Projekte

Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Aktuelle Projekte

Eine Methode zur Identifikation passender Remote-Strategien für die Instandhaltung in intelligenten Fertigungssystemen

Laufzeit 2020 - 2022

„Toolkit Health4Carers“

  • Methodenkompendium Gesundheit im Pflegeberuf
  • Laufzeit: 07/2019-12/2021

Projektträger:

Der Verband der Ersatzkassen e. V.(vdek)

HTW Dresden-Arbeitsgruppe Human Factors and Resources:

  • Prof. Dr. Anne-Katrin Haubold
  • Karin Fuchs
  • Rinat Saifoulline

TU Dresden-Arbeitsgruppe Wissen-Denken-Handeln:

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Winfried Hacker
  • Dr. rer. nat.UlrikePietrzyk

In Bezug auf die Gestaltung des Arbeitsfeldes Pflegebesteht hoher Handlungsdruck. Um Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zielgerichtet anbieten zu können, ist eine passgenaue Analyse der Bedarfe der Beschäftigten notwendig.Es wird zu einem die Belastung (Gesamtheit aller äußeren Einflüsse, die auf den Beschäftigten psychisch einwirken)untersucht, zum anderen die Beanspruchung (unmittelbare Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum, z.B. somatische Beschwerden). Zielsetzung des Projektes„Toolkit Health4Carers“ ist die Entwicklung eines Methodenkompendiums zur Analyse der Belastungs-und Beanspruchungssituation von Beschäftigten in der Pflege. Das Kompendium wird komplettiert durch ein Workshop-Konzept zur Anwendung durch die BGM-Verantwortlichen vor Ort, um die Entwicklung konkreter und neuartiger Maßnahmen aus den Analyseergebnissenzu gewährleisten.

ISRADA

Integration von Servicerobotik in die Arbeitsorganisation komplexer sozialer Dienstleistungen

Laufzeit: 09/2018 –08/2021

  • Prof. Dr. rer. pol. Anne-Katrin Haubold
  • Prof. Dr. phil. et. rer. nat. habil. Rüdiger von der Weth
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Joachim Böhme
  • M.Sc. Franziska Bielefeldt
  • M.A. Lisa Obst
  • M.Sc. Oliver Guhr
  • M.Sc. Anne Richter

Die ESF-geförderte Nachwuchsforschergruppe ISRADA adressiert den Bedarf an interdisziplinär betriebener arbeitskontextbezogener Implementierungsforschung hinsichtlich der technischen und (personal-)wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Einbeziehung der Endnutzer in die Konzeption des Servicerobotikeinsatz in komplexen sozialen Dienstleistungsbereichen am Beispiel der stationären Altenpflege.

Konkret werden hierzu folgende vier Ziele verfolgt:

  1. Explorative Analyse der Implementierungsbedingungen des unmittelbaren Arbeitskontextes in der Partner-Pflegeeinrichtung mithilfe einer umfangreichen Arbeitsanalyse. Anschließend soll die Entwicklung und Pilotierung eines Beteiligungsinstrumentes für die dort Beschäftigten zur partizipativen Arbeitsplatzgestaltung bei Servicerobotikeinsatz realisiert werden. (F. Bielefeldt)
  2. Explorative Analyse der Implementierungsbedingungen des mittelbaren Arbeitskontextesüber Experteninterviews mit zentralen Stakeholdern (z.B. strategische Planern und Entscheidern in der Altenpflege, Arbeitnehmer-und Arbeitgebervertretungen und Verbänden). Anschließend erfolgt die Ableitung eines Bedingungsmodells für den erfolgreichen Robotik Einsatz in komplexen sozialen Dienstleistungskontexten. (L. Obst)
  3. Im Rahmen der Digitalisierung werden technische Assistenzsysteme ein zunehmend wichtiger Bestandteil von Arbeitsprozessen. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Integration der Assistenzsysteme, ist deren möglichst reibungslose Integration in die Arbeitsabläufe. Mit Sprachschnittstellen ausgestattete Assistenzsysteme ermöglichen eine intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und bieten die Chance, Berührungsängste abzubauen. Ziel dieses Teilprojektes ist es, eine Sprachschnittstelle zu entwerfen, welche es erlaubt, komplexe technische Assistenzsysteme intuitiv mittels Sprache zu steuern. (O. Guhr)
  4. Usability Engineering -Technische Implementierungsforschung unter Berücksichtigung aller Stakeholder. (A. Richter)

Careers4Carers

Entwicklung eines Demonstrators für ein digitales Kompetenz-und Karriereportal für Pflegeberufe

Laufzeit 07-12/2019

  • Prof. Dr. Anne-Katrin Haubold
  • Dr. Karsten Jänsch
  • Tobias Dietze
  • Maria Engert

