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Gemeinsam für Demokratie
28.05.2024PressestelleÜber 60 Einrichtungen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur in Dresden unter dem Dach von DRESDEN-concept e. V. und das Bündnis #WOD Weltoffenes Dresden hatten dazu aufgerufen. Die HTWD beteiligte sich an einem der vier Sternenmärsche. Gemeinsam mit der TUD und anderen Wissenschaftseinrichtungen startete der Zug vom Fritz-Förster-Platz. „Wir wollen zeigen, dass die HTWD für Toleranz, Weltoffenheit und eine Kultur des respektvollen Miteinanders steht, und dass es viele Menschen gibt, die sich für Vielfalt, Weltoffenheit und konstruktiven politischen Diskurs einsetzen“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Im Anschluss an die Sternenmärsche gab es auf dem Altmarkt ein großes Fest für Demokratie.

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Feierliche Übergabe einer Yamaha Niken GT an die Professur Kfz-Technik und Sicherheit
28.05.2024MaschinenbauAm 16. Mai wurde der Professur für Kfz-Technik und Sicherheit eine Yamaha Niken GT feierlich übergeben. Diese großzügige Spende der Yamaha Deutschland GmbH wird die Qualität der Lehre weiter verbessern und den Studierenden wertvolle praktische Erfahrungen ermöglichen. Aktuell findet das Motorrad Anwendung in der Diplomarbeit von Herrn Tommy Gärtner, der auch erste Fahrversuche mit dem Motorrad während der Veranstaltung auf dem Prüffeld präsentierte. Ein Meilenstein für die Ausbildung Die Yamaha Niken GT ist ein innovatives Motorrad, das durch seine einzigartige Neigetechnik und fortschrittliche Vorderachse mit 2 parallelen Rädern besticht. Mit der Integration dieses Testmotorrads in unsere Lehrpläne bieten wir unseren Studierenden die Möglichkeit, direkt an modernster Technik zu lernen und praxisnahes Wissen zu erwerben. Diese Erfahrung wird ihnen helfen, sich auf eine erfolgreiche Karriere in der Fahrzeugtechnik und verwandten Bereichen vorzubereiten. Vorteile für die Studierenden Die Nutzung der Yamaha Niken GT im Unterricht bietet zahlreiche Vorteile: Praktische Anwendung : Studierende können theoretisches Wissen direkt auf ein hochmodernes Fahrzeug anwenden. Innovative Technik : Die Untersuchung und das Verständnis der Neigetechnik und anderer technischer Besonderheiten der Niken GT. Interdisziplinäres Lernen : Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen wie Ingenieurwissenschaften, Informatik und Design. Partnerschaft mit Yamaha Diese Zusammenarbeit mit Yamaha ist ein hervorragendes Beispiel für die Bedeutung von Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen und der Industrie. Yamaha hat sich verpflichtet, die nächste Generation von Ingenieuren und Technikern zu unterstützen und zu fördern, und wir sind stolz darauf, Teil dieses Engagements zu sein. Dank an Yamaha Wir möchten Yamaha für ihre großzügige Spende und ihr Vertrauen in unsere Hochschule danken. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, unseren Studierenden eine erstklassige Ausbildung zu bieten und sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Kontakt Für weitere Informationen zur Yamaha Niken GT und ihrer Integration in unsere Lehrprogramme, kontaktieren Sie uns bitte: Prof. Dr.-Ing. Lars Hannawald Telefon: +49 351 462 2228 E-Mail: lars.hannawald@htw-dresden.de

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Auf einen Kaffee mit Bettina Zimmermann von Munay Alfajores
