• Hochschulsport-Fusion in Dresden besiegelt

    01.03.2021
    Hochschulsport Pressestelle

    Mit Veröffentlichung der Ordnung zur Leitung und zum Betrieb des Dresdner Hochschulsportzentrums (DHSZ) vom 18. Juni 2020 wurde aus dem Universitätssportzentrum (USZ) der TU Dresden das DHSZ. „Mit der Gründung des Dresdner Hochschulsportzentrums wurde der Weg zu einem in Deutschland bisher einmaligen Vorhaben im Hochschulsport geebnet – die Fusion und Kooperation der Hochschulsporteinrichtungen am Standort in Dresden innerhalb einer gemeinsamen Einrichtung“, fasst der Kanzler der Technischen Universität Dresden, Dr. Andreas Handschuh, zusammen. Aufbauend auf dieser namentlichen und inhaltlichen Änderung des letzten Jahres schließen sich nun zum 1. April 2021 die Hochschulsporteinrichtungen der TU Dresden und der HTW Dresden unter diesem Dach zusammen, um für Studierende aller Dresdner Hochschulen einen attraktiven Hochschulsport anzubieten. Das DHSZ wird mit diesem Schritt eine gemeinsame zentrale Einrichtung des Hochschulsports mit Sitz an der Technischen Universität. „Mit dieser spezifischen Fusionierung der beiden größten Hochschulen in Dresden ist nicht nur der Grundstein für weitere Hochschulkooperationen gelegt, sie bietet vor allem viel Potential für die Weiterentwicklung des Hochschulsports in und um Dresden“, so Dr. Handschuh. „Für die HTW Dresden eröffnet die Fusionierung vor allem für unsere Studierenden eine Reihe neuer Möglichkeiten im Rahmen des Hochschulsportes und es ist wirklich schön, dass diese einmalige Amtshandlung ausgerechnet am letzten Arbeitstag vor meinem Ruhestand, der am 01.03.2021 beginnt, vollzogen werden kann“, freut sich HTW-Kanzlerin Monika Niehues. „Ich bin auch überzeugt, dass unser Sportverantwortlicher Nick Breuer gemeinsam mit dem Team der Technischen Universität die neuen Möglichkeiten nutzen und viele innovative Ideen umsetzen wird.“ Der Fusionsvertrag wurde im Festsaal des Rektorates der TU Dresden – Corona-bedingt ohne Öffentlichkeit – unterzeichnet und parallel die mit dieser Verbindung einhergehende Anpassung der Ordnung des DHSZ unter Einbeziehung der für die Verabschiedung notwendigen Gremien weiter vorangetrieben. Neben der Unterzeichnung des Fusionsvertrages wurde auch der zukünftig dreiköpfige geschäftsführende Vorstand, mit dem Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Sportlehrer Marko Schimke an der Spitze, der Öffentlichkeit vorgestellt. Der gesamte Prozess wird im April 2021 mit der Veröffentlichung der neuen Ordnung des Dresdner Hochschulsportzentrums abgeschlossen sein und die gemeinsame Arbeit aufgenommen. „Dabei werden wir das Dresdner Hochschulsportzentrum als eines der größten Hochschulsportzentren in Deutschland etablieren und durch unsere gemeinsame Arbeit weiter voranbringen und ausbauen“, beschreibt Marko Schimke die zukünftige Ausrichtung des DHSZ. Das bisherige Team bleibt bestehen und wird durch das Vorstandsmitglied Nick Breuer von der HTW Dresden und den Hochschullehrer Prof. Stefan Odenbach als Vorstand für Hochschulkommunikation verstärkt. Das zukünftige Team des DHSZ freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und die hoffentlich bald wieder beginnenden Hochschulsportkurse und Veranstaltungen. Weitere Informationen zum Dresdner Hochschulsportzentrum: www.tu-dresden.de/dhsz

    Monika Niehues, Kanzlerin der HTW Dresden; Prof. Stefan Odenbach, DHSZ-Vorstand für Hochschulkommunikation; Marko Schimke, Vorstandsvorsitzender DHSZ; Nick Breuer, Vorstandsmitglied DHSZ; Dr. Andreas Handschuh, Kanzler der TU Dresden
    TUD / Michael Kretzschmar
  • Kanzlerin Monika Niehues verabschiedet

