• Besuch des Leistungskurses Maschinenbau vom BSZ Meißen am 29.09.2023

    04.10.2023
    Maschinenbau

    Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Meißen (siehe https://bsz-meirbl.de/de ), welche auf dem Weg zur allgemeinen Hochschulreife den Leistungskurs „Maschinenbau“ absolvieren, führte ein Exkursions­tag gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Herrn Philipp Blaßfeld an die Fakultät Maschinenbau. Die Schülergruppe erlebte sehr intensiv einen Querschnitt durch die Tätigkeitsfelder von Maschinenbau-Ingenieurinnen und Ingenieuren, indem sie ausgewählte Labore besichtigte und dadurch einen praxisbezogenen Einblick in die Themen bekam, welche in den verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus in Lehre und Forschung bearbeitet werden. Sie erfuhren, dass Rapid-Technologien wichtige Verfahren zur Fertigung von komplizierten Bauteilen sind und dass das Eintauchen in Virtuelle Realitäten sowohl beim Erlernen praktischer Fähigkeiten (Beispiel Schweißen) als auch beim Verstehen der Funktionsweise von Anlagen (Beispiel Wärmepumpe) hilft. Im Technikum beobachteten die Schülerinnen und Schüler dann die Anfertigung einer realen Schweißnaht durch einen Roboter. Die anschließende Zeit wurde der Fahrzeugtechnik gewidmet und zuerst vorgeführt, wie pneumatische und hydraulische Vorrichtungen in einem Fahrzeug Bewegungen ermöglichen und unterstützen. Die kraftverstärkende Wirkung konnte selbst ausprobiert werden. Als Anwendungsbespiel beeindruckten zwei LKWs. Im K-Gebäude wurden die Kenntnisse zur Wärmepumpe anhand der Fahrzeug-Klimaanlage vertieft, verschiedene Fahrzeug-Prüfstände besichtigt und Einblicke in die Verknüpfung von Fahrzeugtechnik und Medizin am Beispiel lebensnah gestalteter Dummies gewonnen. Ein abschließender Blick vor der Fahrt nach Hause galt dem Fahrzeug-Testfeld. Rhena Krawietz

    Schüler vor LKW und im Labor
    Foto: Rhena Krawietz
  • Epic ins Studium gestartet