24.05.2024GründungAlfajores, das sind zwei Kekse gefüllt mit Karamellcreme und gebadet in Schokolade – eine argentinische Köstlichkeit, die Bettina in Deutschland gemeinsam mit ihrem Gründungspartner aus fairen Produkten und im Sinne der Nachhaltigkeit herstellt, um sie auf Märkten, in Cafés und als Merchandising Produkt im B2B-Market zu verkaufen. Tatsächlich reifte die Idee ‚etwas eignes‘ zu machen während eines Auslandssemesters in Argentinien. Damals studierte Bettina noch Bauingenieurwesen in Regensburg. Später entschied sie sich dann für einen Master in Environmental Engineering an der HTWD. Doch der Gedanke an ein eigenes Business ließ sie nicht los. Um ihr Wissen zu vertiefen, besuchte sie verschiedene Veranstaltungen – wie die Vorlesung Gründungsorientierte BWL – How to start a Startup? und die Workshopreihe Startup Basics . Außerdem nahm sie an YETI – dem Entrepreneurship Stipendium für Dresdner Studierende – teil. „Bewerben, bewerben, bewerben – und einfach machen!“ Um sich neben dem Studium auch einer Gründung widmen zu können, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. So konnte sich Bettina über eine Förderung durch das Lab X der HTWD – einer interdisziplinären Ideenwerkstatt für Prototyping und kreatives Arbeiten – freuen. So wie später über den InnoStartBonus des Freistaates Sachsen, der die Lebenshaltungskosten über ein Jahr bezuschusst, damit Gründunginteressierte ihre Idee schneller voranbringen können. Dass die Bewerbung um eine Förderung mit Formularen und etwas mehr Aufwand einhergeht, leuchtet ein. Trotzdem gibt Bettina den Zuhörer:innen mit auf den Weg: „Probiert es auf jeden Fall! Es lohnt sich!“ „Sich selbst nicht vergessen…“ Eine Gründung bringt einiges an Ups und Downs mit sich. Jeder Gang zum Briefkasten bedeutet neue To Do’s und kann das Frustrationslevel auch mal in die Höhe treiben. Aber, so sagt Bettina: „Die Dinge sind nicht unlösbar. Das Wichtigste dabei ist, sich Prioritäten zu setzen und ein gutes Selbstmanagement.“ Bei Bettina funktioniert das zum Beispiel noch über einen händisch geschriebenen Terminkalender. Einmal nicht an die Gründung zu denken – einfach nur Freundin, Tochter oder Partnerin zu sein – einfach abschalten. Auch das gehört für sie dazu. Am Sonntag bleibt ihr Handy aus. Schon jetzt an Weihnachten denken Ja ihr lest richtig, wir freuen uns auf sommerliche Temperaturen und kühle Getränke im Schatten. Bettina dagegen, steckt jetzt schon in den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt. Denn 8000 Kekse sind nicht mal eben in ein paar Tagen gebacken und personalisiert – da braucht es schon eine Menge Zeit. Aber auch das Thema Vertrieb steht in der nächsten Zeit ganz weit oben auf der Prioliste. Die Marke bekannt machen, in Cafés und Restaurants gehen, weitere Märkte erschließen und das Produkt skalieren. Und dabei immer den eigenen Werten treu bleiben. Das Team von Munay Alfajores hat in den nächsten Jahren viel vor. Wir sind gespannt, was da noch kommt und freuen uns auf weitere kleine und große Fortschritte.

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Erfolgreiche Promotion: Thomas Riedel
24.05.2024Bauingenieurwesen Forschung PressestelleDie Arbeit mit dem Titel „Beitrag zur Beurteilung der Ermüdungssicherheit genieteter Eisenbahnbrücken aus Flussstahl auf der Grundlage bruchmechanischer Untersuchungen“ ist motiviert durch die umfangreichen praktischen Erfahrungen des Bauingenieurs im Umgang mit Eisenbahnbestandsbrücken. Thomas Riedel ist seit vielen Jahren im Forschungsbereich Konstruktiver Ingenieurbau an der Fakultät Bauingenieurwesen der HTW Dresden tätig. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit haben einen wichtigen Anwendungsbezug: Infrastrukturbetreiber werden damit in die Lage versetzt, nachhaltige Entscheidungen bezüglich des Ersatzneubaus von Brücken oder der Instandhaltung/Weiterbetrieb zu treffen. Die sichere Nutzung auch älterer, vorhandener Bauwerke stellt ein Beitrag zur Reduzierung der CO 2 - Emissionen des Bausektors dar. Darüber hinaus dient in vielen Fällen die Sanierung genieteter Eisenbahnbrücken aus Flussstahl der Bewahrung historisch wertvoller Bausubstanz. Gesicherte wissenschaftliche Grundlagen sind dafür eine essenzielle Voraussetzung. Die Promotion wurde von Prof. Martin Mensinger (TU München School of Engineering and Design) und Prof. Holger Flederer (HTWD, Brücken- und Konstruktiver Ingenieurbau) betreut. Den Vorsitz der Promotionskommission hatte Prof. Oliver Fischer inne (TUM). Prof. Harald Unterweger (TU Graz, Institut für Stahlbau) fungierte als weiterer Gutachter und Mitglied der Promotionskommission.

