• Summer School: Entdecke die Vjosa – Europas letzten Wildfluss

    31.03.2025
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Die Vorbereitungsreise in der letzten Woche diente der fachlichen Abstimmung und Prospektierung des Untersuchungsgebietes, der Vjosa. Als „letzter Wildfluss Europas“ bietet diese unverbaute Flusslandschaft einmalige Einblicke in natürliche Fließdynamiken und Ökosysteme, obgleich Umweltverschmutzung, Plastikabfälle und veränderte Landnutzung auch hier eine Rolle spielen. Der junge Nationalpark ist damit ein äußerst spannendes Gebiet, um zu erfahren, wie Umwelt- und Naturschutzbelange mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbart werden können. Das Team der Fakultät Landwirtschaft/Umwelt/Chemie arbeitet eng mit Prof. Dr. Sajmir Beqiraj von der Universität Tirana zusammen, um den ökologischen Zustand der Vjosa und anthropogene Einflüsse darauf zu untersuchen und entsprechende Methoden an die Studierenden weiterzugeben. Prof. Dr. Beqiraj, ein Experte für Hydrobiologie und Zoologie an der Universität Tirana, wird seine umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen teilen und den Teilnehmern praxisnahe Einblicke in die faszinierende Welt der Flussökologie bieten. Das Team der HTW Dresden bringt Expertise zur Landschaftsentwicklung, dem Umweltverhalten von Polymeren, Mikroplastik und zur Bodenkunde in das Vorhaben ein. Zwei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des fakultätsübergreifenden Verbundlabors sichern zudem die wissenschaftliche Qualität der Datenerhebung im Gelände und die Auswertung und Nachnutzung des erhobenen Datenportfolios. Jetzt für die Summer School bewerben Die Summer School geht vom 21. bis 28. September. Bewerben können sich alle Interessierten. Die Teilnehmenden profitieren von: Inspirierenden Vorträgen: Lerne interdisziplinär am Beispiel der Vjosa von Experten aus Chemie, Biologie. Geographie und Ökologie. Praktischen Workshops: Erhalte praxisnahe Einblicke und setze eigene Forschungsaufgaben und Untersuchungsmethoden im Gelände und Labor interdisziplinär um. Exkursionen: Erlebe die Vjosa hautnah und sammle wertvolle Daten im Gelände. Networking: Knüpfe wertvolle Kontakte mit Studenten und Experten aus Deutschland und Albanien und tausche dich mit anderen engagierten Studierenden aus. Interkulturellem Austausch: Arbeite gemeinsam mit albanischen Studierenden und entdecke kulturelle Stätten. Wer sich für die Summer School interessiert, melde sich bitte umgehend bei den untengenannten Ansprechpersonen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt und eine interdisziplinäre Zusammensetzung gewünscht ist, gilt: „First come first served“ innerhalb der Fachgruppen Biodiversität/Umweltmonitoring und Umweltanalytik.

    Blick auf das Vjosa-Tal
    HTWD
  • Master: Computer and Geoscience in Archaeology - Deadline June 15th!

    31.03.2025
    Informatik / Mathematik

    Here you can find a short and informative YouTube video about the contents of the Master's program: https://youtu.be/EaxiEqJ-t1k As a graduate of the Master‘s programme Computer and Geoscience in Archaeology, you will be equipped with scientific knowledge and hands-on experience in the field of computer science and spatial information science and their application in archaeology. You will be able to work in institutions and organizations that focus on the archaeological cultural heritage such as museums, heritage authorities, research institutes, excavation contractors and digital service providers in the field. You will have the abilities to conceive, plan and oversee digital workflows and data management for the research, monitoring, protection, presentation and valorisation of the archaeological cultural heritage. Study requirements and further information: https://www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/studienangebot/master-computer-and-geoscience-in-archaeology Contact (Dean of studys) marco.block-berlitz@htw-dresden.de

    abgeboldet sind der Titel des Studiengangs Master Degree Program und der Studienablauf
  • Wie verändert sich unsere heimische Pflanzenwelt durch den Klimawandel?

