Fakultät Maschinenbau

Mikroskopie

Lichtmikroskopie
Mit modernen Lichtmikroskopen und digitaler Aufnahme- und Bildverarbeitungstechnik werden Untersuchungen an einer Vielzahl von Werkstoffen durchgeführt.
Für Gefügeuntersuchungen steht ein leistungsfähiges Lichtmikroskop GX 51 der Firma Olympus zur Verfügung. Die Härte einzelner Gefügebestandteile kann mittels einer angeschlossenen Mikrohärte-Prüfeinheit untersucht werden.

Das digitale Zoom-Mikroskop VHX-100 der Firma Keyence ist mit mehreren Objektiven für unterschiedliche Vergrößerungsbereiche ausgestattet. Es erlaubt die Betrachtung von Objekten mit unebener Oberfläche mit hoher Schärfentiefe bzw. die Erzeugung von scharfen Bildern unebener Oberflächen durch Zusammensetzung aus mehreren Einzelbildern sowie die 3D-Darstellung derartiger Objekte. Das Mikroskop ist transportabel und kann so für Vor-Ort-Untersuchungen eingesetzt werden.

Inverses Metallografiemikroskop (GX51, Fa. Olympus) und Gerät zur Mikrohärteprüfung (MHT-4; Fa. Paar)

Ein Stereomikroskop (SZX 12, Fa. Olympus) für die Untersuchung von unebenen Objekten im niedrigen Vergrößerungsbereich ist ebenfalls vorhanden.
(Bild folgt)

 

 

Rasterelektronenmikroskop (REM)

Die Rasterelektronenmikroskopie ist eine wichtige Methode zur Beurteilung von Bruch- und Oberflächen sowie von Beschichtungen, zur Untersuchung der Morphologie von Kristallen, zur Bestimmung von Partikelgrößen und -formen oder zur Analyse von Schichtdicken.

Mittels energiedispersiver Röntgenanalyse (EDX) kann die chemische Zusammensetzung einer Probe ortsaufgelöst ermittelt werden. Auf diese Weise können z.B. Einschlüsse in Stählen analysiert oder die Ausbildung intermetallischer Phasen in Mischverbindungen nachgewiesen werden.