• Fête de l’Europe

    28.06.2023
    Pressestelle

    Update: Trotz der Verschiebung des Staatsbesuchs von Emmanuel Macron findet das europäische Jugendfest statt. Auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kommt der Präsident der Französischen Republik, Emmanuel Macron, vom 2. bis 4. Juli 2023 zu einem Staatsbesuch nach Deutschland. »Der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron wird eines der größten politischen Ereignisse in diesem Jahr sein. Frankreich und Deutschland verbindet viel: kulturell, wirtschaftlich und freundschaftlich. Diese tiefe Partnerschaft ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Pfeiler europäischer Stabilität. Mit einem Fest auf dem Dresdner Neumarkt wollen wir gemeinsam mit Menschen aus Tschechien und Polen die Brücke nach Osteuropa schlagen. Es wird ein Symbol für das wiedervereinigte Europa, welches ohne die Unterstützung und das Vertrauen Frankreichs so nicht möglich gewesen wäre. Ich freue mich sehr, dass Emmanuel Macron im Rahmen seiner Deutschlandvisite auch den Freistaat Sachsen besuchen wird«, erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer. Anlässlich des Staatsbesuches findet am 4. Juli ein europäisches Jugendfest unter dem Motto »Fête de L’Europe« auf dem Dresdner Neumarkt statt. Das europäische Jugendfest wird vom Freistaat Sachsen gemeinsam mit der Cellex-Stiftung, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzt, organisiert. Staatspräsident Macron wird voraussichtlich gegen 15.30 Uhr eintreffen und eine große Europarede an die Jugend halten. Auf zwei Bühnen wird ab 15 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Unter anderem sind Auftritte der Sängerinnen »Leony« und »Lea« sowie der Dresdner Band »01099« geplant. Durch das Programm führt der französisch-deutsche Comedian Emmanuel Peterfalvi, besser bekannt als »Alfons«. Der Eintritt zum europäischen Jugendfest auf dem Dresdner Neumarkt ist frei. Insgesamt werden bis zu 15.000 Gäste erwartet. Das Fest richtet sich vor allem an junge Menschen. Neben Schülerinnen und Schülern aus Sachsen und ganz Deutschland, Polen und Tschechien werden vor allem Studierende, Auszubildende und junge Berufstätige erwartet. Auch Vertreter der Landeskirchen, des Deutsch-Französischen Jugendwerkes und sächsische Schulen mit bilingualem Schwerpunkt Französisch werden in das Programm eingebunden.

    Visual Fete de'Europe
  • Da steckte eindeutig BIM drin!

    28.06.2023
    Geoinformation

    Nach der Begrüßung durch Staatsminister Thomas Schmidt , Prof. Dr.-Ing. Gunther Göbel, Prorektor für Forschung und Transfer der HTW Dresden und Gunther Wölfle, Geschäftsführer von buildingSMART, bekamen die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Praxisvorträge vertiefte Informationen zur Einführung und Anwendung von Building Information Modeling (Grundlagen, Erfahrungen in Sachsen, Pilotprojekte, Praxisbeispiele). Den Einführungsvortrag zu den Grundlagen der BIM Methode hielt Prof. Dr.-Ing. Christian Clemen (HTW Dresden, Fakultät Geoinformation). Danach berichtete Herr Volker Kylau, Geschäftsführer des Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom aktuellen Stand der BIM-Einführung in der öffentlichen Bauverwaltung. Andreas Tigges von Teamprojekt zeigte an einem durchgängigen Praxisbeispiel die Vorteile und Herausforderungen der BIM Methode aus der Perspektive der Projektentwicklung. In drei Themeninseln wurden die Themen anschließend fachlich vertieft: Wie sieht der Weg von der Punktwolke zum BIM-Modell aus? Wie funktioniert die Kollisionsprüfung und Qualitätssicherung im BIM-Modell und wie können traditionelle Abläufe im Handwerk unter Einsatz von BIM am Beispiel Trockenbau optimiert werden? Was wurde deutlich? Es liegt noch viel Arbeit vor allen Beteiligten aber es gibt mindestens genau so viel Expertise und Enthusiasmus unter den sächsischen Akteuren. Und: der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer wie im Format an der HTW Dresden ist essenziell! Ein herzliches Dankeschön gilt allen die mitgewirkt und den Weg an die HTW Dresden gefunden haben! Die Resonanz und das Interesse waren beeindruckend!