    31.03.2025
    Landbau / Umwelt / Chemie Tagung Pressestelle Veranstaltung Transfer

    Am 1. März 2025 fand die Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft Sächsischer Botaniker (AGsB) im Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden statt. Insgesamt nahmen über 90 interessierte Botaniker*innen – Privatpersonen, Vertreter von Naturschutzverbänden, Forschungsinstitutionen und Naturschutzbehörden – an der Tagung teil. Das Thema lautete: „Vegetationsänderungen im Klimawandel“.

    Eine Frau, die die Tagungsgäste begrüßt.
    Nico Beier
  • „Ohne Moos nix los“

    31.03.2025
    Landbau / Umwelt / Chemie Workshop

    Anfang März fand deshalb an der Fakultät LUC in Pillnitz ein Bestimmungskurs für heimische Moosarten statt. Organisiert wurde diese Weiterbildung vom Staatsbetrieb Sachsenforst unter fachlicher Betreuung von Frau Dr. Astrid Grüttner und Arne Beck. Der Kurs richtete sich in erster Linie an professionelle Kartierer von Waldbiotopen und FFH-Lebensraumtypen, zog aber auch Interessierte aus anderen Bereichen an. Die Teilnehmer lernten hier in 2 Tagen wichtige Vertreter der Laub-, Leber- und Torfmoose kennen. Dabei ging es neben dem Bestimmen und Erkennen von wichtigen Unterscheidungsmerkmalen auch um die ökologischen Ansprüche vieler Arten. Die gute Ausstattung unseres „Umweltlabors“ und die schöne Atmosphäre des Campus Pillnitz wurde von den Anwesenden sehr gelobt. Das große Interesse (auch für andere Workshops dieser Art) und die gelungene Umsetzung der Veranstaltung motiviert die Organisatoren, zukünftig weitere interessante Kurse in Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst bei uns an der HTW Dresden anbieten zu können.

    Moosschalen
    G. Sprößig
  • Führungswechsel an der HTWD: Die Rektorin und die beiden Prorektoren verabschieden sich nach fünfjähriger Amtszeit

