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Schweißtechnik-Experten treffen sich an der HTWD
30.04.2025Maschinenbau Pressestelle TransferZusatzausbildung zum Schweißfachingenieur an der HTWD Gemeinsam mit der TU Dresden und weiteren kooperierenden Hochschulen bietet die HTWD ihren Studierenden jedes Jahr die Möglichkeit, die Zusatzausbildung zum SFI als Ergänzung zu einem technischen Studium zu absolvieren. Damit sind sie später in der Industrie besonders gefragt, wenn zum Beispiel sicherheitskritische Bauteile schweißgerecht konstruiert werden müssen. Netzwerktreffen mit Rekordbeteiligung Alle zwei Jahre treffen sich die ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dresdner Kurse zu einem Netzwerktreffen, das jetzt erstmals an der HTWD stattfand. Prof. Gunther Göbel, der an der HTWD Fügetechnik lehrt, freut sich: In diesem Jahr sind insgesamt 83 ehemalige SFI-Absolventinnen und -Absolventen unserer Einladung gefolgt. Das ist ein neuer Rekord! Die Fachvorträge und Diskussionen haben mir wieder einmal gezeigt, wie förderlich diese Zusatzausbildung für die Karriere unserer Studierenden ist. Mein besonderer Dank gilt der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH (SLV Halle), die die SFI-Ausbildung fachlich betreut und das Netzwerktreffen auch finanziell unterstützt hat. SFI-Abschluss – ein Muss für viele Industriezweige Der SFI-Abschluss ist weltweit anerkannt und für viele Industriezweige ein Muss: Unternehmen etwa im Eisenbahn- oder Druckbehälterbau dürfen nur produzieren, wenn sie Schweißfachingenieure zu ihren Mitarbeitern zählen und diese die Konstruktionen und Schweißanweisungen geprüft haben. Gleiches gilt für den Brückenbau, derzeit in Deutschland und Dresden ein besonders kritisches Thema. Dementsprechend befasste sich auch der Fachvortrag mit diesem Thema und wurde intensiv diskutiert. Vorteile für Dresdner Studierende Hans Christian Schmale, Inhaber der Professur Fügetechnik und Montage an der TU Dresden, ergänzt: „Da wir an der TU und der HTWD die Lehre gerade im Maschinenbau gezielt auf das industriell besonders wichtige Thema Schweißen ausgerichtet haben, haben es unsere Studierenden besonders leicht: Große Teile der Zusatzausbildung müssen sie nicht erneut besuchen. Stattdessen werden Module des Studiums direkt angerechnet. Das spart ihnen Zeit und Geld.“ Damit absolvieren die Dresdner Studierenden die Ausbildung in weniger als drei Monaten - deutlich kürzer als auf dem klassischen Weg für Industrieteilnehmer direkt an den SLV‘n. Das deutschlandweite Problem, dass sich seit einigen Jahren deutlich weniger Schülerinnen und Schüler für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge wie Maschinenbau einschreiben, zeigt sich aber auch beim SFI: Lag die Teilnehmerzahl in Dresden 2015 noch bei rund 80, werden 2025 nur noch 28 Schweißfachingenieure ausgebildet. Silvio Schulz, Leiter der theoretischen Ausbildung an der SLV Halle, kann diesen Trend nicht nachvollziehen: „Junge Ingenieurinnen und Ingenieure sind gefragt wie nie. Ich bekomme viele Anfragen von Firmen, die händeringend Schweißfachingenieure suchen. Die Arbeit ist sehr gut bezahlt und zumeist gestaltend und kreativ. Wer zur Erneuerung der Infrastruktur und zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes beitragen möchte, findet als SFI den perfekten Platz!“ Paul Schilling, ehemals selbst SFI-Absolvent und nun Forschungsmitarbeiter an der TU Dresden, kann das nur bestätigen. Er leitet inzwischen die Dresdner Studentengruppe des DVS (Deutscher Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren) und hat das Treffen mit organisiert. Aufgrund der sehr positiven Resonanz plant er schon ein Folgetreffen, dann voraussichtlich an der TU Dresden. Professor Göbel und Professor Schmale hoffen, dass aktuelle Entwicklungen wie das neue Infrastrukturpaket wieder mehr Aufmerksamkeit auf den Maschinenbau lenken, seit langem das Rückgrat der deutschen Industrie. Dann finden sich vielleicht auch wieder mehr junge Leute in ihren Vorlesungen wieder. Sie und ihre Hochschulen stehen auf jeden Fall bereit.

