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Deutsch-Jordanischer Austausch zur Summer School in Amman
24.07.2023Pressestelle WirtschaftswissenschaftenDie Sommerschule fand zum Thema Entrepreneurship mit Lehrenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften (HTWD) und Studierenden der Hochschule in Jordanien statt. In der heutigen schnelllebigen und sich ständig verändernden Geschäftswelt spielt das Unternehmertum in der Hochschullehre eine immer wichtigere Rolle. Es fördert nicht nur Innovation, Kreativität und Kompetenzen die notwendig sind, um aktuelle Probleme zu lösen, sondern bereitet Studierende auch darauf vor, sich in hochdynamischen Arbeitsmärkten zu behaupten. Ziel war es die unternehmerischen Kompetenzen und Gründungsmotivation der Teilnehmenden zu stärken sowie eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Ideen zu fördern. Weiterbildung der Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen Die Idee hinter der Austauschwoche ist, dass je nach standortabhängigen Anforderungen ein individuelles Sommerschulprogramm dabei hilft, die Kompetenzen und das Wissen von interessierten Studierenden im Bereich des Unternehmertums zu fördern und zu stärken. Das Angebot richtet sich an alle Studiengänge. So trafen viele unterschiedliche Disziplinen für Austausch und Vernetzung aufeinander. Mit dabei waren Studierende von Studienrichtungen wie z. B.: Pharmaceutical and Chemical Engineering, Bioengineering, Computer Engineering, Industrial Engineering, Logistics, Architecture, Business Intelligence and Data Analytics und Accounting, Languages. Praktische Erprobung und Fehler machen dürfen Neben Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und kulturellen Austausch ist die praktische Anwendung des vermittelten Wissens in einem digitalen Unternehmensplanspiel und die Entwicklung eigener Geschäftsideen mit den Studierenden umgesetzt wurden. Aufbauend auf dem Gelernten entwickelten die Studierenden ihre eigenen Geschäftsideen und pitchten diese vor dem Podium. Der Höhepunkt der Sommerschule war jedoch eine Unternehmenssimulation, die sowohl die Problemlösungsfähigkeiten der Studierenden förderte sowohl als auch ein besseres Verständnis für die Herausforderungen, denen sich Unternehmer bei der Gründung und dem Wachstum ihrer Unternehmen gegenüberstehen, vermittelte. In dieser Simulation traten drei Studententeams gegeneinander an, um Lösungen für reale Probleme in ihren Unternehmen zu finden und Erfolgsstrategien zu entwickeln. „Die Teilnehmenden fanden diesen innovativen und spannenden Ansatz sowohl unterhaltsam als auch augenöffnend, da sie in die unternehmerische Denkweise eintauchen konnten“, resümiert Professor Thamm die Anwendung. Die Übungen dienten vor allem dazu, Praxiskompetenzen zu erwerben, Fehler zu machen und eigenes Handeln zu reflektieren. Durch die intensive Zusammenarbeit konnten Einblicke in das deutsche Hochschulwesen gewährt und die Möglichkeiten für internationale Nachwuchsforschende in Deutschland aufgezeigt werden. Zum Abschluss diskutierten alle über das unternehmerische Umfeld in Jordanien. Daraus ergaben sich interessante Einblicke in die rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer, hiesige Inkubatoren zur Unterstützung von Startups sowie in die Unternehmensfinanzierung. Gefördert durch den DAAD Die Sommerschule wurde vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und fand vom 8. bis 14. Juli 2023 auf dem Campus der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU) in Amman statt. Organisiert wurde die Summerschool von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften.

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"Rennwagen aus Dresden - Elbflorace => neue Mitstreiter*innen gesucht!"