    28.03.2025
    Pressestelle

    Am 31. März 2025 endet die Amtszeit von Rektorin Prof. Katrin Salchert. Die Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold, sowie der Prorektor für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, Prof. Gunther Göbel, scheiden mit der Wahl der neuen Prorektoren im April aus ihren Leitungsämtern aus. Prof. Katrin Salchert hat seit ihrem Amtsantritt am 1. April 2020 gemeinsam mit den anderen Rektoratsmitgliedern wichtige Weichen für die Weiterentwicklung der HTWD gestellt. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie prägten die ersten Jahre der Amtszeit der Rektorin. Unter ihrer Führung gelang es der Hochschule, ihre Mitglieder zu schützen und gleichzeitig Lehre, Forschung, Studium und Verwaltungsarbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln. Die digitale Transformation der Hochschule hat in dieser Zeit einen enormen Schub erhalten. Digitale Prozesse wurden entwickelt und neue Möglichkeiten des digitalen Lehrens, Lernens (Academic Cloud) und Prüfens (htw.exam-Plattform) umgesetzt. Strategische Weichenstellungen für die HTWD Mit den Zielvereinbarungen zwischen Hochschule und SMWK und dem Zukunftsvertrag wurden wesentliche Entscheidungen für die Entwicklung der Hochschule getroffen. Und auch im Rahmen der Fortschreibung des Hochschulentwicklungsplans hat sich die Hochschule Ziele gesetzt: Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Interdisziplinarität und Internationalisierung bilden die Schwerpunkte der strategischen Entwicklung in Lehre, Forschung, Transfer und Service. Gemeinsam mit der Hochschulgemeinschaft wurden in einem partizipativen Prozess Aufgaben in den verschiedenen Handlungsfeldern diskutiert und Maßnahmen entwickelt. Mit der Schärfung der Profillinien in Lehre und Forschung auf drei interdisziplinär ausgerichtete Schwerpunkte stellt sich die Hochschule den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Systemakkreditierung, die die HTWD 2024 erfolgreich abgeschlossen hat, bescheinigt der Hochschule hohe Qualitätsstandards in Lehre und Studium. Im Rahmen des Verfahrens wurden neue zukunftsfähige Studiengänge konzipiert und bestehende Studiengänge weiterentwickelt. In der Forschung konnten in den zurückliegenden Jahren die Drittmittelzahlen mit einem Zuwachs von fast 40 Prozent erheblich gesteigert und die Transferaktivitäten gestärkt werden. Davon zeugen sowohl die zahlreichen Transferprojekte und erfolgreichen Gründungen als auch die inhaltliche Vertiefung der Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort Dresden. Nachhaltigkeit als zentrales Thema Das Thema Nachhaltigkeit hat an der HTWD in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Das kürzlich vom Rektorat verabschiedete Klimaschutzkonzept hat zum Ziel, die Hochschule durch konkrete Maßnahmen und langfristig geschaffene Strukturen klimafreundlicher auszurichten und zu gestalten. Zu den Meilensteinen gehört die Einführung des neuen Corporate Designs der HTWD. Damit schafft sich die Hochschule einen prägnanten visuellen Auftritt und schärft ihr Profil auf dem Bildungs- und Forschungsmarkt als eine Hochschule, die sich als Schnittstelle zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen versteht und Theorie und Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft verbindet. Mit dem neuen Erscheinungsbild ging auch ein Ausbau der Aktivitäten im Studierendenmarketing einher. Die Eröffnung des neuen Lehr- und Laborgebäudes auf dem Campus Dresden zählt zu den Höhepunkten des Jahres 2024. Mit dem Neubau haben sich die Bedingungen für Lehre und Forschung deutlich verbessert. Auch die Planungen für den Neubau der Labore in Pillnitz sind weitgehend abgeschlossen. Zahlreiche weitere Projekte wurden in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt oder befinden sich in einer neuen Phase. Dazu gehören die zweite Runde des Transferprojektes Saxony 5 , das Programm FH-Personal zur Gewinnung des professoralen Nachwuchses sowie das Professorinnenprogramm zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Dank von den Mitgliedern des Senates Prof. Jens Morgenstern bedankt sich im Namen des gesamten Senats für die sehr erfolgreiche und kollegiale Zusammenarbeit: „Während der Amtszeit der Rektorin standen einige besondere Herausforderungen an – verwiesen sei auf die Corona-Pandemie oder auf diverse finanztechnische Überraschungen. Diese wurden unter Führung von Frau Prof. Salchert zum Wohle unserer Hochschule hervorragend gemeistert. Ganz besonders hervorheben und würdigen möchten wir die professionelle und konstruktive Bewältigung der ungewöhnlich langen Übergangszeit zwischen Rektorenwahl und Amtsübergabe.“ Zum 1. April 2025 übernimmt Prof. Ingo Gestring das Amt des Rektors. Er war am 30. April 2024 vom Erweiterten Senat der Hochschule zum Rektor gewählt worden. Die Wahl für die beiden Prorektoratsämter findet am 15. April 2025 statt.

    Hochschulleitung
    HTWD/ Peter Sebb
  • Erfolgreiche Promotion an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie: Daniel Firzlaff