    Begrüßung durch den Prorektor
  • HTWD-Studentin mit Wissenschaftspreis der Oberlausitz geehrt

    27.06.2023
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Bei der eingereichten Preisarbeit handelt es sich um ihre Bachelorarbeit „Dokumentation und Auswertung des historischen Landschaftswandels unter Einbeziehung der natürlichen Standortfaktoren im Gebiet Zochau der Königsbrücker Heide“. Die Arbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojekts zum Historischen Landschaftswandel in der Königsbrücker Heide bei Dr. Ulrich Walz, Professor für Landschaftsökologie und Geographische Informationssysteme. Kooperationspartner des Forschungsprojektes war der Staatsbetrieb Sachsenforst, Naturschutzgebietsverwaltung Königsbrücker Heide/Gohrischheide. Die Arbeit hatte das Ziel, eine Geodatenbank aufzubauen, die die Veränderungen in der historischen Landnutzung erfasst, um räumliche Analysen durchführen zu können und die heutigen Entwicklungen der Landschaft besser zu verstehen. Anne Teuser hat diese Prämissen am Beispiel des Gebietes von Zochau, einem 1938 bei der Erweiterung des Truppenübungsplatzes devastierten Dorf in der Königsbrücker Heide, umgesetzt. Entsprechend der Vorgaben des Lehrstuhls für Geoinformationssysteme hat sie ihre Erkenntnisse vor allem aus dem, für die Zeit von 1800 bis 1994, vorhandenen Kartenwerk und aus zahlreichen Originalquellen u. a. im Stadtarchiv Königsbrück und im Oberlausitzer Landesarchiv (Staatsfilialarchiv Bautzen) gewonnen. Im Gutachten zum Hermann-Knothe-Preis heißt es: „Durch die Auswertung gelingt es ihr, quasi im Zeitraffer die Landschaftsentwicklung der Gemarkung Zochau von dem ärmlichen Heidedorf mit seinen standortspezifischen landwirtschaftlichen Nutzungseinheiten über die Militärbrache zum Teil des wertvollen Naturschutzgebietes zu zeichnen. Damit steht Zochau exemplarisch für einen zentralen Vorgang, der sich in den vergangenen Jahrtausenden mehrfach in der Oberlausitz wiederholte.“ Anne Teuser studierte im Studiengang „Umweltmonitoring“. Nach erfolgreichem Bachelorabschluss absolviert sie zurzeit den Masterstudiengang „Landschaftsentwicklung“. Über den Preis Der mit 700 Euro dotierte Preis wird seit 2006 jährlich ausgelobt. Mit ihm ehrt die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die innovative Studien zur Oberlausitz vorgelegt haben. Die Gesellschaft selbst wurde 1779 gegründet und ist eine der ältesten regionalen Gelehrtengesellschaften Deutschlands. Wie die Statuten des Preises es vorsehen, stellte die Preisträgerin ihre sehr gute Arbeit mit einem Vortrag auf der Frühjahrstagung der Wissenschaftsgesellschaft vor. Dabei überzeugte sie mit fundiertem Wissen und einer sehr anschaulichen Präsentation.

    Preisträgerin Anne Teuser mit der Urkunde
  • PRIDE! Filmfokus auf der Streamingplattform AVA

    27.06.2023
    Bibliothek

    Seit vergangenem Jahr und noch bis Ende 2024 bieten wir mit dem Streamingportal AVA Zugang zu Inhalten renommierter Filmanbieter und europäischer Filmfestivals. Mit dem Fokus LGBTQ wurden auf der Plattform, passend zum Pride Month, Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme über alternative Lebens- und Beziehungsmodelle zusammengestellt. Im Hochschulnetz (mit VPN-Client) können die Filme kostenfrei geschaut werden. Wir wünschen allen einen schönen Pride Month!

