• Unsere Labore ziehen um!

    19.07.2024
    Informatik / Mathematik

    Während der Semesterpause (22.7. - 28.9.2024) werden die PC-Labore der Fakultät in ihre neuen Räume im U-Gebäude umgezogen. Deswegen können in diesem Zeitraum die Rechner längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.

    Labor
  • Wasserstofftechnologien in der Fahrzeugtechnik

    18.07.2024
    Forschung Maschinenbau Pressestelle Transfer

    Referentinnen und Referenten aus der Industrie und Forschung berichteten über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien. Es ging um Wasserstoff als Energieträger der Zukunft, die Wasserstofferzeugung und deren Infrastruktur. Außerdem wurde behandelt, wie die Technologie im Energiesystem, in der Industrie sowie in Mobilität und Transport eingesetzt werden kann und wie die Anlagen gesichert und überwacht werden können. In der begleitenden Fachausstellung wurden Exponate von z.B. von Fahrzeugen mit H 2 -Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellenantrieben präsentiert. „Wasserstoff bzw. Wasserstofftechnologien sind Kernelemente für die Energiewende und den Aufbau der CO2-neutralen Wirtschaft. Sie liefern Lösungen für den weiteren Ausbau einer regenerativen Energieversorgung, für klimaneutrale Industrieprozesse und für nachhaltige Mobilität. Für unsere Volkswirtschaft bedeuten sie eine Chance, industrielle Wertschöpfung zu erhalten, Exportchancen auszubauen und technologische Souveränität zu sichern. Die große Resonanz an der Veranstaltung verdeutlicht die hohe Relevanz des Themas“, so Tagungsleiter Professor Gennadi Zikoridse. Sonderveranstaltung Wasserstofftechnologien Am Vorabend des 2. Dresdner Wasserstoff-Symposiums fand gemeinsam mit dem Arbeitskreis Fahrzeugtechnik des VDI Bezirksvereins eine Sonderveranstaltung Wasserstofftechnologien statt. Im Technikum Fahrzeugtechnik an der HTWD gab es Impulsvorträge von BMW AG, MAN Truck&Bus SE, Toyota Deutschland GmbH und C4D GmbH. Die 120 Gäste konnten die Vorstellung neuer Wasserstofffahrzeuge erleben.

    MAN Truck auf dem Testgelände
    HTWD/ Peter Sebb
  • Mit Elektronenstrahltechnik Plastikverschmutzung bekämpfen

    12.07.2024
    Forschung

    In der Schulungswoche trafen sich 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 11 europäischen Ländern zum IAEO-Schulungskurs „Einsatz von Strahlentechnologien für das Recycling von Polymerabfällen“. Mitarbeitende der HTWD-Arbeitsgruppe „Technische Chemie“ und internationale Expert*innen der IAEO vermittelten theoretische und praktische Kenntnisse zur Behandlung, Aufbereitung und Verwertung von Polymerabfällen mittels ionisierender Strahlung, zur Integration der Strahlentechnologie in bestehende Kunststoffrecyclingverfahren sowie zur Herstellung innovativer Kunststoffmaterialien. Die IAEO-Vorzeigeinitiative “Nuclear Technology for Controlling Plastic Pollution (NUTEC Plastics)“ zielt auf die Bewältigung der globalen Herausforderung der Plastikverschmutzung. Diese Initiative bringt Länder und Partner aus der ganzen Welt zusammen, um der Plastikverschmutzung durch die Einführung neuer Technologien zur Verbesserung des Plastikrecyclings entgegenzuwirken. Organisatorin des regionalen Trainingskurses war die IAEO in Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung und der HTWD. In zahlreichen Diskussionen des Trainingskurses wurden auch Potentiale für eine zukünftige Zusammenarbeit diskutiert und abgestimmt. Über die Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Die IAEO unterstützt die internationale Zusammenarbeit und Harmonisierung im Aufsichtsbereich durch die Erstellung von Sicherheitsstandards und Empfehlungen. Diese decken die Reaktorsicherheit, den Strahlenschutz, die Entsorgung nuklearer Abfälle, den Transport radioaktiver Stoffe, den radiologischen Notfallschutz sowie die Sicherung kerntechnischer Anlagen und Materialien ab. Zudem fördert die IAEO den physischen Schutz von Kernmaterial, um Missbrauch und Nuklearschmuggel zu verhindern.