    25.02.2021
    Pressestelle

    Monika Niehues ist der HTW Dresden seit vielen Jahren eng verbunden und hat die Hochschule wesentlich mitgeprägt und gestaltet. 1992 gehörte sie zur Gründungskommission der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Von 2000 bis 2009 leitete sie das Dezernat für Studienangelegenheiten. In dieser Funktion war sie stark in die Umgestaltung der Studienorganisation im Zuge der Bologna-Reform involviert. Ein herausragendes Projekt auf dem Weg zur Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen war die Einführung des HTW-Chipkartensystems HITCard. Die Karte ist heute eine wesentliche Grundlage für das neue Chipkarten-Projekt Campus4You, das derzeit gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wird. Als Kanzlerin verantwortete sie seit 2009 die zentralen Servicebereiche, war Vorgesetzte für das gesamte nichtwissenschaftliche Personal und zuständig für die Bewirtschaftung der Haushalt- und Drittmittel der Hochschule. Unter ihrer Leitung errang die Hochschule im Rahmen der neuen Hochschulsteuerung die Selbststeuerfähigkeit. Damit verbunden war die erfolgreiche Einführung von Risiko- und Qualitätsmanagementsystemen. Ein bedeutender Erfolg in ihrer Amtszeit war die Erarbeitung des baulichen Entwicklungskonzeptes der Hochschule. Durch ihr Wirken gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement konnten unter zum Teil komplizierten Bedingungen viele Baumaßnahmen realisiert werden. Dazu zählt auch die gegenwärtige Errichtung des Universalgebäudes, die bisher größte Einzelbaumaßnahme der HTW Dresden. Neben ihren zahlreichen Aufgaben war Monika Niehues Mitglied des Verwaltungsrates des Studentenwerkes. Für ihr langjähriges herausragendes Engagement wurde sie 2019 mit der Verdienstmedaille des Deutschen Studentenwerkes geehrt. Bei der Verabschiedung im Rahmen der digitalen Sitzung des Senates am 23. Februar dankte die Rektorin, Prof. Katrin Salchert, der scheidenden Kanzlerin im Namen der gesamten Hochschule: „Ich danke Frau Niehues herzlich für ihr außerordentliches Wirken in all diesen Jahren und ihren unermüdlichen Einsatz, unsere Hochschule – insbesondere die Verwaltung als wichtigem Rückgrat von Lehre und Forschung – weiterzuentwickeln und voranzubringen.“ Monika Niehues richtete ihren Dank an alle, die sie in den zurückliegenden Jahren begleitet haben: „Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass ich in all dieser Zeit und in diesen vielen unterschiedlichen Positionen so viele Menschen erlebt habe, die mich motiviert und unterstützt haben und die bereit waren, gemeinsam Dinge anzugehen. Diese gute Zusammenarbeit war die Basis für viele erfolgreich abgeschlossene Projekte.“ Das Verfahren zur Bestellung eines neuen Kanzlers/ einer neuen Kanzlerin läuft derzeit. Bis zu dessen Abschluss wird Alexander E. Müller, Leiter des Hochschulrechenzentrums, zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben interimsweise die Leitung der Verwaltung übernehmen.

    Kanzlerin Monika Niehues
  • HTW Dresden und Techniker Krankenkasse fördern Gesundheit im Studium

