Fakultät Informatik/Mathematik

mobiler MIR Roboter in einer Fabrikhalle
mit Hilfe von KI Firefly generiert

Projekt Future Mobility

Projektbeschreibung

Die rasante Urbanisierung und Globalisierung, sowie die damit verbundenen Umweltbelastungen, führen zu neuen Herausforderungen und Zielen, wie dem Streben nach zunehmender Dekarbonisierung, insbesondere in Mobilitätsanwendungen und der Digitalisierung.

Das durch Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG geführte Verbundprojekt Future Mobility zielt deshalb darauf ab, entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktdesign und -entwicklung bis hin zu Technologieentwicklung sowie Prozessinnovation und Hochvolumenfertigung, innovative Lösungen zu erarbeiten, um neuartige Power-Produkte und -systeme für zukünftige Automobilelektroniklösungen zu ermöglichen.

Hierfür arbeiten die Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V., die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Fabmatics GmbH, das Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme, das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, die LEC GmbH, die Systema Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH, die Technische Universität Chemnitz, die Professur für Technische Logistik der Technischen Universität Dresden und die Westsächsische Hochschule Zwickau in den drei Themenbereichen partnerschaftlich daran, die Zukunftstechnologien voranzubringen.

In dem Teilvorhaben Robotik und Arbeitsgestaltung in der digitalen Fabrik arbeitet die HTWD gemeinsam mit Infineon Dresden (IFD), Fabmatics und der TU Dresden daran, die Automatisierung und Digitalisierung innerhalb der immer komplexer werdenden Wertschöpfungsketten in der Hochvolumenproduktion auf Verfahren zu erweitern, die heute immer noch sehr manuell sind. Dabei werden transparentere und hocheffiziente Methoden erarbeitet, welche es ermöglichen sollen, die Fertigungsabläufe mit sehr hohem Produktmix zu verbessern und die Produktion damit stabiler und widerstandsfähiger zu gestalten. Mit Hilfe der zu entwickelnden Lösungen wird es zukünftig möglich sein, deutlich schneller neuartige Automatisierungslösungen in der Produktion zu etablieren. Basierend auf standardisierten und automatisierten Prozessen werden, im Rahmen der Digitalisierung, die Arbeitsabläufe deutlich verbessert und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Der Einsatz neuartiger Robotersysteme, basierend auf mobilen Anwendungen, soll zukünftig in die Produktion und die Wartung überführt werden und neue Wartungskonzepte zur Verbesserung der Fabrikeffizienzen erarbeitet werden. In Zusammenarbeit mit dem auf Automatisierung spezialisierten Partner Fabmatics wird IFD die gesamte Wertschöpfungskette von der Spezifikation über die Produktion und Integration von neuen Automatisierungslösungen bis hin zum Start in der Halbleiterproduktion untersuchen, um eine deutliche Verkürzung von der Entwicklung der Anwendungen bis in die Produktion zu erzielen. IFD wird ebenfalls gemeinsam mit der HTWD an mobilen Roboterplattformen, Softwarearchitekturen und Sensoren forschen, um zukünftige, neuartige Automatisierungslösungen zu etablieren. Zusammen mit der TUD werden Verfahren zur Verbesserung der Wartungsabläufe erarbeitet.

Kontakt

Dipl.-Ing. Saskia Schäfer

Person

Dipl.-Wirt.-Inf. (FH) Paul Patolla

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dipl.-Wirt.-Inf. (FH) Paul Patolla

Dipl.-Ing. Dang Nguyen

Person

Kooperationspartner

Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG, Technische Universität Dresden und Fabmatics GmbH

Förderung

Projektlaufzeit

Juni 2023 - Juni 2026