• DAS DHSZ UND DER FIS SKIWELTCUP DRESDEN

    22.04.2021
    Hochschulsport

    Die Weltcuprennen hier sind eine der nachhaltigsten Veranstaltungen der Saison, aus verschiedenen Gründen. Der Kunstschnee wird direkt in Dresden, in einem Hangar am Flughafen, nur aus Regenwasser und mit grünem Strom hergestellt. Die Athletinnen und Athleten kommen zu Fuß vom Hotel zur Strecke, die Zuschauer und Zuschauerinnen können mit ihrem Ticket den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen, die Strecke kann nach den Weltcuprennen von Schulklassen im Sportunterricht, langlaufbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern und zukünftig auch von Studierenden der Dresdner Hochschulen genutzt werden. Das DHSZ hat mit dem FIS Skiweltcup Dresden eine Kooperation geschlossen, so dass in Zukunft Langlaufkurse für Studierende mit prominenter Betreuung stattfinden werden. Mit dieser Vereinbarung erweitert das DHSZ sein Sportangebot. Mehr dazu ist im Universitätsjournal und auf unserer Website zu lesen.

    Skiweltcup am Elbufer in Dresden
  • Absolventenporträt: Das Ding, um das sich alles dreht

    20.04.2021
    Gründung Maschinenbau Pressestelle

    Christoph Süße beendete sein Studium der Produktionstechnik 2016. In seiner Diplomarbeit, die er bei veloheld – einer Ausgründung von Design-Studenten der HTW Dresden – schrieb, entwickelte er eine Getriebe-Rahmenbrücke für Fahrräder. Nach einem kurzen Abstecher in das Angestellten-Dasein machte sich der 33-Jährige mit seiner eigenen Radmanufaktur selbständig. Vor einem Jahr, im März 2020, gründete er Sour Bicycles. Herr Süße, was ist die Geschäftsidee hinter Sour Bicycles? Wir konstruieren Räder, die wir auch selbst fahren wollen. Unsere Räder sollen qualitativ hochwertig, funktionell, haltbar und dennoch kostengünstig sein. Jeder kann sein Rad individuell gestalten. Über den Online-Konfigurator auf unserer Webseite kann man sich das Rad selbst zusammenstellen. Die Bandbreite reicht dabei vom Rennrad bis zum Mountainbike. Wir entwickeln hauptsächlich Rahmen und Gabeln. Die Rahmen lassen wir in Taiwan fertigen, denn dort liegt seit mehr als 30 Jahren das Know-how der Branche. Einmal im Jahr überprüfe ich vor Ort die Produktion. Neben dem Direktvertrieb über unseren Laden in der Dresdner Neustadt oder unserem Webshop beliefern wir auch Fachhändler, die dann unsere Rahmen zu kompletten Fahrrädern aufbauen. Mittlerweile haben wir Kunden in Japan, USA, Kanada, Südafrika und Australien. Aber wir arbeiten auch bewusst mit lokalen Händlern zusammen. Arbeiten Sie im Team oder allein? Derzeit sind wir zu Dritt im Team. Ich kümmere ich hauptsächlich um die Produktentwicklung, das Marketing und den Kontakt zu den Händlern. Ein Kollege beschäftigt sich mit dem Einkauf und Produktservice. Der andere arbeitet in der Werkstatt und ist für die Montage und Versandvorbereitung zuständig. Je größer unser Team wird, umso definierter werden die Aufgaben. Warum haben Sie sich nach dem Studium für die Selbstständigkeit entschieden und Ihr Unternehmen gegründet? Nach dem Studium habe ich bei einem Unternehmen gearbeitet, das Elektroantriebe für Fahrräder herstellt. Nach drei Jahren entwickelte sich bei mir die Idee für eine eigene Sportradmarke. Meine Chefin war für dieses Vorhaben gleich zu begeistern und sie übertrug mir die Leitung des Projektes. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung ergab sich für mich die Möglichkeit, diese Marke zu übernehmen und mich damit selbstständig zu machen. Diese Chance habe ich ergriffen. Was begeistert Sie besonders an Ihrem Job? Das Rad ist das Ding, um das sich alles bei mir dreht. Die Begeisterung für den Radsport begleitet mich bereits mein halbes Leben. Mit der eigenen Fahrradmanufaktur habe ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Die Selbstständigkeit bietet mir ein extrem weites Aufgabenfeld. Ich begleite den gesamten Prozess der Entwicklung vom ersten Entwurf, über das Prototyping, den Besuch des Rahmenbauers in Taiwan bis hin zum Endprodukt und dessen Vertrieb. Es ein sehr befriedigendes Gefühl, dies alles selbst gestalten zu können. Welche Erfahrungen aus dem Studium konnten Sie in ihr Unternehmertum mitnehmen? Ich habe Produktionstechnik mit der Vertiefung Fertigungstechnik studiert. Das Studium ist sehr breit aufgestellt und vermittelt neben dem technischen Fachwissen auch Grundlagen der BWL. Das hilft mir aktuell sehr, den gesamten Produktionsprozess zu planen und zu begleiten. Unsere Produkte haben einen sehr hohen technischen Anspruch. Da ist es gut, ein grundsätzliches Verständnis für neue Technologien und Komponenten zu haben und zu wissen, wovon unsere Zulieferer sprechen. Die Lehre hat einen hohen Praxisbezug und die Betreuung ist sehr persönlich. Es ist schon toll, wenn dein Professor, der die Vorlesung hält, auch die entsprechende Übung dazu anbietet. So gibt es immer die Möglichkeit direkt Fragen zu stellen. Eine bessere Vorbereitung für meine Selbstständigkeit hätte ich mir nicht vorstellen können. Kontakt Christoph Süße Sour Bicycles https://sour.bike