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Gründung greifbar machen
30.04.2025GründungIm Co-Working Raum der Gründungsschmiede der HTWD rollen bunte Spielsteine über den Tisch. Geschickt versuchen Hände, diese logisch zu einem passenden Paar zusammenzusetzen. Es braucht ein wenig, aber dann macht es ‚klick‘. So geschehen kürzlich bei der Startup-Kaffeepause mit unimory und Gründerin Jessica Haustein. Wie funktioniert Gründung in the real world? Wie entwickelt sich aus einer Idee ein echtes Business? Welche Schritte geht man und vor allem wie? Und mit welchen Stolpersteinen kann ein Gründungsweg manchmal auch gepflastert sein? Genau diesen Fragen geht die Gründungsschmiede mit ihrer ‘Startup Kaffeepause’ regelmäßig auf den Grund. Gründerinnen und Gründer, die selbst einmal an der HTWD studiert haben oder es noch tun, geben dabei Einblicke in ihre Reise in die Selbstständigkeit, teilen Erfahrungen, beantworten Fragen neugieriger Grünungswilliger und wollen im lockeren Austausch miteinander Mut machen, eigene Ideen in die Tat umzusetzen. Dabei könnten die Wege zum eigenen Business unterschiedlicher nicht sein. Bei Jessica legte eine praktische Arbeit im Rahmen des Design-Studiums den Grundstein für ihr barrierefreies Memory-Spiel. Die Vorlesungsreihe Gründungsorientierte Einführung in die BWL ermutigte Jessica dann, ihre Spiele-Idee einmal mit den Startup Coaches der Gründungsschmiede zu besprechen. Von dort aus ging’s direkt ins LabX wo der erste Prototyp ihrer Spielsteine entstand. Im EXIST Women Programm für gründungsaffine Frauen holte sich Jessica das nötige Know-How um eine Gründung anzugehen. Wichtes Feedback für ihr Produkt bekam sie von den Besuchern der Messe ‚Karriere Start‘ und eine Crowdfunding-Kampagne trägt derzeit zur Finanzierung der ersten Produktionsserie bei. Klingt eigentlich alles ganz smooth. „Aber es gibt auch immer mal wieder Durststrecken“, sagt Jessica. „Beispielweise, wenn Papierkram drückt, oder einfach eine zweites Paar Hände fehlt, um mit Anzupacken und das Startup voranzutreiben.“ Ans Aufgeben hat Jessica aber nie gedacht. Dafür macht mir mein Gründungsprojekt zu viel Spaß", sagt sie. Einen Überblick zu allen weiteren Veranstaltungen der Gründungsschmiede gibt’s im Veranstaltungskalender

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Einblick in die Arbeit unserer Arbeitsgruppe für Kognitive Robotik und Künstliche Intelligenz: Intelligente Lösungen für ein besseres Leben im Alter
29.04.2025Informatik / MathematikUnsere Arbeitsgruppe entwickelt und evaluiert robotische Assistenzsysteme und Ambient Assisted Living (AAL)-Systeme , mit dem Ziel, ältere Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Dabei testen und kombinieren wir klassisches SmartHome mit cutting edge AAL-Technologien und mobiler Assistenzrobotik, um intelligente Systemlösungen zu entwickeln, die nicht nur praxistauglich, sondern auch an die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Benutzer angepasst sind. Aktuell liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf unseren beiden smarten Living Labs in Dresden und Hoyerswerda. Beide sind in reale Pflegestrukturen integriert und werden dauerhaft bzw. zeitlich beschränkt bewohnt. An beiden Standorten setzen wir eine Kombination klassischer SmartHome-Technologien in Kombination mit spezifischen Assistenztechnologien aus dem Bereich AAL und Silver Age Technologien ein, umso individuelle, ganzheitliche Unterstützungssysteme für die Bewohnenden zu schaffen. Mit unserer Arbeit verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz: Gemeinsam mit den zu Pflegenden, den sie umgebenden Pflegestrukturen, wissenschaftlichen Fachbereichen wie Medizin, Medizintechnik und Pflegewissenschaften, sowie KMUs aus den Bereichen Pflege, Altenbetreuung und Medizintechnik entwickeln und erforschen wir Software- und Systemlösungen, die den realen Anforderungen der Zielgruppe entsprechen und innovative Ansätze in die Praxis bringen. Zukunftsperspektiven und Möglichkeiten für Studierende Zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist es, die technologische Entwicklung der bestehenden Systeme weiter voranzutreiben. Der Einsatz von Mixed Reality User Interfaces und der Einsatz mobiler Assistenzroboter als Companion- und oder Therapiebegleitsysteme stellen dabei zwei mögliche Forschungsrichtungen dar. Die Systeme sollen die sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten ihrer menschlichen Interaktionspartner fördern und dabei gleichzeitig Pflegepersonen in ihrer Arbeit unterstützen. Für Studierende bieten wir spannende Möglichkeiten, aktiv an diesen zukunftsweisenden Projekten mitzuwirken. Im Rahmen von Projekt- und Forschungsseminaren , während Bachelor- und Masterarbeiten , oder auch aus purem Interesse an wissenschaftlicher Arbeit und Forschung, könnt ihr bei uns an der Entwicklung intelligenter, praxisnaher Systemlösungen mitarbeiten, die echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Wenn ihr Interesse habt Teil unserer Arbeit zu werden und mit uns die Zukunft der Pflege und des assistierten Wohnens zu gestalten, freuen wir uns auf euch! Link zum digitalen Zwilling

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Partner University Windesheim University of Applied Sciences
29.04.2025Zentrum für FremdsprachenFrom the 25th to the 28 th of March Kate Urban-Greatorex visited one of our partner universities in The Netherlands: Windesheim University of Applied Sciences . This modern and student-oriented university is the runner up for best University of Applied Sciences in the Netherlands (#2 place in national rankings) and has a wealth of opportunities to offer – not only to Dutch students but also to German exchange students. Whilst there Kate Urban-Greatorex taught various English lessons and took part in a graded debate on immigration in English. A very impressive university in the beautiful city of Zwolle. If you are interested in their courses, please contact Prof. Dr. rer. pol. Thamm or Kate Urban-Greatorex.