    Gruppenbild IAEO Schulung Juli 2024
    © HTW Dresden 2024 - Peter SEBB
  • Richard über sein Maschinenbau-Studium

    12.07.2024
    Maschinenbau Pressestelle Studium

    Richard auf dem Testgelände für Fahrzeugtechnik, auf dem unter anderem an autonomen Fahrsystemen geforscht wird.
    HTWD/ Lisa Kästner
  • Dual studieren an der Fakultät Geoinformation

    09.07.2024
    Geoinformation

    Seit einigen Jahren bietet unsere Fakultät gemeinsam mit zahlreichen Praxispartnern die Möglichkeit ein duales Studium im Bereich Geomatik zu absolvieren. Beim dualen Studium werden Hochschulstudium und berufliche Praxis miteinander verbunden. Du absolvierst ganz regulär Dein Studium im Studiengang Geomatik: Vermessung/Kartographie/Geoinformatik. Vor Beginn des Studiums hast Du jedoch bereits einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen oder einer Behörde abgeschlossen. Du studierst ganz normal an unserer Fakultät und bekommst dafür eine finanzielle Unterstützung durch Deinen Arbeitgeber. Du sammelst in den Praxisphasen während der Semesterferien und im praktischen Studiensemester wertvolle Berufserfahrung. Dein Arbeitgeber lernt Dich schon während des Studiums kennen und nach dem Studienabschluss bist Du schon bestens mit dem Unternehmen und den Abläufen vertraut. Informationen wie der Weg zum Studium aussieht, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst, um bei uns zu studieren sowie Erfahrungen von Studierenden, die bereits bei uns dual studiert haben, erhältst Du auf unserer Webseite zum dualen Studieren . Dort findest Du auch Kontaktdaten zu potentiellen Praxispartnern und aktuelle Stellenangebote. Zur Zeit bietet übrigens der Landkreis Görlitz eine Stelle für das duale Studium für das kommende Wintersemester 2024/25 sowie eine weitere Stelle für das Wintersemester 2025/26 an. Schau doch mal rein.

    dual studieren
  • Qualitätsmanagementsystem der HTW Dresden erfolgreich reakkreditiert

    09.07.2024
    Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Maschinenbau Pressestelle Studium Wirtschaftswissenschaften Intern allg.