    Porträt Patrick Süße
    Sour Bicycles
  • Für den Sächsischen Gründerpreis nominiert

    19.04.2021
    Gründung

    AidBoards entwickeln umweltfreundliches Mobiliar wie Feldbetten, Tische und Hocker für die humanitäre Hilfe und den Katastrophenschutz und gehören zu den insgesamt zehn innovativen Gründungskonzepten und Geschäftsideen, die für den Preis nominiert wurden. Gemeinsam mit Flexora, die flexible Sensorfolien für die Industrie 4.0 entwickeln und Semodia, die sich mit semantischer Modellierung in der Prozessindustrie beschäftigen, ziehen sie nun in die nächste Wertungsrunde ein. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 14. Juli 2021 im Rahmen der futureSAX-Innovationskonferenz prämiert. Jedes Jahr richtet futureSAX, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, die drei Sächsischen Staatspreise für Gründen, Transfer und Innovation im Auftrag des Sächsischen Wirtschaftsministeriums aus. Aus 135 zugelassenen Bewerbungen nominierte die Fachjury acht weitere Gründungskonzepte und Geschäftsideen für den Sächsischen Transferpreis und zwölf für den Sächsischen Innovationspreis. Weitere Informationen zum Team AidBoards gibt’s hier . Weitere Informationen zu den Sächsischen Staatspreisen hier .

