• Bibliothek in Pillnitz außerhalb der Öffnungszeiten buchbar

    21.03.2025
    Bibliothek

    Abends zum Lernen oder Bücher abholen in unsere Zweigbibliothek? Buchen Sie unsere Services nun auch außerhalb der Öffnungszeiten!

    Raumbuchung Pillnitz
  • HTWD veröffentlicht integriertes Klimaschutzkonzept

    21.03.2025
    Forschung Pressestelle

    Das Klimaschutzkonzept umfasst konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Ziel ist es, den Campus klimafreundlicher zu gestalten und einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Um die im Konzept verankerten Maßnahmen umzusetzen, hat die Hochschule bereits einen Antrag für ein Anschlussvorhaben gestellt. Die Umsetzungsphase soll im Sommer 2025 beginnen. „Ich freue mich sehr, dass wir nun mit dem Klimaschutzkonzept einen konkreten Fahrplan haben, wie wir die Hochschule in den kommenden Jahren klimafreundlich – und damit auch zukunftsfähig – gestalten“, betont die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Mitmach-Aktionen zum Thema Klimaschutz Das Klimaschutzmanagement der HTWD plant in den kommenden Monaten zahlreiche Aktionen, bei denen alle Hochschulangehörigen eingeladen sind, sich aktiv zu beteiligen. Im Rahmen des dies academicus wird es beispielsweise Veranstaltungen wie den Bau von Nistkästen, einen Clean Up Day sowie die Möglichkeit geben, Lastenräder auszuprobieren. Außerdem finden Mitte Juni Projektwochen zum Thema Papier statt, die den Ressourcenverbrauch an der Hochschule thematisieren. Den feierlichen Abschluss bildet eine große Veranstaltung Ende Juli, bei der die bisherigen Ergebnisse präsentiert und gemeinsam weiterführende Ideen entwickelt werden sollen. Das Integrierte Klimaschutzkonzept kann ab sofort auf der Website der HTWD unter www.htw-dresden.de/klima eingesehen werden