24.07.2023MaschinenbauRennwagen aus Dresden - Elbflorace bei der Formula Student Netherlands (FSN) Wir sind Elbflorace, ein Team von Studierenden, die am Design- und Konstruktionswettbewerb Formula Student teilnehmen. Neben der TU Dresden sind auch Studierende der HTW Dresden, z.B. aus der Fakultät Maschinenbau mit im Team (Mathilda Schmidt, Sophie Lange, Michael Molnár, Teth Eibig, ...)! Jedes Jahr bauen wir einen elektrischen Rennwagen, der auch autonom fahren kann. Letzte Woche reiste unser Team nach Assen in den Niederlanden, um neben 55 anderen Teams aus der ganzen Welt an der FSN auf dem TT-Circuit teilzunehmen. Der Wettbewerb ist in statische und dynamische Disziplinen unterteilt. Bevor ein Auto an Rennen wie Accelaration, Skidpad oder Endurance teilnehmen kann, muss es die Sicherheitsvorschriften erfüllen, die bei der technischen Abnahme überprüft werden. Bei den statischen Wettbewerben können die Teams Punkte für den Engineering Design Report, den Cost Report und den Businessplan erhalten. Neben dem Bestehen aller technischen Abnahmen konnten wir das Potenzial des diesjährigen Rennwagens unter Beweis stellen. Leider konnten wir aufgrund kleinerer technischer Probleme nur den 10. Platz in der Gesamtwertung erreichen, aber wir sind stolz darauf, den 3. Platz im Engineering Design Report mit nach Dresden zu nehmen. Es war eine aufregende und lehrreiche Woche für unser gesamtes Team, in der wir viele Kontakte knüpfen und neue Erfahrungen sammeln konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste Event in Österreich auf dem Red Bull Ring! Die nächste Saison startet im September, bei Interesse melde dich gern bei uns über unsere website: www.Elbflorace.de Racecar from Dresden - Elbflorace in the Formula Student Netherlands (FSN) We are Elbflorace, a team of students competing in the engineering and design competition Formula Student. Every year, we build an electric race car that can also drive autonomously. Last week our team traveled to Assen in the Netherlands, taking part in FSN on the TT-circuit alongside 55 other teams from all around the world. The competition is divided into static and dynamic events. Before a car can participate in races such as acceleration, skidpad or endurance, it needs to pass the safety regulations, reviewed in scrutineering. In static events, the teams can receive points for the engineering design, cost report and businessplan. In addition to passing the scrutineering, we were able to show the potential of this year's race car. Unfortunately, due to some minor technical problems, we only managed to place 10th overall, but we are proud to take 3rd place in the engineering design report back to Dresden. It was an exciting and educational week for our whole team filled with lots of networking and new experiences. We are looking forward to the next event in Austria at the Red Bull Ring! The next season starts in September, if you are interested, please contact us via our website: www.Elbflorace.de

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10 Jahre molekularbiologisches Labor am Pillnitzer Bergweg
19.07.2023Landbau / Umwelt / ChemieNeben der Rektorin Frau Prof. Salchert und der Dekanin Frau Prof. Vogel nahmen zahlreiche Angehörige der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie sowie weitere Gäste vom Julius Kühn-Institut Dresden-Pillnitz und der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen teil. Herr Prof. Freick führte durch das Programm, das einen Rückblick auf die Entstehung des Labors von Herrn Prof. Klunker, einen Vortrag zu aktuellen Themen in Lehre und Forschung von Frau Dr. Vogt und die Vorstellung eines gerade beendeten Forschungsprojektes durch Herrn Prof. Jentzsch und Frau Dr. Vogt beinhaltete. Nach einer kulinarischen Pause gab es noch die Möglichkeit, einen Blick in das Labor zu werfen bei einer kurzen Führung durch die Laboringenieurin Frau Dr. Vogt.