    Pride Month
  • Vom Diplom auf Bachelor- und Masterstudiengänge

    21.06.2023
    Maschinenbau Pressestelle

    Bachelorstudiengang „Maschinenbau“ Der neue Bachelorstudiengang „Maschinenbau“ wartet mit vielfältigeren Inhalten auf als der klassische Maschinenbau-Studiengang. Er vermittelt ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sowie weiterführende praxisbezogene Kenntnisse in den Bereichen des Maschinen- und Fahrzeugbaus oder der Fertigung. Das Ziel dieses Bachelorstudiengangs ist es, den Studierenden Grundlagenwissen und praxisorientierte Fertigkeiten zu vermitteln. Studierende können sich im Laufe des Studiums in die Studienrichtungen Konstruktion, Fahrzeugtechnik, Nachhaltige Fertigung und Management vertiefen. Der Studiengang ist auf sechs Semester angelegt und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab. Die Berufsperspektiven für Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengang „Maschinenbau“ sind vielfältig. Sie können zum Beispiel in der Konstruktion von Bauteilen, Maschinen und Anlagen tätig sein, in der Entwicklung bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern mitwirken, die Projektierung von industriellen Fertigungs-, Montage- und Prüfprozessen übernehmen oder als Sachverständige im technischen Prüf- und Gutachterwesen arbeiten. Außerdem bietet dieser Studiengang eine Basis für die weiterführenden Masterstudiengänge „Angewandte Robotik“ und „Fahrzeugtechnik“. Masterstudiengang „Angewandte Robotik“ Der Masterstudiengang „Angewandte Robotik“ richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiengangs im Bereich Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau. Die Studierenden erhalten Einblick in die Methoden der Mensch-Maschine-Kollaboration und lernen Prozesse zu simulieren sowie digitale Zwillinge zu konzipieren. Damit werden sie befähigt, wissenschaftliche Projekte im Umfeld der Robotik zu konzipieren, organisatorisch zu leiten und durchzuführen. Die Absolventen können in verschiedenen Bereichen der Robotik tätig werden: Bereich Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau Elektrotechnik und Raumfahrtindustrie Automatisierungstechnik und Chipindustrie Pharmazeutik und chemische Industrie Forschung und Entwicklungsbereiche Service, Beratung, Sachverständige/r Masterstudiengang „Fahrzeugtechnik “ Der Masterstudiengang „Fahrzeugtechnik“ richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor- oder Diplomstudiengangs im Bereich Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau. Die Vermittlung vertiefter Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Fahrdynamik, Mechatronik und Antriebstechnik soll Führungskräfte ausbilden, die die Mobilitätswende mitgestalten. Die Berufsperspektiven sind vielfältig – vom technischen Management über die Arbeit als Entwicklungsingenieur bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern oder als Gutachter in Sachverständigenbüros bis hin zur Tätigkeit in Behörden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die beiden viersemestrigen Masterstudiengänge „Fahrzeugtechnik“ und „Angewandte Robotik“ schließen mit dem akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) bzw. Master of Engineering (M.Eng.) ab und und geben den Studierenden die Möglichkeit, einen direkteren Zugang zur kooperativen Promotion an einer Universität zu erhalten. Informationen zur Bewerbung: https://www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung-und-zulassung

