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YETIs präsentieren Semesterergebnisse
06.07.2023GründungTeilnehmende der ersten Generation des Stipendiums stellten dabei die Resultate aus ihrer gemeinsamen Arbeit mit Praxispartnern vor. Studierende der Generation 2 präsentierten ihre Arbeit aus einem Semester Design Thinking. Nach einem kurzen Intro durch die Initiatoren des Stipendienprogramms Thomas Kirchner, Gründer und ehemaliger CEO von ProGlove und dresdenIexists , dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen, ging es direkt in die ersten Pitches. Allen voran ein Schülerteam aus Sachsen, das seine Start-up Idee 'Hacka Skills' vorstellte. Dabei handelt es sich um eine Plattform, mit welcher Schüler:innen die Möglichkeit haben, auf einfachste Weise ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle zu finden. Durch einen eigenen Matching-Mechanismus können Arbeitssuchende und Arbeitgeber schnell zusammengebracht werden. Gefunden haben sich die Schüler:innen über einen Hackathon bei bidi Bildung Digital, einem von dresden|exists unterstützten Startup aus Dresden. Danach lud Leon, ein YETI der ersten Generation, das Publikum auf eine fiktive Fahrradtour ein, bei der plötzliche Probleme wie ein platter Reifen oder Wassermangel auftreten können. So schnell wie das Publikum in diese Problemsituation geworfen wurden, so schnell pitchte Leon seine Lösung, die er zusammen mit seinem Team, im Auftrag von Tilia , entwickelt hatte. Im darauffolgenden Pitch präsentierte YETI Charlie ein innovatives Geschäftsmodell zur Digitalisierung mittelständischer Unternehmen. Dieses Konzept wurde im Auftrag des Industriepartners Deltec electronics aus Dresden entwickelt. Auch die neue (zweite) Generation der YETI Stipendiat:innen kam zum Zug und stellte einen smarten App-Prototypen vor, der die Nutzer:innen an zeitnah ablaufende Nahrungsmittel erinnert, direkt passende Rezepte vorschlägt und so und durch weitere Features dafür sorgt, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Wie Plastikpartikel im Wasser innerhalb von Sekunden mit Hilfe von Algen zersetzt werden, die nach der Modifikation exponentiell vermehrt werden können, präsentierte YETI Lanny. Er ist Teil des iGEM-Teams der TU-Dresden, in dem er mit weiteren Masterstudent:innen der Biochemie, des Wassermanagements und der Mikrobiologie zusammenarbeitet. Anschließend stellten Robin und Jasper aus der neuen YETI Grupppe die Customer Journey von Diabetespatient:innen vor und zeigten, wie diese mit Hilfe einer KI-gestützten Funduskamera optimiert werden kann. Dabei wurde der Design Thinking Ansatz genutzt, um die perfekten Rahmenbedingungen für ein fertiges Produkt zu schaffen. Tatsächlich kam das Team, auf die gleiche Lösung wie die professionellen Design Thinker von Zeiss . Zum Abschluss legten zwei Stipendiaten dann den Grundstein für COBACK, ein CO₂-basiertes Cash-Back-System für Pflanzen. Dieses unterstützt CO₂-negative Produkte und bietet steigende Prämien für die Treue zum Unternehmen. Alle Teams stellten sich jeweils den interessierten und kritischen Fragen aus dem Publikum, das danach symbolisch mit Spielgeld zeigt, wieviel jeder in die Startups intesvieren würde. Sieger des Abends wurde Lanny mit seinem Pitch zur Mikroplastikfressenden Alge. Zum Ausklang versammelten sich alle Anwesenden im wunderschönen Rosengarten der HTW Dresden bei Snacks und traditionellen Pom-Bären und Spezi, um den Abend auszuwerten, in den Austausch zu gehen und neue Leute kennenzulernen. Mehr Informationen zum Entrepreneurship Programm Dresden unter yeti.org

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Ökologie der Biebrza-Auen in Polen