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Infineon Dresden ehrt herausragende Werksstudierende mit den Thesis Awards
22.05.2024Elektrotechnik Wirtschaftswissenschaften Pressestelle TransferInfineon Dresden hat im Rahmen der Veranstaltung „Infineon Dresden meets University“ erstmals die „Thesis Awards“ verliehen. Es wurden die drei besten Abschlussarbeiten von Werksstudierenden ausgezeichnet, die am Standort Dresden forschen und arbeiten. Die drei Preisträger Johnny Hentsch (HTWD), Santiago Cordoba Cleves (HTWD) und Suruchi Kumari (TUD) verbinden in ihren Bachelor- und Masterarbeiten ihr Wissen aus Theorie und Praxis zu Ergebnissen, die Prozesse in Produktentwicklung, Produktion und Prüfverfahren künftig effizienter machen werden, hieß es in der Begründung. „Innovation braucht Menschen, die bereit sind, sich von Bestehendem zu lösen – junge Talente wie Suruchi Kumari, Johnny Hentsch und Santiago Cordoba Cleves. Unsere Studierenden haben den Thesis Award verdient, weil sie mit ihren exzellenten Arbeiten dazu beigetragen haben, uns einen weiteren Vorteil im globalen Wettbewerb zu sichern. Ich gratuliere herzlich zu diesem Erfolg“, sagte Dr. Sven Schneider, Finanzvorstand der Infineon Technologies AG. Johnny Hentsch – Wirtschaftsingenieurwesen Johnny Hentsch untersuchte in seiner Bachelorarbeit „Entwicklung und digitale Implementierung einer interaktiven Analyse-Plattform zur Auswertung komplexer Projektabläufe“ wie neue Anlagen in den Fertigungsprozess integriert werden können. Die zügige Integration neuer Anlagen in die Fertigungsstrukturen ist komplex. Diesen Prozess hat der Wirtschaftsingenieur mit einem selbstentwickelten Tool analysiert. Er konnte so Optimierungsmaßnahmen für die Anlagenintegration aus der Analyse ableiten. In der Laudatio würdigte Nora Pluntke, Senior Manager Communications, den hohen Praxisbezug der Arbeit. Diese werde nicht im Archiv verschwinden, sondern unterstützt jetzt schon die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Infineon bei der praktischen Arbeit. Santiago Cordoba Cleves - Electrical Engineering/ Elektrotechnik Die Bachelorarbeit von Santiago Cordoba Cleves hat das Thema „Kamerabasierte Vermessung der Kupferabscheidegrenze am Siliziumwafer-Rand in einer Halbleiterproduktionsanlage in Echtzeit“. Der Elektroingenieur untersucht darin Hardwareansätze und entwickelt Bildverarbeitungsalgorithmen für die Stückprüfung von Siliziumwafern, die für die Herstellung von integrierten Schaltungen benötigt werden. Die Betreuer bei Infineon betonten bei der Bewertung der Arbeit, dass das von Cordoba Cleves entwickelte Messsystem einen wertvollen Beitrag bei der Qualitätssicherung des Dresdner Halbleiterherstellers liefere. Santiago Cordoba Cleves ist Absolvent des international orientierten Studiengangs Electrical Engineering/ Elektrotechnik. Der Studiengang zielt speziell auf die Vorbereitung internationaler Studierender für den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ab. 169 Studierende aus 15 Ländern bei Infineon Dresden „Kooperationen mit Hochschulen wie hier in Dresden sind für uns sehr wertvoll“, sagte Raik Brettschneider, Geschäftsführer von Infineon Dresden. „Sie ermöglichen es uns, am Puls der Zeit zu bleiben und Talente aus aller Welt für Infineon zu gewinnen. Genauso entscheidend wird es für die erfolgreiche Zukunft des Silicon Saxony sein, dass wir als Arbeitgeber und das Land Sachsen als Wohnort attraktiv für Talente bleiben.“ Infineon Dresden ist als Gründungsmitglied des regionalen Branchenverbandes Silicon Saxony eng mit den Hochschulen der Region verbunden. Es finden regelmäßig Netzwerkveranstaltungen und gemeinsame Forschungsprojekte statt. Insgesamt arbeiten derzeit 169 Studierende aus 15 Ländern bei Infineon am Standort Dresden. Über den Thesis Award Infineon Dresden rief die Thesis Awards 2024 ins Leben, um die besten Forschungsarbeiten junger Talente zu würdigen und den Innovationsgeist im Unternehmen zu fördern. Die Jury des Innovationsteams von Infineon hat die drei besten Arbeiten ausgewählt. Die Plätze eins bis drei sind mit Geldpreisen von 500 bzw. 250 Euro dotiert. Darüber hinaus erhalten die prämierten Studierenden und ihre Projektteams Gutscheine im Wert von 250 Euro für ein Teamevent, um den Erfolg gemeinsam zu feiern.