Die Attraktivität eines Berufsfeldes hängt u.a. auch davon ab, welche beruflichen und kompetenzbezogenen Entwicklungsmöglichkeiten den dort Beschäftigten geboten werden. Ein Berufsfeld, welches gegenwärtig als (zu) wenig attraktiv wahrgenommen wird, ist die Altenpflege, was sich an den Schwierigkeiten von Arbeitgebern in der Altenpflege ablesen lässt, qualifiziertes Personal für freiwerdende Stellen zu finden. Zielsetzung des Projektes Careers4Carers ist es, ein Internetportal zu konzipieren und prototypisch umzusetzen, in das Angehörige verschiedener Pflegeberufe standardisiert ihre bisherigen Kompetenzen sowie ihre beruflichen und kompetenzbezogenen Weiterentwicklungswünsche eintragen können. Das Portal soll es Arbeitgebern perspektivisch ermöglichen, mit interessierten Pflegekräften in Kontakt treten zu können, um ihnen berufliche Angebot passend zu ihren beruflichen Wünschen unterbreiten zu können. Längerfristig ist vorstellbar, das Portal über mehrsprachige Eingabemasken auch für die Vermittlung von Pflegekräften aus dem Ausland einzusetzen

GRULA-KMU: InnovationsWerkstatt Dresden

Verbundvorhaben: Stärkung der Zusammenarbeit grundlagenorientierter Wissenschaftseinrichtungen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen

Laufzeit: 03/2017 -02/2020

  • Prof. Dr. Rüdiger von der Weth
  • Nils Dähne M.A.
  • Kathrin Winkler

Projektbeschreibung:

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden einen wesentlichen Pfeiler der deutschen Wirtschaft. Deren internationale Wettbewerbsfähigkeit ist stark abhängig von erfolgreichen Innovationsaktivitäten. Bei insgesamt in Deutschland zunehmenden Aufwendungen für Forschung-und Entwicklung (FuE), zeigen aktuelle Studien jedoch zurückgehende Innovationsaktivitäten der deutschen KMU auf. Die Gründe für die Zurückhaltung der deutschen KMU, in FuE und die Übersetzung von FuE in neue Produkte zu investieren sind vielfältig. Darüber hinaus zählen grundlagennahe Einrichtungen bei den KMU nicht zu den bevorzugten natürlichen Partnern, wenn es umFuE-Aktivitäten sowie den Transfer von deren Ergebnissen geht.

Was ist das Ziel des Projektes?

Ziel des Projektes ist es, KMU einen intensiveren Zugriff auf die FuE-Ergebnisse und das Know-how, die vorhandene Forschungsinfrastruktur, das Fachpersonal, sowie die Expertise bei der Beurteilung neuer Märkte grundlagenorientierter Forschungseinrichtungen und Hochschulen zu ermöglichen.

Unser Ziel:

Konkret soll erprobt werden, wie das Zentrum für Mittelstand der HTW mittels des Aufbaus eines sachsenweiten Scoutingsystems für mittelständische Unternehmen als effektiver Mittler zwischen KMU und den grundlagenorientierten Wissenschaftseinrichtungen fungieren kann.

 

Double Duty Care

Verbesserung der Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Pflegeaufgaben

Durchführung und Management komplexer IT-Projekte in international verteilten Teams. Modellentwicklung und Herleitung praktischer Unterstützungstools für das Projektmanagement.

Laufzeit: 08/2016 -07/2019

  • Prof. Dr. Rüdiger von der Weth
  • M.A. AnnaStepanov

Die Arbeit entwickelt Modelle und Methoden für die Durchführung komplexer IT-Projekte in international verteilten, virtuellen Teams. Das Ziel des Projektes besteht darin einen Weg für sächsische IT-Unternehmen aufzuzeigen, Risiken und Problemenbei international verteilten, virtuellen Teams in komplexen IT-Projekten entgegenzuwirken. Im Kern soll die Arbeit neue Erkenntnisse für IT-Unternehmen liefern, die virtuelle Teams als strategisches Mittel einsetzen, um den Wettbewerbsvorteil optimal auszuschöpfen.

Kooperationspartner:

  • T-Systems Multimedia Solutions GmbH Dresden

SIBWOD

  • Prof. Rüdiger von der Weth
  • Tobias Jakubowitz

Im Rahmen des ECSEL-Vorhabens iDev40 untersuchtdie HTW Dresden in Kooperation mit den Projektpartnern, welche Effekte die spezielle Organisation und Technologie intelligenter Produktionssysteme auf den menschlichenUmgang mit komplexen Problemensowie auf Motivation und Lernen haben.

Um zu einem angemessenen Verständnis dieses hochgradig vernetzten Geschehens zu gelangen, soll eine computergestützte Methode zur dynamischen Simulation dieser Auswirkungen auf den Menschen entwickelt werden. Diese soll bei den Projektpartnern für die Gestaltung des Arbeitssystems und die Entwicklung und Evaluation geeigneter Schulungswerkzeuge beispielhaft eingesetzt werden.

Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen in eine integrierteGuideline für die Arbeitsgestaltung und Qualifikation im Rahmen von Implementierungsprojekten für neue intelligente Produktionstechnologien ein. Für das unterstützende Softwaretool soll ein Demonstrator entwickelt werden.