    Fassade des U-Gebäudes
    HTWD/ Peter Sebb
  • Neue Professoren an der HTWD

    19.03.2025
    Pressestelle

    Prof. Dr.-Ing. Matthias Lieboldt übernimmt die Professur Baustoffe an der Fakultät Bauingenieurwesen. Matthias Lieboldt studierte Bauingenieurwesen in der Vertiefung Baustoffe und Sanierung am F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde der Bauhaus-Universität Weimar. Anschließend arbeitet er in der Baustoffindustrie im Bereich der Herstellung und Produktprüfung/-zertifizierung für Fassadensysteme, Wärmedämmverbundsysteme und Betoninstandsetzungsprodukte. Darüber hinaus konnte er als Bauleiter Erfahrungen in der Natursteinverarbeitung sammeln. Die wissenschaftliche Laufbahn begann am Institut für Baustoffe der TU Dresden, wo er zur Dauerhaftigkeit von faserbewehrten Hochleistungsbetonen für die Instandsetzung und Verstärkung von Beton- und Stahlbetonbauteilen forschte. Mit dem Wechsel zum Institut für Massivbau der TU Dresden und parallel zum C³ - Carbon Concrete Composite e. V. gestaltete er die Entwicklung und Markteinführung des Carbonbetons maßgeblich mit und konnte zahlreiche Kontakte zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden aufbauen. Zuletzt koordinierte er ein größeres Verbundforschungsprojekt zu „intelligenten“ Betonen mit industrieller Beteiligung am F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde der Bauhaus-Universität Weimar. Seine künftigen Schwerpunkte werden auf dem Gebiet nachhaltiger ressourcenschonender Baustoffe liegen. Prof. Dr.-Ing. Roland Rennert übernimmt die Professur für Technische Mechanik und Betriebsfestigkeit. Roland Rennert studierte Maschinenbau mit der Vertiefung Angewandte Mechanik an der TU Dresden und promovierte dort auf dem Gebiet der numerischen Schallfeldberechnung. Danach arbeitete er über viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IMA Dresden mit den Arbeitsschwerpunkten Beanspruchungsanalyse, Prüflasterstellung, Planung und Durchführung von Festigkeitsversuchen, Festigkeitsberechnungen sowie der Entwicklung von praktisch anwendbaren Berechnungsmethoden. Nach der erfolgreichen Absolvierung von Großprojekten im Schienenfahrzeugbau engagierte er sich in der Europäischen Normung für Schienenfahrzeuge. Seit 2010 ist er Mitautor und fachlicher Ansprechpartner für die FKM-Richtlinie „Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile“. Er betreute verschiedene Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung der Methoden des rechnerischen Festigkeitsnachweises und führt Kompaktschulungen zur FKM-Richtlinie durch, die ihn neben diversen europäischen Ländern auch nach Australien, China und Indien führten. Prof. Dr. Christoph Scope ist für die Professur für Betriebswirtschaftslehre / Nachhaltigkeitsmanagement an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften berufen. Christoph Scope studierte Volkswirtschaftslehre in der Vertiefung Energiewirtschaft und Betriebliche Umweltökonomie an der TU Dresden und arbeitete bei der Siemens AG in München im EHS-Fachreferat Betrieblicher Umweltschutz. Er promovierte an der TU Dresden zu betrieblichen Entscheidungsinstrumenten des Nachhaltigkeitsmanagements mit Lebenszyklusperspektive in den Anwendungsfeldern Elektromobilität, nachhaltige Baustoffe und Entsalzungstechnologien. Auslandsaufenthalte führten ihn nach Polen, die USA und Frankreich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Ausgestaltung, Nutzung und Integration lebenszyklusbasierter Entscheidungsinstrumente des Nachhaltigkeitscontrollings, z.B. der Ökobilanz oder den Lebenszykluskosten, in Managementsysteme. Ferner beschäftigt er sich mit der nachhaltigen Transformation von Sportvereinen. Diese Themen greift er auch in der Lehre auf. Prof. Dr.-Ing. Lutz Tautenhahn übernimmt die Professur CAD und IT-Anwendungen im Bauwesen. Lutz Tautenhahn studierte Bauingenieurwesen mit der Vertiefungsrichtung Konstruktiver Ingenieurbau an der Technischen Universität Dresden. Dort promovierte er 2015 im Bereich des Konstruktiven Glasbaus zur geklebten Befestigung von Photovoltaikmodulen in Anwendung numerischer Struktursimulationen und Photogrammetrie. Danach sammelte Prof. Tautenhahn umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Positionen eines international tätigen Photovoltaikherstellers. Dabei gehörte er drei Jahre dem Board of Directors an, wo er insbesondere für die technische Beratung und den Vertrieb im Bereich der Gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV) verantwortlich zeichnete. Von 2022 bis 2025 war der Bauingenieur bei der Priedemann Fassadenberatung GmbH tätig, wo seine Schwerpunkte auf dem Aufbau einer Nachhaltigkeitsabteilung, der Energiegewinnung in Fassaden und dem Projektmanagement verschiedener Großprojekte mit internationalen Architekturbüros lagen. Seine Forschung an der HTW Dresden wird sich auf die digitale und nachhaltige Planung im Bauwesen konzentrieren.

    Neu berufene Professoren
    HTWD/ Roland Stenzel
  • Neue Fremdsprachen erlernen