    02.10.2023
    Gründung

    Sieben Gruppen starteten im Rahmen der Erstsemestereinführungswoche mit Tablet und Rätselkoffer bewaffnet vom Postplatz in die schöne Dresdner Altstadt, um beim Outdoor Escape Game ‚Catch Cobra‘ gegeneinander anzutreten. Die Abenteuertour entwickelte HTWD Student Anton Ludewig gemeinsam mit seinem Freund Marlon Würffel an der Gründungsschmiede , wo sie seit 2020 ihr Startup Epic Escape aufbauen. Schon vor Studienbeginn war für Anton klar, dass er einmal sein eigenes Unternehmen führen will. An der HTWD fand er dafür die richtige Unterstützung. „Wir begeistern uns für das Thema Startup und wollten den Spirit gern an die neue Generation Studierender weitergeben“, sagt Anton Ludewig. „Gemeinsam mit der Gründungsschmiede haben wir dann diese Tour für die Erstis organisiert.“ Mit Catch Cobra konnten die neuen Studierenden ihre Studienstadt auf abenteuerliche Art und Weise kennenlernen. Denn ganz entgegen der traditionellen Stadtführungen, gilt es auf dem Weg durch die Altstadt spannende Rätsel zu lösen und dabei schneller als die gegnerischen Teams zu sein. 90 Minuten dauert so eine Ralley. "Super Tour! Neue Leute kennengelernt und viel von Dresden gesehen", so das Feedback eines Erstsemestlers. "Hat mich echt inspiriert, wie aus einer Idee ein Startup werden kann. Respekt an Epic Escape!“, meinte ein anderer. Wie aus der Idee von Anton und Marlon tatsächlich ein Startup wurde, zeigt das nachfolgende Interview zur Gründungsgeschichte von Epic Escape. Gründungsportrait Wie entstand die Idee zu den Outdoor Escape Games? Anton Ludewig: Vor einigen Jahren haben wir Dresden auf die traditionelle Weise erkundet und uns dabei gedacht, dass es spannendere und interaktivere Möglichkeiten geben muss, die Stadt zu entdecken. So entstand die Idee für ein spielerisches, abenteuerliches Event, das Stadterkundung und Rätselspaß miteinander verbindet. Diesen einzigartigen Ansatz haben wir zu unserem Alleinstellungsmerkmal entwickelt. Was war die größte Herausforderung auf dem Weg in die Selbständigkeit? Anton Ludewig: Corona hat uns erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durch das Kontaktverbot konnten wir unsere Touren nicht durchführen. Den Kopf haben wir trotzdem nicht in den Sand gesteckt. Wir haben die Zeit aktiv genutzt, um unsere bestehende Tour zu optimieren und an einer digitalen Version zu basteln. Außerdem sind wir sämtliche Baustellen angegangen, für welche uns sonst immer die Zeit fehlte. Was waren bisher eure größten Erfolge? Anton Ludewig: Der erste große Erfolg war unsere erste Buchung. Was für ein Gefühl! Nach all der harten Arbeit. Und als unser Gast am Ende noch sagte, wieviel Spaß er auf der Tour hatte, waren wir total happy. Ein besonderer Meilenstein war die Einführung der digitalen Version unserer Spiele. Statt einer einfachen Rätseltasche sind die Tourteilnehmer:innen nun mit einem hochmodernen Tablet und einem von uns speziell entwickelten Rätselkoffer ausgestattet. Diese Kombination sorgt für eine spannende, interaktive Spielerfahrung und eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Abenteuer und Entdeckungen in der Stadt. Welche Unterstützung hat euch in der Gründungsphase geholfen? Anton Ludewig: Die Unterstützung durch die Startup-Coaches der Gründungsschmiede war für uns enorm wertvoll. Sie haben uns dabei geholfen, unseren Businessplan zu verfeinern und uns praktische Ratschläge für die Kundenakquise an die Hand gegeben. Das Startup onFire digital , das ebenfalls in der Gründungsschmiede saß, hat uns den Bereichen SEA und SEO fit gemacht, und diese erfolgreiche Zusammenarbeit hält bis heute an. Der Austausch mit den anderen Gründungsteams hat uns immer wieder neue Denkanstöße und Impulse beschert und wir sind froh, in solch einer inspirierenden Startup-Community mitzuwirken. Welche Faktoren sind aus eurer Sicht für den Erfolg einer Existenzgründung wichtig? Anton Ludewig: Zeitmanagement, Durchhaltevermögen und das Ausweiten der Komfortzone. Wie sehen eure nächsten Schritt aus? Anton Ludewig: Derzeit befinden wir uns in einer spannenden Expansionsphase und haben unser Angebot auf Leipzig und Nürnberg ausgeweitet. Unsere Vision für die nächsten Jahre ist ehrgeizig: Wir planen, weitere Standorte in großen Städten wie Berlin und München zu eröffnen. Zudem arbeiten wir daran, einen speziellen Sektor für Groß- und Spezialevents zu etablieren, um unser Portfolio noch vielseitiger zu gestalten. Welche Erfahrungen und Tipps möchtet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben? Anton Ludewig: Zieht die eigene Idee durch, egal was andere sagen und habt auch den Mut zum Scheitern. Fehler sind menschlich, man sollte sie nur nicht mehrmals machen. Zufriedene Kunden empfehlen einen gern weiter, daher sollte Kundenservice immer an erster Stelle stehen.

    Erstsemestler auf Stadtrallye mit Epic Escape
  • Studienstart für alle neuen Studierenden an der HTW Dresden