    23.02.2021
    Hochschulsport Pressestelle Studium

    Steigende Studierendenzahlen, Veränderungen administrativer Prozesse sowie die Umstellung auf eine überwiegend digitale Lehre bestimmen derzeit den Arbeits- und Studienalltag vieler Mitglieder der Hochschule. Das sind Herausforderungen, die mit einem Kulturwandel innerhalb der Hochschulen deutschlandweit einhergehen. Bereits vor Corona und Online-Studium klagte jeder vierte Studierende in Deutschland über Stress und Erschöpfung, das ergab eine Studie der TK. Die Gründe sind vielfältig: Prüfungsdruck ist einer, aber auch Zukunftsangst gehört dazu. Monika Niehues, Kanzlerin der HTW Dresden: "Die aktuelle Situation während der Corona-Pandemie stellt Studierende zusätzlich zum Studium der gewählten Fachrichtung vor weitere enorme Herausforderungen, bei denen vor allem eine gute Selbstorganisation gefragt ist. Umso wichtiger bleibt es, Belastungen soweit wie möglich abzubauen und die Gesundheitsförderung nicht aus den Augen zu verlieren." Ziel des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes an der HTW Dresden ist es, optimale Rahmenbedingungen für einen verantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu schaffen. Das bedeutet, nachhaltige Hochschulstrukturen aufzubauen und zu unterhalten, die ein gesundes Studieren, Forschen und Arbeiten ermöglichen. Um den gesundheitlichen Bedarf der Studierenden und der Beschäftigten zu ermitteln und zu priorisieren, wird zuerst die Ausgangssituation erfasst: Welche Belastungsfaktoren bestehen, wie sind die Strukturen, wie viele Bewegungs- und Entspannungspausen sind gegeben, wie ist die Ergonomie gestaltet? Daraus entstehen Maßnahmen, die gemeinsam mit der TK umgesetzt werden. "Entscheidend für uns ist, dass wir neben der engen Zusammenarbeit mit allen wichtigen hochschulinternen Partnern wie der Hochschulleitung, dem Career Service, dem Hochschulsport und dem StuRa unsere Studierenden partizipativ einbinden und mit ihnen gemeinsam verschiedene Teilprojekte umsetzen", so Kanzlerin Niehues. "Der Aufbau eines SGM ist ein längerer Prozess, der die externe Unterstützung im Rahmen des Präventionsgesetzes durch Krankenkassen benötigt. Wir sind deshalb sehr froh, dass wir mit der TK einen insbesondere für die Studierendengesundheit sehr erfahrenen Partner gewinnen konnten. Das SGM in Kombination mit dem bestehenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement der HTW Dresden ist ein wichtiger Schritt; denn ein positiver, gesundheitsförderlicher Studienalltag beeinflusst maßgeblich den Studienerfolg." Die Kooperation mit der TK umfasst deshalb auch die Weiterentwicklung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für die HTW Dresden. "Unser gemeinsames Ziel ist, nachhaltige gesundheitsförderliche Veränderungen für die gesamte Einrichtung zu unterstützen", sagt Dirk Reinhardt, Teamleiter der TK in Dresden. "Mit Führungskräfteseminaren, Kursangeboten, Gesundheitstagen und dem Aufbau von geeigneten Strukturen begleiten wir die HTW Dresden auf ihrem Weg zur gesunden Hochschule."

    Unter
  • Wohlfühlen trotz Sommerhitze – Forschungsprojekt begleitet praktische Vorsorge und Anpassung in Stadtquartieren