06.07.2023Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleDie riesige Fläche der Biebrza-Aue und die hohe Heterogenität auf der Landschaftsebene bewirken eine sehr hohe Biodiversität und sichern das Überleben artenreicher Lebensgemeinschaften. Während des Geländepraktikums konnten die Studierenden 130 Vogelarten und über 300 Pflanzenarten (etwa 1/3 der vorkommenden Arten) nachweisen, darunter Reliktarten der Eiszeiten (z.B. Himmelsleiter). „Zusammen mit den frühmorgendlichen und spätabendlichen Beobachtungen von Schreiadlern, von Elchen und sogar einem durch das Seggenried trabenden Wolf ließ dies keinerlei Wünsche mehr offen. So konnten die elf Studierenden eine typische Tiefland-Auenlandschaft kennenlernen, wie es sie im Westen Europas leider nicht mehr gibt.“, resümiert Professor Frank Dziock, Leiter des Praktikums. „Wir konnten die fakultätseigene Feldstation nutzen, die mit zwei großen Schlafsälen und einer großen Küche sowie Plätzen zur Pflanzen- und Insektenbestimmung ausgestattet ist. Die Gugny Field Station befindet sich mitten im Nationalpark, so dass umfangreiches Erleben und Erforschen der Auenlandschaft (natürlich nur mit Gummistiefeln und Moskitonetz auf dem Kopf) direkt vor der Station beginnen konnte. Es war eine unglaublich bereichernde Erfahrung.“, lautet die Bilanz einer Teilnehmerin. Möglich wurde das Geländepraktikum durch die seit 2021 laufende Kooperation mit der Universität Białystok (Fakultät Biologie). Professor Frank Dziock: „Die Fakultät LUC der HTW Dresden und die Teilnehmenden der Exkursion bedanken sich daher ganz herzlich bei Dr. Krzysztof Deoniziak, Dr. Paweł Mirski, Prof. Mirosław Ratkiewicz und Prof. Jan Taylor von der Fakultät Biologie der Universität Białystok, die durch vielfältige Organisationsarbeiten, Vorschläge für Exkursionsziele, das Bereitstellen der Gugny Field Station“ und Vorträge sowie Literaturbereitstellung unser Geländepraktikum erst möglich gemacht haben.“ Die Kooperation wird finanziell durch das ERASMUS-Programm gefördert. Newsmeldung der Universität Białystok

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Glück auf aus Freiberg
03.07.2023GeoinformationDas Markscheidewesen ist eine Ingenieurdisziplin, die sich mit Themen des Bergbaus und der Geologie beschäftigt sowie wesentliche Gemeinsamkeiten zur Ingenieurgeodäsie aufweist. So werden bei Unter-Tage-Vermessungen Aufnahmemethoden, Instrumente als auch Prozesse der Datenauswertung eingesetzt, die (auch angehenden) Ingenieurgeodäten geläufig sind. Dass ein (Ingenieur-)Geodät ohne ausreichende praktische Übung/Erfahrung nicht unbedingt ein guter Markscheider sein muss, konnten die Studierenden des vierten Semesters im Studiengang Geomatik selbst herausfinden. Im Rahmen einer Exkursion an die TU Bergakademie Freiberg wurde in die „Reiche Zeche“ eingefahren und die Unter-Tage-Vermessung am eigenen Leib erlebt. Besonders die Lichtverhältnisse, Sicherungsmaßnahmen und auch die Vermarkungsmethoden lassen einfachste Aufgaben, wie das Zentrieren über/unter einem Punkt komplizierter erscheinen, wenn es sich eben nicht um einen Boden- sondern Firstpunkt handelt. Auch Richtungs- und Vertikalwinkelmessungen mit einem Theodoliten gestalten sich ungleich schwerer, wenn man zur Beleuchtung des Sichtfeldes im Idealfall noch eine dritte Hand bräuchte, weil die beiden verbleibenden Hände sich mit den Feintrieben beschäftigen, um ein pendelndes Ziel zu erfassen. Auch das klassische Vorgehen zur Kartierung und Rissführung mithilfe eines Geologenkompasses, einer Messkette und eines Gradbogens konnten praktisch erprobt werden. Neben vielen interessanten Eindrücken und Informationen zur Geschichte des Bergbaus in Freiberg, der Geologie sowie der Nutzung des Stollens in der Lehre und Forschung, bleiben wahrscheinlich diese praktischen Erlebnisse den meisten Studierenden sehr lange in Erinnerung. Aus diesem Grund geht ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Jörg Benndorf vom Institut für Markscheidewesen und Geodäsie der TU Bergakademie Freiberg für die Organisation der Exkursion. Desweitern sei Herrn Dr. Thomas Martienßen im besonderen Maße für lebendige Ausgestaltung der Führung im Bergwerk gedankt! Glück auf und bis bald…