    Fotos vom Team AidBoards
  • Leichter Gründen mit finanzieller Förderung

    19.04.2021
    Gründung

    Michael arbeitet an einer neuen Gründungsidee im Bereich Gesundheitswesen und war am letzten Donnerstag dabei, als futureSAX mit ihrer virtuellen GründenRoadshow bei dresdenIexists an der HTW Dresden stoppte. Gemeinsam mit der Gründungsschmiede der HTW stellte futureSAX Gründungsinteressierten dieses Förderprogramm näher vor. Dabei wurden die Fördervoraussetzungen und der Bewerbungsprozess intensiv beleuchtet und zahlreiche Fragen beantwortet. Nun wissen alle, worauf es ankommt, wenn es darum geht, sich mit einem Gründungsprojekt erfolgreich um einen monatlichen Zuschuss von 1.000 Euro zu bewerben. Der Zuschuss wird für 12 Monate gezahlt und soll zur Finanzierung des Lebensunterhalts beitragen, damit mehr Raum und Zeit für die Verwirklichung der eigenen Geschäftsidee bleibt. Marlen Walther, Mitgründerin von Pflanznest , erzählte den Teilnehmern aus erster Hand, worauf es im einzureichenden Ideenpapier ankommt. Stichworte hier sind das Business Model Canvas, das als Grundlage und inhaltliches Rahmengerüst dienen sollte. Dazu eine klare Beschreibung des Kundenproblems und wie genau es gelöst wird. Ihr Team hatte sich 2019 um den InnoStartBonus beworben und war erfolgreich. Wertvolles Feedback gab es auch vom Leiter der Gründungsschmiede Prof. Ralph Sonntag, der als Mitglied im Expertengremium bei futureSAX die Ideenpitches der zweiten Bewerbungsphase bewertet. „Auf zwei Dinge kommt es an“, sagt er. „Eine solide Präsentation, die keine Fragen offen lässt und die Persönlichkeit der Gründer:innen, die für ihr Projekt brennen müssen. Wenn beides stimmt, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung sehr gut“, so Sonntag. Interessant waren auch die Produkt- und Serviceideen der angehenden Gründer:innen aus den Dresdner Hochschulen im dresdenIexists Verband. Von einer neuen Spielidee, über innovative Videoproduktionstechnik bis hin zu einer digitalen Lösung für die Gesundheitsbranche war eine breite Palette vertreten. Wir hoffen, dass sich viele Teams auf den Weg in den Bewerbungsprozess machen. Bis zum 09. Mai können die Ideenpapiere noch eingereicht werden. Wir sind gespannt und bleiben dran! Über die Veranstalter futureSAX ist die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen und betreut das InnoStartBonus Programm und die Geförderten im gesamten Förderzeitraum. Bewerbung unter www.futuresax.de/gruenden/innostartbonus . Die Gründungsschmiede ist Gründungsinkubator an der HTW Dresden zur Förderung innovativer Geschäftsideen und Partner von dresden|exists , dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Email: gruendungsschmiede@htw-dresden.de

    Bild der Teilnehmer der InnoStartBonus Veranstaltung
  • Career-Building Elements – neue Chancen für weibliche MINT-Talente: Femtec schließt Kooperation mit HAWtech