    19.03.2025
    Zentrum für Fremdsprachen

    Sie wollen Ihre Fremdsprachenkompetenz erweitern? Dann können Sie als Selbstzahler an den Modulen von TUDIAS teilnehmen. Folgende Fremdsprachen stehen Ihnen hierbei zur Auswahl: Arabisch Chinesisch Finnisch Italienisch Japanisch Polnisch Portugiesisch Russisch Schwedisch Tschechisch Auf welche Rahmenbedingungen müssen Sie achten? Kursauswahl: Es sind nur die oben genannten Fremdsprachen zulässig. Der Kurs muss zudem den Niveaustufen A1 / A2 / A2+ / B1 / B1+ zugeordnet sein; Kurse auf den Niveaustufen B2+ / C1 / C2 und Profilkurse sind nicht belegbar. Zeitplan: Die konkreten Stundenpläne sind bei TUDIAS ab 19.03.2025 abrufbar. Sie müssen sich bis 27.03.2025 13:00 Uhr elektronisch anmelden . Hierfür sind Name, Vorname, vollständige Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht und Ihre HTW-E-Mail-Adresse notwendig. Bitte beachten Sie, eine Bezahlung über den Veranstaltunsgkalender ist nicht mehr möglich. Sie erhalten nach der Registrierungsfrist die Rechnung per E-Mail. Anschließend erhalten Sie nach Ablauf der Anmeldefrist zeitnah durch TUDIAS Ihre persönlichen Zugangsdaten für Ihren ZIH-Login , um sich in den gewählten Kurs über OPAL einzuschreiben. Sollten Sie aus einem vorangegangenen Semester bereits einen ZIH-Login besitzen, wird dieser entsprechend verlängert. Verwertbarkeit: Die angebotenen Fremdsprachenkurse dienen Ihrer persönlichen Weiterbildung . Sie erhalten nach erfolgreichem Absolvieren des Kurses von TUDIAS einen entsprechenden Nachweis, den Sie beispielsweise Bewerbungen beilegen können. Im Rahmen der Kooperation ist eine Anerkennung der generierten ECTS-Punkte auf Ihr Curriculum nicht vorgesehen. Finanzielles & Administratives: Jede Kursteilnahme kostet unabhängig vom SWS-Umfang 100 € . Nach erfolgreicher Buchung über unseren Veranstaltungskalender ist eine Rückerstattung ausgeschlossen . Sollte wider Erwartens eine Kursteilnahme seitens TUDIAS nicht möglich sein (Kurs wird nicht angeboten, alle Plätze bereits vergeben), können Sie sich nach Rücksprache mit TUDIAS einen anderen Kurs aussuchen oder Ihr Guthaben im nächsten Semester verwenden. Insgesamt stehen 50 Plätze zur Verfügung. Häufige Fragen & Antworten (wird fortlaufend aktualisiert): Kann ich mich nach Buchung und Zahlung für einen anderen Fremdsprachenkurs entscheiden? In Ausnahmefällen ist dies möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass zunächst diejenigen berücksichtigt werden, die sich zum richtigen Kurs angemeldet. Bitte wenden Sie sich direkt an TUDIAS. Kann ich den Kurs abbrechen? Da es sich um ein Zusatzangebot handelt, können Sie jederzeit die Teilnahme an dem gewählten Kurs einstellen. Bitte beachten Sie jedoch, dass eine Rückerstattung des Teilnahmebeitrags ausgeschlossen ist. Gibt es Fördermöglichkeiten, um die Kursgebühr zu reduzieren? Leider können wir Ihnen keine Reduktion der Kursgebühr ermöglichen. Kann ich die Spanischkurse bei TUDIAS besuchen? Sie können ausschließlich die oben gelisteten Fremdsprachen belegen. Spanisch ist dort ebenso nicht aufgeführt wie Griechisch, Französisch, Englisch und Deutsch. Kann ich beispielsweise Finnisch auf mein Studium an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften anerkennen lassen? Eine Anerkennung der oben genannten Fremdsprachen auf Elementarstufe ist an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften nicht möglich. ... An wen kann ich mich bei weiteren Fragen wenden? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail . Ausgewählte Fragen werden wir zudem hier veröffentlichen und beantworten.

    Fremdsprachen
  • AALE25: Automatisierung im Fokus – Die Fachkonferenz geht in die 21. Runde

    18.03.2025
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Tagung Ausstellung

    Teilnehmende der AALE-Konferenz in der Gläsernen Manufaktur
    HTWD/ Roland Stenzel
  • UAV 2025 - DVW-Seminar und -workshop