    Die Reakkreditierung im Bereich Lehre und Studium ist ein herausragendes Qualitätsmerkmal für unsere Studiengänge. Sie bestätigt das bereits seit 2016 akkreditierte Qualitätsmanagementsystem der HTW Dresden und dessen Wirksamkeit zur Umsetzung hoher Standards im Bereich Studium und Lehre. Mit der Reakkreditierung ist die HTW Dresden weiterhin berechtigt, ihre Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Siegel des Akkreditierungsrates zu versehen. Im Rahmen der Systemakkreditierung muss eine Hochschule nachweisen, dass sie die gesetzlich festgelegten formalen und fachlich-inhaltlichen Kriterien systematisch umsetzt. Dazu muss das Qualitätsmanagementsystem regelmäßige Begutachtungen der Studiengänge und der für Lehre und Studium relevanten Leistungsbereiche vorsehen, an denen interne und externe Studierende, hochschulexterne wissenschaftliche Expertinnen und Experten, Vertreterinnen und Vertreter der Berufspraxis sowie Absolventinnen und Absolventen beteiligt sind. Bedeutung und Vorteile der Akkreditierung für Hochschulen und Studierende Mit dem positiven Abschluss des Verfahrens wird der Hochschule bescheinigt, dass sie über ein Qualitätsmanagementsystem verfügt, das für alle Studiengänge das Erreichen arbeitsmarktrelevanter Qualifikationsziele und die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards des Akkreditierungsrates gewährleistet. Ohne Akkreditierung fehlt somit ein unabhängiges Qualitätsurteil über den Studiengang - etwa hinsichtlich der Studieninhalte, der Studienstruktur, der personellen, sächlichen und räumlichen Ausstattung, der Modularisierung etc. Darüber hinaus wird in diesem System besonderer Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems gelegt. Auch die laufenden Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die damit verbundenen neuen Anforderungen an die Absolventinnen und Absolventen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Studiengänge ein. Eine Akkreditierung ist somit auch ein Gütesiegel für einen potenziellen Arbeitgeber. Genießt die Hochschule einen guten Ruf und kann auf akkreditierte Studiengänge verweisen, so signalisiert dies dem Unternehmen zugleich die Qualität der Absolventinnen und Absolventen. Akkreditierte Studiengänge sichern zudem die internationale Anerkennung der Abschlüsse und bilden häufig die Grundlage für weiterführende internationale wissenschaftliche Karrieren, wenn beispielsweise eine Promotion an einer ausländischen Hochschule angestrebt wird. Ablauf und Struktur des Verfahrens der Systemakkreditierung Das Verfahren der Systemakkreditierung ist ein mehrstufiges Verfahren, das auf dem Prinzip des Peer Review beruht. Beauftragt eine Hochschule eine von ihr ausgewählte und vom Akkreditierungsrat zugelassene Agentur mit der Durchführung eines Begutachtungsverfahrens, so setzt diese eine Gutachtergruppe ein, der mindestens folgende Personen angehören: mindestens drei Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer mit einschlägiger Erfahrung in der Qualitätssicherung im Bereich Lehre, eine Vertreterin oder ein Vertreter aus der beruflichen Praxis, eine Studentin oder ein Student. Die fachlich-inhaltliche Begutachtung des Qualitätsmanagementsystems durch die Gutachtergruppe erfolgt auf der Grundlage der in den Akkreditierungsverordnungen der Länder festgelegten Kriterien und umfasst neben der Analyse der Antragsunterlagen eine Begehung der Hochschule. Im Rahmen dieser Begehung führt die Gutachtergruppe Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule. Im Anschluss fertigen die Gutachterinnen und Gutachter ein Gutachten mit einer Beschlussempfehlung für die Akkreditierung des hochschulinternen Qualitätsmanagementsystems an, welches dem Akkreditierungsrat vorgelegt wird. Dieser bewertet das Gutachten und spricht die Akkreditierung des Qualitätsmanagementsystems der Hochschule aus (Systemakkreditierung). Damit wird der Hochschule bescheinigt, ein funktionierendes und wirkungsvolles System aufzuweisen, das unter Einbeziehung aller Leistungsbereiche die hohe Qualität von Studiengängen und damit die Arbeitsmarktrelevanz des Studiums sicherstellt.

    Auf dem Foto: Das neue U-Gebäude. Nicht nur durch das neue Lehr- und Lerngebäude der Hochschule, sondern auch durch die akkreditierten Studiengänge werden hohe Standards im Bereich Studium und Lehre gehalten.
    Crispin I. Mokry
  • Über 200 Teilnehmer bei der vierten Summer School Computer and Geoscience in Archaeology

