschung zu einem Workshop zur Mikroplastikanalyse ein. Ziel war es, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die routinemäßige Anwendung analytischer Methoden von Mikroplastik zu diskutieren sowie ihnen neuartige Referenzmaterialien näherzubringen. Dr. Röske vom Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft erläuterte anhand von geplanten regulatorischen Prozessen zu Trinkwasserverordnung und Wasserrahmenrichtlinie die zunehmende Bedeutung solcher Analysemethoden. In Fachvorträgen stellten Mareike Schumacher vom IPF und Xhoen Gjashta, Forschungsmitarbeiterin an der HTWD, Herausforderungen und Lösungsansätze der Mikroplastikanalytik vor. Maurice Hauffe präsentierte neuartige Referenzmaterialien für die Methodenvalidierung. Auch die Ansätze zur Entfernung von Mikroplastik mittels Uferfiltration durch Cindy Rau sowie die Ergebnisse der Elbstudie durch Lucas Kurzweg, der den Workshop maßgeblich vorbereitet und moderiert hat, führten zu intensivem Austausch, der in mehreren Workshop-Sessions und Laborrundgängen am Nachmittag vertieft wurde. Aktuelle Forschungsergebnisse aus erster Hand Der ausgebuchte Workshop bot den Teilnehmern aus etablierten Firmen und Start-ups, Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten und Behörden die Möglichkeit, die aktuellen Forschungsergebnisse aus erster Hand zu erfahren, den aktuellen Stand der Arbeiten zu diskutieren und gemeinsam mit Experten und Interessierten neue Ansätze zu entwickeln. „Wir sind fest davon überzeugt, dass eine nachhaltige Zukunft beim Thema Mikroplastik nur durch gemeinsame Anstrengungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit erreicht werden kann", sagt Dr. Kathrin Harre, Professorin für Technische Chemie und Initiatorin der Mikroplastikforschung an der HTWD. „Der Workshop bot dafür eine ideale Plattform, um unser Wissen aus der Forschung in die Praxis zu bringen, neue Ideen zu entwickeln und Partner zu gewinnen, um gemeinsam an Lösungen für das Mikroplastikproblem zu arbeiten." Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe Mikroplastik: www.htw-dresden.de/luc/forschung/mikroplastik