    17.03.2025
    Geoinformation

    Drohnen sind längst mehr als fliegende Kameras – sie haben sich zu hochpräzisen Sensorplattformen entwickelt, die die Art der Datenerfassung revolutionieren. Beim DVW-Seminar „UAV 2025“, welches vom 12.-14.3.2025 stattfand, wurde deutlich, wie die Kombination aus UAV-Photogrammetrie, UAV-Laserscanning und KI-gestützter Analyse die Erfassung von Geodaten effizienter macht und gleichzeitig neue Anwendungsgebiete erschließen kann. Das Seminar wurde gemeinsam von Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Geoinformation der HTWD sowie von der TU Dresden mit Unterstützung des DVW (Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement) organisiert. Die Vorträge und Diskussionen im Hörsaalzentrum der TU Dresden deckten ein breites Themenspektrum ab – von rechtlichen Rahmenbedingungen und behördlichen Anwendungen über die automatisierte Fusion von Punktwolken bis hin zum UAV-Einsatz in der Hochwasserüberwachung, Landwirtschaft und Waldinventur. Die Vorträge verdeutlichten die dynamische Entwicklung dieser Technologie und ihr enormes Potenzial für verschiedene Branchen. Begleitend zum Seminar haben wir einen praxisorientierten Workshop im Labor Photogrammetrie/Fernerkundung der Fakultät Geoinformation an der HTW Dresden durchgeführt, der die Teilnehmenden in die Grundlagen der Flugplanung, Drohnensteuerung und Bilddatenauswertung einführte. Für viele war dies der erste Schritt, um das Potenzial der UAV-Technologie im eigenen Berufsfeld zu entdecken und gezielt einzusetzen. Ohne die tatkräftige Unterstützung und das Know-how einiger Studierender und Laboringenieure unserer Fakultät hätte der Workshop nicht so erfolgreich durchgeführt werden können, vielen Dank dafür! Das UAV-Seminar 2025, bei dem etwa 150 Teilnehmer aus Behörden, Unternehmen und Hochschulen zu Gast waren, hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Geodatenerfassung liegt in der intelligenten Nutzung moderner Sensortechnologien und Auswertemethoden.

    UAV 2025, Teilnehmer, Drohnenaufnahme
    HTW Dresden
  • Die Open-Source CNC-Fräse steht! – Lab X meets OSHOP Workshop-Woche erfolgreich!

    17.03.2025
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Workshop

    Bei der Abschlusspräsentation vergangenen Freitag teilten die Studierenden ihre Eindrücke. Insbesondere die praktische Anwendung, der im Studium erworbenen Kenntnisse wurde positiv hervorgehoben, ebenso wie die Verbindung der verschiedenen Studienrichtungen der Teilnehmenden: Ihr Wissen aus Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen konnte angewandt und verbunden werden. Auch „trockene Theorie“ konnte genutzt werden, z.B. beim Recherchieren und Einhalten von Biegeradien für Leitungen. Ganz nach dem Motto „Ach dafür braucht man das!“. Nach der Präsentation folgte in der Werkstatt des Lab X die Live-Demonstration der Fräse. Dabei wurde, ganz im Sinne von Open Source Hardware, über Erweiterungen und Weiterentwicklungen der Fräse diskutiert. Weitere Veranstaltungen im LabX Wer tiefer in das Thema Open-Source-Hardware einsteigen möchte, sei zu folgenden Veranstaltungen herzlich eingeladen: Bereits am 20. März findet der erste von drei Online-Veranstaltungen zum Thema Open-Source-Hardware statt. Anmeldung: https://eveeno.com/open-source-info-events Am 08. April treffen wir uns 17 Uhr in der 9. Etage zu "Handwerk trifft Forschung" Mehr Infos: www.hwkdd.de/oshop Lust, eigene Ideen umzusetzen? Das Lab X ist der HTWD MakerSpace für die Entwicklung, Konzeptionierung und Erprobung von Ideen. Das Lab X unterstützt dabei von der Ideenfindung bis hin zur ersten technischen Umsetzung. Im Zentrum der Ideenwerkstatt steht das kreative und konzeptionelle Arbeiten. Studierende und Mitarbeitende der HTWD können das Lab X für Semesterarbeiten, Reparaturen und Prototyping kostenfrei nutzen oder einfach als Treffpunkt zum Austauschen, Mitmachen und neugierig sein. Alle Infos unter www.htw-dresden.de/LabX

    die Studierenden schrauben auf dem Boden an der Fräse
  • Roboter-Intensivkurs mit Exkursion zur STÄUBLI Robotics Academy