    28.03.2025
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Für seine Arbeit mit dem Titel "Modifizierung und Charakterisierung von Gelatinekompositen als Sensorschicht für die Messung der Luftfeuchte" entwickelte er vollständig biologisch abbaubare Feuchtesensoren. Diese Sensoren aus Polypeptiden bieten eine nachhaltige Lösung für die Messung der Luftfeuchtigkeit an Orten, bei denen die Verwendung herkömmlicher, umweltpersistenter Sensoren nicht zielführend ist. Sie tragen damit nicht nur zur Entwicklung umweltfreundlicher Technologien bei, sondern liefern auch wesentliche Grundlagenerkenntnisse für bioresorbierbare Elektronik, was Gegenstand des InfraProNet-Netzwerks BioTroNiS ist. Die von Daniel Firzlaff erzielten Ergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Optimierung von biobasierten und bioabbaubaren Feuchtesensoren in der Praxis. Daniel Firzlaff war Mitglied der ESF-Nachwuchsforschungsgruppe BioESens unter Leitung von Prof. Dr. Kathrin Harre, die auch das Promotionsvorhaben an der HTW Dresden betreute. Die Promotion wurde als kooperatives Promotionsverfahren an der TU Bergakademie Freiberg unter der Betreuung von Prof. Dr. Yvonne Joseph durchgeführt. Prof. Dr. Josephs Expertise und Unterstützung haben entscheidend für den Erfolg dieses Projekts beigetragen. Die enge Kooperation mit dem Institut für nanoskalige und biobasierte Materialien ermöglichte nicht nur das kooperative Verfahren, sondern durch Zugang zu seiner ausgezeichneten Forschungsinfrastruktur auch wesentliche Experimente dieses Promotionsvorhabens.

    Prof. Kathrin Harre, Dr. Daniel Firzlaff, Prof. Yvonne Joseph
    privat
  • Neue Esskastanie für den Campus Pillnitz gepflanzt

    27.03.2025
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Der neue Baum ersetzt eine nicht mehr vitale Kastanie im Kammeyer Garten und wurde vom Verband Garten, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen (GaLaBau), den Leutersdorfer Baumschulen und Hansel Garten- und Landschaftsbau gestiftet. Studierende des Gartenbaus übernahmen die Planung sowie die ersten Schritte der Pflanzung im Rahmen des Moduls „Vergabe- und Vertragswesen im GaLaBau“ unter der Leitung von Prof. Henning Günther. In diesem Modul lernen die Studierenden u.a. Leistungsverzeichnisse zu erstellen, die Leistungen zu kalkulieren und diese im Rahmen von Bauverträgen im GaLabau bei der Bauabwicklung anzuwenden. Die Baumpflanzung ermöglichte es, die theoretischen Inhalte direkt mit der Praxis zu verknüpfen und mit digitalen Werkzeugen wie einer digitalen Bauabrechnung weiter zu bearbeiten. Vor der Pflanzung untersuchten die Studierenden den Standort auf Staunässe, um optimale Bedingungen für das Wachstum des Baumes zu gewährleisten. Die Pflanzung erfolgte mit zertifiziertem Baumsubstrat der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL), um die langfristige Entwicklung der Kastanie zu unterstützen. „Mit dem Wachstum des Baumes sind vielfältige unterschiedliche Ökosystemleistungen verknüpft. Pflanzen schaffen Lebensqualität und ganz konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen. Sie speichern CO2, geben Sauerstoff ab, filtern Schadstoffe, nehmen Regenwasser auf und geben es als Wasserdampf wieder in die Atmosphäre ab, sie sorgen durch diese Verdunstung und den Schatten der Blätter für Kühlung. All diese Leistungen lassen sich nur erreichen, wenn sich die Pflanzen an ihrem Standort optimal entwickeln können. Diese dafür erforderlichen Grundlagen durch eine qualifizierte Pflanzung und Pflege zu legen ist eine zukünftige Aufgabe der Studierenden in ihrem Beruf im Landschaftsbau“, erläutert Prof. Henning Günther. Zur finalen Pflanzung waren neben den Studierenden und Lehrenden der Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie (LUC), die Rektorin der HTWD, Prof. Katrin Salchert, der Dekan der Fakultät LUC, Prof. Arne Cierjacks, sowie der Geschäftsführer des GaLaBau Verbandes Sachsen, Axel Keul, der Betriebsleiter der Leutersdorfer Baumschulen, Jens Freiberg, und Kathrin Dittrich vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) anwesend. Die Rektorin, Prof. Katrin Salchert, sieht den Baum als ein Symbol für die Hochschule und die Studierenden: „Wer einen Baum pflanzt, glaubt an die Zukunft und geht mit Optimismus ins Leben. Es ist wichtig, dass wir uns diesen Optimismus erhalten. Vielleicht kommen Sie hier am Campus Pillnitz in zehn, zwanzig Jahren wieder vorbei und besuchen ‚Ihren‘ Baum.“