    27.09.2023
    Pressestelle

    Am Montag startete die Begrüßungswoche für die neuen Studentinnen und Studenten an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD). Rund 1200 Studienanfängerinnen und -anfänger nehmen zum Semesterstart ihr Studium an der HTW Dresden auf. 1078 von ihnen beginnen ein Bachelor- oder Diplomstudium, 131 ein Masterstudium. Die Erstsemester wurden zu Beginn der Woche im Rundkino Dresden mit der Feierlichen Immatrikulation begrüßt und in die akademische Gemeinschaft der Hochschule aufgenommen. Anwendungsorientierung in die DNA geschrieben Die Rektorin Professorin Katrin Salchert hieß die Erstsemester herzlich willkommen und begrüßte sie in der Gemeinschaft der Hochschule: „Ich versichere Ihnen: Wir begleiten Ihren Aufbruch in eine spannende Lebens- und Arbeitswelt. Wir vermitteln Ihnen die zugehörigen Grundlagen, das notwendige Wissen, um in Ihrer Disziplin ausgezeichnet auf Ihre späteren beruflichen Ambitionen vorbereitet zu sein. Wir fördern Ihre Kreativität und Ihr lösungsorientiertes Denken. Wir geben Ihnen die Möglichkeit auch einmal aus Fehlern zu lernen und unterstützen Sie, wo immer möglich bei Ihrem Erkenntnisgewinn. Sie werden eine hervorragende Verbindung von Theorie und Praxis erleben, die Anwendungsorientierung ist uns quasi in unsere DNA geschrieben, denn an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften steht der praktische und anwendungsnahe Aspekt in der Wissensvermittlung unmittelbar im Fokus.“ Gesellschaftliches Engagement und europäischer Gedanke Dabei betonte sie: „Bildung ist ein elementarer Bestandteil Ihrer Persönlichkeitsentwicklung, die für Verantwortungsbewusstsein steht, für Kompromissbereitschaft und für die Fähigkeit, Stellung zu beziehen zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen.“ Die Rektorin ermunterte die Studierenden ihren persönlichen Horizont zu erweitern und während Ihres Studiums ins Ausland zu gehen: „Sammeln Sie internationale Erfahrungen. Sie lernen dabei neue Sprachen und andere Kulturen kennen und pflegen vielleicht als Erasmus-Studierende den europäischen Gedanken. Leben Sie Weltoffenheit und Interkulturalität! Unsere Stadt Dresden ist weltoffen genau wie unsere Hochschule. Leider gibt es immer wieder Menschen, die Hass und Angst schüren gegenüber allem, was ihnen fremd scheint. Diese Tendenzen tolerieren wir an unserer Hochschule nicht. Ungleichbehandlung, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rechtsextremismus dürfen keinen Platz in unseren Köpfen und in unserem Handeln einnehmen. Dafür stehen wir als Hochschule ein!“ Probleme lösen, anstatt sie zu erzeugen Der Vorsitzende des Hochschulrates, Professor Peter Joehnk, appellierte an die Studierenden, an der Lösung der drängenden Probleme der Menschheit mitzuwirken. Als Beispiel nannte er die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz: „Es wird jetzt vor allem darum gehen, die Welle der künstlichen Intelligenz von natürlicher Dummheit freizuhalten und von wirtschaftlicher Gier, damit wir die Vorteile dieser Technik für unsere Zukunft nicht aufs Spiel setzen. Dazu braucht es wachen Verstand, gesellschaftliche Obacht und einen regulatorischen Rahmen, damit die Technik nicht uns, sondern wir noch die Technik beherrschen. Und für die Umsetzung brauchen wir Sie, die nachwachsende Generation von gebildeten Akademikern, die in ihrem Studium gelernt haben, Probleme zu lösen, statt welche zu erzeugen.