    Junge Frau in Autokarosserie
    HTWD/ Peter Sebb
  • Meet your supporter

    21.06.2023
    Gründung

    Wo finde ich günstige Büroräume? An wen wende ich mich mit IP-relevanten Fragen? Kennt ihr einen guten Vertragsanwalt? Diese und ähnliche Fragen bekommen die Startup-Coaches der Gründungsschmiede und von dresdenIexists in Beratungsgesprächen mit Gründer:innen ganz häufig gestellt. Gern vermitteln wir dann an unser Netzwerk im Startup-Ökosystem in und um Dresden. Patente, Immobilien, (Spezial-)Versicherungen, Finanzen, Fördermittel – es gibt kein Thema, zu dem uns da niemand einfällt, der mit Rat und Tat zu Seite steht. Geballt an einem Ort Zum ersten Mal öffnetete dresdenIexists nun sein Netzwerk und versammelte zahlreiche Partner aus dem Dresdner Startup Kosmos an einem Ort. Das Credo: Meet your supporter und profitiere von geballtem Expertenwissen. Das Foyer des Heinz-Schönfeld-Saals an der TU Dresden bot dafür das richtige Setting. Welten des Wissens In den sieben Themenwelten: Finanzierung, Förderung, Beratung, Räume | Offices | Coworking, Cluster | Vereine, Internationalisierung und IP | Transfer versammelten sich Vertreter:innen aus Kanzleien und Versicherungsbüros, Kapitalgebende, studentische Vereine, Gründungssupporter des Freistaat Sachsen u.v.m, um mit den Teilnehmenden in den Austausch zukommen. Zum Auftakt präsentierten die Supporter ihre Angebote in Kurzpitches. Damit kurz auch kurz blieb, klingelte ein dezentes Glöckchen nach genau einer Minute. Bis zu dreimal :D Aber kein Problem. Wer nicht alles im Pitch platzieren konnte, hatte den Rest des Abends mehr als genug Zeit dazu. Denn es ging direkt in den offenen Austausch mit den Gästen. Ganz schön was los Dabei konnte es an den Gesprächstischen schon mal eng werden, denn rund 80 Gründer:innen wollten an diesem Nachmittag ihre ganz konkreten oder auch allgemeinen Fragen loswerden. Die allermeisten Interessenten kamen jedoch, um sich einmal ganz generell über das regionale Startup-Netzwerk zu informieren. Welche Partner finde ich vor Ort? Wer bietet was und an wen kann ich mit meinem Anliegen wenden? Ganz konkret wurde es bei Fragen rum um das Thema Büros und Arbeitsflächen. Die Nachfrage nach verfügbaren Räumlichkeiten in und um Dresden ist nach wie vor ungebrochen. Das bestätigten auch unsere vier Partner aus diesem Bereich. Da unser Netzwerk aber auch bis in die schöne Lausitz reicht, brechen wir an dieser Stelle gleich mal eine Lanze für das Dock3 Lausitz und für’s Gründen im Ländlichen. Im dortigen Technologie- und Gründungszentrum findet sich neben Coworking und Office auch Platz für Werkstätten und die direkte Anbindung an den Industriepark Schwarze Pumpe. Ein gelungener Auftakt Die Partner freuten sich über eine weitere Chance, im dresdenIexists Verbund sichtbar zu werden und auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Erste Leads wurden bis in den Abend hinein generiert und Folgetermine vereinbart. Die Rückmeldung am Morgen danach von einigen aus dem Netzwerk war, dass bereits über Nacht die ersten Anfragen für Anschlussgespräche reinkamen. Mega. Unser Fazit: ein rundum gelungener Auftakt für unseren ersten Netzwerktag ‚Meet your Supporter‘. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Partner:innen, die mit viel Engagement dabei waren und die Premiere des Formats gelingen ließen: BIZ | LAW Rechtsanwälte Blackpoint Consulting GmbH Commerzbank AG Dock3 Lausitz Elbflorace Formula Student Team TU Dresden e.V. esb Rechtsanwälte Dresden Eurogrant GmbH futureSAX – die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen GründerGarten Dresden HighTech Startbahn IHK Dresden Impact Hub Dresden IOSax – Internationalisierungsoffensive Sachsen Landeshauptstadt Dresden Wirtschaftsförderung LIPPERT STACHOW Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH Noerr OneCrowd GmbH (Seedmatch, Econeers, Mezzany) Ostsächsische Sparkasse Dresden #PIZ Dresden SEPT Competence Center Smart Systems Hub Sodalitas GmbH TechnologieZentrumDresden GmbH TGFS Technologiegründerfonds Sachsen TGZ Bautzen – Erasmus for young entrepreneurs Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch allen beim nächsten Netzwerktag.