    08.07.2024
    Geoinformation Informatik / Mathematik Pressestelle

    Wichtige Ausbildungsziele sind dabei der sichere Umgang mit digitalen Daten, die zuverlässige Datenerhebung im Gelände und im Labor, das Datenmanagement, die Erfassung und Verarbeitung von 3D-Daten, die Auswertung und Analyse sowie die mediale Aufbereitung und Präsentation. Das dafür notwendige Handwerkszeug wird in den Fakultäten Informatik/Mathematik und Geoinformation breit und anwendungsorientiert vermittelt, während bei vielen Absolventen archäologischer Studiengänge ein großer Aus- und Weiterbildungsbedarf in diesem Bereich besteht. Diesen Bedarf deckt die HTW Dresden mit dem neuen Angebot. Alle Themen werden stets eingebettet in den Kontext archäologischer Daten und Projekte in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der Archäologie vermittelt. Angesichts der überwältigenden Zahl von mehr als 300 Bewerbungen aus 54 Ländern wurde die Veranstaltung kurzfristig auf einen Online-Kurs ausgeweitet, so dass schließlich mehr als 200 Interessenten teilnehmen konnten. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren gab Dr. Benjamin Ducke, IT-Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts, einen Einblick in den Alltag und die Realität der Archäoinformatik und betonte die Relevanz von Kompetenzen in diesem Bereich. Anschließend stellte Britta Weber vom Referat Internationales die HTW Dresden und den Bewerbungsprozess für ausländische Studierende vor. Während der zweiwöchigen Veranstaltung wechselten sich Videovorlesungen, Selbstlernphasen und Feedbackrunden ab. Folgende Veranstaltungen waren Teil der Summer School: Introduction to Digital Archaeology (Dr. Hendrik Rohland, Gastprofessor für Archäoinformatik) Foundations in Mathematics and Computer Science (PD Prof. Marco Block-Berlitz, Professor für Computergraphik; Dr. Tim Karberg, ebenfalls Gastprofessor für Archäoinformatik) Remote Sensing (Prof. Dr. Martin Oczipka, Professor für Fernerkundung und digitale Bildverarbeitung; Tim Karberg) 3D-Documentation (Prof. Block-Berlitz) Applied and Computational Archaeo-Astronomy (Dr. Karberg) Geographic Information Systems in Archaeology (Dr. Rohland) In der abschließenden Evaluationsumfrage wurde deutlich, dass dies den Bedürfnissen vieler in der Archäologie Beschäftigten entspricht. Viele der Teilnehmenden äußerten den Wunsch, ein solches Angebot in Anspruch zu nehmen, wenn es sich mit ihren sonstigen Verpflichtungen vereinbaren ließe, z.B. durch Fernstudien- und Teilzeitangebote. Für das Team des Studiengangs ist daher klar: Nach dem Start des Studiengangs im kommenden Wintersemester liegt die nächste Aufgabe darin, ein qualitativ hochwertiges Fernstudien- und Teilzeitangebot zu entwickeln, um der steigenden Nachfrage nach technisch-mathematischen Kompetenzen in der Archäologie gerecht zu werden.

    Normalerweise treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Summer School in einer persönlichen Atmosphäre, aber dieses Mal war die Zahl der Anmeldungen so groß, dass die Veranstaltung in ein Online-Format umgewandelt wurde.
  • Austauschstudierende der HTWD studieren in China mit Stipendium der Christian-Bürkert-Stiftung

    08.07.2024
    International Maschinenbau Pressestelle

    Sina Neubert und Wilhelm Gloer, zwei Bachelorstudenten des Wirtschaftsingenieurwesens der HTWD, haben sich entschieden, ihr 5. Semester an der Partnerhochschule Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) in Hangzhou zu studieren. Finanziell unterstützt werden sie dabei durch ein Stipendium der Christian-Bürkert-Stiftung. Im Rahmen seines Auslandssemesters wird Herr Gloer auch ein Industriepraktikum in Shanghai bei der dortigen Niederlassung der Firma Bürkert absolvieren. Die deutsch-chinesische Kooperation der ZUST besteht seit fast 40 Jahren und wurde von der HTWD u.a. mit Professor Dietrich als einem der ersten Honorarprofessoren der ZUST mit aufgebaut. Das attraktive Stipendium der Christian-Bürkert-Stiftung steht nicht nur deutschen Studierenden für ein Studium in China, sondern auch chinesischen Studierenden für ein Studium in Deutschland zur Verfügung. So erwartet die Fakultät Maschinenbau im August die nächsten chinesischen Studierenden, die im Rahmen des 2+3-Kooperationsprogramms ihr Maschinenbaustudium an der HTWD abschließen werden. Dabei erhalten die Absolventen sowohl von der ZUST als auch von der HTWD ihre Abschlusszeugnisse.

    Der Auslandsbeauftragte der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr. Gunther C. Stehr, mit den Stipendiaten Wilhelm Gloer und Sina Neubert
  • Fachexkursion Norwegen des GeoSN vom 23.06. – 29.06.24