    23.02.2021
    Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle

    Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt für weitere zwei Jahre. In Phase II geht es um die praktische Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. In den Blick nimmt das Projekt dabei auch das Thema Gesundheit. Beraten, qualifizieren, umsetzen – das steht im Mittelpunkt des Projektes „HeatResilientCity II“. Ziel ist es dabei, viele Praxis-Akteur*innen mit dem Thema Hitzeanpassung in Stadtquartieren vertraut zu machen, neue Netzwerke zu bilden und gemeinsam geeignete Werkzeuge und Entscheidungshilfen für die Stadt- und Freiraumplanung, aber auch das individuelle Handeln von Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln. Zum Projektkonsortium gehören dabei weiterhin das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, welches das Projekt koordiniert, die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt sowie die Landeshauptstädte Dresden und Erfurt. Neu im Projektteam ist das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Dresden. Auch das Erfurter Gesundheitsamt und die Großvermieter Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden und Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft Erfurt werden im Projekt mitwirken. Das in Phase I des Projektes von Oktober 2017 bis Januar 2021 erarbeitete Wissen rund um die Anpassung an Sommerhitze in Stadtquartieren und einzelnen Gebäuden soll in Phase II gezielt in die Breite getragen werden. Geplant sind Informations- und Qualifizierungsangebote für Mitarbeitende in kommunalen Verwaltungen, aber auch für Fachverbände, Stadtparlamente, Gebäudeeigentümer und -verwaltungen sowie die breite Bevölkerung. Gemeinsam mit den Stadtverwaltungen von Dresden und Erfurt wird dabei genau geprüft, welche Hemmnisse überwunden werden müssen, um das Thema Prävention und Hitzeanpassung in kommunales Handeln überführen zu können und auch eine bessere Kooperation über Ämtergrenzen hinweg zu erreichen. Die Verwaltungen werden die wissenschaftlichen Partnereinrichtungen außerdem dabei unterstützen, digitale Datenangebote, Instrumente und Planungshilfen zu erarbeiten. Diese sollen es künftig erleichtern, Stadträume mit dringendem Handlungsbedarf zu identifizieren und die Wirksamkeit von verschiedenen Maßnahmen abzuschätzen und zu bewerten. In der Fortführung des Projektes soll das Thema Gesundheit stärker als bisher beleuchtet werden. Lange Hitzeperioden im Sommer wirken sich schon heute vielerorts negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit großer Bevölkerungsteile aus. Unter anderem soll ein Gesundheitsnetzwerk „Hitzeprävention“ entstehen. Das Amt für Gesundheit und Prävention in Dresden plant, in einem Handbuch wichtige Informationen für Multiplikator*innen zusammenzutragen. Die Forschungsarbeiten aus der ersten Projektphase werden in „HeatResilientCity II“ fortgeführt und vertieft. So wird etwa geprüft, wie sich Erkenntnisse aus den untersuchten Stadtquartieren in Dresden und Erfurt auch auf andere Klimaregionen und Stadtstrukturen in Deutschland übertragen lassen. Ebenso sollen bereits erprobte Analysemethoden, mit denen sich die Auswirkungen von Sommerhitze auf Gebäude beurteilen lassen, auf weitere Gebäudetypen angewendet werden. Damit lässt sich die Hitzebelastung verschiedener Gebäudetypologien vergleichen. Welchen Einfluss unterschiedliche Anpassungsmaßnahmen im Freiraum auf die Hitzebelastung im Gebäude haben, wird ebenfalls im Projekt analysiert. Hintergrund Das Projekt „HeatResilientCity II“ (Hitzeanpassung urbaner Gebäude- und Siedlungsstrukturtypen – Akteursorientierte Umsetzungsbegleitung zur Stärkung der Klimaresilienz und Gesundheitsvorsorge) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Für die Laufzeit von Februar 2021 bis Januar 2023 erhält das Projekt insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Wissenschaftliche Partnereinrichtungen sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Verbundleitung), das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), die Professur für Meteorologie an der Technischen Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Professur Bauphysik/Bauklimatik und Raumlufttechnik sowie Professur Baukonstruktion. Praxispartner sind die Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt sowie Amt für Gesundheit und Prävention und die Landeshauptstadt Erfurt, Umwelt- und Naturschutzamt. Assoziierte Partner sind das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft eG in Dresden und die Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft eG in Erfurt. Ein breites Bündnis von weiteren Partnern unterstützt im Rahmen der Qualifizierungsangebote: Dies sind die Architektenkammern Sachsen und Thüringen, die Thüringer Energie- und Greentech-Agentur (THEGA), die Ingenieurkammer Thüringen, die AGETHUR Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen, die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung (SLfG), das WHO-Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland, die Landesseniorenvertretung für Sachsen e. V. (LSVfS) sowie die Sächsische Landesapothekerkammer (SLAK). Internetseite des Projektes: http://heatresilientcity.de/ Über das vorangegangene Projekt berichteten wir in der letzten Ausgabe unseres Hochschulmagazins WISSEND .

    Blick auf ein Gebäude
  • Ausgezeichnete Nachwuchsforschung gesucht

    19.02.2021
    Forschung

    Auch dieses Jahr gibt es wieder die Chance für junge Forscher am Wettbewerb um den Nachwuchsforscherpreis an der HTW Dresden teilzunehmen. Gesucht sind Promovierende der HTW Dresden bzw. frisch Promovierte des letzten Jahres (Stichtag 1. Juni 2020). Das Thema oder der Status der Arbeit sind dabei nicht so entscheidend, es zählt vielmehr, mit welchem Engagement und Innovationskraft das Thema verfolgt wurde und wie es präsentiert wird. Im zweistufigen Verfahren werden die Skizzen durch die Senatskommission Forschung bewertet. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird im Rahmen des Campustag am 19. Juni 2021 bekanntgegeben und geehrt. Die Dotierung für den 1. Platz beträgt 1.000 Euro.

