
Nachwuchsforschungsgruppe NALEWA: Nachweis und Aufnahme von Nanoplastik über Lebensmittel und Trinkwasser
Als Nanoplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Größe von unter 1 µm bezeichnet. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie sich besonders leicht in Umweltmedien und biologischen Systemen verteilen und potenziell biologische Barrieren überwinden. Gleichzeitig ist ihr zuverlässiger Nachweis analytisch sehr anspruchsvoll, sodass noch große Wissenslücken hinsichtlich Vorkommen, Exposition und möglicher gesundheitlicher Auswirkungen bestehen. Ein wichtiger möglicher Aufnahmeweg für den Menschen ist die orale Exposition über Lebensmittel und Trinkwasser.
Im Rahmen von NALEWA sollen eine Bewertung des Eintragsrisikos von Nanoplastik in pflanzliche Lebens- und Futtermittel sowie Trinkwasser in Sachsen erfolgen, eine erste Istzustands-Analyse durchgeführt und Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen abgeleitet werden.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Nachwuchsforschende
| Name |
Telefon (0351 462 - ) | Raum | Aufgabenbereich | |
|---|---|---|---|---|
| Eutin, Tim (M.Sc.) | 2152 | P2 211 | Nanoplastik in Pflanzen | |
| Kretschmar, Oliver (M.Sc.) | 3278 | A 301 | Polymerchemie, Mikroplastik-Analytik | |
| Landmann, Lara (M.Sc.) | 2028 | U 202 | Nano-/Mikroplastik, Wasseranalytik | |
| Michaelis, Mareike (M.Sc.) | 2047 | U 202 | Mikro- und Nanoplastik, Wasseranalytik | |
| Mickan, Philipp (Dr. rer. nat.) | 2191 | A 413 | ||
| Kurzweg, Lucas (M.Sc.) | 2451 | A 301 | Mikroplastik in der Umwelt |
Projektleitung




Projektlaufzeit: 01.11.2025 bis 31.10.2028
Förderkennzeichen: 100779581