“ Dass es für die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule in Dresden sehr gute Bedingungen gibt, darauf verwies Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Die aktuellen Ansiedlungen der Halbleiterindustrie und die geplante Bewerbung der Landeshauptstadt als Austragungsort der Bundesgartenschau böten viele Möglichkeiten für spannende Jobs, um an der Gestaltung der Stadt mitzuwirken. Die DAAD-Preisträgerin Xhoen Gjashta ermutigte insbesondere die internationalen Studierenden, sich bei Fragen und Unsicherheiten immer rechtzeitig Hilfe zu suchen. Das Ankommen in einem neuen Land verspreche viele schöne Erfahrungen und neue Freundschaften, berge aber viele Unsicherheiten: „Die Menschen hier sind offen. Sie werden euch helfen, wenn ihr danach fragt.“ Durch das Programm führten Elisa Kallisch und Pepe Funk, die beide an der HTW Dresden studieren. Pepe Funk, der an der Hochschule Infrastukturmanagement, studiert: „Das werden gegebenenfalls die schönsten Jahre eures Lebens! Es gibt viele Möglichkeiten, das Studium besonders zu gestalten. Schaut nach links und rechts, bringt euch ein und seid ein Teil der HTWD. Lernt und lebt.“ Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Kammerorchester ohne Dirigenten und dem Musiker Bryan Staff. Auszeichnung der besten Studierenden Im Rahmen der Feierlichen Immatrikulation zeichnet die Hochschule jedes Jahr die besten Absolventinnen und Absolventen jeder Fakultät des vergangenen Jahrgangs aus. Ausgezeichnet wurden Fabian Schmiedt (Maschinenbau), Maximilian Schneider (Geoinformation), Lukas Grambole (Wirtschaftswissenschaften), Tom Grimmer (Bauingenieurwesen), Lukas Griem (Landbau/Umwelt/Chemie), Leander Vasco Schwarze (Informatik/Mathematik), Sophie Kowol (Elektrotrechnik) und Hannah Charlotte Krause (Fakultät Design). Levi Stein von der Fakultät Design erhielt den Preis des Fördervereins der HTW Dresden für herausragende Studienleistungen. Außerdem wurde der Förderpreis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an Xhoen Gjashta als beste ausländische Studentin verliehen. Xhoen Gjashta kommt aus Albanien und studierte Chemieingenieurwesen an der HTWD. Derzeit arbeitet sie an der Hochschule als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zum Thema Mikroplastik und plant ihre Promotion. Umfangreiches Programm zum Kennenlernen Die Feierliche Immatrikulation ist der Auftakt der Einführungswoche für die Erstsemester. Für die folgenden Tage haben der Studentinnenrat (StuRa), die Studienberatung und die Fakultäten für die Studienanfängerinnen und -anfänger ein umfangreiches Programm zum Kennenlernen der Hochschule vorbereitet. Auch für die 85 internationalen Studierenden, die zum Wintersemester an der Hochschule starten, gibt es zahlreiche Angebote – vom Barbecue über Stadtrallye bis hin zur einer Wanderung in die Sächsische Schweiz. Organisiert wird die International Week vom studentischen Verein Faranto e.V.