    04.07.2024
    Geoinformation

    Am 23.06.2024 reiste eine Delegation aus Vertretern des Landesamtes für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) sowie Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft nach Norwegen, um sich mit norwegischen Behörden und Unternehmen zu den Themen digitaler Zwilling, GIS und BIM auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Das GeoSN wurde durch den Präsidenten Ronny Zienert, Ria Liebscher, Nicole Franke, Gunnar Katerbaum und Stefan Wiemann vertreten. Begleitet wurden sie vom öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI) Andreas Pippig, sowie Marc Kleemann von der Firma con terra GmbH und Sebastian Schilling von der Fakultät Geoinformation an der HTW Dresden. Auf dem Weg nach Norwegen besuchten wir die Zweigstelle des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Rostock. Im BSH erhielten wir einen Einblick in die vielfältige Arbeit des Bundesamtes in den Seegebieten der Ost- und Nordsee mit dem Schwerpunkt auf die gesammelten und genutzten Geodaten. Das BSH ist unter anderem zuständig für die Erstellung und Herausgabe von Seekarten, die Erstellung eines digitalen Geländemodells des Meeresbodens sowie die Verwaltung der Flächennutzung des Meeres. Außerdem erhielten wir einen Einblick in die Vermessungsarbeiten und die Wracksuche der Schiffsflotte des BSH. Im Anschluss führte uns die Reise weiter nach Oslo in Norwegen. In Hønefoss nahe Oslo besuchten wir Kartverket, die norwegische Schwesterbehörde zum GeoSN in Sachsen. Die Kollegen präsentierten uns in aufschlussreichen Vorträgen ihre Arbeit, woraus spannende Diskussionen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aufnahme, Verarbeitung und Bereitstellung von Geodaten entstanden. Von besonderem Interesse waren für uns die Geoportale und Anwendungen zum digitalen Zwilling Norwegens, beispielsweise GeoNorge . Neben der Behörde Kartverket besuchten wir auch das Unternehmen Norconsult, welches unter anderem in den Bereichen Architektur, Bauwesen, Energie und Infrastruktur tätig ist, sowie das Norwegian Geotechnical Institut (NGI), welches sich z.B. mit dem geologischen Untergrund und den Ursachen für Naturgefahren wie Lawinen, Erdrutsche und Tsunamis beschäftigt. Mitarbeiter von Norconsult und NGI zeigen uns anhand ihrer vielfältigen Aufgaben, wie sie Geodaten erfassen und nutzen, BIM und GIS Informationen vereinen und digitale Zwillinge erstellen. In der Außenhandelskammer (AHK) Norwegen hatten wir die Möglichkeit, uns mit weiteren Vertretern norwegischer Unternehmen auszutauschen. Den Auftakt dazu bildete eine Liveschaltung zur digitalen VertiGIS Landmanagement Konferenz inklusive eines Grußwortes durch den Präsidenten des GeoSN, Ronny Zienert. Im Anschluss wurden in zwei parallelen Round-Table-Diskussionen die Themen „Digital Twins & Integration of infrastructure data“ und „The future of Surveying & Building Information Modelling (BIM)“ behandelt. Dabei standen Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten im Fokus. Im Rahmen der Diskussion wurde unter anderem über die Definition und die benötigten Funktionalitäten eines Digital Twin sowie die Notwendigkeit des Vermessers trotz der immer einfacheren Messtechnik und der Verwendung von BIM für die Planung und Bauausführung erörtert. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der Round-Tables gegenseitig präsentiert. Das Ende dieser Reise soll der Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Norwegen im Bereich Geodaten und Digitaler Zwilling sein. Beide Seiten können voneinander lernen und profitieren. Alle Teilnehmer konnten viele neue Eindrücke und Ideen für ihre Arbeit aus Norwegen mitnehmen. Im Rahmen der Ausbildung ist ein Austausch von Personal geplant. Ebenso soll es einen Austausch über die genutzten Technologien und Services geben. Wir danken der AHK Norwegen für die hervorragende Organisation aller Unternehmensbesuche sowie die Ausrichtung der Round-Table im eigenen Gebäude. Des Weiteren möchten wir uns bei den Unternehmen und Teilnehmern der Round-Table für den herzlichen Empfang und den offenen Informationsaustausch bedanken. Herzlichen Dank besonders an Ronny Zienert und Nicole Franke vom GeoSN für die Einladung und Organisation dieser Fachexkursion.