    16.04.2021
    Pressestelle

    Erklärtes Ziel ist es, mehr Schülerinnen für ein MINT-Studium zu begeistern, Studentinnen stärker zu vernetzen, den Übergang in die berufliche Karriere zu erleichtern und den Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks zu fördern. Nach Bedarfsanalyse und anschließender Entwicklung eines passgenauen Curriculums in 2021 ist die Realisierung des neuen Angebots „Career-Building Elements“ ab 2022 vorgesehen. So erfreulich es ist, dass der Anteil der MINT-Studienanfängerinnen in den letzten Jahren langsam aber stetig angestiegen ist, sind Frauen trotz zahlreicher Initiativen in naturwissenschaftlichen sowie technischen Studienfächern nach wie vor unterrepräsentiert: Insgesamt sind gerade einmal etwas mehr als 32 Prozent (1) der Studierenden weiblich. Das neue Entwicklungsprogramm „Career-Building Elements“, das die Femtec GmbH gemeinsam mit der HAWtech in den kommenden Monaten entwickeln wird, will daran etwas ändern: Bereits im Übergang von Schule zu Hochschule sollen Mädchen, die sich für die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik oder Technik begeistern, ermutigt werden, ein technikfokussiertes Studium zu beginnen. Aber wenn sie sich dafür entscheiden, was kommt danach? Das Projekt möchte attraktive Vernetzungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, damit sich Studentinnen in MINT-Fächern besser austauschen, bestärken und unterstützen können. Als zentraler inhaltlicher Bestandteil des studienbegleitenden Programms ist die Phase Berufsstart und Beginn der individuellen Karriere anvisiert. Mit einem konkreten Praxisbezug können attraktive Kontakte und Schnittstellen zu neuen Partnerorganisationen der Wirtschaft geschaffen werden. Hier werden insbesondere der Mittelstand und regionale Unternehmen als Partner:innen fokussiert. Die Etablierung einer nachhaltigen Vernetzung der Absolventinnen über das Programm hinaus rundet den Projektumfang ab. Langfristige Partnerschaft zwischen Angewandter Wissenschaft und Wirtschaft „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Femtec“, so Prof. Dr. Ralph Stengler, Sprecher der HAWtech und Präsident der Hochschule Darmstadt. „Es ist uns ein zentrales Anliegen, als HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften nicht nur erstklassige Studiengänge mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt anzubieten, sondern mit dem neuen Programm auch dafür zu sorgen, dass unsere Absolventinnen sich noch stärker vernetzen können. Dadurch entsteht eine sehr attraktive Chance, erfolgreich ins Berufsleben zu starten und nachhaltig vielfältige Karriereoptionen wahrzunehmen. Unser langfristiges Ziel ist es, gemeinsam mit der Femtec GmbH ein tragfähiges Netzwerk für MINT-Talente aufzubauen. Denn ganz egal, ob in der Schule, im Studium oder später im Berufsleben: Die richtigen Kontakte können die richtigen Türen öffnen.“ „Gerade im Jubiläumsjahr das Netzwerk um sechs attraktive Hochschulen erweitern zu können, gebündelt in einem Verbund, ist für uns eine riesige strategische Chance. Die neue Kooperation wird unsere Angebotspalette bereichern – und sorgt somit für noch mehr Vielfalt innerhalb unseres Netzwerkes. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Programm einen weiteren, entscheidenden Beitrag zu mehr Diversität und Chancengleichheit im MINT-Bereich leisten“, so Marion Zeßner, Geschäftsführerin der Femtec GmbH. Unternehmen für Programmpartnerschaft gesucht Um passgenaue, attraktive Lösungen entwickeln zu können, ist das Projekt sehr bedarfsorientiert konzipiert. Die neuen Vernetzungs- und Weiterbildungsformate orientieren sich konkret an den Bedürfnissen möglicher Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit im Rahmen von Career-Building Elements bietet interessierten Organisationen zahlreiche Möglichkeiten: Einerseits können sie besonders engagierte und hochmotivierte MINT-Talente gewinnen, andererseits die Diversität in ihren Teams stärken und auf diese Weise ihre eigene Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit sichern. Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist der Projektleiter Martin Harz-Vrátil, E-Mail: harz-vratil@femtec.org . Über HAWtech „Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden“ – unter diesem Motto haben 2009 sechs im Bereich der Ingenieurwissenschaften führende Hochschulen die bundesweite „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ (HAWtech) gegründet. Zu den Gründern gehören die FH Aachen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Jede der beteiligten Hochschulen verfügt über einen ausgeprägten technischen Schwerpunkt, genießt in diesem Bereich eine sehr hohe Reputation und ist mit ihren Standorten in einer wirtschaftlich attraktiven Region in Deutschland beheimatet. Insgesamt sind an den Hochschulen der HAWtech rund 64.000 Studierende eingeschrieben. Weitere Informationen: www.hawtech.de Über Femtec: Femtec GmbH wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, weibliche MINT-Talente in Wirtschaft und Wissenschaft besser zu vernetzen und bei der persönlichen Karriereentwicklung zu unterstützen. Das Netzwerk qualifiziert mit Angeboten bereits in der Schule und ermöglicht zielstrebigen Studentinnen mit dem Career-Building Stipendium ausgezeichnete Karriereperspektiven. Diversity-Programmentwicklung für Organisationen und Karriereberatung für Professionals sind weitere Bausteine zur Stärkung vielfältiger Organisationen. Engagierte Frauen, namhafte Technologie-Unternehmen sowie führende wissenschaftliche Institutionen, technische Universitäten und Hochschulen bilden gemeinsam das Femtec Netzwerk. Weitere Informationen: https://www.femtec.org