    Baumpflanzung
    HTWD/ Peter Sebb
  • 30 Fotos, 30 Geschichten – eine Hochschule

    26.03.2025
    Pressestelle

    Die Ausstellung „Die ganz normalen Menschen“ gibt den Menschen der HTW Dresden eine Bühne, die in der Regel nicht in der Öffentlichkeit stehen, sondern die im Hintergrund wirken und dafür Sorge tragen, dass an der Hochschule studiert, gelehrt und geforscht werden kann. „Die Aufnahmen stehen stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Betrieb am Laufen halten und ohne die es gar nicht ginge“, so Mitorganisator Prof. Roland Stenzel. Die 30 Fotos zeigen die Menschen in ganz verschiedenen Situationen – am Arbeitsplatz, im Ehrenamt, bei ihrem liebsten Hobby oder in der Natur. In den Bildern erfahren die Betrachter mehr über die Menschen, mit denen sie täglich zusammenarbeiten oder die ihnen flüchtig auf dem Gang begegnen. Die Rektorin, Prof. Katrin Salchert bedankte sich in ihrem Grußwort zur Vernissage herzlich bei den Initiatoren dieses Projektes und der gesamten Fotogruppe: „Ich finde es ganz wunderbar, dass diese Ausstellung die Menschen in den Mittelpunkt rückt. Ich wünsche mir für die Hochschule, dass diese Fotogruppe weiterhin aktiv bleibt und wir noch viele spannende Fotoausstellungen erleben dürfen.“ Inspiriert von dem Song von Heinz Rudolf Kunze „Die ganz normalen Menschen“ haben der Forschungsmitarbeiter Dr. Robert Ringel und der Fotograf Peter Sebb bereits 2018 erste Porträts von ihren Kolleginnen und Kollegen angefertigt. Im Laufe der Jahre schlossen sich weitere Fotobegeisterte aus der Hochschule an. Mittlerweile besteht die Fotogruppe der HTW Dresden aus sechs Personen. Zu ihnen gehören neben Robert Ringel und Peter Sebb, Prof. Ines Dragon, Prof. Markus Wacker, Prof. Roland Stenzel und seit kurzem Prof. Gerd Valtin. Sie setzten die Fotoreihe seit 2023 gemeinsam fort. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Mai im Seminargebäude, Foyer 3. Etage, der HTWD zu sehen.

    Gäste der Fotoausstellung
    HTWD/ Gerd Valtin
  • Einsatz von KI im schulischen Kontext – Chancen und Risiken

    24.03.2025
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Auf der Tagung der Fachberater der Berufsschulen an den LaSuB-Standorten Dresden und Bautzen gab die Professur für Informationsmanagement spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und diskutierte die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften. In seinem Vortrag stellte Prof. Reichelt aktuelle Forschungsthemen zu KI-Anwendungen für die Industrie vor und zeigte auf, welche Bedeutung KI für die künftige Lehre und Ausbildung hat. Dabei wurde deutlich: Der gezielte Einsatz von KI-Technologien wird zunehmend wichtiger, um den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen. Robert Ringel vertiefte das Thema anschließend mit einem praxisnahen Vortrag zur Integration von KI in die Ausbildung. Besonders im Fokus standen generative KI-Modelle und große Sprachmodelle (LLMs). Anhand konkreter Beispiele zeigte er, wie moderne Unterrichtskonzepte gestaltet werden können, in denen KI nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch neue Lernwege eröffnet. Seine anschaulichen Beispiele waren für viele Teilnehmende eine spannende Anregung und verdeutlichten das Potenzial von KI als unterstützendes Werkzeug in der Lehre. Die Tagung bot eine wertvolle Gelegenheit, sich mit Fachberatern über die Herausforderungen und Chancen der KI in der beruflichen Bildung auszutauschen. Besonders in der Podiumsdiskussion gemeinsam mit Julia Scharsich und René Richter wurden viele Fragen rund um den Einsatz von KI in der Schule erörtert. Dabei standen nicht nur die notwendigen Werkzeuge im Mittelpunkt, sondern auch das methodische Wissen, das Lehrkräfte benötigen, um KI sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Der Austausch zeigte, dass es entscheidend ist, Lehrkräfte frühzeitig mit den nötigen Kompetenzen auszustatten, um KI verantwortungsbewusst in der Lehre einzusetzen. Besten Dank an die Organisatoren der Veranstaltung für die Einladung zu diesem spannenden Austausch!