    Exkursion des GeoSN nach Norwegen
    Ria Liebscher, GeoSN
  • Von mechanischer zu elektrischer Energie

    04.07.2024
    Elektrotechnik Forschung Pressestelle

    S³PS - Scalable Sustainable Self-Sufficient Power-Supply Systems wandeln in der Umgebung vorhandene Energie wie etwa mechanische Bewegungen in elektrische Energie um und stellen diese einem Verbraucher zur Verfügung. Sie arbeiten autark und sind überall dort gebräuchlich, wo einerseits der Anschluss an das öffentliche Stromnetz nicht möglich ist und andererseits nur wenig Energie benötigt wird. Unter anderem kommen sie bei der Überwachung von Maschinen und Anlagen, in Transpondern in der Viehzucht, bei der Stromerzeugung in der Schifffahrt oder bei der Sensorstromversorgung in Windenergieanlagen zum Einsatz. „Im Projekt SNAPS – das ist die Abkürzung für „Skalierbare Nachhaltige Autonome Elektroenergieerzeugungssysteme“ – betrachten wir S³PS, die vor Ort vorhandene mechanische Energie, beispielsweise aus den Bewegungen von Menschen oder Tieren oder der Vibration von Maschinen, in elektrische Energie umwandeln“, erklärt Lutz Göhler, Professor an der Fakultät Elektrotechnik und Direktor des IAE. „Im Inneren wirken ein kleiner Generator und eine auf ihn abgestimmte Elektronik zusammen. Die Elektronik sorgt einerseits dafür, dass der Generator mit höchstmöglichem Wirkungsgrad betrieben wird, andererseits passt sie die vom Generator bereitgestellte Spannung an die Erfordernisse des angeschlossenen Verbrauchers an.“ Für einen breiten Einsatz derartiger Energiequellen ist es erforderlich, dass sie sich leicht und ohne umfangreichen Entwicklungsaufwand an verschiedene Einsatzanforderungen anpassen lassen, und dies bei maximalem Wirkungsgrad. Die Energieversorgungssysteme bestehen aus einem skalierbaren elektromagnetischen Generator und einer nachgeschalteten skalierbaren Energiekonditionierungseinrichtung. Ziel des SNAPS-Projekts ist es, Verfahren und Werkzeuge zu entwickeln, die eine schnelle Dimensionierung für eine konkrete Anwendung ermöglichen. Je nach Einsatzgebiet und Energiebedarf kann die Größe des Systems zwischen einigen Zentimetern und einigen Dezimetern variieren. „Neben der Entwicklung geeigneter Methoden für die Anpassung wollen wir in unserem Projekt die optimale Konstruktion der Generatoren und eine hocheffiziente Schaltungstechnik für die Energiekonditionierung finden“, sagt Lutz Göhler. „Dazu erstellen wir Simulationsmodelle und Auslegungsgrundlagen.“ Innovatives und umweltfreundliches Produkt Weil sie eine lange Lebensdauer haben und für ihre Herstellung deutlich weniger Rohstoffe benötigt werden als für herkömmliche Akkus oder Batterien, sind die Systeme nicht nur autark, sondern auch nachhaltig. Zudem lassen sich die Rohstoffe am Ende der Einsatzzeit günstig zurückgewinnen. Industriepartner im SNAPS-Projekt ist die Wälzlagertechnik GmbH Dresden. Der Wälzlagerspezialist hat die Zukunftschancen erkannt und auf dem Gebiet der autarken Energieversorgungssysteme bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet. Unter anderem wurden verschiedene Demonstratoren entwickelt. Eine einfach umzusetzende Skalierungslösung eröffnet die Möglichkeit für eine neue, innovative Produktlinie. Das vom BMFG geförderte Projekt mit der HTWD soll bis Ende Januar 2027 dafür die Grundlagen schaffen. Über das Institut für Angewandte Elektronik (IAE) Am Institut für Angewandte Elektronik (IAE) arbeiten Forschende an den Themen Analog-, Digital- und Leistungselektronik sowie Signalverarbeitung und Eingebettete Systeme. Das Institut bündelt das Know-how der HTWD auf diesen Gebieten, um Firmen bei der Neu- und Weiterentwicklung ihrer Produkte zu unterstützen und ihre Innovationskraft zu stärken. Seit seiner Gründung 2019 konnten zahlreiche praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingeworben werden, die diese Zielsetzung verfolgen, darunter auch das Vorhaben mit der Kurzbezeichnung „SNAPS“.

    Hand hält Energieblitz zwischen den Fingern.
    James Steidl – stock.adobe.com

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)