    Junge Frau mit Logo von HAWtech und Femtec
  • Ob Abschlussarbeit oder Berufsstart – Die Firmenkontaktmesse „Karrierewege“ vernetzt Studierende und Unternehmen

    15.04.2021
    Career Service Pressestelle

    Mit mehr als 60 Unternehmen – vom Konzern bis zu Nonprofit-Organisationen, von internationale bis regionale Firmen – können Studierende an diesem Tag individuelle Gespräche, sogenannte Dates, führen. Wer ein Praktikum, einen Partner für die Abschlussarbeit, eine Einstiegsstelle oder eine Stelle als Werksstudent sucht, wird hier fündig. Bereits seit dem 6. April können die registrierten Nutzerinnen und Nutzer ein Profil anlegen und sich durch die Unternehmensprofile swipen. Besteht ein gegenseitiges Interesse heißt es „It’s a match!“ und der direkte Austausch kann beginnen. Tanja Sonntag vom Career Service empfiehlt: „Wer sich optimal auf die Messe vorbereiten möchte, kann auf der Lernplattform OPAL einen Leitfaden und einen umfangreichen Fragekatalog zur Gesprächsvorbereitung herunterladen.“ Die Anmeldung erfolgt über die App Talentefinder

    Junge Frau mit Mobilphone
    Magnet.me/Unsplash
  • Plätze sichern...

    08.04.2021
    Hochschulsport

    Zur Ansicht und Buchung gelangt Ihr hier

    Büroarbeitsplatz
  • Von der ersten Idee zum Erfolg: Die Veranstaltungsreihe „Kaffee.Kicker.Und Kontakte“ liefert spannende Einblicke in die Welt der Startups