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Neue Lösungen zum Umgang mit dem Stadtklima
25.04.2025Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle TransferRegenrückhaltung in der Schwammstadt, Biodiversität durch Gewässerrenaturierung, Bodenstabilisierung mit Vegetation, Kühlung durch Straßenbäume: Im EU geförderten Erasmus Mundus Studiengang „Master of Science in Urban Climate and Sustainability“ studieren junge Fachleute aus Afrika, Amerika und Asien. An der HTW Dresden beschäftigen sie sich zwei Wochen intensiv mit Herausforderungen und Lösungen für eine sozial orientierte und umweltverträgliche Stadtentwicklung mittels Grün-Blauer Infrastruktur. Das Intensivprogramm „Urban Ecosystems and Nature-Based Solutions“ endet mit einer öffentlichen Abschlusspräsentation der Studierenden am Freitag, den 9. Mai um 12 Uhr im RaumS 219 der HTW Dresden. Das Intensivprogramm ist Teil des Erasmus Mundus Studiengangs „Master of Science in Urban Climate and Sustainability – MUrCS +1.5 “, gefördert seit 2020 von der Europäischen Union. Die HTW Dresden ist zusammen mit Partnerhochschulen in Glasgow (Schottland), Lahti (Finnland) und Huelva (Spanien) beteiligt. Die Studierenden absolvieren an jeder der vier Hochschulen Teile ihres Studiums. Einige Module werden von den Hochschulen gemeinsam entwickelt und gelehrt. Bis zum Ende der Förderperiode 2026 organisiert die HTW jährlich das Intensivprogramm Dresden und betreut mehrere Masterarbeiten. Bei Vorträgen und Seminaren, Gelände- und Laborarbeit werden aktuelle Methoden und Konzepte sogenannter „Naturbasierter Lösungen“ diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Partner der HTW sind die Landeshauptstadt Dresden, das Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung (IÖR), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig-Halle (UFZ), das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie Sachsen (LfULG) sowie Unternehmen und Planungsbüros. Forschung, Lehre, Praxis für klimaorientierte, nachhaltige Städte Das Intensivprogramm mit Vorlesungen und Seminaren, praktischen Arbeiten im Gelände und in Labors der Fakultät Bauingenieurwesen und der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie wird ergänzt durch Exkursionen und Expertengespräche mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis in Berlin, Dresden und Leipzig. Einblicke in laufende Forschungs- und Planungsprojekte eröffnen das Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Umweltforschungszentrum in Leipzig (UFZ). Konkrete Lösungen vor Ort und Einblicke in die Arbeitsfelder bringen das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) auf seinem Forschungsgelände, sowie Unternehmen, Planungsbüros und gesellschaftliche Akteure vor Ort ein. Grün-Blaue Infrastruktur mit „Naturbasierten Lösungen“ Zur öffentlichen Abschlusspräsentation, zeigen die Studierenden in interdisziplinären Arbeitsgruppen Methoden und innovative Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Aufgezeigt wird, wie Boden, Wasser und Vegetation zusammenwirken. Mit „Naturbasierten Lösungen“ (Nature-based Solutions) lassen sich urbane Grün-blaue Infrastrukturen schaffen, die den Klimawandel berücksichtigen, Niederschlagswasser zurückhalten, Überschwemmungen vorbeugen, Hitze reduzieren, die Biodiversität erhöhen und Bewegung und Erholung im Grünen fördern. Internationaler Austausch im Erasmus Mundus Programm der EU Im Rahmen des Erasmus Mundus Programmes fördert die EU Masterstudiengänge für hochqualifizierte Studierende. 2020 wählte die EU-Kommission 40 Vorhaben aus. Darunter ist die HTW Dresden mit dem Studiengang MUrCS eine von drei deutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Die Studierenden haben bereits Hochschulabschlüsse aus Bereichen der Umweltanalyse, Stadt und Regionalentwicklung. Diese fachliche Basis, eine mindestens zweijährige Berufserfahrung und der Erfahrungshintergrund aus verschiedensten Gegenden der Welt repräsentieren das breite Spektrum klimabezogener Herausforderungen und möglicher Lösungsvorschläge. Im Studiengang führt dies zu einem hochinteressanten Austausch, von dem Studierende und Lehrende gleichermaßen profitieren. Weitere Informationen über den Erasmus Mundus Studiengang: www.murcs.eu