    Blick in das Rundkino
    Crispin-I. Mokry
  • Berufung zur Honorarprofessur „Schienenfahrzeugtechnik“

    27.09.2023
    Maschinenbau

    Am 27. Sepember 2023 überreichte die Rektorin der HTWD, Frau Professorin Katrin Salchert, Herrn Prof. Wolfgang Rösch die Berufungsurkunde für die Honorarprofessur „Schienenfahrzeugtechnik“. Sie würdigte seine langjährige Lehrtätigkeit an unserer Hochschule. Prof. Rösch vertritt zudem die Interessen der Hochschule und betreute schon zahlreiche Abschlussarbeiten. Die Fakultät Maschinenbau arbeitet schon seit vielen Jahren mit Herrn Prof. Rösch in Fragen der Forschung und im Rahmen der Internationalen Schienenfahrzeugtagung zusammen. Außerdem hält Prof. Rösch seit dem SoSe 2020 die Lehrveranstaltungen Schienenfahrzeuge 1+2 an der HTW Dresden.

    Rektorin mit Prof. Rösch, seitlich
  • Wie können wir den Rückgang der biologischen Vielfalt aufhalten?

    26.09.2023
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Wie können wir den weltweiten Verlust von biologischer Vielfalt stoppen? Wie reagieren Arten und Ökosysteme auf den Klimawandel? Wie können wir Landwirtschaft nachhaltiger gestalten? Wie können wir Wälder nachhaltig und klimaresilient umbauen? Diese Fragestellungen sind Gegenstand der ökologischen Forschung und auch an der HTWD werden in den Pillnitzer Studiengängen „Umweltmonitoring“ und „Landschaftsentwicklung“ junge Menschen ausgebildet, um an diesen drängenden Fragen für die Gesellschaft zu forschen. Jedes Jahr kommen auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (GfÖ) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um sich über die neuesten Ergebnisse der Forschung der Ökologie auszutauschen. In diesem Jahr waren auf der 52. Jahrestagung der GfÖ über 1100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen: Ein Rekord! Gemeinsam mit Prof. Dr. Leonie K. Fischer (Universität Stuttgart) war Prof. Dr. Arne Cierjacks, der Leiter des BIOZENTRA und Prodekan der Fakultät Landbau, Umwelt, Chemie, Gastgeber für eine Vortragsreihe auf der internationalen GfÖ Conference 2023. Die Vortragsreihe hatte das Thema „Best-Practice für das Biodiversity Mainstreaming: Wie können wir aktuelles Wissen über biologische Vielfalt in umsetzbare Maßnahmen transferieren“ („Best Practice for Mainstreaming Biodiversity: How to Transfer Current Knowledge on Biodiversity into Real Action“). In dieser präsentierten die vortragenden Wissenschaftler die Ergebnisse angewandter Forschung, die sich mit der konkreten Entwicklung von Maßnahmen befasst. Auch thematisch waren Mitglieder der HTWD an der Vortragsreihe beteiligt. Laura Göhler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Kleinstrukturen und Restflächen (gefördert vom SMWK) an der Fakultät Landbau, Umwelt, Chemie, stellte Maßnahmen vor, um die Fußflächen von Strommasten als Biotop-Inseln (sog. Trittsteinbiotope ) zu gestalten, um die Lebenräume von Tier- und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft besser zu verbinden. Nico Beier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Biozentra, erläuterte die Ergebnisse seiner Masterarbeit aus dem Projekt „Planzenkomplementarität: Nutzen für die Landwirtschaft der Zukunft“ (gefördert vom SMWK). Im Rahmen des Projekts wurde erforscht, wie sehr artenreiche Ackerwildkrautuntersaaten dazu beitragen können, Insekten in der Agrarlandschaft zu fördern, ohne hohe Ertragsverluste zu verursachen. Über das Transferzentrum für Biodiversität Sachsen (BIOZENTRA) Initiiert wurde die Vortragsreihe im Rahmen der Arbeit des Transferzentrum für Biodiversität Sachsen (BIOZENTRA) . Dieses ist Teil des Transferverbunds der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Saxony 5 . Gefördert wird das Projekt im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz „Innovative Hochschule“. Die Mission des BIOZENTRA ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität durch Wissenskommunikation und -Transfer zu stärken und einen Beitrag gegen den Rückgang der Biodiversität in Sachsen zu leisten. Das BIOZENTRA arbeitet am Aufbau eines Netzwerks aus Verbänden, Unternehmen, Institutionen und weiteren wichtigen Akteuren. Durch deren Kooperation und Austausch sollen Synergieeffekte entstehen, um gemeinsam Lösungen zu entwicklen, aber auch die Gesellschaft zu Themen wir Artenvielfalt und -schutz zu informieren.

    Blick in einen Hörsaal mit dem Logo des GFÖ
    HTWD/ Nico Beier
  • Herzlich willkommen, liebe Erstsemester!

    26.09.2023
    Geoinformation

    Wir freuen uns, dass Ihr Euch für ein Studium an unserer Fakultät entschieden habt und wünschen Euch einen guten Start ins Studium. Damit Euch der Einstieg in den Studienalltag etwas leichter fällt, haben unsere Studierenden ein Infoheft mit vielen hilfreichen Informationen zum Studium an unserer Fakultät zusammengestellt. Infoheft für Erstsemester Habt Ihr noch Fragen? Dann könnt Ihr Euch gern an Eure beiden studentischen Patinnen Elisa Kallisch und Marlene Neubauer wenden. Eure Fakultät Geoinformation

    Infoheft für Erstsemester
  • Ehemalige Fernstudierende besuchen die Fakultät

    25.09.2023
    Geoinformation

    Die Abordnung des Immatrikulationsjahrganges 2013 besichtigte Labore und Einrichtungen, um sich davon zu überzeugen, dass wir unterdessen eine gute Entwicklung genommen haben. Die Ehemaligen nutzten diesen Tag natürlich auch, und um ihre persönlichen Kontakte zu vertiefen. Liebe Ehemalige anderer Semester, wenn Sie ein ähnliches Treffen planen, sprechen Sie uns gerne an.

