Fakultät Maschinenbau

Mechanische Werkstoffprüfung

Zugversuch

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Das Pendelschlagwerk RKP 300 gestattet die Bestimmung der Zähigkeit unter dynamischen Bedingungen.

Neben der Kerbschlagenergie als Werkstoffkennwert für die Zähigkeit kann bei Verwendung der instrumentierten Finne auch der bruchmechanische Kennwert - dynamische Bruchzähigkeit - bestimmt werden.

Eine Reihe von Werkstoffen weist in Abhängigkeit von der Temperatur ein stark differenziertes Bruchverhalten auf, das mit Kerbschlagenergie-Temperatur-Kurven erfasst wird. Für diese Zwecke steht ein Flüssigkeitsthermostat zur Verfügung.

Die Härteprüfung gehört zu den am häufigsten durchgeführten Untersuchungen zur mechanischen Charakterisierung von Werkstoffen. Im Vergleich zum Zug- oder Biegeversuch ist sie einfach und schnell durchzuführen. Außerdem kann nach Bestimmung des Härtewertes die Zugfestigkeit eines Werkstoffs abgeschätzt werden.

Das Labor für Werkstofftechnik ist mit Geräten zur Bestimmung der Brinell-, Vickers- und Rockwellhärte ausgestattet.

 

 

Darüber hinaus stehen moderne Geräte zur dynamischen Härteprüfung nach dem Rückprallverfahren (Equotip, Fa. Hahn & Kolb) sowie dem UCI-Verfahren (MicroDur II und MIC 10, Fa. GE Inspection Technologies) zur Verfügung. Diese ermöglichen Vorort-Messungen an fertigen Bauteilen, auch an schwer zugänglichen Stellen, wie z.B. Zahnflanken. Aufgrund der sehr kleinen Eindrücke werden die Bauteileigenschaften nicht beeinträchtigt.