    07.04.2021
    Gründung Pressestelle

    Seit dem letzten Wintersemester bietet die Gründungsschmiede mit dem virtuellen Format „Kaffee.Kicker.Und Kontakte - Die Startup-Kaffeepause“ spannende Einblicke in die Dresdner Gründungsszene. Das Besondere daran: die hellen Köpfe hinter den Startups saßen früher selbst einmal in den Reihen der HTW Dresden. Heute sind Stadt.Land.Netz, WHISP und Marktschwärmer aus der Region nicht mehr wegzudenken. Mit ZIGPOS präsentiert im April ein weiteres Unternehmen seine Gründungsstory – erzählt von der ersten Idee bis zum ersten Angestellten und wie es auf dem Weg zum Erfolg so manchen Stolperstein zu überwinden galt. Vor einigen Jahren haben die Elektrotechniker Christoph und Erik, Absolventen der Hochschule, ein Funksystem zur Bestimmung von Positionsdaten entwickelt. Wafer-Transportboxen in der Halbleiterindustrie oder Beatmungsmaschinen in Krankenhäusern lassen sich damit in Sekundenschnelle hochgenau lokalisieren. Mit diesen Daten können Prozesse verbessert, Fehler minimiert und Zeit eingespart werden. Bei einer Tasse Kaffee berichten die ZIGPOS-Gründer, wie sie es zum skalierbaren Produkt in Massenfertigung geschafft haben, bei welchen Industrieunternehmen ihre Lösung heute im Einsatz ist und wie man vom Student zum Chief Innovation Officer bei ZIGPOS wird. Am Ende bleibt wie immer Zeit für Austausch und Fragen. „Mit der neuen Eventreihe wollen wir zeigen, wie aus den verschiedensten innovativen Ideen erfolgreiche Unternehmen wachsen können und wie unternehmerische Selbständigkeit den Weg in eine spannende Karriere öffnen kann“, sagt Heinrich Leuschner. Er ist Startup-Coach an der Gründungsschmiede und begleitet Studierende und Forschende der Hochschule auf diesem Weg. „Dabei werfen wir einen Blick in verschiedene Branchen.“ In der erste Startup-Kaffeepause erzählte Marcus A. Dawidjan von Stadt.Land.Netz. wie ihr Planungssystem die Beförderung von Schüler:innen erleichtert. Fanny Schiel von Marktschwärmer zeigte, wie nachhaltiger, regionaler Einkauf funktionieren kann und die Developer von WHISP, wie es ihre App „Clear Intervallfasten“ in Kürze zu über 500.000 Downloads geschafft hat. Startup-Luft schnuppern und Kontakte knüpfen Viele Teilnehmer wollen einfach nur Startup-Luft schnuppern. So wie Melanie, Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der HTW Dresden: „Ich finde Kaffee.Kicker.Und Kontakte eine super Möglichkeit, um die Welt des Gründens kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und um eigene Ideen reifen zu lassen. Durch meine Teilnahme ist meine eigene Entwicklung dahingehend erst wirklich ins Rollen gekommen.“ Moritz, der im 2. Semester Wirtschaftsingenieurwesen studiert, ging es ähnlich. Er wollte unbedingt hören, wie Student:innen der HTW Dresden den Weg zum eigenen Unternehmen geschafft haben. Gleichzeitig suchte er nach Möglichkeiten, neben seinem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und hat dabei vor allem an Startups gedacht. Heute arbeitet er im Gründerteam SHARK, das Wassersportgeräte entwickelt. „Dass ich so schnell ein Team gefunden habe, freut mich sehr“, sagt Moritz. Bei SHARK ist er inzwischen fest integriert und begleitet dort die wirtschaftlichen Prozesse. Das Team lässt sich von Heinrich Leuschner in der Gründungsschmiede regelmäßig beraten. Über die Veranstalter Die Gründungsschmiede ist Gründungsinkubator an der HTW Dresden zur Förderung innovativer Geschäftsideen und Partner von dresden|exists, dem Startup-Service der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur Anmeldungen für die virtuelle Startup-Kaffeepause mit ZIGPOS geht’s hier Weitere Veranstaltungen der Reihe Kaffee.Kicker.Und Kontakte – Die Startup-Kaffeepause werden regelmäßig auf den Seiten der Gründungsschmiede und im HTW-Veranstaltungskalender veröffentlicht.

    Blick auf ein Tablet mit Ansicht der letzten Kaffe, Kicker und Kontakte Veranstaltung
  • KAFFEE.KICKER UND KONTAKTE. - Die Startup-Kaffeepause