    Besucher beim Netzwerktag
  • Die Angst vor Spinnen mal anders

    21.06.2023
    Geoinformation

    Elf Studierende des sechsten Semesters im Studiengang Geomatik hatten die Möglichkeit, sich hautnah einen Eindruck zu Überwachungsmessungen an der Talsperre Gottleuba zu verschaffen. Besonders die Verknüpfung von relativen und absoluten Messungen außerhalb und innerhalb des Bauwerks konnte dabei eindrücklich nachvollzogen werden. Diese Bandbreite spiegelt sich auch in den vorgestellten Messsystemen und -verfahren wider. Beispielhaft seien an dieser Stelle das geometrische Alignement sowie Pendel-, Fugenspalt- und Schlauchwaagenmessungen genannt. Speziell für die hohen Messgenauigkeiten der Systeme zur Bestimmung des Deformationsverhaltens der Staumauer ist es nicht verwunderlich, dass selbst kleinste Lebewesen wie Spinnen einen Einfluss auf die Messgrößen haben. So müssen beispielsweise die Drähte des mechanischen Alignements regelmäßig von Spinnennetzen befreit werden, um Abweichungen in den Messdaten zu vermeiden. An dieser Stelle geht ein großer Dank an die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, mit deren Genehmigung die tiefen Einblicke in die Talsperre erst möglich waren. Zudem ein besonderer Dank an Herrn Weiß, dem zuständigen Messingenieur der Talsperrenverwaltung, welcher mit vielen praktischen Beispielen das Zusammenspiel zwischen Messtechnik und Einflussgrößen anschaulich darstellen konnte.

    Exkursion zur Talsperre Gottleuba
  • Wasserstoff - Energieträger der Zukunft

    19.06.2023
    Maschinenbau

    Experten aus Forschung und Industrie stellten die neuesten Entwicklungen im Bereich Wasserstofftechnologien vor. Im Fokus der Veranstaltung standen Fachvorträge und Diskussionsrunden über die Herausforderungen, die mit dem Aufbau der Wasserstoffwirtschaft und der Nutzung dieses Energieträgers verbunden sind. In insgesamt 15 Vorträgen wurde verdeutlicht, dass Wasserstoff in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden kann, z.B. als Brennstoff für Fahrzeuge, zur Stromerzeugung in Brennstoffzellen oder als Rohstoff in der Industrie. Insbesondere im Verkehrssektor wird Wasserstoff als vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen gesehen, da er eine hohe gravimetrische Energiedichte hat und schnell getankt werden kann. Zudem kann Wasserstoff in großen Mengen aus erneuerbaren Energien wie Wind- oder Solarenergie hergestellt werden. Allerdings gibt es auch Herausforderungen bei der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger, z.B. bei der Herstellung, Speicherung und Verteilung. Die Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ist noch nicht wirtschaftlich konkurrenzfähig gegenüber der Herstellung aus fossilen Brennstoffen. Zudem ist die Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aufgrund seiner geringen Dichte und hohen Entflammbarkeit technisch anspruchsvoll. Insgesamt bietet Wasserstoff als Energieträger jedoch großes Potenzial für eine nachhaltige Energieversorgung in der Zukunft, insbesondere in Kombination mit erneuerbaren Energien und einer effizienten Nutzung. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und Referenten aus der Industrie und Forschung für das gelungene 1. Dresdner Wasserstoff-Symposium. Unser besonderer Dank geht an die beiden Fahrzeugaussteller MAN Truck&Bus SE und BMW Group für die hervorragende Präsentation der Exponate, ein Nutzfahrzeug mit H 2 -Verbrennungsmotor und ein Pkw mit Brennstoffzellenantrieb, und anregende Einblicke in die Welt der Wasserstofftechnologien. Wir freuen uns schon jetzt auf das 2. Dresdner Wasserstoff-Symposium am 27. und 28. Juni 2024 . Bildrechte: R. Stenzel