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Alumni-Story: Alexander Paul Finke von der Fakultät Design
19.07.2023Design PressestelleNach seinem Design-Studium bei uns gründete er gemeinsam mit Jörg Zinser das Unternehmen „dreizehngrad“, das Leuchten entwickelt, herstellt und vertreibt. Seit 2015 wird die Firma von Alexander Paul Finke allein geführt. Neben einem festen Sortiment werden auch Maßanfertigungen für Projektkunden angeboten. Dresden, auf dem 13. Längengrad gelegen, ist Ausgangspunkt und Firmensitz des Unternehmens. Die Leuchten von dreizehngrad finden Verwendung in privaten und gewerblichen Räumen. In Zusammenarbeit mit Architekten, Innenarchitekten und Lichtplanern werden außergewöhnliche Räume in Restaurants, Hotels und Ladengeschäften ausgestattet. Alex Finke kam 2005 aus Greifswald zum Studium nach Dresden und ist bis heute hiergeblieben. Wir haben ihn gefragt, an welche Studienerlebnisse er sich gern zurückerinnert, was er aus seinem Studium mitgenommen hat und wie er sich seit seinem Abschluss beruflich entwickelt hat. Sie sind mit ihrem Unternehmen seit 2010 am Markt. Was gibt es Neues? Mit steigender Erfahrung nimmt auf vielen Gebieten die Gelassenheit zu, man macht viele Aufgaben nicht mehr zum ersten Mal. Zudem sind wir mittlerweile deutlich besser organisiert. Gerade die Produktentwicklung macht mir sehr großen Spaß und ich arbeite kontinuierlich an neuen Ideen. Zuletzt haben wir unsere neuen Leuchten-Serien Disco (2020) und Tango (2023) gestartet. Die Vorstellung eines neuen Produkts ist immer eine sehr spannende Zeit. Welcher Erinnerung haben Sie an ihr Studium an der HTWD? Ich habe mein Studium in guter Erinnerung und pflege auch immer noch den Kontakt zu meiner ehemaligen Hochschule. Zudem arbeiten auch hin und wieder Studierende bei mir mit. Ich erinnere mich gern an die große Freiheit im Studium, den familiären Umgang und an die vielseitigen Angebote, die uns erlaubte, praktische Erfahrungen in Projekten zu sammeln. Wie hat sich der Beruf des Designers seit ihrem Studium verändert und welche Herausforderungen haben heutige Studierende zu meistern? Da sich der Beruf des Designers mit der Zukunft auseinandersetzt, unterliegt er schon immer ständiger Veränderung. Viele Werkzeuge und Tools haben sich seit meinem Studium stark weiterentwickelt, die digitalen Werkzeuge sind dramatisch leistungsfähiger geworden, neue Fertigungstechniken sind hinzugekommen, die Spezialisierung in verschiedene Design-Berufe nimmt immer weiter zu. Ein aktuell sehr heißes Thema ist die effektive Nutzung von KI-Technologie. Ich nehme an, das ist sicher auch schon seit einer ganzen Weile Thema am Design Fachbereich. Ich könnte mir vorstellen, dass die fortschreitende Digitalisierung es manchmal schwermacht, den Fokus zu bewahren. Als Produktgestalter arbeitet man an physischen, „begreifbaren“ Dingen. Bei der Entwicklung von Designobjekten rate ich ruhig auch mal ganz klassisch mit seinen Händen zu arbeiten. Und warum sollte man Design studieren? Der Beruf des Designers ist enorm vielseitig. Wenn man in sich einen starken Gestaltungswillen spürt, kann Design eine gute Wahl sein. Idealerweise arbeitet man später in einem Job, in dem man die Zukunft an vorderster Front mitgestaltet. Das kann manchmal sehr fordernd, aber auch oft sehr befriedigend sein. Gibt es ein besonderes Ereignis aus Ihrer Studienzeit, an das Sie sich erinnern? Zum Semesterende mussten regelmäßig Nachtschichten eingelegt werden. Die Gesellschaft und Unterstützung der Mitstudierenden, die Kaffeepausen morgens um 4.00 Uhr und die Aufregung in der Modellbauwerkstatt haben diese Belastungsspitzen trotzdem zu schönen Erlebnissen gemacht. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Dresden? Da gibt es einige: meine Wohnung, der große Garten, die Elbwiesen, Löbtau, das Ostragehege und die Neustadt. Jetzt wohne ich schon seit fast zwanzig Jahren in Dresden und entdecke immer wieder neue, schöne Ecken. Welchen beruflichen Weg hatten Sie zu Studienzeiten vor Augen? Für mich gab es mehrere Optionen, ich hätte mir auch gut die Arbeit als angestellter Designer in einem spannenden Designbüro vorstellen können. Die Möglichkeit, als Selbstständiger zu starten, habe ich erst gegen Ende des Studiums in Betracht gezogen. Zum Teil ist das sicher auch auf den Existenzgründungskurs von Professor Friedrich zurückzuführen. Wie gut hat Sie Ihr Studium an der HTW Dresden auf das Berufsleben vorbereitet? Ich habe mich am Ende des Studiums gut vorbereitet gefühlt. Ich denke, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wo er hinmöchte und was er dafür tun muss. Welche beruflichen Erfahrungen haben Sie seit Ihrem Studienabschluss gesammelt? Mit der Selbstständigkeit kommen täglich neue Herausforderungen, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Die wirtschaftliche Seite des Unternehmens brachte für uns die meisten neuen Erfahrungen. Hier mussten wir teilweise auch Lehrgeld zahlen. Daneben finde ich besonders den direkten Kontakt zum Kunden spannend. Eine sehr schöne Erfahrung, wenn eine eigene Idee aufgeht und funktioniert. Welche Tipps können Sie angehenden Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg geben? Je früher man sich über seine Ziele klar wird, desto besser kann man während seines Studiums die richtigen Schwerpunkte setzen und sich vorbereiten. Wenn man noch kein konkretes Ziel hat, dann bietet einem das Studium das perfekte Umfeld, sich in so vielen Bereichen wie möglich auszuprobieren, vielleicht auch außerhalb der Hochschule. Dabei stößt man fast unweigerlich auf neue Möglichkeiten und Interessensgebiete.