    Abordnung des Immatrikulationsjahrganges 2013
  • Studienstart 2023/24: Das müssen Erstsemester-Studierende wissen

    22.09.2023
    Pressestelle Studium

    Kennenlernen nicht verpassen Zur Erstsemestereinführung (ESE) in der Woche vom 25. bis 29. September können Studienanfängerinnen und Studienanfänger Campusleben und Studienalltag in einem einen extra zugeschnittenen Willkommensprogramm erleben. Gemeinsam mit dem Studentinnenrat (StuRa) gestaltet jede Fakultät die Woche mit einem individuellen Programm. Studierende unterstützen als Patinnen und Paten in der Anfangsphase und stehen mit Rat und Tat auch während des Semesters zur Verfügung. Auf dem Programm stehen neben fakultätsspezifischer Termine auch Aktivitäten zum gegenseitigen Kennenlernen und Vernetzen der Studiengruppen wie z.B.: Campusführung, Kneipentour, Kino- und Grillabenden. Highlight der Woche ist die Feierliche Immatrikulation am 25. September ab 15 Uhr im Rundkino Dresden. ESE-Webseite Vorbereitung Studium Für diejenigen, die sich noch nicht ausreichend vorbereitet fühlen und ihre Mathematik-Kenntnisse nochmals auffrischen wollen, können noch bis zum 20. August für einen Basis- oder Intensivkurs anmelden. Neben den studienrelevanten Angeboten haben euch das Studierendensekretariat und der StuRa ein Guide mit allen wichtigen Informationen zum Studium im Hochschul-ABC zusammengefasst. Empfohlen wird außerdem die Studienordnung zu lesen. Vorbereitungsangebote zum Studienstart - Vorkurse Mathematik Hochschul-ABC Studienordnung Wohnheim oder WG? Noch auf Wohnungssuche? Dresden wird als Wohnort immer attraktiver und dementsprechend ist für eine passende und bezahlbare Wohnung Geduld gefragt. Das Studentenwerk Dresden ist Hauptansprechpartner für Studierende, die eine Wohnung benötigen. In den Wohnheimen können Einzelapartments oder Zimmer in Wohngemeinschaften bezogen werden. Von der HTWD sind fußläufig eine Reihe von Wohnheimen (z. B.: Reichenbachstraße, Hochschulstraße, St. Petersburger Straße) erreichbar. Besonders hervorzuheben ist das Konzept WOMIKO - Wohnen mit Kommilitonen . Dabei sind einzelne Wohnheime bestimmten Fakultäten zugeordnet. Also eine gute Möglichkeit, schon im Wohnheim Kontakte mit Kommilitonen des eigenen Jahrgangs und höherer Semester zu knüpfen. Für alle Studentenwohnheime gilt: Bei Interesse an einem Platz in einem Wohnheim bitte zeitnah einen Online-Antrag stellen. Angebote auf dem freien Wohnungsmarkt www.sz-immo.de - Sächsische Zeitung-Immo www.wg-gesucht.de - WGs und Wohnungen in Dresden (private Angebote) Immobilienportale Weitere Hinweise Anmeldung Haupt- oder Neben-/Zweitwohnsitz Landeshauptstadt Dresden - Wohnen FAQ Studentenwerk Dresden Beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Zweitwohnungssteuer Leben in Dresden - Webseite der Stadt Dresden Finanzierung An der HTW Dresden fällt einmal im Semester ein vom Studierenden zu zahlender Beitrag an. Damit erhält die Studentin bzw. der Student sein Semesterausweis mit dazugehörigem Semesterticket, dass bereits ab 1. September nutzbar ist. Außerdem ist die Buchung Citybikes inklusive. Die bekannteste staatliche Förderung zur Studienfinanzierung ist das BAföG. Für die Beratung und Antragsstellung ist das Studentenwerk Dresden zuständig. Hinweise und Tipps zum BaföG-Antrag der BAföG-Satz richtet sich nach dem Einkommen und Vermögen bzw. dem der Eltern/Ehepartner*innen und wird individuell errechnet sobald die Studienzulassung/Immatrikulation vorliegt, sollte der digitale BaföG-Antrag gestellt werden Weitere Finanzierungsmöglichkeiten Bildungskredit - Empfohlen im fortgeschrittenen Studium Stipendien – Deutschlandstipendium & Co. Jobbörse der HTWD – Nebenjobs, Werkstudentenstellen und Praktika Beratungsangebote Studium & Soziales Passt mein Studium zu mir? Was muss ich beim Studienstart beachten? Wer hilft mir bei Problemen im Studienalltag? Für all diese Fragen hat die HTWD und das Studentenwerk zahlreiche Unterstützungsangebote. Allgemeine Studienberatung Sozial- und Rechtsberatung und Psychologische Unterstützung StuRa Gleichstellung und Studieren in schwierigen Lebenslagen Studienaufenthalt im Ausland ZID - Information zu E-Mail Hochschulsport Das Sportangebot des Dresdner Hochschulsportzentrums ist eines der größten und vielfältigsten im Hochschulsport in Deutschland. Das Angebot reicht von klassischen Teamsportarten bis zum Individualsport. Wer also schon immer mal Ultimate Frisbee, Aerobic Boxing oder Klettern ausprobieren wollte, ist hier genau richtig. Die Kurs-Einschreibung findet immer zum Semesterstart statt und wird rechtzeitig bekannt gegeben. Engagement & Studierendenprojekte In den meisten Jobs braucht man nicht nur Fachwissen, sondern muss auch in der Lage sein, fachübergreifend zu kommunizieren und zu kooperieren. An der HTW Dresden können Studierende Teamarbeit schon früh in studiengangsübergreifenden Projekten üben. Das reicht von der Teilnahme an verschiedenen Hochschulgremien und Kommission, über die Mitarbeit in den studentischen Vertretungen und dem Studentinnenrat (StuRa) bis hin zum Engagement für das Klimaschutzkonzept der Hochschule oder als Study Guide. Eine Übersicht über die folgenden Engagements gibt es auf unserer Webseite . Studentinnenrat (StuRa) Gremienarbeit – Gestalte das Hochschulleben aktiv mit Faranto e.V. Study Guides Klimaschutz und Nachhaltigkeit