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DG HochN Jahreshub findet 2025 an der HTW Dresden statt
24.04.2025Forschung Pressestelle Workshop Veranstaltung TransferMit der Ausrichtung des DG HochN Jahres-Hubs an der HTW Dresden unterstreicht die Hochschule ihr Engagement zu nachhaltigen Projekten und Initiativen in Lehre, Forschung, Betrieb und Verwaltung. Als Mitglied des gemeinnützigen Vereins profitiert die Hochschule von einem breiten Netzwerk an Expert*innen sowie von innovativen Ansätzen zur Förderung der Nachhaltigkeit im Hochschulbereich. Mit dem eigenen Klimaschutzkonzept der HTWD sowie Maßnahmen und Veranstaltungen rund um Energiesparen, Ressourcenschonung und Müllvermeidung können sich Hochschulangehörige bereits jetzt aktiv beteiligen. Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre & Verwaltung Nachhaltigkeit ist an der HTWD bereits in verschiedenen Tätigkeitsfeldern verankert: Mit einer Vielzahl an Aktivitäten bündelt die HTWD ihre Maßnahmen mit dem Ziel, einen klimaneutralen, ressourcenschonenden Campus bis 2030 zu schaffen. Das integrierte Klimaschutzkonzept wurde von Klimaschutzmanager Sebastian Leinhos entwickelt und wird im Frühjahr 2025 vorgestellt. Dazu konnten sich Studierende, Mitarbeitende und Lehrende aktiv einbringen – etwa bei Workshops, Informationsveranstaltungen, dem Clean Up Day oder in der Kommission Nachhaltigkeit & Klimaschutz. Auch Befragungen boten Raum für eigene Ideen und ermutigten alle Hochschulangehörigen zur aktiven Beteiligung an der nachhaltigen Gestaltung der Hochschule. Auch in verschiedenen Projekten verbinden Forschende der Hochschule wissenschaftliche Innovation mit Nachhaltigkeit. Themen sind dabei u.a. die regionale und internationale Trinkwasserversorgung sowie Forschung auf dem Gebiet der Mikroplastikanalyse. Dank einer Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet die HTWD ein Verbundlabor ein, das mit modernen Geräten ausgestattet ist, um die Auswirkungen von Kunststoffen auf Boden, Wasser und Vegetation zu analysieren. Auch bei baulichen Maßnahmen setzt die HTWD auf nachhaltige Lösungen: Ein neues Lehr- und Laborgebäude wurde mit der BNB-Gold-Zertifizierung ausgezeichnet und nutzt Fernwärme, Solarstrom sowie Regenwasser. Weitere Informationen zur nachhaltigen Entwicklung an der HTW Dresden finden Sie beim Klimaschutzmanagement der Hochschule . Gegenseitiger Austausch als Schlüssel zum Erfolg Um Nachhaltigkeitsmaßnahmen an der eigenen Hochschule zu entwickeln und umzusetzen, ist der Austausch mit anderen Hochschulen, die bei DG HochN Mitglied sind, wichtig und inspirierend. Die HTW Dresden plant, ihre Nachhaltigkeitsstrategie in den kommenden Jahren weiter auszubauen und durch die Zusammenarbeit mit der DG HochN neue Impulse zu setzen: u.a. findet die Jahreskonferenz des Vereins an der HTWD statt. Am 16. und 17. Juni 2025 werden Nachhaltigkeitsinteressierte von Hochschulen aus ganz Deutschland am Hauptcampus in Dresden erwartet. Dabei wird sich die HTWD mit Hubs und Touren zu Nachhaltigkeit in Betrieb, Lehre, Forschung und Transfer beteiligen. Hubs sind „Experimentierräume, in denen flexibel, dynamisch und ergebnisoffen gearbeitet wird [...]“ (DG HochN) Interessierte finden das ausführliche Programm, u.a. mit Touren über den Campus, Hubs zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Lifecycle-Assessment auf der Veranstaltungsseite der DG HochN . Über die DG HochN Im Jahr 2020 wurde die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen (DG HochN) als gemeinnütziger Verein gegründet. Ihr Ziel ist es, die erfolgreiche Netzwerkarbeit eines vorherigen, vom BMBF geförderten Nachhaltigkeitsprojekts fortzuführen und weiter auszubauen. Mittlerweile zählt das Netzwerk über 70 Hochschulen und Institutionen zu seinen Mitgliedern.