    Graduiertenhüte fliegen in die Luft
  • Gründung virtuell und interkulturell – Jordanische und deutsche Studierende entwickeln gemeinsam Geschäftsmodelle

    17.02.2021
    International Lehre Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Ziel des vom DAAD geförderten Projektes an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist es, das Thema Gründung stärker in die Lehre an beiden Hochschulen einzubinden und gleichzeitig virtuelle Lehr- und Lernmethoden zu erproben. Dazu fand unter anderem ein Online-Seminar mit jeweils zehn jordanischen und deutschen Studierenden statt. Im Rahmen einer Simulation setzten sie eine Unternehmensgründung um: von der Idee, über die Konzeption eines Geschäftsmodells und das Erarbeiten eines Finanzplans bis hin zum Pitch vor potenziellen Investoren. Die Studierenden arbeiteten in internationalen Teams, begleitet wurden sie dabei von den Professoren der Partnerschulen. Darüber hinaus berichteten Experten aus Jordanien und Deutschland über ihre eigenen Gründungserfahrungen. „Neben den fachlichen Anforderungen und dem interkulturellen Kontext war insbesondere das Arbeiten im virtuellen Raum eine Herausforderung für die Studierenden.,“ resümiert Professor Ronny Baierl, der für das Projekt gemeinsam mit Professor René Thamm an der HTW Dresden verantwortlich zeichnet. Es entstanden sehr unterschiedliche Strategien. Während einige Gründerteams auf eine Kostenführerschaft setzten, entwickelten andere ausgefeilte Kundenlösungen und strebten eine Qualitätsführerschaft an. Wie in der unternehmerischen Realität zeigte sich, dass unterschiedliche Ansätze zum Erfolg führen können, aber letztlich ein Unternehmen am Markt dominiert. So erreichte das Team von “Make your Wave” die besten finanziellen Ergebnisse in der Simulation. „Ich bedanke mich bei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die an diesem interkulturellen Projekt teilgenommen und dazu beigetragen haben, Entrepreneurship Education lebendig zu gestalten.“, so René Thamm. An der GJU wurde das Projekt von Professor M. Alsharairi und Dr. O. Shubailat von der School of Logistics and Mangement betreut. Über das Projekt “Chances and Opportunities of Entrepreneurship Education in Digital Environments” wurde durch den DAAD im Programm “Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaften” finanziell gefördert. Ein Dank geht an die beteiligten Experten Sascha Krause-Tuenker (next2sun), Bara Shamrookh (UXLABS) und Professor Anjan Ghosh (Narxoz University, Kasachstan) für ihre Beiträge sowie dem Medienzentrum der TU Dresden für die mediendidaktische Beratung und Unterstützung.

    Mitglieder des Workshops
  • VUCA-Welt: Chancen und Herausforderungen - Intensivkurs Innovations- und Changemanagement

    16.02.2021
    Gründung

    Ein Gesamtüberblick über die Workshop-Inhalte hier . Anmeldungen bitte jeweils über die Links zu den nachstehenden Terminen oder direkt per email an tanja.sonntag@htw-dresden.de 31.03.2021 Teil 1: VUCA: CHANCEN & HERAUSFORDERUNGEN 07.04.2021 Teil 2: DEFINITION: INNOVATION, CHANGE & KRISE 14.04.2021 Teil 3: WO LAUERT INNOVATIONSPOTENZIAL? 21.04.2021 Teil 4: CHANGE- UND INNOVATIONSPROZESSE VERSTEHEN 28.04.2021 Teil 5: DER HOMO CREATIVUS 05.05.2021 Teil 6: DIE DNA DER PROBLEME 19.05.2021 Teil 7: DIE DNA VON KRISEN 26.05.2021 Teil 8: DIE 7 PRINZIPIEN DES LEONARDO DA VINCI 09.06.2021 Teil 9: EINFÜHRUNG IN KREATIVITÄTSTECHNIKEN 16.06.2021 Teil 10: INNOVATIONAL LEADERSHIP

    Titelbild Kurs Inovationsmanagement
  • HAW.International – Finanzielle Unterstützung für Dein Auslandssemester!