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Labore wegen Test/SV-Prüfung der Elektroakustischen Alarmierung geschlossen!
19.07.2023Informatik / MathematikBitte beachten Sie: Am Mittwoch, dem 2.8. und Donnerstag, dem 3.8. 2023 sind die Labore geschlossen. Der Laborbereich ist in dieser Zeit nur per Mail unter service@informatik.htw-dresden.de zu erreichen. Grund sind Wartungsarbeiten: "Von Mittwoch 02.08.2023 bis einschließlich Freitag, dem 04.08.2023, werden jeweils in der Zeit von 07.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr die Lautsprecheralarmierungsanlagen in den Gebäuden auf dem Campusbereich 1 ( Z-, S, N-, B- Gebäude) vom Sachverständigenbüro ITS im Auftrag vom SIB geprüft. (...) Bitte beachten Sie, dass bei den Prüfungen die Schalldruckpegel des Alarmgebers (Lautsprecher) mindestens 65 dB bis 85 dB betragen (...). Daraus ableitend weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie (...) Ihre Tätigkeiten außerhalb der zu prüfenden Gebäude/Bereiche verlagern."

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Dr. Sabine Hänel erhält das Zertifikat HAW-PostdocPLUS
18.07.2023ForschungSabine Hänel von der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie hat das Postdoc-Programm der HTW Dresden erfolgreich abgeschlossen. Dafür erfüllte sie in zwei Qualifizierungsphasen einen umfangreichen Leistungskatalog. Das Leistungsspektrum der Postdocs Ziel des HTWD-Postdoc Programmes ist es, hoch talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit abgeschlossener Promotion für Forschung und Lehre zu gewinnen und so für eine Professur oder wissenschaftliche Dauerstelle an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) zu qualifizieren. Die HTW-Postdocs durchlaufen innerhalb von fünf Jahren zwei Qualifizierungsphasen. Dabei werden die Konzeption und Umsetzung eigenständiger Lehrveranstaltungen und die Betreuung von studentischen Abschlussarbeiten ebenso gefordert wie der Besuch hochschuldidaktischer Weiterbildungen. Darüber hinaus wird Wert auf die Einwerbung von Drittmitteln, die Veröffentlichung von Publikationen sowie die Betreuung von Promotionsverfahren gelegt. Auch die Einbringung in die Gremienarbeit der Hochschule wird gewürdigt. Dr. Sabine Hänel hatte im April sowohl vor der Senatskommission Forschung als auch vor den Dekanen sowie dem gesamten Rektorat ihren finalen Arbeitsstand präsentiert. Ihre sehr guten Leistungen im Programm wurden durch die Gremien insbesondere unter dem Aspekt gewürdigt, dass die Wissenschaftlerin den umfangreichen Qualifizierungskatalog unter erschwerten Pandemiebedingungen absolvierte. Sie zeigte dabei besonderen Einsatz bei der Umsetzung von alternativen und individuellen Lehrangeboten. „Die facettenreichem Aufgaben in Lehre, Hochschulleben und Forschung, welche die Postdocs übernehmen, sind von enorm großen Wert für die Weiterentwicklung von Lehre und Forschung der gesamten Hochschule“, hebt Professor Arne Cierjacks, der als Mentor im Programm wirkte, hervor. Fokus auf Biodiversitäts-Forschung Im Rahmen ihrer Arbeit förderte Sabine Hänel die Kooperationen mit sächsischen Partnern, darunter das Institut für Botanik und das Institut für Meteorologie und Hydrowissenschaften der TU Dresden, als auch der Förderverein für die Natur des Osterzgebirges. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung im Bereich Forschung. Die Botanikerin konnte wiederholt erfolgreich Drittmittelförderungen für Forschungsprojekte im Bereich der Biodiversität einwerben. Darunter ist vor allem das Forschungsprojekt „Abiotischer Stress beeinflusst das Mikroklima durch Veränderung von Vegetationseigenschaften“ zu nennen, welches eine Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt. Unter Koordination von Dr. Hänel untersucht das Projektteam wie die Zusammensetzung von Gräsern und Kräutern in einer Wiese die Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Habitats beeinflussen. Die Forschenden erarbeiten dabei Erkenntnisse, inwiefern Vegetationstypen unter Stressbedingungen in der Lage sind das Mikroklima zu modifizieren und sogar zu stabilisieren. Für ein weiteres Projekt im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) nahm die Botanikerin 2022 eine umfangreiche Bewertung des Einflusses geförderter Pflegemaßnahmen auf den Erhaltungszustand und die Artenvielfalt verschiedener Grünland-Lebensraumtypen in Sachsen vor. Gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und flache Hierarchien „Meine Zeit als Postdoc an der HTW Dresden empfinde ich als große Bereicherung, weil ich in einer sehr familiären Atmosphäre viele wertvolle Erfahrungen als Forscherin und Dozentin sammeln konnte und zu meiner eigenen Überraschung meine Freude an der Lehre entdeckt habe. Die Vorzüge der Hochschule, die ich für besonders erwähnenswert halte, sind die vielfältigen Weiterbildungsangebote, die wirklich gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und die flachen Hierarchien, durch die ich auch fakultätsübergreifend gemeinsame Interessen mit deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen entdecken konnte, als das an anderen Unis der Fall war. Dadurch können Mitarbeiter*innen besser vernetzt sein und sich als Teil von etwas Größerem wahrnehmen. Es ist wünschenswert, dass zukünftig weitere Anstrengungen an der HTWD für die bessere Vereinbarkeit von Lehre und Forschung unternommen werden, so dass das Lehrdeputat mehr Möglichkeiten für gemeinsame Anträge, Projekte und Manuskripte erlaubt.“, resümiert Dr. Sabine Hänel die vergangenen fünf Jahre. Über das Postdoc-Programm der HTWD Das Postdoc-Programm der HTWD wurde 2015 ins Leben gerufen und bewirkt eine Stärkung des akademischen Mittelbaus. „Das Engagement der Programmteilnehmer ist hervorragend,“ freut sich Prorektor für Forschung und Transfer Gunther Göbel. „Die Postdocs sind eine Bereicherung für die HTW Dresden. Ihr Leistungsspektrum im Programm hat sich in den vergangenen Jahren wesentlich vervielfältigt. Wir sind uns sicher, dass unsere Nachwuchsforschenden damit bestens auf die gestiegenen und komplexen Anforderungen einer wissenschaftlichen Karriere vorbereitet sind.“

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Internationale Summerschool zur Grundwasseranreicherung
14.07.2023Bauingenieurwesen PressestelleAufgrund des Klimawandels kommt es immer häufiger zu lang anhaltenden Trockenperioden, die eine Neubildung von Grundwasser beeinträchtigen. Die Grundwasseranreicherung ist neben dem Bedarfsmanagement eine wichtige Maßnahme, um den Wasserbedarf zu decken und die Wasserqualität sicherzustellen. Die gesteuerte Anreicherung von Grundwasserleitern (engl. Managed Aquifer Recharge – MAR) ist die gezielte Zuführung von Wasser in Grundwasserleiter zur späteren Wiedergewinnung. Dazu gehören Methoden wie Uferfiltration, Bachbettwehre, Infiltrationsteiche und Injektionsbrunnen. Genutzt werden natürliche Wasserquellen aus aufbereitetem städtischen Regenwasser oder Abwässer. Kurse zu