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Exkursion der Masterstudierenden zum Hexagon Hochschulforum
21.05.2024GeoinformationAm 14.05. fuhren unsere Master-Studierenden gemeinsam mit Mitarbeitern der Professur für Photogrammetrie nach Braunschweig zum Hexagon Hochschulforum. Dort bot die Hexagon AICON ETALON GmbH den Studierenden interessante Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Photogrammetrie, Rohr- und Drahtmesslösungen, Streifenlichtscanner und Lasermesstechnik. In kurzen Fachvorträgen wurden zunächst die in Braunschweig entwickelten Technologien vorgestellt und anschließend in Showrooms live demonstriert. Dabei konnten die Studierenden hautnah erleben, wie diese Technologien in der Praxis angewendet werden und welche Vorteile sie bieten. Außerdem hatten unsere Studierenden die Möglichkeit viele interessante Fragen direkt an die Experten vor Ort zu stellen und detaillierte Einblicke in die Funktionsweise der verschiedenen Technologien zu erhalten. Die Veranstaltung bot zudem eine gute Gelegenheit für den Austausch mit Studierenden der Hochschulen in Bremen und Oldenburg, die ebenfalls anwesend waren. Bevor es zurück nach Dresden ging, konnten die Exkursionsteilnehmenden den Tag noch mit Eis und kalten Getränken ausklingen lassen und sich über die Eindrücke und Erfahrungen austauschen. Die Studierenden bedanken sich bei Prof. Schneider für die Organisation der Exkursion!

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Fakultät Geoinformation mit fünf wissenschaftlichen Vorträgen auf der ISAG 2024
21.05.2024GeoinformationDas siebenköpfige „DD-BIM“-Team unter Leitung von Prof. Christian Clemen nahm am 9. und 10. Mai 2024 am vierten International Symposium of Applied Geoinformatics (ISAG 2024) in Wrocław/Breslau teil. Begleitet wurde das HTW Team von Prof. Ahmet Özgür Doğru von der İstanbul Teknik Üniversitesi (ITÜ), der derzeit eine Gastprofessur „Modern Teaching in Cartography“ an der HTW Dresden bekleidet. Das ISAG 2024 brachte Teilnehmende aus Hochschulen und Unternehmen an der Politechnika Wrocław zusammen, um sich im internationalen Kontext über aktuelle Entwicklungen in der Geomatik auszutauschen. Der Fokus lag dabei auf der Verknüpfung von Fernerkundung mit Künstlicher Intelligenz, aber auch andere Themen, wie etwa Building Information Modeling (BIM), wurden behandelt. Das Symposium wurde am 9. Mai feierlich vom Rektorat der Technischen Hochschule eröffnet, gefolgt von Keynotes, vorgetragen von Prof. Hejmanowska (AGH Krakau) zum Thema „ Classification accuracy in machine learning, with the example of Land Use Land Cover classification in mining areas “ und Prof. Kresse (HS Neubrandenburg) mit dem Titel „ Origins of important geospatial ISO standards “. Im Anschluss präsentierten fünf Vertreter von führenden Unternehmen in der „ Satellite Image Providers Session “ die neuesten Features verschiedener kommerzieller Satellitensysteme für die Fernerkundung. Der Hauptteil des Konferenzprogramms beinhaltete mehrere parallele Vortragssessions und eine breit gefächerten Postersession. Die Mitglieder aus dem HTWD-Team stellten mit mehreren Papern und Präsentationen ihre Forschungsergebnisse im Bereich BIM vor. Die Präsentationen wurden von den Teilnehmenden mit großem Interesse aufgenommen und führten zu anregenden Diskussionen in den Sessions. Die Fakultät Geoinformation war mit diesen Beiträgen vertreten: Alexander Bong, Enrico Romanschek and Christian Clemen: Low-distortion-projections (LDP) for Point Clouds in BIM Projects – A Practical Demo Christoph Frey, Alexander Bong and Christian Clemen: Variants for Demand-oriented CityGML-2-IFC ETL Processes with FME Felix Gruner, Enrico Romanschek and Christian Clemen: Green3DScan – an Open Source Tool to Create and Use Adaptive Point Cloud Segments BIM Projects Sebastian Schilling, Enrico Romanschek and Christian Clemen: Just another CAD to BIM Process? First Experimental Results with Semantic Graphs and 2D-space Partitioning Ece Ortak and Ahmet Özgür Doğru: GIS Based Decision Support Tool for Assisting Parcel Locker Field Operations Am Abend des 9. Mai trafen sich die Teilnehmenden zu einem internationalen Get-Together im schönen Stadtkern von Wrocław/Breslau. Diese informelle Zusammenkunft bot eine ideale Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden austauschen und fachlich vernetzten konnten. Insgesamt stellt die Teilnahme am ISAG 2024 eine bereichernde Erfahrung für das „DD-BIM“-Team dar. Sie bot eine Gelegenheit, neue Einblicke in innovative Technologien innerhalb der Geoinformatik zu gewinnen und eigene Forschungsergebnisse vor internationalem Publikum zu präsentieren.