    16.02.2021
    International

    Du planst den Beginn Deines Auslandssemester im außereuropäischen Ausland zwischen Juli und Oktober diesen Jahres und fragst Dich, welches Stipendium Dich dabei finanziell unterstützen kann? Das HAW. International Stipendium ist geeignet für Studierende aller Fachrichtungen in Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen an deutschen HAW/Fachhochschulen, die einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums oder der Abschlussarbeit planen und somit eine tolle Chance. Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen: eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate, Reisekostenzuschuss, dessen Höhe je nach Gastland variiert, Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung, bei Studienaufenthalten: Zuschuss zu gegebenenfalls anfallenden Studiengebühren bis zu einer Obergrenze (abhängig vom Zielland), bei Abschlussarbeiten: Zuschuss für Reisen im Gastland, die in direktem Zusammenhang mit dem Vorhaben entstehen. Die Dauer der Förderung variiert nach Art des Aufenthalts: Studienaufenthalte 3 bis 6 Monate Aufenthalte im Rahmen von Abschlussarbeiten 1 bis 6 Monate. Bewerbung Die Bewerbungsunterlagen sind entsprechend der offiziellen DAAD Ausschreibung vollständig und fristgerecht zum 01.03.2021 für Stipendienbeginn zwischen Juli und Oktober 2021 (Auswahltermin Mai 2021) direkt beim DAAD einzureichen. Nutze Deine Chance und bewirb Dich bis zum 01. März 2021 für das HAW. International Stipendium! Kontakt Deutscher Akademischer Austauschdienst German Academic Exchange Service Referat ST24 Kennedyallee 50 53175 Bonn Referatsleiter: Wolfgang Gairing E-Mail:gairing@daad.de Telefon: 0228 882 469 (Eine gleichzeitige Förderung über Erasmus oder PROMOS und HAW.International ist ausgeschlossen.)

    Münzen
    Unsplash/Michael Longmire
  • Hochschulübergreifende virtuelle Lehre

    15.02.2021
    Lehre Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    In 12 Gruppen entwickelten die Studierenden Plattform-Geschäftsmodelle, die zum Ziel haben sollen, mehr E-Autos und Ladesäulen in Dresden zu etablieren. „Uns war wichtig, dass die Gruppen fachlich heterogen und hochschulübergreifend gebildet wurden, so wie auch später im Berufsleben in Projektgruppen gearbeitet wird.“, so Professor Ralph Sonntag. Die Studierenden konnten drei verschiedene Rollen wählen: Projektmanager/in, Projektreporter/in oder Projektmitglied. Ihre Aufgaben und Rollen teilten sie eigenständig auf. In neun Phasen wurden die Teams an die Thematik herangeführt. Ihre Ideen stellten sie in zwei Workshops in 10-minütigen Pitches der Jury vor. Professor Eric Schoop und Mattis Altmann (TU Dresden) sowie Professor Ralph Sonntag und Professor Wolfgang Sattler (HTW Dresden) beurteilten die virtuellen Vorträge und gaben Input für die weitere Ausarbeitung. Begleitet wurden die Teams während des gesamten Projektes von drei E-Tutor/innen. Die Teams begannen im Oktober mit der Ausarbeitung der Gruppenverträge und konnten ihren E-Tutoren in einem virtuellen Kennenlerngespräch erste Fragen stellen. Nachdem sich die Teams mit der Plattform vertraut gemacht hatten, fertigten sie eine PESTLE Analyse zum Thema E-Automobilität an. Anschließend wurden die Teilnehmer an das Gebiet der Plattformgeschäftsmodelle herangeführt, gefolgt von der Auseinandersetzung mit Pitches und Canvas. Im weiteren Schritt recherchierten die Teams über Preismodelle und Rechtsformen. Abschließend befassten sich die Studierenden mit Motivationstheorien, Erlösmodellen, Tarifverträgen und Werbekonzepten. Im finalen Workshop Ende Januar wurde gemeinsam eine „Transferaufgabe“ bearbeitet. Mittels einer „Customer Journey“ versetzten sich die Studierenden in die Sicht des Kunden, dessen Reisen sie anhand verschiedener „Touchpoints“ mit dem Unternehmen auf einem virtuellen Whiteboard (Miro) visualisieren. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während der Fallstudienarbeit nicht nur soziale Kontakte über Hochschulgrenzen hinweg knüpfen, sondern auch ihre fachlichen Kompetenzen weiterentwickeln. Außerdem setzten sie sich mit MS Teams als Kollaborationsplattform auseinander und konnten so ihre technischen Skills vertiefen. Es entstanden zahlreiche innovative Ideen, die durch eine intensive Betreuung und durch großes Engagement der Studierenden realisiert werden konnten.“, resümiert Prof. Ralph Sonntag. „Ich möchte mich bei alle Beteiligten, Studierenden, E-Tutoren und Professoren bedanken, die dieses Modul begleitet und absolviert haben. Das werden wir so schnell nicht vergessen.“