    Studierende im Hörsaal schauen nach vorn
    HTWD/ Peter Sebb
  • HTWD erweitert ihr Netzwerk in Indien

    22.09.2023
    International Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Mit der Universität KIIT Kalinga Institute of Industrial Technology in Bhubaneswar im Ostern von Indien wurde am 15.09.2023 ein neuer Partnerschaftsvertrag geschlossen. Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der HTWD und die School of Management des KIIT wollen in Zukunft gegenseitig Studierende und auch Lehrende den Aufenthalt an der Partnerhochschule ermöglichen. Der erste Studierende vom KIIT wird schon in diesem Semester in Dresden erwartet. An der feierlichen Unterzeichnung nahmen Vice Chancellor Prof. Sasmita Samanta und Prof. Ingo Gestring teil. Prof. Gestring nahm in seiner Ansprache Bezug auf den in Delhi zu Ende gegangenen G20 summit. „One earth – One Family – One Future: Dieser Slogan sollte auch für uns die Basis für die Zusammenarbeit beider Hochschulen sein.“ Das KIIT hat 40.000 Studierende, die Stadt Bhubaneswar ist eine prosperierende Millionenstadt, die für ihre Tempellandschaft bekannt ist.

    Gruppenbild an der Universität KIIT
    HTWD/ Ingo Gestring
  • Welche Chancen und Herausforderungen bietet der Einsatz von KI im Design?