Prozessen der künstlichen Wasseranreicherung Die zweiwöchige Sommerschule umfasst Kurse zu verschiedenen Methoden der Grundwasseraufbereitung wie z. B.: Standortauswahl und Design von Uferfiltratfassungen, numerische Grundwassermodellierung, hydraulische und hydrogeochemische Methoden, Entfernung von Mikroorganismen und organischen Spurenstoffen, Vorschriften und Risikobewertung sowie Labor- und Feldexperimente zur Simulation von MAR-Prozessen an der HTW Dresden und der TU Dresden. Außerdem lernen die Teilnehmenden bei zwei Fachexkursionen zu den Wasserwerken Görlitz und Dresden-Hosterwitz gut funktionierende Systeme kennen. Die Welt zu Gast an der HTW Dresden In diesem Jahr tauschen sich Masterstudierende, Doktoranden, Professor*innen, Lehrende und Spezialisten aus insgesamt 17 Ländern über die zukünftige Wasserversorgung bei uns an der Hochschule aus. Die Teilnehmenden kommen u. a. aus Ägypten, Belgien, Ghana, Indien, Iran, Kanada, Kap Verde, Sudan, Schweden, Taiwan, Türkei, Ungarn, Vietnam und Zypern. Die Sommerschule wird wissenschaftlich und fachlich von Dozentinnen und Dozenten des Instituts für Grundwassermanagement und Instituts für Wasserchemie, der Nachwuchsforschungsgruppe INOWAS der TU Dresden sowie dem DVGW-Technologiezentrum Wasser Dresden unterstützt und von Cristina Sandhu (HTWD) organisiert. Gefördert wird die internationale Sommerschule vom DAAD im Rahmen des Projektes "HAW.international" Future. East.

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25 Jahre angewandte Forschung am ZAFT
13.07.2023Forschung Pressestelle TransferIn ihrem Grußwort hob die Rektorin Professorin Katrin Salchert die Wichtigkeit des Vereins für die Forschung und den Wissenstransfer der HTW Dresden hervor. Dabei sprach sie von einer sinnvollen Symbiose zum Vorteil beider Partner. Ministerialrat Dr. Bryja, Referatsleiter Grundsatzangelegenheiten Forschung, überbrachte die Glückwünsche des Staatsministers für Wissenschaft, Kultur und Tourismus Sebastian Gemkow. Er betonte vor allem den Praxisbezug in der Forschung und verwies auf die in der Zukunft immer wichtiger werdenden Forschungsthemen zur Energieoptimierung und zum Personalmanagement. Dr. Hartmut Fussan, der die gesamte Zeit die Funktion des Geschäftsführenden Direktors am ZAFT innehatte, gab einen kurzen Rückblick über die 25 Jahre und wies auf wichtige Aufgaben in der Zukunft hin. Die Einwerbung geförderter Projekte stehe im Vordergrund: „Wir wollen unter Wahrung der Gemeinnützigkeit die Auftragsforschung weiter steigern und so an die sehr guten Ergebnisse der letzten zwei Jahre mit jeweils mehr als 3 Mio. EUR Drittmitteleinnahmen anknüpfen“, so Hartmut Fussan. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit am ZAFT orientiert sich an den Profillinien der HTWD: Sicherung natürlicher Lebensgrundlagen; Entwicklung zukunftsfähiger Mobilität und Infrastruktur; Gestaltung, Vernetzung und Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeit. Auch Weiterbildungsangebote und Fachtagungen werden über den Verein organisiert. Das ZAFT steht den Professorinnen und Professoren aller Fachgebieten offen. Dadurch werden Kompetenzen gebündelt und interdisziplinäre Projekte gefördert. Seit seiner Gründung wurden am ZAFT mehr als 500 Projekte bearbeitet. Der Vorsitzende des Kuratoriums und Prorektor für Forschung und Transfer der HTW Professor Göbel bedankte sich in seinem Schlusswort für die in dieser Zeit geleistete Arbeit und wünschte Erfolge bei deren Fortführung.