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Der CommunityCampusGarten geht auf Tour!
24.04.2025Design Lehre PressestelleWie können Studierende und Lehrende gleichberechtigt Lehren und Lernen gestalten? Eine Antwort darauf liefert der CommunityCampusGarten aus dem Verbundprojekt D2C2 der fPLC Kunst und Gestaltung. Mit mobilen Pop-up-Wagen bringt das Projekt innovative Lehrkonzepte an Hochschulen in Sachsen und macht den internationalen Ansatz “Students as Partners” im Hochschulalltag sichtbar und erlebbar. Ein mobiles Experimentierfeld für gemeinsames Lernen Im Rahmen von Workshops, interaktiven Formaten und informellen Austauschmöglichkeiten bietet der CommunityCampusGarten einen offenen Raum für neue Formen der Zusammenarbeit. Studierende und Lehrende entwickeln hier gemeinsam partizipative Lehrformate weiter, erproben neue didaktische Methoden und hinterfragen klassische Rollenbilder. „Der Garten ist unser Bild für eine Lehr-Lernkultur, die wächst und gepflegt werden will“, erklärt Projektkoordinatorin Katharina Bellinger. „Mit jedem Halt an einer Hochschule entsteht ein neues Beet voller Ideen.“ Von der Idee zur Praxis – unter dem Motto „Pflanzen, Pflegen, Pflücken“ Das Projekt lädt Hochschulen dazu ein, neue Impulse für die Lehre zu säen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Ob bei der Integration von Studierenden in die Veranstaltungsplanung oder beim Testen alternativer Feedbackmethoden – der CommunityCampusGarten macht partizipative Ansätze nicht nur sichtbar, sondern erfahrbar. Ziel ist es, nachhaltige Veränderungen in der Lehrpraxis anzustoßen. Impulse für die Zukunft der Hochschuldidaktik Der CommunityCampusGarten bietet nicht nur neue Lehrformate, sondern auch Denkanstöße für Lehrende: Wie lässt sich studentische Partizipation sinnvoll in den Lehralltag einbauen? Welche Methoden lassen sich aus künstlerisch-gestalterischen Prozessen auf andere Disziplinen übertragen? Und welche Rolle übernehmen Lehrende in einer partnerschaftlichen Lehr-Lernkultur? Antworten darauf entstehen gemeinsam – praxisnah und dialogorientiert. Tourstart in Sachsen – Einladung zur Beteiligung Der CommunityCampusGarten macht im Sommersemester 2025 an mehreren sächsischen Hochschulen Station. Start ist der 5. Mai 2025 an der HTWD und enden wird die Tour mit der Design-Werkschau am 11.-12. Juli 2025. Lehrende, Studierende und Hochschulmitarbeitende sind herzlich eingeladen, Teil des Projekts zu werden – sei es im Workshop, beim Kaffee am Pop-up-Wagen oder im offenen Gespräch. Weitere Informationen sowie aktuelle Tourdaten finden Sie unter: http://d2c2-kunstundgestaltung.jetzt/CommunityCampusGarten/ Über das Projekt D2C2 – Community Kunst und Gestaltung Die Community Kunst und Gestaltung ist Teil des Projektes D2C2 und versteht sich als Plattform für zukunftsorientierte Lehrentwicklungen an Hochschulen. Mit dem CommunityCampusGarten fördert das Projekt den Austausch zwischen Kunst, Gestaltung und Hochschuldidaktik und setzt sich für eine partnerschaftlich gedachte Hochschulkultur ein. Mehr Informationen, Programm & Tourdaten finden Sie auf der CCG-Webseite

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Anschlussfinanzierung gesichert: iCCiEE geht in die zweite Runde