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Große Resonanz zur Langen Nacht der Wissenschaften an der HTW Dresden
03.07.2023Bauingenieurwesen Bibliothek Design Forschung Geoinformation Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Wirtschaftswissenschaften Zentrum für FremdsprachenMehr als 60 Veranstaltungen auf dem Innenstadt-Campus am Friedrich-List-Platz und zahlreiche Veranstaltungen auf dem Campus in Pillnitz luden zum Staunen und Mit- und Selbermachen ein. Rund 4500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Forschung an unseren beiden Standorten in Dresden und Pillnitz zu informieren, selbst zu experimentieren und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen. Ein herzlicher Dank geht an alle, die diese Wissenschaftsnacht ermöglicht haben.

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Vom Einsatz von KI im Energieversorgungsnetz bis zu Elektromobilität
03.07.2023ElektrotechnikUnter dem Motto „Die Energiewende beschleunigen“ fand in Kassel der Kongress der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) des VDE in Kassel statt. Die Teilnehmerliste umfasste über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Industrie, aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsinstituten. Das Tagungsprogramm setzte sich aus Fachvorträgen und Präsentationen verschiedener ETG Task-Forces zusammen. Die Themenbereiche gingen vom Einfluss und dem Nutzen von künstlichen Intelligenzen im Energieversorgungsnetz über Elektromobilität zum Redispatch und Engpassmanagement von elektrischen Energieversorgungsnetzen sowie neuen Marktfunktionalitäten im Zuge der Transformation des Energieerzeugungs-Sektors aufgrund einer zunehmenden Durchdringung der Stromnetze durch dargebotsabhängige Erzeugungsanlagen. „Für uns als Studierende des Masterstudiengangs Elektrotechnik mit Vertiefung Elektrische Energiesysteme waren vor allem der Vortrag zu den Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Redispatch 2.0 der 50 Hertz Transmission und der TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG besonders interessant. Insgesamt konnten wir die wichtigsten Ergebnisse der letzten Jahre der Forschung hören und die Visionen für die nachhaltige Zukunft der Energietechnik erfahren.“, fasst ein Teilnehmer zusammen. Gefördert und organisiert wurde die Exkursion durch das Energieforschungsinstitut (efi eV.) Dresden, die HTW Dresden und die TU Dresden.

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Schülerbesuche am 14. Juni und 27. Juni 2023
03.07.2023MaschinenbauDie Labore der Fakultät Maschinenbau fanden wieder großes Interesse bei Besuchen von Schülerinnen und Schülern verschiedener Gymnasien. Am 14.06.2023 informierten sich Gäste aus der Klassenstufe 9 vom Tschirnhaus-Gymnasium Dresden über die Studienmöglichkeiten und die praktische Ausrichtung der verschiedenen Studiengänge ingenieurwissenschaftlicher Fakultäten der HTWD. Am 27.06.2023 kamen Schüler der Klassenstufe 10 vom Franziskaneum Meißen und vom Humboldt-Gymnasium Radeberg zu uns, die sich ausdrücklich für ein Besichtigungsprogramm an unserer Fakultät entschieden hatten.

