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LehreKollaborativ lernen – Wie man Studierende in der Selbstlernphase aktiviert

14.01.2021 /  15:00 Uhr -  18:15 Uhr

Das Aufschieben von wichtigen Aufgaben im universitären Kontext wirkt sich häufig negativ auf den Lernprozess, den Lernerfolg und das Wohlbefinden aus. Dennoch passiert genau dies häufig im Verlauf des Semesters. Lehrende sind frustriert, weil Studierende in Übungen nicht aktiv teilnehmen und rechnen entsprechend selbst vor. Die Studierenden sind frustriert – vielleicht nicht gleich, aber spätestens vor der Prüfung – weil sie merken, dass sie zwar viel abgeschrieben, aber nur wenig verstanden haben. Was wiederum zu enttäuschenden Prüfungsergebnissen führt. Wie erreichen es Lehrende also, dass Aufgaben von den Studierenden – auch in größeren Gruppen – regelmäßig selbstständig bearbeitet werden? Und dies nicht nur aktiv in den Präsenzveranstaltungen, sondern auch in den Zwischenzeiten, während des Selbststudiums.

Aus Perspektive des begleiteten Selbststudiums gelingen gerade in diesen eigenständigen Lernphasen die Integration, der Transfer sowie die Verarbeitung und Anwendung des durch die Lehre vermittelten Wissens und die Ausbildung von Kompetenzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Selbstmotivation und Selbstverantwortung der Studierenden und das kann auch schon durch kleinere, relativ zeitneutrale Interventionen angeregt werden.

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • können Einflussfaktoren auf den Lernerfolg im Selbststudium benennen,
  • können das Anwendungsbeispiel einer modifizierten HAITI-Methode erläutern,
  • können ein Motivationsmodell benennen,
  • identifizieren Methoden zur Motivation im Selbststudium,
  • können ableiten, welche Methoden für die eigene Lehrveranstaltung einsetzbar sind.

Raum
Virtuell oder Z 336 (Art der Durchführung wird an die aktuelle Lage angepasst)

Referent
Prof. Andreas Franze