    Robert Ringel präsentiert auf der Fachtagung
  • Neue Direktorin des ZfB: Helene Schumann-Arduin

    24.03.2025
    Pressestelle

    Seit dem 1. Februar 2025 leitet Helene Schumann-Arduin das Institut. Die Französin ist seit 1999 an der Hochschule tätig; seit 2019 als Sprachgruppenleiterin für Französisch und Spanisch. „Um den globalen Anforderungen unserer modernen Gesellschaft gerecht zu werden, sind die Fähigkeiten zur Kommunikation und zum interkulturellen Verständnis essenziell. Die Vermittlung dieser Kompetenzen stellt eine zentrale Aufgabe unseres Zentrums für fachübergreifende Bildung dar. Ich freue mich darauf, diese Herausforderung anzunehmen und auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit hinzuwirken“, beschreibt die neue Direktorin den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Im Interview erläutert Helene Schumann-Arduin, welche Schwerpunkte in ihrer Arbeit sie zukünftig sieht und in welche Richtung sie das ZfB weiterentwickeln möchte. Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe? Die Stelle als Leiterin des ZfB ist für mich aus mehreren Gründen sehr reizvoll. Die Position bietet mir die Möglichkeit mit einem Team von Lehrkräften und Mitarbeitenden die Qualität des Sprachunterrichts zu sichern und weiterzuentwickeln. Gemeinsam werden wir innovative Lehrmethoden einführen, neue Sprachkurse gestalten und damit zur Internationalisierung der HTW Dresden beitragen. Sprachinstitute sind immer multikulturelle Orte, an denen Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Sprachkreisen zusammenkommen. Unser ZfB vereint Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Brasilien, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Nicaragua. Somit sind wir sehr international! Durch meine Arbeit als Leiterin des ZfB und als ERASMUS Beauftragte habe ich viele Kontakte zu ausländischen Partnerhochschulen und internationalen Organisationen. Dadurch ergeben sich spannende Kooperationen, Austauschprogramme und Projekte. Der Austausch mit Studierenden, Lehrkräften und Partnerinstitutionen aus der ganzen Welt macht meine Arbeit abwechslungsreich, bereichernd und reizvoll. Welche Pläne haben Sie für das ZfB? Folgende Maßnahmen liegen mir am Herzen. Diese sollen helfen, das ZfB zukunftsorientiert aufzustellen und attraktiver für Studierende, Lehrkräfte sowie Partner zu machen. Die Weiterentwicklung interdisziplinärer Sprachprogramme, die mit anderen Fachbereichen verknüpft sind. Die Nutzung von KI-gestützten Sprachtools und Apps für interaktives Lernen und deren methodische Einsetzung im Unterricht. Die Förderung von Internationalisierung und Mobilität für die Studierenden und Lehrkräfte durch stärkere Kooperation mit Partneruniversitäten für Sprach- und Austauschprogramme. Die Erweiterung von Sprach- und Kulturtandems zwischen internationalen und lokalen Studierenden. Fortbildungen für Lehrkräfte in neuen Methoden wie task-based learning. Die Verbesserung der Sichtbarkeit und Attraktivität des ZfB durch Social-Media-Initiativen und Veranstaltungen zur besseren Bekanntmachung. Warum sollten Studierende möglichst frühzeitig die Programme des ZfB nutzen? Durch die Nutzung unseres Angebots können unsere Studierenden zahlreiche akademische, berufliche und persönliche Vorteile gewinnen. Sie können Sprachkurse im Rahmen ihres Curriculums oder, bei freien Kapazitäten, als freiwillige Zusatzqualifikation nutzen. Sie erwerben fachspezifische Sprachkenntnisse (z.B. Wirtschaftsenglisch