
Nachwuchsforschungssymposium 2026
Wann und Wo?
Symposium: 2. Juni 2026 | 15.30 - 17.00 Uhr | PAB, Zentralgebäude HTW Dresden
Preisverleihung: 3. Juni 2026 | 09:45 Uhr | Foyer Audimax HTWD
Sie sind herzlich eingeladen!
Auch dieses Jahr findet das Nachwuchsforschungssymposium statt. Am Dienstag, 2. Juni 2026, ab 15.30 Uhr präsentieren sich die drei finalen Kandidat*innen für den Nachwuchsforschungspreis 2026. Der mit 1.000 Euro, 500 Euro und 250 Euro dotierte Preis wird seit 2015 an der HTW Dresden an Promovierende bzw. frisch Promovierte vergeben. Die Preisverleihung findet am darauf folgenden Tag - 3. Juni 2026, Dies academicus - statt.
Beim Symposium stellen folgende Wissenschaftler*innen ihre Forschungsarbeiten vor:
Katharina Knez
Mit Elektronenstrahlen gegen Keime: In ihrem Promotionsprojekt erforscht Katharina Knez, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) durch eine gezielte Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält, ganz ohne zusätzliche Chemikalien oder Syntheseschritte. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Kunststoffoberflächen, die Keime direkt auf dem Material hemmen und gleichzeitig ressourcenschonend hergestellt werden können. Die Forschung verbindet Strahlenphysik, Materialwissenschaft und Mikrobiologie und könnte neue Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag ermöglichen. Damit entsteht ein innovativer Ansatz für hygienischere und umweltfreundlichere Kunststoffe der Zukunft.
Emanuel Schütz
Promotionsvorhaben optimiert die Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile durch den Einsatz von Augmented Reality. Die direkte Visualisierung von Messpunkten am Objekt ermöglicht einen beschleunigten Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit. Innovative 4D-Algorithmen und markerloses Tracking erlauben eine reibungslose Integration in vorhandene Prozesse. Diese Steigerung der Zeiteffizienz und Ergonomie senkt nachhaltig die Produktionskosten und stärkt die industrielle Wettbewerbsfähigkeit.
Dr. Kai Zernsdorf
Kai Zernsdorf entwickelte im Rahmen seiner Promotion eine numerische Modellierungsstrategie für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung. Ziel der Arbeit war es, das Trag-, Verformungs- und Rissverhalten dieser neuartigen, korrosionsbeständigen Bewehrung realitätsnah zu simulieren und experimentell zu validieren.
Im Fokus stand ein mehrskaliger Simulationsansatz, der das mechanische Verhalten von der Mikrostruktur einzelner Carbonfilamente bis hin zum gesamten Betonbauteil beschreibt. Die entwickelten Modelle ermöglichen eine zuverlässige Prognose des Material- und Verbundverhaltens und schaffen damit die Grundlage für zukünftige Bemessungsansätze im Ingenieurbau.
Die Forschung adressierte zentrale Herausforderungen moderner Infrastruktur: Korrosionsschäden an Stahlbetonbauwerken, wie sie unter anderem beim Einsturz der Dresdner Carolabrücke sichtbar wurden, sowie den hohen Ressourcenverbrauch im Bauwesen. Durch den Einsatz mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung können langlebigere, materialeffizientere und klimafreundlichere Bauwerke realisiert werden.
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Die Preisverleihung findet im Rahmen des Hochschulfestes der HTW Dresden zum Dies Academicus statt. Wir laden alle interessierten Hochschulangehörigen und Studierenden recht herzlich zur Veranstaltung ein!
Nicht nur das Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer sondern auch die Kolleg*innen, welche zum Dies Academicus weitere Angebote bieten, freuen sich auf Ihren Besuch!
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