    12.03.2025
    Elektrotechnik Maschinenbau Pressestelle Exkursion

    Während der Projektwoche in den Semesterferien hatten Studierende des Masterstudiengangs Angewandte Robotik sowie des Diplomstudiengangs Elektrotechnik (Automation und Mechatronik) die Möglichkeit, praxisnah an zwei 6-Achs- und zwei SCARA-Robotern zu arbeiten. Initiiert wurde das Angebot von Professor Uwe Kühsel (Fakultät Maschinenbau), der an der HTWD auch eigene Schulungszellen für die Roboterausbildung eingerichtet hat. Anfang März ging es für die Kursteilnehmenden auf eine Exkursion nach Bayreuth zur STÄUBLI Robotics Academy Dort legten die Teilnehmenden eine theoretische und praktische Prüfung ab und erhielten das begehrte STÄUBLI-Zertifikat, den sogenannten Roboterführerschein. Neben der Prüfung erwartete die Studierenden eine Führung durch die drei in Bayreuth ansässigen Sparten Robotics, Fluid & Electrical Connectors sowie Textile. Besonders beeindruckend war die Vorführung einer riesigen Webmaschine , die mit bis zu 33.792 Fäden und 92 Farbkombinationen Teppiche von bis zu 5,3 Metern Breite hochautomatisiert und in beeindruckender Geschwindigkeit produziert. Wir danken der STÄUBLI Robotics Academy für die ausgezeichnete Organisation, Durchführung und Gastfreundschaft. Schon jetzt freuen wir uns auf den nächsten Besuch im Herbst! Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, sich mit den Kontaktpersonen (siehe unten) in Verbindung zu setzen.

    Stäubli Exkursion 6.3.25
    STÄUBLI Robotics Academy
  • Wie können wir Lurchi schützen? – Sächsisches Feuersalamander Symposium 2025

    12.03.2025
    Landbau / Umwelt / Chemie Tagung Veranstaltung Transfer

    Beim Sächsischen Feuersalamander-Symposium 2025 im Senckenberg-Institut Dresden ging es um den Schutz des Feuersalamanders. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Naturschutz und Wissenschaft waren der Einladung des Biozentra (Transferzentrum für Biodiversität), der HTWD (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden), der Universität Leipzig und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden gefolgt, um sich über den Schutz des Feuersalamanders auszutauschen.