oder technisches Englisch). Fachsprachen zu lernen, braucht Zeit und Übung. Je früher Studierende beginnen, desto mehr können sie ihre Kenntnisse während des Studiums vertiefen und festigen. Viele Fachtexte und Vorlesungen sind auf Englisch oder in einer anderen Fremdsprache. Wer diese früh beherrscht, hat weniger Verständigungsprobleme. Ob Erasmus-Semester, Praktikum oder Sommerkurse im Ausland – die Beherrschung der Landessprache sorgt für eine bessere Vorbereitung und ermöglicht eine effektivere Nutzung des Aufenthalts. Sprachen lernen bedeutet auch, neue Kulturen und Denkweisen kennenzulernen. In der globalisierten Arbeitswelt sind interkulturelle Kompetenzen und die dazu gehörenden Soft Skills ein entscheidender Vorteil. In den Sprachkursen treffen unsere Studierenden oft Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen. Tandem-Programme und interkulturelle Veranstaltungen helfen, internationale Partnerschaften zu knüpfen und bringen soziale Vorteile mit sich. Wer früh mit den Angeboten des ZfB beginnt, profitiert sowohl im Studium als auch im späteren Berufsleben. Es ist eine Investition in die Zukunft! Welche Qualifikationen sind im Berufsleben besonders wichtig? Und welche Angebote gibt es dafür am Institut? Im heutigen Berufsleben sind neben Fachwissen auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen entscheidend. Das Team des ZfB kann viele dieser Fähigkeiten fördern. Viele Unternehmen sind international ausgerichtet, Englisch ist oft Arbeitssprache. Gute Sprachkenntnisse erleichtern die Kommunikation mit Kunden und Kollegen weltweit. Viele Meetings, Pitches oder Verhandlungen finden auf Englisch oder einer anderen Fremdsprache statt. Selbstbewusstes Auftreten in einer Fremdsprache kann ein entscheidender Karrierevorteil sein. In globalen Teams ist Verständnis für kulturelle Unterschiede essenziell. Missverständnisse lassen sich durch interkulturelle Sensibilität vermeiden. Die Kenntnisse dafür können im ZfB erworben werden. Das ZfB bietet weit mehr als klassische Sprachkurse. Es unterstützt die Studierenden dabei, Schlüsselqualifikationen für den globalen Arbeitsmarkt zu erwerben – von Sprachkenntnissen über interkulturelle Trainings bis hin zu praxisnahen Soft-Skill-Übungen im Rahmen Projektarbeiten. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bereichen der Hochschule? Zur Vertretung unseres ZfB bin ich im Fakultätsrat der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und in der Rektoratskommission für Kommunikation tätig. Darüber hinaus arbeite ich eng mit der Stabsstelle Internationales und mit der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Vorbereitung von Events wie die LNWD oder dies academicus zusammen. Diese Zusammenarbeit schätze ich sehr. Das ZfB hat auch Angebote für Beschäftigte. Welche sind das? Sind weitere geplant? Die erste Zielgruppe des ZfB sind die Studierenden. Bei freier Kapazität organisieren wir auch Angebote für Beschäftigte der Hochschule. Momentan führen wir ein Coaching für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek durch, damit sie professioneller und selbstbewusster mit englischsprachigen Nutzern kommunizieren können. Es erleichtert das Verständnis und die Unterstützung bei Recherche-Anfragen. Man darf nicht vergessen, dass viele Bibliothekssysteme, Datenbanken und Fachbegriffe englischsprachig sind.

    Helene Schuman Arduin
    HTWD/ Peter Sebb

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