    Screenshoz Abschlusspräsentation
  • Laborexperimente interaktiv und zu Hause

    15.02.2021
    Elektrotechnik Lehre Pressestelle

    Die Vorlesung „Signale und Systeme“ in der Elektrotechnik beschäftigt sich mit der mathematischen Darstellung verschiedener Systeme und deren Eingangs-und Ausgangssignalen. In dem dazugehörigen Praktikum lernen die Studierenden u.a., wie sie Signale und Systeme im Zeit- und Frequenzbereich charakterisieren können. Dazu gehören beispielsweise Übungen zum Messen von Impuls- und Sprungantworten sowie von Frequenzgängen von Systemen. Normalerweise arbeiten die Studierenden mit echter Hardware: einem Signalgenerator, einem Oszilloskop und einem zu prüfenden Gerät – in der Regel ein Filter. Da in den vergangenen beiden Semestern Praktika vor Ort in den Laboren nicht möglich waren, hat Professorin Kristina Kelber ein virtuelles Praktikum auf der Basis der Software Matlab entwickelt. Die Studierenden können nun an digitalen Nachbildungen der Laborgeräte arbeiten. Im Interview erzählt die Professorin von ihren Erfahrungen. Wie kamen Sie auf die Idee Laborversuche auch virtuell abzubilden? Wir haben bereits vor Corona damit begonnen, von traditionellen Stift-und Papier-Aufgaben zu einem digitalen Ansatz überzugehen, bei dem die Studierenden Probleme mit Hilfe von Computersoftware lösen. Ingenieurinnen und Ingenieure benötigen heutzutage die Fähigkeit zur softwarebasierten Analyse und Modellierung. Diese Kompetenzen lassen sich sehr gut über diese Art der Lehre vermitteln. Welche Technik benötigen die Studierenden für das virtuelle Praktikum? Alle Praktika sind mit Hilfe von Matlab umgesetzt. Die Landeslizenz dafür ermöglicht es den Studierenden, die Software auf dem eigenen Rechner zu installieren oder Matlab-Online über den Webbrowser zu nutzen. Außerdem ist ein Headset zur Kommunikation mit den Lehrenden und untereinander sinnvoll. Wie läuft das Praktikum ab? Die Studierenden bereiten sich weitestgehend identisch wie zu den Präsenzpraktika vor. Die Vorbereitungsaufgaben besprechen wir per Videokonferenz. Für die Versuchsaufgaben gibt es Liveskripte und teilweise speziell für die virtuellen Versuche programmierte Apps, die den realen Versuchsplatz nachbilden. Die Studierenden können wichtige Einstellungen an den virtuellen Geräten selbst vornehmen, Werte ablesen und in ihre Liveskript-Protokolle übernehmen und anschließend auswerten. Für Versuchsaufgaben, bei denen eine derartige Simulation der Laborumgebung wichtige Aspekte nicht mit widerspiegeln würde, stellen wir den Studierenden reale Messergebnisse aus dem Labor zur Verfügung, die sie mit Matlab wie auf einem Oszilloskop visualisieren und auswerten. Die Betreuung und Auswertung der Versuche erfolgt per Videokonferenz. Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Wir haben die virtuellen Praktika im Sommersemester mit den Direktstudierenden und jetzt Anfang Februar mit den Fernstudierenden durchgeführt. Die Matlab-Landeslizenz ermöglicht es zwar, dass jeder Matlab auch Zuhause nutzen kann. Allerdings verfügt nicht jeder über geeignete Rechentechnik bzw. eine stabile Internetverbindung. Da mussten wir teilweise improvisieren. Man braucht zu jedem Versuchstermin eine gewisse Zeit, bis alle arbeitsfähig sind. Die virtuellen Versuche sind eine gute Möglichkeit, die Studierenden selbst Erkenntnisse gewinnen und Erfahrungen sammeln zu lassen. Die sehr zeitaufwändige Vorbereitung hat sich also gelohnt, auch wenn die virtuellen Versuche das „Laborerlebnis" nicht vollständig ersetzen können. Wie ist das Feedback der Studierenden? Die Studierenden sind sehr dankbar für die Möglichkeit, den in der Lehrveranstaltung vermittelten Kenntnissen noch praktische Fähigkeiten hinzufügen zu können. Dadurch können sie Zusammenhänge viel besser begreifen. Sie schätzen die Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten von Matlab, vermissen aber trotzdem die praktische Arbeit mit den realen Geräten. Ein Fernstudent schrieb letzte Woche in den Chat: "Danke, war sehr interessant und lehrreich!"

    Blick auf einen Schreibtisch mit Rechner
    Prof. Kristina Kelber

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)