    21.09.2023
    Design Pressestelle

    Im Sommer entwarfen Studierende im vierten Semester des Studiengangs „Design: Produkt und Kommunikation“ zwei Spielautomaten, welche die Perspektiven angehender Designerinnen und Designer auf Künstliche Intelligenz erlebbar machen. Zu sehen sind diese Exponate nun als Teil der Ausstellung „Künstliche Intelligenz erklärt“ im COSMO Wissenschaftsforum. Da KI mittlerweile aus kurzen beschreibenden Texten fotorealistische Bilder, Illustrationen, Logos oder Videos generieren kann, stellten sich die Studierenden die Fragen: Wenn KI vermeintlich alles erzeugen können, was machen dann Designerinnen und Designer? Welche Chancen und Herausforderungen bietet der Einsatz von KI im Design? Lässt sich KI-generiertes Design noch von herkömmlichem Design unterscheiden? Und wie könnte KI, mit der wir zusammenleben und -arbeiten wollen, aussehen? „Wir haben nach Antworten gesucht und dabei entstanden ganz unterschiedlich gestaltete Spielautomaten. Die interaktiven Ausstellungsstücke bieten dir die Möglichkeit, dich dem Thema spielerisch zu nähern. Welche Antworten findest du?“, so die Studierenden. „Während des Entwurfsprozesses experimentierten die Studierenden mit unterschiedlichsten KI-Werkzeugen, generierten Entwürfe, Stimmen, Texte und Bilder. Dadurch konnten sie ihre eigenen Erfahrungen mit generativer KI direkt in die Exponate einfließen lassen.“, erläutert Professor Sebastian Schmieg, der die Studierenden betreut hat. Entstanden sind vier Spiele, die auf den Automaten gespielt werden können: Real or AI Besucher*innen werden vor die Herausforderung gestellt, zu entscheiden, ob Bilder, Videos oder Musik von einer KI generiert oder noch von Menschen geschaffen wurden. AI Mirror Hier haben Nutzer*innen die Gelegenheit, sich durch Aussprechen eines Wunsches in ein Lebewesen ihrer Wahl zu verwandeln. Dazu wird ein Foto des Gesichts aufgenommen und durch KI transformiert. YourAI Mithilfe eines interaktiven Fragebogens können Besucher*innen ihren eigenen KI-Begleiter generieren. Dabei werden sie mit ethisch herausfordernden Fragen konfrontiert. Des(AI)gner Dieses Spiel gewährt mit viel Humor und nostalgischer Pixelgrafik einen Einblick in die mögliche Zukunft von Designer*innen, in der generative KI maßgeblich an der Entwurfsarbeit beteiligt ist. Außerdem sind zwei weitere Exponate zu sehen, die ein Jahr zuvor im selben Modul an der Fakultät Design entstanden sind: Ein KI-Kuscheltier-Generator sowie eine aufwändig gefertigte Miniaturvase, die in einem Ping-Pong-Prozess zwischen Studierenden und KI-Werkzeugen entstanden ist. Die Designstudierenden der HTWD: Laura Bayer, Jonas Fritz, Vanessa Jäkel, Helene Klaus, Charlotte Kliem, Rahel Krujatz, Héléa Kuschnig, Helena Löschner, Raphael Nahmendorf, Verena Oswald, Erik Reinhold, Lilli Rothe, Anne Rümmler, Jakob Scharff, Klara Wernitz und Florian Zeibig. Sowie Hanna Krause, Bastian Caspari, Felix Hoffmann und Levi Stein. Über die Ausstellung In der Ausstellung „Künstliche Intelligenz erklärt“ im COSMO Wissenschaftsforum können sich Besucher*innen mit den Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz auseinandersetzen. In der interaktiven Ausstellung erfahren Besucher*innen, wie diese Technologie funktioniert, wie Dresdner Forschungsinstitute mit KI arbeiten und wie Architektur- und Design-Studierende sowie Künstler*innen KI hinterfragen oder im Kreationsprozess anwenden. Weitere Informationen: https://www.cosmo-wissenschaftsforum.de/work/ HTWD im Ausstellungsprogramm Zur Begleitung der Ausstellung gibt es verschiedene Diskussionsveranstaltungen und Workshops. Am 20. Oktober sprechen unter anderem Dr. Florian A. Schmidt, Professor für Designkonzeption und Medientheorie, und Lina Schwarz, Absolventin der Fakultät Design über das Thema „Erobert Künstliche Intelligenz die Kunst?“ Weitere Informationen: https://www.kulturpalast-dresden.de/de/veranstaltungen/kalender/science-cafe-erobert-kuenstliche-intelligenz-die-kunstquot/ Am 8. Dezember findet im Kulturpalast das „Prompt Battle“ statt. Ein "Prompt Battle" ist ein Wettbewerb, bei dem Teilnehmende mit einem gegebenen Stichwort, auch "Prompt" genannt, ihre Kreativität unter Beweis stellen. Der Prompt ist ein Satz oder ein Thema, der als Ausgangspunkt für eine Geschichte, eine Antwort oder ein Bild dient. Die Teilnehmenden haben an dem Abend eine vorgegebene Zeit, um mit einem KI-gestützten Text-zu-Bild-Programm die überraschendsten, oder schönsten Bilder zu generieren. Sobald die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, werden die Beiträge der Teilnehmenden von dem Publikum bewertet. Weitere Informationen: https://www.kulturpalast-dresden.de/de/veranstaltungen/kalender/prompt-battle/

    Spielautomat
    Andreas Scheunert/Lichtwerke Design Fotografie

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)