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Von schwimmenden Inseln, wertvollen Mikroalgen und mathematischen Modellen, die die Krebsbehandlung verbessern: Das Nachwuchsforschungssymposium 2024
21.05.2024Forschung Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Vortrag Pressestelle VeranstaltungBeim Nachwuchsforschungssymposium geben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Einblicke in ihre Arbeiten. Gleichzeitig müssen sie sich den Fragen des Publikums und der Jury stellen. Am 4. Juni 2024 sind alle Interessierten ab 15.30 Uhr ins PAB (Zentralgebäude) eingeladen. Folgende Wissenschaftler haben sich für die zweite Runde qualifiziert: Lars Baldauf Wachsende Population und damit verbundenes Städtewachstum führt dazu, dass Gewässer verstärkt nutzungsorientiert angepasst werden und damit morphologischen und hydrologischen Veränderungen unterlegen sind. Die vielfältigen Ökosystemleistungen der Gewässer leiden unter diesen Veränderungen. Doch Flächen für Renaturierungsmaßnahmen sind begrenzt. Schwimmenden Vegetationsstrukturen sind modulare Lösungen, die es ermöglichen, Gewässer zu entwickeln, ohne den Gewässerraum großflächig ausdehnen zu müssen. Diese Strukturen, auch als bepflanzte Schwimminseln bekannt, bestehen aus Vegetation und Schwimmkörpern, die im bestehenden Gewässerprofil installiert und verankert werden. Sie sind durch ihre Fähigkeit, auf- und abzusteigen, resilient gegenüber den zunehmenden Wasserstandsschwankungen, die durch den Klimawandel und die damit verbundenen Hochwasserereignisse sowie lange Trockenheitsperioden verstärkt werden. Für die Herstellung der Auftriebskörper muss von synthetischen Materialien, insbesondere Kunststoffen, abgesehen werden. Lars Baldauf untersucht, mit welchen alternativen, und vor allem ökologisch verträglichen Materialien die Schwimmkörper der Schwimminseln gestaltet werden können. Philipp Scherhag Im Kampf gegen den Klimawandel und dem Ziel der effizienteren Ressourcennutzung gilt das Konzept der Kreislaufwirtschaft als ein Lösungsweg. Dabei werden Abfallströme als Rohstoff für neue Produktionsprozesse genutzt. Philipp Scherhag untersucht den Ansatz, extremophile Mikroalgen einzusetzen, um Nährstoffe aus Abwasser in nützliche Produkte zu wandeln. Als extremophil werden Organismen bezeichnet, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die als lebensfeindlich betrachtet werden. Ganz konkret nutzt er die extremophile Rotalge Galdieria sulphuraria, die in saurem oder heißem Wasser leben kann. Diese Alge kann Zucker aus dem Abwasser aufnehmen und gleichzeitig einen wertvollen blauen Farbstoff namens Phycocyanin (PC) produzieren, der in der Lebensmittel-, Kosmetik- und Medizinindustrie verwendet wird. Der Farbstoff hat antioxidative, krebshemmende und entzündungshemmende Eigenschaften, was ihn besonders wertvoll macht. Der Chemieingenieur zielt darauf ab, dass der Prozess der Aufreinigung der Abwässer gleichzeitig mit dem oben beschriebenen Verfahren wertstoffhaltige Biomasse produziert. Abwasser wird nicht nur gereinigt, sondern auch ein nützliches Produkt geschaffen. Florian Franke Florian Franke forscht im Bereich mathematischer Modelle, die sowohl physikalische als auch biologische Flüssigkeiten beschreiben - beispielsweise ein Wasser-Öl-Gemisch oder gesundes und krankes Zellgewebe. Dabei kommt der Begriff biologische Flüssigkeiten daher, dass sich mehreren Zellen in manchen Fällen ähnlich zu physikalischen Flüssigkeiten (z.B. ein Wasser-Öl-Gemisch) verhalten. In seiner Arbeit entwickelt und optimiert der Mathematiker verschiedene Modelle für die Simulation dieser Flüssigkeiten. Jedes Modell hat spezifische Eigenschaften und kann unterschiedliche Vorteile oder