    Publikum
    Nico Beier
  • Biofidel-Dummy für die Unfallforschung

    11.03.2025
    Forschung Maschinenbau Pressestelle

    Um die Autos der Zukunft sicherer zu machen, werden Unfallszenarien mit Dummys realitätsnah nachgestellt und Verletzungen analysiert. Weil sich aber mit klassischen Crashtest-Dummys längst nicht alle Verletzungen darstellen lassen, entwickelt die HTW Dresden gemeinsam mit Partnern neuartige menschenähnliche Testpuppen, sogenannte Biofidel-Dummys. Anfang Februar 2025 startete auf diesem Forschungsgebiet ein neues Projekt, bei dem es nicht um die Fahrzeuginsassen, sondern um die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer im städtischen Umfeld geht. Ziel ist die Entwicklung eines Fußgänger-Dummys mit einer innovativen Unterleibskonstruktion, die weitestmöglich mit dem menschlichen Vorbild übereinstimmt (Pedestrian Dummy – kurz PedDu). „Mit dem freistehenden und teilbeweglichen Biofidel-Unterleib wollen wir ein menschengetreues System des gesamten Becken- und Hüftbereichs sowie Oberschenkel, Unterschenkel und Füßen inkl. Gelenken, Sehnen, Muskeln und Weichteilen konstruieren“, erklärt Professor Lars Hannawald von der Fakultät Maschinenbau der HTWD, der das Projekt leitet. „Der Dummy soll mithilfe von antagonistischen synthetischen Ersatzmuskeln in Position gehalten werden.“ Die Muskeln lassen sich individuell unter Spannung bringen, sodass der Dummy eine aufrechte Haltung ohne externe Stützkonstruktion einnehmen kann. „Außerdem soll bei einer simulierten Kollision nach dem Erstkontakt mit dem Pkw die Muskelspannung so zu steuern sein, dass eine realistische Flugphase sowie ein zweiter Aufprall darstellbar sind“, so der Projektleiter. „Der Dummy kann aber auch auf einem Roller platziert oder auf ein Fahrrad gesetzt werden.“ Geplant ist außerdem, mittels Silikongusstechniken und verschiedener Füllmethoden spezielle Weichteilsegmente mit unterschiedlichen Festigkeiten zu erstellen. Damit wären erstmals aussagekräftige Crashuntersuchungen für unterschiedliche Körpertypen möglich, individuell bezogen auf Geschlecht, Körperbau, Fett- und Muskelanteil. Nach dem Test wird der Biofidel-Dummy untersucht, um festzustellen, was an dem künstlichen Körper tatsächlich Schaden genommen hat. Durch die ferrometallfreie Konstruktion, in der keine magnetischen Metalle, wie Eisen, Kobalt oder Nickel enthalten sind, lassen sich erstmalig nicht-invasive Untersuchungen beispielsweise mittels Computertomographie (CT) durchführen und so Verletzungen besser analysieren. Entwicklung neuer Dummy-Generationen an der HTW Dresden In den USA zunächst für militärische Zwecke geschaffen, spielen Dummys seit den 1970er Jahren auch in der Unfallforschung eine wichtige Rolle. Weil sich mit den herkömmlichen Modellen jedoch nur physikalische Parameter messen lassen, begannen Forschungen zu innovativen Biofidel-Dummys. Diese sind flexibel, können für verschiedene Anprallpositionen genutzt werden und beinhalten skelettähnliche Strukturen, die genauso brechen können wie menschliche Knochen. Die ersten Prototypen des Dummys entstanden im Ingenieurbüro Priester und Weyde in Berlin. Seit 2017 entwickelt die HTWD unter Leitung von Professor Lars Hannawald die Dummys und die Firma CTS fertigt und vermarktet sie. Die Universität Münster beteiligte sich später mit ihrer Expertise auf dem Gebiet der menschlichen Belastungskennwerte. Bei neueren Forschungsvorhaben standen unterschiedliche Körperteile im Fokus. So wurde ein Dummy mit künstlicher Muskulatur speziell für den Halsbereich entwickelt, mit dem die Verletzungen von Autoinsassen darstellbar sind, je nachdem ob sie beim Unfall wach sind oder schlafen, die Halsmuskeln also angespannt oder entspannt sind. Noch bis Juni 2025 läuft ein Projekt zur Entwicklung eines Lungenersatzmodells. Es dient dazu, äußerlich nicht sichtbare Verletzungen der Lunge zu untersuchen, wie sie bei Explosionen auftreten. Damit kann die Schutzwirkung von gepanzerten Fahrzeugen oder Schutzräumen getestet werden. Biofidel-Dummys lassen sich in verschiedensten Bereichen für alle Belastungsformen einsetzen, in der Unfallforschung ebenso wie bei Stürzen aus großer Höhe oder als Trainingspuppe für Rettungsübungen. Projekt PedDu „Zum Stehen benötigt der Mensch eine Vielzahl von Muskeln, insbesondere aus der Skelettmuskulatur. Dazu gehören Muskeln in den Beinen, aber auch im Rumpf und im Gesäß, die zusammen die Stabilität und das Gleichgewicht gewährleisten“, sagt Lars Hannawald. „Im Projekt PedDu wollen wir zunächst herausfinden, wie viele davon notwendig sind, damit sich die Beinhaltung des Dummys in unterschiedlichen Positionen realisieren lässt, um dann die Anzahl auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Im nächsten Schritt werden wir die künstlichen Muskeln aufbauen und einsetzen.“ Simulationen und nachgestellte Versuche von realen Unfällen sollen anschließend zeigen, wie gut das Modell die Realität abbildet. Das Projekt hat eine Laufzeit von 28 Monaten und endet am 31. Mai 2027. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM).

    Biofedel-Dummy
    HTWD

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)