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Netzwerk- und Transfertreffen der Arbeitsgruppe Smart Production Systems - der diesjährige Industrial IoT Innovation Brunch war ein voller Erfolg
30.06.2023Industrie 4.0 ModellfabrikDer Einladung zum 3. IIoT Innovation Brunch der Arbeitsgruppe Smart Production Systems folgten wieder viele Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In verschiedenen Formaten präsentierten wir, wie durch die Verzahnung von Forschung, Lehre und Transfer eine effiziente Überführung von aktuellen FuE-Ergebnissen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gelingt. Getreu dem Motto „Praktisch mehr erreichen“ liegt unser Fokus dabei auf der angewandten Forschung und Lehre. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir die Konzepte für die Fabrik der Zukunft erforschen, entwickeln und umsetzen. Über den Tag verteilt gaben Vorträge, Demos und Workshops Einblicke in die neusten Projektergebnisse und deren Anwendung in der Praxis und eröffneten Raum für viele spannende Gespräche und Diskussionen. Dabei entstanden in verschiedenen Gesprächsrunden bereits sehr gute und neue Ideen für künftige Kooperationen und Forschungsprojekte. Vielen Dank an unsere Gäste für den gelungenen Tag! Die Arbeitsgruppe, rund um Prof. Reichelt, freut sich bereits darauf, mit ihnen gemeinsam an weiteren Innovationen für die Fabrik der Zukunft forschen und arbeiten zu können.

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Studierende entwickeln digitales Marktplatz-Konzept
30.06.2023Pressestelle WirtschaftswissenschaftenZusammen mit der Projektschmiede Stolpen entwickelte nun ein 8-köpfiges Team von Studierenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften im Sommersemester ein entsprechendes Konzept. Vergangene Woche stellten die Studierenden das Ergebnis dem Bürgermeister von Stolpen Michael Steglich sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Prof. Hubert Braun im Rathaus von Dürrröhrsdorf vor. Die Ideen der Studierenden reichten von Co-working spaces in der Natur bis hin zu Outdoor-Gyms mit integrierten digitalen Angeboten. Bürgermeister Steglich war beeindruckt vom Ideenreichtum der Studierenden. Er betonte, wie wichtig es sei, attraktive Angebote im ländlichen Raum für Einwohner und Touristen zur Verfügung zu stellen. „Die Studierenden waren sehr motiviert, diese konkrete Aufgabenstellung im Sinne des Service Learning zu bearbeiten. Service Learning ist ein Ansatz, Lehre und gesellschaftliches Engagement zu verknüpfen,“ erläutert Professor Ingo Gestring, in dessen Semesterprojekt die Studierenden das Thema bearbeiteten. Aktuell beschäftigt sich eine Projektgruppe der Gemeinde mit der Weiterentwicklung des Marktplatzes. Dort sind die Ideen der Studierenden willkommen.