24.04.2025Pressestelle Transfer WirtschaftswissenschaftenDas Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden, Fakultät Wirtschaftswissenschaften, arbeitet weiterhin eng mit der New Uzbekistan University sowie der German-Jordanian University zusammen. Ziel ist die Entwicklung eines international ausgerichteten Masterprogramms für moderne Entrepreneurship Education – praxisnah, interkulturell und zukunftsorientiert. In der ersten Projektphase wurde das Studienangebot in einem Co-Creation-Prozess gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Nachwuchswissenschaftler*innen aus Deutschland, Jordanien und Usbekistan erarbeitet. Workshops in Dresden, Amman und Taschkent bildeten dabei den Rahmen für den interdisziplinären und internationalen Austausch. Der konzipierte Studiengang soll Studierende optimal auf die regionalen wie globalen Herausforderungen in der Gründungswelt vorbereiten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun in das Anschlussprojekt iCCiEE5 eingebracht, um das Thema Entrepreneurship Education weiter auszubauen und die trilaterale Partnerschaft nachhaltig zu stärken. Für die zweite Projektlaufzeit sind Aufenthalte in Dresden (Juni 2025), Usbekistan (Herbst 2025) und Jordanien (Frühjahr 2026) geplant. Dort wird das entwickelte Curriculum erprobt und weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Aufbau von Kontakten zu außeruniversitären Akteurinnen und Akteuren in den jeweiligen regionalen Innovationsökosystemen sowie auf dem Wissensaustausch zur Entrepreneurship Education. Den Abschluss bildet ein internationaler Global Hackathon Ende 2026 in München. Die Veranstaltung wird von der TUM International GmbH als Partner mit langjähriger Expertise in Innovations- und Gründungsförderung begleitet und umfasst Workshops, Mentoring sowie vielfältige Networking-Möglichkeiten. Über das Projekt iCCiEE Im Rahmen des DAAD-Programms „Hochschuldialog mit der islamischen Welt“ entwickelt die HTW Dresden gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen in Usbekistan und Jordanien ein internationales Graduiertenprogramm für Entrepreneurship Education. Ziel ist es, Studierende durch ein interkulturell geprägtes, praxisorientiertes Curriculum auf unternehmerische Herausforderungen in einer globalisierten Welt vorzubereiten. Mehr zum Projekt: Meilenstein für die internationale Entrepreneurship Education - Erfolgreicher Abschluss des iCCiEE-Projekts: HTW Dresden

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Kinderuni Dresden: Das Rätsel von Nasca – Wie kam der Walfisch in die Wüste?
23.04.2025Geoinformation Pressestelle TransferWalfisch, Affe, Kolibri oder Alge – riesige Bilder von Tieren und Pflanzen bedecken die Wüste von Nasca im fernen Peru. Auch gigantische Spiralen, kilometerlange Linien, Dreiecke und Trapeze findet man hier. Wirklich sehen kann man sie alle aber nur aus der Luft. Aber wer hat diese Zeichnungen gemacht und vor allem wie und warum? Diesen und vielen weiteren Fragen widmete sich die Vorlesung von Christiane Richter im Rahmen der Kinderuni am 15. April 2025 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Mehr als 500 Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren lauschten der Vorlesung gespannt vor Ort und weitere rund 150 zu Hause online am Rechner. Erwachsene haben zu den Vorlesungen vor Ort keinen Zutritt, dürfen diese aber online in einem separaten Saal verfolgen, um später auch mitreden zu können. Für 45 Minuten begaben sich die jungen Studentinnen und Studenten auf eine Reise ins ferne Peru, verfolgten das Leben der Dresdner Forscherin Maria Reiche und tauchten ein in die faszinierende Welt der Linien und Figuren von Nasca. Dass das Rätsel von Nasca viele Fragen aufwirft, zeigte die anschließende Diskussionsrunde. Der Vortrag vor einem so aufmerksamen Auditorium hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern auch viele Kinder inspiriert, nun selbst einmal Forscher*in werden zu wollen.
