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LehreInterdisziplinarität - hier lernen auch Lehrende

17.05.2021 /  09:00 Uhr -  16:30 Uhr

Inhalt
Digitalisierung und Nachhaltigkeit, wachsender Autoritarismus und anti-aufklärerische Entwicklungen, Wissenschaftsfeindlichkeit und Technikgläubigkeit zeigen zusehends die Grenzen einzelwissenschaftlichen Forschens und Lehrens auf.
Die einzelnen Fachdisziplinen können kaum noch adäquat die komplexer werdenden gesellschaftlichen Problemstellungen analysieren, geschweige denn, sie angemessen bearbeiten und lösen.

Einzig ein inter-/multi-/transdisziplinäres Lernen, Lehren und Forschen scheint dieser wachsenden Komplexität gerecht zu werden und bietet zugleich die Chance auf eine sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft, wie sie der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltfragen der Bundesregierung (WBGU) in seinem Hauptgutachten “Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation” beschreibt.

Die Teilnehmenden setzen sich im Workshop mit den Grenzen ihres eigenen wissenschaftlichen Zugangs auseinander und entwickeln gemeinsam fachübergreifende Ansätze wissenschaftlichen Arbeitens, die sowohl in kleinen Lehr-/Lerneinheiten wie auch größeren Lehr-/Lernprojekten erprobt werden können.

Lernziele
Die Teilnehmenden

  • können verschiedene didaktische Ansätze und Formate inter-/multi-/transdiziplinäre Lehrens und Lernens benennen und wenden diese an,
  • können Ansätze transformativer Bildung und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erläutern,
  • analysieren die Möglichkeiten und Grenzen mono-/inter-/multi-/transdisziplinärer Wissenschaft,
  • erarbeiten sich in Einzel- und Kleingruppenarbeit inter-/multi-/transdisziplinäre Lehr/Lernprojekte,
  • entwickeln und erproben kurze inter-/multi-/transdiziplinäre Lehr-/Lerneinheiten, die sie unmittelbar in ihrer Lehre anwenden können.

Zuordnung
Methoden, Medien & Digitales 4 AE
Lehr-/Lernplanung & Curriculumsentwicklung 4 AE

Raum
Virtuell oder Präsenz

 


Referent
Dr.-Ing. André Baier

Kosten
Für Lehrende des HDS-Hochschulverbundes und der HTW Dresden: kostenfrei.
Für sonstige Teilnehmende: 157 Euro.