Nachteile aufweisen, abhängig von ihrer räumlichen und zeitlichen Definition. Beispielsweise übernimmt ein solches mathematisches Modell die Darstellung von Tumorsphäroiden bei einer Strahlentherapie: Tumorsphäroide sind dreidimensionale Zellansammlungen, die in Laborexperimenten zur Untersuchung von Krebsbehandlungen verwendet werden. Florian Frankes mathematisches Modell hilft, diese Experimente besser zu planen und zu simulieren, indem es biologisch motivierte Parameter verwendet. Es kann das Wachstum von Tumoren in Laborexperimenten genauso gut oder besser reproduzieren, als vergleichbare mathematischen Modelle, während es mindestens genauso effizient ist. Verleihung Nachwuchsforschungspreis zum Dies Academicus Das Symposium ist der Auftakt zum Dies academicus am kommenden Tag, welcher dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltig studieren, forschen und leben an der HTWD“ steht. Die Preisverleihung des Nachwuchsforschungspreises wird auf den Treppen der Bibliothek am 5. Juni um 10.15 Uhr im Anschluss an die Verleihung des Lehrpreises stattfinden. Wir laden alle interessierten Hochschulangehörigen – Studierende, Forschende, Beschäftigte - recht herzlich zu beiden Veranstaltung ein!

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Erfolgreich promoviert: Lenka Šimůnková
21.05.2024Forschung Landbau / Umwelt / ChemieBetreut wurde die Promotion von Prof. Dr. habil. Alexander Michaelis (TU Dresden, Institut für Werkstoffwissenschaft – IfWW) und Prof. Dr. rer. nat. Jörg Feller (HTW Dresden, Allgemeine und Anorganische Chemie). Als weitere Mitglieder der Prüfungskommission waren Dr. Matthias Jahn (Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme), Prof. Dr. Thilo Bocklisch (TU Dresden, Institut für Energietechnik) sowie als Vorsitzender Prof. Dr. Alexander Brosius (TU Dresden, Institut für Fertigungstechnik) anwesend. Lenka Šimůnková hatte bereits erfolgreich ihr Bachelorstudium des Chemieingenieurwesens an der HTW aufgenommen und das Masterstudium 2017 erfolgreich beendet. Ihr Praxissemester führte sie in den Arbeitskreis Elektrochemie von Herrn Dr.-Ing. Michael Schneider an das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS Dresden). Konsequenterweise entschied sich Frau Šimůnková 2017 für die Fortsetzung ihrer wissenschaftlichen Karriere in diesem Themenkreis und konnte ihre Arbeiten mit der Promotion nunmehr abschließen. Sie arbeitet heute als promovierte Wissenschaftlerin weiter im Arbeitskreis Elektrochemie des IKTS Dresden.

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Roboter programmieren lernen im Schülerpraktikum
21.05.2024Industrie 4.0 Modellfabrik VortragDas Ziel bestand darin, grundlegendes Wissen aus Physik und Informatik fachübergreifend und kreativ bei der Entwicklung einer Robotersteuerung anzuwenden. Dafür standen ein Raspberry Pi, diverse Elektronikkomponenten, ein einfacher Roboterbausatz und die Programmiersprache Python zur Verfügung. Nach einem Crash-Kurs zum RaspPi und zur Python-Programmierung haben die Schüler weitgehend selbstständig die Robotersteuerung programmiert, getestet, dokumentiert und schrittweise weiterentwickelt. Die wesentliche Erkenntnis besteht darin, dass die Robotik ein komplexes Zusammenspiel von Elektronik, Mechanik, Mathematik und Informatik ist, welches Kreativität, Präzision und Ausdauer erfordert. Das Arbeitsergebnis haben sie in einem Poster dokumentiert und in einem Kurzvortrag vor dem Team der Professur für Informationsmanagement erläutert. Das Coaching der Schüler lag in den Händen von Stefan Vogt, Stefan Helmert und Robert Ringel. Übrigens: Der Roboter wird zur Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften (LNDW) in Aktion gezeigt.