    06.04.2021
    Gründung

    Vor einigen Jahren saßen sie selbst noch in den Reihen der HTW Dresden - heute zählen sie zu den spannendsten Gründerteams der Landeshauptstadt. In einer Reihe von Events blickst du hinter die Kulissen dieser Startups. Sie erzählen von ihrer Reise von der Idee bis zum ersten Angestellten und darüber hinaus. Dabei wird natürlich kein Stolperstein ausgelassen. Ausreichend Zeit für all deine Fragen rund um eine Gründung gibt es im Anschluss on top. Die nächste Kaffeepause machen wir am 14.04.2021 um 14:00Uhr bei der ZIGPOS GmbH. Was wäre die Welt ohne GPS? Jedes Smartphone, jedes Auto und zahlreiche Anwendungen basieren auf Positionsdaten. Doch das funktioniert nicht in Gebäuden und auch nicht genau genug für viele Anwendungen in der Industrie. Die HTW Elektrotechniker Christoph und Erik haben daher 2012 ein Funksystem entwickelt, welches - ähnlich wie GPS - die Position von Dingen bestimmen kann. So werden Fahrzeuge in Tiefgaragen, Wafer-Transportboxen in der Halbleiterindustrie oder Beatmungsmaschinen in Krankenhäusern in sekundenschnelle hochgenau lokalisiert. Mit diesen Daten lassen sich Prozesse verbessern, Fehler minimieren und Zeit einsparen. Der Weg vom Evaluation Board und erstem Demonstrator bis zum skalierbaren Produkt in Massenfertigung war interessant und herausfordernd. Heute arbeitet ZIGPOS als kleine Dresdner Firma mit Startup-Flair für einige Industrie-Schwergewichte auf der ganzen Welt. Dabei schaffen sie mit ihrem Entwickler-Team immer neue Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Im aktuellen KAFFEE.KICKER.UND KONTAKTE – Meeting erzählt uns Paul Balzer vom spannenden Weg des Unternehmens und wie man als ehemaliger Student der Fahrzeugtechnik / Mechatronik zum Chief Innovation Officer bei ZIGPOS wird. Auf einen virtuellen Kaffee mit der ZIGPOS GmbH: # eine Stunde lang Impulse und Zeit für Fragen # Kaffeepause am 14.04.2021 um 14:00Uhr # coronakonforme Onlinekonferenz # besonders interessant für Fachbereiche Informatik, E-Technik, Maschinenbau/Fahrzeugtechnik, BWL, Wing # ...und alle Gründungsinteressierten. Melde dich hier an: https://airtable.com/shrGjniPnCHh4DieY Du hast selbst eine Idee und willst wissen, ob und wie du daraus ein Business entwickeln kannst? Dann schau bei uns in der Gründungsschmiede vorbei und lass dich beraten ! +++ Coming up bei Kaffee.Kicker.Und Kontakte +++ Technologie trifft Health App Triff dich auf einen virtuellen Kaffee mit Cathleen Scharfe, Android-Entwicklerin und Inhaberin einer Agentur für Health Apps. Mehr Informationen und Anmeldung hier

    Bild von Zigpos
  • Europäischer Austausch bis 2027 gesichert: HTW Dresden erhält Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE)

    01.04.2021
    International Pressestelle

    Sie legt Grundprinzipien fest, die Hochschulen bei der Beantragung und Durchführung von Erasmus+ - Aktivitäten erfüllen müssen. Um eine ECHE zu erhalten, müssen sich europäische Hochschulen bewerben. Die Hochschulen werden in den Bereichen Erasmus Policy Statement, Einhaltung und Implementierung der ECHE-Richtlinien sowie Qualität der Verwaltungsstrukturen geprüft. Die Europäische Kommission bewertete nun den ECHE-Antrag der HTW Dresden mit 100 von 100 möglichen Punkten. Damit ist eine Fortsetzung des Programms an der HTW Dresden bis 2027 gesichert. Bereits seit 1993 beteiligt sich die HTW Dresden am Programm Erasmus+. Das EU-Förderprogramm ermöglicht Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten, internationale Erfahrungen im Ausland zu sammeln und unterstützt bei der Umsetzung der Austauschprogramme. Zentrale Bestandteile des Programmes sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS), die Studiengebührenfreiheit an der Partnerhochschule und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden. Bisher sind insgesamt 1799 Studierende mit Erasmus ins Ausland gegangen. Aktuell sind die Reisemöglichkeiten zwar pandemiebedingt stark eingeschränkt. Die Vorfreude auf Auslandsaufenthalte ist dennoch da. Allein im Wintersemester 2021/2022 planen 112 Studierende, über Erasmus+ ins Ausland zugehen. Wir hoffen, dass wir unseren Studierenden diesen Wunsch erfüllen können.

    Erasmus Flagge
    HTW Dresden/ Peter Sebb

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)