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Autonomer Traktor für die Agri-Photovoltaikanlage
12.07.2023Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleDer Traktor verfügt über einen diesel-elektrischen Antrieb mit über 150 PS, hat ein Leergewicht von 7,8 Tonnen und arbeitet vollkommen autonom bis zu einer Geschwindigkeit von 13 km/h. An das Fahrzeug können sowohl vorne als auch hinten Geräte abgebaut werden, wodurch der gleichzeitige Einsatz mehrerer Geräte möglich ist. Für einen Feldeinsatz wird am Rechner oder am Smart Phone ein Feld ausgewählt, per Mausklick werden die entsprechenden Geräte an den Traktor „angebaut“ und Parameter wie Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitstiefe, Antriebsdrehzahlen usw. festgelegt. Daraufhin berechnet das System den optimalen Fahrweg, so dass mit dem kürzesten Fahrweg bzw. mit dem geringsten Zeitbedarf die Bearbeitung des Feldes durchgeführt werden kann. Sobald der Startknopf per Fernbedienung gedrückt wurde, beginnt der Traktor mit der Bewirtschaftung bis diese abgeschlossen ist. Alle Aktionen lassen sich per Livestream verfolgen. Sekündlich werden über 200 verschiedene Parameter erfasst und live in eine Cloud übertragen, so dass die Einsatz- und Betriebsparameter zu jeder Zeit nachverfolgt werden können. Das Fahrzeug wurde an die speziellen Anforderungen zur Nutzung in der Agri-Photovoltaikanlage angepasst. Die Sicherheitseinrichtungen wurden so eingestellt, dass der Traktor sehr nah an den Modulreihen entlangfahren kann. Eingesetzt wird der Traktor auf dem Versuchsfeld der Fakultät und vorerst auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Gutsverwaltung Schönfelder Hochland in Dresden-Weißig. „Bei den Forschungsarbeiten geht es um die Optimierung des praktischen Einsatzes von autonomen Traktoren und um die Weiterentwicklung der Arbeitsgeräte. Bisher übernimmt der Traktorfahrer die Einstellung der Geräte, er erkennt Störungen sowie Probleme und beseitigt diese. Dies muss zukünftig die Technik selbst autonom erledigen“, Projektleiter Professor Karl Wild. Finanziert wurde das Fahrzeug über Fördermittel des Freistaates Sachsen.

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Erfolgreiche Promotionsverteidigung
11.07.2023MaschinenbauCäcilia von Lienen-Lorenz hat am Freitag, den 7. Juli 2023 ihre Dissertation an der TU Dresden mit dem Prädikat „cum laude" verteidigt. Sie beschäftigte sich mit dem Thema „Multivariate Beschreibung des Fahrverhaltens für eine fahrerindividuelle Bewertungsmethodik". Im Rahmen der Dissertation erfolgte eine multivariate Beschreibung des Fahrers und dessen situative Bewertung anhand von Fahrdaten. Zur Darstellung eines multivariaten Ansatzes der Fahreranalyse bedarf es einer Objektivierung des Fahrers anhand seiner Fahrverhaltensparameter und Verhaltensdimensionen. Hierbei sollen neben der globalen Definition des Fahrertyps die zeitlich variablen Verhaltenszustände des einzelnen Fahrers Berücksichtigung finden. Daraus ergeben sich folgende Forschungsfragen (siehe auch Grafik unten): Lassen sich Fahrertypen objektiv klassifizieren? Welche Fahrverhaltenszonen lassen sich aus Fahrerprofilen extrahieren? Geben Persönlichkeitsmerkmale Aufschluss über den Fahrertyp? Kann ein Fahrer in Abhängigkeit des Fahrertyps und der fahrerindividuellen Fahrverhaltenszonen situativ bewertet werden? Nach erfolgreich abgelegtem Rigorosum und der Verteidigung am 07.07.2023 wurde Cäcilia von Lienen-Lorenz mit einer akademischen Feier von der Fakultät Maschinenbau beglückwünscht. Die kooperative Promotion wurde durch Prof. Dr.-Ing. Günther Prokop (TU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften, Institut für Automobiltechnik (IAD)) und Prof. Dr.-Ing. Lars Hannawald (HTW Dresden, Fakultät Maschinenbau, Kraftfahrzeugtechnik/Sicherheit) betreut.