    Eröffnung durch Prof. Zikoridse
    HTWD/Stenzel
  • Wissenschaftliches Seminar: Leitungsdifferentialschutz – vom Stromvergleich über Pilot Wire bis IP-Netze

    16.06.2023
    Elektrotechnik

    Der Kurzschlussschutz elektrischer Übertragungsleitungen erfolgt vorzugsweise mit Distanz- sowie Leitungsdifferentialschutzgeräten. Das Prinzip des Differentialschutzes ermöglicht eine schnelle sowie selektive Fehlerklärung. Aufgrund der Vorteile wird dieses Schutzprinzip weltweit eingesetzt. Eine Herausforderung stellt jedoch die Übermittlung der gemessenen Ströme aller Leitungsenden dar. Im Vortrag wird diese Entwicklung von analoger Messwertübertragung, über klassische Ping-Pong Verfahren bis hin zu neuen Konzepten auf Basis IP-basierter Kommunikationsnetzen vorgestellt. Dr.-Ing. Philipp Stachel studierte Elektrotechnik an der TU Dresden und anschließende Promotion (2011) im Bereich der Netzschutztechnik. Von 2012 bis 2022 arbeitete er als Application Expert und F&E-Ingenieur für Leitungsschutzthemen bei verschiedenen Relaisherstellern. Seit 2022 ist er bei Siemens als Product Lifecycle Manager für den Leitungsdifferentialschutz tätig. Link zum Termin Wissenschaftliche Seminare der Fakultät Elektrotechnik

    Hochspannungsleitungen
  • Erfolgreiche Promotionsverteidigung Jakob Lang

    16.06.2023
    Maschinenbau

    In seiner Arbeit untersuchte Jakob Lang die Verzahnungsgeometrie des Nabenkörpers von Bogenzahnkupplungen. Übliche Herstellungsverfahren für die Verzahnungsgeometrie in Zahnkupplungen sind das Wälzstoßen bzw. Wälzfräsen. Während die Innenverzahnung der Hülse im Wälzstoß­verfahren erzeugt wird, erfolgt die Herstellung der bombierten Außen­verzahnung vornehmlich im wirtschaftlicherem Wälzfräsverfahren. Durch Wälzfräsen hergestellte Verzahnungen weisen eine Geometrie auf, die von der einer wälzgestoßenen Verzahnung abweicht. Wälzgestoßene Zahnflanken sind aufgrund der Werkzeugbewegung mathematisch einfacher zu beschreiben. Die Erfassung der Topologie der durch Wälzfräsen hergestellten Nabenzähne stellt dagegen ein komplexes mathematisches Problem dar, dessen Lösung bisher noch ausstand. Jakob Lang konnte durch numerische Simulationen, die durch Wälzfräsen erzeugte Verzahnung abbilden. Aus der Fräserbewegung resultiert eine Asymmetrie in Flankenrichtung, die Einfluss auf Tragbild und Lastverteilung in der Verzahnung hat. Diese Erkenntnisse können für gezielte Flankenmodifikation zur Optimierung der Kontakt­verhältnisse genutzt werden, um die Tragfähigkeit von Zahnkupplungen zu erhöhen. Die kooperative Promotion wurde durch Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht (TU Dresden, Fakultät Maschinenwesen) und Prof. Dr.-Ing. Christoph Spensberger (HTW Dresden, Fakultät Maschinenbau) betreut. (siehe Foto unten rechts. v.l.n.r.)

    Herr Lang mit allen Betreuern

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)