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#LNDWDD
29.06.2023GeoinformationAm 30. Juni von 17:00 bis 24:00 Uhr zeigen wir zur Langen Nacht der Wissenschaften wieder Spannendes aus unserer Forschung. Tauchen Sie ein in die Welt der Vermessung, wandeln Sie auf Eratosthenes Spuren, erkunden Sie Dresden in der Virtuellen Welt oder lernen Sie die Queens of Science and Engineering kennen. Wir sind in diesem Jahr mit folgenden Beiträgen dabei: Bestimmung des Erdumfangs mit dem Smartphone (Friedrich-List-Platz) MoveQuad - Vermessen auf vier Rädern - ein Multisensorensystem (Friedrich List-Platz) Schätzen oder vermessen (Friedrich-List-Platz) Dresden in der Virtuellen Welt (HTW Zentralgebäude / PAB) Erstellung eines 3D-Modells mit Smartphone oder Drohne (HTW Zentralgebäude / PAB) OpenStreetMap - Kartiere dein Haus (HTW Zentralgebäude / PAB) Abenteuer Nasca - Auf den Spuren von Maria Reiche (HTW Zentralgebäude / Z 211) Queens of Science and Engineering – Kneipenquiz (HTW Zentralgebäude / Z 722) Das gesamte Programm der LNDW finden Sie unter www.wissenschaftsnacht-dresden.de/ Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Für einen klimafreundlichen Campus und ein nachhaltiges Hochschulmiteinander
29.06.2023Forschung Pressestelle TransferDer fortschreitende Klimawandel gehört zu den drängendsten Herausforderungen der heutigen Zeit. Um zum Schutz des Klimas und der Umwelt beizutragen, strebt die HTW Dresden einen möglichst klimagerechten Betrieb an. Als Fahrplan für die verschiedenen Handlungsfelder wird ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Neuer Klimaschutzmanager lädt Hochschulgemeinschaft zum Mitgestalten ein Seit Mai 2023 ist Sebastian Leinhos als Klimaschutzmanager an der HTW Dresden beschäftigt und widmet sich der Erstellung des Konzeptes als auch der Umsetzung erster Maßnahmen. „An der Hochschule gibt es bereits viele umweltfreundliche Ideen und wirklich großes Potenzial für einen umweltgerechten Campus.“ Aktuell lernt der studierte Forstwissenschaftler und Ingenieur für erneuerbare Energien die Hochschule kennen und erhebt den IST-Zustand. Hierzu wird im ersten Schritt eine Energie- und CO 2 - Bilanz erstellt. Das ist notwendig um bereichsübergreifend zu erfassen, welche Energieverbräuche und Emissionen die Hochschule eigentlich hat. Darauf aufbauend folgt eine Potenzialanalyse, um Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO 2 -Emissionen zu eruieren. Dieser Prozess läuft zunächst eher im Hintergrund auf Fachebene und wird im weiteren Verlauf durch eine aktive Beteiligung der Hochschulgemeinschaft und externe Akteur*innen erweitert, sobald die notwendigen Daten vorliegen und Gespräche zur Umsetzung stattfinden. „Jede und jeder an der Hochschule hat die Möglichkeit sich zu informieren und einzubringen. Ich lade Sie ein sich bei mir zu melden, wenn Sie Interesse an der Mitwirkung beim Klimaschutzkonzept und dessen Wirksamwerden haben.“ Klimaschutzmanagement gliedert sich in die Bestrebungen der Hochschule ein Die Rektorin der HTW Dresden, Prof. Katrin Salchert, leitet im Rahmen der Landesrektorenkonferenz die AG Nachhaltigkeit. In der Gruppe entstand ein Positionspapier, das Nachhaltigkeit und Klimaschutz als wichtige Bausteine in der neuen Hochschulentwicklungsplanung 2025plus verankert: „Als Hochschule müssen wir das Bewusstsein und die evidenzbasierte Entscheidungskompetenz für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im individuellen und beruflichen Kontext bei allen Hochschulmitgliedern und -angehörigen weiter stärken. Ein fundiertes Klimaschutzkonzept befähigt uns hier fachlich als auch persönlich. Ich freue mich, dass es primaklima gelungen ist, Drittmittel für dieses wichtige Vorhaben einzuwerben und wir als HTW Dresden damit in eine klimafreundlichere Zukunft blicken können.“ Fördermittel des Bundes ermöglichen die Erstellung des Konzeptes Das integrierte Klimaschutzkonzept der HTW Dresden wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Projektlaufzeit der ersten Phase „Klimaschutzkonzept“ erfolgt von 01.05.2023 bis 30.04.2025 und wird mit rund 117.000 Euro (75%) gefördert. Ergänzend trägt die die Hochschule einen Eigenanteil von rund 40.000 Euro (25%) an dem Vorhaben. Weitere Hintergrundinfos und stets den aktuellen Stand zum Klimaschutzkonzept finden Sie auf der Website: www.htw-dresden.de/klima
